Lebenszeichen
15 05. 22 22:48
Teil-Abschied von der Capella rebella. War geschätzt 8 Jahre dabei mit unvergesslichen Auftritten. Ein paar sehr nette Gleichgesinnte kennengelernt. Mit Saxofon muss leider Schluss sein, meine alters-gekrümmten Finger können es nicht mir richtig greifen. Aber es gibt noch die markerschütternde Oktav-Schalmei u.a. andere Möglichkeiten.
unbekannt
Mein Sax-Koffer rechts und der Gig-bag links vor dem Entfernen der Aufkleber


unterirdisch geschmeichelt

11 05. 22 23:10
Mannheim: „Im Tunnel erwarteten die VIP-Gäste mystische Klänge und zuckende Lichter, wie die Stuttgarter Zeitung berichtete. Auf einer Leinwand mit sieben Ecken raste der Aston Martin Valhalla untermalt von einer Lichtshow mit Soundeffekten. „In einem Meisterwerk der Technologie sehen Sie ein Meisterwerk der Technologie“, eröffnete Maximilian Mayer die Veranstaltung und bezog sich darauf, dass Stuttgart 21 passend für den neuen Hybrid-Flitzer sei.“



Schmeichelworte verkehrt ab 6.5.22

10 05. 22 21:25

28 Jahre konsequente s21-Fehlplanung das verkorkste schwäbische Schienenprojekt BetonBahn S 21 ist der hässliche Leuchtturm der klimaschädlichen Beton-Bahnprojekte. zynisch gegenüber den Bahnkunden. Tunnel-Neandertaler groteske Bauabfolge ein vollkommen unsinniges Schienenprojekt identifiziert



nochmals für die Bonzen
09 05. 22 22:17
Kommentar bei den Parkschützern:
„Der Kopfbahnhof hat 17 Gleise, barrierefrei und Null Brandschutzproblem. Genau das braucht eine Vertaktung - maximale Umsteigemöglichkeiten. Weil das dort sehr viele tun, sind Wendezeiten von 4 min unkritisch - die Zeit brauchen die Leute sowieso. Kopfbahnhöfe brauchen keine Treppen - Querbahnsteig - und die Gleise sind seit 170 (S.B.?) Jahren perfekt kreuzungsfrei verflochten. Alles gut. Die Württemberger Staatsbahn hat das Ding perfekt geplant. Mit 8 Gleisen im Tunnel, nicht mal kreuzungsfrei anfahrbar und schmalen Bahnsteigen im Gefälle (!!) ist der Tunnel zu klein. Züge müssen weg, damit andere kommen können - und das Umsteigen wird teilweise unmöglich. Diese Züge müssen dann mehr als 20 zusätzliche Höhenmeter klettern - um raus aus dem Kessel zu kommen - jedesmal. Ein schwerer ICE verliert dabei wieder wertvolle Zeit, in der kein weiterer Zug einfahren kann. Murks. Daher macht das sonst auch niemand. Aber wer erklärt das den Bonzen in Stuttgart? ... Eine vorhandene 2-gleisige elektrische Strecke durch einen Tunnel zu ersetzen, der KEINE Zeit spart - und sinnlos Geld kostet und Jahre braucht - ist totaler Unfug. Vor allem, wenn die Strecke Richtung Zürich noch weitgehend eingleisig ist.“


Spruch des Tages
08 05. 22 23:33
Tom Adler: „Stuttgart 21 ist der hässliche Leuchtturm der klimaschädlichen Beton-Bahnprojekte.“


unvermeidlich?

07 05. 22 23:03
Schwarzwälder Bote. Horb/Stuttgart - "Aus Sicht des Interessenverbands ist es sehr erfreulich, dass sich die Projektpartner von Stuttgart 21 darauf geeinigt haben, ›Vorabmaßnahmen‹ für den Neubau des circa zwölf Kilometer langen Pfaffensteigtunnels im Abschnitt Flughafen–Böblingen bereits jetzt einzuplanen. So können später Planungszeiträume und damit die leider unvermeidliche Unterbrechung der Gäubahn mit Umstieg in Vaihingen zeitlich verkürzt werden", wird der MdL-Verbandsvorsitzende Guido Wolf in einer Pressemitteilung zitiert. ___________________________________________
12 Doppelkilometer Tunnel und 10 Jahre Umstieg in Vaihingen „leider unvermeidlich“? MdL Guido Wolf lebt in den skurrilen CDU-„Planungszeiträumen“ mit ihren ständigen Umplanungen, koste es was es wolle. Wolf profiliert sich als „Täter“ des S-21-Desasters mit seinen unheilbaren Mängeln.



