reingelegt

Statement Alt-OB Rommel im Dez. 2007:
"Dieser [Durchgangsbahnhof S21] hat im Vergleich mit dem Gleiswirrwarr des gegenwärtigen Kopfbahnhofs deutliche Vorteile. Vor allem die etwa doppelte Leistungsfähigkeit, welche die Experten immer wieder geprüft und bestätigt haben, wenn Kritik geübt wurde."
Fazit: „Der Stadt Bestes“ wurde gefunden. Jetzt müssen wir es aber auch tun und nicht das Gegenteil. Sonst haben die Schildbürger hier ein neues Zuhause gefunden."

Leerformel?

Schluss der Rede von Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22, auf der 501. Montagsdemo am 17.2.2020:


Trotz alledem! Wir werden: Oben bleiben!

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Ist das Zweckoptimismus, eine Leerformel? Für mich ist es die Erkenntnis, die ich als Blogmotto formuliert habe. Aus dem jetzt schon erkennbaren Scheitern ergibt sich das „oben bleiben“ von selbst.

Schmeichelworte verkehrt seit 21.2.2020

  • Verkehrt-Projekt

  • planerischer Riesenmist

  • Bahn hat sich verzockt

  • verkehrspolitisch völlig unsinnig

  • vom Prestigeobjekt zum Problemfall

helau und alaaf

Quelle. „Heute besitzt die Deutsche Bahn ein nur noch irrsinnig zu nennendes Netz von 675 Firmen in der ganzen Welt. Darunter finden sich Bahngesellschaften in Großbritannien, aber auch ein VW-Autohaus in Slowenien, eine dänische Sprachschule für Taxi- und Busfahrer, ein britischer Krankentransportbetreiber, ein schwedischer Reifenhändler und ein Autoaufbereiter in Spanien und Busfahrer, ein britischer Krankentransportbetreiber, ein schwedischer Reifenhändler und ein Autoaufbereiter in Spanien. Demnach besitzt die Deutsche Bahn:
  • ein VW-Autohaus in Slowenien
  • eine dänische Firma, die neben einer Sprachschule auch eine Fahrschule für Taxi- und Busfahrer und eine Vorschule für die Polizeiausbildung betreibt
  • eine britische Firma für Krankenwagen und Krankentransporte
  • etliche Firmen, die Autos reparieren oder lackieren oder sich um Gebrauchtwagen kümmern
  • sowie Anteile an diversen Einzelhändlern, zum Beispiel für Fahrräder, Elektroartikel, Pappaufsteller, Plakate, Tischaufsteller und Notizblöcke
  • Was dies alles mit dem Unternehmenszweck, den öffentlichen Schienenverkehr in Deutschland zu betreiben, zu tun haben soll, wissen sicher noch nicht einmal die Herren Mehdorn, Grube und Lutz, die den „Bahnchef“ über Jahre hinweg wie einen Vornamen getragen haben.“

heute Rosenmontags-Demo...

…mit der Capella Rebella und Eidechsenmasken
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Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (11)

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Stgt. Hbf an Gleis 12, nur 25 Meter (Foto im Blog vom 21.2.2020) von der Uhr im Querbahnsteig (Blog v. 21.2.2020) entfernt!

Mekka versus Riesenmist

tag 24: Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU): „Das wird mal die zentrale Verkehrsinfrastruktur Baden-Württembergs werden", sagte Oettinger der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart… „Die Schiene wird Weltklasse werden… Ich bin sicher: Wenn der Bahnhof eingeweiht ist, wird er für Architekten aus der ganzen Welt ein Mekka werden, ein Anziehungspunkt.

MdB Anton Hofreiter (Grüne) im
Spiegel: „Stuttgart 21 ist einfach nur planerischer Riesenmist, bei dem die Bahn sich verzockt hat. Auch Verkehrspolitisch völlig unsinnig.“

Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (10)

heute um 11:55 Uhr Hbf Stuttgart vor Gleis 12

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Schmeichelworte verkehrt seit 14.2.2020

  • Unfug – ökonomisch, ökologisch, verkehrlich, sicherheitstechnisch

  • Immobilienprojekt mit Bahnhof

  • gigantischer Infrastruktur-Rückbau

  • vorrangig städtebauliches Projekt

  • viel zu eng geplanter Bahnhof

  • einmaliger Zynismus

Sachargumente schwächeln gewaltig

Stuttgarter OB-Kanditat Nopper 2010:
"Wir als Befürworter von Stuttgart 21 setzen auf die Kraft der Sachargumente.“
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Die damaligen Sachargumente
„21 gute Gründe für Stuttggart 21“ sind bereits 2013 aus dem Verkehr gezogen worden, weil sie sich als „fragwürdig, halbwahr oder falsch“ erwiesen haben.

