bleibt unvergessen

Aus einem Rückblick von Timo Brunke (Theaterhaus Oktober 2019,
10 Jahre Widerstand):

Juli 2011, der Stresstest ist offziös bestanden
Das Ergebnis stand schon vorher fest - nur die Wahrheit kam abhanden.

Drum macht Claus Schmiedel sich für einen starken Glauben stark,
legt Gottes Segen über den Bahnhof und den abgeholzten Park.

Im grauen Monat November wird Rüdiger Grubes Stimme helle;
verkündet bei vier komma zwei sechs Milliarden 'ne veritable Sollbruchstelle!

Zwei Wochen später: Volksabstimmung, o unseliges Formular
zwei Wörtchen werden kreuzvertauscht: ja heißt nein und nein heißt ja.
Und in Biberach und Durlesbach, da machen sie auch ihr Kreuz
und hören's nicht, wie im Gleisgebirge eine Stellwerkweiche seufzt.

Schmeichelworte verkehrt seit 24.4.2021

Quellem sind vor allem die letzte Montagsdemo (Moderation Dr. Angelika Linckh) und die aktuelle Erörterung zum Anschluss der Gäubahn
  • das schlichtweg Wahnsinnige
  • unsägliches Bahn- und Stadtzerstörungsprojekt
  • schädlichstes Großprojekt
  • Täuschung der Öffentlichkeit
  • trauriges Lehrstück in Sachen Kapitalismus
  • staatlich garantierte Profite aus Steuergeldern
  • Rücksichtslosigkeit gegen Mensch und Natur
  • Skandal-Fass  ohne Boden
  • überfälliger Offenbarungseid des ‚bestgeplanten‘ Projekt
  • Unterirdische Orgien
  • Quersubventionierungs-Betrugsmanöver
  • die für S21 Verantwortlichen  gehen im Zweifelsfall nicht nur bildlich gesprochen über Leichen
  • katastrophalen CO2-Emissionen
  • aufwändiges Greenwashing
  • dieser irrsinnige Tiefbahnhof
  • trauriges Lehrstück in Sachen KapitalismusFreunde des Wahnsinns
  • katastrophalen Antragstrasse
  • erheblichen Verschlechterung des Bahnverkehrs
  • klimapolitischer Skandal
  • Possenspiel,
  • CO2-trächtige Betonorgie
  • empörende Sturheit
  • den Karren auf den Fildern an die Wand gefahren
  • fatale Fehlentscheidung
  • sonderbare Sondergenehmigungen

empörende Farce

Aus der PM zur Erörterungsverhandlung zum Filderabschnitt 1.3b
„Die Aussage der Verhandlungsleiterin, über den Gäubahnerhalt könne nicht entschieden werden, weil „die Politik halt die Führung der Gäubahn über den Flughafen verlangt habe“, ist unerträglich! Die Politik muss flexibel genug sein, eine längst als unsinnig erwiesene Forderung zu erkennen und zu korrigieren, anstatt in empörender Sturheit auf einer Fehlentscheidung zu verharren. Wir fragen uns, wo ist „die Politik“, die den Karren auf den Fildern damit an die Wand gefahren hat, eigentlich bei der Erörterungsverhandlung?“

nackte Tatsachen

Aus dem Offenen Brief von Jobst Knoblauch:
Mir ist schon lange klar, dass sich nicht nur prüde Pietisten, sondern auch in S21 vernarrte Befürworter des Projekts durch die nackten Tatsachen des „Schwäbischen Laokoon“ provoziert fühlen.
Aber die eigentliche Provokation ist nicht das
LenkMal an sich, sondern das, was Peter Lenk mit seinem Werk anprangert: das Projekt Stuttgart 21.