Termin
06 05. 22 23:40
Montag, 9. Mai 2022, 18:00 - Schlossplatz Stuttgart Redner: Dr. Winfried Wolf, Verkehrsexperte; "KlimaBahn statt BetonBahn"



966
05 05. 22 11:56
Eine Numbers-Tabelle der Schmeichelworte verkehrt ist als 3. „Schmeichelworte verkehrt“ am 5.5.2022 mit 966 Zeilen (Numbers) heute eingefügt worden (nach unten scrollen). Unter den 966 Schmeicheleien sind einige Doppel, die noch nicht entfernt wurden wegen großem Zeitaufwand. Rechtfertigungen und Lobsprüche zum Projekt sind sehr selten geworden und beziehen sich auf die Ergänzungsprojekte (derzeit „Pfaffensteigtunnel“) die den Mängeln abhelfen sollen. neu ab 11.4.22

  • Fantastereien aus der Ecke der Oben-bleiben-K21-Umsteiger

  • nicht länger die Fortschrittsprojekte blockieren

Tabelle hier: https://www.siegfried-busch.de/styled-15/index.html


Schmeichelworte verkehrt ab 2.5.22

04 05. 22 22:53
Das Planungsdesaster um die Gäubahn kocht hoch, beim S21-Widerstand und in Presseberichten, zu bemerken bei den vielen Negativ-Schmeicheleien. Das Chaos geht weiter.
  • Hiobsbotschaften

  • Sargnagel für Sargnagel

  • Gäubahnchaos

  • wie die DB mit S21 den Umstieg aufs Auto fördert

  • Ignorieren, Schönreden und immer wieder Fakes

  • drohendes Unheil

  • völlig illusorische Zahlen

  • Taschenspielertrick

  • gebasteltes Kartenhaus

  • überlebenswichtige Frischluftschneise zubauen

  • Zoff im Spätzlesumpf

  • Klein-S21 in München

  • Bankrotterklärung gegenüber der ökologischen Verkehrswende

  • klammheimlich vollendete Tatsache schaffen

  • Fahrgast-Abschreckungsprogramm

  • unendliche Stuttgart-21-Geschichte

  • Eingeständnis von Fehlplanungen

  • Vertragsuntreue



wer bietet mehr (
13)
03 05. 22 23:25
http://www.kopfbahnhof-21.de
Aus Rundmail Werner Sauerborn von heute: „Verkehrsexperte Karlheinz Rößler, der Kosten und Klimabelastungen des bisher Bilgertunnel genannten Projekts errechnet hatte, geht auf Basis empirischer Werte vergleichbarer Projekte allerdings von 10 Jahren Planungs- und 12 Jahren Bauzeit aus. Eine Fertigstellung des Pfaffensteigtunnels wäre demnach frühestens Anfang der 40er Jahre zu erwarten.“
_____________________________________
10 + 12 = 22 Ja
hre Bauzeit, bis Stuttgart 21 funktionieren (?) kann.
2022 plus 22 =
Jahr 2044.

Zur Erinnerung:
Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr 2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme 2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)
  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)

    • 8.12.2021 MIV Stuttgart, Bürgerreferentin: „Initiative Eisenbahnknoten 2040



Mu-Murks

02 05. 22 23:29
SZ: „Nach Ansicht der Stuttgart 21-Partner von Land, Verband Region Stuttgart, Landeshauptstadt und Bahn würde der Tunnel die Gäubahn für den sogenannten Deutschlandtakt fit machen.“
______________________________
Neuer Murks kann altem Murks nicht abhelfen, vielleicht zum Obermurks steigern. Die Zeitachse zeigt Richtung Nimmerlein.



Schmeichelworte verkehrt ab 27.4.22

01 05. 22 23:20
  • das verkorkste schwäbische Schienenprojekt

  • Bestgeplante Vergrämung von Bahnkunden

  • Erpressungsversuch der s21-Trickbetrüger

  • Bahnhofshaltestellenhöhle

  • BetonBahn

  • s21-Nepper

  • ein echter Höhlentrip

  • Super-Klimakiller

  • das größenwahnsinnige Immobilienprojekt s21.

