Glasfenster in St. Laurentius Obrigheim, Foto Andreas Keller


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Blogmotto:

Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.
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Täglicher Blog ab 1.1.2009
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Schmeichelworte verkehrt seit 6.4.2021
17 04. 21 23:08
Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.
Die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt. Eine Unmenge an kritischen Worten („Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft.

  • Dauer-Blamage S 21
  • Verkehrskatastrophe
  • Bauruine
  • „Stuttgart 21“-Debakel
  • allzu negativ besetzt
  • desaströse Mängel
  • längst gescheitertes System Stuttgart 21

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In
diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine
• Information
• Statement
- Glosse

• Satire
• Karikatur
• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs. =============================================


Schutzgemeinschaft Filder e.V.

16 04. 21 23:44
„Das nun 19jährige Versagen der Bahn hat am Flughafen gerade mal die äußerst fragwürdige Ergänzung um das Dritte Gleis am Terminal zutage gefördert. Dieser krampfhafte Rettungsversuch der bahnbetrieblich unnötigen Gäubahnführung über den Flughafen verbessert wenig und schafft wegen der Eingleisigkeit zudem neue Probleme für Zuverlässigkeit und Zukunftssicherheit des längst gescheiterten Systems Stuttgart 21.“ Quelle: Brief an RP von heute



Werbesprüche für K21 aus 2010 (4)
15 04. 21 23:40

Mit Gepäck und Kinderwagen sind die
Kopfbahnhöfe sowieso unschlagbar.“

Geigerin Christine Busch



Werbesprüche für K21
aus 2010 (3)
14 04. 21 12:09

„Die Zufahrten nach Stuttgart sind
allesamt schön, teilweise zauberhaft.“

Intendant a.D. der Bachakademie Stuttgart Andreas Keller



Werbesprüche für K21
aus 2010 (2)
13 04. 21 22:37

„Lasst ja die Finger von den
Anlagen und dem Hauptbahnhof.
Damit würdet ihr das Grundgesetz
der Stadt infrage stellen.“

Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch



Werbesprüche für K21
aus 2010 (1)
12 04. 21 23:07

„Der Stuttgarter Kopfbahnhof ist der an besten
funktionierende Kopfbahnhof Europas.“

Bahnexperte Dipl.Ing. Karl-Dieter Bodack


Prophet S.B.

11 04. 21 22:13
Zum Blog von gestern: wie werden die Verhandlungen Grün/Schwarz zum Koalitionsvertrag ausgehen?
Wahrscheinlich so: Der Tiefbahnhof wird weiter gebaut, für die Behebung der Kapazitätsmängel werden Flickwerke vereinbart. Die zeitliche Umsetzung wird lange dauern, die Kosten steigen gewaltig. Die Leistung des Kopfbahnhofs bleibt trotzdem größer. Sensationell wäre der Erhalt der Gäubahn.



allzu negativ

10 04. 21 23:48

Fritz Möbus zu den Ankündigungen wg. Koalitionsvertrag GRÜNE/CDU:
„Zunächst mal scheint man auf das Wort Stuttgart 21 verzichten zu wollen. Es ist anscheinend allzu negativ besetzt. Zum anderen scheint die Leistungsfähigkeit des Bahnknotens Stuttgart unter Stuttgart 21 tatsächlich ein Problem zu sein.“

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8 + 6 = 14

09 04. 21 21:32
MdB Matthias Gastel warnt vor einem zu kleinen S21-Bahnhof. Das ist ja ganz neu! Das wurde doch schon bei der sog. „Schlichtung“ offenbar durch die glänzende Analyse von Boris Palmer und immer wieder von den S21-Gegnern angeprangert.
Gastel findet einen „Zusatzhalt mit sechs Gleisen“ erforderlich. Damit wäre die Leistungsfähigkeit vergleichbar mit dem alten Kopfbahnhof, nur viel unbequemer und unübersichtlicher zum Umteigen.
Wo ist der Fortschritt? 10 Mrd + Zusatzhalt + +… Und das dauert! Die Planung hat noch nicht mal begonnen geschweige ist genehmigt und finanziert.



Bauruine

08 04. 21 17:10
Aus Brief an MP Kretschmann zu den Koalitionsverhandlungen:
Zur Bauruine droht S21 zu werden, weil die Bahn ein detailliertes Brandschutzkonzept erst nach Abschluss aller Bauarbeiten vorlegen will. Gegenüber dem bislang von der Bahn vorgelegten unzulänglichen Konzept (siehe Report Mainz vom 30.3.21, kontext in taz vom 3.4.21 u.a.) werden ganz erhebliche – kostspielige und zeitraubende – Nachrüstungen ge-fordert werden bzw. für eine Betriebsgenehmigung erhebliche Einschränkungen des Zug-verkehrs zu erwarten sein…“



illusorisch

07 04. 21 11:44
Aktuell im Blog von Fritz Möbus:

Grüne und CDU einigen sich in BW auf Unterstützung eines "leistungsfähigen und digitalen Bahnknotens Stuttgart“
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Diese Einigung ist nichts wert, weil mit Stuttgart 21 ein leistungsfähiger Bahnknoten nicht gelingen kann.
8 Gründe



Dauer-Blamage S 21

06 04. 21 23:11
Aus dem heutigen Leserbrief von Jürgen Lodemann, Freiburg:
"Stuttgart 21" gehört als Verkehrskatastrophe vor die Parlamente und offenkundig vor Gerichte.“



Schmeichelworte verkehrt seit 14.3.2021

05 04. 21 23:02
Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails…

Absurdität von Stuttgart 21
Zentralhaltestelle
vergebliche Rettungsversuche des Projekts
Stadtverunstaltungsprojekt (Gangolf Stocker)
unglaubliches Ausmaß an Inkompetenz
ein absurder Fall von volkswirtschaftlichem Wahnsinn
desaströses s21-Tunnelsystem
korrumpierte S21-Abnicker
Fehlentscheidungen
absurde Verdrehungen
Täuschungen der Öffentlichkeit


Nebelkerzen

05 04. 21 00:03
Prof. Wolfgang Hesse in einer Mail an 3sat zur Sendung über Großprojekte am 18.3.2021:
„Ein Musterbeipiel dazu ist das Projekt Stuttgart 21. Statt auf die unglaublich lange Liste der Mängel, Gefahren, Schäden, Fehlentscheidungen, absurden Verdrehungen und Täuschungen der Öffentlichkeit aus mehr als 20-jähriger Projektgeschichte hinzuweisen, wurden wieder die beliebten Ablenker "Juchtenkäfer" und "Eidechsen" als Nebelkerzen gezündet - ein Vorgehen, das einem ansonsten durchaus kritischen Sender nicht zum Ruhm gereicht.“


Kein Stern-Scherz zum 1.April
03 04. 21 23:10
Der STERN am 1.4.2021:
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Edelgauner vom Bahntower Berlin verpulvern Milliarden in das Schadprojekt S21 und sparen Netz und Material kaputt. Mitarbeiter berichten.


kalte Brände

02 04. 21 11:54
„Für Stuttgart 21 wurden „Kaltereignisse“ als „Brand“ereignisse ausgegeben

Durch eingehende Analyse der Unterlagen zur S21-Brandschutzplanung der Deutschen Bahn hat das „Aktionsbündnis gegen S21“ aufgedeckt, dass die Bahn jahrelang Behörden, parlamentarische Gremien und Gerichte getäuscht hat: Die angeblichen Simulationen eines Brandereignisses und der anschließenden Rettung der Fahrgäste aus S21-Tunnels basieren lediglich auf „kalten“ Störfällen, bei denen kein Feuer und keinerlei giftiger Rauch vorkommen.

…Erst jetzt räumt die Bahn – in die Enge getrieben – ein, dass es sich bei einem Bericht der beauftragten Schweizer Firma Gruner AG nur um Simulationen für die Evakuierung bei einem
Kaltereignis handelt. Da es bis heute für die Räumung von Zügen kein spezielles Simulationsprogramm gibt, wurden übrigens die Verhältnisse auf einem Schiff zugrunde gelegt. In der Mobilität eingeschränkte Menschen wurden überhaupt nicht berücksichtigt, was die Bahn jetzt ebenfalls eingestehen musste.“ Quelle
_________________________________

Wer ist „die Bahn“? Das „Jahrhundertprojekt“ ist in eine so ausweglose Situation geraten, dass es wohl nur mit solchen Schwindeleien fortgeführt werden kann. „Die Bahn“: das sind Verantwortliche, die als Lügner und Betrüger entlarvt wurden, die immer weitere Milliarden an Steuergeldern unnütz vertunneln.



alte Leier

01 04. 21 23:57
Die Statements von Minister W. Herrmann auf der Startseite bis 23. Mai 2014 bestätigen sich immer deutlicher:

„S 21 ist ein absurder Fall von volkswirtschaftlichem Wahnsinn, der aus betriebswirtschaftlichem Kalkül nicht gestoppt wird.“
Frankfurter Rundschau 19.12.2009 (Link nicht mehr aktiv)

„Dieses Bahnhofsprojekt ist mit Abstand das größte, das teuerste, das riskanteste und das dümmste Projekt in der Geschichte der Eisenbahn.“

„Und dieser Schwachsinn ist überall geplatzt, überall haben sie gemerkt, dass es teuer und unsinnig ist und vor allem nicht kunden- und fahrgastfreundlich. Nur in Stuttgart haben sie bis zum heutigenTag an diesem Blödsinn festgehalten.“ W.Hermann auf der Montagsdemo am 11.01.2010

„Stuttgart 21 ist Betrug“ W. Hermann in der WELT 2010



Widerspruch

31 03. 21 10:28

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Report Mainz:
Die Fertigstellung „steht in der Sternen“ (auch die Kosten).
Pofalla: geht Ende 25 in Betrieb „nach allen Erkenntnissen, die wir haben“…


Gangolf (4)
30 03. 21 23:27

G. Stocker zur Initiative „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“ :

Stadtverunstaltungsprojekt



Gangolf (3)

29 03. 21 12:10
Aus einem Interview von 2015:
Wann wurde S21 Teil Deiner politischen Arbeit?

Gangolf STOCKER: „Als Stuttgarter und als politisch aktiver Mensch nahm ich Stuttgart 21 natürlich bereits 1994 wahr, als das Projekt unter anderem von Heinz Dürr, dem damaligen Bahnchef, vorgestellt wurde. Doch in diesem Jahr spielte das zumindest in der Debatte von Linken und Grünen noch keine allzu große Rolle. Dann erschien 1995 ein kleines Buch von Winfried WOLF zu dem Thema. Es gab eine Veranstaltung mit dem Autor zu Stuttgart 21, an der rund 40 Leute teilnahmen. Wenige Tage später trafen sich ein paar Leute, die an der Veranstaltung teilgenommen hatten und die bereit waren, konsequent an diesem Thema zu arbeiten. Im November 1995 gründeten wir die Initiative ″Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21″.

Zwischen 1995 und 1997 haben wir viel Arbeit darauf verwandt, die Leute über Stuttgart 21 intensiv zu informieren. Das Ergebnis: Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter wissen mehr über das Projekt wie die Entscheider…“



Gangolf (2)

28 03. 21 22:28
Foto Schaeferwelt

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Gangolf ist

27 03. 21 12:34
gestern gestorben.
Guter Bericht heute in der Stuttgarter Zeitung. Dort auch viele Artikel zu seinem Wirken für den Kopfbahnhof. Am 15. März hat er mich noch angerufen und habe ich ihm geschrieben: „… Hospiz heißt Endstation Deiner Lebensreise. Ich bin oft in Gedanken bei Dir, lieber Gangolf und wünsche Dir noch gute Tage, wo Du auch noch erfahren darfst, wie wichtig und lieb Du vielen guten Menschen bist. In herzlicher Verbundenheit Dein Siegfried.“
Gangolf Stocker im Mai 2020
„Ich nehme an, der Anhydrit wird arbeiten. Wie das gut gehen soll, weiß ich wirklich nicht.“

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falsche Werbung

26 03. 21 15:20
aus „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Nr.13 „Jahrhundertchance“:
„Die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten wachsen wieder zusammen.“
Wann bitte waren sie je zusammen? Wer hat diesen Schwachsinn geschrieben? Alte Stadtpläne vor der ersten Eisenbahn Mitte des 19. Jh. zeigen überhaupt keine Bebauung dieser heutigen Stadtteile. Es war landwirtschaftlich genutztes Land. (Die Stuttgart-21-Projektoren rechnen offenbar mit dem Unwissen der Stadtbevölkerung, wenn sie solche unstimmigen Behauptungen verbreiten.)

Dann ging eine einsame Eisenbahnstrecke nach Cannstatt und Feuerbach. Der König (Wilhelm I) kaufte zuvor Land auf für den öffentlich zugänglichen großen englischen Garten (Rosensteinpark) samt Schlössle (Schloss Rosenstein) und für sein Privatvergnügen (Wilhelma). Und das wird zum Glück zusammen mit dem mittleren und unteren Schlossgarten auch bei Stuttgart 21 eine Trennung bleiben müssen mit einem einzigen Auto-„Durchschlupf“ zur Wolframstraße.



Schlagzeile

25 03. 21 12:27
Aus der Parkschützer-Seite:
Das s21-Fiasko als integraler Bestandteil der Zerstörung des Schienenverkehrs.“


schamlos

24 03. 21 23:33
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 reagiert mit Entsetzen auf das Ansinnen des Bahn-Vorstands, sich vom Bahn-Aufsichtsrat Gehaltserhöhungen in Höhe von 10 Prozent beschließen zu lassen. Bündnissprecher Martin Poguntke: „Es gab in der Geschichte der Bahn noch nie so hohe Schulden, so marodes Gleismaterial und so unpünktliche Züge – und die Verantwortlichen wollen sich dafür mit einer dicken Erhöhung ihrer ohnehin unangemessen hohen Gehälter „belohnen“ lassen – das darf ja wohl nicht wahr sein.


ETCS für S 21

23 03. 21 23:27
Aus der Rede von Dr. Bernhard Knierim, Biophysiker, Politikwissenschaftler, Autor und Mitbegründer von ‚Bahn für Alle'; auf der 556. Montagsdemo] am 22.3.2021
„…Die Schweizer merken nämlich nichts von den versprochenen Kapazitätserhöhungen, die sie in dem extrem dicht befahrenen Schweizer Netz dringend gebrauchen könnten. Stattdessen benötigen die Züge mit ETCS sogar teilweise größere Abstände zueinander, das heißt, es geht Kapazität verloren.“

Zitate des Schweizer Bahnchefs Vincent Ducrot: „Seit einigen Jahren wissen wir, dass die Führerraumsignalisierung ETCS Level 2 keinen nennenswerten Sicherheitsgewinn bringt und dass sich die heutige betriebliche Kapazität auf stark belasteten Schweizer Strecken mit diesem System gar nicht aufrechterhalten lässt.“
„Wenn man 20 Jahre an einer Technik arbeitet und sie nicht zuverlässig hinkriegt, dann stimmt etwas nicht. In anderen Branchen wäre sie schon lange abgeschrieben und ersetzt.“


Statement W.S.

22 03. 21 22:19
Werner Sauerborn:
Der Unterschied zwischen dem Gotthard-Basistunnel und S21 ist der Unterschied zwischen einem weitgehend sinnvollen und einem absolut absurden Projekt. Ersteres wurde ohne dramatische Kostensteigerungen, Verzögerungen und Proteste durchgeführt, Letzteres hat den verdienten Widerstand bekommen. Es ist scheinttot, gescheitert an seinen Widersprüchen und unserem Widerstand.“


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Konsequenz
21 03. 21 23:51
Fortsetzung des gestrigen Blogs.

Die Folge aus dem Scheitern müsste der sofortige Abbruch des Projekts „Neuer Bahnknoten Stuttgart 21“ sein. Stattdessen gibt es neue Ziele und Versprechungen mit untauglichen Maßnahmen, Tunneln ohne Ende, die alle an der zu kleinen Zentralhaltestelle scheitern. Vergebliche Rettungsversuche des Projekts, erfolgreiche aber für die Verantwortlichen, die sich vor dem finalen Scheitern aus dem Amt retten: „nach mir die Sintflut“!



Blogmotto falsch

20 03. 21 14:33
Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“
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Was ist falsch? Es ist das Wörtchen „wird“, denn der Wurmbau S21
ist bereits gescheitert, gemessen an die Planzielen:
- Bauzeit ist 3 mal länger als die Prognose, Tendenz stark steigend
- Leistung: statt doppelt so hoch weit unter Kopfbahnhof
- Reisekomfort ist viel schlechter als beim Kopfbahnhof
- Wirtschaftlichkeit negativ
- Kosten fast 4 mal höher als geplant



Schmeichelworte verkehrt seit 15.3.2021

19 03. 21 12:00
Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der 555. Montagsdemo (4):

zukunftsblindes fatales Weiterwursteln
schrecklich ungewisser Ausgang
fanatische S21-Amigos
absurde Schnapsideen
Realsatire vom Feinsten
absehbares Desaster S21
grotesk verlängerte Bauphase bis in die 40er Jahre
bizarres Nicht-wissen-wollen
krampfhaftes Wegschauen
stinkt zum Himmel


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Ende alternativ

18 03. 21 11:29

Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der 555. Montagsdemo (3)
„Bahn und Politik fürchten die Option „Ende mit Schrecken“ heute immer noch,,, Doch für die Gesellschaft ist ein Ende von S21 mit Schrecken allemal besser als das zukunftsblinde fatale Weiterwursteln mit schrecklich ungewissem Ausgang!“



neue Versprechungen

17 03. 21 12:09

Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der 555. Montagsdemo ( 2):

Bilgers neue Tunnel-Projekte sind so grotesk wie der S21-Tunnelbahnhof selber und sie folgen bekannten Mustern:
„S21 hält die behaupteten Versprechungen nicht? Kein Problem, machen wir eben neue Versprechungen…“



konsequent ahnungslos

16 03. 21 23:14
Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der
555. Montagsdemo ( 1)

OB Nopper: „Mit Stuttgart 21 haben wir die große Chance zur Schienenverkehrshauptstadt in Deutschland und in Europa zu werden.“



Zug

15 03. 21 13:01
Wahl-Spruch des Wahlsiegers Kretschmann (SWP 13.3.):

„Beim Klimaschutz muss richtig Zug rein.

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Gilt das auch für den Zug-Verkehr mit Stuttgart 21, Herr Kretschmann? Und für die neuen Tunnelplanungen mit ihrer katastrophalen Klimabilanz?



Schmeichelworte verkehrt seit 8.3.2021

14 03. 21 23:18
Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.

never-ending-Gruselstory der Stuttgart21-Verfehlungen
weiße Kelchstützen haben eine schwarze Beton-Seele
gespenstische, irre Geschichte der Stuttgart21-Planung auf den Fildern
12km-langer doppelröhriger Wahnsinnstunnel
Gäubahntunnel haarsträubend schöngerechnet
Großmannssucht
ein trickreich geschnürtes Paket aus Verdrehungen, Täuschungen, Inkompetenz und – unvermeidlich an diesem Wort vorbei zu kommen: Lügen
Ignorierung von Klimafolgen



zum Bilgertunnel

13 03. 21 20:37
Höflich formuliert von Oliver Stenzel:
„Eine weniger schlechte Idee ist aber nicht zwangsläufig eine gute“.



gescheitert

12 03. 21 11:26
„Krachend gescheitert“ und das auch zugegeben ist die Filderplanung. Nein, die Bahn hält noch daran fest. Auch die schräg-halbtief-Haltestelle, fälschlich Bahnhof genannt bringt’s nicht. Trotzdem wird weiter gebaut. Beim großen Endversagen sind die gestrigen und heutigen Macher tot oder im üppigen Ruhestand. Mein Blogmotto wird immer mehr bestätigt.



Zitat

11 03. 21 23:47
Sabine Leidig in ihrer Moderation der letzten Montagsdemo:
never-ending-Gruselstory der Stuttgart21-Verfehlungen“.

Natürlich schon bei „
Schmeichelworte verkehrt“ gelistet (ganz nach unten scrollen).


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Wahlplakat

10 03. 21 22:49
Keine Thema für die anderen Parteien Quelle Kontext
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Anmerkung zum Blog von gestern

09 03. 21 18:44
„Unglaublich“ ist nicht der Antrag der FDP, sondern die neue „Bilgerplanung“ der Gäubahn mit Umfahrung von Singen und Böblingen zur Zeitverkürzung für den „Deutschlandtakt“. Wie Steffen Siegel in seiner Demorede gestern (Min 21:40) mitteilte, ist dieser nicht etwa nach Schweizer Vorbild ein „integraler Taktfahrplan“, sondern ein „Kunstbegriff“, eine Mogelpackung, weil nur für die Fernzüge geplant; der wichtige(re) Regionalverkehr bleibt weitgehend ausgeklammert. Aber selbst der „Deutschlandtakt“ kann im S-21-Tiefbahnhof (bzw. der halb-tief-schräg-Haltestelle) nicht funktionieren, weil 180 Doppelbelegungen der Gleise das vorhersehbare Chaos bedeuten.


unglaublich

08 03. 21 20:47
Wegen der Fahrzeitverkürzung Zürich-Stuttgart sollen die Städte Singen und Böblingen als Haltestellen wegfallen. Das soll nach dem Willen der FDP auf die Tagesordnung:

„…denn die direkte Anbindung des Landkreises Konstanz an das Fernverkehrsnetz der DB müsse gewährleistet sein. Die Umfahrung der Stadt Singen soll dabei aus Sicht des Landkreises abgelehnt werden,…Der Personenfernverkehr ist vollständig am bestehenden Bahnhof Singen abzuwickeln.“



Schmeichelworte verkehrt seit 17.1.2021

07 03. 21 18:37
Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • Architektur der Abschreckung am Drecksloch s21

  • 27 Jahre Zerstörung

  • klimazerstörerischer Tunnelbau

  • Zerstörung eines genialen Kopfbahnhofs

  • Zerstörung des Vertrauens in die Planer, der Politik, der Justiz

  • eine Geldvernichtungsmaschine

  • Stuttgart 21 ist einfach ein Krieg gegen jede Vernunft

  • technischer Größenwahn

  • Inkompetenz, gepaart mit Filz und Profitmaximierung

  • katastrophale Fehlplanung auf den Fildern

  • Schnapsidee Stuttgart 21

  • S 21 taugt durchaus als Mahnmal für Größenwahn und Profitgier

  • Dramageschichte der Fildertrassenplanung

  • missratenes Bahnprojekt

  • gewaltige Bau-, Kosten- und Sicherheitsprobleme



längst gescheitert

06 03. 21 23:46
Aus der Pressemeldung der Schutzgmeinschaft Filder zur „Wirtschaftlichkeitsmanipulation des Staatsekretärs Bilger zur Gäubahn“:

„Das ganze Projekt Stuttgart 21 ist längst gescheitert.
Anstatt sich in immer neue milliardenteure, den Klimawandel noch befeuernde Tunnelprojekte zu versteigen, ist ein Moratorium jetzt überfällig.“



"Schmeicheleien"

05 03. 21 23:52
Heute, aus der Pressemitteilung der Schutzgmeinschaft Filder zum „Bilgertunnel“:

  • bahnbetrieblich untauglich

  • den Klimawandel zusätzlich befeuerndes Projekt

  • Wirtschaftlichkeit hinmanipuliert

  • endgültiges Scheitern der nun über 20jährigen Fehlplanungen

  • unsinniger Umweg der Gäubahn über den Flughafen

  • unsägliches "Wirtschaftlichkeitsspiel"

  • 180 Doppelbelegungen täglich

  • unerträgliche Zumutung für die Gäubahnfahrgäste

  • ganzes Projekt krachend gescheitert


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als Information oder Kritik an Stuttgart 21 oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.
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erste Rohrkrepierer
04 03. 21 23:24
An der Spitze der langen Liste der „Schmeichelworte verkehrt“ stehen

  • das neue Herz Europas

  • Leuchtturmprojekt

Das Herz hat mehrere Infarkte überstanden, soll neue Bypässe (Tunnels) bekommen, bleibt aber anfällig für einen Herzstillstand.
Der Leuchtturm ist schon lange abgeschaltet.



neue Schmeicheleien

03 03. 21 23:39
Mal wieder echte Schmeichelworte beim Bergfest:
  • kleine architektonische Wunderwerke

  • Schienenverkehrshauptstadt in Deutschland und in Europa

  • Architekturmekka

  • Bahnknoten fit für die Zukunft

  • ein Meilenstein in der Verkehrswende

Dazu ein satirisch eingefärbter Artikel in KONTEXT von Oliver Stenzel.



wer bietet mehr (11)

02 03. 21 11:43
Thomas Wüpper am 23.2.21: Die vorgestellten Ergänzungsprojekte dauerten „weitere Jahrzehnte“ (nach 2025), „Mehrere“ sind aber mindesten zwei Jahrzehnte, also Fertigstellung von S21 nicht vor 2045!!
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Ohne die fragwürdigen „Ergänzungsprojekte“, die noch im planerischen Nebel liegen, kann Stuttgart 21 nicht funktionieren.



wer bietet mehr (10)

01 03. 21 21:42

Beim „Bergfest“ und in den Presseberichten war immer wieder von der Fertigstellung 2025 bzw. Dezember 2025 zu hören.
Neuere Schätzung von
Steffen Siegel am 22.2.21: Fertigstellung von S21 „frühestens Mitte der 30-er Jahre“ (2035ff)


Zur Erinnerung:
Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



Bergfest unterirdisch
28 02. 21 22:54

Wohl zum ersten Mal wird zu einer Teil-Fertigstellung (längst nicht die Hälfte!) eines Tiefbaues ein „Bergfest“ gefeiert. Geht’s noch verrückter? Die teuren Events sollen natürlich das Schadprojekt S 21 positiv im Bewusstsein der Menschen halten, Propaganda halt. Dabei ist Stuttgart 21 schon längst krachend gescheitert, gemessen an den Vorgaben:


- Bauzeit ist 3 mal länger als die Prognose

- Leistung: statt doppelt so hoch weit unter Kopfbahnhof

- Reisekomfort viel schlechter als beim Kopfbahnhof

- Wirtschaftlichkeit negativ

- Kosten fast 4 mal höher als geplant



Bergfest verkehrt

26 02. 21 23:04
Werner Sauerborn: „Die Bahn will ihr Looser-Projekt am Wochenede mit einem Bergfest feiern. Anlass diesmal die Fertigstellung der 14. von 28. Kelchstützen. Wir finden: das Bergfest ist eher Anlass für den Rückweg, weil der falsche Berg bestiegen wurde…“


Vakten oder Fetternwirtschaft?

25 02. 21 20:54
Jobst Knoblauchs Vermutung:
Da ist doch der Günther Oettinger erst seit Januar diesen Jahres als Mitglied des Aufsichtsrates bei Herrenknecht  "tätig", lässt er schon die Puppen tanzen. Und schon bietet sich eine Marionette an und überbietet die bisherigen  60 km Tunnel mit weiteren  47 km. Dem Steffen Bilger kommen sicher noch weitere CDU-Mitglieder zu Hilfe. Unterstützung findet er auf jeden Fall bei der SPD. Die haben ja eine Koryphäe als stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden bei Herrenknecht sitzen, nämlich ihren Altkanzler Gerhard Schröder.
 
Für mich riecht das Ganze irgendwie nach Korruption. Lassen sich doch unsere Politiker in Stuttgart lieber als  "beratungsresistente Faktenignoranten"  titulieren, als dass diese gebildete Oberschicht ihren Verstand benutzt und über die Fakten nachdenkt.  
"Alle Fakten, d.h. alle desaströsen Mängel des Projekts Stuttgart 21 sind allen Abgeordneten bis in die Ministerien hinein seit Jahren bekannt."  so verriet es mir ein Insider.  Und trotzdem handelt bei Stuttgart 21 niemand faktenbasiert. Wo doch immer betont wird, dass FAKTEN  als Grundlage für alle politischen Entscheidungen dienen  (Originalton: Kretschmann). Und wenn FAKTEN außer Acht gelassen werden, dann übernimmt wohl Korruption das Heft des Handelns.“


geplanter Engpass

24 02. 21 11:24
Oliver Stenzel von KONTEXT zu den „Ergänzungsprojekten“:
An dieser Stelle darf auch einmal wieder in Erinnerung gerufen werden, warum diese ganzen Ergänzungsprojekte überhaupt angedacht wurden: Wegen der offensichtlichen, gravierenden Mängel von S 21. Weil den Planern aufgefallen ist, dass die Leistungsfähigkeit des neuen Bahnknotens unter anderem für den Deutschlandtakt, den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) so vollmundig versprochen hat, viel zu gering ist. Was wiederum damit zusammenhängt, dass der Tunnelbahnhof eine Kapazitätsreduktion gegenüber dem Kopfbahnhof darstellt, im Vergleich zu diesem über keinerlei Kapazitätsreserven verfügt, es sich um einen programmierten Engpass handelt. Projektkritiker haben schon lange darauf hingewiesen. Die Tieferlegung des Bahnhofs und Vertunnelung all seiner Zulaufstrecken ist eines auf gar keinen Fall: Eine Investition in Verkehrsverlagerungen auf die Schiene und damit in eine zukunftsweisende Mobilität.“



"Ergänzungsprojekte"

23 02. 21 22:12
Grafik Klaus Gebhard

unbekannt



„Ergänzungprojekte“: Das zweite Stuttgart 21

22 02. 21 21:45
Gutachten, heute veröffentlicht
Weitere 5,5 Milliarden Euro und weitere 730.000 Tonnen Treibhausgase, die den Klimawandel beschleunigen
Eine Kostensteigerung um weitere 5,5 Milliarden Euro sowie 730.000 Tonnen zusätzlich emittierter Treibhausgase – das ist das Resümee eines Gutachtens zu den Auswirkungen der sogenannten Ergänzungsprojekte zu Stuttgart 21, das der Verkehrsberater Karlheinz Rößler im Auftrag des Aktionsbündnisses erstellt hat.



2 x 5 Rohrkrepierer (6/7, Doppelblog)

21 02. 21 23:44

  • geniales Jahrhundertprojekt

  • doppelte Leistungsfähigkeit

  • Zukunftsprojekt

  • Jahrhundertchance

  • best geplantes Projekt


  • überragende Verkehrsbedeutung

  • Magistrale für Europa

  • Kein Superlativ ist übertrieben.

  • Es handelt sich um eine Riesenchance für ein neues Stuttgart

  • faszinierende Perspektiven


Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig.

Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen,
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

(Friedrich Rückert)


„Ergänzungprojekte“: Das zweite Stuttgart 21
22 02. 21 21:45
Gutachten, heute veröffentlicht
Weitere 5,5 Milliarden Euro und weitere 730.000 Tonnen Treibhausgase, die den Klimawandel beschleunigen
Eine Kostensteigerung um weitere 5,5 Milliarden Euro sowie 730.000 Tonnen zusätzlich emittierter Treibhausgase – das ist das Resümee eines Gutachtens zu den Auswirkungen
der sogenannten Ergänzungsprojekte zu Stuttgart 21, das der Verkehrsberater Karlheinz Rößler im Auftrag des Aktionsbündnisses erstellt hat.


Fass ohne Boden
19 02. 21 23:58
"Waren das noch Zeiten, als das Projekt Stuttgart 21 die Landeshauptstadt angeblich gar nichts kosten sollte ..."
Dieses Zitat von gestern („aus einer E-Mail“) stammt aus der Kontext-Wochenzeitung.
Trübe Zukunft: die Kosten für die Stadt belaufen sich derzeit auf rund 2 Mrd. Euro. Künftige Kosten sind zwingend bis unabsehbar. Der
Kontext-Artikel von Oliver Stenzel informiert nüchtern.



morgen mehr dazu
18 02. 21 23:55

Aus E-Mail von heute als Kommentar zu den S21-
Kollateralkosten für die Stadt:

"Waren das noch Zeiten, als das Projekt Stuttgart 21 die Landeshauptstadt angeblich gar nichts kosten sollte ..."



Aschermittwochs-Zuruf
17 02. 21 15:20
Stuttgart 21:In jeglicher Hinsicht ein einziges Desaster.

  • - verkehrspolitisch ein Rückbau der Kapazitäten;

  • - finanziell ein Fass ohne Boden;

  • - für die Stadt, für die Umwelt eine Katastrophe;

  • - technisch voller unbewältigter Probleme.

Und durchgesetzt wird es mit Lügen, Manipulationen und Verrat“ (aus einem Papier der SeniorInnen für den Kopfbahnhof).



fünf Rohrkrepierer (5)

16 02. 21 23:01

Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig. Hier weitere fünf der langen Liste!

  • benidenswertes städtebauliches und ökologisches Projekt

  • ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten CDU

  • Tolle Verkehrsanbindung

  • Die Umstiegszeiten werden wesentlich vereinfacht.

  • S 21 ist „abschließend auf dem richtigen Weg“ (Mai 2019!)



David gegen Goliath

15 02. 21 18:55

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Statement Sauerborn

14 02. 21 23:15
Aus heutigem Rundbrief Dr. Werner Sauerborn:Bei S21 rumpelt es an allen Ecken und Enden. Das zeigen die grotesken millarden-teuren und klimabelastenden Ergänzungsprojekte, das zeigt der De-facto-Planungsstopp auf der Fildertrasse (Abschnitt 1.3.b) - und gerade beim Brandschutz bewährt sich das Durchhaltevermögen dieser Bewegung: immer mehr skandalöse Details werden bekannt…“


Lutz und Pofalla

13 02. 21 23:02
Nach einer heutigen Pressemeldung sollen die auslaufenden Verträge für Bahnchef Lutz und Infrastrukturvorstand Pofalla verlängert werden. Beide sind verstrickt in das Desaster Stuttgart 21.


Harald Schmidt ätzte 2010 im Focus

12 02. 21 18:11
...“66 Kilometer der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke verlaufen im Tunnel. Eine tolle Gelegenheit für die Serviceteams unserer Bahn, Apfelschorle oder Gratisheißgetränk bei gedämpfter Beleuchtung zu verteilen. Falls der ICE mal liegenbleibt. Und Reisende müssen künftig nicht mehr auf offener Strecke ins Schienenersatzfahrzeug umsteigen. Der Tunnel schützt bei der Evakuierung vor Wind und Wetter.“...


=======================================================
In
diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine

• Information • Glosse • Satire • Karikatur • Foto • Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21 oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.
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fünf Rohrkrepierer (4)

11 02. 21 22:39
Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig. Hier weitere fünf von der Liste:

  • Kronjuwel im regionalen Mobilitätskonzept der Zukunft
  • das neue Rosenstein-Quartier („bisher war hier Gleiswüste“)
  • Chance, mehr Menschen auf die Schiene zu bringen
  • Chance auf den Anschluss an die großen Verkehrslinien im Land und in Europa
  • Stuttgart 21 ist kein Rückbau, sondern gegenüber dem heutigen Kopfbahnhof ein Zuwachs


Notbremse

10 02. 21 23:00
Steffen Siegel zum Planungsstopp für die Stuttgart-21-Fildertrasse West (PFA 1.3b)
….„Die jetzt vorgeschlagene Lösung eines zehn Kilometer langen doppelröhrigen Tunnels toppt allerdings noch die bisherigen Fehlplanungen.“…

Werner Sauerborn aktuell:
„Regierungspräsident Reimers zieht, sicher nicht ohne Rückendeckung von Winfried Hermann, die Notbremse für die S21-Filderplanungen. Damit steht zumindest mal die ganze Flughafenanbindung infrage. Das Prinzip, dass man nicht einfach weiterbauen kann, wenn eine Planung de facto gescheitert ist, gilt auch für weitere Planungsabschnitte, im Grunde für das ganze Projekt.“



ihr sei gedankt

09 02. 21 00:28
Heute (am 9.2.21 nach Mitternacht) in kontext-wochenzeitung:
Wer so viele politische Jahre im Rucksack hat, hat viele Schlachten geschlagen. Hat sich mit den politischen Gegnern gefetzt und oftmals mit der eigenen Partei rumgeärgert, hat nach Kompromissen mit dem Koalitionspartner gesucht und sich manches Mal gegen das enge Korsett der Parteidisziplin aufgelehnt. Besonders deutlich hat Brigitte Lösch das bei Stuttgart 21 zu spüren bekommen. Die kritische Haltung zum Tiefbahnhof hat 2011 zum Erfolg der Grünen geführt – und in der Folge die Partei gespalten. S 21 wurde zur größten Enttäuschung ihres politischen Lebens. "Der Knackpunkt war für mich, wie meine Grünen mit dem Volksentscheid umgegangen sind", betont sie.



Bahnschädlinge Mehdorn und Mappus

08 02. 21 21:35
Aus der Rede von Dr. Bernhard Knierim, Biophysiker, Politikwissenschaftler, Autor und Mitbegründer von ‚Bahn für Alle', heute auf der 550. Montagsdemo:

„Von der Sache her völlig richtig, Herr Hermann, aber Sie wissen wohl genauso gut wie ich, wie der alte, für das Land extrem ungünstige Verkehrsvertrag mit der DB Regio zustande gekommen war – damals noch zwischen dem Bahn-Abwickler Hartmut Mehdorn und Stefan Mappus: Es war immer klar, dass dieser Vertrag für das Land extrem ungünstig ist. Aber es war eben nie ein fairer Vertrag, sondern er war so konstruiert, dass die Deutsche Bahn AG – damals vermeintlich kurz vor dem Börsengang – damit richtig viel Geld verdient. Denn dieser Verkehrsvertrag war ein Teil der Gegenfinanzierung für nichts Geringeres als das Projekt Stuttgart 21, dessen hohe Kosten für die DB schon damals absehbar waren.“


Fazit Verschlimmbesserung

07 02. 21 22:51
Aus der Pressemitteilung der Schutzgemeinschaft Filder e.V. zum geplanten Tunnel einer Gäubahnführung zum Flughafen:
am 4.2.2021:

„Die einzige, richtige Erkenntnis aus der Tunnelidee des Bundesverkehrsministers und seines Staatssekretärs Bilger, dem „Namensgeber“ des „Bilgertunnels“ ist das Eingeständnis, dass alles, was bisher auf dem Filderabschnitt von „Stuttgart 21“ geplant war, ausgesprochener Murks ist. Der Deutschlandtakt wird damit niemals funktionieren.
 
Der Tunnel hat neben den immensen Kosten von rund 1 Milliarde schwerwiegende Nachteile:

Die Unterbrechung der Gäubahn zwischen Vaihingen und Stuttgart-Hbf. wird nun nicht nur fünf sondern 8 oder sogar 10 Jahre dauern – das ist ein katastrophaler Planungsfehler für die wichtige Verbindung der Metropolen Stuttgart und Zürich.
Im Prinzip wird hier erneut krampfhaft versucht, die Führung der Gäubahn über den Flughafen zu retten – koste es, was es wolle.

Fazit der Schutzgemeinschaft Filder: Die katastrophale Fehlplanung auf den Fildern wird von der nächsten milliardenteuren Fehlplanung abgelöst. Die einzig richtige und zugleich kostensparende Lösung ist der Erhalt der Gäubahn auf der „Panoramastrecke“ und deren Anschluss an den Hauptbahnhof über oberirdische Gleise! Nur so bliebe auch das heutige Notfallkonzept der S-Bahn und die Chance für die Einrichtung einer Expressverbindung zum Flughafen erhalten.“
_______________________________________

Es ist zunächst CDU-Propaganda im Vorfeld von Wahlen. An erster Stelle steht nämlich nicht eine vernünftige Planung des Bahnverkehrs, sondern der Machterhalt der Parteien und der exponierten Politiker.



olle Kamelle...

06 02. 21 20:56
…aber immer noch aktuell.
Der anonyme Urheber zeichnete bei den Parkschützern als „Pelikan“.



wer?

05 02. 21 23:00
1
Wer hat das entworfen?
Wer hat das bestellt?
Wer hat soviel Stroh im Kopfe,
dass ihm das gefällt?

2
Wer will denn nach unten?
Wer in das Tunnell?
Wir woll‘n lieber oben bleiben,
denn da ist es hell!

3
Wer zerstört die Bäume?
Wer den schönen Park?
Die Bahn, die hat kein Recht dazu,
es trifft die Stadt ins Mark.

4
Wer will uns betrügen?
Wer baut so ‘nen Wahn?
(Wer) ist nur auf Profit versessen?
Deutsche TaliBahn!

5
Wer hat mir nen Eimer?
Wem ist auch schon schlecht?
Hier wird unsre Stadt zerstört
durchs Geld und Herrenknecht.

6
Wer denkt an die Menschen,
das Land und an die Stadt?
Das ist schon ein schtarkes Schtück,
was Grün verraten hat.

7
Wer hat jetzt noch Hoffnung?
Wer ist couragiert?
Kommt mit auf unsre Demo,
denn dort wird demonschtriert!

(N.N. aus E-Mail)



kein Bahnhof

04 02. 21 21:20
Sehr geehrter Herr Dr. Engelhardt !
 
In Ihrer Rede vom vergangenen Montag sprechen Sie vom  "Tiefbahnhof". Das ist in meinen Augen zuviel der Ehre.
 
Ich habe mir angewöhnt, diesen Murks verächtlich als 
"schräge Tiefhaltestelle"  zu bezeichnen. Das trifft den Sachverhalt.
 
"Schräg"        wegen des lebensgefährlichen Gefälles von  6 m Höhe auf  400 m Länge.
"Tief"             weil unterirdisch.
"Haltestelle"  weil nur Haltestellen dieses riskante Gefälle haben dürfen; Bahnhöfe müssen waagrecht sein.
 
Ich meine, dass diese Bezeichnung den Murks am besten trifft, und ich könnte mir vorstellen, dass wir S21-Gegner uns auf diesen Sprachgebrauch einigen.
 
WIR  BLEIBEN  OBEN
Jobst Knoblauch



Bahnreform überfällig

03 02. 21 22:49
Die Form der Aktiengesellschaft wird inzwischen kritisch gesehen, da niemand mehr von einem Börsengang spricht. Die Grünen würden das Unternehmen gern in eine GmbH umwandeln – „für eine bessere Kontrolle“, wie die Fraktion erst kürzlich in einem Strategiepapier vorgeschlagen hat.
Sympathie dafür gibt es auch inzwischen bei CDU und CSU. „Der Vorstand einer Aktiengesellschaft ist seinen Aktionären verpflichtet“, heißt es in der Fraktion. Allerdings gebe es nicht etwa Tausende Aktien im Streubesitz, sondern genau eine. Und die gehöre dem Bund. Entsprechend müsse das Unternehmen auch in Zukunft so geführt werden. „Es ist Zeit für eine neue Bahnreform“, erklärte Fraktionsvize Ulrich Lange (CSU) bereits vor einem Jahr (Quelle Handelsblatt).
___________________________________________

Die Reform ist überfällig. Das unwirtschaftliche und unheilbare Großprojekt Stuttgart 21 muss einem sinnvollen Umstieg weichen.



Werbung 2005

02 02. 21 19:59
Überschrift „Eine Rechnung, die aufgeht“.
„Stuttgart 21 zählt heute zu den am
besten in großer Planungstiefe vorbereiteten Projekten. Aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung sowie der aus den Planfeststellungsverfahren gewonnenen Erkenntnisse ergeben sich aktualisierte Kosten. Dabei bestätigt sich die Qualität der Planungen. Es zeigt sich, dass es zu keinen signifikanten Kostensteigerungen kommen wird.“
______________________________________________

Quelle: StgtNachrichten in „
Die Stuttgart 21 Lügen“ Damaliger Kostenstand 2,8 Mrd (heute 10 Mrd:).
Planungstiefe: inzwischen 18 (?) Planänderungen für den Bahnhof, noch heute gibt es Abschnitte ohne Plangenehmigungen (Flughafen) usw.
„S21 ist garantiert bestgeplanter Murks in jedem Detail …“ (
Zapf)


unter dem Limit

01 02. 21 23:22
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Heutiger Vortrag mit vielen Schaubildern zeigt drastisch den ungenügenden Brandschutz im Bahnhof und den Tunnels, insbesondere im Fildertunnel: hoffnungslos unterdimensioniert und gefährlich.


zwei Kommentare

31 01. 21 23:12
Zitat aus einem Artikel von heute in der Stuttgarter Zeitung:
„Auch der Eisenbahnverkehr der Zukunft profitiert von Stuttgart 21, womit beispielsweise der geplante Deutschland-Takt erst möglich gemacht wird.“
_____________________________________

Eberhard Linckh: „Nur eine Stuttgarter Zeitung kann ein so dummes Zeugs abdrucken.“

Zapf: Das s21-Käsblätte StZN muss endlich solche Werbetexte mit Warnhinweis kennzeichnen: "Text enthält hemmungslose s21-Lügen."