Lachnummer

Stuttgarter Zeitung:

„In den Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und CDU ist der Ausbau nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 ein wichtiges Thema.“
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Ausbau n a c h der Inbetriebnahme!

gierige Kaste

Arno Luik in Der Freitag:
Diese Bahn ist ein besonderer, ein im Grunde „volkseigener“ Betrieb, sie gehört „uns“ allen. Nur: Dieser VEB ist seit der per Bahnreform angestrebten Privatisierung und dem erhofften Börsengang in die Hände einer gierigen Kaste von Politikern, Managern und Industriemagnaten gefallen. Die hat sich dieses Unternehmen zur Beute gemacht.“
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Arno Luik:
„…das absurdeste Projekt der deutschen Industriegeschichte: Stuttgart 21. In Stuttgart treiben sie nun das Unvernünftige in das schlichtweg Wahnsinnige…“

Presseschwindel

Stuttgarter Zeitung:
„Das Bahnprojekt Stuttgart 21 wird Ende 2025 in Betrieb gehen.“
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Diese Meldung ist ständig zu lesen. Stuttgart 21 als Neuordnung des Bahnknotens kann damit aber nicht gemeint sein! Wenn überhaupt, dann fahren 2025 die ersten Züge.


Schmeichelworte verkehrt seit 18.4.2021

Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.

  • Schmuddel 21
  • der weisse Schwarzbau 21
  • immer absurdere Projektidee
  • Simulanten der Bahn im finsteren Tunnel
  • Projekt entgleist, nicht mehr zu retten
  • Schmalspurhaltestelle gegen jeden Sinn und Verstand
  • betonmonströse Kelchstützen
  • nach wie vor ein grottenfalsches Projekt
  • s21-Trickbetrüger

Lügenprojekt

Heute in den StN:
Ravensburg - Die langjährige BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender hat das Bahnprojekt Stuttgart 21 als eine ihrer größten Niederlagen bezeichnet. „Der Widerstand aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik war zu groß. Es ist nach wie vor ein grottenfalsches Projekt, das durchgedrückt wurde, indem Zahlen verdreht und Annahmen gesetzt wurden, von denen man damals schon wusste, dass sie so nicht stimmen“, sagte Dahlbender der „Schwäbischen Zeitung“ (Donnerstag).

Plan B

Eine Alternative zum Weiterso wäre die unterirdische Güterlogistik in der S21-Infrastruktur. Eine wissenschaftliche Studie bestätigt die Plausibilität.
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Bei Realisierung dieses „Plan B“ würde der Kopfbahnhof erhalten.

Wahn- nicht Frohsinn

MP Günther Oettinger bei der Prellbockanhebung (Baustart von S 21) zur protestierenden Christine N., die sich ihm in den Weg gestellt hatte:

„Lächeln und fröhlich sein!“

Beispiel Stuttgart 21

Aus den Nachdenkseiten:
„Die Politiker, die gerade in den Altparteien die Entscheidungen treffen, treffen diese aus Macht- und Eigeninteresse. Kapitalismus bzw. Neoliberalismus dominiert ihre Entscheidungen, ungeachtet dessen, was gut für die Bevölkerung ist, was die Menschen eigentlich wollen…“

Ökozid

Aus dem heutigen Rundbrief von Werner Sauerborn:
Dass man tatsächlich damit bei S21 zu retten versucht, was nicht mehr zu retten ist, zeichnet sich im Kontext der Koalitionsverhandlungen ab: Pofalla (im S21-Lenkungskreis) und viele andere favorisieren jetzt den Bilgertunnel. Verkehrsminister Hermann arbeitet im Hintergrund für seinen unterirdischen Kopfbahnhof…
Die Akteure agieren wie Gefangene ihrer selbst, als Vollstrecker einer immer absurderen Projektidee, die sie selbst in die Welt gesetzt haben und deren Scheitern sie nicht akzeptieren wollen, und sei es um den Preis einer Verschärfung der Erderhitzung.“

Schmeichelworte verkehrt seit 6.4.2021

Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.

Die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
Eine Unmenge an kritischen Worten („Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft.

  • Dauer-Blamage S 21
  • Verkehrskatastrophe
  • Bauruine
  • „Stuttgart 21“-Debakel
  • allzu negativ besetzt
  • desaströse Mängel
  • längst gescheitertes System Stuttgart 21

Schutzgemeinschaft Filder e.V.