Vertuschung

Der Stuttgarter Kopfbahnhof-Befürworter K.A. in einer E-Mail an mich:
„Hast Du heute in der StZ gelesen, dass
Hany Azer eine Auszeichnung bekommen hat und sie bringen es fertig, mit keinem Wort seine 121 Risiken (& 1 Chance) zu erwähnen - toll!“
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Die Monopolpresse (SZ, StZ usw.) bringt scheinbar sachliche Nachrichten, verschweigt aber wesentliche Fakten, die zwingend dazu gehören. Sie (SZ) bringt es auch fertig, Frei Otto als Miterfinder der Kelchstützen zu würdigen, ohne seine
fundamentale Kritik und die frühzeitige Abkehr (2009) vom Projekt S21 zu erwähnen.

sarkastisch

Man darf gespannt sein, wie sich diese Stadt selbst vernichtet.“
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Aus einem Kommentar zu dem Wasser/Düker-Problem in
Kontext-Wochenzeitung.

Zeitbilanz (17)

schwarzwaelder-bote am 14.2.2020
Schlagzeile
Verkehrskollaps bei Gäubahn ist vorprogrammiert
Untertitel „Pendler müssen in Zukunft mehr Reisezeit in Kauf nehmen.“
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Wie dumm ist das denn, wenn in der
Zeitbilanz bei Stuttgart 21 den kleinen (eher keinen) Fahrzeitgewinnen sehr hohe Verluste an Reisezeit entgegen stehen? Z.B. 2 Minuten Gewinn, 2 Stunden Verlust? Dies realistisch zu untersuchen nach den reichlich vorhandenen Quellen, wer macht’s?

ein Trauerspiel

SWR: Herr Luik, am 2. Februar jährt sich der Jahrestag des offiziellen S21-Baubeginns zum zehnten Mal. Aus Ihrer Sicht ein Grund zum Feiern?
Arno Luik: Es ist, wenn ich das so gefühlsbetont sagen darf, ein Grund zu trauern. Vielleicht fast zum Verzweifeln. Denn in Stuttgart wird etwas gebaut, von dem nahezu alle Beteiligten wissen: Es ist Unfug – ökonomisch, ökologisch, verkehrlich, sicherheitstechnisch…

hoffen und bangen

Ein Bahn/Bus-Nutzer in einem drastischen Beschwerdebrief an Bahn/Bus/Verkehrsministerium (von heute Nacht 0:15 Uhr und damit weitere Lebenszeitvernichtung und Schlafraub!):

„… im Laufe der letzten Jahre habe ich als Berufspendler einen beträchtlichen Teil meiner Lebenszeit mit hoffen, bangen und warten in Zügen, auf Bahnhöfen und Bushaltestellen verbracht.“
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Im Schreiben wird als Ursache der Misere u.a. auch Stuttgart 21 genannt (
kleine Doku der Zeitverluste).

Schmeichelworte verkehrt seit 6.2.2020

  • aberwitziges Projekt
  • verheerendes Projekt
  • Loch 21
  • das umstrittenste deutsche Infrastrukturprojekt
  • unnützer Prestigebau

Hilft die hl. Barbara?

Großfoto „Durchbruch im Fildertunnel“ (Ausschnitt) swp-Titelseite heute.
Untertitel: „Mit einer Figur der heiligen Barbara im Arm gehen zwei Bauarbeiter Hand in Hand durch den Tunneldurchschlag der ersten Röhre des Fildertunnels.“…
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Freche und plumpe Fälschung! Leicht erkennt man eine dicke Mauer mit Eisenarmierung statt einer Tunnelröhre. Die hl. Barbara soll wohl „Gottes Segen“ beschwören. Auf solchen Fake-Nachrichten kann aber kein Segen liegen!