Bahn plant

30 01. 21 20:10
Pressemeldung der Bahn: Die Deutsche Bahn plant den Einsatz von neuen Intercity-Doppelstockzügen des Herstellers Stadler auf der Fernverkehrslinie Stuttgart – Singen – Zürich.
„Künftig wird das lästige Umsteigen in Singen zu jeder zweiten Stunde entfallen. Die Fernzüge fahren dann von Stuttgart nach Zürich und umgekehrt durch.“
________________________________
Das „lästige Umsteigen“ bleibt viele Jahre Realität, die Planungen dauern an. Ohne die Gäubahn bis zum Hauptbahnhof bleibt es Stückwerk mit unheilbaren Mängeln.

„Wenn diese Züge dann verfügbar sind, in zwei oder drei Jahren vielleicht, dann wird es eine Direktverbindung auf der Gäubahn Stuttgart Zürich nicht mehr geben… Umsteigen ln Vaihingen ist dann angesagt. Unfassbar.“ Johannes Frübis, Mannheim

„S21 ist garantiert bestgeplanter Murks in jedem Detail und in jeder Mutation.“ (
Zapf)



zu Großprojekten (Retro aus 2011)

29 01. 21 23:47

Stuttgarts populärer Altbürgermeister Manfred Rommel war der meist gelesene Lyriker im Land, wie er selbstironisch sagte.
Ich bin ein bekennender Rommel-Fan, weil er den Punkt sehr oft mit Witz und Verstand getroffen hat:

„Bei manchem, was man vorwärts treibt,
wär’s gut, wenn’s gänzlich unterbleibt.“

_____________________________________

Messe Stuttgart am Killesberg:
1996: 1,6 Millionen Besucher.
Neue Messe am Flughafen:
2010: 1,1 Millionen Besucher.


Containerverkehr Main-Donaukanal:
2000: 10 000 Container
2009: 1 000 Container


Beide Großprojekte dürften im Vergleich mit Stuttgart 21 einmal viel besser dastehen, obwohl beide die Erwartungen längst nicht erfüllt haben.



fünf Rohrkrepierer (3)

28 01. 21 23:36
Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig. Hier weitere fünf vom Schluss der langen Liste!

  • Bahnfahren wird dadurch wesentlich attraktiver

  • strategisch überaus wichtig (Th. Bopp)

  • Ausbau der Infrastruktur an das Hochgeschwindigkeitsnetz Europas

  • Mobilitätsdrehscheibe am Flughafen

  • insgesamt eine Fahrzeitverkürzung



Kaputtgart
27 01. 21 23:34
Die „Stadt von trauriger Gestalt“. Die alte U-Bahn-Haltestelle Staatsgalerie:

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aus OB Kuhns Bilanz am 3.12.2020

26 01. 21 23:40

„Es waren acht gute Jahre für Stuttgart…“ _____________________________________________-
Es waren leider keine „guten Jahre“ unter OB Kuhn.
FAZ: „Nicht nur aus der Ferne drängt sich der Eindruck auf, dass Stuttgart zu einer Stadt von trauriger Gestalt geworden ist, gefangen in einer eigenartigen Mischung aus Saturiertheit und Verwahrlosung, präsidiert vom saumseligen Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der sich vielleicht besser nie aus den wolkigen Höhen der Bundespolitik herabgelassen hätte.“ Das die Stadtpolitik dominierende Thema Stuttgart 21 kommt in seiner Bilanz nicht vor!


Schwabenstreich Berlin

25 01. 21 23:46
Morgen wieder wie Jeden Dienstag von 18:45 bis 19:15 Uhr am Potsdamer Platz beim DB-Gebäude.
Das Motto lautet „Wir pfeifen auf Stuttgart 21“.

schwabenstreich-berlin



megaloman

24 01. 21 16:53
FAZ von gestern:
„…Die Auseinandersetzungen um „Stuttgart 21“, die Wunden, die das megalomane (größenwahnsinnige) Projekt während der Bauzeit schlägt, die ständigen Staus im Feinstaubwirbel… Nicht nur aus der Ferne drängt sich der Eindruck auf, dass Stuttgart zu einer Stadt von trauriger Gestalt geworden ist…“


fünf Rohrkrepierer (2)

23 01. 21 23:52
Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig. Hier weitere fünf vom Schluss der langen Liste!

  • deutliche Steigerung von Kapazität, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit (S-Bahn)
  • Jahrhundert-Städtebauchance Stuttgart 21
  • gut investiertes Geld (SPD)
  • Stuttgart 21 ist wesentliche Voraussetzung für den geplanten Deutschland-Takt
  • ein moderner, praktischer unterirdischer Bahnhof



Bundesrechnungs-Statement

22 01. 21 23:11

„Demnach sei das Bahnprojekt unwirtschaftlich und deutlich zu teuer im Vergleich zu dem Nutzen, den es der Allgemeinheit bringe. Außerdem sei es nicht „kostenehrlich“. (BZ)
Das ist
alter Kaffee vom September 2020, stimmt aber immer noch. Konsequenzen: keine.


Holzpfähle?

21 01. 21 22:27
Wurde von der Bahn bestritten, OB Kuhn hätte leicht klären können - aber das Thema von 2014 ist seitdem in der Versenkung gelandet. Warum nur?

StZ: „
In einem anderen Punkt ist das Eisenbahn-Bundesamt der Empfehlung des Regierungspräsidiums aber nicht gefolgt. Die Stuttgarter Behörde hatte angeregt, dass die Gründung des Bahnhofsturms eingehender untersucht wird. Damit sollte ausgeschlossen worden, dass der Turm auf Eichenholzpfählen steht, die nach der Entnahme von Grundwasser beim Kontakt mit Sauerstoff faulen und die Standfestigkeit des Turms gefährden könnten. Die Bahn hatte auf Unterlagen verwiesen, nach denen der Turm auf Eisenbetonpfählen gründet – und diesen Angaben ist das Eba gefolgt: „Nach Überzeugung der Behörde ist der Nachweis, dass es sich bei der Gründung nicht um Eichenholzpfähle handelt, erbracht und die Anordnung weiterer Erkundungsmaßnahmen nicht erforderlich“.

Dagegen steht der Kommentar in der Stuttgarter Zeitung von Rudolf Renz
:
„Dass der Turm auf Eichenholzpfählen steht, wurde
*(1.) vom Architekten Bonatz übermittelt,
*(2.) hat der ehemalige Bauleiter Hany Azer in einem Interview bestätigt,
*(3.) ergibt sich aus der Bauskizze von 1914, auf der angespitzte Pfähle sichtbar sind (gab es 1914 schon angespitzte Betonpfähle?),
*(4.) die Pfähle konnten bei der Turmgründung von Menschenhand angehoben werden (http://www.diskussion21.de/_Turmfundament_und_Pfahlramme.jpg) – Eichenholz wiegt nur 670kg/m3 (https://de.wikipedia.org/wiki/Holz), Beton wiegt dagegen 2400kg/m3 und Eisen bzw. Stahl sogar 7850 kg/m3,
*(5.) ergibt sich aus der Tatsache, dass Stuttgart Sumpfgebiet ist (siehe Gründung als Stutengarten) und Eichenholz damals viel günstiger war als Eisenbeton,
*(6.) ...was sich darin ausdrückt, dass auch die Speicherstadt in Hamburg, der Reichstag in Berlin und Gebäude in Venedig auf Eichenholzpfählen fußen,
*(7.) im Buch "Stuttgart Hauptbahnhof - Geschichte eines Bahnhofs" von Michael Dostal und Thomas Estler, erschienen im GeraMond-Verlag, München, 2012, heißt es auf Seite 19: "Das Fundament des Bahnhofsturms bilden übrigens 290 Eichenpfähle, die aneinandergereiht eine Länge von drei Kilometern aufweisen",
*(8.) im Buch "65 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof 1922 – 1987“, herausgegeben von der Deutschen Bundesbahn (!), Bundesbahndirektion Stuttgart. 3. Band, 1987 und
*(9.) im Buch von Matthias Roser, "Der Stuttgarter Hauptbahnhof - ein vergessenes Meisterwerk der Architektur", erschienen im Silberburg-Verlag, 1987, steht das auch,
*(10. http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_Bhf_Turm_
historisch_73433a1434.jpg,
*(11.) der ehemalige Mitarbeiter der Stuttgarter Bahndirektion, Heinz Reich, hat in den 60er-Jahren, als das Turmhotel eingerichtet wurde, die Eichenpfähle durch eine Wandöffnung zur Pfahlgründung des Turms mit eigenen Augen gesehen (der Abgang zum Turmkeller ist heute geschlossen),
*(12.) und die Bahn selbst (!) hat auf ihrer Internetseite nochmals die 290 Eichenpfähle bestätigt: http://web.archive.org/web/20090311022122/http:/www.das-neue-herz-europas.de/turmforum/turmforum_entdecken/geschichte/default.aspx „1916 Fertigstellung des 58 Meter hohen Bahnhofsturms. 290 Eichenpfähle stützen das massive Bauwerk.“




Pass sehr schlecht passierbar

20 01. 21 23:41

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Dipl.-Phys. Wolfgang Kuebart, Ingenieure22: Vortrag „Virtuelle Führung: Der Wolframpass"
Warum Pass? Hier muss die S-Bahn passiert werden und die Pläne dazu bescheren einen Obermurks.



Dürr fehlt, ein Fehler

19 01. 21 11:45

Bericht über Heinz Dürr (87) in der StZ:
„Einer, für den „altersmilde ein blödes Wort“ ist, wird emotional, wenn es um Stuttgart 21 geht. Schließlich hat er daran wesentlich mitgewirkt. „Man redet viel zu wenig über die 150 Hektar, die Stuttgart in der City zum Bebauen gewinnt“, meint er, „es geht nicht allein um den Bahnhof.“ Und gar nicht milde schimpft Dürr: „Da ist einiges von der Stadt vergeigt worden.“
_________________________________________________

Dürr hat nach seinen eigenen Worten an S21 „wesentlich mitgewirkt“. Seine guten Absichten gingen gründlich schief. Über das Scheitern des „Leuchtturmprojekts“ spricht er nicht, wie die meisten der Befürworter. Auf der Liste der Täter fehlt er zu unrecht:

  • Stefan Mappus

  • Peter Hauk

  • Wolfgang Schäuble

  • Dr. Wolfgang Schuster

  • Wolfgang Drexler

  • Georg Brunnhuber

  • Michael Donth

  • Angela Merkel

  • Roland Pofalla

  • Claus Schmiedet

  • Tanja Gönner

  • Prof. Dr. Lothar Späth +

  • Dr. Erwin Teufel

  • Dr. Manfred Rommel+

  • Dr. Joachim Gauck

  • Thomas Bopp

  • Bernhard Bauer



und täglich grüßt das Bahnchaos

18 01. 21 22:43
SMS an mich von heute: „Fahre gerade mit 18-minütiger Verspätung los. Großes Chaos am Hauptbahnhof. Erst keine Anzeigen auf den Tafeln, danach stand auf Gleis 14 ( ursprüngliches Gleis ) Tübingen dran, obwohl der Zug nach Aalen fuhr. Das bemerkte ich, als der Zugführer eine Ansage machte. Also schnell rüber auf Gleis 2. Dieser Zugführer nannte den Grund für die Verspätung eine Signalstörung zwischen Ludwigsburg und Stuttgart. Mal sehen ob der Zug in Tübingen wartet…“
__________________________________________

Vollmundige Versprechungen und Zukunftsvisionen der Bahnwerbung und des
Bundesverkehrsministeriums (Blog gestern „sollen“) mit Milliardenaufwand sind wenig wert.
Die Unzuverlässigkeit des Bahnbetriebs wie „Signalstörungen“ ist die Realität. Die Bahnführung von Mehdorn bis Pofalla hat versagt, „Schaden in der Oberleitung“. Und auch die verantwortliche Politik hat das Chaos beschert. Die vorhandenen Gelder werden in unnötige und schädliche Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 versenkt, anstatt zuerst die Infrastruktur funktionsfähig zu halten.



"sollen"

17 01. 21 19:48
SZ vom 15. Januar 2021 (dpa) - „Am geplanten ersten digitalisierten Bahnknoten Deutschlands in Stuttgart sollen nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums auch Züge mit digitaler Sicherungstechnik fahren.“
__________________________________________

Immer im Gespräch bleiben, und positiv besetzt, darauf verstehen sich Bahn und Verkehrsministerium. Dabei ist die digitale Sicherungstechnik nach den Erfahrungen in der Schweiz ein zweifelhafter Fortschritt. Zur Erinnerung:
Ingenieure22:
ETCS - der nächste Sargnagel für Stuttgart 21!
Unausgereifte Technik, Leistungssteigerung eher bei Umstieg als bei S21

Kontext Wochenzeitung:
Neue Signaltechnik ETCS, die aktuelle Schnapsidee der Deutschen Bahn.



Schmeichelworte verkehrt seit 23.12.2020

16 01. 21 23:27
Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.
Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt. Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • abgründiger Tiefbahnhof

  • katastophaler Bahnhofsumbau

  • Bedarf für eine Ergänzungsstation

  • s21-Werbeblättle StZN

  • Wahnsinn soll gegen Wahnsinn helfen

  • unglaubliche Mängel beim Brandschutz

  • Damoklesschwert über Stuttgart 21

  • massive Fehler und Manipulationen



"seriös nicht belegt"

15 01. 21 11:01

VCD gestern: „Am kostengünstigsten und baulich einfachsten sei der Erhalt oberirdischer Gleise, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die Behauptung, dass in Stuttgart kein Bedarf für eine Ergänzungsstation bestehe, kann derzeit seriös nicht belegt werden.“
__________________________________________

„Seriös“ wird wird auch vom VCD das Scheitern der S21-Planung angezeigt (Blog von gestern).



gescheitert schon heute (7)

14 01. 21 23:19

Ergebnis der Fragestellung im Blog vom 8.1. (Vergleich mit Autoentwicklung):

- Bauzeit ist 3 mal länger als die Prognose

- Leistung: statt doppelt so hoch weit unter Kopfbahnhof

- Reisekomfort ist viel schlechter als beim Kopfbahnhof

- Wirtschaftlichkeit negativ

- Kosten fast 4 mal höher als geplant


Gemessen an den Zielvorgaben ist
Stuttgart 21 heute schon krachend gescheitert
!





gescheitert schon heute (6)

13 01. 21 23:12
Kosten von 2,3 Mrd. auf 8,2 Mrd. in der nach oben offenen Kostenskala…

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gescheitert schon heute (5)

12 01. 21 23:00
Wirtschaftlichkeit im Vergleich mit dem Kopfbahnhof. Schon lange steht die Unwirtschaftlichkeit von S 21 und der Neubaustrecke fest.

Blog von Januar 2018:

Stuttgarter Zeitung von heute: „Die Kontrolleure sollen einer weiteren Kostenerhöhung um bis zu 1,4 Milliarden auf 7,9 Milliarden Euro zustimmen. S 21 wird damit für den Konzern völlig unwirtschaftlich. Dennoch sollen die Aufseher zustimmen, denn die Alternative eines Projektabbruchs, argumentiert die Konzernspitze, komme teurer.“ _________________________________________
Wegen eines haarsträubend zurecht gelogenen Kostenvorteils von 77 Millionen hat der Aufsichtsrat anno 2013 den Weg in die Unwirtschaftlichkeit angetreten.

(Zur Erinnerung: „Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen
Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt…)

Es ist nachgewiesen, dass ein sinnvoller Umstieg auch heute noch
um Milliarden günstiger wäre. Die „Konzernspitze“ greift wieder zur Lügenstrategie wie 2014 und gehört zum „Lügenpack“ des Lügenprojekts Stuttgart 21. pastedgraphicGrafik aus dem Gutachten von Dr. Martin Vieregg im Dez. 2017 in Berlin (ich war dabei). Selbst wenn die Einsparung „nur“ zwei Milliarden betragen würde, bleibt zusätzlich der optimierte Kopfbahnhof als die weitaus bessere Alternative.



gescheitert schon heute (4)

11 01. 21 13:53
Leistung im Vergleich mit dem Kopfbahnhof

Blog September 2017
Beim Gutachten von Prof. U. Martin für den Verwaltungsgerichtshof Mannheim, wo Stuttgart 21 zur Genehmigung auf dem Prüfstand war (geklagt hatten die Gegner von S21), hat Prof. Martin in Übereinstimmung mit Prof. W. Schwanhäusser und in Anwesenheit von Prof. Heimerl ausgesagt, dass Stuttgart 21 über die doppelte Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Kopfbahnhof habe (Auskunft G. Stocker).

Wen wundert das, wenn zum Beispiel die Haltezeiten der Züge bei Stuttgart 21 völlig unrealistisch mit
2 Minuten berechnet wurden. Prof. Martin hat die Vorgaben der Bahn eingesetzt, die entweder inkompetent oder bewusst falsch waren. Eine der vielen Tricks, um Stuttgart 21 vor den Gerichten zu retten.

Stuttgart 21 ist ein deutlicher Rückbau im Vergleich mit dem heutigen Kopfbahnhof, detaillierte Nachweise bei
Wikireal.
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Falsche Behauptungen in der Projekt-Bewerbung:

  • S21-Projektmagazin der DB, 1998, S. 1: „... kann die Zahl der Ankünfte und Abfahrten in der Hauptverkehrszeit mehr als verdoppelt werden.
  • S21-Projektmagazin der DB, Frühjahr 2002: „Mehr als doppelt so viel Züge wie bisher können den neuen Durchgangsbahnhof anfahren“.
  • Broschüre DB Infrastruktur ProjektBau, Oktober 2007, „Neubauprojekt Stuttgart – Ulm, Fragen und Antworten zum neuen Verkehrskonzept für Stuttgart und die Region“ Seite 3: „Der neue Hauptbahnhof ist doppelt so leistungsfähig wie der bisherige. Und er ist sogar auf Zuwachs geplant und könnte in einigen Jahrzehnten bei Bedarf weiter ausgebaut werden.“

  • S. 4: „Stichwort Zukunftsfähigkeit: Der Durchgangsbahnhof wird schon bei seiner Eröffnung
    die doppelte Leistungsfähigkeit des heutigen Hauptbahnhofs haben.“


gescheitert schon heute (3)

10 01. 21 11:12
Reisecomfort im Vergleich mit dem Kopfbahnhof .

Rede von Prof. apl. Dr. theol. habil. Ferdinand Rohrhirsch am Montag, 10. 10. 2011
2. Die weichen Faktoren Die weichen und wirklich wichtigen Faktoren kommen hinzu und sind anderer Art. Sie sind im In-der-Welt-sein des Daseins, im Komfortbereich und in der Lebensqualität des Menschen angesiedelt. Komfort und Lebensqualität waren und sind noch im Stuttgarter Hauptbahnhof da vorhanden:

- Wo man theoretisch, von Karlsruhe her kommend, keinen Anschluss an den RE nach Tübingen hatte. Praktisch aber, durch die ebenerdige Verbindung von Gleis 15 zu Gleis 3, dieser Zug dann doch noch erreicht werden konnte, weil keine Treppen, keine Lifte, keine kaputten Gepäckbänder oder Rolltreppen benutzt werden müssen.

- Wo man, noch ziemlich müde, um 6:26 Uhr von Esslingen kommend, relativ sicher sein konnte, dass der RE nach Nürnberg (ab 06:40) schon auf seinem Gleis stand.

- Äußerst angenehm waren die die 27er (07:27; 09:27 etc.) ICEs nach Hamburg. Diese kamen vom BW (Betriebswerk) und standen manchmal bis zu 20 min vor der Abfahrt schon an ihrem Gleis. Eine Reise beginnt nicht schlecht, wenn man mit einigem Gepäck und doch in Ruhe einen Zug betreten kann.


- Äußerst angenehm war auch das Gefühl, nicht sofort aussteigen zu müssen. Denn der Zug konnte ja nicht mehr weiter fahren. Da ging es nur um Sekunden bzw. ganz wenige Minuten, aber sie haben eine Entzerrung und ein mehr an Ruhe und Gelassenheit in den Alltag gebracht.

Das alles wird mit S21 nicht mehr der Fall sein. Aber ich bezweifle, ob das die manischen Optimierer von Abläufen überhaupt verstehen, was ich da sage und schreibe. Ganz sicher werden sie auch nicht verstehen, dass ich mich für die Beibehaltung des Kopfbahnhofes und seiner Modernisierung ausspreche, weil, neben all den betrieblichen und technischen Argumenten, die samt und sonders für den Kopfbahnhof sprechen,das für mich Entscheidende des Stuttgarter Kopfbahnhofes darin zu sehen ist:
In einem Durchgangsbahnhof steigt man aus, in einem Kopfbahnhof kommt man an. Das ist kein kleiner Unterschied. Er beschreibt unterschiedliche Welten. Es ist der Unterschied zwischen einer technisch automatisierten Prozesswelt, in der der Mensch zum Element wird, zu funktionieren hat und in die technischen Abläufe eingepasst wird, und einer Welt, die sich an humanen Maßstäben orientiert; in der die Technik für den Menschen da ist und nicht die Menschen für die Technik.
(Ganze Rede hier lesen.)
_____________________________________________
Thema ist die Reisequalität. Nicht genannt sind hier die Vorzüge des ebenen Zugangs zu den Gleisen mit bester Übersichtlichkeit. Der Gegensatz ist bei Stuttgart 21 das Umsteigen oder der Zu- und Abgang nur möglich mit Treppen, Rolltreppen und Aufzügen. Die kurzen Haltezeiten, die im Durchgangsbahnhof angesetzt sind, bringen Hektik und verpasste Anschlüsse.



gescheitert schon heute (2)

09 01. 21 23:23
1. Gescheitert in Bezug auf die Bauzeit nach der ersten Prognose 1997
Grafik Stuttgarter Nachrichten 2017:

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Prognose 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist“, also Bauzeit 11 Jahre
Juni 2009: Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr 2018 oder 2019“, Bauzeit 20 oder 21 Jahre
Pofalla aktuell: 2025, Bauzeit 28 Jahre
Palmer: 2030: Bauzeit 33+ Jahre, das Dreifache seit 1997!



gescheitert schon heute (1)

08 01. 21 23:21
Ein Auto-Nachfolgemodell soll entstehen. Die Zielvorgaben für die Konstrukteure

- Entwicklungszeit bis zur Präsentation auf einer Automesse 3 Jahre
- ganz neuer Komfort beim Einsteigen, mehr Platz im Innenraum
- Höchstgeschwindigkeit 150 Kmh
- Verbrauch 5 Liter
- Verkaufspreis 22.000 €

Es zeigte sich schon lange vor Fertigstellung und dem Probelauf, dass diese Zielvorgaben niemals eingehalten werden können, trotzdem wurde das Projekt gegen alle Vernunft nicht gestoppt. Beim Testlauf des Prototypen stellte sich heraus, wie lange schon vorhergesagt, dass alle Zielvorgaben nicht eingehalten werden konnten

- die Entwicklungszeit (Bauzeit) dauerte 8 Jahre
- Einstieg unbequem, der Innenraum kleiner als beim Vorgängermodell
- Höchstgeschwindigkeit 55 Kmh
- Benzinverbrauch 15 Liter
- Verkaufspreis 58.000 €

Das neue Automodell ist gescheitert, auch wenn es endlich fertig geworden ist. Oder nicht?
Analog zu den Versprechungen (Zielvorgaben) der Projektbetreiber, z.B. bei
„21 gute Gründe für Stuttgart 21“ aus 2009 soll in einer neuen Blogserie das Scheitern gezeigt werden in Bezug auf

- Bauzeit
- Reisecomfort
- Leistung
- Wirtschaftlichkeit
- Kosten
- u.a.



statement

06 01. 21 23:18
B.V., ein entschiedener Gegner von S21 (private E-Mail):

(Ich) „bleibe bei meiner Erwartung: dieses Projekt wird nicht durch Proteste, Demonstrationen und Argumente gestoppt werden - so notwendig die weiterhin sein werden - sondern es wird an seinen eigenen Widersprüchen scheitern. Das kann auch noch nach einer möglichen Eröffnung des Kelchstützen-Bahnhofs eintreten. Der Schaden wird um so größer sein und natürlich alle Bürger treffen.“



fünf Rohrkrepierer

05 01. 21 22:47

  • Voraussetzung für die politisch angestrebte Verkehrswende im Südwesten

  • große Errungenschaft (Thomas Bopp Okt. 2020)

  • positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur

  • wir sind im Kostenplan

  • Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll (SPD 2009)

_______________________________________________

Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig.
Oben nur die letzten fünf der
langen Liste!


sie sind alt

04 01. 21 23:19

SPD im Jahr 2009:
„Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll“

Das Gegenteil hat sich schon lang deutlich erwiesen, die SPD-Führung hält trotzdem am Projekt fest.

Der Dichter spricht (2):

„Sieh deine Ansichten und sieh: sie sind alt
Erinnere dich, wie gut sie einst waren!
Jetzt betrachte sie nicht mit deinem Herzen, sondern kalt
Und sage: sie sind alt.“ (B. Brecht)



ausgeklammert

03 01. 21 23:14
Im Stuttgarter Amtsblatt  und bald darauf in der Südwestpresse Ulm zog OB- Kuhn  seine eigene, positive  Bilanz von 2013 bis 2020. Das Thema S21 kommt dabei nicht vor, obwohl  es seine Amtszeit wesentlich geprägt hat und er bei einer Tunnel-Taufe sagte "S21 tut der Stadt gut".  


Altrnative K21
02 01. 21 11:25
Architekt Prof. Walliser in Kontext Wochenzeitung, März 2014

„Für uns war die Gleisfläche nie ein Problem. Die Gleisfläche eines Kopfbahnhofs könnte sogar einen Vorteil darstellen, wenn wir das große Dach darüber zur Energieerzeugung nutzen. Unten drunter hätten wir die Möglichkeit, andere Verkehrssysteme anzubinden: Busse, Carsharing, U-Bahn und so weiter. Es wäre doch toll, wenn ein Bahnhof als Mobilitätsknotenpunkt Zugang zu möglichst vielen Verkehrssystemen bietet und Energie erzeugt. So würde er Technologie und einen bewussten Umgang mit der Natur zusammen bringen. Das muss doch der Anspruch sein.“


Zukunft

01 01. 21 23:45
Interview mit Architekt Prof. Walliser, in Kontext Wochenzeitung März 2014

Was halten Sie von den jetzigen Planungen für Stuttgart 21?

„Was uns maßlos geärgert hat, war die Vorstellung, dass Stuttgart 21 Fortschritt bedeutet und als Fortschrittsverweigerer gilt, wer dagegen ist. Es geht aber eben nicht darum, ob man für oder gegen Zukunft ist. Die Fragen müssen lauten: Um welche Zukunft geht es uns? Was ist uns in der Zukunft wichtig? Und: Ist ein futuristisches Bild automatisch ein zukunftsfähiges Konzept?
S 21 zeigt, dass man auch heute noch einen Dinosaurier bauen kann. Das Konzept ist von vorgestern.“



völlig haltlos, frei erfunden

31 12. 20 21:24
Blog vom Dezember 2013:

Seit Jahresanfang 2009 gibt es die kleine Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008 im quadratischen (Pixi-) Kleinformat 11x11 cm In Kapitel 13 „Jahrhundertchance“ steht die völlig haltlose, frei erfundene Behauptung: „Das erhöht gelegene Schloss Rosenstein bekommt seine alte Rolle als Fluchtpunkt einer Blickachse zurück.“
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Die Blickachse liegt seit 1849 auf den Schienen, zudem ist das Schloss durch die Anhöhe und Bäume verdeckt. Luftbild 2013 von Manfred Grohe __________________________________________
Blick zurück: Die Bewerbung des Projekts Stuttgart 21 wurde meist Werbeagenturen überlassen, die “frei erfundene“ und ganz falsche Behauptungen aufstellten.



Schmeichelworte verkehrt seit 22.12.2020

30 12. 20 22:40

  • widersinniges Projekt

  • Auslaufmodell der Wachstumsgesellschaft

  • fragwürdiges Projekt Stuttgart 21, das seinen Namen nicht wert ist

  • die 21 rechnenden Hampelmänner

  • Milchmädchenrechnungen

  • die Umwelt schädigt, die Natur kaputt macht

  • S21 Planungsdebakel

  • weitere Tunnelorgien

  • s21-Hütchenspieler in CDU- und Bahn-Tower

  • eigentlich ein Irrsinn

  • Bankrotterklärung für das Projekt

  • Noch'n Tunnel gefällig?

________________________________________

Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt. Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).
Doppelnennungen in dieser Liste werden bei Gelegenheit entfernt.



Bahnsteigbreite

29 12. 20 22:01
Mittelbahnsteige von Bahnhofsneubauten, aktueller Vergleich mit andern Bahnhöfen, von Dr. Engelhardt:
„S21 hat im Vergleich die engsten Bahnsteige, obwohl in Stuttgart die meisten Reisenden zu erwarten sind. Schon bei weniger kritischen Parametern kam es zu teils tödlichen Stürzen, etwa in Wien Hbf und Berlin Hbf.“


Grafik von Klaus Gebhard

28 12.
Sichtbar mit Google Chrome, nicht immer bei Safari

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27 12. 20 23:30
aus
Parkschützer-Blog

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Offenbarung

26 12. 20 23:46
Stuttgarter Hauptpresse heute:

„Die Kosten für den Rohbau des Tiefbahnhofs, ursprünglich 323,4 Millionen Euro, war über Jahre mit jeder Veränderung am Bauwerk fortgeschrieben worden. Nun haben Züblin und die Bahn einen dicken Strich gezogen und sich auf 695 Millionen Euro geeinigt, ein Aufschlag von rund 372 Millionen.“
_____________________________________________
Die Kosten haben sich mehr als verdoppelt, wurde heute „offenbart“.



S-21-Menü (retro)

25 12. 20 23:00

(Grobschmeckerlokal Bauhütte Tunnelblick, Chefkoch Parkschützer M.R.)
I
Tunnelsuppe Canaille
Großmaultaschen im Sauertopf auf Filzkraut
Halbgötterspeise mit fetter Absahne


******
II
Prellbockzauber
Holzfällersteak Schlossgarten auf Spaltpilzen mit Spitzbuben
div. Stinkkäse

******
III
Nachtschattengewächs-Salat mit geschwätztem Senfdressing
Grillteller Lügenpack
Auswahl frisch betonierter Graukekse
___________________
Getränke:
Rotwein Oettinger Schuldenberg
Weißwein Stuttgarter Sickergrube
(Weinhandlung Klamm & Klämmer)
Spaltpils
Grundwasser naturtrüb
Cafe Keuper, leicht quellend
Tunnelschnaps



ausnahmsweise...

24 12. 20 23:17
…wie schon letztes Jahr am Heiligen Abend kein Nadelstich gegen das Unsinnsprojekt Stuttgart 21. Dafür die Gäubahn vom Dach meines Hauses in der Nordbahnhofstraße:

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Verdun-Syndrom 22 12. 20 23:02 Aus der Rede von Dr. Winfried Wolf gestern auf der 543. Montagsdemo:
„Zurück zu S21: Längst spricht aus betriebswirtschaftlicher Perspektive alles dafür: Die Deutsche Bahn AG muss das Projekt Stuttgart 21 aufgeben. Anderenfalls werden immer neue gute Steuermilliarden den schlechten Steuermilliarden hinterhergeworfen. Dieses Fass hat keinen Boden. Es gibt bekanntlich nur einen Grund für den Weiterbau: Die „Staatsräson“ – die Angst vor dem Gesichtsverlust. Niemand unter den Verantwortlichen bei der Bahn, in der Bundesregierung, in der olivgrün-tiefschwarzen Landesregierung und in der Stadt Stuttgart hat den Mut zu einem solchen Schritt.“


Schmeichelworte seit 15.12..2020
21 12. 20 23:34
Bahnvorstand Pofalla aktuell:

  • positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur

  • wir sind im Kostenplan

Schmeichelworte verkehrt:
  • unsäglichen Geschichte

  • längst erwiesenen Fehlplanung

  • S(chwachsinn) 21

  • künftiges „Bahnknötchen“ Stuttgart

  • ein absolutes Unding

  • schmalbrüstiger… und zudem gefährlicher Schiefbahnhof

  • krampfhaft sture Befürworter

  • bahnbetrieblicher Unsinn

  • an allen Ecken und Enden völlig gescheiterte Fehlplanung „Stuttgart 21“

  • ein nicht wieder gut zu machender Rückbau der Bahninfrastruktur

  • mangels jeglicher Zukunftstauglichkeit

  • mit falschen Ausstiegskosten belogen

  • A bis Z verlogene Zahlen und Behauptungen

  • unterirdischer (Finanz-)Alptraum

  • dauerhaft klimabelastendes Projekt

  • extrem aufwändig

  • Steuergeldverschwendung



Rohrhirsch retro (2)
20 12. 20 22:15
Schluss von Prof.Dr.Ferdinand Rohrhirschs Fundamentalkritik an S 21 in seiner Demorede am 14.12.2015:
Seit Oktober 1992 war ich – lückenlos – bis zum Januar 2015, BahnCard50 Besitzer. Das sind dann weit über 20 Jahre. Seit 22. Januar 2015 bin ich Bahn-Card frei. Ich will nicht mehr.
Kein Fernverkehr mit dieser Bahn AG.
Ich bitte die echten Eisenbahner um Verständnis, aber ich will nicht mehr die Repräsentanten einer Bahn unterstützen, die den Ruf der Eisenbahn mit Kenntnislosigkeit, Blendrhethorik und Tatsachenverdrehung beeinträchtigen.
Ich will nichts mehr zu tun haben mit Leuten, die die Bahn kaputtsanieren und gleichzeitig Milliarden in unsinnige Projekte investieren, und die dann, und man fasst es nicht, die Qualität bzw. Attraktivität des Bahnbetriebes über eine WLAN-Erreichbarkeit, bzw. Abdeckung definieren.

Liebe Eisenbahner, lieber Herr Busch, liebe Obenbleiber, dieser Bahn AG kündige ich.
Die Eisenbahn muss endlich fair behandelt und nicht misshandelt werden. Dass diese Chance nach wie vor, gegeben ist, das ist Ihnen, liebe Obenbleiber und ihrem Protest zu verdanken. Dafür danke ich Ihnen.
Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch




wer bietet mehr? (9)

23 12. 20 23:00
„… wonach bahn-intern gerechnet wird, dass bis 2025 ff. gebaut werde…“ (Kontext)
___________________________________
Wieviel ff.=fortfolgende werden es sein? Ob Palmer s.u. noch überboten wird? Ob es womöglich nie fertig wird: „leise tritt ein Ereignis dazwischen…“ (Rückert).

Zur Erinnerung:
Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“
  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“
  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.
  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.
  • 7. November: Option 2026
  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028
  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



Verdun-Syndrom

22 12. 20 23:02
Aus der Rede von Dr. Winfried Wolf gestern auf der 543. Montagsdemo:
„Zurück zu S21: Längst spricht aus betriebswirtschaftlicher Perspektive alles dafür: Die Deutsche Bahn AG muss das Projekt Stuttgart 21 aufgeben. Anderenfalls werden immer neue gute Steuermilliarden den schlechten Steuermilliarden hinterhergeworfen. Dieses Fass hat keinen Boden.
Es gibt bekanntlich nur einen Grund für den Weiterbau: Die „Staatsräson“ – die Angst vor dem Gesichtsverlust. Niemand unter den Verantwortlichen bei der Bahn, in der Bundesregierung, in der olivgrün-tiefschwarzen Landesregierung und in der Stadt Stuttgart hat den Mut zu einem solchen Schritt.“



Schmeichelworte seit 15.12..2020

21 12. 20 23:34
Bahnvorstand Pofalla aktuell:

  • positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur

  • wir sind im Kostenplan

Schmeichelworte verkehrt:
  • unsägliche Geschichte

  • längst erwiesene Fehlplanung

  • S(chwachsinn) 21

  • künftiges „Bahnknötchen“ Stuttgart

  • ein absolutes Unding

  • schmalbrüstiger… und zudem gefährlicher Schiefbahnhof

  • krampfhaft sture Befürworter

  • bahnbetrieblicher Unsinn

  • an allen Ecken und Enden völlig gescheiterte Fehlplanung „Stuttgart 21“

  • ein nicht wieder gut zu machender Rückbau der Bahninfrastruktur

  • mangels jeglicher Zukunftstauglichkeit

  • mit falschen Ausstiegskosten belogen

  • A bis Z verlogene Zahlen und Behauptungen

  • unterirdischer (Finanz-)Alptraum

  • dauerhaft klimabelastendes Projekt

  • extrem aufwändig

  • Steuergeldverschwendung



Rohrhirsch retro (2)

20 12. 20 22:15
Schluss von Prof.Dr.Ferdinand Rohrhirschs Fundamentalkritik an S 21 in seiner Demorede am 14.12.2015:
Seit Oktober 1992 war ich – lückenlos – bis zum Januar 2015, BahnCard50 Besitzer. Das sind dann weit über 20 Jahre. Seit 22. Januar 2015 bin ich Bahn-Card frei. Ich will nicht mehr.
Kein Fernverkehr mit dieser Bahn AG.
Ich bitte die echten Eisenbahner um Verständnis, aber ich will nicht mehr die Repräsentanten einer Bahn unterstützen, die den Ruf der Eisenbahn mit Kenntnislosigkeit, Blendrhethorik und Tatsachenverdrehung beeinträchtigen.
Ich will nichts mehr zu tun haben mit Leuten, die die Bahn kaputtsanieren und gleichzeitig Milliarden in unsinnige Projekte investieren, und die dann, und man fasst es nicht, die Qualität bzw. Attraktivität des Bahnbetriebes über eine WLAN-Erreichbarkeit, bzw. Abdeckung definieren.

Liebe Eisenbahner, lieber Herr Busch, liebe Obenbleiber,
dieser Bahn AG kündige ich.
Die Eisenbahn muss endlich fair behandelt und nicht misshandelt werden. Dass diese Chance nach wie vor gegeben ist, das ist Ihnen, liebe Obenbleiber und ihrem Protest zu verdanken. Dafür danke ich Ihnen.
Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch



Retro von 2010, zum Blog von gestern
19 12. 20 23:19

SWR-Chefreporter Thomas Leif hat in „2+Leif“ 2010 in Berlin ein Treffen Hauk-Hermann zu Stuttgart 21 moderiert. Leif ist inzwischen verstorben, Peter Hauk derzeit Minister für ländlichen Raum und Hermann Verkehrsminister. Das Video ist bei YouTube nicht mehr gelistet, es gibt aber ein privat hochgeladenes Video.
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Die komplette 2+Leif-Sendung unter:
https://www.youtube.com/watch?v=-u-mYJCLXOE

und den „Einspieler“, ein zweiminütiger Ausschnitt mit meinem Votum
„Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..."https://www.youtube.com/watch?v=Vcb-yzeiN8U


Rohrhirsch retro

18 12. 20 11:24
Aus einer E-Mail von Prof. Rohrhirsch an mich:
„Unsinnig ist es von "alternativlos" zu sprechen, ebenso unsinnig ist es von „Unumkehrbarkeit“ zu sprechen. Umkehr heißt eben nicht zurück sondern Umstieg (21).“


Profiteuren schon!

17 12. 20 18:08
Prof.Dr.Ferdinand Rohrhirschs Fundamentalkritik an S 21 in seiner Demorede am 14.12.2015:

Lieber Siegfried Busch,

ich bin ein treuer Besucher Ihrer Internetseite „metropolis21.de“, in der Sie sich kritisch mit dem Projekt Stuttgart21 auseinandersetzen. Sie hatten mich vor einiger Zeit gefragt, ob sich in meiner Haltung zu Stuttgart21 und zur Bahn AG etwas verändert hat, ob ich mich womöglich mit dem umstrittenen Bahnhofs­projekt abgefunden oder gar ausgesöhnt habe. Jedes Mal, lieber Herr Busch, wenn ich über Ihre Frage nachdenke, dann steigen in mir, neben Wut und Fassungs­losig­­keit, viele gute Argumente 
gegen Stuttgart21 auf, und ich frage mich – und das ist dann auch meine Antwort auf Ihre Frage.

Wie sollte es denn überhaupt möglich sein,
nicht gegen dieses Irrsinnsprojekt zu sein?

Stuttgart21, dieser von Politik und Bahn AG gewünschte „Primark“ der Mobilität, und was ist das anderes, als eine riesige Tasche mit viel heißer Luft und etwas Krempel drin. Aber immerhin – alles stylisch verpackt. Wie könnte ich dieses Bahnhofsprojekt gut finden, das alle finanziellen Maßstäbe sprengt und zugleich weniger Leistung bietet, als der vorhandene Bahnhof?



neu

16 12. 20 10:13
Auf einer Schwarzen Liste stehen Personen aus Politik, Wirtschaft und Bahn-AG, die Stuttgart 21 erfunden und befördert haben; es geht um die Verantwortung für Stuttgart 21 in Bezug auf Stadtzerstörung, Schwarzer Donnerstag mit Klassenjustiz, Bahn-Schädigung, Milliarden-Veruntreuung, Lügenpropaganda u.a..

Aktuell wirken am Unheil Stuttgart 21 die Herren
MdB Nils Schmid (SPD) und Steffen Bilger (CDU) in unheilger Allianz, Stand 2019:
Prof. Martin
Stefan Mappus
Wolfgang Schuster,

Hartmut Mehdorn
Rüdiger Grube
Wolfgang Drexler
Anette Saw

Prof. Heimerl
Wolfgang Schäuble
Georg Brunnhuber
Michael Donth
Angela Merkel
Roland Pofallat
Tanja Gönner
Dr. Peter
Lothar Späth
Erwin Teufel
Manfred Rommel
Joachim Gauck
Thomas Bopp
Bernhard Bauer
neu:
Steffen Bilger
Nils Schmid



an MdB Dr. Nils Schmid

15 12. 20 23:55
Frank Distel in einem Offenen Brief:
„Jeder mit gesundem Menschenverstand versehene hat… längst erkannt, welches Milliardengrab an Steuergeldverschwendung und welch ein bahnbetrieblicher Unsinn hier geplant ist.“



Schmeichelworte verkehrt seit 30.11.2020

14 12. 20 23:26

  • viel heiße Luft und etwas Krempel drin

  • katastrophale CO2-Bilanz

  • Lebenslüge der S21-Befürworter aufgeflogen

  • Stuttgart 21 begeistert nicht

  • kapitales Vollidiotenprojekt

  • bauwütige DB und S21-Murks-Verbesserer

  • Stadt-und Bahnzerstörung

Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
Eine Unmenge an kritischen Worten 
(2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).


Falada?

13 12. 20 23:18
Mit dem ungeliebten Bahnvorstand Pofalla hat Falada zwei von drei Silben gemeinsam. Zunächst scheint es nur eine Alliteration zu sein: „O du Fallada - O du Pofallada“. Im Märchen von der Gänsemagd sagt die Gänsemagd (Königstochter) zum sprechenden Pferdekopf „O du Falada, da du hangest“, Antwort „…wenn das deine Mutter wüsste, / ihr Herz tät ihr zerspringen“. Es geht wie im Pofalla-Interview um Lügen und Betrug, so auch beim ganzen „Leuchtturmprojekt“. Werner Sauerborn: „Darf man Roland Pofalla einen Lügner nennen?“ O du Pofalada, da du flunkerst, wenn das deine Bahnkundschaft wüsste!