„Das nun 19jährige Versagen der Bahn hat am Flughafen gerade mal die äußerst fragwürdige Ergänzung um das Dritte Gleis am Terminal zutage gefördert. Dieser krampfhafte Rettungsversuch der bahnbetrieblich unnötigen Gäubahnführung über den Flughafen verbessert wenig und schafft wegen der Eingleisigkeit zudem neue Probleme für Zuverlässigkeit und Zukunftssicherheit des längst gescheiterten Systems Stuttgart 21.“ Quelle: Brief an RP von heute
Brief an RP 3

Werbesprüche für K21 aus 2010 (4)

„Mit Gepäck und Kinderwagen sind die
Kopfbahnhöfe sowieso unschlagbar.“

Geigerin Christine Busch

Werbesprüche für K21 aus 2010 (3)

„Die Zufahrten nach Stuttgart sind
allesamt schön, teilweise zauberhaft.“

Intendant a.D. der Bachakademie Stuttgart Andreas Keller

Werbesprüche für K21 aus 2010 (2)

„Lasst ja die Finger von den
Anlagen und dem Hauptbahnhof.
Damit würdet ihr das Grundgesetz
der Stadt infrage stellen.“

Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch

Werbesprüche für K21 aus 2010 (1)

„Der Stuttgarter Kopfbahnhof ist der an besten
funktionierende Kopfbahnhof Europas.“

Bahnexperte Dipl.Ing. Karl-Dieter Bodack

Prophet S.B.

Zum Blog von gestern: wie werden die Verhandlungen Grün/Schwarz zum Koalitionsvertrag ausgehen?
Wahrscheinlich so: Der Tiefbahnhof wird weiter gebaut, für die Behebung der Kapazitätsmängel werden Flickwerke vereinbart. Die zeitliche Umsetzung wird lange dauern, die Kosten steigen gewaltig. Die Leistung des Kopfbahnhofs bleibt trotzdem größer. Sensationell wäre der Erhalt der Gäubahn.
Jedenfalls wird die Vernunft „ganz hinten in der Warteschlange“ (Matth. Richling) bleiben wie schon seit über 25 Jahren.

allzu negativ

Fritz Möbus zu den Ankündigungen wg. Koalitionsvertrag Grüne/CDU:
„Zunächst mal scheint man auf das Wort Stuttgart 21 verzichten zu wollen. Es ist anscheinend allzu negativ besetzt. Zum anderen scheint die Leistungsfähigkeit des Bahnknotens Stuttgart unter Stuttgart 21 tatsächlich ein Problem zu sein.“

8 + 6 = 14

MdB Matthias Gastel warnt vor einem zu kleinen S21-Bahnhof. Das ist ja ganz neu! Das wurde doch schon bei der sog. „Schlichtung“ offenbar durch die glänzende Analyse von Boris Palmer und immer wieder von den S21-Gegnern angeprangert.
Gastel findet einen „Zusatzhalt mit sechs Gleisen“ erforderlich. Damit wäre die Leistungsfähigkeit vergleichbar mit dem alten Kopfbahnhof (16 Gleise auf einer Ebene), nur viel unbequemer und unübersichtlicher zum Umteigen.
Wo ist der Fortschritt? 10 Mrd + Zusatzhalt + +… Und das dauert! Die Planung hat noch nicht mal begonnen geschweige ist genehmigt und finanziert.

Bauruine

Aus Brief an MP Kretschmann zu den Koalitionsverhandlungen:
Zur Bauruine droht S21 zu werden, weil die Bahn ein detailliertes Brandschutzkonzept erst nach Abschluss aller Bauarbeiten vorlegen will. Gegenüber dem bislang von der Bahn vorgelegten unzulänglichen Konzept (siehe Report Mainz vom 30.3.21, kontext in taz vom 3.4.21 u.a.) werden ganz erhebliche – kostspielige und zeitraubende – Nachrüstungen ge-fordert werden bzw. für eine Betriebsgenehmigung erhebliche Einschränkungen des Zug-verkehrs zu erwarten sein…“

illusorisch

Aktuell im Blog von Fritz Möbus:
Grüne und CDU einigen sich in BW auf Unterstützung eines "leistungsfähigen und digitalen Bahnknotens Stuttgart“
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Diese Einigung ist nichts wert, weil mit Stuttgart 21 ein leistungsfähiger Bahnknoten nicht gelingen kann.
8 Gründe

Dauer-Blamage S 21

Aus dem heutigen Leserbrief von Jürgen Lodemann, Freiburg:
"Stuttgart 21" gehört als Verkehrskatastrophe vor die Parlamente und offenkundig vor Gerichte.“

Schmeichelworte verkehrt seit 14.3.2021

Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.