die Bahn sagt

Kontext-Wochenzeitung: „Viele haben vor den Gefahren gewarnt, die die Bauarbeiten für Stuttgart 21 bergen. Besonders heikel: das Unterwasserbetonieren für den Nesenbach-Düker. Derweil sprudeln in Obertürkheim jeden Tag drei Hallenbäder voll Wasser in die Baustelle – seit anderthalb Jahren. Doch die Bahn hat die Lage im Griff. Sagt die Bahn.“

missglückte Ausrede

OB Kuhn fragt bei der Bahn nach und unterschreibt deren Antwort:
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Die Reisenden werden gebeten, die Bahn über den ganzen Tag verteilt zu benützen, damit die Verdoppelung erreicht werden kann. Nur in die bereit gestellten Züge einsteigen, das Fahrziel darf dabei keine Rolle spielen.

Zeitbilanz (16)

15 Blogeinträge befassten sich seit Juli 2017 mit dem immer groteskeren Missverhältnis von Fahrzeitgewinn durch Stuttgart 21 und den Zeitverlusten der Bahnkundschaft und der Verkehrsteilnehmer. Eine von vielen Hiobsbotschaften (Stuttgarter Nachrichten) des „best geplanten“ Projekts:
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Aus einer alten PM der Schutzgemeinschaft Fildern, Steffen Siegel:
“Wieviel Lug und Trug müssen wir eigentlich noch ertragen, bis endlich die Politik den Mumm hat, dieses an allen Ecken und Enden fehlgeplante, Leib und Leben der Fahrgäste gefährdende und immer teurer werdende Murksprojekt zu stoppen? Wann endlich hört man damit auf, gutes Geld der Steuerzahler schlechtem hinterher zu werfen?“

Prellbock-Anbetung

500. Montags-Demo gegen Stuttgart21, 03.02.2020, Timo Brunke: Vom Öltank zum Prellbock
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„Eilet herbei alle, für die wir absägen den Ast, auf den ihr sitzet…im Namen der Automobilisierung, der Raffgier und des Staatsverbrechens.“

Baufortschritt

Der unübersehbare Baufortschritt wird oft als Argument der angeblichen „Unumkehrbarkeit“ angeführt. Das Projekt S21 wird aber durch den Baufortschritt nicht besser, die unheilbaren Mängel bleiben und das Scheitern kommt immer näher.

parteiische Vermeidung

Aus Parkschützerseite, von „Zapf“:
Zur Sache Baden-Württemberg" am Donnerstag, 6. Februar 2020, 20:15 Uhr: Unpünktliche Züge, frustrierte Pendler - was tun gegen das Dauerchaos auf der Schiene?
Im Schienennahverkehr zwischen Mannheim und Ulm, im Breisgau-Hochschwarzwald und entlang des Bodensees herrscht Chaos: Die Abteile sind überfüllt, Zugverbindungen verspätet oder fallen ganz aus. Zehntausende Bahnpendler sind betroffen…
Das schwäbische Staatsfernsehen vermeidet wieder jeden Hinweis auf das S21-Fiasko.

Schmeichelworte verkehrt seit 26.1.2020

  • eines der größten und unsinnigsten Bauprojekte in der Industriegeschichte Deutschlands
  • katastrophaler Kellerbahnhof
  • kapazitätsminderndes und sauteures Projekt
  • es ist der totale Wahnsinn
  • Wahnhof
  • ein Ding der Unmöglichkeit
  • absehbar eine Katastrophe herbeiführen
  • ewiges Sicherheitsrisiko
  • das durchgepaukte Wahnsinnsprojekt
  • Katastrophe mit Ansage