Falada

12 12. 20 22:54
Anmerkungen von Werner Sauerborn zum Interview mit Bahnvorstand Pofalla in der Stuttgart Zeitung:
Auf Nachfrage von Thomas Wüpper, ob er heute S21 nochmal anpacken würde,antwortet er in einer virtuellen Pressekonferenz : "Ohne Wenn und Aber! Auch mit den heutigen Erkenntnissen zu Bau-, Kosten- und Terminproblemen würde der Vizechef und Infrastruktur-Vorstand der Deutschen Bahn AG, Ronald Pofalla, das umstrittene Großprojekt Stuttgart 21 auf den Weg bringen. „Ein ganz klares und heutiges Ja“. (StZ 11.12.2020)

Das begründet Pofalla ohne jede Skrupel und mit Sicherheit wider besseres Wissen
"mit dem Ausbau der Kapazitäten durch S 21 besonders im grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und in die Schweiz. Keine andere DB-Baumaßnahme werde in diesem Jahrzehnt so positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur haben: „Ohne S 21 könnten wir in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre die erwartete steigende Nachfrage gerade im internationalen Schienenverkehr kaum noch befriedigen.“

Auf die Frage, wie sich die Baukosten entwickeln, sagte Pofalla, man werde mit dem veranschlagten Umfang von 8,2 Milliarden Euro auskommen. .. Das gelte auch für die geplante Fertigstellung Ende 2025: „Es bleibt dabei, der Termin kann gehalten werden.“



O du Pofallada

11 12. 20 17:46
Schlagzeile aus der StZ heute:

Pofalla steht zu S21 – ohne Wenn und Aber

_______________________________________________
Die Frage muss erlaubt sein: „Steht S 21 auch zu Pofalla?“ Denn S 21 hat Natur und Vernunft gegen sich (Blogmotto).

Das auch in Stuttgart noch zu spürende Erdbeben vor Kurzem hat ohne Pofalla am zerklüfteten Stuttgarter Gebirge gerüttelt.

Strophen von Friedrich Rückert aus
„Der Dichter spricht“:

Wie ihr möget die Karten mischen,
Ordnen und wägen, gebet Acht!
Leise tritt ein Ereignis dazwischen,
Das eure Weisheit zu Schanden macht.

Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen,
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.



Es wird teurer? Niemals!

10 12. 20 20:36

Die schönsten Zitate zu den Kosten von Stuttgart 21 aus zwei Jahrzehnten (aus Kontext von gestern):
• "Eine Kostenexplosion schließe ich zu 99 Prozent aus." (Stefan Mappus, Landesverkehrsminister, Oktober 2004; damals lagen die offiziellen Baukosten bei 2,8 Milliarden Euro)
• "Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm mit dem neuen Hauptbahnhof in Stuttgart ist solide geplant und steht auf finanziell sicheren Beinen." (Ministerpräsident Günther Oettinger, 18. August 2008)
• "Wir sind froh, dass die Gegner des Projekts mit ihrer Kostenschätzung ganz offensichtlich falsch liegen. [...] Es sind keine Überraschungen mehr zu befürchten." (Wolfgang Drexler, damals SPD-Landtagsvizepräsident und späterer S-21-Projektsprecher, zum Thema Kostensteigerungen im August 2008)
• "Für mich liegt die Sollbruchstelle bei 4,5 Milliarden Euro." (Bahnchef Rüdiger Grube, 9. November 2009)
• "Stuttgart 21 rechnet sich für uns bis zu Baukosten von 4,8 Milliarden Euro." (Bahnchef Rüdiger Grube, 11. Oktober 2010)
• "Lieber lasse ich mich anspucken, als dass ich mich als Lügner bezeichnen lasse." (Bahnchef Rüdiger Grube am 04. November 2010)
• "Kosten bei Stuttgart 21 bleiben im Rahmen – wer was anderes behauptet, lügt!" (Nicole Razavi, verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, 23. September 2011)
• "Wir haben seriös gerechnet." (Bahn-Infrastrukturvorstand Volker Kefer, 23. November 2011)
• "Wir haben [...] klipp und klare Verabredungen, die bei 4,5 Milliarden Euro liegen. [...] Das heißt, wir können gut schlafen und werden, zumal wegen des Sicherheitspolsters, mit dem Geld mehr als auskommen." (Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, 29. November 2011)
• "Ich bin finster entschlossen, dieses Projekt zu Ende zu führen, und zwar zu einem guten Ende. Wir werden es machen, im Rahmen der Kosten und im Rahmen der Terminpläne, die wir vereinbart haben." (Bahnchef Richard Lutz, 23. März 2017)
• "Die vorhandenen Puffer haben bisher völlig ausgereicht, um diesen Baupreisanstieg abzufangen." (Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, 28. März 2019)
• "Wir sind im Kostenplan, der Gesamtwertumfang liegt bei 8,2 Milliarden Euro." (Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, 16. Oktober 2020)



O du Fallada

09 12. 20 23:16

Heute in Kontext: „Noch auf der letzten Sitzung des S-21-Lenkungskreises im Oktober 2020 betonte Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, die 8,2 Milliarden würden reichen: "Wir sind im Kostenplan.“

Ein Fass ohne Boden: Interne Unterlagen der Stuttgart-21-Projektgesellschaft, die Kontext exklusiv vorliegen, zeigen, dass bereits 2019 mit verschiedenen Szenarien zur Kostenentwicklung für S 21 kalkuliert wurde.“

Davon hat Bahnvorstand Pofalla wohl nichts gewusst, oder er hat bewusst die Unwahrheit gesagt.



K 21
08 12. 20 11:01
Foto aus Parkschützer-Seite

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K 21 steht für Kopfbahnhof und Umstieg 21



OB Kuhn retro (5)

07 12. 20 23:32
An Herrn OB Fritz Kuhn
Rathaus, Marktplatz
Stuttgart
per reitenden Boten (Fahrrad)

3. März 2018


Die Steilvorlagen für OB Kuhn gegen Stuttgart 21

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kuhn,

es liegt mir daran, Sie an nur drei Weichenstellungen zu erinnern, die eigentlich den Projektabbruch hätten bewirken müssen:

  1. Ihr erfolgloser aber rühmenswerter Versuch vom Februar/März 2013:
„Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon weit in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt,…“
Hier wurde wieder das üble Spiel der DB Bahn offenbar, die Projektpartner und die Bevölkerung zu täuschen und zu übertölpeln und das Schadprojekt S21 auf Teufel und Kommraus zum Schaden von Stadt und Bahn weiter zu treiben.

2. Die Planänderung, die aus 14 Tagen Sperrung zentraler Stadtbahnlinien mehrere Jahre (!) machte. Da hätten Sie als Vorsitzender des Aufsichtsrats Ihre Stimme erheben müssen und auf Abbruch von S21 drängen, meine ich.

3. Die um 4 Jahre verschobene Fertigstellung. Und Sie wissen aus Erfahrung, dass es vermutlich noch Jahre länger dauern wird, wo der Stadt und ihren Bürgern schwerste Behinderungen und Belästigungen zugemutet werden. Das überschreitet jedes Maß und müsste den möglichen und viel besseren Abbruch/Umstieg auslösen. Sie lassen aber den verfahrenen Karren laufen.

Was den von Ihnen befürchteten Imageschaden bei Projektabbruch anlangt: der ist schon da und wird je länger je größer.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Siegfried Busch



OB Kuhn retro (4)

06 12. 20 23:35
Stuttgarter Ballade aus Limerick-Versen von Thomas Felder

Bessere Formatierung im
Blog ab 1.1.2009
Man nennt diesen Ort Landeshauptstadt Obwohl es hier hauptsächlich Staub hat Je lichter das Laub Desto dichter der Staub Was findet denn hier überhaupt statt Nur Kaufhäuser Banken Konzerne Man sieht in der Nacht keine Sterne Kein Schlossgarten mehr Gestank und Verkehr Mal ehrlich wer wohnt hier noch gerne Auf Brunnen in Stuttgart-Bad Cannstatt Da findet ein richtiger Run statt Denn jeder will doch Was trinken da noch Bevor man das Wasser verpanscht hat Sie baggern sie buddeln und bohren Den finsteren Mächten verschworen Die Köpfe im Sand Ihr letzter Verstand Ging ihnen beim Bohren verloren Ihr wisst noch wie Fritze sich gegen Ein Großprojekt tapfer tat regen Kaum saß er im Amt Verflixt und verdammt Gab er dem Projekt seinen Segen



OB Kuhn retro (3)

05 12. 20 22:57
Vorschlag Nr. 4080 bei der Bürgerbeteiligung 2013: Abbau der S21 Ausstellung im Rathaus:
„Im Stuttgarter Rathaus sollte die einseitig polarisierende und fehlerhaft informierende Ausstellung über S 21 abgebaut und stattdessen realisierbare, zukunftsweisende Alternativen aufgezeigt werden.“

Aus dem Schreiben von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer an OB Kuhn:
„Der Vorschlagende beklagt sich, dass die bestehende Ausstellung einseitig und fehlerhaft informiert. Die Verwaltung geht mit keinem Wort auf diese Argumente des Vorschlagenden ein. Im Gegenteil, sie versucht die bestehende Ausstellung mit „tangentialen“ Argumenten zu rechtfertigen, nämlich mit der Masse an Besuchern und mit den „städtebaulichen Perspektiven im Rosensteinquartier“ . Die Verwaltung outet sich damit als S21-Befürworterin, an der jede Kritik weiterhin abprallt. Sie nimmt somit den Vorschlagenden und seine Argumente nicht ernst.“
_____________________________________________
Das grotesk falsche Riesenbild an der Rückwand des Foyers hängt auch unter OB Kuhn unverändert im Rathaus (analysiert im
Vortrag „Schöne neue Stadt?“ von Siegfried Busch 2010 im Rathaus, großer Saal, veranstaltet von den Architekten für K21).



OB Kuhn retro (2)

04 12. 20 23:58
Blog vom 30.11.2013:
Prof. K.-D.Bodack schrieb an OB Kuhn. Bis jetzt keine Reaktion: „Die Verantwortlichen scheinen gelähmt!“
Denkschrift „
Stuttgart auf dem Weg zur Skandalhauptstdthier lesen.


OB Kuhn retro (1)

03 12. 20 11:57
OB Kuhn heute in der Heilbronner Stimme:
«Stuttgart hat in den letzten acht Jahren den Kurs hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt eingeschlagen», sagte Kuhn weiter. «Im Bereich von Mobilität, Energie und Klimaschutz sind die Züge auf das richtige Gleis gestellt worden und fahren auch schon ab.» Diese Entwicklung sei unumkehrbar. Stuttgart habe sich nachhaltig verändert.
________________________________________
O nein Herr Kuhn! Die Züge sind mit S21 aufs falsche Gleis gestellt worden, die Vokabel „
unumkehrbar“ war von Anfang an ein falscher Propagandaspruch. Wir Kopfbahnhofbefürworter sind von Ihnen enttäuscht.

Der Blog vom 16.9.2012 zitiert aus einem Schreiben an den neu gewählten OB Kuhn:
„Dieses Projekt pervertiert die Idee von Eisenbahn und missachtet in geradezu tollkühner Weise die Grundprinzipien des Eisenbahnbetriebs.“
„Der Bau von Stuttgart 21 gehört gestoppt und zwar jetzt. Dieser Tiefbahnhof ist die degenerierte Ausgeburt einer Kreuzung aus technischem Größenwahn mit nicht vorhandener Kompetenz, gepaart mit einer neoliberalen Liaison aus städtebaulich-spekulativer Profitmaximierung mit politisch-ökonomischem Filz auf Kosten einer funktionierenden Eisenbahn.“ Quelle:
Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch in seiner Rede gestern bei der Montagsdemo auf dem Marktplatz Stuttgart.


======================================================== In diesem Blog steht seit 01.09.2009 täglich ein/e

• Information, • Glosse, • Satire, • Karikatur, • Foto • Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21 oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs. ========================================================


PP

02 12. 20 10:46
PP = Pressepropaganda: „Auf der Alb fahren erste Züge“
________________________________

„Die erste Fahrt zwischen Wendlingen und Ulm“? Mal wieder Halbwahrheiten, um von den unlösbaren Problemen abzulenken und dem Volk das Gelingen einzureden. Zum Blog aktuell: „Das Ganze ist ein skandalöser Betrug an den Steuerzahler*innen, von dem man jetzt ablenken möchte mit der Meldung „Güterzüge auf der Neubaustrecke“.



altbekannte Täuschungen

01 12. 20 22:24
Aus einer E-Mail zum Blog von gestern:

„Die Liedzeile: ...
geschlagen ziehen wir nach Haus,
die Enkel fechtens besser aus... (aus: Wir sind des Geyers schwarze Haufen)
ging mir schon öfter durch den Kopf, beispielsweise als uns vorgelogen wurde, wir hätten ja schon einen großen Sieg erreicht, weil es eine Volksabstimmung gegeben hätte, oder weil es einen Faktencheck gegeben hätte, und weil es deshalb nie wieder ein Großprojekt in Deutschland geben würde, ohne dass eine Bürgerbeteiligung ermöglicht werden würde…"



Niederlage

30 11. 20 18:27
Aus einem Kommentar zum Wahlsieg von Dr. Nopper gestern: „Jetzt haben wir also nach der manipulierten Niederlage bei der Volksbefragung zu den Kosten von Stuttgart 21 eine faustdicke zweite Niederlage; und wir täten vielleicht gut daran, uns das einzugestehen, und es nicht in einen Sieg umzudeuten.“ ___________________________________________
Damit tritt der neue Oberbürgermeister auch das verkorkste CDU-Erbe an; er kann das Scheitern des S21-Projekts nicht verhindern und kann auch das Wirken von Naturgesetzen nicht stoppen.


Schmeichelworte verkehrt seit 26.11.2020

29 11. 20 13:10
Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • mit Gewalt und ohne jeden Bedarf
  • unsinniger Rettungsversuch einer Fehlplanung
  • gravierende Murksplanung
  • schmalbrüstiger Stuttgarter Tiefbahnhof
  • Planungsirrtum „Stuttgart 21“
  • massive Fehler und Manipulationen
  • Todesrisiko…bis zu 100%
  • einfach zu klein für den ITF
  • Wahnsinn wird mit Wahnsinn bekämpft
  • S21-Lügen-Turm: durchsichtiges Blendwerk
  • größenwahnsinnige s21-Baumeister



VCD

29 11. 20 00:04
Zwei Statements des VCD zu 10 Jahre Schlichtung:

„Betrachte man in Summe die Kosten von Stuttgart 21 und den Ergänzungen, die bislang vereinbart oder geplant seien, so ergäben sich neben den offiziellen Baukosten von inzwischen 8,2 Mrd. € noch weitere rund 3 Mrd. € für Nachbesserungen, so dass die Gesamtkosten bei mindestens rund 11,2 Mrd. € lägen, rechnet der VCD vor.“

„Gerade die Untersuchungen des Verkehrswissenschaftlichen Instituts (VWI) zum Regionalbahnhof Stuttgart-Vaihingen hätten aufgezeigt, dass die Zahl der Fahrgäste von der Gäubahn zum Flughafen verschwindend gering im Vergleich zum Ziel Hauptbahnhof seien – diese Erkenntnisse und die weiteren unbefriedigenden Lösungen am Flughafen erfordern aus Sicht des VCD einen neuen Dialog zu den offenen Punkten.“



Betrugsschlichtung

27 11. 20 11:48
Aktionsbündnis zum 10. Jahrestag der „Schlichtung“:
„Von vielen Politiker*innen, wie z.B. von Ministerpräsident Kretschmann, wird heute eingeräumt: „Die Gegner hatten recht“. Das bestätigt sich auch, wenn man das damals von Befürworterseite Behauptete mit den Widersprüchen und Defiziten des Projekts abgleicht, die inzwischen offenkundig sind.“


Analyse Dr. Engelhardt:

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alles bis heute gültig

26 11. 20 20:54
Aus Memory 25 an die SPD (2011):
„Obwohl mit der Zeit immer deutlicher wurde, was „Stuttgart 21“ so alles mit sich bringt, nämlich gewaltige Kosten, große Risiken, wenig Vorteile aber viele Nachteile für die Bahnkunden und die Stadtbevölkerung usw., glaubte die SPD, es sei wohl parteipolitisch gesehen für sie das Beste die Haltung „Augen zu und durch“ einzunehmen.“



Schmeichelworte verkehrt seit 13.11.2020
25 11. 20 23:18

  • wird nie und nimmer zu Ende gebaut

  • Verkehrs-Dinosaurier Stuttgart 21

  • Bauruine

  • eines der umstrittensten Bauprojekte in Deutschland

  • Störfaktor S21



riesige Liste

24 11. 20 22:02
Aus der heutigen PM des Aktionsbündnis’:
„Stuttgart 21 ist der entscheidende Störfaktor nicht nur für einen guten Bahnverkehr, sondern für eine riesige Liste an ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgeproblemen.“
_____________________________________________
Hallo Aktionsbündnis, gibt es diese Liste irgendwo?



sin
nlos
23 11. 20 22:54
Ulrich Ebert an OB-Kandidat Dr. Nopper:
„Ich bin länger als Sie Stuttgarter mit ständigem Wohnsitz im Tal. Ich habe auch den Bau der Stadtbahn mit seinen großen Baustellen miterlebt, aber das war eine sinnvolle Baustelle.
Demgegenüber ist S21 sinnlos und stadtzerstörerisch und wird als Bauruine am Ruf der CDU hängen bleiben, analog BER an den dortigen Politikern und ihren Parteien.“



Verkehrs-Dinosaurier

22 11. 20 19:28
Kommentar von Fritz Möbus bei den Parkschützern:
„Seit Jahrzehnten schlägt sich Stuttgart mit dem Verkehrs-Dinosaurier Stuttgart 21 herum. Der Gedanke liegt nahe, dass dieses Projekt auch für den augenscheinlichen Stillstand in Sachen Verkehr seit nunmehr Jahrzehnten in Stuttgart verantwortlich ist.“


Corona Blues ade

21 11. 20 23:46

– An virtual  Lenk a Day keeps the Corona Blues away –



einer E-Mail heute

20 11. 20 19:21
„S21 ist ein abschreckendes Beispiel für die dümmste Ausrede, die Demokratie.“


Widerstand aktuell
19 11. 20 22:56
Foto: J. Walka

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neue Situation?

18 11. 20 21:18
Aus der Rede von Dr. Winfried Wolf, zum Blog von gestern:
„Und spätestens jetzt gilt es:
Sagen, was ist. Stuttgart 21 und Zukunft der Stadtgesellschaft sind wie Feuer und Wasser. Dabei geht es nicht darum, ein abstraktes „Nein“ zu Stuttgart 21 wie eine Monstranz vor sich her zu tragen. Es geht jedoch darum, die immer neuen Fakten zu S21 in die politische Debatte und in den Wahlkampf einfließen lassen. Und all dies kreativ mit der komplett neuen Situation verbinden.“


sagen was ist

17 11. 20 23:13
Aus der gestrigen Rede von Dr. Winfried Wolf:
„Jetzt haben alle Kandidaten und die Kandidatin das Thema Stuttgart 21 so gut wie komplett aus dem Wahlkampf herausgehalten. Es wurde
nicht gesagt, was ist. Das ist falsch und fatal. Stuttgart 21 steht wie ein riesiger, waidwund angeschossener Elefant inmitten im zerbrechlichen Porzellanladen „Stadtgesellschaft Stuttgart“. Seit Anfang 2020 gibt es Monat für Monat neue Fakten, die deutlich machen: Dieses Projekt wird nie und nimmer zu Ende gebaut. Jedes „Weiter so“ beim Elefantösen – auch jedes Beschweigen des Getrampels im Porzellanladen –

  • kostet unvorstellbare Summen an Euro,
  • bringt enorme zusätzliche Klimabelastungen,
  • verunmöglicht die Verkehrswende,
  • erschwert Fortschritte im Bereich Wohnen,
  • beschädigt Lebensqualität
  • und belastet die nächste Generation mit einer enormen materiellen und ideellen Bürde.“



mit Humor

16 11. 20 23:33
Aus Parkschützer-Kommentar:
Corega-Mann von Back-Nang in Bot-Nang.
Sprechen in Bot-Nang von Back-Nang.
Dann zurück nach Back-Nang von Bot-Nang.
Bleiben back in Back-Nang, Corega-Mann!
________________________________________________

In Backnang ist Dr. Nopper derzeit Oberbürgermeister und hat große Chancen auf den OB-Posten in Stuttgart. Seine Haltung zu S 21 ist Rückwärts-orientiert, deshalb wird er von den Kopfbahnhof-Befürwortern entschieden abgelehnt.


neue Killerfakten

15 11. 20 19:58
Aus der Post für MP Kretschmann und Landtagsabgeordnete von Jobst Knoblauch:
+ In der schrägen Tiefhaltestelle mit ihren 8 Gleisen lässt sich der Deutschlandtakt, der integrale Taktfahrplan, nicht fahren. Weitere 40 bis 50 km Tunnel wären nötig.
+ Eine Wohnbebauung auf dem nicht mehr benötigten Gleisvorfeld wird erst nach 2035 möglich.
+ Täglich 180 Doppelbelegungen auf den 8 Gleisen in der schrägen Tiefhaltelle sind nötig, um steigende Fahrgastzahlen zu bewältigen.
+ Die Veröffentlichung des Berichts des Bundesrechnungshofes musste erst vor Gericht erstritten werden.

F a z i t: S21 ist unwirtschaftlich, sehr unwirtschaftlich.



Zitat CDU Ende 2008

14 11. 20 21:59

Im letzten Amtsblatt 2008 schrieb die CDU zum Jahreswechsel: “Die belegbaren Vorteile, die Stuttgart 21 für alle bringt, sind noch intensiver zu vermitteln, damit die Menschen dieses beneidenswerte städtebauliche und ökologische Projekt voller Stolz im Herzen tragen können.“



Lenk des Tages

13 11. 20 22:44
Peter Grohmann Foto schaeferweltweit

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Schmeichelworte verkehrt seit 08.11.2020
12 11. 20 23:10

  • Weiterwerkelei am S21 Planungsdebakel

  • kein funktionierendes Notfallkonzept

  • gefährlich wie Loveparade

  • Unglaubliche Mängel beim Brandschutz

  • Damoklesschwert über Stuttgart 21

  • S21-Lügen-Turm



noch spannender

11 11. 20 21:31
Verfahrene Situation, die OB-Kandidatin und Grüne Frau Kienzle zieht zurück. Dr. Nopper, ein S-21-Dino, führt sehr deutlich und der schöne Marian (Kontext) führt das Verfolgerfähnlein an. Vielleicht merkt er noch, dass Stuttgart 21 ein Wurmbau zu Babel ist, eigentlich schon längs gescheitert gemessen an den Zielen und seine sehr zähe Realisierung gewaltige Einbußen für die Stadt bedeutet.


spannend

10 11. 20 23:10
Drei Forderungen des Aktionsbündnis an eine öko-soziale OB-Kandidat*in:

  1. S21-Brandschutz: Der/die OB stellt sicher, dass eine neutrale Gutachter*in mit der Überprüfung des DB-Brandschutzkonzepts beauftragt und das Ergebnis veröffentlicht wird.
  2. Gäubahn: Der/die OB setzt sich an allen dafür dienlichen Stellen dafür ein, dass den S21-Filderplanungen und -bauarbeiten so lange eine Denkpause verordnet wird, bis alle Fragen einer zukunftsfähigen*) Führung der Gäubahn in den Hauptbahnhof gelöst sind.
  3. Mahnwache: Der/die OB sichert zu, dass die Stadt einer Umwandlung des Mahnwachen-Zelts in eine geschützte und attraktive Einrichtung (z.B. moderner Glas-Container) keine genehmigungs-rechtlichen oder kostenträchtigen Schwierigkeiten bereitet.
________________________________________

Punkt 1 ist einer der Sargnägel für S 21, bei Punkt 2 erfordert das „zukunftsfähig“ eine Umplanung und 3. will sich der Widerstand anscheinend noch lange Jahre wirksam präsent zeigen.



bitte selbst einordnen

09 11. 20 19:38
Günther Oettinger, Ex-Ministerpräsident von Bad.-Württ. am 22.2.2020: …Stuttgart 21 wird zentrale Verkehrsinfrastruktur Baden-Württembergs,die Schiene wird Weltklasse …und für Architekten aus der ganzen Welt ein Mekka.

Oettinger  (CDU)  wird im Januar in den Aufsichtsrat von Herrenknecht (Weltmarktführer von Tunnelbohrmaschinen) wechseln. Dort trifft er auf den Vize-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Schröder  (SPD).


Gardinenpredigt

08 11. 20 22:46
Aus einem Brief von Jobst Knoblauch an MP Kretschmann:
Bei S21 erlebe ich unsere Politiker als beratungsresistente Faktenignoranten, als Menschen ohne Verstand und Moral, die immun sind gegen jede Vernunft, als Menschen, die sich über die Gesetze der Physik und der Logik hinwegsetzen, obwohl sie seit langem ganz genau wissen, dass S21 unwirtschaftlich ist, im Verhältnis zum Nutzen viel zu teuer, einen Rückbau an Leistungsfähigkeit bedeutet und teils sogar lebensgefährlich ist.“



Schmeichelworte verkehrt seit 02.11.2020

07 11. 20 22:43

  • Immobilien-Spekulationsprojekt

  • unsäglicher Klotz am Bein des Zugverkehrs

  • lähmendes Bahnhofsprojekt

  • fragwürdiges Bahnprojekt S21

  • megatonnenschwerer S21-Elefant im Porzellanladen

  • s21-Katastrophen-Gebiet

  • staugeplagte Verkehrshölle

  • unschwäbisch verdreckte Metropole des Unfertigen

  • größenwahnsinnige s21-Baumeister

  • s21-Immobilien-Mafia



Zeitbilanz (22)
06 11. 20 19:41
Der Königstraße nächster Eingang ist die jetzt gesperrte Große Schalterhalle. Jahrelange Umwege zu den Ferngleisen werden die Zeitbilanz für die Bahnkunden weiter verschlechtern.
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neues Logo

05 11. 20 19:02

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Schmeichelworte verkehrt
aktuell

04 11. 20 23:01
Peter Lenk heute 14:45 Uhr im Interview Radio Dreyeckland:

  • es wurde noch nie so viel gelogen

  • eine bessere Haltestelle

  • die Pläne müssen geändert werden

  • unsägliche Idioten

  • sind die denn total bekloppt?

  • Irrationalität, Sturheit



Laokoon 21 (6)

03 11. 20 23:43
Aus dem Offenen Brief von „Christen sagen nein“ (Memory 51) an MP Kretschmann:
„Wir fordern Sie auf, aufgrund der Fakten Ihre Unterstützung für das Projekt schnellstmöglich zu beenden – insbesondere, weil es eine hervorragende Modernisierungsalternative gibt, die billiger, leistungsfähiger und sicherer ist: Umstieg 21 (siehe www.umstieg-21.de).
Kehren Sie um! Beschädigen Sie nicht weiter die Demokratie, die Stadt und den Bahnverkehr! Einen Fehler zu machen, ist menschlich – ihn nicht zu revidieren, dumm und gefährlich.“

Mit freundlichen Grüßen im Namen der Initiative
TheologInnen gegen S21



Hoffnungsschimmer

02 11. 20 22:59
Foto Schäferwelt

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Schmeichelworte verkehrt seit 25.10.2020

01 11. 20 19:13

  • Albtraum s21

  • nutzloseste und zugleich gemeingefährliche Tragödie S21

  • Sackgasse

  • Gemeinwohl aus dem Blick geraten

  • nicht risiko- und kostenehrlich

  • Verlogenheiten

  • Komödie, Satire

  • Deutschlands absurdestes Großprojekt

  • groteske Entgleisung

  • manipulierte Volksabstimmung

  • KlimaSkandal21

_________________________________________
Schmeichelworte zu Stuttgart 21



Laokoon 21 (5)

31 10. 20 12:59
Aus dem Offenen Brief von „Christen sagen nein“ (Memory 51) an MP Kretschmann:

„…“Die Demokratie lebt davon, dass eine gewählte Regierung für ihr Handeln die politische Verantwortung trägt. Bewusst hat der Gesetzgeber für Volksabstimmungen ein hohes Quorum gesetzt, damit sich Regierungen weder von Minderheiten in ihrem Handeln beeinträchtigen lassen müssen, noch sich hinter solchen Minderheiten verstecken können.

Bei der Volksabstimmung im Jahre 2011 haben aber beide Seiten, die unterlegene und die siegreiche, dieses gesetzliche Quorum nicht erreicht. Damit hat sich durch diese Abstimmung rechtlich nichts geändert. Die Landesregierung bricht deshalb die demokratischen Spielregeln, wenn Sie sich dennoch von dieser Abstimmung abhängig macht und nicht selbst die Verantwortung für ihre Entscheidungen trägt.

Wir fordern deshalb Sie und alle das Projekt S21 unterstützenden Parteien auf, das zu tun, was wir als Bürger/innen von den politischen Akteuren erwarten dürfen: dass sie ihre Entscheidungen selbst verantworten – und zwar ausschließlich auf Basis der gegebenen Fakten…“ ____________________________________________
Die Faktenlage hat sich seit der Volksabstimmung im Nov. 2011 dramatisch verschlechtert. Gegen jede Vernunft wurde bis heute weiter gebaut. Die politische Verantwortung wird der Bahn und der Bürgerschaft (Volksabstimmung) zugeschoben.


Laokoon 21 (4)

30 10. 20 11:19
Aus dem Offenen Brief von „Christen sagen nein“ (Memory 51) an MP Kretschmann:
…“Die Demokratie lebt vom Streit der Meinungen – gerade der Meinungen von Minderheiten. Die Vorstellung, die Bevölkerung oder eine Partei dürfe nach Abstimmungen nicht mehr in Opposition gegen Mehrheitsmeinungen gehen, sondern müsse sich einer Mehrheitsabstimmung beugen, ist völlig abwegig. Sie stellt das demokratische System auf den Kopf: Es dürfte dann im Parlament nur noch die Mehrheitspartei sitzen, und Bürgerinitiativen und Parteien dürften sich nur noch für Ziele einsetzen, die ohnehin in der Bevölkerung eine Mehrheit haben. Im Übrigen würde es eine Missachtung des Souveräns – der höchsten Instanz der Demokratie – bedeuten, wenn ausgerechnet dieser freie Souverän, das Volk, von dem alle Gewalt ausgeht, durch Abstimmungen gebunden würde.
Besonders schwer wiegt der Schaden, dass wegen Ihrer Äußerungen eine große Zahl wohlmeinender Bürger es fälschlich für ihre demokratische Pflicht hält, dem Projekt S21 keinen Widerstand mehr entgegen zu bringen.“…
______________________________________________________

Auch wenn nach der Volksabstimmung viele Menschen ihren aktiven Widerstand aufgegeben hatten, sind sie überzeugte Gegner des Fehlprojekts geblieben. Sie werden durch die immer neuen negativen Nachrichten wie täglich 180 Doppelbelegungen der Gleise in ihrer Meinung bestätigt.


Laokoon 21 (3)

29 10. 20 22:01
Offener Brief von „Christen sagen nein“ (Memory 51) an MP Kretschmann
„Die Demokratie lebt davon, dass
Abstimmungsergebnisse bei neuer Faktenlage grundsätzlich korrigierbar sind. Alles andere würde nicht nur den Abstimmenden geradezu prophetische Fähigkeiten abverlangen, sondern auch die Basis aller demokratischen Abstimmungen ignorieren, dass sie sich nämlich grundsätzlich auf konkrete Situationen und Fakten beziehen und nicht davon unabhängig Ewigkeitswert beanspruchen können.“
___________________________________________

Seit der Volksabstimmung wird MP Kretschmann immer wieder gebeten, seine Haltung zu Stuttgart 21 an den Realitäten zu orientieren.
(Foto aus Kontext-Wochenzeitung); der Kampf mit der Bahn um Stuttgart 21
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Weil ihm S21 immer wieder sauer aufstößt, findet er sich im Lenkmal richtig dargestellt.



Laokoon 21 (2)

28 10. 20 13:06
Blogseite Der Dichter spricht (26)
J.W.v.Goethe, Iphigenie, 2. Aufzug, 1. Auftritt
PYLADES:
Wohl uns, daß es ein Weib ist! denn ein Mann,
Der beste selbst, gewöhnet seinen Geist
An Grausamkeit und macht sich auch zuletzt
Aus dem, was er verabscheut, ein Gesetz,
Wird aus Gewohnheit hart und fast unkenntlich.
________________________________
Warum habe ich bei diesem Text an unseren Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gedacht? „Der beste selbst…“ „verabscheut“ Stuttgart 21 (denn er kennt die Schwächen, Probleme und Verlogenheit), macht aber die Volksabstimmung sich zum „Gesetz“ …

Nachtrag heute, am 28.11.2020: Kretschmann hat allerdings aus seiner persönlichen Ablehnung des Projekts keinen Hehl gemacht und auch festgestellt, dass die Befürchtungen der Gegner inzwischen fast alle eingetroffen sind. Den S21-Kritiker Minister Hermann hat er bis heute nicht abgelöst.




Laokoon 21 (1)
27 10. 20 22:46
MP Kretschmann hat die große Ehre, der Laokoon im aktuell präsentierten „Lenkmal“ zu sein.
Blog zum offiziellen Baubeginn am 2.2.2010:
musste draußen bleiben
Ich war damals bei der Zurückweisung in nächster Nähe dabei…
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Kretschmann: „Also ich frag Sie nochmal: Sie wollen einem Mitglied eines Verfassungsorgans, das für die Finanzierung dieses Projekts mit verantwortlich ist, den Zutritt hier verweigern?“ Sicherheitskontrolleur: „Jawohl“. Kretschmann: „Das muss ich zur Kenntnis nehmen, ja das ist ungeheuerlich.“ Bericht im ZDF vom Baubeginn, Minute 08:20 („Prellbockanhebung“ am 2.2.2010). Link nicht mehr aktiv.


Raubritter

26 10. 20 21:21
Aus der heutigen Demorede von Dr.Winfried Wolf:
„Was wir hier in Stuttgart bei dem Projekt Stuttgart 21 erleben – das ist Feudalismus und Raubrittertum pur: Geld spielt da keine Rolle – das ist ja das Geld der Steuerzahlenden, die als Leibeigene gehalten werden. Diese Bürgerinnen und Bürger Stuttgarts sind
tributpflichtig – rund 700 Millionen Euro städtisches Geld flossen der Deutschen Bahn für Stuttgart 21 zu. Gewaltige weitere Summen an Tribut-Geldern drohen, wenn die Gerichte irgendwann entscheiden, die „Sprechklausel“ im Stuttgart-21-Vertrag bedeute, dass alle Beteiligten, Bahn, Land und Stadt, sich die gewaltigen S21-Mehrkosten von am Ende fünf und mehr Milliarden Euro teilen müssen.“


Schmeichelworte verkehrt seit 17.10.2020
21 10. 20 21:27

  • Brandschutzkonzept mit falschen Zahlen
  • faktischer Offenbarungseid
  • Warnungen der Gutachter
  • das Chaos dieses Projekts droht ins Uferlose zu wachsen
  • Gäubahn-Filder-Murks
  • das harte Aufschlagen einer gescheiterten Planung
  • milliardenschwere Ersatzlösungen
  • Gesichts- und Karriereverluste fürchtende Projektbefürworter
  • Schweigekartell
  • kapitale Defizite des Projekt
  • im Kern klimafeindliche ungrüne Position
Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a. Die meisten der 60 Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt. Bis heute sind es 499 „Schmeichelworte verkehrt“ inklusive einiger Doppelnennungen, die gelegentlich entfernt werden.



"ein kleiner Ast fehlt noch"

25 10. 20 23:27
DB Projekt Stuttgart–Ulm | Räpplenstraße 17 | 70191 Stuttgart

Stand: 19.10.2020

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Aus der PM des Aktionsbündnis zur OB-Wahl in Stuttgart:

„…Während nach zwanzigjähriger Rumwerkelei eingeräumt wird, dass die Fildertrasse so nicht realisierbar ist, während milliardenschwere Ergänzungsplanungen das Kapazitätsdefizit des Tiefbahnhofs beheben sollen, während der fehlende Brandschutz das Projekt nach weiteren vergeudeten Milliarden am Ende zu Fall bringen kann, während seit September 2018 der Obertürkheimer Tunnel unter Wasser steht (= drei Hallenbäder täglich), speisen die Kandidat*innen das Publikum mit Phrasen, Glaubensbekenntnissen und Textbausteinen aus den Zeiten des Grabenkriegs um Stuttgart 21 ab.“



Schmeichelworte verkehrt seit 22.10.2020

24 10. 20 23:49

  • Aus der ZDF-Sendung von gestern (siehe Blog von gestern):
  • Murks in Germany

  • stümperhaft geplant

  • überoptimistische Beteiligte

  • euphorisierte Politiker

  • Baufiasko

  • Super-GAU

  • Kosten- und Zeitpläne entgleist

  • in der Bauphase verheerende Folgen

  • den Nutzen des Projekts überschätzt

  • Missachtung des simplen Grundsatzes „Erst planen, dann bauen“



Murks in Germany

23 10. 20 23:32
Sendung heute im ZDF, zwei Zitate:
„Die Mehrheit stimmte für den Weiterbau“ (stimmt so überhaupt nicht).

„Je länger ein Vorhaben dauert, desto mehr Risiken können auftreten“ (das hat sich als völlig richtig herausgestellt).
______________________________________
Anmerkungen von Jobst Knoblauch, Blog vom 30.7. ’19:
Wer die Volksabstimmung aus dem Jahre 2011 - heute, acht Jahre später - immer noch als Legitimation für Stuttgart 21 ansieht, reitet ein totes Pferd.

Die hochtrabenden Versprechungen von damals haben sich allesamt als Makulatur herausgestellt. Seitens der Bahn und der Projektbefürworter wurde damals gelogen und betrogen; dies ist erwiesen.

Die Volksabstimmung vom 27.11.2011 legitimiert den Weiterbau von Stuttgart überhaupt nicht! Vielmehr ist sie ein NULLUM !!! Durch sie ist keine neue Rechtslage entstanden.



S21-Jubelpropoaganda

22 10. 20 23:52
Stuttgarter Nachrichten am 19.10.:

Fast alle S-21-Tunnel sind fertig

„Schließlich sind mit dem Abschluss der Bohrungen im S-Bahn-Tunnel Rosenstein fast alle Tunnel im Talkessel gegraben – 97 Prozent oder 50 Kilometer, ein kleiner „Ast“ fehlt noch.“ ____________________________________________
Was heißt hier „fertig“? Es fehlen noch Innenschale, Schienen, Oberleitung, Signaltechnik und Rettungswege. Ein Haus im Rohbau ist auch nicht „fertig“. Dass der „kleine Ast“ einen Stillstand seit Herbst 2018 betrifft, wird unterschlagen.
Aus Blog vom 14.2.2019: „Seit 6 Monaten ruht der Tunnelbau bei Obertuerkheim wegen Wassereinbruchs. Statt der in der Genehmigung genannten hoechtens zu erwartenden Wassermenge von 0,2-0,4 Liter pro Sekunde waren es schon 2015 nach Baubeginn die zehnfache Menge und jetzt nach weiterem Vortrieb schon die hundertfache: 30 Liter pro Sekunde - genug, um taeglich fuenf Hallenbaeder zu fuellen…“


Das Ganze ist so ungeheuerlich, dass es schon deshalb keine Beachtung erfaehrt. Es ist so viel einfacher, es zu ignorieren oder zu verdraengen.



kommt in Stuttgart nicht oder erst später

20 10. 20 23:05
Kommentar in der Stuttgarter Zeitung mit den Schlagzeilen

Denkmal vor Stadtpalais in Stuttgart
Rückkehr des Bürgerkönigs

Kein Hinweis auf ein viel aktuelleres Denkmal, nämlich dass vor dem Stadtpalais kommenden Montag auch die Stuttgart 21 - Statue von Peter Lenk aufgestellt wird, als Teil derselben Ausstellung - mit dem zusätzlichen Hinweis, dass das Aufstellen dieser Statue live auf Facebook übertragen wird. Dieser Hinweis findet sich in der Heilbronner Stimme.
Zuschrift an die StZ von O. Hiramatsu: „Als Stuttgarter Bürger befremdet es mich sehr, ein Heilbronner Blatt lesen zu müssen, um Neuigkeiten aus Stuttgart zu erfahren. Neuigkeiten, welche eine Stuttgarter Zeitung den Menschen in ihrer Stadt offenbar nicht mitteilen möchte.“



zur OB-Kandidatin Veronika Kienzle

19 10. 20 22:53
Werner Sauerborn heute zu den OB-Kandidaten:
Die schönste Kommunikation nützt leider nichts, wenn es in der Sache keine Offenheit gibt. Und in der Sache sind ihre Aussagen ganz auf Kuhns- und Parteilinie: Auch Kienzle meint,

  • S21 leiste mit halber Gleiszahl 30% mehr. Das will sie mit ETCS und Doppelbelegungen der Gleise erreichen. Na dann Prost!

  • Brandschutz? Kein Problem, es wurde ja mit neuen Treppenhäusern „nachjustiert“!

  • Rosenstein/Bodenversiegelung: kein Problem, man müsse das nur ökologisch gestalten mit Dachbegrünung etc.

  • Flughafenanschluss – der habe auch Vorteile, weil man dann mit dem Zug statt dem Kurzflieger nach Frankfurt und Zürich (naja) käme.

  • Sogenannte Ergänzungsprojekte: Ja zum Nordzulauf, ja zum unterirdischen Zusatzbahnhof, vielleicht zu langem Fildertunnel.

Zusammengefasst: Viel Ausweichen, viel Unentschiedenheit, Verbesserungen im Detail, Fortsetzung von S21 mit aufwändigen Ergänzungsprojekten. Umstieg und Denkpause werden klar abgelehnt.“



nach ihnen die Sintflut

18 10. 20 23:58
Aus PM Aktionsbündnis:
Alle Welt weiß inzwischen, wie sehr das Großprojekt Stuttgart 21 die „größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“ (Winfried Hermann) ist. Ob auf das Doppelte überschrittener Finanzrahmen, ob mittlerweile allen bewusste mangelnde Leistungsfähigkeit oder Brandschutzkonzept mit falschen Zahlen – vom Lenkungskreis ist kein kritisches Wort dazu zu hören. Stattdessen Beruhigungspillen, wie digitale Zugsteuerung, weitere 50 km sündhaft teure Tunnel oder zusätzliche unterirdische Kopfbahnhofgleise. Statt zu benennen, dass dies einen faktischen Offenbarungseid darstellt, und zum Innehalten aufzurufen, wird einfach durchgewunken, was für jeden Privatunternehmer den Konkurs bedeuten würde.“



Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (13)

17 10. 20 18:29
Die Uhr in der Kopfbahnsteighalle Anfang August 2020 zeigte zweimal täglich die genaue Zeit:

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Uhr in der Kopfbahnsteighalle gestern (richtige Uhr an den Bahnsteigen nach ca 150 m Fußweg):

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Schmeichelworte verkehrt seit 14.10.2020
16 10. 20 22:58

  • S21-kaputtes Stuttgart

  • die ganze üble Geschichte um Stuttgart 21

  • Wolkenkuckucksheim

  • politischer Skandal

  • Stuttgarter Projekt und Trauma

  • mieser Kapitalismus

  • pharisäerhafte Politik

  • religiöser Furor

  • unverhohlene Volksverdummung

  • Irrfahrt von Stuttgart 21

  • unglaubliche Volkstäuschung

  • demokratiezerstörendes Projekt

  • Killer-Fakten ohne Ende



Humor

15 10. 20 00:06
Karikatur von Oliver Stenzel im Kontext-Artikel Killer-Fakten ohne Ende von Winfried Wolf

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heute in Kontext-Wochenzeitung

14 10. 20 18:28
Schluss der Rede von Winfried Wolf:
„Es geht längst nicht mehr um ein Verkehrsprojekt. Stuttgart 21 ist für die Bahn, die Verantwortlichen in Stuttgart, in der Landesregierung und in der Bundesregierung "nicht verkehrsbedeutsam". Es geht um die Staatsräson. Man will das Gesicht wahren. Der nun zehnjährige Widerstand gegen Stuttgart 21 darf nicht Recht bekommen.“
___________________________________________________

- statt „nicht verkehrsbedeutsam“ wäre richtiger „verkehrsschädlich“
- die „Staatsräson“ hilft nicht gegen Naturgesetze (siehe Blogmotto oben) und
- „Killer-Fakten ohne Ende“ (
Schlagzeile)



Schmeichelworte verkehrt seit 12.10.2020

13 10. 20 20:52
aus der Rede von Winfried Wolf von gestern:

  • Rosensteinareal wird immer mehr zur Fata Morgana
  • gravierende Folgen für das Bestandsnetz
  • das zerstörerische Großprojekt
  • nicht verkehrsbedeutsam
  • grandiose Entgleisung eines Staatsräson-Projekts


CDU-Schmarren vor paywall

12 10. 20 11:21

Auf der Jahrhundertbaustelle in
Schwäbische
Stuttgart 21 und die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm sind Voraussetzung für die politisch angestrebte Verkehrswende im Südwesten: Die ...