Absurdität von Stuttgart 21
scheintot
Zentralhaltestelle
vergebliche Rettungsversuche des Projekts
Stadtverunstaltungsprojekt (Gangolf Stocker)
unglaubliches Ausmaß an Inkompetenz
ein absurder Fall von volkswirtschaftlichem Wahnsinn
desaströses s21-Tunnelsystem
Todesfalle S21
korrumpierte S21-Abnicker
Fehlentscheidungen
absurde Verdrehungen
Täuschungen der Öffentlichkeit

Nebelkerzen

Prof. Wolfgang Hesse in einer Mail an 3sat zur Sendung über Großprojekte am 18.3.2021:
„Ein Musterbeipiel dazu ist das Projekt Stuttgart 21. Statt auf die unglaublich lange Liste der Mängel, Gefahren, Schäden, Fehlentscheidungen, absurden Verdrehungen und Täuschungen der Öffentlichkeit aus mehr als 20-jähriger Projektgeschichte hinzuweisen, wurden wieder die beliebten Ablenker "Juchtenkäfer" und "Eidechsen" als Nebelkerzen gezündet - ein Vorgehen, das einem ansonsten durchaus kritischen Sender nicht zum Ruhm gereicht.“

Kein Stern-Scherz zum 1.April

Der STERN am 1.4.2021:
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Edelgauner vom Bahntower Berlin verpulvern Milliarden in das Schadprojekt S21 und sparen Netz und Material kaputt. Mitarbeiter berichten.

kalte Brände

Für Stuttgart 21 wurden „Kaltereignisse“ als „Brand“ereignisse ausgegeben

Durch eingehende Analyse der Unterlagen zur S21-Brandschutzplanung der Deutschen Bahn hat das „Aktionsbündnis gegen S21“ aufgedeckt, dass die Bahn jahrelang Behörden, parlamentarische Gremien und Gerichte getäuscht hat: Die angeblichen Simulationen eines Brandereignisses und der anschließenden Rettung der Fahrgäste aus S21-Tunnels basieren lediglich auf „kalten“ Störfällen, bei denen kein Feuer und keinerlei giftiger Rauch vorkommen.

…Erst jetzt räumt die Bahn – in die Enge getrieben – ein, dass es sich bei einem Bericht der beauftragten Schweizer Firma Gruner AG nur um Simulationen für die Evakuierung bei einem
Kaltereignis handelt. Da es bis heute für die Räumung von Zügen kein spezielles Simulationsprogramm gibt, wurden übrigens die Verhältnisse auf einem Schiff zugrunde gelegt. In der Mobilität eingeschränkte Menschen wurden überhaupt nicht berücksichtigt, was die Bahn jetzt ebenfalls eingestehen musste.
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Wer ist „die Bahn“? Das „Jahrhundertprojekt“ ist in eine so ausweglose Situation geraten, dass es nur mit solchen Schwindeleien fortgeführt werden kann. „Die Bahn“: das sind Verantwortliche, die als Lügner und Betrüger entlarvt wurden, die immer weitere Milliarden an Steuergeldern unnütz vertunneln.

alte Leier

Die Statements von Minister W. Herrmann auf der Startseite bis 23. Mai 2014 bestätigen sich immer deutlicher:

„S 21 ist ein absurder Fall von volkswirtschaftlichem Wahnsinn, der aus betriebswirtschaftlichem Kalkül nicht gestoppt wird.“
(Frankfurter Rundschau 19.12.2009)

„Dieses Bahnhofsprojekt ist mit Abstand das größte, das teuerste, das riskanteste und das dümmste Projekt in der Geschichte der Eisenbahn.“

„Und dieser Schwachsinn ist überall geplatzt, überall haben sie gemerkt, dass es teuer und unsinnig ist und vor allem nicht kunden- und fahrgastfreundlich. Nur in Stuttgart haben sie bis zum heutigenTag an diesem Blödsinn festgehalten.“
(W.Hermann auf der Montagsdemo am 11.01.2010)

„Stuttgart 21 ist Betrug“
W. Hermann in der WELT 2010