Anmoderation gestern

Dr. Angelika Linckh:
­17:50 Uhr
In 10 Minuten beginnt hier die 500. Montagsdemo unter dem Motto „Weg mit der Flasche unter den Bahnhöfen“, Demos und Aktionen, seit die Pläne für dieses aberwitzige Projekt vor über 25 Jahren verkündet wurden!
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Die 500ste Montagsdemo gegen die städtebauliche Schande und den KlimaSkandal Stuttgart21, und schon allein wegen des Ausmaßes dieses klimapolitischen Verbrechens sagen wir mit Bertolt Brecht zum wiederholten Mal:
Nichts wird uns davon überzeugen, dass es aussichtslos ist,
„der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen“ und dass wir das „tausendmal Gesagte immer wieder sagen“ werden, „damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!“
Dass die Katastrophe mit Ansage bis heute weitergetrieben wird, heißt
eben nicht, dass des grünen Kretschmanns „Käs gegessen“ ist – Immer wenn irgendwo ein Zug in Brand gerät, denken wir an 60 km Tunnel und zwei Tiefbahnhöfe ohne genehmigtes Brandschutzkonzept.
Und „befriedet“ ist gar nichts –
wir waren immer friedlich, und mussten uns von gewalttätigen Regierenden mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray bekämpfen lassen, viele von uns wurden zum Teil schwer verletzt, weil wir für unsere Überzeugungen auf die Straße, für die grüne Lunge der Stadt und für den Schutz des Stadtklimas in unseren Park gegangen sind!
Wir mussten Verleumdung, infame staatsanwaltliche Ermittlungen und Hausdurchsuchungen über uns ergehen lassen und Mitstreiter*innen werden noch heute vor Gericht gezerrt – das nächste Mal übermorgen am Mittwoch um 9 Uhr im Amtsgericht Hauffstr wegen angeblichen Hausfriedensbruchs, angezeigt von der Deutschen Bahn, für die absolut friedliche Aktion, ein Banner von diesem Bahnhofsdach zu hängen! Ich bin überzeugt davon, dass viele von uns den Saal voll machen und Solidarität zeigen werden! Wie unsere Demos und Kundgebungen sind solche Aktionen legitimes demokratisches Recht und notwendig, um den millionenschweren Desinformationskampagnen von Bahn und Tunnelblick-Politikern, außer besseren Argumenten auch eigene Bilder entgegensetzen zu können, einfach unübersehbar zu werden!
Ja, es ist nach über 10 Protestjahren schon eine kleine Sensation, dass wir
trotz alledem! immer noch hier demonstrieren und entschlossen sind, weiter zu machen!
Wir berauschen uns dabei nicht im Mindesten an unserem Durchhaltevermögen, sondern sind und bleiben empört, dass dieses von ungezählten Eisenbahnfachleuten und Klimaschützern als unfassbar schädlich kritisiertes Projekt weitergetrieben wird.

500

500. Montagsdemo am 3. Februar _ _ _ Foto S.B.
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Wer sich fragt, woher so viele Menschen die Kraft und Motivation nehmen, so viele Jahre lang so viele Demos zu machen, der wird bei der 500sten die Antwort finden: anders als mit durchhaltender Empörung ist der Wahnsinn dieses Projekts und die Ignoranz der Verantwortlichen nicht auszuhalten.

Eine Meinung aus der Frankfurter Rundschau ohne den Unumkehrbar-Blues: „Das durchgepaukte Wahnsinnsprojekt“.

Hier
das Video von der heutigen 500. Montagsdemo für nicht Dabeigewesene.


HEUTE 10-jähriges "Jubiläum"

Zum Jubeln gibt es bei diesem „Jubiläum“ so wenig wie bei den Gedenktagen zum Beginn zweier Weltkriege. Die „Prellbockanhebung“ vom 2.2.2010 ist ein Trauertag , insbesondere für Stuttgarter und Bahnkunden. Der entlarvende Bericht im ZDF (10 Minuten)

UNADJUSTEDNONRAW_thumb_e168zeigt die Empörung der Stuttgarter und dokumentiert das Politikversagen. Die Verantwortlichen von damals wie Grube, Schuster und Ramsauer kommen zu Wort, haben inzwischen ihre Ämter verloren und sich schuldig gemacht (Milliardenschaden für den Steuerzahler). Aber Hany Azer, von Grube beim Festakt noch hochgelobt, hat mit seinem Memorandum „Chancen und Risiken beim Großprojekt Stuttgart 21“ (1 Chance, 120 Risiken!) den Unsinn es Projekts insbesondere im Hinblick auf Kosten und Gefahren deutlich gemacht und ist aus Stuttgart verschwunden.

Krebsschaden 21

Boris Palmer im Interview:
„Es gibt so viele Gründe, S 21 als ungerecht und falsch einzustufen, und das ist es ja auch. Aber Krebs ist auch nicht gerecht und richtig, und trotzdem muss man am Ende damit klarkommen.“