Schmeichelworte verkehrt seit 26.9.2020
11 10. 20 21:15
Täuschung, Betrug, Irreführung und Machenschaft
nur noch eine Farce
falsche Versprechungen
nicht zu verantwortende Lobhudelei
völlig unrealistisch
vernichtende Kritik
Das s21-Fiasko geht immer schlimmer und teuerer
s21 bleibt ein rechtsfreier Raum
schöngeredet und schöngerechnet
herumgedoktert und herumlaviert


Unentwegte aktuell

10 10. 20 17:11
Foto: privat

unbekannt



heute vor 10 Jahren

09 10. 20 23:35
09. Oktober 2010 Doku Demozug (15 Min.)

Der Schriftsteller Heinrich Steinfest bei der großen Samstags-Demo im Schlossgarten:
"Liebe Gegner sinnfreier Projekte, liebe Befürworter sinnvoller Alternativen!
Die Geschichte von Stuttgart 21 ist eine Geschichte der Täuschungen..."

Rede
Teil 1 Teil 2


klare Kante

08 10. 20 23:29
Aus dem OB-Wahlprogramm Rockenbauch:
Ich unterstütze den Umstieg 21 für einen leistungsfähigen, sicheren und attraktiven Kopfbahnhof sowie den Ausbau der Gäubahn vom Hauptbahnhof Stuttgart bis nach Italien.“


"so wird´s nix"

07 10. 20 23:38
Wahlkampfthema S21, Post an Marian Schreier (Blog vom 3.10.), aus einem Brief von Jobst Knoblauch:

Sehr geehrter Herr Schreier – so wird´s nix !

Schauen Sie sich erst mal in der
Mediathek des SWR die Sendung vom Donnerstag, den 30.09.2020, um 20.15 Uhr an:

  • Da sehen Sie die 100.000 S21-Gegner (in Worten: einhunderttausend)
    auf den Straßen von Stuttgart.
    Von den Politikern im Landtag bis heute abgebügelt.
    Der Groll bei den Menschen sitzt tief.
    Alles potentielle Schreier-Wähler
  • Da sehen Sie die einige Meter lange Reihe von Ordnern mit 67.000 Unterschriften
    (in Worten: siebenundsechzigtausend) für ein Referendum gegen S21.
    Vom Gemeinderat abgebügelt. Der Groll bei den Menschen sitzt tief.
    Alles potentielle Schreier-Wähler
  • Da sehen Sie einen Polizeipräsidenten, der zum Wasserwerfereinsatz von der Politik gedrängt wurde. Widerrechtlich, wie sich später herausgestellt hat. Der Groll bei den Menschen sitzt tief.
    Alles potentielle Schreier-Wähler
  • Da sehen Sie die Überheblichkeit der Politiker-Clique, die abgehoben von der Basis agiert.
    Abgebügelt auch die Erkenntnisse, die auf 531 Montagsdemonstrationen öffentlich wurden. Der Groll bei den Menschen sitzt tief.
    Alles potentielle Schreier-Wähler
  • Erst nach juristischem Tauziehen wurde der Bericht des Bundesrechnungshofes – teilweise geschwärzt – öffentlich: Stuttgart 21 ist unwirtschaftlich. Sehr unwirtschaftlich !!!
    Das kommt bei der „schwäbischen Hausfrau“ gut an.
    Der Groll bei den Menschen sitzt tief.
    Alles potentielle Schreier-Wähler


neuer Film von Vaclav Reischl

06 10. 20 22:40
Dieser Film bringt zwar viele schon bekannte Szenen aus 2010, ist aber als Memory sehr wichtig und eindrucksvoll, insbesondere die Bild-in-Bild - Technik.



"Stuttgart 21 – nur noch eine Farce"

05 10. 20 23:06

Beginn der heutigen Rede von Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22, auf der 532. Montagsdemo:
„Was so im letzten Jahr bei Stuttgart 21 und drum rum passiert ist, das hat mich wieder und wieder fassungslos gemacht. Eigentlich sind wir ja abgehärtet, aber immer, wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, dann wird man mit S21 eines Besseren belehrt.
Im Titel meiner Rede habe ich S21 als Farce bezeichnet. Mit selten gebrauchten Fremdwörtern sollte man vorsichtig umgehen, und so habe ich erst noch mal die Bedeutung geklärt. Ein Theaterstück oder eine Füllmasse habe ich nicht gemeint, sondern solche Erklärungen wie Täuschung, Betrug, Irreführung und Machenschaft, denn genau das ist S21.“…



schon lang unwirtschaftlich
04 10. 20 23:14
Statement des Präsidenten Bundesrechnungshof 1919
Die Bahn ist zum „global player“ geworden und in rund 140 Ländern unternehmerisch tätig – nicht selten in bahnfremden Feldern. 73 % der Tochterunternehmen des Konzerns haben ihren Sitz im Ausland. Das sind 513 von 700 Unternehmen. Fast die Hälfte seines Umsatzes erzielt der Konzern im Ausland. Vier von zehn Mitarbeitern arbeiten im Ausland….

Aus dieser globalen Geschäftstätigkeit ergeben sich jedoch keine positiven Effekte für die Ertrags- und Finanzlage der Eisenbahn in Deutschland. Die Gewinne verbleiben im Ausland und werden dort in die weltweite Expansion des Konzerns investiert. Von diesem internationalen Wachstum profitiert das heimische Kerngeschäft bislang nicht, obwohl dieses ja Ausgangspunkt und Kernaufgabe des Unternehmens ist…

Dazu kommen auch Fehlinvestitionen in Deutschland. Beispiel Stuttgart 21. Hierfür werden nach bisherigen Schätzungen mehr als 5 Mrd. Euro Eigenmittel der DB AG verausgabt – für ein Projekt, dessen Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist.
_____________________________________
Bundeskanzlerin Merkel: Stuttgart 21 muss wirtschaftlich sein.



falsche Enscheidung soll bleiben
03 10. 20 22:21
OB-Kandidat Marian Schreier im Interview zu Stuttgart 21:
Ich glaube, was jetzt wichtig ist, ist, dass wir nicht nochmal die Diskussion wie vor 15 oder 20 Jahren führen. Das Projekt ist entschieden und es ist im Bau, und ich halte das auch nicht für eine realistische Position, wenn man jetzt dafür wirbt, das noch zu stoppen. Das wäre auch nicht mein Weg. Man muss jetzt kucken, wo es Hebel und Steuerungsmöglichkeiten gibt, um das Projekt so aufzustellen, dass wir die Verkehrswende hinbekommen.“


besser...keine Bahn-Wüste
02 10. 20 22:35
Memorandum zum 30.9.
„Heute hat die Realität das schon 2010 befürchtete Desaster nicht nur eingeholt, sondern in Vielem bereits übertroffen. Die weiter ungelösten Probleme, ständig neu hinzu­kommenden Anforderungen zur Kaschierung der elementaren Planungsfehler und die ins Unermessliche wachsenden Bau- und Betriebskosten lassen nur einen Schluss zu: Besser ein sofortiges Ende mit einem ehrenvollen Umstieg als ein Schrecken und eine Bahn-Wüste Stuttgart ohne Ende!



glaubliche Nachrichten
30 09. 20 00:15
Bundesrechnungshof:
- Stuttgart 21 ist unwirtschaftlich
- kein verkehrlicher Nutzen erkennbar
- Neubewertung erforderlich



"falsch, rechtswidrig und unverantwortlich"

29 09. 20 14:08
Antrag an das Eisenbahn-Bundesamt
Veröffentlicht am 4. Juli 2020 von Martin Poguntke

7. „Sollte ein sicherer Rettungsweg im Brandfall technisch nicht bzw. angesichts des Baufortschritts nicht mehr möglich sein, sind alle Planfeststellungsbeschlüsse zu Abschnitten, welche Tunnelstrecken enthalten, aufzuheben, das Projekt Stuttgart 21 insgesamt zu stoppen und durch eine leistungsfähige sowie kostengünstigere Alternativ, z.B. „Umstieg 21“, zu ersetzen.“ (Zusammenfassung Zum Blog aktuell)



Planungsmurks vor Gericht

28 09. 20 12:25
Dipl.-Ing. Hans Heydemann:
„In meiner Klage beanstande ich zunächst die viel zu steilen Fluchttreppen an den Bahnsteigenden mit viel zu schmalen Stufen als ungeeignet und unzulässig. Man kann auf den nur 26 cm breiten Stufen nicht voll auftreten, sondern nur „trippeln“, was sehr unsicher ist, noch dazu in der Aufregung eines Fluchtgeschehens. Stolpert auch nur einer, reißt er alle anderen mit sich. Die Bahn hält damit ihr eigenes Regelwerk nicht ein; dieses fordert als Regelbreite für Treppenstufen bei Neubauten 31 – 33 cm und eine Stufenhöhe von 16 cm – hier sind aber 19 cm Stufenhöhe geplant. Bei Einhaltung des Regelwerkes würden die Fluchttreppen-Ausgänge mitten in der Heilbronner Straße liegen! Das geht natürlich nicht – und zeigt einmal mehr den ganzen S21-Planungsmurks.“
(Verhandlung in Mannheim am „Schwarzen Donnerstag“!)



nicht alle

27 09. 20 19:08
Präsident des Bundesrechnungshofs: „Offensichtlich hat man nicht alle Risiken von Anfang an erkannt…“
____________________________________________

Sicher haben sich immer neue Schwierigkeiten heraus gestellt, aber die größten Risiken waren schon 2010 vor der „Schlichtung“ bekannt (Geologie, Leistung, Gefahren, Reisekomfort), Hany Azer listete nach Baubeginn 120 Risiken auf…


Prognosen

26 09. 20 23:14
Leserbrief-Prognose:

Stuttgart 21 wird Stuttgart 41

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Meine Prognose ist immer noch das Blogmotto siehe oben.



Schmeichelworte verkehrt seit 21.09. 2020

25 09. 20 12:41

  • das sinnloseste Großprojekt von allen: Stuttgart 21

  • mafiöses Murksprojekt

  • S21 ist unheilbarer, (für die Allgemeinheit) nutzloser Murks

  • zusammen wird S21 für Stuttgart/Baden-Württemberg/den Bund ein Super-GAU

  • Geldverbrennungsprojekte Stuttgarter Tiefbahnhof und Neubaustrecke

  • Kosten: 10.000.000.000+, Nutzen: 0

  • s21 ist unwirtschaftlich, nicht kostenehrlich

  • ein Verbrechen an der Natur, gegen die Kultur und gegen die Menschen

  • Tunneldeppen

  • Arroganz der Macht

  • S21-Planungsmurks

_________________________________________
Schmeichelworte zu Stuttgart 21



LenkMal

24 09. 20 09:45
Aus Spendenaufruf:
„am heutigen Tag, dem 23. September 2020, entschieden die Stadtoberen in Stuttgart (und informierten in diesem Sinne die Vorsitzenden der Fraktionen im Gemeinderat) wie folgt: Die Skulptur von Peter Lenk „Schwäbischer Laokoon“, auch als LenkMal bezeichnet, wird zur Aufstellung zugelassen. Die Aufstellung erfolgt nach aktuellem Stand noch im Oktober. Die Skulptur wird auch am vorgesehenen Platz aufgestellt: am STADTPALAIS.“



Schweigemarsch 17:00 Uhr

23 09. 20 12:09

unbekannt

„Wir sind friedlich, was seid Ihr?“



brisant

22 09. 20 23:40
Es sollte möglichst unter Verschluss bleiben, die 18 Seiten des deutschen Bundesrechnungshofs, „die demnächst wohl zusammen mit zu erwartenden weiteren Berichten und Enthüllungen für aufsehenerregende Beschlüsse in Sachen "Stuttgart 21" führen müssten.“ (Ferpress)
______________________________
„müssten“… das wäre schon 2011 bei Azers
„121 Chancen und Risiken“ fällig gewesen. Heydemann: „Diese Liste ist gleichermaßen Beweis sowohl für den ungeheuerlichen Kosten-Betrug der Bahn gegenüber der Öffentlichkeit als auch ihrer Unfähigkeit, dieses Großvorhaben Stuttgart21 ordnungsgemäß umzusetzen.“



sinnloseste Sinnhaftigkeit

21 09. 20 23:39
Werner Sauerborn im Mai 2020:
„Wo die Gesellschaft sich an die große Inventur macht, muss auch die Sinnhaftigkeit großer Infrastrukturprojekte auf die Tagesordnung, allen voran das sinnloseste von allen: Stuttgart 21.“



Schmeichelworte verkehrt seit 23.08.2020

20 09. 20 22:04

  • bestgeplanter Murks in jedem Detail und in jeder Variante.

  • Kleinbahnhof

  • hässliches Denkmal

  • grotesk verkehrte Verkehrspolitik

  • s21-Winkeladvokaten

  • finales Fiasko S21

  • Deppenprojekt -S21

  • in Beton gegossener Mist

  • einstmaliges Bahnhofprojekt

_______________________________________________
Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



Don Quijote

19 09. 20 23:06
Gestern eine wohlmeinende Stimme zu meinem Blog metropolis21.de:
„…Ist es doch ein allzu mühsames Unterfangen, den Don Quijote zu machen, wider alle nun immer mehr zutage tretende Dummheiten dieses einstmaligen Bahnhofprojektes.“…
____________________________

Es mag stimmen, dass mein Blog gegen S21 umsonst ist wie ein Kampf gegen Windmühlen, mein Macbook vergleichbar der Rosinante. Auch scheint meine Neigung zum Kopfbahnhof so vergeblich wie die Liebe zu Dulcinea del Toboso, ein Name so exquisit wie Rosensteinviertel.



vollkommen falsch

18 09. 20 23:07
Martin Poguntke (Sprecher Aktionsbündnis K21) an die Stuttgarter Zeitung:
Betreff: Fehler und Suggestionen zu S21, nächster Versuch
Datum: 17. September 2020 um 08:33:24 MESZ

„Sehr geehrte Damen und Herren,
erneut haben Sie es geschafft, der Öffentlichkeit grandiose Fehlinformationen zu S21 zu liefern. In Ihrem
S21-Werbeartikel "Drohnenaufnahmen zeigen Baufortschritt der Kelchstützen", bei dem Sie die Strategie zur Verknüpfung vonTechnikbegeisterung mit S21 anwenden, schreiben Sie erneut "Das Bahnprojekt Stuttgart 21 umfasst den Umbau des Hauptbahnhofs und die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm".

Das ist erneut vollkommen falsch und erneut der Versuch Ihrer Zeitung, der Öffentlichkeit vorzugaukeln, die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm sei ein Teil des Stuttgarter Bahnhofsrückbaus S21, welcher ja bekanntermaßen von Stuttgart-Feuerbach bis Wendlingen verläuft.

Auch gibt es überhaupt kein "Bahnprojekt Stuttgart-Ulm". Hierbei handelt es sich um ein Begriffskonstrukt der S21-Lobbyisten, welches den Nutzen der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm (Fahrzeitverkürzung) argumentativ in das Rückbauprojekt "Stuttgart 21" integrieren soll.“…



faule Werbung

17 09. 20 12:41

Aktuell wieder Bahnwerbung von einem „Bahnsprecher“. BILD und andere Medien Schlagzeile:

Elf Kelchstützen sind fertig

__________________________________

Blog Nov. 2015: Der Konflikt um Stuttgart 21 wird andauern, weil das Projekt auf Täuschungen und politischem Irrglauben und Machtgehabe gebaut ist und nicht auf Vernunft, Realität und natürlichen Gegebenheiten. Mit dem Verschwinden der
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ aus der Werbung ist die Sinnhaftigkeit und Planrechtfertigung des Großprojekts sichtbar verloren gegangen. Man mag nicht mehr an eine Fertigstellung glauben, zu groß sind die Ungereimtheiten und Mängel des Projekts. Die Reduzierung des immer noch funktionierenden Kopfbahnhofs (in Leistung und Pünktlichkeit nachgewiesen) auf halbierte Gleiszahl und gefährlichen Haltepunkt bleibt der unheilbare Mangel von S21.

Blog Okt. 2019:
Steffen Siegel in seiner Demorede letzten Montag „Und ewig wächst das Filderchaos – Altes und Neues aus dem Tollhaus vor den Toren Stuttgarts“: „Man fragt sich, was da für Fachleute bei Bahn und Politik und Flughafen beschäftigt sind. Um diese unheilbare Fehlplanung S 21, diesen Schwachsinn auf Schienen zu durchschauen, bedarf es doch eigentlich nur der Grundrechenarten… Was hier gerade auch bei S21 abläuft, ist eine Kriegserklärung an die Filder, an die besten Böden, an das Klima, an eine funktionierende Eisenbahn, ja, eine Kriegserklärung an die Naturwissenschaften und an die Vernunft.“


10 Jahre Ingenieure 22

16 09. 20 22:49
Statement Klaus Gebhard:
„Herzlichen Glückwunsch zu dem grandiosen Gründungseinfall und dem daraus erwachsenen enormen Engagement, das den Bahn-Oberen schon jede Menge Kopfzerbrechen bereitet hat! Was wäre doch alles an Ungeheuerlichem unbemerkt unter den Teppich gekehrt worden, wenn die Adleraugen unserer Ings nicht Tag für Tag und auch so manche Nacht Wacht gehalten hätten!“

Ingenieure 22: „Wie kann so viel ingenieurstechnisches Versagen durch sämtliche Ingenieurshände gelangen, ohne dass dieser Irrsinn auffällt?“


Wahlauftrag nicht erfüllt

15 09. 20 12:20
OB-Kandidat Nopper in der WELT:
Beim Bahnprojekt Stuttgart 21 sei ein Höchstmaß an Bürgerbeteiligung gemacht worden, sagte Nopper. Man sollte das Projekt nun so schnell wie möglich vollenden und seine Chancen nutzen.
___________________________________

Wie war das noch mit der Bürgerbeteiligung unter CDU-OB Schuster?
Blog vom Juli 2009, die Stimme der Grünen:
67 000 Bürger haben nicht vergessen, dass der vom OB versprochene Bürgerentscheid nicht stattgefunden hat. Sie haben jetzt die Kommunalwahlen genutzt, um das Projekt Stuttgart 21 abzulehnen. Der Wahlauftrag an uns Grüne lautet: "Tut alles, damit der Bahnhof nicht tiefer gelegt wird!"

Aus Noppers „so schnell wie möglich“ wird vermutlich sehr langsam und unmöglich.



Demo heute

14 09. 20 23:45
Dr. Angelika Linckh bei der heutigen Montagsdemo: „Die zu kleine, zu schräge, zu enge, brandgefährliche Bahnhofshaltestelle S21 ist genau wie der BER ein hässliches Denkmal einer grotesk verkehrten Verkehrspolitik…“



"mit Zorn"

13 09. 20 21:42

Rede Prof.Dr.Ostertag heute vor 10 Jahren: „…damals Bomben, heute Bagger“…“alternativlos, unumkehrbar: die Sprache der Diktatoren“…
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Kein Schnee von gestern! Das glänzend gefilmte Video von Walter Steiger zeigt die damalige Protestsituation mit Baggerabriss der Nordfassade und Schwenks über das Volk. Sehr lohnend! In seiner Rede sagte er schon damals Kosten von 10 Mrd voraus.



Laiin und Fachfrau

12 09. 20 22:23
Aktuell von einem engagierten Stuttgarter:
„So bleibt nur der Dauergrimm und -zorn über S21. Im Sommer vor 10 Jahren....! Wie optimistisch waren wir, war ich, und wie grenzenlos naiv, dies Immobilienprojekt stoppen zu können. Hieß es früher mal im Landtag "mir brauchet koi Kunscht, mir brauchet Krommbiere", so hat sich dies unser (grüner!) Baubürgermeister leicht gewandelt verinnerlicht: "Mir brauchet koi Bahn nach Zürich, mir brauchet Wohnunge". Und wie mustergültig in Stuttgart gebaut wird, kann der Laie und Fachmann, die Laiin und Fachfrau vor Ort am ehemaligen Hauptzugang der Stadtbücherei wieder anschauen. Der Satz "schlimmer geht nimmer" wurde in Stuttgart erfolgreich außer Kraft gesetzt und läßt für die Rosensteinquartier-Bebauung mehr als das Allerschlimmste befürchten.“



der Solitär (Blog gestern)

11 09. 20 23:31
blauer Dunst (2009)

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Schönes neues Betonien (2019). Blick aus dem Zugfenster.

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Ballons von rechts nach links:
- Wolke 7 (Cloud Nr.7, Hotel und Luxuswohnungen
)
- Einkaufsparadies MILANEO, eines der ECE-Kommerz-Projekte, die sich mehrfach in Deutschland finden.
- Bürohaus
- Stadtbibliothek (der gepriesene „Solitär“ ist inzwischen rundum fast verdeckt)



bestgeplant

10 09. 20 13:55

Schlagzeile in den Stgt. Nachrichten:

Bibliothek verschwindet aus dem Blickfeld

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Werbung auf dem „Schwindel-Plakat“ von 2014
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(„Solitär“, jetzt aus dem Blickfeld verschwunden)



Humor unerwünscht

09 09. 20 23:41
www.swr.de, Schlagzeile:

Standort für S21-Lenk-Denkmal weiter offen.

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Im Oktober könnte das Satire-Denkmal aufgestellt werden, der Platz schien gefunden. Jetzt kommt ein Rückzieher von Seiten der Stadt. Klar, da werden einige Politiker aus Stadt und Land an den Humor-Pranger gestellt und so gibt es starke Gegenkräfte.



an die SPD

08 09. 20 23:56
Aus dem Memory 25 von em. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer

„Heute will die SPD auf Augenhöhe mit den Grünen die Regierung bilden. Grundsätzlich ist gegen „gleiche Augenhöhe“ nichts einzuwenden, weil eine gedeihliche Zusammenarbeit meist nur dann gut werden kann, wenn sich keiner dabei zurück gesetzt fühlen muss. Speziell bei dem Thema Stuttgart 21/Kopfbahnhof 21 sehe ich jedoch die SPD noch nicht auf der gewünschten Augenhöhe. Bekannt ist, dass leider auch heute noch immer viele „Fakten“ von der Befürworterseite des Projektes Stuttgart 21 nicht so dargestellt werden, wie sie tatsächlich sind. Da die SPD von ihrer Führungsspitze trotz der vielen offenkundig gewordenen schwerwiegenden Mängel des Projektes weiterhin als Befürworterpartei positioniert wurde, tritt sie damit ein zweifelhaftes Erbe an. Sie muss, wenn sie auf der Faktenseite nicht vorgeführt werden will, bestrebt sein, dass die Faktenlage bezüglich des Projektes S21/K21 endlich auf eine redliche Grundlage gestellt wird. Hierbei geht es zunächst nicht um Meinungen und Zukunftsversprechungen sondern um die relativ rational zu erfassenden Fakten (Kosten und technische Gegebenheiten).

Warum sehe ich hier besonders die SPD in der Pflicht? Sie hielt sich bisher im Windschatten der Befürworterseite auf. Sie äußerte sich kaum zu den vielen Vorwürfen, welche die Gegner bezüglich der unstimmigen Darstellung der Fakten gegen die Bahn, den Verkehrsminister, den Oberbürgermeister und die CDU/FDP-Regierung und auch gegen Herrn Drexler gemacht haben. Die SPD war auch beim Fakten-Check außen vor. Es ist mir daher unklar, ob insbesondere die Parteispitze ihre Sicht auf die Faktenlage den heutigen Erkenntnissen angepasst hat oder ob sie immer noch auf den vielfach widerlegten Faktendarstellungen beharrt. Es gibt ja in der SPD, und das soll hier nicht unerwähnt bleiben, gar nicht so wenige Persönlichkeiten, die sich zum Projekt S21/K21 anders äußern als die offizielle Führung.“

Ich hoffe, dass es den Koalitionären möglich ist, in der nächsten Zeit die Beurteilung der Faktenlage bei S21/K21 auf einen realistischen, ehrlichen Stand zu bringen.



Fehlentscheidung?

07 09. 20 15:48
23. Gast-Memory Egon Hopfenzitz, 10.4.2011

Sehr geehrter Herr Nils Schmid,

als ehemaliger Leiter des Stuttgarter Hauptbahnhofs ist mir völlig klar, daß mit Realisierung von Stuttgart 21 die Landeshauptstadt Stuttgart einen nicht mehr erweiterungs- und zukunftsunfähigen Vorstadtbahnhof erhalten wird. Sein Spiegelbild wird der Cannstatter Bahnhof mit 8 Gleisen sein. Warum Sie und Ihre Partei bereit sind, für diesen Unsinn auch noch 4,1 Mrd. € zu bezahlen, werde ich nie und nimmer begreifen. Daß OB Gönner und Herr Drexler für S 21 votieren ist bekannt. Sie aber werden die Folgen dieses Schwabenstreiches noch erleben können und müssen. Jeder "gelernte Eisenbahner" wird diesen Kleinbahnhof und vor allem die unmöglichen betrieblichen Schwachstellen der beiden Flughafenbahnhöfe ablehnen müssen.

Allein Schlagworte wie "Zukunftsfähigkeit", "abgehängt von der Hochgeschwindigkeits-magistrale", Wirtschaftswachstum" können die Zustimmung zu diesem, die Stadt und Ihre Einwohner über Jahre hinweg zerstörenden Projekt nicht begründen.


Ganzes
Memory 23 hier.
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Sachkundige Warnungen für die SPD gab es genug. Sie greift aktuell immer wieder Min. Hermann an mit seiner Behauptung, S21 sei eine „Fehlentscheidung“ gewesen. Der SPD verbliebenes Argument ist die (rechtlich ungültige) Volksabstimmung. Das ist höchstens ein politisches Argument und kein sachliches.



ohne Datum, 2011?

06 09. 20 23:03

Siegfried Busch Königsberger Str. 23 72116 Mössingen Tel. 07473-6772 post@siegfried-busch.de - http://www.siegfried-busch.de

Herrn Dr. Nils Schmid, SPD-Vorsitzender Landttag Baden-Württemberg

Offener Brief - Memory 22


(„Memory“ ist ein bekanntes Kinder- und Gesellschaftsspiel. Es geht dabei um „aufdecken und merken“. Bemerken und aufdecken nämlich, was von den Planern und Befürwortern bei S 21 verschwiegen, geschönt oder falsch dargestellt wird.)


Sehr geehrter Herr Dr. Schmid,

Sie lassen durch Ihr Büro auf eine „sehr gute Übersicht“ verweisen „über die Gründe, die für S21 sprechen.“
http://www.spd.landtag-bw.de/cgi-sub/fetch.php?id=412 Diese Übersicht fängt oben mit Lügenbildern (Bahnhofsbild mit Großbäumen auf dem Betondach) an und hört mit einem Lügenbild auf: vor dem „Grünen Licht“ steht noch der Stresstest und Widerstand der Bevölkerung. Dazwischen viele, viele Falschbehauptungen.

Es ist mir völlig unverständlich, warum die SPD keinen sofortigen Baustopp fordert und warum sie riskiert, mit dem „L-Wort“ bedacht zu werden.

Stuttgart 21 gegen einen Großteil der Bürgerschaft in Stadt und Land durchzudrücken, ist ein kapitaler Fehler vor allem deshalb, weil es ein kropfunnötiges und darüber hinaus schädliches Projekt für den Bahnverkehr der Zukunft ist.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Siegfried Busch
__________________________________________

Der angegebene Link ist nicht mehr aktiv, aber auf der aktuellen
SPD-Website findet sich viel zu Stuttgart 21, nur keine Liste mehr „über die Gründe, die für S21 sprechen.“ Dafür Angriffe auf Min. Hermann und dessen Behauptung, Stuttgart 21 sei eine „Fehlinvestition“. Der Rückzug auf die (ungültige) Volksabstimmung ist eine schwache Position der Befürwortung von S21.



Liebe Trauergemeinde!

05 09. 20 23:44

Eckart Schäffer an Gerhard Raff:
„Die Anrede ist schon berechtigt, denn sie kündet von der Zeit, als Stuttgart noch einen bestens funktionierenden Hauptbahnhof hatte, den unverantwortliche Mandatsträger aller Couleurs zum Einkaufsstadel verkommen ließen, als wir auch noch einen Schlosspark hatten (bis nach Cannstatt,  trotz Schillerstraße)
und Alles nun beerdigen müssen. Auch weil diese Beerdigung und Stadtzerstörung nun, schon nach Jahrzehnten gerechnet, nicht abzusehen ist.

Anbei ein kleines Traktat in Versen, das aber, infolge oder wegen langer Krankheit, leider viel zu milde ausgefallen ist.


Stuttgarter Denkmalpflege

Wusstest du, dass das Denkmalamt,
(Sich einst in der Villa Gemmingen befand),
Vom Teufel aus der Stadt verbannt,
Auf dass man künftig freie Hand
Zum Abbruch hat beim (Denkmal-) Bestand?

So konnt‘ man beim Bahnhofwettbewerb
Skrupellos Paul Bonatz‘ Werk
Hin zum Abbruch manövrieren,
Ohn‘ sich dabei auch zu genieren.

Dass Stuttgart eine Stadt im Tal
Vergisst der Planer in dem Fall,
Und gräbt bis untern Nesenbach,
Als Geologe ist er schwach!

(Das ganze Gedicht mit 20 Strophen
hier lesen.)


Zeitbilanz (21)

04 09. 20 22:16
SWR, Schlagzeile heute

ZUSAMMENHANG MIT S21-BAUARBEITEN

Ab Montag wird die Stuttgarter Stadtbahn zwischen den Haltestellen Charlottenplatz und Neckartor unterbrochen. Fahrgäste müssen mehr Zeit einplanen. Grund ist die neue Haltestelle Staatsgalerie.
__________________________________________
Der Hochgeschwindigkeit mit sehr bescheidenen Fahrzeitgewinnen stehen die riesigen Zeitverluste durch die überlange Bauzeit gegenüber und die Zeitbilanz wird zu Ungunsten des Projekts Stuttgart-Ulm immer schlechter.



fehlt: Stolz, Blockabstimmungen, Unwissen

03 09. 20 21:48

Peter Grohmann in seiner Rede auf der letzten Demo am Montag:
„…der Großteil des Denkmals ist zerstört, verstümmelt, zertrampelt von Dummheit, Profitgier und Fehlplanung.“



SPD auf der falschen Seite
02 09. 20 22:51
Kontext-Wochenzeitung zur SPD und deren Fehlentscheidung vor der Volksabstimmung:
"Im sonst so toleranten, friedlichen Stuttgart sind starre Fronten entstanden. Auf der einen Seite alle, die Stuttgart 21 unterstützt, vorbereitet, geplant und propagiert haben, die darauf pochen, dass nun ausgeführt wird, was mühsam über viele Jahre juristisch korrekt in den zuständigen Gremien beschlossen wurde", und auf der anderen "Zehntausende engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit großer Entschlossenheit und Hartnäckigkeit dieses Großprojekt verhindern wollen, die argumentieren, dass seit den entscheidenden Beschlüssen neue Gutachten und neue Erkenntnisse 'Stuttgart 21' als riesige Fehlinvestition erscheinen lassen." Die SPD hätte sich nur auf die richtige dieser beiden Seiten stellen müssen.




Kopfbahnhof-21.de
01 09. 20 22:03

STUTTGART 21 IST NICHT REALISIERBAR!
DESHALB: UMSTIEG 21



Retro (
Blog vom 20.04.2010)
31 08. 20 23:37

Mein Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung (als es solche noch in der Onlineausgabe gab) zum Bericht über die Demo gestern:

„Herr Conradi hat recht: Stuttgart 21 ist „...nach den Maßstäben der repräsentativen, parlamentarischen Demokratie ordnungsgemäß zustande gekommen". Allerdings nicht in geheimer, dem eigenen Urteil und Gewissen unterworfener Abstimmung, sondern in Blockabstimmungen, und so waren auch die Zweifler und Gegner des Projekts zur Zustimmung genötigt. Einstimmige Beschlüsse von CDU, SPD, FDP und Freien Wählern zu einem so umstrittenen Projekt sind verdächtig und nur formal "demokratisch". Sie repräsentieren nicht die tatsächlichen Mehrheiten in der Bevölkerung, wie sich sehr deutlich aus allen qualifizierten Umfragen ergeben hat.

Die Beschlüsse erfolgten zudem unter ganz anderen Voraussetzungen, es waren kaum Themen wie Risiko durch Anhydrid, Schlossgartenvernichtung und Finanznot im Blick. Die „Parkerweiterung“, „Mehr Grün“ und "Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz" erweisen sich heute als gezinkte Karten.

Die „Jahrhunderchance“ für Stuttgart ist auch mit dem Erhalt des Kopfbahnhofs gegeben, denn 85% der Flächen sind jetzt schon frei oder können frei gemacht werden. Das war damals wenig bekannt oder wurde verschwiegen, um das Projekt durchzudrücken.

Die "
21 guten Gründe für Stuttgart 21" sind inzwischen nicht nur von gestern, sondern sie sind bei genauerer Betrachtung fragwürdig, halbwahr oder falsch.


Anmerkung: die letzten 3 Tage war keine Möglichkeit, den täglichen Blog einzustellen.


Cécile

30 08. 20 01:01
Notiz Walter Steiger:
30. August 2010 - heute vor 10 Jahren…
Morgens um 9:45 Uhr … Spektakuläre Besetzung des Abrissbaggers durch Cécile ("Das Eichhörnchen") Lecomte und andere ROBIN-WOOD-Aktivisten:
https://youtu.be/R-UMPc8uBEQ



Fildertunnel, Sicherheit
29 08. 20 22:56
Zum Todestunnel, Diskussion:
„Lieber Herr „Enam“, wie kommen Sie nur dazu, den Fildertunnel als „einen der brandschutztechnisch sichersten langen Tunnel“ zu bezeichnen?! – Sieht man sich die für die Sicherheit bedeutsamen Parameter an und vergleicht mit anderen neueren Eisenbahntunnels in Europa, so stellt man fest: Die S21-Tunnel sind die einzigen, die sich in allen Punkten am unteren Rand des gerade noch Erlaubten bewegen, und nirgends haben sie positive Spitzenwerte. So hat kein anderer Tunnel Steigungen von bis zu 25 ‰, und kein anderer hat Fluchtwegbreiten von nur 90 cm…“



10 Jahre Parkgebet

28 08. 20 20:21
Gestern im Schlossgarten, wie immer in Nähe der Lusthaus-Ruine, ein treues Häuflein der Unentwegten bei Gesang, Ansprache und Gebet. Ich spielte beim „Parkblech“ mit meiner kleinen Schalmei. „Verzage nicht, du Häuflein klein!“ Das Projekt wird schließlich an seinen unheilbaren Mängeln (Blog gestern) scheitern.


per Eingschreiben mit Rückschein (5)
27 08. 20 22:46

Jobst Knoblauch, Hexenwegle 9, 78234 Engen; Tel. 07733 8627 Engen, den 22.08.2020

Einschreiben – Rückschein

An die Mitglieder des Landtags von Baden-Württemberg

K A T E G O R I S C H E R I M P E R A T I V

Mein kategorischer Imperativ lautet:
Politisches Wollen darf nur dann in staatliches Handeln umgesetzt werden, wenn es der Allgemeinheit nützt.

Das ist bei dem von Ihrer Partei favorisierten Projekt Stuttgart 21 absolut nicht der Fall:

  • Ihr Handeln schadet der Allgemeinheit über die gesamte Laufzeit von 100 Jahren immens.
Dazu einige Beispiele:
* Unbeherrschbarer Brandschutz: Todesfalle für Hunderte Bahnreisende in den 60 km gebauten und den weiteren 60 km geplanten Tunnel sowie der unterirdischen Haltestelle
* Andauerndes, baubedingtes Gefahrenpotential durch unbeabsichtigt wegrollende Züge während des Umsteigens der Fahrgäste aufgrund der gefährlich starken Gleisneigung (6 m Höhe auf 400 m Länge) in der schrägen Tiefhaltestelle
* Überhöhte Feinstaubbelastung in der unterirdischen Tiefhaltestelle: Die Wolke aus dem Abrieb von Eisen und heißen Bremsbacken wird von jedem einfahrenden Zug aus den Tunnel in die Halle hineingeschoben. * Erwiesener, irreparabler Leistungsrückbau
* Kein integraler Taktfahrplan möglich
* Im Verhältnis zum Effekt übertrieben ausufernde Kosten egen möglicher Reparaturen in den Tunnel, die durch den quellfähigen Gipskeuper beschädigt werden.
* Automatisch geflutete Bahnsteighalle bei extremen Hochwasserlagen, damit die Halle insgesamt wegen des erhöhten Grundwasserspiegels nicht aufschwimmt.

Von vernunft-begabten Menschen erwartet man, dass sie umkehren, wenn man ihnen durch unwiderlegbare Fakten beweist, dass der Weg, den sie eingeschlagen haben, ins absolute Desaster führt. Deswegen: Baustopp jetzt und das bisher Erreichte kostengünstig und sinnvoll umnutzen.

Mit freundlichen Grüßen
(Jobst Knoblauch)


Heute vor zehn Jahren

25 08. 20 10:10
Parkschützerin Louisiana:
„Der erste Baggerbiss am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Ich saß zuhause ungläubig vor dem PC und sah die Bilder, die die Flügel-TV-Kamera übertrug. Ich konnte es nicht glauben.
Dann bin ich nach Stuttgart gefahren. Von dem Tag an änderte sich mein Leben.“
______________________________________________
An diesem Tag gab ich mein
CDU-Parteibuch zurück. Blog vom 10.8.2010:
… „Einer Partei, die so starr geworden ist, dass sie sich bei neuen und erdrückenden Argumenten gegen Stuttgart 21 nicht besinnen und gefasste Beschlüsse revidieren kann, kann ich nicht mehr vertrauen.“…
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Retro Prinzip Stuttgart 21

24 08. 20 22:16
Blog vom 7.6.13 :
  • Größenwahn statt Bürgerinteressen
  • Fakten werden manipuliert
  • mit kleinen Kosten einsteigen, Fakten schaffen und dann den Steuerzahler zur Kasse bitten
  • Wirtschafts- und Bankeninteressen vor Gemeinwohl
  • Lug und Trug in der Propaganda, Lügen-Visualisierungen
  • pseudodemokratisches Durchdrücken in den Parlamenten mit falschen Vorgaben und Nötigung freier Gewissensentscheidung durch Blockabstimmungen
  • polizeiliche Gewalt bei friedlichen Demonstrationen
  • politikhörige Justiz mit unangemessen scharfer Verfolgung bei Bagatellen, Verdrehung des Begriffs „Gewalt“ bei Blockaden



Bauzaun-Doku 2010

23 08. 20 23:07

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Schmeichelworte verkehrt seit 18.8.2020

22 08. 20 23:06

  • fundamentale Fehlplanung

  • grundsätzliche Fehler von S21

  • „Tief“-Bahnhof eine Art Staudamm

  • Überschwemmung großer Innenstadtbereiche

  • Stuttgarter Flughafen weiteres Wachstum

  • hoher Luftwiderstand in Tunnels

  • der Elefant im Wohnzimmer

________________________________________

Es gibt inzwische weit über 400 kritischen Worte zu Stuttgart 21, bestimmt erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt, ich suche noch das nötige Werkzeug in „Numbers“. Kann mir jemand einen Tipp geben?



Traumzug 2020

21 08. 20 23:03
Aus einer SMS heute von einer Bahnfahrt Tübingen - Stuttgart:
„Bin gerade in einem Uraltzug ( hat noch Klospülung zu den Gleisen) unterwegs.“

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per Einschreiben mit Rückschein...(3)

20 08. 20 14:04
…schreibt Jobst Knoblauch wieder einmal an die Volksvertreter:
Vernunft-begabte Menschen sollten umkehren, wenn man ihnen durch unwiderlegbare Fakten beweist, dass der Weg, den sie eingeschlagen haben, ins absolute Desaster führt.
_______________________________________________________________________
Aus Richard Wagner, Die „Meistersingern von Nürnberg“, 2.
Akt, 2. Szene:
Pogner
„Will einer Selt’nes wagen,
was ließ’ er sich dann sagen?
…..
Doch war’s vielleicht auch – Eitelkeit?“

Auch bei unseren eigentlich gescheiten Politikern ist bei Stuttgart 21 „Eitelkeit“ im Spiel, Furcht vor Gesichtsverlust. Es ist der „alte Adam“, bei dem die Vernunft oft unterliegt. So scheint das „absolute Desaster“ unausweichlich, wenn nicht andere politischen Kräfte das Schlimmste verhindern oder die Natur sich wehrt… z.B. mit Wasser.



per Einschreiben mit Rückschein...(2)

19 08. 20 22:22

…schreibt Jobst Knoblauch wieder einmal an die Volksvertreter:

Mein kategorischer Imperativ lautet:
Politisches Wollen darf nur dann in staatliches Handeln umgesetzt werden, wenn es der Allgemeinheit nützt.
__
_____________________________________
Stuttgart 21
schadet der Allgemeinheit immens für die vorgesehene Laufzeit von 100 Jahren.



per Einschreiben mit Rückschein...(1)

18 08. 20 22:29
…schreibt Jobst Knoblauch wieder einmal an die Volksvertreter:
„Mit Ihrer bis an den heutigen Tag gelegten Halsstarrigkeit, Borniertheit, Scheuklappenmentalität, Dummheit … stehen Sie im krassen Gegensatz zum Volk der Tüftler und Denker und werden wegen Ihres kläglichen Versagens im Umgang mit dem Projekt Stuttgart 21 bei späteren Generationen nur ratloses, ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen. Das Projekt Stuttgart 21 ist leider keine Lachnummer: Der Schaden, den Sie damit anrichten, ist viel zu groß, und die Risiken, die mit S21 verbunden sind, sind viel zu ernst, weil lebensgefährlich.“ __________________________________________________
Lieber Jobst, danke für Deinen Offenen Brief an CDU, SPD und FDP. Statt „Dummheit“ würde ich „Machtgier“ schreiben.



Schmeichelworte verkehrt seit 15.8.2020

17 08. 20 06:25

  • Obertürkheimer U-Boot-Tunnel

  • professionelle Betrüger

  • Tunnelmisere

  • Häuser im Stuttgarter Stadtgebiet abgerissen

  • fortschreitende s21-Demenz

  • all die S21-Verbrechen

  • ungeheuerliche Verschlechterung

___________________________________

Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele lobende Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber und Befürworter sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
Weit über 400 an kritischen Worten (Schmeichelworte verkehrt) zum Projekt Stuttgart 21 gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft.
Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



Mahnwache
16 08. 20 22:34

Peter Müller bei der gestrigen Eröffnung der Mahnwache (Bericht i.d. Stuttgarter Zeitung) über die parteiische Stuttgarter Presse:
„Ein wahres Meisterstück aber gelang der Stuttgarter Zeitung im Januar 2012. Als am 13. Januar 2012 ab 3 Uhr morgens die „Straße am Schlossgarten“ entlang des Südflügels von starken Polizeikräften aus mehreren Bundesländern geräumt wurde, konnte man den Ablauf der Räumung mitsamt der Anzahl verletzter Polizisten und Demonstranten bereits am 12. Januar gegen 23 Uhr in der gedruckten Ausgabe der Stuttgarter Zeitung vom 13. Januar lesen, also mindestens 4 Stunden vor Beginn des Polizeieinsatzes.“
Schlusswort:
„Am schönsten allerdings wäre es, wenn wir die Schließung der Mahnwache feiern könnten, weil das Projekt begraben wird.“



Antwort längst bekannt!

15 08. 20 19:51
Vorschau „Eisenbahromantik“:

„Kann die Deutsche Bahn den von der Politik versprochenen, deutschlandweit abgestimmten Taktfahrplan umsetzen? Oder sind die Weichen beim künftigen Stuttgarter Bahnknoten falsch gestellt? Der SWR Schwerpunkt „Welche Bahn wollen wir? Von Stuttgart 21 bis zum Deutschlandtakt“ am 30. September 2020 im SWR Fernsehen, im Kulturprogramm SWR2 und in der ARD Mediathek.“
_________________________________________-
Die Antwort ist längst bekannt: Natürlich kann Stuttgart 21 den „deutschlandweit abgestimmten Taktfahrplan“ nicht ordentlich bewältigen, auch nicht mit zusätzlichen 60km Tunnel (!) und einem zusätzlichen unterirdischen (!) Kopfbahnhof… Der Stuttgart 21- Murks ist unheilbar.