  • eine Katastrophe



hörig
30 04. 22 16:51
StN: Die neueren Pläne der Deutschen BahnAG zu einer etwa zehn Jahre währenden Unterbrechung der Gäubahnstrecke zum Stuttgarter Hauptbahnhof sind nicht durch die geltende Baugenehmigung für Stuttgart 21 gedeckt. Zu diesem Fazit kommt Professor Urs Kramer in einem Gutachten für mehrere Umweltverbände. Kramer hat an der Uni Passau eine Lehrprofessur für Öffentliches Recht inne.
Die Deutsche Bahn AG sei verpflichtet, die Gäubahnstrecke in die City auch mit der
Inbetriebnahme von Stuttgart 21 weiter zu betreiben. Wenn sie das nicht wolle, müsse sie beim Eisenbahn-Bundesamt (Eba) eine Stilllegung der Stecke und die Änderunat. g der Planfeststellung für Stuttgart 21 beantragen.
______________________________
Das Eba ist leider meist den Geld-Mächtigen und der Politik in Berlin hörig, wie sich erwiesen hat, z.B. bei Sondergenehmigungen auf Zeit.



Zeitbilanz (27)
29 04. 22 15:04
Die Bahn verspricht ab „Fertigstellung“ der neuen Bahnhofst-Tiefhaltestelle einen Zeitvorteil nach Ulm von 15 Minuten. Wer mit der U-Bahn weiter muss, verliert durch langen Fußweg allerdings 12 Minuten statt wie vor der Bahnhofszerstörung ca 2 Minuten.


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verkorkst

28 04. 22 22:54
background.tagesspiegel Mit bis zu 47 Kilometer weiteren Tunnelröhren soll das verkorkste schwäbische Schienenprojekt leistungsfähiger werden. Der DB-Konzern dringt auf Entscheidungen – und warnt vor einem Baustopp am Flughafen.



Schmeichelworte verkehrt ab 6.4.22

27 04. 22 22:40
Schmeichelworte zu Stuttgart 21

  • viel zu teures, viel zu großes, viel zu heikles Projekt

  • mit aller Macht durchpeitschen

  • Mutter aller Katastrophen

  • Menetekel für Stuttgart21

  • fehlorientierte Bahnmanager

  • s21-Immobilien-Deals

  • The s21-ELÄND



Werbespruch für K21:
Umsteigen

26 04. 22 23:58
„Mit Gepäck und Kinderwagen sind die Kopfbahnhöfe sowieso unschlagbar.“
____________________________________-
Unschlagbar natürlich auch für Rollstühle, Rollatoren und Fahrräder. Die Bahn spricht bei Vorhandensein von Rolltreppen und Aufzügen beschönigend von „barrièrefrei“; ein Kopfbahnhof kommt ohne diese so oft defekte Technik aus und ist deshalb wirklich barrièrefrei.

Alle Kellerbahnhöfe müffeln. Wie es bei S21 mit Lärm und zugiger Luft wird (Belüftung durch die Tunnels), ist vorhersehbar schlecht. Der Aufenthalt unter Tage und in Tunneln hat jedenfalls eine viel mindere Qualität als frische Luft und freie Sicht
.



Werbesprüche für K21 aus 2010

25 04. 22 22:59

„Mit Gepäck und Kinderwagen
sind die Kopfbahnhöfe sowieso unschlagbar.“
Geigerin Christine Busch

„Die Zufahrten nach Stuttgart sind allesamt schön,
teilweise zauberhaft.“

Intendant a.D. der Bachakademie Stuttgart Andreas Keller

„Lasst ja die Finger von den Anlagen und dem Hauptbahnhof.
Damit würdet ihr das Grundgesetz der Stadt infrage stellen.“
Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch

„Der Stuttgarter Kopfbahnhof ist der
am besten
funktionierende Kopfbahnhof Europas.“
Bahnexperte Dipl.Ing. Karl-Dieter Bodack

Kommentare folgen im Blog von morgen.


Resignation

24 04. 22 21:12
„Ich habe den Widerstand gegen Stuttgart 21 aufgegeben, die machen doch was sie wollen.“ So ein ehemals engagierter und profilierter S-21-Gegner (Naturwissenschaftler) heute zu mir auf einer Autofahrt nach Stuttgart.

