"genehmigt"?

Zitat aus der Landeschau aktuell von gestern: “Dennoch war Stuttgart 21 auch für Heiner Geißler die einzig sinnvolle Lösung. Denn das Projekt war 2010 bereits genehmigt worden.“
Mein bisher unveröffentlichter Kommentar
: „Das ist doch eine ganz schwache Rechtfertigung, wenn es sich in der Schlichtung und in der Folge immer mehr gezeigt hat, dass die Genehmigung auf falschen Angaben und Annahmen basiert. Heute scheint der S21-Karren heillos verfahren und das Weiterwurschteln verantwortungslos. Die "21 guten Gründe für Stuttgart 21" sind weitgehend abhanden gekommen, es wird schon gar nicht mehr mit ihnen geworben, die Druckschriften sind schon Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen worden. Kann da eine alte "Genehmigung" Grund für den Weiterbau sein? Genehmigt wurde damals die Stadtbahnunterbrechung der zentralen Linien für zwei Wochen, heute sind es über zwei Jahre! Die Forderungen Geislers nach "S21 plus" sind allesamt unerfüllt geblieben, vor allem der Erhalt der Gäubahn. Stuttgart 21 ist eine schwere Hypothek für Bahn, Stadt und Land und der Abbruch des Projekts zwar teuer und schmerzhaft, aber immer noch viel billiger und besser als der hoffnungslose Weiterbau.“
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Und bis heute fehlt für wesentliche Abschnitte eine Genehmigung (Filderabschnitt). Mit Faktenschaffen wurde und wird der Weiterbau erpresst. Stuttgart 21 ist bereits gescheitert (siehe Blog vom 22.10.15, „kosequent“).

Nachtrag vom 26.10.15: Mein obiger Kommentar ist inzwischen eingestellt worden.