Schmeichelworte verkehrt seit 11.8.2020

14 08. 20 23:13
missratenes Stuttgarter Großprojekt
Willkür und Unvernunft
Infolücken
Halb- und Unwahrheiten
destruktiv
nutzlos
nur Nachteile


Retro zu Blockabstimmungen

13 08. 20 23:09
Blog 7.1215
CDU-Mappus und SPD-Schmiedel waren die „Führer“ Ihrer Parteien und die Abgeordneten mussten folgen, so kamen immer die ominösen „75 Prozent“ für Stuttgart 21 zusammen. „Führer befiehl, wir folgen dir!“ war der unselige Refrain eines Lieds im Dritten Reich.
Die Bevölkerung war bis zur Volksabstimmung in allen Umfragen mehrheitlich gegen Stuttgart 21 und so auch z.B. die Parteibasis der SPD:
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Die Mitgliederbefragung (Veröffentlicht am 30.09.2010) zu einem möglichen Baustopp von Stuttgart 21 ergab folgendes Ergebnis:
Abgegebene Stimmen 483 Wahlbeteiligung: 40,7%
Davon stimmten 68,1% für einen Baustopp.
Für die geplanten Ausführung von S21 stimmten 30,6%.
1,3% Enthielten sich der Stimme.



war einmal

12 08. 20 22:40
Im Kontext-Bericht zum Bauzaun:

Dann kurz vor Stuttgart blieb der Zug im Tunnel stecken. Erst nach drei Stunden kam ein Ersatzzug, nachdem mehrere Versuche gescheitert waren, den defekten ICE wieder in Fahrt zu bringen. Was würde den Bahnkunden erst erwarten, wenn Stuttgart auf rund 60 Kilometern im Rahmen von Stuttgart 21 untertunnelt wäre?“
_______________________________________
„Rund 60 Kilometer“, das war einmal. Es sollen inzwischen mehr als 100 Kilometer werden. Viel Strecke zum „im Tunnel stecken“ bleiben!



heute vor 11 Jahren

11 08. 20 22:57

Der Nordflügel stand noch, davor ein endloser Bauzaun. Darauf hunderte Papiere gegen S21 von der (damaligen) Mehrheit der Bevölkerung. Eindrucksvolles schwarz/weiß-Video von Walter Steiger, nicht gelistet.



Schmeichelworte verkehrt seit 30.7.2020

10 08. 20 23:20

Schmeichelworte

  • getrickst und getäuscht um Stuttgart 21 herum
  • Verbohrtheit der Befürworter
  • s21-Hütchenspieler
  • negative Zeitbilanz
    • größter technisch-politischer Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte


    Zeitbilanz (20)
    09 08. 20 17:31

    Stuttgarter Zeitung: Nichts wie Ärger und Zeitverluste für Radfahrer und Landwirte wegen Bauarbeiten für Stuttgart 21. Zeitbilanz.



    endlich mal wieder...

    08 08. 20 09:14
    …ein neues Schmeichelwort pro Stuttgart 21:
    ein moderner, praktischer unterirdischer Bahnhof“
    so
    Thomas Schmid in der WELT. Die Kopfbahnhofbefürworter werden kräftig geschmäht:

    "Vor Jahren taten sich in Stuttgart Grüne, Ökologen, Ornithologen, Linksradikale, Querulanten, geltungssüchtige Schauspieler und das halbe Bürgertum der Stadt zusammen, um einen modernen, praktischen unterirdischen Bahnhof zu verhindern und den hässlichen alten Bahnhof inmitten der hässlichen Schwabenmetropole wie ein Weltkulturerbe zu erhalten. Auch das war schon Privatprotest: Alles soll so bleiben, wie es ist. Unschwer zu erkennen, dass hier keine progressive Kraft, sondern viel Angst vor Veränderung am Werk war.“



    Schwindelbilder

    07 08. 20 10:19

    Bei den Stuttgarter Montagsdemos wurden Teilnehmerzahlen oft heruntergeschwindelt, so auch bei der Großdemo gegen die Coronapolitik am 1. August in Berlin. Eine akribische Doku (8 Min.) entlarvt das Hauptfoto der Mainstream-Berichterstattung als „Schwindelbild“, zwei Stunden vor Demobeginn aufgenommen.
    Auch das monumentale Werbebild zu S 21 wird im Stuttgarter Rathaus immer noch gezeigt, obwohl es in meinem
    Vortrag „Schöne Stadt“ als grotesk-falsche Propaganda beschrieben worden ist.



    Blick zurück

    06 08. 20 23:40

    Kontext aktuell: Zehn Jahre Protestsommer gegen Stuttgart 21: Am 16. August 2010 stand der damalige Grünen-Fraktionsvorsitzende Winfried Kretschmann auf der Bühne der Montagsdemo, zum ersten und letzten Mal. Von Käse, der gegessen sei, sprach der spätere Ministerpräsident da noch nicht, wohl aber von Wahrheit und Mehrheit, vom Tricksen und Täuschen und dem "fürchterlichen" Begriff "alternativlos".
    Mein Votum im Einspieler bei 2+Leif Minute 0:20 (2010): „Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..."
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    Mit „Umstieg21“ ist eine aktuelle Alternative ausgearbeitet! ____________________________________________________
    DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“



    falsch und schädlich

    05 08. 20 22:28
    Meinung: „Bei allen wichtigen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte, die sich im Nachhinein wenigstens aus Sicht normaler Bürger als falsch oder schädlich herausstellten – und das war die Mehrzahl –, saßen Medien und Wissenschaft weitgehend mit im Boot der Politik.“
    _________________________________
    Medien: die Stuttgarter Zeitung
    Wissenschaft: das verkehrswissenschaftliche Institut/Uni Stuttgart
    Das Boot der Politik, CDU, SPD, FDP
    zu den „Tätern“ einige Namen

    • Stefan Mappus

    • Peter Hauk

    • Wolfgang Schäuble

    • Dr. Wolfgang Schuster

    • Wolfgang Drexler

    • Georg Brunnhuber

    • Michael Donth

    • Angela Merkel

    • Roland Pofalla

    • Claus Schmiedet

    • Tanja Gönner

    • Prof. Dr. Lothar Späth +

    • Dr. Erwin Teufel

    • Dr. Manfred Rommel+

    • Dr. Joachim Gauck

    • Thomas Bopp

    • Bernhard Bauer



    nicht vergessen!

    04 08. 20 12:27
    Aus einer aktuellen E-Mail:

    „Der Widerstand zu S21 hat zu keinem Zeitpunkt ohne klare Fakten gehandelt. Zuerst haben wir gegen die sinnlose Zerstörung unseres denkmalgeschützten Bahnhofs protestiert. Dann gegen die Zerstörung unseres wertvollen Grünen Lunge, dem mittleren Schlossgarten. Die ersten Bäume sind am Ende des schwarzen Donnerstags ohne Genehmigung! gefällt worden. Weitere Rechtsbrüche haben wir kontinuierlich aufgedeckt…“



    Schmeichelworte verkehrt seit 29.7.2020

    03 08. 20 18:24

    • sinnloses Bauvorhaben

    • in jeder Hinsicht unzulängliche, dafür aber sündhaft teure Lösung

    • phantastische Fehlplanung

    • Verschlechterungen und Versagen als Erfolge dargestellt

    • fehlmotiviertes Großprojekt

    • desillusionierende System-Enttäuschungen in Sachen S21

    • uferlos gewordener Systemfrust

    • Risiken durch den Tunnelbau

    • ungelöste Brandschutzfragen

    • De-facto-Rückbau der Infrastruktur

    Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (12)
    02 08. 20 19:35
    Haupthalle Bonatz-Bahnhof vorgestern um 16:09 Uhr

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    negatives Füllhorn

    01 08. 20 06:09

    Aus der Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse auf der 522. Montagsdemo am 27.7.2020:
    „Der Deutschland-Takt droht zu einem Füllhorn für neue Groß- und Megaprojekte zu werden.“
    ________________________________________
    Bis die zusätzlichen rund 40 Km Tunnels wg. Stuttgart 21-Funktion geplant und gebaut sind, kommt neues Unglück auf Bürgerschaft und Bahnkundschaft zu. Die Erfahrung zeigt drastisch: die Bahn kann’s nicht! Dafür stehen Namen wie Mehdorn, Grube und Pofalla.


    Parteienzweck
    31 07. 20 21:47
    Zitat Ernst Petek:
    „PARTEIEN sind Interessengruppen, die gegründet sind um ihren Gründern Vorteile zu verschaffen.“
    ____________________________________________
    S.B.: Den Parteien und ihren Abgeordneten geht es zuerst um Machtgewinn oder Machterhalt, nicht um das Gemeinwohl. Lehrbeispiel ist der Wahnsinn Stuttgart 21.


    zählebig
    30 07. 20 21:46
    Dossier Kontext-Wochenzeitung:
    „Wohl kaum ein Thema ist in der Landeshauptstadt so kontrovers wie Stuttgart 21, wovon nicht nur die zählebige Protestbewegung gegen das Projekt zeugt.“



    gleich null

    29 07. 20 04:14
    Walter Sittler
    heute in Kontext-Wochenzeitung:

    „Gehört wurden die Argumente gegen das Projekt, die sich inzwischen alle ausnahmslos als wahr herausgestellt haben, von den Verantwortlichen nämlich nicht. Im Gegenteil: Mit Verunglimpfungen und Beschimpfungen von deren Seite sollte "Ruhe" hergestellt werden, das alles garniert mit Werbesprüchen zur glorreichen Zukunft des Bauwerks, deren Realitätsgehalt gleich Null war.“
    ____________________________________________

    Vorspann zu den „Werbesprüchen“
    Schmeichelworte zu S 21:

    Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer,, E-Mails u.a.

    Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte.
    Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.



    Schmeichelworte verkehrt

    28 07. 20 09:13
    Aus der gestrigen Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse

    • irrer Immobilien-Fetisch

    • Auge des S21-Fehlplanungs-Taifuns

    • kein Ende der Tragi-Posse

    • Absurdistan

    • durch und durch fehlgeplantes und vermurkstes Projekt

    • Stuttgart 21 ist auf der ganzen Linie gescheitert

    • selbstverschuldetes Planungsdesaster

    • Gäubahn-Flughafen-Murks

    • die Mutter aller unterirdischen Schildbürger-Pyramiden



    's ist halt der alte Wahn
    (Wagner, Meistersinger)
    27 07. 20 23:02

    Deutschland-Takt – im Tunnel versackt, Gäubahn-Murks vor neuer Wende, Wahn in Stuttgart nimmt kein Ende.

    Titel der Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse heute auf der 522. Montagsdemo am 27.7.2020



    Privatmeinung?
    26 07. 20 22:48
    22.7. Marktplatz, Foto Wolfgang Rüter

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    Schmeichelworte verkehrt seit 22.7.2020

    25 07. 20 19:41

    • eisenbahnhistorische Lachplatte

    • politisch motivierte Fehlplanung

    • Unehrlichkeit der Politik

    • s21 ist garantiert bestgeplanter Murks in jedem Detail und in jeder Variante.

    • Debakel an der Baustelle des Tiefbahnhofs

    • endgültiges Wahnsinnsprojekt

    • Unsinnsbahnhof

    • mutwillige Zertrümmerung


    P
    oster aktuell
    24 07. 20 23:23
    vorgestern Marktplatz Demo-Poster C.D., Foto S.B.

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    Immo first, Bahn second

    23 07. 20 16:53

    Schlagzeile StN:
    Stuttgarts Baubürgermeister Peter Pätzold verteidigt die von der Stadt gekauften Flächen hinterm Hauptbahnhof mit Zähnen und Klauen gegen von außen formulierte Begehrlichkeiten.

    __________________________________________
    Die „Begehrlichkeiten“ sind der Erhalt der Gäubahn-Panoramastrecke bis zum Bahnhof. Pätzold sinngemäß (nach Protokoll Schirrmeister): "Wir wollen Wohnungen bauen. Menschen in der Wohnungs-Notfallkartei wollen nicht nach Zürich fahren, sondern eine bezahlbare Wohnung. Wir wollen weiterhin das Rosensteinquartier entwickeln“.
    Mit dem Bauen wird er allerdings bis circa anno 2045 (!) warten müssen (wünsche ein langes Leben) und bis dahin zusehen, wie das Projekt immer mehr scheitert. Tatsächlich wird zwar weiter gebaut, aber S 21 ist bereits deutlich gescheitert, gemessen an den Planungszielen Leistung, Kosten, Bauzeit, Brandschutz, Reisekomfort…



    Weiterwerkeln im Planungschaos

    22 07. 20 21:40

    Zitat und Foto Wolfgang Rüter
    „Weil in der Tagesordnung des S21-Ausschusses am heutigen 22. Juli um 14 Uhr im Stuttgarter Rathaus nicht die Folgen (-Abschätzung) der Gäubahnkappung vorgesehen waren und praktisch nur „Ja-Sager-Experten von DB, der SSB ...“ eingeladen waren, hat es eine Spontan-Demonstration auf dem Marktplatz gegeben.“
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    Trommler der „Lokomotive“ und der Cappella rebella und dazu ein paar Signale auf meiner Oktavschalmei bei der heutigen Spontandemo auf dem Marktplatz vor dem Rathaus/Sitzungssaal


    Schmeichelworte verkehrt seit 11.7.2020

    21 07. 20 23:05
    bestgeplante Fehlplanung
    s21-Nepper
    Trostlosigkeit von Stuttgart 21
    das betrügerische Murksprojekt
    zwanghaft reduzierte Ehrlichkeit
    komplettes Planungsversagen


    warum nur?

    20 07. 20 11:37
    Bis jetzt kann ich in der Stuttgarter Mainstream-Presse StZ und StN nichts zu dieser dpa-Meldung finden:

    Stuttgart 21: Feier zum Baubeginn für zweite Tunnelröhre“

    wohl aber in der SZ München und bei RTL. Warum nicht in Stuttgart? Diese „Feier“ (schon vorbei, war heute 10:30) ist natürlich durch die Meldungen von der verkorksten Planung vergiftet, und da ist die übliche Jubelmeldung (meist unkritisch begleitet) nicht so lustig.


    Zeitbilanz (19)

    19 07. 20 22:10
    Dieses Wochenende wird das Förderband abgebaut:
    „Die Stadt teilt folgende Einschränkungen mit: Durch den Abbau- und Transport der Bänder müssen von Donnerstag, 16. Juli, 21 Uhr bis Montag, 20. Juli, 5 Uhr die B14 (Konrad-Adenauer-/Willy-Brandt-Straße) in beiden Fahrtrichtungen sowie die Abfahrt von der B14 (Willy-Brandt-Straße) stadteinwärts gesperrt werden.“
    ________________________________________________

    Vielleicht der verkehrsreichste Platz“Stuttgarts wird tagelang gesperrt.
    Die Zeitbilanz von Stuttgart 21 ist schon lang hoffnungslos negativ.


    Reisequalität DB, danke!

    18 07. 20 22:32
    Auf unserer Reise vorgestern von Bad Gastein nach Mössingen Durchsage nach der Grenze: der Zug hält nicht in München Hbf, sondern in München Ost. Wer zum Hauptbahnhof wolle, soll die S-Bahn nehmen. Frage an den Zugbegleiter, wie wir dann von München weiterkämen: „das kommt darauf an, wie schnell sie laufen!“ Mit unseren schweren Koffern, Rücksäcken und Tragtaschen kann das ja heiter werden.

    Den Ausstieg in München Ost hatten wir dann verpasst. Der Zugbegleiter: der nächste Halt ist Würzburg! Nach einer Weile die hoffnungsvolle Aussicht, dass der Lokführer versuche, in Pasing zu halten, wenn er an einem Bahnsteig vorbei käme. Hat dann nicht geklappt; die letzte Möglichkeit sei jetzt Augsburg.

    Und dann hat der lange EC nur für uns in Augsburg gestoppt, der Zugbegleiter half beim Aussteigen. Wir waren dann sogar eine Stunde früher zu Hause. Danke Deutsche Bahn! Tut gut nach all dem bedrückenden Murks 21.



    Reisequalität ÖBB

    17 07. 20 22:31

    Bahnsteig gestern in Bad Gastein, Einwohnerzahl 4500. In starkem Kontrast zu deutschen Bahnhöfen gibt es keinerlei Werbung, in der sauberen Bahnhofshalle ist ein Fahrkartenschalter, der Zug kommt pünktlich und bleibt so bis zur deutschen Grenze hinter Salzburg. Fortsetzung morgen. Die DB-AG investiert Milliarden in unsinnige Schnellfahrstrecken und Großprojekte wie das fatale Stuttgart 21, anstatt den Bahnkunden eine gute Reisequalität zu bieten.
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    ein klares Nein

    16 07. 20 15:48

    Offener Brief an „Allianz Mobilitätswende Baden-Württemberg“:
    Bitte ignoriert nicht den Elefanten im Wohnzimmer!

    Ist es nicht viel zu spät, um bei S21 umzusteuern?
    Dazu ein klares Nein, denn …Begründung bei
    „Zum Blog aktuell“.


    Tripelblog
    15 07. 20 07:28
    Wegen Urlaub heute ein Dreitage-Blog.
    Die
    Nachrichten überschlagen sich zum in die Welt gesetzten Gäubahntunnel, der die Probleme des Mischverkehrs mit der S-Bahn ab der Rohrer Kurve lösen soll. Fazit von Parkschützer Zapf: „s21 - politisch motivierte bestgeplante Fehlplanung“.



    wünsche Erfolg

    12 07. 20 17:58
    Stuttgart - Hannes Rockenbauch, Oberbürgermeisterkandidat für Stuttgart, macht seinem Ärger über das Projekt Stuttgart 21 Luft. Er werde „als zukünftiger Oberbürgermeister dem S 21-Wahnsinn eine kreative Denkpause verordnen.“ …
    _______________________________
    Hannes R. mischt die Bewerberrunde kräftig auf und provoziert sachliche Stellungnahmen der anderen Kandidaten. Das wird interessant und unterhaltsam, manche Groteske ist zu erwarten, vor allem von den Befürwortern des unheilbaren Murks, die sich mit dem Mut der Verzweiflung an das verkorkste Projekt klammern.



    Suchbild

    11 07. 20 12:23
    Foto mit einem Güterzug:

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    Am gegenüberliegenden Hang unseres Hotelbalkons fahren sehr häufig schwere Güterzüge in beiden Richtungen auf einer Trasse von 1905 (Salzburg-Klagenfurt in Bad Gastein), die durch den Tauerntunnel führt. Fast immer sind zwei schwere rote Loks vorgespannt, es folgen 20 bis 40 Wagen. „Leichte Güterzüge“ gibt es nicht.

    Blogeintrag vom 31. Mai 2009, gekürzt und aktuell kommentiert:
    SPD: „Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll“
    (Aktuelle Themen, Stuttgart 21, - Link nicht mehr aktiv!)

    Der Dichter spricht (2):
    „Sieh deine Ansichten und sieh: sie sind alt
    Erinnere dich, wie gut sie einst waren!
    Jetzt betrachte sie nicht mit deinem Herzen, sondern kalt
    Und sage: sie sind alt.“ (B. Brecht)
    _______________________________________
    10.102015: Hallo SPD, habt Ihr nicht mitgekriegt, dass sowohl S21 als auch die Neubaustrecke sich längst als unwirtschaftlich erwiesen haben und nur mit faulen Tricks („leichte Güterzüge“ z.B.) schöngerechnet wurden?
    11.7.2020: Die SPD sollte ihre einstige Position zurücknehmen, denn „Stuttgart 21 ist schlecht investiertes Geld und wirtschaftlich sinnlos = unwirtschaftlich“. S21 wurde z.B. mit „leichten Güterzügen“ schöngerechnet.


    Schmeichelworte verkehrt seit 2. Juli 2020
    10 07. 20 10:44
    Eine Unmenge an kritischen Worten (Schmeichelworte verkehrt) zum Projekt Stuttgart 21 gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft. Seit Herbst 2018 habe ich „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ gesammelt und immer wieder ergänzt. Die Quellen waren Presseberichte, Website K21, Parkschützer, E-Mails u.a.

    • krasse Enthüllungen

    • kapitale Mängel

    • grausame Perversionen

    • bestgeplante Fehlplanung

    • FassOhneBoden-Projekt

    • Problem-Baustelle

    • Sorgenkind

    • verkorkstes Projekt

    • schwarz-rot-grünes Loch

    • gigantischer, sehr teurer 12 km-Tunnel für die Gäubahn

    • auf den Fildern eine unsinnige Fehlplanung nach der anderen

    • eine einzige Fehlplanung

    • aberwitzige Tunnel

    • schmalbrüstiger Stuttgarter Tiefbahnhof

    • systematische Zerstörung des Klimas

    • ergaunerte Baugenehmigung

    • absurde Mischverkehrspläne auf der S-Bahn-Trasse



    Planung gescheitert

    09 07. 20 20:40
    Filderpläne veraltet:
    „Und zu den neuen Überlegungen für die Gäubahn sagte Gastel: Neben den absurden Mischverkehrsplänen auf der S-Bahn-Trasse, die bisher verfolgt wurden, müsse nun auch der womöglich für Herbst vorgesehene öffentliche Anhörungstermin zu Genehmigung des Abschnitts 1.3b abgesagt werden.“
    ____________________________________________
    Die politisch mächtigen Befürworter und Realisierer des Fehlprojekts S 21, verbunden mit den wirtschaftlichen Hintermännern, sind wieder in eine Falle geraten. Jetzt wird geplant, den Wahnsinn mit Wahnsinn zu bekämpfen. Das kann nicht gelingen. Die Vernunft gebietet ein HALT, aber
    „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft ganz hinten in der Warteschlange“, Matthias Richling schon Anfang 2010!


    Schlagzeilen

    08 07. 20 12:10

    Stuttgarter Zeitung heute:
    Nutzung des Gleisgeländes in Stuttgart
    Ergänzungsbahnhof bei S 21? – Kuhn geht auf Distanz Der scheidende OB Fritz Kuhn will dazu Pflöcke einrammen.

    OB Kuhn ist würdiger Nachfolger von OB Schuster. Auch dieser hatte vor seinem missglückten Abgang noch Pflöcke eingerammt, um S 21 festzuschreiben, für Stuttgart und den Bahnverkehr eine Katastrophe.
    S 21 nicht verhindert zu haben, bleibt jetzt Kuhns „Verdienst“. Aber das Projekt S 21 dürfte sich selbst verhindern, leider mit riesigen Opfern der Bevölkerung und der deutschen Steuerzahler.



    Obertürkheim geplagt

    07 07. 20 19:19
    Der Obermurks Stuttgart 21 wird „finster entschlossen“ weitergebaut, obwohl es unlösbare, unheilbare Probleme damit gibt, die u.a. mit neuen, 12 und 10 km langen Doppeltunnels = 44 km langen Tunnelröhren beseitigt beseitigt werden sollen, andere aber bestehen bleiben. Auch nach Stalingrad ging der Krieg noch über 2 Jahre weiter, denn der „größte Feldherr aller Zeiten“ wollte nicht aufgeben oder mit den Feinden verhandeln. Ist dieser Nazivergleich unstatthaft? Nein und ja. Nicht vergleichbar ist die Dimension des Desasters, aber es geht um das Gesicht wahren, um recht behalten, um Augen zu und durch bei einer aussichtslosen Operation.
    Aktuelle Bahninformation zum fortgesetzten Leiden der Baustellen-Anwohner in Obertürkheim bis „Herbst 2020“:

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    Die Projektbetreiber bleiben bei ihrer von Anfang an verlogenen Strategie „unumkehrbar“ und „alternativlos“, obwohl sie wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird. Mein Votum im Einspieler bei 2+Leif Minute 0:20 (2010): „Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..." Das Desaster ist sogar schon da, denn das bejubelte „Jahrhundertprojekt“ ist in wesentlichen Vorgaben schon jetzt gescheitert: Leistungsfähigkeit, Bauzeit, Kosten, Brandschutz, Notfallplan S-Bahn u.a.



    Schmeichelworte verkehrt seit 1. Juli 020

    06 07. 20 20:57

    • krasse Enthüllungen

    • kapitale Mängel

    • grausame Perversionen

    • bestgeplante Fehlplanung

    • FassOhneBoden-Projekt

    • Problem-Baustelle

    • Sorgenkind

    • verkorkstes Projekt

    • schwarz-rot-grünes Loch



    Pofalliana

    05 07. 20 13:45
    Berlin „Die Bahn hält an der angekündigten Fertigstellung des Milliardenbauprojekts “Stuttgart 21” in 2025 fest. “Stand heute geht Stuttgart 21 im Jahr 2025 in Betrieb”, sagte Ronald Pofalla, Bahn-Vorstand für Infrastruktur, der “Bild am Sonntag”. Und auch die Kosten seien inzwischen stabil, so Pofalla: “Wir gehen nach heutigem Stand davon aus, dass wir mit den 8,2 Milliarden Euro auskommen. Im Übrigen wird der Kostenrahmen auch ständig kontrolliert.”
    ________________________________________
    Die Erde ist eine Scheibe. Natürlich weiß Bahnvorstand Pofalla genau, dass s
    ein Statement falsch ist.


    Brand neu
    04 07. 20 22:06
    Brief heute an das EBA:
    Forderung zur Aufhebung Planfeststellungsbeschluss Stuttgart 21 wegen unlösbarem Brandschutz.
    Wird natürlich wieder mit Scheinbegründungen abgelehnt werden, wetten?



    neue Sau, die...

    03 07. 20 21:29
    …durchs Projekt S21 getrieben wird:
    „…Allerdings gibt es noch andere Gerüchte, auf Druck der Schweiz soll bei der Gäubahn-Unterbrechung der InterCity von Zürich ab Horb über Tübingen geführt werden, damit wäre die Gäubahn direkt am Flughafen angeschlossen.“ (Quelle)


    Gegner hatten recht

    02 07. 20 10:57
    Blog gestern „Gegner hatten recht“ (MP Kretschmann) im Hinblick auf
    - Kosten
    - Bauzeit
    -
    Wirtschaftlichkeit
    -Leistungsfähigkeit
    -Flughafenplanung
    -Wasser im Anhydrit
    - Zeitbilanz
    - Chaos
    - Denkmalschändung
    - Parkvernichtung
    - Widerstand
    u.a.



    two statements

    01 07. 20 22:39
    Heute gelesen/gehört:
    Der CDU-Bürgermeister von Filderstadt: Mit dem neuen Tunnel zwischen Rohrer Kurve (Blog vorgestern) und Flughafen seien die Probleme seiner Stadt gelöst.
    Dass damit die unheilbaren Probleme von Stuttgart21 aber nicht gelöst sind, konnte er als CDU-Mann aber nicht ansprechen.

    MP Kretschmann „…überrascht mit Geständnis zu Stuttgart 21:
    Gegner hatten Recht.“
    Dass die Kopfbahnhofbefürworter auch sonst recht hatten (Blog morgen) und recht behalten werden beim Desaster Stuttgar t21, so weit konnte er sich aber leider nicht vorwagen.


    Schmeichelworte verkehrt seit 29. Juni 2020

    30 06. 20 22:31

    • ungeheuerliche Verschlechterung

    • sündhaft teurer Tunnel

    • Projektkosten verschleiert

    • Gleisreduzierung

    • Untauglichkeit der bisherigen Planung

    • Fossil vergangener Zeiten

    • planerische Katastrophe

    • Offenbarungseid



    Bankrotterklärung

    29 06. 20 22:26
    Kontext-Wochenzeitung:
    „Auf einmal sind für Stuttgart 21 ein neuer Gäubahntunnel auf den Fildern und zusätzliche Gleise im Norden im Gespräch. Die sollen Probleme lösen, die es ohne das Bahnhofsprojekt gar nicht gäbe. Was nun als Verbesserung verkauft wird, ist nichts anderes als eine Bankrotterklärung.“


    Schmeichelworte verkehrt seit 25. Juni 2020

    28 06. 20 11:28
    • De-facto-Rückbau der Infrastruktur

    • Jahrhundertloch

    • manipulierte Best-Case-Szenarien

    • s21 ist garantiert bestgeplanter Murks

    • Drecksloch s21

    • der teuerste und der dümmste Blödsinn der Welt

    • 25 Jahre s21-Fehlplanung

    • zahllose Mängel und Fallstricke

    • immenser Vertrauensverlust



    Wahnsinn wird mit Wahnsinn bekämpft.

    27 06. 20 20:18
    Aus der heutigen PM des Aktionsbündnis’:
    „Mit den heute bekannt gewordenen Plänen von Bundesverkehrsministerium und CDU, zwischen Flughafen und Rohrer Kurve einen weiteren Tunnel zu bauen, wird de facto eingeräumt, dass nach mehr als 25 Jahren Planung Stuttgart 21 an ganz zentraler Stelle nicht funktionieren würde.  Erneut wird mit milliardenschweren Zusatzmaßnahmen eine „Optimierung“ oder „Verbesserung“ des Projekts versprochen, wo es sich doch nur wieder um einen sündhaft teuren Versuch handelt, noch irgendwie zu retten, was nicht mehr zu retten ist, damit Flughafen- und verkleinerter Hauptbahnhof den zukünftigen Bahnverkehr nicht völlig ausbremsen.“


    Mitsen
    26 06. 20 20:39
    Aus dem aktuellen Protokoll der „Mitsen“
    „Dienstagmorgen:
    Schillerstraße und Hauptbahnhof insgesamt 6 AktivistInnen.“
    ___________________________________-
    Wer sind die „Mitsen“? Sicher eine sehr aktive Gruppe von Engagierten gegen Stuttgart 21, Senior/Innen.
    Worterklärung hoffentlich morgen oder bald.



    das Jahrhundertloch

    25 06. 20 15:23
    Auch 10 Jahre nach dem Baustart 2010 sind die Probleme des Vorhabens, den Stuttgarter Kopfbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umzuwandeln, immens – ob immer neue Kostensteigerungen, Risiken durch den Tunnelbau, ungelöste Brandschutzfragen oder ein De-facto-Rückbau der Infrastruktur (Details).



    Schmeichelworte verkehrt seit 21. Juni 2020

    24 06. 20 17:22

    • Phantom Rosensteinbebauung

    • Tunnelbahnhofsprojekt stolpert von Desaster zu Desaster

    • blind und ignorant weiter gebaut

    • in jeglicher Hinsicht schlecht

    • Auslaufmodell des Unzeitgemäßen

    • realitätsfremde Digital-Visualisierungen

    • Verkehrs-Engpass

    • enormer Energieverbrauch

    • Wohnungsbau-Offenbarungseid


    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden Duplikate entfernt.


    Danke Stuttgart 21!

    23 06. 20 11:35

    Aus der Rede von Volker Lösch gestern:
    „Danke „Stuttgart 21“: du bist ein so ersichtlich desaströses Projekt, dass man an deinem Beispiel die Welt beschreiben kann, die man nicht haben will, die nicht lebenswert, die von Gestern ist. Und du bist als anschauliches Auslaufmodell des Unzeitgemäßen Inspiration für eine andere Gesellschaft, eine lebenswerte Zukunft.
    „Stuttgart 21“, we are back on the street, we keep on fighting – and we will win!“



    517. Montagsdemo

    22 06. 20 23:49
    Volker Lösch heute auf dem Stuttgarter Marktplatz:
    „…Stuttgart 21 wird blind und ignorant weiter gebaut… ein Projekt in jeglicher Hinsicht schlecht…“



    vor 3 Tagen

    21 06. 20 21:59
    Aus der Rundmail von Werner Sauerborn: „Am Donnerstag leisteten OB Kuhn und Baubürgermeister Pätzold den Offenbarungseid: Erst in der kleinen Runde der Fraktionsvorsitzenden. Am Freitag war es dann die große Schlagzeile: Der Wohnungsbau auf dem S21-Areal, um dessentwillen Stuttgart 21 überhaupt geplant wurde, für den Milliarden-Unkosten, bahnverkehrliche Nachteile und Risiken für Leib und Leben vieler Menschen in Kauf genommen werden („Todestunnel“) – dieser Wohnungsbau wird nicht funktionieren, erweist sich als Schimäre…“


    Schmeichelworte verkehrt seit 8. Juni 2020
    20 06. 20 11:24

    • zuverlässig wachsender Kostenfresser

    • Kapazitätsreduzierungsprojekt

    • Bodenversiegelung

    • Grottenstation

    • absurdes Pro-S21-Argumentations-gebäude

    • Trugbilder (Rosensteinviertel)

    • Täuschung der Öffentlichkeit

    • letzter Eckpfeiler der S21-Begründung weggebrochen

    • Blamage

    __________________________________
    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



    EBA Juni 2020 (7 und Schluss)

    19 06. 20 23:19
    Aus dem Schreiben des EBA:
    Letzte Sätze: „
    Die vermutlich in Rede stehende Simulation der Gruner.AG aus dem Jahr 2014 war nicht Gegenstand der Planfeststellung. Fragen hierzu bitte ich z.B. dem Auftraggeber zu stellen.“
    ___________________________________________
    Und warum verschweigt das EBA die Begründung der Planfeststellung?



    EBA Juni 2020 (6)

    18 06. 20 19:11
    Aus dem Schreiben des EBA:
    „Zum konkreten Fall:
    Die Planung und Ausführung des Projekts „Stuttgart 21" erfolgt auf Grundlage geltender europäischer und nationaler Gesetze sowie der anerkannten Regeln der Technik. Der EBA liegen derzeit keine Informationen vor, die die Wirksamkeit der Anforderungen in Frage stellen.“
    __________________________________________
    Justinus Kerner: „Preisend mit viel schönen Reden“. Empfehle der EBA die
    Websites der S-21-Gegner, nicht angestrengtes Wegsehen a la Vogel Strauß.



    EBA Juni 2020 (5)

    17 06. 20 17:38
    Aus dem Schreiben des EBA:
    Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens sind auch die baulichen Anlagen, die für die Selbst- und Fremdrettung, die Brandbekämpfung und die technische Hilfeleistung erforderlich sind. Das EBA entscheidet im Planfeststellungsverfahren über die bauliche Dimensionierung der notwendigen Einrichtungen/ Anlagen. Die fachtechnischen Details bleiben hingegen der Ausführungsplanung vorbehalten, der Vorhabenträger muss dabei die einschlägigen Gesetze und Regelwerke beachten.

    Grundlage für die Erstellung der Anlagen bilden die anerkannten Regeln der Technik sowie die Technischen Baubestimmungen. Vor Aufnahme des Betriebes muss der lnfrastrukturbetreiber in eigener Verantwortung jeweils die besonderen örtlichen Bedingungen näher betrachten und gegebenenfalls spezifische betriebliche Regelungen festlegen. Wenn das Gesamtprojekt fertig ist, erteilt das EBA eine lnbetriebnahmegenehmigung. Das Unternehmen muss dafür den erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahme dokumentieren und die gesetzlich geforderten Sicherheitsnachweise vorlegen.
    __________________________________________
    Im Untertage-System Stuttgart 21 gibt es einen gewaltigen Widerspruch zu den gestellten Anforderungen! Aufgedeckt und dokumentiert bei den
    Ingenieuren22 zum Beispiel bei der „Selbst- und Fremdrettung“.


    EBA Juni 2020 (4)

    16 06. 20 10:50
    Aus dem Schreiben des EBA:
    Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ist die zuständige Planfeststellungsbehörde für die Betriebsanlagen der Eisenbahnen des Bundes. Das EBA plant aber selbst keine Bauvorhaben und führt sie auch nicht durch, sondern es entscheidet auf Antrag des Vorhabenträgers, eines Eisenbahninfrastrukturunternehmens, ob dessen Planungen zulässig sind. Mehr lnformationen finden Sie z.B. unter: https://www.eba.bund.de/DE/Service/FAQ/Planfeststellung/planfeststellung node.html
    Im planrechtlichen Verfahren werden alle Betroffenen im gesetzlich vorgesehenen Rahmen eingebunden. So wird etwa geprüft, ob die anerkannten Regeln der Technik sowie die planfeststellungs-relevanten TSI und notifizierten nationalen technischen Vorschriften eingehalten sind… Dabei werden auch unabhängige Sachverständige und Prüfer beteiligt.
    __________________________________________________________
    Aha, und wenn die Vorschriften nicht eingehalten werden können, gibt es halt Ausnahmegenehmigungen (z.B. für zu engen Fildertunnel) vom übergeordneten Verkehrsministerium. Aus meinem Leserbrief in der StZ: „
    Viel Vernunft ist allerdings bei der Ramsauer-Ausnahmegenehmigung nicht zu entdecken, wohl aber der politische Wille, das Projekt mit aller Macht durchzuziehen.“

    Oder die trickreichen Umbenennungen des Vorhabens: Wie Dorfrichter Adam im „zerbrochenen Krug“ (Zitat: „. Ich kann Recht so jetzt, jetzo so erteilen.“) hebelt die Bahn mit ihren Anwälten Drs. Schütz und Kirchberg rechtliche Vorschriften der Landesbauordnung aus: Die Bahnhofshalle sei kein Gebäude, sondern ein „ungeregelter Sonderbau, für welchen Bundesrecht (EBO) anzuwenden ist, also nicht planfeststellungsrelevant. Das erinnert auch an den Winkelzug der Bahn, der Hbf Stuttgart 21 sei kein Bahnhof, sondern ein Haltepunkt, um die ungesetzliche Gleisneigung abzusegnen.
    Von wegen „unabhängige Sachverständige“ würden beteiligt! Wurden etwa Frei Otto, Bodack, Hesse, Engelhardt oder die Ingenieure22 „beteiligt“?



    EBA Juni 2020 (3)

    15 06. 20 21:07
    Aus dem Schreiben des EBA:
    Die Eisenbahnen des Bundes (z.B. DB Netz AG) planen und bauen Eisenbahntunnel u. a. auf der Grundlage der europäischen Technischen Spezifikation für die Interoperabilität „Sicherheit in Eisenbahntunneln" (TSI SRT) sowie der EBA-Richtlinie „Anforderungen des Brand-und Katastrophenschutzes an den Bau und den Betrieb von Eisenbahntunneln" (Tunnelrichtlinie). In den TSI SRT werden Maßnahmen zur Minimierung spezifischer Tunnelrisiken für die Teilsysteme Infrastruktur, Energie, Fahrzeuge, Zugsteuerung/Zugsicherung und Signalgebung sowie Betrieb festgelegt. In der Tunnelrichtlinie sind Art und Umfang der baulichen und betrieblichen Sicherheitsmaßnahmen beschrieben, die notwendig sind, um in Eisenbahntunneln der Eisenbahnen des Bundes die Selbstrettung der Reisenden und des Eisenbahnpersonals sowie den Einsatz der Rettungsdienste zu ermöglichen. Zeit-und Leistungsvorgaben für die Evakuierung eines Zuges oder für das Erreichen des sicheren Bereiches sind in den Richtlinien zu Eisenbahntunneln nicht enthalten.
    _________________________________________________
    Diese „allgemeinen Erläuterungen“ im Schreiben des EBA an Jobst Knoblauch stammen aus der
    Website des EBA. Alles schön und gut, aber der Fildertunnel verstößt eklatant gegen diese Vorgaben, die sichere Entfluchtung ist nicht gewährleistet. Quelle


    EBA Juni 2020 (2)

    14 06. 20 23:23
    Aus dem Schreiben des EBA:
    „Nach dem allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) sind die Eisenbahnen uneingeschränkt dafür verantwortlich, ihren Betrieb sicher zu führen. Sie sind unter anderem verpflichtet, die Eisenbahninfrastruktur sicher zu bauen und in betriebssicherem Zustand zu halten. Sie sind auch verpflichtet, an Maßnahmen des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung mitzuwirken. Das Eisenahn-Bundesamt (EBA) überwacht, ob die lnfrastrukturunternehmen beim Bau von Eisenbahnanlagen ihrer gesetzlich verankerten Sicherheitsverantwortung nachkommen und die einschlägigen Gesetze und Regelwerke beachten. Von den Unternehmen fordern kann das EBA indes nur, was der gesetzlich gesteckte Rahmen vorsieht.“
    ______________________________________
    Was aber ist, wenn die DB Bahn dem Gesetz nicht nachkommt? Die schlechten Gleise führen zu unzähligen Langsamfahrstellen, Loks sind störanfällig, hunderte Brücken sind marode und häufige Ansagen wie „Störungen im Betriebsablauf“ mit Verspätungen die Folge. Ganz offensichtlich „überwacht“ das EBA mangelhaft.



    EBA Juni 2020 (1)

    13 06. 20 20:59

    Antwort vom 28.5. 2020 an Jobst Knoblauch zur „Entfluchtung eines brennenden ICE im Tunnel“:
    „Die Planung und Ausführung des Projekts „Stuttgart 21“ erfolgt auf der Grundlage geltender europäischer und nationaler Gesetze sowie der anerkannten Regeln der Technik.
    Dem EBA liegen derzeit keine Informationen vor, die die Wirksamkeit der Anforderungen in Frage stellen.
    _________________________________
    Ein
    Schreiben der Ingenieure22 ging aber bereits am 27.4. 2020 als
    EINSCHREIBEN mit RÜCKSCHEIN zuerst an das EBA, „Zentralstelle Bonn, z.Hd. Herrn Hörster + Außenstelle Stuttgart“.



    Schnittmengen mit S 21

    12 06. 20 22:42
    „Dass diese Burschen alles ablehnen, was mir heilig ist, wäre zwar noch nicht so schlimm.

    Schlimmer ist schon, wie sie es ablehnen; nämlich ohne es zu kennen.

    Aber das Schlimmste ist, dass sie es überhaupt nicht kennen lernen wollen; alles Denken ist ihnen verhasst."

    Ödön von Horvath



    Aufklärung

    11 06. 20 23:10
    Die Senior/innen gegen S21 sind unermüdlich aktiv:
    „Wisst Ihr eigentlich, dass seit über neun Jahren JEDEN MORGEN, außer sonntags, mindestens eine Seniorin an der Schillerstraße mit dem S21-Schild steht? Dass sie im Anschluss immer Flyer auf dem Querbahnsteig verteilen, dort ebenso vor den Mo-Demos?

    Dass sie seit Jahren JEDEN FREITAG, bereits schon weit über 100 mal!, die „Glastischabdeckung“ im Foyer des Rathauses organisieren? Dabei decken sie zwei Stunden lang das ausgestellte S21-Modell mit S21-Bannern ab, diskutieren mit Besuchern und verteilen zum Missvergnügen von OB Kuhn, aber erlaubt, Infomaterial.

    Und nicht zuletzt stehen sie regelmäßig donnerstags auf der Fußgängerbrücke über der Neckarstraße und hängen Banner zum Thema Feinstaub und S21 über das Geländer. So sorgen sie täglich dafür, dass unsere Anliegen „auf der Straße“ präsent und für alle sichtbar vertreten werden.“



    Retro 09

    10 06. 20 21:01
    Blog vom 20.02.2009:
    Im letzten Amtsblatt 2008 sprach die CDU zum Jahreswechsel: “Die belegbaren Vorteile, die Stuttgart 21 für alle bringt, sind noch intensiver zu vermitteln, damit die Menschen dieses beneidenswerte städtebauliche und ökologische Projekt voller Stolz im Herzen tragen können.“
    Die Vermittlungsversuche waren nicht intensiv und sie sind mit dem verkorksten Info-Pavillon gründlich gescheitert.

    Im neuen Amtsblatt wird vom „Projekt mit großen Chancen“ von einer CDU-Veranstaltung im Rathaus berichtet. Die Redner und ihre Schwerpunkte:
    Dieter Wahl: hiesige Wirtschaft profitiert, Projekt „wichtiger denn je“
    Joachim Rudolf: Arbeitsplätze, ökologische Vorteile, verbesserte Zugverbindungen und damit weniger Verkehr
    Heinz Schäberle (Spediteur): verbesserte Fahrpläne, besserer Güterverkehr
    Werner Klingenberg (Bahn AG): Engpass im europäischen Korridor wird beseitigt, Fahrzeitverkürzung, Alternative K 21 „würde teurer und unkomfortabler für die Menschen werden.“

    Alles ist doch längst mit einleuchtenden Argumenten widerlegt (von renommierten Experten wie Vieregg & Rössler etc.), damit lassen sich die Stuttgarter nicht mehr ködern. Neu erscheint nur das mit dem Güterverkehr. Amtsblatt „Durch Stuttgart 21 könnte das Mehr an Gütern schneller zum Empfänger gebracht werden…“ Wie das? Als Reisegepäck? Im Vergleich zu heute oder mit K 21?

    Hallo CDU, wir tragen S 21 nicht „voller Stolz im Herzen“!

    “Hört auf das Volk.
    Hört auf mit dem Blödsinn!
    Hört auf mit Stuttgart 21.” (Dr. Gerhard Raff)



    Doubletten

    09 06. 20 22:07
    Von bis jetzt 332 „Schmeichelworten verkehrt“ der langen Liste sind 21 doppelt:

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    in Rundmail gestern

    08 06. 20 23:24

    Werner Sauerborn: „Wohl alle, die weiter gegen den Wahnsinn dieses Projekts kämpfen, kennen das: kommt das Gespräch auf Stuttgart 21, schlägt einem eine Mischung aus Vorwurf, Unverständnis, ja manchmal Mitleid entgegen. Als hätten wir noch nicht bemerkt, dass der Bau in vollem Gange ist, Kelchstützen wachsen und die Tunnel Stück für Stück weiter gebaut werden. Danke der Erinnerung! Ist uns auch schon aufgefallen. Aber eben noch mehr: dass dieses Projekt in einem Fiasko enden wird…“



    Schmeichelworte verkehrt seit 27.Mai 2020

    07 06. 20 11:27

    • flammende Befürworter von einst auf Tauchstation

    • das unrentable und gefährliche Projekt Stuttgart 21

    • propagandistischer Popanz

    • Kungelei, Gigantomanie

    • Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray

    • Arroganz der Macht



    zweimal SZ (4)

    06 06. 20 09:31
    3. Leserbrief in der SZ zu einem SZ-Artikel:
    Der Umsturz in Stuttgart trifft uns alle: fast neuntausend Millionen Euro für einen einzigen Bahnhof! Dafür erleben wir tausend andere Bahnhöfe in jämmerlichen Zuständen, die für je neun Millionen einladende Verkehrsstationen hätten werden können! Schlimmer noch: Die neuntausend Millionen halbieren die Zahl der Bahnsteiggleise des jetzigen Bahnhofs und verhindern damit, dass die Zahl der Bahnreisenden - wie von der Bundesregierung avisiert - in dieser Region verdoppelt werden kann: München hat 32, Zürich 26, Nürnberg 18 Gleise, Stuttgarts Hauptbahnhof wird von heute 18 auf 8 Gleise reduziert!“
    Prof. Dipl.-Ing. Karl-D. Bodack, Gröbenzell




    zweimal SZ (3)

    05 06. 20 12:50
    2. Leserbrief in der SZ zu einem SZ-Artikel:

    „In nur sechs Jahren hat man in Zürich den dort bestehenden 26-gleisigen Kopfbahnhof um einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit vier Gleisen erweitert und damit 2014 seine schon vorher außerordentliche Kapazität nochmals erheblich gesteigert. Das kostete einschließlich aller Tunnel und Zuläufe knapp über zwei Milliarden Schweizer Franken. In Stuttgart wird dagegen für 8,2 Milliarden Euro (oder am Ende noch mehr?) seit nunmehr zehn Jahren der Bahnhof um die Hälfte der Gleise verkleinert und dabei seine Kapazität deutlich verringert.
    Der einmalige Zynismus, der in diesem gigantischen Infrastruktur-Rückbau liegt, hätte zumindest eine Erwähnung verdient - ebenso wie die von Anbeginn bis heute bestehenden K.-o.-Kriterien der sechsfach überhöhten Gleisneigung (bei der zum Beispiel Kinderwagen abrollen können), der zu eng dimensionierten Bahnsteige und des unzureichenden Brandschutzes. Dass der viel zu eng geplante Tiefbahnhof schon immer den Prinzipien des gewünschten Deutschland-Takts diametral entgegensteht, wird auch durch Beschwichtigungen aus dem Ministerium nicht besser. Genügend Raum für diese wichtigen Informationen hätte man sicher in der Spalte mit dem Artikel über den Juchtenkäfer finden können. Als Blitzableiter für Kritik hat der Käfer wohl im Laufe der Jahre genügend Aufmerksamkeit erfahren.“
    Prof. Dr. Wolfgang Hesse, München




    zweimal SZ (2)

    04 06. 20 21:25
    Am 6.6.2020 neu eingefügt:
    Leserbrief in der SZ zu einem SZ-Artikel:

    „Der Grund für diesen Skandal liegt in der Tatsache, dass S 21 nie ein Bahnprojekt, sondern von Anfang an ein Immobilienprojekt war, wie der Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) 2006 schon feststellte: "Bei Stuttgart 21 handelt es sich nicht um ein Projekt des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege, sondern vorrangig um ein städtebauliches Projekt." Ein weiteres Indiz dafür, dass S 21 ein Skandal ist, ist die Tatsache, dass viele flammende Befürworter von einst auf Tauchstation sind. Die noch im Amt befindlichen sind mehr mit ihrer juristischen Absicherung beschäftigt als mit der Umsetzung des Projektes.“
    Rainer Markus Wimmer, Karlsruhe



    zweimal SZ

    03 06. 20 21:26

    Kommentar in der Süddeutschen Zeitung zu einem SZ-Artikel:
    „Dass sich in den Reihen der S-21-Gegner nicht nur "Bürger" und "Wutbürger" versammeln, sondern auch eine größere Zahl namhafter deutscher, schweizerischer und österreichischer Bahnexperten, erfährt der Leser in dem Artikel nicht.
    Dafür wird eine ganze Spalte auf den Juchtenkäfer verschwendet, der in der seriösen Kritik an Stuttgart 21 nie auch nur die geringste Rolle gespielt hat, sondern von den Projektbetreibern zu einem propagandistischen Popanz aufgeblasen wurde, um den Protest gegen das Projekt zu verniedlichen und dem allgemeinen Spott preiszugeben.“

    Karl Heinz Siber, Sachsenheim



    fragwürdiige Corona-Milliarden

    02 06. 20 18:26
    Presseportal: „Milliarden für die Bahn, die ihre Mittel in Stuttgart 21 versenkt hat.“


    Schmeichelworte verkehrt seit 27.5.2020

    01 06. 20 17:33

    • das Elend Stuttgart 21

    • Geschichte eines politischen Betruges

    • ein politischer Skandal

    • S21-Lügen-Turm

    • pompöse Ausstellung soll ablenken

    • vorrangig ein städtebauliches Projekt

    • Immobilienprojekt mit Bahnhof

    ____________________________________
    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



    Zeitbilanz (18)

    31 05. 20 21:16
    bahnprojekt.de: „Im Zuge von Bauarbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof kann der Fußweg entlang des Gebäudes der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zwischen Heilbronner Straße und Hauptbahnhof zwei Monate lang nicht genutzt werden..“
    ________________________________________________
    Die ausgeschilderte Umleitung ist mehrfach länger!
    Die
    Zeitbilanz von Stuttgart 21 ist schon lang hoffnungslos negativ. Die Projektverantwortlichen fahren meist dicke Dienstwagen; es trifft Normalbürger, vor allem Bahn-Pendler.



    Rundmail Aktionsbündnis
    30 05. 20 21:38
    „Aus der aktuellen Rundmail des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21:
    Stuttgart 21 ist ein riesiger politischer Skandal – aber davon völlig unberührt zieht ein Partei-übergreifendes Bündnis der Politik das Projekt durch. Gerichte dehnen das Recht bis zur Schmerzgrenze, um S21 keine Steine in den Weg zu legen, und selbst die Berliner Staatsanwaltschaft wagt nicht – trotz offensichtlicher Untreue –, gegen die Täter zu ermitteln.“


    Mailpost an Bauer

    29 05. 20 10:59
    Sehr geehrter Herr Bauer,

    größer könnte der Kontrast nicht sein (siehe unten).
    Ich bitte Sie um ein Gespräch, wo Sie meine Argumente entkräften können. Als Stuttgarter kann ich mich mit der verqueren Werbung der Bahn nicht zufrieden geben. Ihre Schmeichelworte finden Sie
    hier.

    Mit freundlichen Grüßen
    S. Busch

    (angefügt Blog von gestern „Zitate Bauer“)



    Zitate Bauer

    28 05. 20 11:12
    Aus Böblinger Kreiszeitung zur heutigen Eröffnung des InfoTurmStuttgart:
    …„Wir wollen weiter für Akzeptanz des Bahnprojekts werben - und langfristig dafür, dass Menschen vom Auto auf die umweltfreundliche Bahn umsteigen“, sagte Bernhard Bauer, der Vorsitzende des Vereins Bahnprojekt Stuttgart-Ulm, am Dienstag.
    __________________________________________
    Klingt gut, was Herr Bauer sagt, wie auch seine
    „Schmeichelworte“ zu Stuttgart 21 in „Bezug“ Nr.27:

    • In Summe ist dieses Projekt zukunftsgerichtet

    • dieses Projekt ist durch und durch ökologisch

    • attraktive Mobilität

    • leistungsfähiger Schienenverkehr für die Zukunft

    • für die ganze Republik ein Gewinn

    • Bahnfahren wird dadurch wesentlich attraktiver

    Leider ist eher das Gegenteil dieser Behauptungen richtig; damit ist auch er ein „Täter“ der Bahn- und Stadtzerstörung. Zur Erinnerung Arno Luik:
    • „Für mich ist Stuttgart 21 längst zur Chiffre geworden für den strukturellen Irrsinn der Bahn.“

    • „Bei S21 findet sich alles, was den Bahnverkehr zerstört.“

    • „S21 ist der Meilenstein im Niedergang der Bahn.“



    wegducken gilt nicht

    27 05. 20 22:13
    Es verbietet sich, den ungenügenden Brandschutz auf 60 km S21-Tunnel als Todesfalle hinzunehmen, weil dies mit dem höchstrangigen Schutz von Leib und Leben Tausender Bahnreisender absolut unvereinbar ist.“

    20150427_269.md_dsf0962-607x250
    Antrag an die Stadt wg. Brandschutz



    Schmeichelworte verkehrt seit 21.5.2020

    26 05. 20 12:09

    • Zahlen ganz eindeutig erstunken und erlogen

    • groteske Entgleisung

    • Irrfahrt eines Bahnprojekts

    • unfassbar teures Megaprojekt

    • Angebotsverschlechterung

    • struktureller Irrsinn der Bahn

    • schädliches Prestigeprojekt

    • Meilenstein im Niedergang der Bahn

    • bei S21 findet sich alles, was den Bahnverkehr zerstört

    • SinnlosBetonMonster Projekt

    _________________________________________________
    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



    Demo heute Abend (3)
    25 05. 20 11:10

    Christoph Sieber mit seinem schonungslosen, satirischen Blick auf Politik und Gesellschaft. Stuttgart 21 ist so verrückt, dass Kabarett das beste Medium zur Kritik scheint. Heute Abend auf der Demo um 18:00 Uhr.



    Chiffre S21

    24 05. 20 22:47
    Arno Luik in der swr2-Aula heute morgen.
    Der (fast) ungekürzte Vortrag in der
    Tele-Akademie als Film ist viel besser!

    „Für mich ist Stuttgart 21 längst zur Chiffre geworden für den strukturellen Irrsinn der Bahn.“
    „Bei S21 findet sich alles, was den Bahnverkehr zerstört.“
    „S21 ist der Meilenstein im Niedergang der Bahn.“


    Lob und Kritik für die Bahn

    23 05. 20 17:48
    Coronabedingt sind meine beiden Bahnfahrkarten mit Zugbindung nach Wiesbaden nicht benützt worden. Auf meine Anfrage bei der Bahn nach Erstattung bekam ich ein schönes Angebot: „Diese Fahrkarten können nun bis zum 31. Oktober 2020 flexibel zur Reise genutzt werden.“ Ohne Zugbindung wie meine gebuchten Fahrkarten zum Supersparpreis. Danke Bahn für diese Kulanz! Allerdings kann der geplante Opernbesuch der Maifestspiele Wiesbaden nicht nachgeholt werden. Als Pensionär wird mir aber vielleicht was geboten sein, mal abwarten, ob im Oktober wieder ein atraktiver Opern- oder Konzertbesuch möglich wird und ich noch so reiselustig bin…

    Ankündigung für
    morgen 8:30 in swr2 Aula, schon vorab als Audio zur Verfügung „Das Desaster der Deutschen Bahn“:
    Verspätungen, Zugausfälle, marode Schienen, veraltetes Material, Personalmangel…
    …Seit der Bahnreform im Jahr 1994, nach der die Bahn an die Börse gebracht werden sollte, wurde die „Bahn AG“ zu einem Konzern mit fast 1000 Firmen umstrukturiert. Und während sie als Global Player der Logistik- und Mobilitätsbranche in über 140 Ländern rund um den Globus aktiv wurde und dafür enorme Milliardenbeträge benötigte, während sich die Vorstandsgehälter um ein Mehrfaches steigerten, wurde das heimische Streckennetz abgebaut, unterblieben notwendige Reparaturarbeiten und Investitionen. Dafür fließt viel Steuergeld in unfassbar teure und fragwürdige Großprojekte wie Stuttgart 21 ..."



    Demo am 25.5.2020 (2)

    22 05. 20 23:20

    Der Bildhauer Peter Lenk hat mit seinen satirischen Kunstwerken schon so manches Mal für Wirbel gesorgt. Nun knöpft er sich Stuttgart 21 vor. Der Irrfahrt des Bahnprojekts setzt er ein unvergleichliches Denkmal: „Die Chronik einer grotesken Entgleisung“. Ein Bericht im Südkurier ist vom Januar 2019, auf der nächsten Montagsdemo kann er vom Bodensee aus vom Stand der Dinge berichten und vielleicht sogar ein paar Bilder zeigen.



    Demo am 25.5.2020 (1)

    21 05. 20 23:53

    Auf der nächsten virtuellen Montagsdemo spricht auch Edzard Reuter, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG a.D.
    Im Jahr 2015 und auch sonst sprach dieser deutliche Worte von den krummen Touren der S21-Projektoren, z.B. in einem Podium mit Wieland Backes und Boris Palmer (
    Video 3 Minuten und 47 Sekunden) bei Minute 1:16 wörtlich: …“und dann sind plötzlich Zahlen auf den Tisch gekommen, die ganz eindeutig erstunken und erlogen waren“…
    Große Spannung auf nächsten Montag, wo die inzwischen 92-jährige imponierende Persönlichkeit zu Wort kommt.



    Schmeichelworte verkehrt seit 8.5.2020

    20 05. 20 22:38

    • Symptom einer Demokratiekrise

    • S21-Finanzdebakel

    • dämliches Haltestellen-Projekt

    • MultimilliardenGrab s21

    • s21-Abzocke

    • MurkS21-Ausbeutung auf Baustellen

    • Betrug mit der Folie 11

    • kein Mobilitätsprojekt

    • am Rande des Wahnsinns

    • bedrückende Stuttgart21- Höhlen



    (Eintrag vom 19.5. irgendwo versteckt, wird nachgeliefert)

    zum Blogeintrag von gestern

    18 05. 20 19:25
    Sehr geehrter Herr Urban,

    besten Dank für Ihren großen Artikel. Besonders hat mir die Formulierung „die Stunde der Wahrheit“ gefallen.

    Was ich nicht gelesen habe ist das Faktum, dass es bereits Hebungen in den Tunnelröhren gab, dass Wasser in Anhydritbereichen festgestellt wurde. Haben Sie bei Ihrer aufwändigen Recherche auch das gekannt
    http://netzwerke-21.de/?p=28898?

    Da lese ich u.a. von "geringfügigen Hebungen" von 1 cm im Jahr. Allerdings wären dann spätestens in 10 Jahren schon die Gleise unrepariert kaum mehr befahrbar, oder?

    Ihr Artikel war der Anlass zu meinem Blog von gestern bei
    metropolis21.de, siehe unten.

    Mit besten Grüßen
    Siegfried Busch

    N.S. „
    Die Stunde der Wahrheit“ schlägt schon aktuell beim Brandschutz im Fildertunnel, ein lohnendes Thema für investigativen Journalismus.



    weiß keiner

    17 05. 20 22:00
    Aus einem Bericht im Deutschlandfunk heute:
    „Und jetzt steht die Stunde der Wahrheit an: Sind die Tunnel beim Bau wie geplant trocken geblieben – und werden sie halten?“

    Gangolf Stocker:
    „Ich nehme an, der Anhydrit wird arbeiten. Wie das gut gehen soll, weiß ich wirklich nicht.“
    ______________________________________________________
    netzwerke-21: „Bahn räumt im Lenkungskreis Wasserzutritt im Anhydrit ein.“
    …und das könnte mehr als nur ein Sargnagel für S21 werden. Natürlich auch die Bestätigung der Warnungen von Experten wie Dr. Laternser „Irrwitziger  Tunnelbaugroßversuch Stuttgart 21 im quellfähigen  Anhydrit  unter einer Großstadt“ oder Dr. Sierig: „…naturgegeben und nicht beherrschbar die Gefährdung durch die Geologie bei allen Stuttgart-21-Tunnels hinzu. Ganz sachlich wird dieser „unheilbarer Mangel“ von Dr. Jakob Sierig erklärt

    Bahn Prof. Dr. Wittke musste 2018 vor dem  Verkehrsausschuss des Bundestages einräumen, dass die Anydritlinsen im Bad Cannstatter und Feuerbacher Tunnel nahezu „aufgelöst“ waren und „überall Wasser“ anzutreffen war.



    Vernunft

    16 05. 20 23:33
    Aus Kommentar von Parkschützer „Zapf“:
    „Auch nach 10 Jahre "Wutbürger"-Diffamierung durch einzelne Spiegel-Mitarbeiter und durch alle SPRINGER-Mitarbeiter gilt:
    1. Zorn der Vernunft, nicht Wut.
    2. Wissenschaft, nicht Bauchgefühl.
    3. s21 ist eine zu kleine U-Bahn-Haltestelle am Rande des Wahnsinns, kein Bahnhof.
    4. s21 ist ein Immobilien-Projekt, kein Mobilitätsprojekt.“



    Bahnpolitik

    15 05. 20 20:09
    Untertitel:
    „Die Bahn hat einen weiteren Auftrag für ihr Projekt Stuttgart 21 vergeben. Von 2022 an sollen auf den Tunnelstrecken die Fahrstromleitungen installiert werden.“
    ____________________________________
    Artikel wie dieser in der Stuttgarter Zeitung sind Bahnpropaganda durch ständige Medienpräsenz.


    neues Memento

    14 05. 20 23:23
    Aus dem Schreiben von Jobst Knoblauch zum Brandschutz an alle Abgeordneten des Landtags.

    Der Hauptmangel im Gutachten der Bahn

    Es werden keine Aussagen zur Ausbreitung des Rauches gemacht. Mit 2,5 bis 3 m/sec (= 180 m/min) ist der Rauch mehr als doppelt so schnell als die viel zu hoch angesetzte Fluchtgeschwindigkeit (84 m/min) im Gutachten. Der Rauch überholt die Flüchtenden.

    Das
    „Panik-Verhalten“ der Flüchtenden – hervorgerufen durch qualvolle Enge, beißenden Rauch und Todesangst bleibt in der Simulation gänzlich unberücksichtigt.



    Manipulierte Best-Case-Szenarien

    13 05. 20 18:34

    Aus dem Artikel von Jürgen Lessat zum Brandschutz in Kontakt-Wochenzeitung:

    „…Die Evakuierung von 500 Reisenden aus dem brennenden ICE 511 dauerte etwa 45 Minuten. Der Zug stand auf einem freien Streckenabschnitt, den die Einsatzkräfte über eine vorbeiführende Straße schnell erreichen konnten.

    Die Gruner-Simulationen für Stuttgart 21 berechnen für die Evakuierung von 1757 ICE-Reisenden rund 15 Minuten. In anderen Worten: Im Vergleich zum realen ICE-Unglück lassen sich virtuell mehr als drei Mal so viele Fahrgäste in einem Drittel der Zeit evakuieren – und das unter erschwerten Bedingungen: in einem dunklen Tunnel, über 1,20 Meter schmale Fluchtwege, mehrere Hundert Meter weit bis zum nächsten Querstollen. Alleine auf sich gestellt, ohne Hilfe durch Rettungsdienste…“



    Hl.Barbara

    12 05. 20 23:22

    S.B.: Ich habe über ein Jahr auf der Zeche Zollverein in Essen als Bergmann (Gedingeschlepper) unter Tage gearbeitet und nie ist mir so ein Brimborium mit der Hl. Barbara begegnet oder die Schutzheilige der Bergleute wurde auch nur irgendwie genannt. Der Missbrauch der Heiligenfigur ist besonders schändlich, wenn auch der Ort und Zeitpunkt gefälscht sind, wie es die offenen Fragen im Blog von gestern nahe legen.



    offene Fagen

    11 05. 20 23:33

    • wo ist der Ort des Fototermins?

    • was ist das für eine alte (!) Mauer?

    • was bedeuten die Schienen links, wozu haben sie gedient?

    • wo ist ein Tunnel zu sehen? Rote Markierung links?

    1588772045528002cfildertunnel-durchgeschlagen-100007e_v-23x1000402ds_-2cf5d090911496bff62e0e028123b0aafb29d4ff

    Aus SWR-Kurzbericht zum fragwürdigen Brandschutz. Am Beginn und ganz am Schluss ist auch die Hl.Barbara dabei…


    schwarz schlägt grün

    10 05. 20 23:20
    Ein Kopfbahnhofbefürworter schrieb im März 2020:
    …“Wir haben einen grünen MP, einen grünen Landes-Verkehrsminister, einen grünen OB und einen grünen Baubürgermeister. Und was macht dies versammelte GRÜN: das Vorhaben wohlwollend kritisch begleitend = gar nix…“

    Ein Politiker der Grünen antwortet:
    „Ich kann mich argumentativ nur wiederholen: Für jede Veränderung braucht es Mehrheiten. Wir regieren, haben aber mit dem kritischen Blick auf S 21 ALLE anderen Fraktionen im Landtag gegen uns. Es gibt einen Finanzierungsvertrag. Wenn es am Projekt S 21 Änderungen geben soll, muss dieser Vertrag geändert werden. Dazu braucht es Mehrheiten bei ALLEN Projektpartnern, also im Land (Landtag), dem Gemeinderat der Stadt Stuttgart und beim Verband Region Stuttgart. Wir haben in keinem der politischen Gremien auch nur annähernd eine Mehrheit. Das ist die Realität. Wer mal mit der CDU gesprochen hat bzw. es versucht hat wird schnell festgestellt haben: Es gibt absolut NULL Bereitschaft, über Änderungen auch nur zu sprechen.“



    Zweifel

    09 05. 20 11:05
    Zu den Pressefotos gestern: Ist es tatsächlich dieselbe Kulisse des Durchbruchs, nur von der anderen Seite der dicken alten Mauer??



    Fake sehr lustig!
    08 05. 20 23:20
    aus dem Blog vom 12 02. 20: Großfoto „Durchbruch im Fildertunnel“ (Ausschnitt) swp-Titelseite heute.

    Untertitel: „Mit einer Figur der heiligen Barbara im Arm gehen zwei Bauarbeiter Hand in Hand durch den Tunneldurchschlag der ersten Röhre des Fildertunnels.“…
    64cfa74b-f2cd-48fb-9557-68c5168ea82c_1_105_c Freche und plumpe Fälschung! Leicht erkennt man eine dicke Mauer mit Eisenarmierung statt einer Tunnelröhre. Die hl.Barbara soll wohl „Gottes Segen“ beschwören. Auf solchen Fake-Nachrichten kann aber kein Segen liegen!
    ========================================
    SWP gestern, am 7. Mai 2020: Jetzt hat man dem „Bauarbeiter“ vom Februar eine Corona-Maske verpasst, um die Aktualität des Durchbruchs vorzutäuschen. Dieses mal „durch die letzten Meter der zweiten Röhre des Fildertunnels“ und einer Baumaschine im Hintergrund. ccc6d640-79fa-4cd0-a38d-4bf60361ecac_1_105_c



    Schmeichelworte verkehrt seit 04.05.020

    07 05. 20 10:07

    • Pfusch und Folgepfusch

    • Hochriskante Stadtuntertunnelung

    • »Kollateralschäden« an Fauna & Flora

    • höhere Überschwemmungsgefahr

    • Todestunnel

    • Projekt entgleist

    • lebensbedrohliche Risiken

    • Millionen für geschönte Werbung

    _________________________________________
    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.


    Zeitungen

    06 05. 20 21:08

    In den Zeitungen steht, dass die Bahn Schienen bestellt hat, die ab 2021 verbaut werden. Alle sollen vom Baufortschritt bei S 21 wissen, Normalität und Unumkehrbarkeit wird vorgetäuscht.

    In den Zeitungen steht nichts vom Todes-Fildertunnel, vom Weiterbau trotz Wassereinbruch im Tunnel bei Obertürkheim, von den unheilbaren Mängeln des Projekts.



    Todes-Fildertunnel

    05 05. 20 22:09

    • „Der bei einem Zugbrand im engen S21-Tunnel freigesetzte Brandrauch breitet sich mit 2,5 – 3 m/s aus; das ist etwa dreimal schneller als die mögliche Fluchtgeschwindigkeit. Die Flüchtenden werden vom tödlichen Rauchgas eingeholt und kommen darin zu Tode, bevor die Rettungsstollen erreicht werden können.  Das Todesrisiko liegt wegen der viel zu langen Entfluchtungszeit bei nahezu 100%!“ Quelle



    Erinnerung (2)

    04 05. 20 22:25
    Aus der Mängelliste der Ingenieure 22 S.3:
    • Verringerte Sicherheit

    • sechsfach überhöhtes Gleisgefälle

    • Das Gefälle der Gleise im S­21 Tiefbahnhof mit über 15 ‰ ist 6mal höher als nach EBO §7 zulässig (< 2,5 ‰), genehmigt vom Eisenbahn­Bundesamt ohne den gesetzlich vorgeschriebenen „Nachweis der gleichen Sicherheit“.


    Schmeichelworte verkehrt seit 28.4.2020

    03 05. 20 23:28
    • bestgeplanter Murks

    • ausbeuterischer Spuk auf den S21-Baustellen

    • Stuttgart-21-Bahnsinn

    • verfehlte Planungen

    • grausige Ruine (Bonatzbau)

    • Irrsinn Stuttgart 21

    • „Deutschlandtakt“ ausgebremst

    ________________________________________________
    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.


    war einmal

    02 05. 20 23:17
    Andreas Keller im Interview:
    „Der Bonatzbau war mal ein wunderbarer Bau, der Stuttgarter Bahnhof. Heute ist es eine grausige Ruine, von Menschen zerstört.“



    kein Freund mehr...

    01 05. 20 20:24
    …wegen S 21

    „…Mit Günther Oettinger hat er früher Tennis gespielt. Ein netter Kerl, meint er. Doch die Freundschaft hat er ihm schriftlich gekündigt: wegen Stuttgart 21. Valentien ist ein entschiedener Gegner des Projekts. Seiner Meinung nach macht Stuttgart noch einmal denselben Fehler wie in der Nachkriegszeit: Es opfert seine Substanz für den Verkehr“ (aus dem Porträt des bekannten Stuttgarter Galeristen Freerk Valentien (86) in Kontext-Wochenzeitung vom 29.4.2020).



    schon gescheitert

    30 04. 20 15:46

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    sehr gut begründet

    29 04. 20 10:39

    Aus Martin Poguntkes Überlegungen zu Corona heute in Kontext-Wochenzeitung:
    „Was uns – jenseits der Corona-Debatte – vermutlich alle verbindet, ist die sehr gut begr
    ündete Kritik an den Regierenden, dass sie sich etwa bei praktisch allen Beschlüssen zu Stuttgart 21 in einem Feld zwischen Korruption, Opportunismus, Irrationalität und Corpsgeist bewegen, was massive Schäden für die Gesamt-
    gesellschaft zur Folge hat.“



    plump gelogen

    28 04. 20 10:58

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    Schmeichelworte verkehrt heute

    27 04. 20 10:34
    Schmeichelworte gegen Stuttgart 21, aus der Rede von Volker Lösch, heutige virtuelle Montagsdemo:

    • verfassungswidriger Rückbau

    • ein obszönes Immobilien- und Bauprojekt

    • sicherheitstechnisches Desaster

    • ästhetisches Elend

    • bahntechnische Katastrophe,

    • finanzieller Super-Gau,

    • ökologisches Unglück,

    • Paradebeispiel für politischen Opportunismus

    • Profitmaschine, die über Leichen geht

    • menschenfeindliches Projekt

    • zutiefst inhuman, unsozial und menschenverachtend

    • lebensgefährliche Sicherheitsgefahren

    ________________________________________________

    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.


    der Endsieg

    26 04. 20 23:30
    Wir können zum internationalen Industriechampion werden, an dem sich Eisenbahnen anderer Länder orientieren. Deutschland braucht die starke Schiene – und genau dafür steht das Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“, das wir dank Stuttgart 21 möglich machen“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG."
    __________________________________________

    Das erinnert mich stark an die Propaganda vom „Endsieg“, als der 2. Weltkrieg schon sichtbar gescheitert war wie heute Stuttgart 21.



    ja toll

    25 04. 20 22:54
    „Mit dem Programm „Digitale Schiene Deutschland“ will die Deutsche Bahn AG das gesamte deutsche Streckennetz mit neuer Leit- und Sicherungstechnik (ETCS – European Train Control System) und digitalen Stellwerken (DSTW) ausstatten. Damit soll eine Kapazitätssteigerung des Schienennetzes von bis zu 20 Prozent erreicht werden. Die Betriebsqualität und Pünktlichkeit im Gesamtnetz würde so verbessert und weitere Verkehre ermöglicht werden. Der Knoten Stuttgart ist in diesem Programm als Pilotprojekt vorgesehen.“
    ___________________________________________________

    …„bis zu 20%“ Kapazitätssteigerung“. Wie toll, dann beträgt die
    Minderleistung von Stuttgart 21 statt 40% (Blog gestern) nur noch 20%+ statt „mehr als doppelte Leistungsfähigkeit“ wie es noch 2012 in der Propaganda hieß! (Blog gestern) ETCS heißt auch Kostensteigerung und spätere Fertigstellung.



    Erinnerung (1)

    24 04. 20 23:30
    Aus der Mängelliste der Ingenieure 22:
    • Aussage der Bahn 1996: doppelte Leistungsfähigkeit von S­21 gegenüber dem Kopfbahnhof
    (Oktober 2012 im Turmforum:
    mehr als doppelt so viel Züge! Blog vom 5.11.13)
    • Schlichtung 2010: 50% Leistungssteigerung wurden versprochen.
    Heute wissen wir: 40% Leistungsminderung(!)


    immer aktuell

    23 04. 20 22:40
    Der Dichter spricht (23)

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    am Rückert-Denkmal, Marktplatz Schweinfurt


    Quarantäne 21

    22 04. 20 23:10

    Corona und Stuttgart21 haben eine Schnittmenge:
    „Auf der Stuttgart-21-Baustelle haben sich mehrere Arbeiter mit dem Coronavirus infiziert.
    Der Fall wirft ein Licht auf eine zu unkritische Begleitung des Großprojekts…“



    Foulspiel

    21 04. 20 23:26
    Votum bei der Anhörung zum Filderbahnhof am 7.10.2014:
    „Und jetzt noch ein Schlussbemerkung, ein Beispiel aus dem Fußball: Wenn ein Verteidiger sieht, dass da ein Stürmer kommt, ein Starstürmer will zum Tor durchbrechen, dann wird er ein Foul machen, er wird ihm ein Bein stellen, das ist üblich. Und Herr Dr. Schütz, Sie haben gestern ein großes Foul begangen, indem Sie Herrn Engelhardt gegenüber das Wort „Autodidakt“ gesagt haben. Das ist Foulspiel. Und jetzt der allerletzte Schluss: Sie haben, Herr Dr. Schütz, heute gesagt
    „Stuttgart 21 ist genehmigt, das wird gerade gebaut und fertig gestellt und basta“, verkürzt gesagt. Ich hab ein Blog, der nennt sich „metropolis21.de“ und der hat ein Motto, und das stelle ich Ihnen jetzt entgegen: „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist viel zu schlecht und hat Verstand und Natur gegen sich. Danke.“


    liederlich
    20 04. 20 23:00
    Die Authentizität eines Denkmals ist Voraussetzung für seine aktuelle und künftige Deutungsmöglichkeit. Nur wenn das Denkmal in seiner historischen Substanz erhalten bleibt, kann es als Quelle historischer Umstände heute und in Zukunft immer wieder direkt neu befragt und interpretiert werden.“ Quelle: Editorial „Denkmalspflege in Baden-Württemberg 4/2019
    ____________________________________________________
    Stimmt! So sollte es sein. Die Wirklichkeit der Denkmalspflege sieht beim Bonatzbahnhof aber ganz anders aus!

    Der bekannte Architekt und Stadtplaner Prof. Arno Lederer sprach in einer Radiosendung im Mai 2018 ausführlich über Stuttgart 21. Arno Lederer hat die Preisentscheidung für den Ingenhoven-Entwurf S21 mitgetragen. Zitate aus seinem Statement:

    ... die Denkmalspflege, hat man uns gesagt, hat das Haus frei gegeben...und dann merkt man hinterher, dass so manches nicht stimmt, wie die Frage der Denkmalspflege... man hätte sehr wohl die Flügel unterfahren können .... habe mich davon distanziert ...

    …es ist
    einfach eine liederliche Weiterentwicklung des Projekts... da fragt man sich natürlich, welche Arroganz besitzt ein Bauherr, der auf einem Entwurf sitzen bleibt, der Mitte der 90-er Jahre angefertigt wurde....

    man hat auf niemand gehört, auf die Fachleute nicht wie auch auf die Leute, die man Mutbürger nennt...  

    das Verhalten der Bahn ist einfach liederlich, ich muss das so sagen...

    …dieser Umgang mit der Bevölkerung, der Umgang mit der Stadt und das Verhalten des Bauherrn, der Bundesbahn,
    den find ich unter aller Kanone..."


    Schmeichelworte verkehrt seit 12.4.2020

    19 04. 20 20:31
    •abgrundtief + bodenlos
    •politisch herbeigeführte Tragödie
    •der Stuttgart-21-Irrtum
    •eine epochal falsche Planung
    •Kulturschande
    •Unsinnsprojekt Stuttgart 21
    •Meisterwerk politisch motivierter Fehlplanungskunst
    _________________________________________________
    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.


    wirksame Anti-Frust-Mittel

    18 04. 20 15:34
    In Mail aus Stuttgart:
    "Es ist gut, wenn wir uns in schwierigen Zeiten - ob sie mit Stuttgart-21-Frust oder Corona zusammenhängen - noch über Schönes wie das gute Wetter oder Blumen oder Musik freuen können!"



    eine epochal falsche Planung

    17 04. 20 22:34
    Motto der Stuttgart-21-Website von Fritz Möbus „Der Stuttgart-21-Irrtum“:

    „Wie eine Stadt, ein Land und eine Eisenbahn durch eine epochal falsche Planung zerstört werden.“



    Bahn-Macht und Ohnmacht

    16 04. 20 22:03

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    Aus dem Nachruf des Aktionsbündnisses:
    Der Kampf David gegen Goliath ging verloren. Nachdem die Bahn Dübbers mit fast 40.000 Euro Anwaltskosten überzogen und ihm existenzvernichtende Kosten für Bauverzögerungen bei Fortsetzung des Rechtsstreits androhte, musste Dübbers aufgeben. Eine Spendenkampagne in der Bürgerbewegung konnte zur Entlastung eines Großteils der Kosten beitragen.“

    Auch ich habe einige Hundert Euro zu Dübbers Einsatz gestiftet. Die Kulturschande Abriss Bonatzbahnhof bleibt bestehen und das Scheitern des Schadprojekts S 21 absehbar.



    Foto von heute aus Stuttgart

    15 04. 20 23:40

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    Der Widerstand lebt.


    investigative Comedy-Show

    14 04. 20 21:05
    Mittwoch 20:15
    Mario Barth deckt auf!

    Im Sekundentakt werden öffentliche Gelder in Deutschland mit vollen Händen zum Fenster herausgeworfen. Dem Behördenirrsinn sind dabei keine Grenzen gesetzt. Aber ein Team von unbeugsamen Comedians hört nicht auf, dem Verpulvern von Steuergeldern Widerstand zu leisten: Mario Barth kehrt zurück - mit brandneuen Folgen seiner Erfolgsshow "Mario Barth deckt auf!".
    Am Anfang Stuttgart 21!


    gefunden mit
    Numbers
    13 04. 20 17:25
    In der langen Liste der „Schmeichelworte verkehrt“ sind am 11. April 2020 nur 12 doppelt aufgeführt (von insgesamt 259 „Schmeicheleien“). Die Doubletten heißen:
    aberwitziges Projekt
    das dümmste Bahnprojekt Deutschlands
    ein Politthriller unglaublichen Ausmaßes
    Ewigkeitsbaustelle
    gigantische Misswirtschaft
    grandiose Fehlentscheidung
    groteske Entgleisung
    Katastrophenbaustelle
    Narrengleis
    S21-Schandtaten
    verheerendes Projekt
    Wahnhof



    Blogmotto anders

    12 04. 20 23:43
    „Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“

    Dr. Winfried Wolf im Buch „abgrundtief + bodenlos“ sagt es in andern Worten: „Aus Gründen der ‚Staatsräson’ werden die Gesetze der Logik, der Physik und der Geologie missachtet.“



    Schmeichelworte verkehrt seit 7.4.2020

    11 04. 20 10:50

    • gewissenlose s21-Hütchenspieler

    • Dauerengpass im deutschen Schienennetz

    • Kostenvertuschung

    • versagende Verantwortliche

    • Stadtzerstörungsprojekt

    • Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

    • groteske Entgleisung

    • Frischluftbremse

    _______________________________________________
    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ doppelt in der
    sehr langen Liste. Die Doppelten werden gelegentlich entfernt.


    Karfreitag

    10 04. 20 16:33
    Aus einer E-Mail von heute zur S-21-Justiz (Häußler usw.):
    Die Gewaltenteilung steht nur auf dem Papier. Solange eine Regierung die obersten Posten im Justizapparat oder sonst wo besetzt, kommt nur der treueste Parteisoldat zum Zug.
    Übrigens: Wenn dieser Jesus heutzutage auftauchen würde, es ginge ihm nicht besser als vor 2000 Jahren.“
    _____________________________________
    Blog vom 25.11.2018 „Zweierlei Maß“:
    Aus Lohengrin von Richard Wagner:
    „… der Freie büß' es mit der Hand,
    mit seinem Haupte büß' es der Knecht!

    S.B. zum
    prozessbericht-ueber-die-suche-nach-der-wahrheit/

    „Oberstaatsanwalt Häußler kommt ohne Straf’ davon,
    doch Ernestine R. (87) stark bestraft, ein Hohn!“

    Dazu Jobst Knoblauch:
    „Die Kleinen wird man hängen, die Großen lässt man rennen.“
    Leider verliert man hier das Vertrauen zu einem Staat, der so etwas zulässt.



    schon gespendet

    09 04. 20 11:13
    Peter Lenk: „Die Chronik einer grotesken Entgleisung“

    Stand der Dinge:
    - die Figuren sind inzwischen wohl alle in Ton geformt.
    - nun werden sie jeweils  in Silikon abgeformt und daraus zwei Halbschalen als "Negative" hergestellt.
    - dann wird der Ton entfernt und durch Fliese mit aushärtendem Material ersetzt, was von Hand erfolgt (also kein Gießvorgang).
    - Die Halbreliefs des Denkmal-Sockels werden aus Metallplatten durch Fräsen hergestellt und sind auch schon weit fortgeschritten.
     
    Um die Vollendung des Kunstwerkes zu sichern, sind noch dringend weitere Spenden vonnöten. Lenk möchte dadurch nur die Kosten decken, seine Arbeit ist unbezahlbar.
    BFS e. V. IBAN DE04 1605 0000 3527 0018 66 Betreff: Lenk-in-Stuttgart



    "Suchet der Stadt Bestes"

    08 04. 20 22:25
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    Statement Alt-OB Rommel im Dez. 2007:
    "Dieser [Durchgangsbahnhof S21] hat im Vergleich mit dem Gleiswirrwarr des gegenwärtigen Kopfbahnhofs deutliche Vorteile. Vor allem die etwa doppelte Leistungsfähigkeit, welche die Experten immer wieder geprüft und bestätigt haben, wenn Kritik geübt wurde."
    Fazit: „Der Stadt Bestes“ wurde gefunden. Jetzt müssen wir es aber auch tun und nicht das Gegenteil. Sonst haben die Schildbürger hier ein neues Zuhause gefunden."

    Wie die S-21-Propaganda den beliebten ehemaligen OB Manfred Rommel vereinnahmt, stellt Prof. Manfred Fischer in einem Offenen Brief an Bahnsprecher Dietrich dar und zeigt dabei den unfairen Umgang mit einem „historischen“ Interview von 2008. Rommels damalige Begründung seiner S21-Befürworterhaltung beruhte auf Fakten, die sich dann als grob falsch erwiesen haben, z.B. „best geplant“ und „doppelte Leistungsfähigkeit“.. Rommel zwei Jahre später handschriftlich : „Wenn es anders gewesen wäre, hätte ich wohl anders entschieden. Aber es war eben nicht anders.“
    Offener Brief von M. Fischer (= Memory 39)



    bravo

    07 04. 20 23:32

    Fritz Möbus am 3.April in „Der Stuttgart-21-Irrtum“:
    „Es gab ja immer wieder zaghafte Bemühungen, wenigstens die gröbsten Schnitzer und Fehler dieses Projekts zu heilen. Dazu gehört zum Beispiel der Regionalbahnhof Vaihingen. Nicht dazu gehört das dritte Gleis für die Gäubahn am Flughafen. Das ist eher eine Verschlimmbesserung.

    Jetzt gibt es aber erste Anzeichen, dass die Bahn die Führung der Gäubahn über den Flughafen nicht mehr weiter verfolgen will. Bravo! Dann aber sollte jetzt dem ersten Schritt auch der zweite Schritt folgen, nämlich die Beibehaltung der Panoramastrecke der Gäubahn und ihre Einführung in einen ergänzenden Kopfbahnhof beim Stuttgarter Hauptbahnhof.“



    Schmeichelworte verkehrt seit 3.4. 2020

    06 04. 20 22:42

    • Sackgasse Stuttgart 21

    • dunkle Stuttgart 21-Zeit

    • s21-Katastrophe

    • Wahnhof

    • dummes „Augen zu und durch“

    • beratungsresistente Faktenignoranten

    • Unsinnsprojekt

    _________________________________________________
    Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der
    sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.


    ...dass sich die Balken biegen

    05 04. 20 22:49

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    Blindgänger

    04 04. 20 23:43
    Amtsblatt 2008 Nr.52, CDU:
    ...“Die belegbaren Vorteile, die Stuttgart 21 für alle bringt, sind noch intensiver zu vermitteln, damit die Menschen dieses beneidenswerte städtebauliche und ökologische Projekt voller Stolz im Herzen tragen können.“



    wir alle?

    03 04. 20 23:30
    Anfang der Rede von Steffen Siegel:

    „…Der einzigartige Schlosspark wurde atomisiert, wir schleifen einen hervorragend funktionierenden Bahnhof, um ihn durch einen leistungsschwächeren, schiefen, wahnwitzig teuren Tiefbahnhof zu ersetzen. Wir ruinieren die Frischluftschneisen, karren dann noch mehr Menschen mit stinkenden Autos in die City, um ganz vielleicht mal fünf Minuten schneller nach Ulm zu kommen.
    Ja sind wir denn alle verrückt?“



    Schmeichelworte verkehrt seit31.03.2020
    02 04. 20 23:26

    • größenwahnsinniger s21-Baumeister (Ingenhofen)

    • s21-Abzocker

    • s21-Katastrophen-Gebiet

    • s21-Hütchenspieler

    • ein Projekt, mit dem sich niemand mehr Meriten verdienen kann

    • s21-Winkeladvokaten



    Vermutung oder Realität?

    01 04. 20 23:38

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    Bayreuth 2020

    31 03. 20 23:55
    "Weißt Du, wie das wird?" Mit dieser Frage der Nomen fahren Wagner-Enthusiasten zu den Bayreuther Festspielen. Seit ein paar Stunden weiß man es: es wird nichts, die Festspiele sind abgesagt. Seine Leiterin Katharina Wagner hielt das noch unlängst für einen Supergau.

    Und was sagen die Schicksals-Nornen zu Stuttgart 21? Obwohl die mächtigen Macher immer noch verzweifelt am Ring des Durchgangsbahnhofs schmieden, kann daraus nichts werden, zu groß sind die Probleme des „Jahrhundertprojekts“. Um einen Supergau zu verhindern, sollte nach dem Baustopp eine Lösung mit „oben bleiben“ gefunden werden in Richtung Umstieg 21.


    Schmeichelworte verkehrt seit 13.03.2020
    30 03. 20 23:32

    • absolutes Verkehrschaos

    • milliardenschwerer Fehler

    • irreparabler Stuttgarter Sündenfall

    • Weiterbau von S21 = Teil von Coronakrise und Wirtschaftscrash

    • absehbares Scheitern

    • wahnwitzig teurer Tiefbahnhof

    • Schwachsinn S21



    mit Stockente

    29 03. 20 23:44
    Zwischennutzung als Biotop: S21-Nesenbach-Baustelle
    Foto Wolfgang Rüter 27. März 2020

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    aufgeschnappt
    28 03. 20 23:24

    Vorarbeiten für den Ausstieg aus dem s21-Fiasko“

    _____________________________________
    Was, wie, wo, wann? Natur und Vernunft am Werk?



    aus 2019

    27 03. 20 23:07
    „Die immer deutlicher werdenden Widersprüche und Grenzen des Projekts und die versagenden Verantwortlichen sind das eine, die Bürgerbewegung gegen S21, die Jungen, die um ihre Zukunft kämpfen, sind das andere.“
    ______________________________________________

    Quelle:
    das-desasterjahr-fuer-stuttgart-21



    auf den Prüfstand
    !
    26 03. 20 20:00

    Appell der S-21-Kritiker „die letztlich unvermeidliche Einstellung der Arbeiten auf den S21-Baustellen als Chance für eine Denkpause zu nutzen, das Projekt im Hinblick auf das Kosten-Nutzen/Schadens-Verhältnis noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und nach Auswegen und alternativen (Um)- Nutzungsmöglichkeiten für Bahnhofsgrube, Tunnel und Anlagen zu suchen.“



    vergeblicher Aufruf

    25 03. 20 23:53
    In E-Mail von heute zum Thema von gestern „ungebremst ins Desaster“:

    S 21 BAUSTOPP wg. CORONA
    Zum Schutz der Bauarbeiter vor Ansteckung

    - wurden in Italien sämtliche Bauarbeiten eingestellt;
    - haben in Frankreich die Bau-Unternehmen die Arbeiten auf den Baustellen stillgelegt;
    - haben die österreichischen Baukonzerne PORR und Strabag ihre Baustellen in Österreich für 3 Monate unterbrochen.

    Aber in Stuttgart buddeln sie weiter. ______________________________________________
    Das ganze Buddeln ist vergeblich und es vergrößert den Schaden von Unsinn 21.



    ungebremst ins Desaster

    24 03. 20 15:04
    Aus der Rede von Dr. W. Wolf gestern:
    (1. Olymp. Spiele, 2. BER) „
    Projekt 3 ist – natürlich – Stuttgart 21. Bis zum Tag, an dem diese Rede aufgezeichnet wird, Sonntag dem 22. März, wird beim Monsterprojekt Stuttgart 21 weiter gearbeitet. In der jüngsten Presseerklärung von DB und Projektgesellschaft, datiert auf den 16. März, heißt es: „Das Projekt Stuttgart 21 nimmt immer mehr Gestalt an…“ Kein Wort zu Corona. Und dies, obgleich hier Hunderte Beschäftigte auf engem Raum in Tunnel und Baugruben arbeiten. Obgleich viele von diesen Mineuren und Planern in engen Container-Unterkünften zusammengepfercht wohnen. Obgleich es hunderte osteuropäische Arbeitskräfte gibt, die nach Hause wollen – weil sie dort gebraucht werden, weil sie Angst haben, angesichts der vielen Grenzschließungen und Quarantäne-Maßnahmen nicht mehr zu ihren Liebsten, nicht mehr zu ihren Familien nach Rumänien, Bulgarien, Österreich und anderswo zurückkehren zu können. Dies, obgleich Strabag und PORR – die bei S21 maßgeblich aktiven Baufirmen – österreichweit bereits alle Baustellen geschlossen haben und in Wien für drei Monate (!) Kurzarbeit beantragen mussten.“



    Coronazeiten

    23 03. 20 23:00
    (Gestern kein Blog wegen Corona-Umständen.)

    Dr. Winfried Wolf, Redner der heutigen Montagsdemo als Oben Bleiben TV:
    „…auch und gerade jetzt in Coronazeiten soll bis zur letzten Sekunde weitergebaut werden.“
    ______________________________________________________
    Wann ist „die letzte Sekunde“? Vermutlich sehr lange vor der geplanten Fertigstellung! Denn das Scheitern ist „absehbar“ (Dr.W.Wolf).



    alter Kaffee (8)

    21 03. 20 23:19
    …aber kein kalter Kaffee! Allerdings ist dieses wichtige Argument noch nicht so alt wie die anderen.

    J.K. an MP Kretschmann:

    Die überhöhte Feinstaubbelastung
    Die Wolke aus dem Abrieb von Eisen und heißen Bremsbelägen wird von jedem Zug aus dem Tunnel in die Halle hineingeschoben.

    „Finden Sie es richtig, dass die körperliche Unversehrtheit der Fahrgäste und des Personals beeinträchtigt wird, wenn sie diese verseuchte Luft atmen müssen?



    alter Kaffee (7)

    20 03. 20 21:51
    …aber kein kalter Kaffee!

    J.K. an MP Kretschmann:
    Der Bahnhof als Schwimmhalle
    Die schräge Tiefhaltestelle liegt wie ein Riegel quer zum Tal. Bei extremen Hochwasserlagen flutet das Grundwasser die Halle automatisch durch extra dafür vorgesehene Öffnungen in den Seitenwänden, damit der Trog insgesamt nicht aufschwimmen kann.

    „Finden Sie es richtig, dass bei den zunehmenden Wetterkapriolen die Halle irgendwann voll läuft? An die 300.000 Pendler und Reisende täglich erreichen dann mit dem Zug wochenlang wegen der anstehenden Wartungsarbeiten nicht das Zentrum von Stuttgart.“


    alter Kaffee (6)

    19 03. 20 20:12
    …aber kein kalter Kaffee! J.K. an Kretschmann:

    Der ungenügende Brandschutz

    Sie kennen das Bild des brennenden ICE-Waggons auf freier Strecke: Die Menschen beobachten aus der Nähe, ein wenig abseits, wie in der Hitze selbst Aluminium brennt und eine schwarze Rauchsäule schnell in die Höhe steigt. In der geschlossenen Tiefhaltestelle wird sich der Rauch rasch an der Decke ausbreiten, nach unten sinken und die flüchtenden Fahrgäste auf den in manchen Bereichen viel zu engen Bahnsteigen (Treppen, Lifte, Kelchstützen) einholen. Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie die mit schwerem Atemgerät ausgerüsteten Feuerwehrleute an den Brandherd gelangen? Den flüchtenden Fahrgästen dürfen die sich nicht entgegenstemmen, um an den Brandherd zu gelangen. Derweil wird sich das Feuer um so besser entfachen können, weil es nicht sofort eingedämmt werden kann. Was bewirkt wohl der giftige Rauch, der in die Tunnelröhren aufsteigt? Vielleicht sind dort zwei bis drei vollbesetzte Personenzüge in ihren Blockstrecken zum Halt gezwungen worden, weil sie nicht in die Tiefhaltestelle einfahren dürfen.


    Finden Sie es richtig, die körperliche Unversehrtheit und das Leben der Fahrgäste leichtfertig aufs Spiel zu setzen, obwohl Sie zuvor diesen Konstruktionsmangel zwar kannten, aber den Weiterbau bis jetzt nicht verhindert haben.



    alter Kaffee (5)

    18 03. 20 23:40
    …aber kein kalter Kaffee! J.K. an Kretschmann:

    Die schräge Tiefhaltestelle
    Bei einem Gefälle von 6 m auf 400 m Länge können Züge während des Umsteigens unbeabsichtigt wegrollen. Unbeabsichtigte Wegrollvorgänge haben sich im viel weniger schrägen Hauptbahnhof von Köln schon des Öfteren ereignet. Dabei sind Fahrgäste verletzt worden.

    Finden Sie es richtig, dass die körperliche Unversehrtheit der Fahrgäste gefährdet wird, nur weil Sie diesen Konstruktionsmangel nicht moniert und nicht verhindert haben?


    Schmeichelworte verkehrt seit 12.03.2020
    17 03. 20 17:37

    • unsägliches Produkt Tiefbahnhof

    • empörende Fehlplanung

    • (Steuer-)Geldvernichtungsmaschine

    • krachend gescheitertes Fehlprojekt

    • Symptom einer Demokratiekrise

    • an allen Ecken und Enden mangelhaft

    • Schiefbahn-Tunnel-Haltestelle Stuttgart21

    • Bahnverkehr-Zerstörung durch Stuttgart21



    Parolen der Capella
    16 03. 20 22:57
    Heute 505. Montagsdemo, erstmals als Oben Bleiben TV. Die Capella rebella bringt Demostimmung:
    „Und was sie auch treiben, wir werden oben bleiben!“
    „Attacke, Attacke, Schiefbahnhof ist Kacke!“
    „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Stadt versaut.“
    Schickt den Scheuer auf den Mond, das ist Raumfahrt die sich lohnt,
    und Pofalla hinterdrein, dann ist er nicht so allein.“

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    weiter im coronaModus

    15 03. 20 22:36
    Die Montagsdemos gehen weiter, und zwar online: Ab morgen, der 505sten. Montagsdemo am 16. März werden bis auf Weiteres die für die Kundgebungen geplanten Beiträge pünktlich abends um 18 Uhr – zur offiziellen Zeit des Demo-Beginns – als „Oben Bleiben TV“ im Internet präsentiert.

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    Hölderlin (2)

    14 03. 20 23:16
    „…Aber kommen doch auch der segenbringenden Schwalben
    Immer einige noch, ehe der Sommer, ins Land.
    Nämlich droben zu weihn bei guter Rede den Boden,
    Wo den Gästen das Haus baut der verständige Wirt;
    Daß sie kosten und schaun das Schönste, die Fülle des Landes,
    Daß,
    wie das Herz es wünscht, offen, dem Geiste gemäß
    Mahl und Tanz und Gesang und Stuttgarts Freude gekrönt sei,
    Deshalb wollen wir heut wünschend den Hügel hinauf…“
    (aus
    Der Gang aufs Land“)
    ________________________________________

    „Komm! ins Offene, Freund!“, so beginnt dieses Gedicht mit Stuttgart als Ortsangabe. Was hat es aber mit Stuttgart 21 zu tun?
    Nun, dieses unselige Projekt ist das krasse Gegenteil von oben und „offen“, es ist geschlossen, unten, beengt. Die Panoramabahn und auch die anderen Zufahrten zum Kopfbahnhof verkörpern das Offene

    zu schaun das Schönste, die Fülle des Landes.“



    Hölderlin (1)

    13 03. 20 18:16

    MetropoliS21 (2008)

    Ihr wandelt droben im Licht,
    Auf Halbhöhenlagen,
    Stadtplaner, Aktionäre, Investoren!
    Frisch umsäuseln euch Lüfte leicht,
    In Doppelgaragen Mercedes und Smart.

    Weh mir, wo nehm ich, wenn
    Es unten ist, die Aussicht, und wo
    Den Sonnenschein?
    Betonwände stehn
    Sprachlos und kalt.
    Mein Stuttgart - wohin denn du? Quelle


    Verschlechterung

    12 03. 20 22:16
    Aus Schwarzwälder Bote, Gäubahn-Faktencheck

    „S 21 bedeutet für die meisten Passagiere der Gäubahn auch nach der Fertigstellung keine Verbesserung.“
    ___________________________________

    Nicht nur keine Verbesserung, sondern es ist eine sehr ärgerliche Verschlechterung. Die Tunnelroute über den Flughafen erzeugt Konflikte mit der S-Bahn; die traumhafte Panoramabahn wird durch beklemmende Tunnelfahrten nur sehr schlecht ersetzt.



    Schmeichelworte verkehrt seit 27.2.2020
    11 03. 20 21:22

    • aberwitziges Projekt

    • gigantische Fehlplanung

    • führt ins absolute Desaster

    • Misere ohne Ende

    • entgleistes Bahnprojekt

    __________________________________________
    Winterreise (Leiermann) der Projektbetreiber und Befürworter: „Keiner mag es hören, keiner sieht es an…“



    Wer hat den Käse zum Bahnhof gerollt?

    10 03. 20 07:22
    Wer hat die Leiter zum ICE gebracht? Die Feuerwehr! Bis diese bei Kilometer vier im Fildertunnel angekommen ist… ob es bei einem Brand noch was zu retten gibt?

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    alter Kaffee... (4)

    09 03. 20 10:51
    …aber kein kalter Kaffee! Gastblog von H.R.
    Ein „harmloser“ Unfall des TGV bei Straßburg wird mit Foto in der Stgt.Zeitung vom 06.03.2020 veröffentlicht. Man sieht ganz deutlich die 6-7-stufige „Not“-Treppe, die ca. 1.3 m ins freie Gleisgelände hineinragt.

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    Herr MP Kretschmann, Sie als oberster kritischer Projektbegleiter von S21 sollten sich eigentlich vorstellen können wie sich so ein Fall in einem Tunnel mit einem 346m langen Zug auswirkt. Zwischen Waggonaussenwand und Tunnelwand sind aus S21-„Einspar“-Gründen (um die 4,25Mia-€ Kosten !!! einzuhalten) nur knappe 1,1m Rettungswege vorhanden.
    Da nur alle 500m (aus Einspargründen s.o.) Notausgänge vorhanden sind, versperren die Nottreppen(falls vorhanden) mindestens 24 mal den Fluchtweg.
    Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie über Volksabstimmung reden und aus Einspargründen jetzt bei knapp 10 Mia€ sich lässig zurücklehnen...
    ________________________________________________
    MP Kretschmann hat oft genug gesagt, dass er S21 ablehnt, wegen der Volksabstimmung das Projekt aber zulassen muss. Über Naturgesetze und die unheilbaren S-21-Mängel kann aber nicht abgestimmt werden.



    alter Kaffee... (3)

    08 03. 20 10:39
    …aber kein kalter Kaffee! J.K. an Kretschmann:
    Die schräge Tiefhaltestelle Bei einem Gefälle von 6 m auf 400 m Länge können Züge während des Umsteigens unbeabsichtigt wegrollen. Unbeabsichtigte Wegrollvorgänge haben sich im weniger schrägen Hauptbahnhof von Köln schon des Öfteren ereignet. Dabei sind Fahrgäste verletzt worden. Warum haben Sie diesen Konstruktionsmangel nicht moniert und nicht verhindert?



    alter Kaffee (2)

    07 03. 20 12:23
    …aber kein kalter Kaffe! J.K. an Kretschmann:
    Die Kosten
    Immer wieder musste die Bahn zugeben, dass S21 teurer wird als geplant. Vor der Volksabstimmung galten 4,526 Mrd. € als Sollbruchstelle, ab der das Projekt unwirtschaftlich werden würde. Inzwischen rechnet die Bahn mit 8,2 Mrd. €, der eigene Architekt Ingenhoven schon lange mit 10 Mrd. €, ebenso der Bundes-rechnungshof. Mit einem Baustopp jetzt und dem Umstieg-21 könnten 4 bis 5 Mrd. € eingespart werden, und man hätte einen bestens funktionierenden Bahnknoten, aber kein Nadelöhr wie S21. Sehenden Auges lassen Sie zu, dass Steuergelder in Milliardenhöhe für ein Unsinnsprojekt vergeudet – ja: im Grunde veruntreut werden.


    alter Kaffee...(1)
    06 03. 20 21:24
    …aber kein kalter Kaffe! J.K. an Kretschmann:
    Die geringere Leistungsfähigkeit
    Sehenden Auges lassen Sie zu, dass die seit ca. 100 Jahren bestens funktionierende Infrastruktur des Kopfbahnhofs mit Ihrer Unterstützung von der Bahn selbst und der Stuttgart 21 Bau-, Beton- und Immobilien-Lobby mutwillig zerstört wird, dass ein integraler Taktfahrplan mit optimalen Zugverbindungen für die Fahrgäste verhindert wird. Für die 14 Destinationen im Stuttgarter Bahnhof benötigt man 14 Gleise. Der Kopfbahnhof hat 16 Gleise. Also immer noch zwei Gleise in Reserve, wo z.B. eine Schnell-S-Bahn zum Flughafen warten könnte.dass zukunftsweisende Pläne nicht verwirklicht werden können: Der Ausbau des Kopfbahnhofs auf 29 Bahnsteigkanten für 72 Zugfahrten in der Hauptverkehrszeit mit weiteren Überwerfungsbauwerken für kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrten; Kosten ca. eine Mrd. €. Geplant von Vieregg & Rößler im Jahre 2011.



    im Gegenteil!
    05 03. 20 23:42
    Zum MgvG (Blog gestern) der BMVI Scheuer:
    „Wir wollen wichtige umweltfreundliche Verkehrsprojekte beschleunigen.“
    _______________________________________________
    Stuttgart 21 als „umweltfreundlich“ zu bezeichnen, zeigt die ganze Verlogenheit und Ignoranz der S21-Propaganda.
    Umgekehrt!


    MgvG

    04 03. 20 19:34

    Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz

    _______________________________________
    Der Bundesrat hat (wegen Enthaltung von Bad.-Württ.!) zugestimmt. Es beginnen jetzt die Klagen der Umweltverbände; ein Urteil wie bei der gescheiterten PKW-Maut wird erhofft.
    Übrigens: das MgvG als Wortungetüm übertrifft mit 11 Silben und 34 Zeichen noch das
    Schienenpersonenfernverkehrsgesetz mit nur 10 Silben und 33 Buchstaben.



    zu spät?
    03 03. 20 22:46
    MdB Matthias Gastel (Grüne) in einer aktuellen E-Mail:

    „Für einen Stopp ist es längst zu spät.“

    ____________________________________________
    Für ein zerstörerisches und unwirtschaftliches Projekt ist ein Stopp nie zu spät!



    Profithaie am Zerstörungswerk

    02 03. 20 10:58
    StZ. „Der Bonatzbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs wird in den kommenden Jahren komplett umgebaut.“
    _______________________________________________
    Die noble und
    großzügige Bahnsteighalle ohne Werbung und Verkaufsbuden wird jetzt von kulturlosen Projektoren als Hotel und Einkaufszentrum noch mehr „verwertet“. Damit werden wieder Fakten geschaffen, die einen künftigen Kopfbahnhof erschweren und verteuern; dabei ist Stuttgart 21 heute schon sichtbar gescheitert im Hinblick auf Leistung, Bauzeit, Kosten, Reisequalität u.a. Aber Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft ganz hinten in der Warteschlange (Matthias Richling).“


    alternativlos?

    01 03. 20 22:46
    Wir informieren:
    • über die gigantische Fehlplanung
    • über den Widerstand gegen das Tiefbahnhofprojekt
    • und über UMSTIEG21, das Alternativkonzept, um das absehbare Scheitern von S21 mit konstruktiven Ideen noch zu einem lohnenden Ziel zu bringen.
    _____________________________________________________

    Aus der
    neuen Broschüre von K21.



    reingelegt

    29 02. 20 11:01
    Statement Alt-OB Rommel im Dez. 2007:
    "Dieser [Durchgangsbahnhof S21] hat im Vergleich mit dem Gleiswirrwarr des gegenwärtigen Kopfbahnhofs deutliche Vorteile. Vor allem die etwa doppelte Leistungsfähigkeit, welche die Experten immer wieder geprüft und bestätigt haben, wenn Kritik geübt wurde."
    Fazit: „Der Stadt Bestes“ wurde gefunden. Jetzt müssen wir es aber auch tun und nicht das Gegenteil. Sonst haben die Schildbürger hier ein neues Zuhause gefunden."



    Leerformel?

    27 02. 20 19:46
    Schluss der Rede von Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22, auf der 501. Montagsdemo am 17.2.2020:

    Trotz alledem! Wir werden: Oben bleiben!

    _______________________________________________
    Ist das Zweckoptimismus, eine Leerformel? Für mich ist es die Erkenntnis, die ich als Blogmotto schon vor 11 Jahren formuliert habe. Aus dem jetzt schon erkennbaren Scheitern ergibt sich das „oben bleiben“ von selbst.



    Schmeichelworte verkehrt seit 21.2.2020
    26 02. 20 22:15

    • Verkehrt-Projekt

    • planerischer Riesenmist

    • Bahn hat sich verzockt

    • verkehrspolitisch völlig unsinnig

    • vom Prestigeobjekt zum Problemfall



    helau und alaaf

    25 02. 20 17:50

    Quelle. „Heute besitzt die Deutsche Bahn ein nur noch irrsinnig zu nennendes Netz von 675 Firmen in der ganzen Welt. Darunter finden sich Bahngesellschaften in Großbritannien…Demnach besitzt die Deutsche Bahn:

    • ein VW-Autohaus in Slowenien
    • eine dänische Firma, die neben einer Sprachschule auch eine Fahrschule für Taxi- und Busfahrer und eine Vorschule für die Polizeiausbildung betreibt
    • eine britische Firma für Krankenwagen und Krankentransporte
    • etliche Firmen, die Autos reparieren oder lackieren oder sich um Gebrauchtwagen kümmern
    • sowie Anteile an diversen Einzelhändlern, zum Beispiel für Fahrräder, Elektroartikel, Pappaufsteller, Plakate, Tischaufsteller und Notizblöcke
    Was dies alles mit dem Unternehmenszweck, den öffentlichen Schienenverkehr in Deutschland zu betreiben, zu tun haben soll, wissen sicher noch nicht einmal die Herren Mehdorn, Grube und Lutz, die den „Bahnchef“ über Jahre hinweg wie einen Vornamen getragen haben.“



    heute Rosenmontags-Demo...
    24 02. 23 00:00
    …mit der Capella Rebella und Eidechsenmasken

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    Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (11)

    23 02. 20 09:20

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    Stgt. Hbf an Gleis 12, nur 25 Meter (Foto im Blog vom 21.2.2020) von der Uhr im Querbahnsteig (Blog v. 21.2.2020) entfernt!



    Mekka versus Riesenmist

    22 02. 20 23:05
    tag 24: Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU): „Das wird mal die zentrale Verkehrsinfrastruktur Baden-Württembergs werden", sagte Oettinger der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart… „Die Schiene wird Weltklasse werden… Ich bin sicher: Wenn der Bahnhof eingeweiht ist, wird er für Architekten aus der ganzen Welt ein Mekka werden, ein Anziehungspunkt.

    MdB Anton Hofreiter (Grüne) im
    Spiegel: „Stuttgart 21 ist einfach nur planerischer Riesenmist, bei dem die Bahn sich verzockt hat. Auch Verkehrspolitisch völlig unsinnig.“



    Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (10)

    21 02. 20 19:41
    heute um 11:55 Uhr Hbf Stuttgart vor Gleis 12

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    Schmeichelworte verkehrt seit 14.2.2020

    20 02. 20 22:38

    • Unfug – ökonomisch, ökologisch, verkehrlich, sicherheitstechnisch

    • Immobilienprojekt mit Bahnhof

    • gigantischer Infrastruktur-Rückbau

    • vorrangig städtebauliches Projekt

    • viel zu eng geplanter Bahnhof

    • einmaliger Zynismus



    Sachargumente schwächeln gewaltig

    19 02. 20 23:57
    Stuttgarter OB-Kanditat Nopper 2010:
    "Wir als Befürworter von Stuttgart 21 setzen auf die Kraft der Sachargumente.“
    ____________________________________
    Die damaligen Sachargumente
    „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ sind bereits 2013 aus dem Verkehr gezogen worden, weil sie sich als „fragwürdig, halbwahr oder falsch“ erwiesen haben.


    Vertuschung

    18 02. 20 23:06

    Der Stuttgarter Kopfbahnhof-Befürworter K.A. in einer E-Mail an mich:
    „Hast Du heute in der StZ gelesen, dass
    Hany Azer eine Auszeichnung bekommen hat und sie bringen es fertig, mit keinem Wort seine 121 Risiken (& 1 Chance) zu erwähnen - toll!“
    ___________________________________
    Die Monopolpresse (SZ, StZ usw.) bringt scheinbar sachliche Nachrichten, verschweigt aber wesentliche Fakten, die zwingend dazu gehören. Sie (SZ) bringt es auch fertig, Frei Otto als Miterfinder der Kelchstützen zu würdigen, ohne seine
    fundamentale Kritik und die frühzeitige Abkehr (2009) vom Projekt S21 zu erwähnen.



    sarkastisch

    17 02. 20 13:23

    Man darf gespannt sein, wie sich diese Stadt selbst vernichtet.“
    ____________________________________________
    Aus einem Kommentar zu dem Wasser/Düker-Problem in
    Kontext-Wochenzeitung.



    Zeitbilanz (17)
    16 02. 20 23:05
    schwarzwaelder-bote am 14.2.2020
    Schlagzeile
    Verkehrskollaps bei Gäubahn ist vorprogrammiert
    Untertitel „Pendler müssen in Zukunft mehr Reisezeit in Kauf nehmen.“
    ___________________________________________
    Wie dumm ist das denn, wenn in der
    Zeitbilanz bei Stuttgart 21 den kleinen (eher keinen) Fahrzeitgewinnen sehr hohe Verluste an Reise- und Lebenszeit entgegen stehen? Z.B. 2 Minuten Gewinn, 2 Stunden Verlust? Dies realistisch zu untersuchen nach den reichlich vorhandenen Quellen, wer macht’s?


    Trauerspiel

    15 02. 20 22:58
    SWR: Herr Luik, am 2. Februar jährt sich der Jahrestag des offiziellen S21-Baubeginns zum zehnten Mal. Aus Ihrer Sicht ein Grund zum Feiern?

    Arno Luik: Es ist, wenn ich das so gefühlsbetont sagen darf, ein Grund zu trauern. Vielleicht fast zum Verzweifeln. Denn in Stuttgart wird etwas gebaut, von dem nahezu alle Beteiligten wissen: Es ist Unfug – ökonomisch, ökologisch, verkehrlich, sicherheitstechnisch…



    hoffen und bangen

    14 02. 20 11:44

    Ein Bahn/Bus-Nutzer in einem drastischen Beschwerdebrief an Bahn/Bus/Verkehrsministerium (von heute Nacht 0:15 Uhr und damit weitere Lebenszeitvernichtung und Schlafraub!):

    „… im Laufe der letzten Jahre habe ich als Berufspendler einen beträchtlichen Teil meiner Lebenszeit mit hoffen, bangen und warten in Zügen, auf Bahnhöfen und Bushaltestellen verbracht.“
    ___________________________________
    Im Schreiben wird als Ursache der Misere u.a. auch Stuttgart 21 genannt (
    kleine Doku der Zeitverluste).



    Schmeichelworte verkehrt seit 6.2.2020
    13 02. 20 23:44

    • aberwitziges Projekt

    • verheerendes Projekt

    • Loch 21

    • das umstrittenste deutsche Infrastrukturprojekt

    • unnützer Prestigebau



    Hilft die hl. Barbara?

    12 02. 20 22:25
    Großfoto „Durchbruch im Fildertunnel“ (Ausschnitt) swp-Titelseite heute.

    Untertitel: „Mit einer Figur der heiligen Barbara im Arm gehen zwei Bauarbeiter Hand in Hand durch den Tunneldurchschlag der ersten Röhre des Fildertunnels.“…
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    Freche und plumpe Fälschung! Leicht erkennt man eine dicke Mauer mit Eisenarmierung statt einer Tunnelröhre. Die hl.Barbara soll wohl „Gottes Segen“ beschwören. Auf solchen Fake-Nachrichten kann aber kein Segen liegen!



    die Bahn sagt

    11 02. 23:45

    Kontext-Wochenzeitung: „Viele haben vor den Gefahren gewarnt, die die Bauarbeiten für Stuttgart 21 bergen. Besonders heikel: das Unterwasserbetonieren für den Nesenbach-Düker. Derweil sprudeln in Obertürkheim jeden Tag drei Hallenbäder voll Wasser in die Baustelle – seit anderthalb Jahren. Doch die Bahn hat die Lage im Griff. Sagt die Bahn.“



    missglückte Ausrede

    10 02. 20 23:39
    OB Kuhn fragt bei der Bahn nach und unterschreibt deren Antwort:

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    Die Reisenden werden gebeten, die Bahn über den ganzen Tag verteilt zu benützen, damit die Verdoppelung erreicht werden kann.


    Zeitbilanz (16)
    09 02. 20 10:01
    15 Blogeinträge befassten sich seit Juli 2017 mit dem immer groteskeren Missverhältnis von Fahrzeitgewinn durch Stuttgart 21 und den Zeitverlusten der Bahnkundschaft und der Verkehrsteilnehmer. Eine von vielen Hiobsbotschaften (Stuttgarter Nachrichten) des „best geplanten“ Projekts:

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    Aus einer alten PM der Schutzgemeinschaft Fildern, Steffen Siegel:
    “Wieviel Lug und Trug müssen wir eigentlich noch ertragen, bis endlich die Politik den Mumm hat, dieses an allen Ecken und Enden fehlgeplante, Leib und Leben der Fahrgäste gefährdende und immer teurer werdende Murksprojekt zu stoppen? Wann endlich hört man damit auf, gutes Geld der Steuerzahler schlechtem hinterher zu werfen?“


    Prellbock-Anbetung

    08 02. 20 23:52
    500. Montags-Demo gegen Stuttgart21, 03.02.2020, Timo Brunke: Vom Öltank zum Prellbock

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    „Eilet herbei alle, für die wir absägen den Ast, auf den ihr sitzet…im Namen der Automobilisierung, der Raffgier und des Staatsverbrechens.“



    Baufortschritt

    07 02. 20 23:32

    Der unübersehbare Baufortschritt wird oft als Argument der angeblichen „Unumkehrbarkeit“ angeführt. Das Projekt S21 wird aber durch den Baufortschritt nicht besser, die unheilbaren Mängel bleiben und das Scheitern kommt immer näher.



    parteiische Vermeidung

    06 02. 20 20:13
    Aus Parkschützerseite, von „Zapf“:
    Zur Sache Baden-Württemberg" am Donnerstag, 6. Februar 2020, 20:15 Uhr: Unpünktliche Züge, frustrierte Pendler - was tun gegen das Dauerchaos auf der Schiene?
    Im Schienennahverkehr zwischen Mannheim und Ulm, im Breisgau-Hochschwarzwald und entlang des Bodensees herrscht Chaos: Die Abteile sind überfüllt, Zugverbindungen verspätet oder fallen ganz aus. Zehntausende Bahnpendler sind betroffen…
    Das schwäbische Staatsfernsehen vermeidet wieder jeden Hinweis auf das S21-Fiasko.



    Schmeichelworte
    verkehrt seit 26.1.2020
    05 02. 20 09:00

    • eines der größten und unsinnigsten Bauprojekte in der Industriegeschichte Deutschlands

    • katastrophaler Kellerbahnhof

    • kapazitätsminderndes und sauteures Projekt

    • es ist der totale Wahnsinn

    • Wahnhof

    • ein Ding der Unmöglichkeit

    • absehbar eine Katastrophe herbeiführen

    • ewiges Sicherheitsrisiko

    • das durchgepaukte Wahnsinnsprojekt

    • Bosheitsakt gegen die Zukunft

    • Katastrophe mit Ansage



    Anmoderation gestern

    04 02. 20 12:00
    Dr. Angelika Linckh:
    ­17:50 Uhr
    In 10 Minuten beginnt hier die 500. Montagsdemo unter dem Motto „Weg mit der Flasche unter den Bahnhöfen“, Demos und Aktionen, seit die Pläne für dieses aberwitzige Projekt vor über 25 Jahren verkündet wurden! Foto S.B.

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    Die 500ste Montagsdemo gegen die städtebauliche Schande und den KlimaSkandal Stuttgart21, und schon allein wegen des Ausmaßes dieses klimapolitischen Verbrechens sagen wir mit Bertolt Brecht zum wiederholten Mal:
    Nichts wird uns davon überzeugen, dass es aussichtslos ist,
    „der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen“ und dass wir das „tausendmal Gesagte immer wieder sagen“ werden, „damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!“

    Dass die Katastrophe mit Ansage bis heute weitergetrieben wird, heißt
    eben nicht, dass des grünen Kretschmanns „Käs gegessen“ ist – Immer wenn irgendwo ein Zug in Brand gerät, denken wir an 60 km Tunnel und zwei Tiefbahnhöfe ohne genehmigtes Brandschutzkonzept.
    Und „befriedet“ ist gar nichts –
    wir waren immer friedlich, und mussten uns von gewalttätigen Regierenden mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray bekämpfen lassen, viele von uns wurden zum Teil schwer verletzt, weil wir für unsere Überzeugungen auf die Straße, für die grüne Lunge der Stadt und für den Schutz des Stadtklimas in unseren Park gegangen sind!

    Wir mussten Verleumdung, infame staatsanwaltliche Ermittlungen und Hausdurchsuchungen über uns ergehen lassen und Mitstreiter*innen werden noch heute vor Gericht gezerrt – das nächste Mal übermorgen am Mittwoch um 9 Uhr im Amtsgericht Hauffstr wegen angeblichen Hausfriedensbruchs, angezeigt von der Deutschen Bahn, für die absolut friedliche Aktion, ein Banner von diesem Bahnhofsdach zu hängen! Ich bin überzeugt davon, dass viele von uns den Saal voll machen und Solidarität zeigen werden! Wie unsere Demos und Kundgebungen sind solche Aktionen legitimes demokratisches Recht und notwendig, um den millionenschweren Desinformationskampagnen von Bahn und Tunnelblick-Politikern, außer besseren Argumenten auch eigene Bilder entgegensetzen zu können, einfach unübersehbar zu werden!
    Ja, es ist nach über 10 Protestjahren schon eine kleine Sensation, dass wir
    trotz alledem! immer noch hier demonstrieren und entschlossen sind, weiter zu machen!
    Wir berauschen uns dabei nicht im Mindesten an unserem Durchhaltevermögen, sondern sind und bleiben empört, dass dieses von ungezählten Eisenbahnfachleuten und Klimaschützern als unfassbar schädlich kritisiertes Projekt weitergetrieben wird.



    500
    03 02. 20 23:31
    500. Montagsdemo am 3. Februar Foto S.B.

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    Wer sich fragt, woher so viele Menschen die Kraft und Motivation nehmen, so viele Jahre lang so viele Demos zu machen, der wird bei der 500sten die Antwort finden: anders als mit durchhaltender Empörung ist der Wahnsinn dieses Projekts und die Ignoranz der Verantwortlichen nicht auszuhalten.

    Eine Meinung aus der Frankfurter Rundschau ohne den Unumkehrbar-Blues: „Das durchgepaukte Wahnsinnsprojekt“.
    Hier das Video von der heutigen 500. Montagsdemo für nicht Dabeigewesene.


    HEUTE 10-jähriges "Jubiläum"

    02 02. 20 11:54
    Zum Jubeln gibt es bei diesem „Jubiläum“ so wenig wie bei den Gedenktagen zum Beginn zweier Weltkriege. Die „Prellbockanhebung“ vom 2.2.2010 ist ein Trauertag , insbesondere für Stuttgarter und Bahnkunden. Der entlarvende Bericht im ZDF (10 Minuten) zeigt die Empörung der Stuttgarter
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    und dokumentiert das Politikversagen. Die Verantwortlichen von damals wie Grube, Schuster und Ramsauer kommen zu Wort, haben inzwischen ihre Ämter verloren und sich schuldig gemacht (Milliardenschaden für den Steuerzahler). Aber Hany Azer, von Grube beim Festakt noch hochgelobt, hat mit seinem Memorandum „Chancen und Risiken beim Großprojekt Stuttgart 21“ (1 Chance, 120 Risiken!) den Unsinn es Projekts insbesondere im Hinblick auf Kosten und Gefahren deutlich gemacht und ist aus Stuttgart verschwunden.



    Krebsschaden 21

    01 02. 20 23:00
    Boris Palmer im Interview:
    „Es gibt so viele Gründe, S 21 als ungerecht und falsch einzustufen, und das ist es ja auch. Aber Krebs ist auch nicht gerecht und richtig, und trotzdem muss man am Ende damit klarkommen.“



    Baustart 10. Jahrestag

    31 01. 20 21:29
    („Prellbockanhebung“ am 2.2.2010)
    Kretschmann: „Also ich frag Sie nochmal: Sie wollen einem Mitglied eines Verfassungsorgans, das für die Finanzierung dieses Projekts mit verantwortlich ist, den Zutritt hier verweigern?“ Sicherheitskontrolleur: „Jawohl“. Kretschmann: „Das muss ich zur Kenntnis nehmen, ja das ist ungeheuerlich.“ Bericht im ZDF vom Baubeginn, Minute 08:20
    _____________________________________
    Ich war damals bei der Zurückweisung in nächster Nähe dabei…


    vox Kretschmanniensis

    30 01. 20 17:47
    "Ich persönlich sehe es so, dass durch die Volksabstimmung der Konflikt befriedet wurde", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart.“
    ___________________________________
    S.B.: Ich persönlich sehe es so, dass die Volksabstimmung als Feigenblatt zur Machterhaltung der Grünen herhalten muss und der Konflikt keineswegs „befriedet“ wurde.



    Ausschnitt

    29 01. 20 20:31

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    „Um es bildlich auszudrücken, mit Stuttgart 21 wird in jeder Hinsicht ein Flaschenhals geschaffen, der der Verkehrswende hin zu einer ausbaufähigen, klimapolitisch sinnvollen Mobilität auf der Schiene im Wege steht“ (aus der Rede von Michael Becker am Montag).




    Machtkalkül an Stelle von Vernunft

    28 01. 20 11:51
    Arno Luik zu den Wendehälsen

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    Nimmerleinstag

    27 01. 20 15:51
    Beginn einer E-Mail von K.T.:

    „Der Nesenbachdüker sollte seit über 10Jahren fertig sein. Durch die chaotischen `Planungen´, Baubasteleien, Verlegungen und Baufehler wird die Fertigstellung des Tiefbahnhofs immer weiter zum Nimmerleinstag verlegt.“



    Schmeichelworte verkehrt seit 29.12.2019

    26 01. 20 22:36

    • Steuergeldverbrennungsanlage

    • unsäglicher Klotz am Bein des Zugverkehrs

    • widersinniges Projekt S21

    • Projekt (ist) entgleist

    • zukünftige Bauruine

    • haltlose Versprechen

    • bewusster Unsinn

    • von der Unwahrheit wirtschaftlich profitieren

    • Schadprojekt in allen Belangen

    _______________________________________________
    Die markierten Schmeichelworte sind von Walter Sittler (Blog von gestern)



    aus Blogfutter-Reserve

    25 01. 20 22:43
    Walter Sittler im ZDF (schon länger her): ich-weiss-nicht-ob-ich-aufruhren-will:
    „Bei meinem Engagement gegen Stuttgart 21 zum Beispiel ging es nicht um Aufruhr, sondern Aufdeckung haltloser Versprechen, also bewussten Unsinn derjenigen, die von der Unwahrheit wirtschaftlich profitieren.“



    Unrechtspflege

    24 01. 20 18:51
    Rede von Jürgen Klaffke, Kaktus-Initiative in der IHK Stuttgart, auf der 498. Montagsdemo am 20.1.2020
    Liebe Unverzagte,
    die Ihr in Sachen Kopfbahnhof Recht habt und doch (noch) nicht Recht bekommt – was Euch aber nicht daran hindert, mutig und entschlossen den Finger in diese große Wunde der Stadt Stuttgart zu legen. Für eine bessere Stadt, für eine lebenswertere Stadt!



    weiterhin ?

    23 01. 20 12:01
    Aus dem Newsletter der Bahn-AG von heute:
    „Damit das Streckennetz der Bahn auch weiterhin zu einem der frequentiertesten und modernsten Europas gehört, sind natürlich immer wieder entsprechende Modernisierungsarbeiten notwendig.“
    ___________________________________________________
    Das ist sehr geschmeichelt, von wegen „weiterhin“! Tatsächlich ist das „Streckennetz der Bahn“ sträflich vernachlässigt worden unter den Häuptlingen Mehdorn und Grube. So hat die Reichsstadt Pfullendorf keinen Schienenanschluss mehr, weil Nebenstrecken profitorientiert gekappt wurden, viele Weichen bei Überholstellen ausgebaut wurden, und der desolate Zustand der Schienen und Brücken erfordert Langsamfahrstellen. Großprojekte wie das Schadprojekt Stuttgart 21 verbrauchen immer noch Milliarden Euro, die für „Modernisierungsarbeiten“ fehlen.



    Optimisissimus

    22 01. 20 22:26
    Aus einer E-Mail von heute:
    „…und erinnere daran, dass wir uns am Tag des Projektendes von #S21 nachmittags in der Umkehr-Bar unter den Platanen treffen wollten.“
    ________________________________________________
    Es gibt sie noch, die unverdrossenen S-21-Gegner, die an ein vorzeitiges Projektende glauben. Ich gehöre auch dazu und habe ein größeres Feuerwerk für das oben erwähnte Freudenfest gebunkert..



    bestgeplant

    21 01. 20 23:54
    kontext-wochenzeitung:
    …„Damit droht der Untertürkheimer Abstellbahnhof endgültig zur unendlichen Geschichte zu werden. Denn der erste Bauentwurf stammt aus dem Jahr 2004.……………Das aktuelle Verfahren ist somit der vierte Anlauf, den Abstellbahnhof in trockene Tücher zu bekommen.“
    ________________________________________
    „Stuttgart 21 ist das bestgeplante Projekt aller Zeiten.“ (Wolfgang Drexler 2010)



    Retro 2013 aktuell

    20 01. 20 21:36
    In dem Offenen Brief an Minister W. Herrmann mit dem Betreff „Wie das Volk genasführt wird“ (Memory 35) schreibt Christoph Strecker:

    „Wir lassen uns von unserer Regierung nicht zum Narren halten. Wir akzeptieren nicht die Abschaffung des Vertrauens und die Aufkündigung der Redlichkeit.“


    Theorie und Praxis

    19 01. 20 10:54

    Süddeutsche Zeitung: “Wir sind die Heimatstadt der Mobilität", sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. ..“Alles, was sich bewegt und nachhaltig unterwegs ist, heißen wir willkommen", betonte Kuhn.
    ______________________________________
    Über ein Jahrzehnt Großbaustelle Stuttgart 21 bedeutet ständige Spurverlegungen im Zentrum der Stadt mit stop and go-Autoverkehr. Das Bahnprojekt S 21 verschärft die Lage nach der (sehr ungewissen) Fertigstellung.



    Die Messe ist gelesen?

    18 01. 20 16:49
    Alter Leser-Zeitungskommentar, immer noch stimmig:
    „S21 ist Betrug und definitiv gescheitert. Das Fundament trägt nicht, das Lügengebäude hat mächtige Risse bekommen und wird nicht zu halten sein. Die einzige Frage ist, wie viel von unser aller Geld noch den bereits für eine gigantische historische Fehlplanung ausgegebenen Summen für weiteres Zerstörungswerk an funktionierender Infrastruktur zugunsten einer zukünftigen Bauruine ohne Sinn und Verstand hinterhergeworfen wird.“
    _________________________________________________________
    „Die Messe ist gelesen“, so Bahnvorstand Dr. F. Bitzer zu Stuttgart 21 diese Woche in der Sängerhalle Untertürkheim. Aber seit 2009 gibt es die ständigen Werbesprüche „unumkehrbar“, eine der
    Grundlügen der Projektbetreiber.



    ohne Zweifel?

    17 01. 20 11:30
    Schwäbisches Tagblatt heute über gestern:

    Während Gegner von Stuttgart 21 die beiden Erörterungstage als Plattform nutzten, das Projekt im Detail und pauschal zu verwerfen, präsentierte Gerd Hickmann vom Verkehrsministerium des Landes, eine überraschende Kehrtwende. Der Abteilungsleiter öffentlicher Verkehr fegte Zweifel, ob der Tiefbahnhof den Deutschlandtakt und die angestrebte Verdoppelung der Fahrgastzahlen meistern kann, beiseite. „Der Deutschlandtakt geht mit der Infrastruktur im Knoten Stuttgart ohne Zweifel“, sagte Hickmann am Donnerstagmittag. Etwas später, als es um die noch ambitioniertere Verdoppelung der Fahrgastzahlen ging, setzte er noch einen drauf: „Es ist mit dem Großknoten S21 möglich, diese Verdoppelung abzuwickeln“, sagte Hickmann.
    _________________________________________________
    Ist die Erde doch eine Scheibe? Welche Kräfte haben Hickmann umgedreht?



    heute Abend im Rathaus

    16 01. 20 00:06
    Um 18:30 beginnt im großen Saal des Stuttgarter Rathauses die Fachdiskussion zum Thema Deutschlandtakt und Stuttgart 21 ohne Beteiligung der Bahn und der Regierung/Politik. Ergebnis-Vorhersage:
    - Stuttgart 21 ist völlig ungeeignet sowohl für den Deutschlandtakt als auch zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen
    - Die Bahn nimmt es nicht zur Kenntnis und baut weiter.



    lustig oder ärgerlich?

    15 01. 20 11:50
    Oliver Stenzel in Kontext-Wochenzeitung:

    „Eine lustige Woche mit der Bahn: Für eine S-21-Veranstaltung zieht das Verkehrsministerium kurz vor knapp den Diskutanten zurück, die rückzugsunwilligen Eidechsen in Untertürkheim werden als Sündenböcke für Missplanung vorgeschoben, und Baden-Württemberg hat endlich seinen eigenen ICE.“



    Vorteile von Stuttgart 21

    14 01. 20 23:06

    Peter Müller an Bahnchef Lutz wegen Weigerung der Bahn an der Teilnahme zum Podium „Jetzt mal ehrlich“ (Blog gestern):
    …„Warum also traut sich niemand, diese angeblichen Vorteile von Stuttgart 21 der „Öffentlichkeit zu erklären? Ist es etwa "Feigheit vor dem Feind"?
    Da kann ich Sie beruhigen. Die Gegner des Projekts, das ja bekanntlich auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes 1995 als Immobilienprojekt vorgestellt wurde, sind durchweg Freunde der Bahn und eines gut funktionierenden Schienenverkehrs in Deutschland und Europa. Sie sind also Ihre Unterstützer und keine Feinde!
    Zu der Veranstaltung werden übrigens auch Befürworter des Projekts erwartet, die besonders enttäuscht sein dürften, wenn die Bahn - wieder einmal - kneift.“…
    ____________________________________________
    Die Vorteile von Stuttgart 21 wurden bis Ende 2013 in einer Mini-Broschüre im Pixiformat als
    „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ beworben, dann verschwand diese breit gestreute Werbung plötzlich. Warum? Die „21 guten Gründe“ erwiesen sich halt bei kritischer Betrachtung vielfach als fragwürdig, halbwahr oder falsch!

    - Mein Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden:
    "Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“

    - Fazit meiner
    Büttenrede (212. Montagsdemo Rosenmontag 3. März 2014 Schlossplatz Stuttgart):
    „Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern! Die Menschen aus dem Land und besonders die Stuttgarter werden zum Narren gehalten! Deshalb sind wir ja so narret!“



    „Jetzt mal ehrlich!“

    13 01. 20 09:28

    Unter diesem Motto laden wir (Aktionsbündnis) auf kommenden Donnerstag, 16. Januar 2020, 18.30 h ins Stuttgarter Rathaus zu einer Veranstaltung zum „Deutschland-Takt“ ein. Endlich soll einmal öffentlich geklärt werden, wie sich die Bahn und die Politik das vorstellen, wie mit dem im Bau befindlichen Tiefbahnhof die von der Großen Koalition propagierte Verdoppelung der Fahrgastzahlen auch in Stuttgart möglich sein soll.
    ______________________________________________

    Das Ergebnis scheint festzustehen: es ist unmöglich! Was Politik und Bahn vom Weiterbau aber nicht abhalten wird: „nach mir die Sintflut“.


    Blogmotto " S21 hat Natur...gegen sich"

    12 01. 20 00:11
    Zwei Meldungen vom Tage:

    Eidechse könnte Stuttgart 21 zum Verhängnis werden
    Frankfurter Rundschau
    Mauereidechsen fühlen sich zwischen den Gleisen pudelwohl. Sie könnten für Stuttgart 21 ein großes Problem werden. Kleine Mauereidechsen ...



    Bahn nimmt Wasserschlacht im Tunnel wieder auf
    Stuttgarter Zeitung
    Stuttgart - Anderthalb Jahre nach dem abrupten Stopp ihre Tunnelbaus nach Obertürkheim will die Projektgesellschaft für Stuttgart 21 voraussichtlich ..



    neue "Schmeichelworte verkehrt" zu S 21
    11 01. 20 10:51
    Schmeichelworte seit 29.12.2019:
    • Katastrophen-Baustelle

    • S 21 Symbol gescheiterter Großprojekte

    • Phantom-Bahn-Projekt „Stuttgart 21“

    • MultiMilliardenGrab s21

    • nach wie vor höchst umstrittener unterirdischer Bahnhof S 21 (10.1.2020)

    • (ein) als teuer und unnütz verschrieenes Projekt



    verlässt das sinkende Schiff

    10 01. 20 23:32
    StZ: OB Kuhn tritt für eine zweite Amtszeit nicht wieder an.
    Er nannte dafür persönliche und familiäre Gründe.“
    _______________________________________________

    Und was sind die wirklichen Gründe? Könnte da nicht auch Stuttgart 21 mit im Spiel sein, weil
    - das Chaosprojekt auch die ganze zweite Amtszeit zu große Beschwer machen könnte
    - das „Rosensteinviertel“ nicht wie propagiert entstehen kann
    - er weiterhin als Wendehals herhalten muss
    - Stuttgart 21 spektakulär zu scheitern droht?



    zum Vergleich
    09 01. 20 10:58
    Grafik zum Vergleich mit dem Schwindelbild im Blog von gestern:

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    Wo vor allem auch geschummelt wird, ist die Auslassung der Installationen. Und wirklich kriminell sind die geplanten Verengungen auf 90 cm!!


    Schwindelgrafik

    08 01. 20 18:56

    Bei den Tagen der offenen Baustelle S 21 vom 3. bis 5. Januar stimmte sehr Vieles nicht. Viel Schönfäbrberei in Wort und Bild!
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    Aus dem Brief von Peter Müller an den Brandschutzbeauftragten Dr. F. Bitzer:
    …„So wurde eine Grafik vom Querschnitt einer Fildertunnelröhre präsentiert, bei der die Größenverhältnisse absolut nicht nachvollziehbar sind. Wie Sie selbst hoffentlich wissen, ist ein ICE4 3020 mm breit. Nach diesem Bild müsste ja dann der Rettungsweg irgendwo zwischen einer Breite von 2 und 2,5 Metern liegen. Dabei, so sagten Sie am 04.12.2019 vor dem VGH Mannheim selbst, ist dieser nur 1.20 Meter breit und erfüllt damit nur die Mindestanforderungen.“…



    Öttinger tönt noch

    07 01. 20 15:05
    Aus der Neujahrsrede von G. Öttinger:
    „Auf nationaler und regionaler Ebene bezeichnete Oettinger in seiner Rede Stuttgart 21, sobald es fertiggestellt sei, als „Erfolgsgeschichte der CDU“.
    ___________________________________________

    Sehr geehrter Herr Öttinger,

    Stuttgart 21 ist ab Baubeginn bis heute eine Misserfolgs- und Skandalgeschichte, die der CDU viel Zustimmung kostet und weiterhin zu deren Niedergang beiträgt. Ich wollte als CDU-Mitglied an dieser Fehlplanung mit Bahnhofs- und Stadtzerstörung keine Verantwortung tragen und bin deshalb aus der Partei ausgetreten. Stuttgart 21 ist, gemessen an seinen damals propagierten Zielen (Leistung, Kosten, Bauzeit, Reisequalität u.a.) längst gescheitert und deshalb kann daraus niemals eine „Erfolgsgeschichte der CDU“ werden. Sie, Herr Öttinger, gehören zu den „Tätern“,
    Stuttgart 21 ist Symbol für den Niedergang der Bahn (Arno Luik).

    Mit freundlichen Grüßen



    2019 desaströs für S21

    06 01. 20 22:46
    2019 war das Jahr des Offenbarungseids in der Kapazitätsfrage. Spät genug hatte das Bundesverkehrsministerium einen Zielfahrplan für Stuttgart 21 vorgelegt. Ergebnis: ein Taktfahrplan für Stuttgart 21 ist „absolut nicht fahrbar!“…
    (gekürzt nach der RUNDMAIL vom 5.1.2020 von Werner Sauerborn).



    Fehlfarben

    05 01. 20 20:00
    E. R., Foto: „Sind sie nicht (wie versprochen) schön geworden, die strahlend weißen neuen Kelchstützen?“

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    "die Bahn will..."

    04 01. 20 10:42
    swr: „Die Bahn will in den kommenden zehn Jahren deutlich mehr Geld in die Erneuerung ihrer Brücken investieren. 2.000 Bauwerke sollen für insgesamt neun Milliarden Euro saniert werden. Mit der Sanierung der Brücken will die Bahn Verspätungen und Störungen vermeiden. Denn bei alten sanierungsbedürftigen Bauwerken müssen Züge häufig abbremsen und dürfen diese oft nur langsam befahren.“
    ________________________________________________
    Mein Kommentar, nicht aktiviert:
    Wie positiv scheinen all diese Nachrichten! Wie negativ besetzt ist das Wissen, dass unter Mehdorns und Grubes Verantwortung die Brücken marode geworden sind zugunsten des "Global Players" Bahn-AG. Jetzt soll es der Steuerzahler durch zusätzliche Zuwendungen des Bundes richten. Die "dringend notwendige Verkehrswende" wird unterlaufen. Mit dem Fehlprojekt Stuttgart 21 ist jedenfalls die derzeit propagierte "starke Schiene" und der "Deutschland-Takt" nicht zu schaffen. Dafür bleibt Pofalla verantwortlich; er wird sich vermutlich wie seine Vorgänger vom Acker machen, wenn das unausweichliche Desaster eingetreten ist.



    was bedeutet Umstieg 21?

    03 01. 20 09:18

    • bereits gebaute Teile von Stuttgart 21 umnutzen, Weiterbau stoppen


    • den vorhandenen Bahnhof in voller Größe mit 16 Gleisen modern ausbauen zur Verdoppelung der Passagierzahlen, was auf nur acht Gleisen im geplanten Tiefbahnhof absolut unmöglich ist


    • in der ausgehobenen Baugrube einen zentralen Busbahnhof mit PKW- und Rad-Park- haus sowie Mietstationen einbauen


    • Tunnelröhren für Busverkehr und Güterversorgung der Stadt nutzen


    • Ausbau von S-Bahn-Linien mit Ringverkehr auf den Fildern 400.000 Einwohner), direkte Verbindung ins Neckartal, Neuhausen-Wendlingen und von Reutlingen/Tübingen zum Flughafen


    • Anbindung der Neubaustrecke nach Ulm problemlos möglich, mit genau gleicher Fahrzeitverkürzung nach Ulm wie bei Stuttgart 21 „Deutschlandtakt“ ermöglichen, d.h. Umsteigeverbindungen halb- oder stündlich vertakten zwischen ICE und Regionalbahn


    • Expresslinien zum Flughafen wie in anderen Städten der Welt

    (Aus dem Infoblatt zur Baustellen-Besichtigung heute 10:00 Uhr bis Sonntag 5.1. 16:00)




    veraltetes Konzept

    02 01. 20 23:55
    Aus dem Infoblatt zur Baustellen-Besichtigung vom 3. bis 5. Januar:
    „Vor 30 Jahren setzte man auf Autoverkehr f
    ür die Ewigkeit. So sollte der Bahnhof mit halber Gleiszahl unter die Erde.
    Aber: Keine Steigerung der Kapazit
    ät möglich, Erweiterung für alle Zeiten unmöglich – zur Freude der Autoindustrie. Dazu kommt der Börsenwahn, kaputt gesparte Bahn, marode Infrastruktur, MilliardenSchulden und Bahnchaos heute.“



    Propagandawelle

    01 01. 20 11:48
    Die Mainstreampresse ist derzeit voll von Promotion der Befürworter. Verlautbarungen aus dem Hause Herrenknecht rühmen das Projekt mit alten Schlagworten wie „Jahrhundertprojekt“ oder „Magistrale Paris-Bratislawa“, der Projektverein (Turmforum) kommt zu Wort: „Wir wollen den Menschen so begreifbar wie möglich machen, wie der neue Bahnhof aussehen wird“, sagte der Vorsitzende des Vereins Bahnprojekt Stuttgart–Ulm, Bernhard Bauer, am Montag in Stuttgart. Es gehe darum, Stuttgart 21 virtuell und haptisch und so realitätsnah wie möglich zu erleben. „Das Projekt wächst. 111 Kilometer Tunnel können sie nicht zuschütten.“
    _______________________________________

    Fakten schaffen ohne die Folgen ausreichend zu prüfen und zu bedenken, war von Anfang an Strategie und Praxis der Bauherrin Projektbau-AG der Bahn. Die Warnungen und die Kritik der S21-Gegner haben sich schon lange bestätigt, Stuttgart 21 ist, gemessen an den Zielen, schon heute sichtbar gescheitert, an Leistung, Kosten, Bauzeit, Reisequalität… Vom „Bahnprojekt“ blieb schließlich das Immobilienprojekt „Rosensteinviertel“ als Rechtfertigung, mit einer schlechteren Bahn als Kollateralschaden. Natürlich kann man 111 km Tunnel zuschütten oder verfallen lassen, wenn der
    Umstieg um Milliarden günstiger ist und eine bessere Bahn ermöglicht.



    Grußblog

    31 12. 19 11:22
    Alle lieben Blogleser-innen grüße ich mit den besten Wünschen zum Neuen Jahr. Das Untergangsprojekt S 21 möge ein gnädiges Ende finden oder eben ein Ende mit Schrecken.

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    Prosit Neujahr!


    und tagt und tagt...

    30 12. 19 21:48

    Anküdigung eines Artikels von Oliver Stenzel in Kontext-Wochenzeitung ab 1. Januar:
    „2019 gab es bei Stuttgart 21 eine kleine Sensation: Es wird über einen ergänzenden Kopfbahnhof diskutiert, da die Kapazitätsgrenzen der Tiefhaltestelle immer schwerer wegzureden sind. Die Arbeitsgruppe dafür tagt und tagt und tagt.“



    Illu zum Lügenbahnhof

    29 12. 19 12:25
    Der neue Bahnhof triftet noch Osten (müsste parallel zum alten Bahnhof sein) und und…

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    neue
    "Schmeichelworte verkehrt" zu S 21
    28 12. 19 21:49

    • völlig megalomaner (größenwahnsinniger) Unfug

    • digitales Debakel

    • größte Fehlinvestition in Deutschland der letzten Jahrzehnte

    • Lügenbahnhof

    • grausam realsatirisches Projekt



    (3) gescheitert (Kosten)
    27 12. 19 21:31

    Stefan Mappus (CDU), Landesverkehrsminister, Oktober 2004
    offizielle Baukosten 2,8 Milliarden Euro
    Eine Kostenexplosion schließe ich zu 99 Prozent aus."
    …………………………………………………………………………
    Günther Oettinger (CDU), Ministerpräsident, 18. August 2008
    Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm mit dem neuen Hauptbahnhof in Stuttgart ist solide geplant und steht auf finanziell sicheren Beinen."
    …………………………………………………………………………
    Wolfgang Drexler (SPD), Landtagsvizepräsident und späterer S-21-Projektsprecher, August 2008
    Wir sind froh, dass die Gegner des Projekts mit ihrer Kostenschätzung ganz offensichtlich falsch liegen. [...] Es sind keine Überraschungen mehr zu befürchten."
    ……………………………………………………………………………
    Rüdiger Grube Chef der DB-Aktiengesellschaft, 9. November 2009
    "Für mich liegt die Sollbruchstelle bei 4,5 Milliarden Euro."
    ……………………………………………………………………………
    Rüdiger Grube Chef der DB-Aktiengesellschaft, 11. Oktober 2010
    "Stuttgart 21 rechnet sich für uns bis zu Baukosten von 4,8 Milliarden Euro."
    ……………………………………………………………………………
    Rüdiger Grube Chef der DB-Aktiengesellschaft 04. November 2010
    "Lieber lasse ich mich anspucken, als dass ich mich als Lügner bezeichnen lasse."
    ……………………………………………………………………………
    Volker Kefer, Bahn-Infrastrukturvorstand, 23 November 2011
    "Wir haben seriös gerechnet."
    …………………………………………………………………………………
    Peter Ramsauer, Bundesverkehrsminister, 29. November 2011
    "Wir haben [...] klipp und klare Verabredungen, die bei 4,5 Milliarden Euro liegen. [...] Das heißt, wir können gut schlafen und werden, zumal wegen des Sicherheitspolsters, mit dem Geld mehr als auskommen."
    ……………………………………………………………………………
    Richard Lutz, Chef der DB-Aktiengesellschaft 23. März 2017
    Ich bin finster entschlossen, dieses Projekt zu Ende zu führen, und zwar zu einem guten Ende. Wir werden es machen, im Rahmen der Kosten und im Rahmen der Terminpläne, die wir vereinbart haben."
    ……………………………………………………………………………………
    (Zitate übermittelt von Christian L.)

    Blog vom 30. April 2013:

    Zuruf von Prof. Dr. Alexander Eisenkopf, Zeppelin Universität: S 21 Symbol gescheiterter Großprojekte
    „...Vielleicht erinnern sich einige Beobachter aber noch an die Beteuerungen der Bahn im Rahmen der Schlichtung im Spätherbst 2010, dass weitere Kostensteigerungen absolut ausgeschlossen seien und sogar noch Puffer existierten. Kritik an den damaligen Kostenschätzungen wurde in die Nähe von „Wehrkraftzersetzung“ gerückt und mit dem geballten Sachverstand der Deutschen Bahn vom Tisch gefegt. Jetzt fragt man sich, ob man es damals wirklich mit
    Sachverstand, bloßer Unfähigkeit oder bewusster Publikumstäuschung zu tun hatte.



    (
    2) gescheitert (Bauzeit)
    26 12. 19 12:25
    Alle Prognosen der Bahn erwiesen sich immer als falsch. Wenn die Fertigstellung von S21 über 10 Jahre später als geplant erfolgt (wenn überhaupt), ist das Projekt gemessen an der Vorgabe der Bauzeit nicht deutlich gescheitert?

    Zur Erinnerung:
    - 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
    - Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
    2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
    - August 2009: „…Inbetriebnahme
    2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm

    • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

    • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

    • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

    • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

    • 7. November: Option 2026

    • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

    • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



    (1) gescheitert (Leistungsfähigkeit)

    25 12. 19 17:58

    An den Versprechungen und Vorgaben zum Baubeginn 2010 ist das Projekt Stuttgart 21 schon lange deutlich sichtbar gescheitert. Immer noch scheitert das Projekt vor sich hin. Derzeit im Vordergrund neben Kosten, Bauzeit, Brandschutz u.a. ist der Rückbau statt versprochener „doppelter“ Leistungsfähigkeit. Schlagzeile heute: „Stuttgart 21 Zu viele Passagiere: Ist ein Ergänzungsbahnhof notwendig?“
    unadjustednonraw_thumb_e115



    ausnahmsweise...

    24 12. 19 23:57
    …heute, am Heiligen Abend, kein Nadelstich gegen das Unsinnsprojekt
    Stuttgart 21.



    größenwahnsinniger Unfug (2009!)

    23 12. 19 11:59
    Aus faz-Kommentar: „Einen völligen megalomanen Unfug ins Blaue hinein bauen und dafür aber ein solide gewachsenes, schönes, tolles, heimatliches, wunderbares Architekturensemble kaputt machen: Das ist, in kurzen Worten, die ganze Misere des geplanten Stuttgarter Bahnhofsumbaus.“


    "andere Vorteile"

    22 12. 19 23:59
    Landtag von Baden-Württemberg 16. Wahlperiode Drucksache 16 / 6632 17. 07. 2019
    a) …“Ein idealer Integraler Taktknoten mit systematischen kurzen Umsteigezeiten in alle Richtungen kann mit dem Bahnhofskonzept Stuttgart 21 mit einem Durchgangsbahnhof mit nur 8 Bahnsteigen aber nicht eingerichtet werden.

    b) Mit Stuttgart 21 hat man sich für ein anderes Konzept entschieden, das andere Vorteile wie schnelle Durchmesserlinien besitzt…“
    ________________________________________________

    Kommentar:
    a) „ idealer Integraler Taktknoten“ ist geschmeichelt, weil er überhaupt nicht möglich ist, nur ein „Kraut und Rübenfahrplan“
    Neuer Flyer der Ingenieure 22,

    b) „andere Vorteile wie schnelle Durchmesserlinien“ Dazu nochmals aus einem Blog vom 13. März 2010:

    Die „Durchmesserlinien“ sind doch die alte Werbung mit den „Durchbindungen“ (
    21 gute Gründe Nr.3, „Ohne Umsteigen quer durchs Land“).

    Wohin soll‘s denn gehen? Zum Beispiel aus Richtung Schwäbisch Hall kommend ohne Umsteigen über den Knoten Stuttgart

    nach Schwäbisch Gmünd?
    nach Göppingen?
    nach Tübingen?
    nach Rottweil?
    nach Pforzheim?
    nach Bruchsal?
    nach Heilbronn?

    Es geht jedenfalls aus allen Richtungen nur bei einer (1) von sieben (7) Regional-Bahnlinien als Direktverbindung. Deshalb ist es ganz sinnvoll, wenn Regionalzüge in Stuttgart enden und wieder zurück fahren. Ohne Umweg. Aber sie könnten auch im Kopfbahnhof leicht in einer andern Richtung als „Durchmesserlinie“ weiter fahren, so wie es heute schon die RB Heilbronn nach Göppingen macht. Dass bei Stuttgart 21 die Züge weiterfahren müssen liegt doch daran, dass „Kopf machen“ nicht mehr möglich ist, ein
    entscheidender Nachteil der “Durchmesserlinien."


    Kommentar

    21 12. 19 22:37

    Prof. Dr.-Ing. N.N. in einer E-Mail von heute zum Blog von vorgestern, 19.12.19:
    „Herr Pofalla ist zwar bei der Bahn für die Infrastruktur zuständig. Da er aber auf diesem Gebiet keinerlei Fachkompetenz aufweist, darf man seine Aussagen zu technischen Fragen überhaupt nicht ernst nehmen. Ernst zu nehmen ist aber, dass seine unqualifizierten Reden zu technischen Fachfragen aufgrund seiner Stellung die zahlreichen technischen Laien glauben lässt, was er sagt. Dass er diesen Laien aber das Geld aus der Tasche stiehlt, wenn er der Bahn Milliarden an Steuergeldern zuschanzt, merken diese Laien nicht. Auch merken sie nicht, dass ein Teil davon in den Löchern der Bahn (z.B. S21)versickern, wie das Herr Scheller, Chef des Bundesrechnungshofes, beim Bundesverkehrsministers anmahnt. Herr Pofalla gehört zu den Spaltern der Gesellschaft. Diese Spalter in machtvollen Ämtern sind heute die Geisel der Demokratien.“



    Retro 2010: Großdemo

    20 12. 19 21:28

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    Sprichwort

    19 12. 19 23:22

    „Lügen haben kurze Beine.“

    Bezogen auf die Mitteilung eines CDU-MdB von heute (Quelle später oder auf Anfrage):
    „Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass wir heute Morgen im Verkehrsausschuss die Vorstände der Deutschen Bahn, die Herren Dr. Lutz und Pofalla, zu Gast hatten. Auf meine Frage, wie es um die Kapazität des neuen Tiefbahnhofes steht, antwortete Herr Pofalla, dass das Projekt Stuttgart 21 die größte Kapazitätserweiterung ermöglichen würde, die es jemals im süddeutschen Raum gab und das Gesamtprojekt Stuttgart-Ulm eine größere Kapazitätserweiterung darstellen würde, als das sehr erfolgreiche Projekt VDE 8, die Neubaustrecke München-Berlin.“



    Kraut und Rüben

    18 12. 19 11:07

    Neuer Flyer der Ingenieure 22. Fazit: Wenn der Stuttgarter Bahnhof weniger als 14 Gleise hat (wie dies bei Stuttgart 21 der Fall sein wird), so ergibt sich ein Fahrplan wie "Kraut und Rüben", d.h. es kommt regelmäßig zu verpassten Anschlüssen, langen Warte- und Reisezeiten. Stuttgart 21 mit seinen 8 Gleisen ist für den Deutschlandtakt gänzlich ungeeignet. Der Tiefbahnhof bremst durchreisende Fahrgäste aus. Stuttgart 21 ist der langsamste Bahnhof… (Text Nina Picasso)

    Blog vom 24.9.2019 mit dem Titel „Kreide gefressen“:
    Landtag von Baden-Württemberg 16. Wahlperiode
    Drucksache 16 / 6632 17. 07. 2019
    „Die Landesregierung teilt die Auffassung der Deutschen Bahn, dass die Planungen des Deutschlandtakts und des Bahnprojekts Stuttgart 21 aufeinander abgestimmt sind und dass der Deutschlandtakt einen großen Gewinn für die Fahrgäste darstellt. Ein idealer Integraler Taktknoten mit systematischen kurzen Umsteigezeiten in alle Richtungen kann mit dem Bahnhofskonzept Stuttgart 21 mit einem Durchgangsbahnhof mit nur 8 Bahnsteigen aber nicht eingerichtet werden. Mit Stuttgart 21 hat man sich für ein anderes Konzept entschieden, das andere Vorteile wie schnelle Durchmesserlinien besitzt…“

    MdB Michael Donath (CDU) am 17. 10. im Bundestag: „Nur mit dem Durchgangsbahnhof wird der Deutschland-Takt in und für Stuttgart überhaupt erst möglich.“ (
    Plenarprotokoll S.14441)
    _________________________________________
    Noch Fragen? JA! Ich frage vor allem das Verkehrsministerium Baden-Württemberg.



    Gruß aus Hamburg

    17 12. 19 23:37
    Liebe Blogleserschaft, ein märchenhafter Hamburg-Tag geht für mich zu Ende nach einem triumphalen Konzert des Radioorchesters Stuttgart mit Mahlers 9. Sinfonie in der Elbphilharmonie. Auch in Hamburg ist Beton-und Tunnelwahnsinn geplant; Stuttgart 21 bleibt ein Menetekel gegen unsinnige Planungen in Altona und am Hauptbahnhof.
    Hamburg-Grüße mit dem heutigen Votum von Gottfried O.:
    „2019, im Jahr des ("ehrlichen") Schweins haben wir es also nicht geschafft, das destruktive und klimaschädliche Projekt "Stuttgart 21" zu stoppen. Wir werden sehen, was das Jahr 2020, das Jahr der ("angriffslustigen") Ratte bringen wird.“


    Retro aus 2009
    16 12. 19 22:39
    Gerhard Raff („Herr, schmeiß Hirn ra“)
    „Für die qualifizierte Mehrheit im Nesenbachtal ist der Tag, an dem dieses "Jahrhundertprojekt" durchgedrückt wurde, einer der schwärzesten Tage der Stuttgarter Stadtgeschichte.
    Unsere hochwohlweisen Volksvertreter wollen uns tatsächlich schon zu Lebzeiten unter den Boden bringen, den Bahnhof demolieren und den Schlossgarten zerstören.“


    Schwarze Liste d

    15 12. 19 10:35
    (Personen aus Politik, Wirtschaft und Bahn-AG, die Stuttgart 21 erfunden und befördert haben; es geht um die Verantwortung für den „Wurmbau zu Babel“ = Stuttgart 21 in Bezug auf Stadtzerstörung, Schwarzer Donnerstag mit Klassenjustiz, Bahn-Schädigung, Milliarden-Veruntreuung, Lügenpropaganda u.a.)
    Prof. Martin
    Stefan Mappus
    Dr. Wolfgang Schuster

    Hartmut Mehdorn
    Dr. Rüdiger Grube
    Wolfgang Drexler
    Anette Sawade

    Prof. Heimerl
    Wolfgang Schäuble
    Georg Brunnhuber
    Michael Donth
    Angela Merkel
    Roland Pofalla
    Claus Schmiedet
    Tanja Gönner

    Dr. Peter
    Prof. Dr. Lothar Späth +

    Dr. Erwin Teufel
    Dr. Manfred Rommel+
    Dr. Joachim Gauck
    Thomas Bopp
    Bernhard Bauer
    _________________________________
    Aus Blogeintrag vom 29.6.’16 (Edzard Reuter – KONTEXT, 29.06.2016) Wo sind sie geblieben, die Heizer auf der S-21-Lok? „Doch diejenigen Persönlichkeiten, die dafür im politischen Bereich verantwortlich waren, sind längst im Nebel verschwunden. Volker Kefer ist geblieben. Wer hingegen fragt nach Angela Merkel, nach Ronald Pofalla, nach Wolfgang Drexler, Claus Schmiedel, nach Stefan Mappus und Tanja Gönner und all den anderen, die uns dreist – und oft genug wider besseres Wissen – immer von neuem weisgemacht haben, alles sei in Ordnung, das geplante Geld werde mit Sicherheit ausreichen und das Projekt zeitgerecht realisiert?“
    ---------------------
    Korrektur/Ergänzung: Volker Kefer hat inzwischen das Handtuch geworfen, Ronald Pofalla wurde sein Nachfolger. Pofalla, Thomas Bopp, Bernhard Bauer und Michael Donth (alle CDU) sind noch „aktuelle Befürworter“.


    aktuelle Befürworter (3)

    14 12. 19 23:13
    Aus der Rede von Dr. B. Knierim: „Inzwischen gibt es auch fast niemanden mehr, die oder der Stuttgart 21 wirklich befürwortet. Die damaligen Treiber sind inzwischen fast alle abgesetzt oder wagen sich zumindest nichts mehr zu sagen.“

    Täuschung! In der verödeten Bahnsteighalle des Hauptbahnhofs wurde die
    Propaganda-Broschüre „Bezug“ (Nr.27, 32 Seiten, Auflage 80.000) verteilt. Dort kommen zwei Befürworter ausgiebig zu Wort.
    Der CDU-Grande Thomas Bopp, Vorsitzender des Regionalverbands, dürfte sich vermutlich wie die meisten einstigen Promi-Befürworter altershalber vom Acker machen. Noch preist er S21 und S-Bahn in den höchsten Tönen (
    Bezug Nr.37, S.8 ff) mit Schmeichelworten:

    • strategisch überaus wichtig

    • Ausbau der Infrastruktur an das Hochgeschwindigkeitsnetz Europas

    • Mobilitätsdrehscheibe am Flughafen

    • insgesamt eine Fahrzeitverkürzung

    • deutliche Steigerung von Kapazität, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit (S-Bahn)

    • eine gute Zukunft gestalten



    Riesenkrake S 21

    13 12. 19 17:30

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    Karikatur: Tobias Mey


    S21-Geld fehlt

    12 12. 19 17:06

    Chef des Bundesrechnungshofs kritisiert deutlich das Milliardenprojekt Stuttgart 21 (Minute 6:20). Die Edel-Gauner der Politik kümmert das nicht. Das finale Desaster scheint unausweichlich.


    Das Schwierigste am Schluss, warum?

    11 12. 19 21:08
    Stuttgarter Zeitung: …“Die letzten paar Hundert Meter des Fildertunnels in Richtung Tiefbahnhof gehören zu den kritischsten Abschnitten bei _Stuttgart 21. Imposante 20 Meter breit und 18 Meter hoch sind die beiden Röhren, die hier im Übergang zum Talkessel je zwei Gleise aufnehmen werden.“…
    ________________________________________________________

    Ursprünglich sollte die Bohrung der Fildertunnelröhren von unten, vom Bahnhof her erfolgen. Aber es gab Probleme wie eine unerforschte
    Doline im Zugangsbereich des Fildertunells und Wasseraustritt bei Bohrloch 203 im Anhydrit direkt über dem Fildertunnel. So änderte man die Planung und begann die Bohrung auf den Fildern. Denn wäre der Beginn des Fildertunnels hinter dem Bahnhof auf den ersten Metern schon zum ausweglosen Desaster geworden, hätte es für das Projekt das Aus bedeutet. Die Spannung steigt, ob jetzt dieses Schlussstück gelingt. Was aber im Worst Case?


    Apell an Aufsichtsrat der Bahn-AG

    10 12. 19 23:14
    Aus der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21:
    „Das Projekt Stuttgart 21 reiht sich ein in eine ganze Reihe von Großprojekten, die allesamt – unter dem Vorwand, dem Bahnverkehr zu dienen – lediglich die Interessen von Bauwirtschaft und Investoren bedienen: Zweite Stammstrecke München, Verlegung Bahnhof Hamburg-Altona, Fehmarnbelt-Tunnel.

    Der Aufsichtsrat der Bahn darf nicht tatenlos zusehen oder gar unterstützen, dass das Unternehmen als Melkkuh zur Generierung von Aufträgen für Bauindustrie und Immobilienwirtschaft missbraucht wird.“


    aktuelle Befürworter (2)

    09 12. 19 23:32
    S21-Vereinsvoritzender Bauer ist „nach wie vor von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke fasziniert.“ Die städtebaulichen Vorteile (Roseinsteinviertel) nennt er „ein tolles Leuchtturmprojekt“ und erwähnt natürlich nicht, dass auch ohne S21 die meisten Flächen frei werden können oder schon sind. Für die Sammlung „Schmeichelworte der Befürworter“ wird man fündig:

    • für die ganze Republik ein Gewinn

    • Bahnfahren wird dadurch wesentlich attraktiver

    • In Summe ist dieses Projekt zukunftsgerichtet

    • dieses Projekt ist durch und durch ökologisch

    • attraktive Mobilität

    • leistungsfähiger Schienenverkehr für die Zukunft

    Klar, „ein guter Abt lobt sein Kloster“… aber diese Lobgesänge sind falsch.


    aktuelle Befürworter (1)

    08 12. 19 23:32

    Aus der Rede von Dr. B. Knierim: „Inzwischen gibt es auch fast niemanden mehr, die oder der Stuttgart 21 wirklich befürwortet. Die damaligen Treiber sind inzwischen fast alle abgesetzt oder wagen sich zumindest nichts mehr zu sagen.“

    Täuschung! In der verödeten Bahnsteighalle des Hauptbahnhofs wurde die
    Propaganda-Broschüre „Bezug“ (Nr.27, 32 Seiten, Auflage 80.000) verteilt. Dort kommen zwei Befürworter ausgiebig zu Wort. S21-Vereinschef Bernhard Bauer ist als prominenter CDU-Mann im Projekt verstrickt (Kontext „Böser Bube“).
    Bauer (
    „Bezug“ S.22 ff): „In der Schlichtung habe ich viele Facetten im Für und Wider kennengelernt und bin nach wie vor von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke fasziniert… In Stuttgart entstehen ganz neue Wohnflächen mitten im Zentrum. Das ist klimafreundlich, weil man nicht auf der grünen Wiese in den Randgebieten der Stadt bauen muss und damit Pendlerverkehr produziert. In Summe ist dieses Projekt zukunftsgerichtet, es ist ein ökologisches Projekt und es ist ein Projekt, das alle Unterstützung verdient. Genau deshalb bin ich hier und mache diese Arbeit.“



    neue "Schmeichelworte verkehrt" zu S 21

    07 12. 19 23:37
    Schmeichelworte seit 4.12.2019:

    • Deutschlands dümmstes Großprojekt

    • eine komplette Katastrophe

    • unsinnigstes Projekt der Eisenbahngeschichte

    • reine Profitmaximierung

    • Instandhaltungskrise für die nächsten Jahrzehnte

    • viel zu kleiner Tiefbahnhof effektiv zurückgebaut

    • alles andere als nachhaltig

    • absurde neue Trasse über die Alb

    • massive negative Klimawirkung



    effektiv zurückgebaut

    06 12. 19 12:18

    Aus der Rede von Dr. Bernhard Knierim, Bahn für Alle, auf der 492. Montagsdemo am 2.12.2019:
    „Der Stuttgarter Knoten – der wichtigste im Südwesten des Landes – ist der einzige, der nicht ausgebaut wird, sondern mit dem viel zu kleinen Tiefbahnhof effektiv zurückgebaut wird! Und mit den vielen Kilometern an neuen Tunnels, die mit einem besseren Konzept zum größten Teil verzichtbar gewesen wären, schafft man sich schon heute die Instandhaltungskrise für die nächsten Jahrzehnte mit weiteren Milliarden an Kosten. Wenn Tunnels gesperrt werden müssen – sei es wegen sich hebendem Anhydrit oder aufgrund der ganz normalen Routineinstandhaltung – dann kann der Tiefbahnhof schlichtweg nicht mehr angefahren werden! So ein Bahnhof ist alles andere als nachhaltig und eine komplette Katastrophe für einen zukünftig wachsenden Bahnverkehr!“



    Zufriedenheit

    05 12. 19 23:50

    Petra Brixel in ihrer Moderation zur letzten Montagsdemo am 2. Dez. 2019:
    …“Ich gehöre zu der Gruppe der Senioren und Seniorinnen für einen vernünftigen Kopfbahnhof. Den wir seit ja seit mehr als 100 Jahren haben. Wir brauchen keinen neuen Bahnhof, wir haben einen. Man muss auch mal mit dem zufrieden sein, was man hat.“
    _______________________________________
    Die geplante Schräg-Halbtief-Haltestelle statt des bewährten, pünktlichen und barrierefreien Kopfbahnhofs kann wenig Zufriedenheit bewirken, siehe
    Schmeichelworte verkehrt.


    Postertext...

    04 12. 19 22:40
    …Deutschlands dümmstes Großprojekt“
    INFO durch Peter Müller: „Heute (04.12.2019) wurde vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim die Klage von Wolfgang Jakubeit (Ingenieure 22) gegen die Projektgesellschaft Stuttgart - Ulm verhandelt. Es ging darum, ob Wolfgang Jakubeit Akteneinsicht nach dem Umweltinformationsgesetz in die Pläne der DB zur Evakuierung von Zügen in den S21-Tunneln bekommt oder nicht. Einige unserer Mitstreiter, darunter Dieter Reicherter, Johanna Almstedt und Hans Heydemann sowie weitere IngenieurInnen 22 begleiteten den Kläger und wohnten der Verhandlung bei.“
    Ingenieure 22 u.a. vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim. Foto privat

    unadjustednonraw_thumb_e0f7

    Ergebnis: Teilerfolg, Akteneinsicht wurde gewährt.


    neue Schmeichelworte verkehrt zu S 21

    03 12. 19 14:02
    seit 26.11.2019:

    • gigantomanisches Projekt

    • Symbol des Größenwahns

    • Klimakiller-Wahnsinn

    • schlechtester Bahnhof aller Zeiten (Dr.B.Knieriem)

    • nicht zukunftsfähiges Auslaufmodell

    • Skandalprojekt Stuttgart 21


    Bahnversagen

    02 12. 19 23:53
    SWR aktuell: „Bis zum 13. Dezember werden auf den Bahnstrecken zwischen Tübingen und Pforzheim und zwischen Tübingen und Stuttgart mehrere Verbindungen gestrichen. Grund ist laut Bahn Personalmangel.“

    Schwarzwälder Bote: „Dornhan. Pofalla ist der Hauptreferent dieser Veranstaltung, die 2020 zum 21. Mal stattfindet. Der Bahnvorstand spricht zum Thema "Starke Schiene im Südwesten: Investitionsoffensive in Baden-Württemberg“.
    _____________________________________

    Pofalla redet von „Starker Schiene“. Mehr wäre zu berichten von schwacher Schiene, von Versäumnissen, Zugausfällen, Verspätungen. Dafür ist Pofalla verantwortlich. Auch für das Desaster Stuttgart 21.



    markierte Schmeichelworte

    01 12. 19 19:14
    Einige Zitate aus der langen Liste der „Schweichelworte verkehrt“ sind von mir markiert worden und mit Namen versehen:
    • größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte Minister Hermann

    • granatenteurer Milliardenscheiß OB Palmer

    • die Pervertierung der Idee von Eisenbahn Prof.Dr. Rohrhirsch

    • die Mutter aller zynischen, aberwitzigen, pharaonischen Bahnrückbauprojekte Prof.Dr. Wolfgang Hesse
    • S21 ist der größte technisch-wissenschaftliche Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte Dr. Christoph Engelhardt

    • Stuttgart 21 ist ein organisiertes Verbrechen an der Stadt Stuttgart. Und an der Eisenbahn. Gangolf Stocker

    • das dümmste, asozialste und dreisteste deutsche Großprojekt der Nachkriegszeit Volker Lösch

    ___________________________________________________________________________
    Die Projektbetreiber bleiben trotzdem bei ihrer von Anfang an verlogenen Strategie „unumkehrbar“ und „alternativlos“, obwohl sie wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird. Mein Votum im Einspieler bei 2+Leif Minute 0:20 (2010): „Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..." Das Desaster ist sogar schon da, denn das bejubelte „Jahrhundertprojekt“ ist in wesentlichen Vorgaben schon jetzt gescheitert: Leistungsfähigkeit, Bauzeit, Kosten u.a.



    "Archidrecktur"

    30 11. 19 23:44
    SZ.: „…dass das Bauen endlich klima-freundlich und ressourcen-schonend wird.“

    Dr. K.-H. Rössler folgert daraus : „…der Bau von treibhausgas-intensiven Verkehrsanlagen wie Tunnels (für Züge und Autos) und Brücken über Täler und Meerengen muß unterbleiben.“



    Friday for Future

    29 11. 19 23:01

    „Stuttgart 21“ ist das klimaschädlichste Infrastrukturprojekt Deutschlands.

    – Der Tiefbahnhof ist für modernen Takt-Verkehr nicht geeignet.
    – Er hat über 30 % weniger Kapazität als der bestehende Bahnhof.
    – Die Fahrten durch die 60 km Tunnel kosten sehr viel zusätzliche Energie.
    – Und die Bauarbeiten verschlucken Milliarden, die bundesweit für sinnvolle Bahn-Ertüchtigung gebraucht werden.



    bar jeder Vernuft

    28 11. 19 23:45
    Aus der Demorede von Jürgen Klaffke vom letzten Montag:
    „Im Ernst: S21 ist die Reduzierung eines gigantomanischen Projektes auf reine Profitmaximierung zu Lasten von Ressourcen, Klima, Fern-, Regional- und Nahverkehr – kurzum: zu Lasten jeder von Vernunft getragenen Planung!…“



    alter Kaffee?

    27 11. 19 12:06
    Zum Blog von gestern aus Geologie 21:
    15 km - dass sind 5 km mehr als bisher insgesamt weltweit an Tunnelstrecken durch quellfähigen Anhydrit gebaut wurden.
    Von 9 Anhydritunneln seit 1960 zeigen 7 Quellungserscheinungen!

    _____________________________________________________

    B. Brecht: „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!“


    stimmt nicht ganz

    26 11. 19 22:38

    • "S21 bleibt eine grandiose Fehlentscheidung."

    • "Alle unsere Prognosen, alle unsere Bedenken, die wir gegenüber S21 geäußert haben, sind Realität geworden."

    BW-Verkehrsminister Winfried Hermann, 09.01.2019 (WikiReal)
    __________________________________________________
    Dass der Fildertunnel durch Quellen des Anhydrits repariert werden und der Bahnverkehr deshalb teilweise stillgelegt werden muss, ist noch nicht Realität geworden. Das sind langsame Vorgänge, die Jahre oder Jahrzehnte später eintreten.

    netzwerke-21: „Bahn räumt im Lenkungskreis Wasserzutritt im Anhydrit ein.“
    …und das könnte mehr als nur ein Sargnagel für S21 werden. Natürlich auch die Bestätigung der Warnungen von Experten wie Dr. Laternser „Irrwitziger  Tunnelbaugroßversuch Stuttgart 21 im quellfähigen  Anhydrit  unter einer Großstadt“