So geht es den Meisten der alten Demo-Gänger, nur ein harter Kern hält noch das Fähnlein der Aufrechten hoch.



Allzeit-Schnee

23 04. 22 20:23
Zwei alte Kommentare im Blog:

StZ:„…Die schöne Bahn-Welt, die Konzernchef Grube so gerne ausmalt, steht in krassem Gegensatz zur alltäglichen traurigen Realität von Millionen von Fahrgästen. Häufig genug schafft es das größte Transportunternehmen Europas nicht einmal, einen Zug pünktlich von A nach B zu fahren. Zugausfälle, Verspätungen, überfüllte Waggons erinnern an ein Entwicklungsland.“…

Mein Leserkommentar in der Badischen Zeitung:
Siegfried Busch
12. März 2014 - 10:54 Uhr

Was ist komfortabel? Wenn frische Luft mit Tageslicht und das Umsteigen zu ebener Erde nicht zum Komfort gehören, Rolltreppen und Aufzüge immer funktionieren (im neuen Berliner Hauptbahnhof tun sie das nicht), Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder keine Rolle spielen und Tunnelfahrten dieselbe Qualität haben wie oberirdisches Reisen, mögen die Verkehrsplaner recht haben. Tatsache ist, dass funktionierende Kopfbahnhöfe im Hinblick auf Reisekomfort, Sicherheit und Pünktlichkeit unschlagbar sind, Leipzig, Frankfurt, München und Stuttgart sind der Beweis.


Blaupause für S21

22 04. 22 23:14
Retro-Blog vom 8.9.2016 „Berliner Hbf als Blaupause“ zur gestrgen Aktion am Feuersee mit Bilderserie von Wolfgang Rüter:

Seit der Eröffnung des modernen Großbahnhofs Hbf Berlin gibt es Ärger mit den Rolltreppen und den Aufzügen, der Bahnhof wird zum Irrgarten:
„Zum Geburtstag mal die Wahrheit“ (FAZ). Bei der Ankunft in Berlin Hbf war die Rolltreppe nach unten defekt, auch die nächste zur Ausgangsebene (Foto)
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auch die folgende Rolltreppe nach den Ferngleisen unten, also 3 Rolltreppen in Folge!


schlechter Schnappschuss

21 04. 22 22:53
Das Foto bedarf der Erläuterung. Zug überfüllt, Türstörung. Wie defekte Rolltreppen und Aufzüge gibt es häufig Türstörungen und vor allem unbenutzbare, abgeschossene WCs, die mich immer wieder in Nöte gebracht haben..
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andersrum wäre richtig

20 04. 22 23:34
Grundfalsche Schmeichelworte von S21-Vereinschef Bauer (Bezug“ Nr.27)

  • dieses Projekt ist durch und durch ökologisch

  • attraktive Mobilität

  • leistungsfähiger Schienenverkehr für die Zukunft

  • für die ganze Republik ein Gewinn

  • Bahnfahren wird dadurch wesentlich attraktiver



Aktion Defektismus

19 04. 22 23:12
kopfbahnhof-21 Pressemitteilung:
Donnerstag, 21. April, 10.30h am oberen Zugang zur S-Bahn-Haltestelle Feuersee („Rote Kapelle“).

Beteiligt: Rollstuhlfahrende, Sehbehinderte, Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren, Alt und Jung.

Trotz vieler Versprechungen bekommt die DB das
Problem defekter Aufzüge und Rolltreppen auf ihren Bahnhöfen und S-Bahnstationen seit Jahren nicht in den Griff. Sinnbildlich für diese Misere: der S-Bahn-Halt Stuttgart-Feuersee. Seit vielen Monaten hängt abwechselnd, manchmal auch gleichzeitig, das Schild „Außer Betrieb“ an Rolltreppen und Aufzügen. Versperrt sind so die Zugänge für Menschen mit Kindern, Radfahrende oder Menschen, die gerade wegen ihrer Handicaps auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, oder sie werden zu einem unzumutbaren Hindernislauf…“S21 ist nicht barrierefrei und in Extremsituationen eine Katastrophe. All diese Probleme hat ein Kopfbahnhof nicht!



Hölderlin und Parodie
18 04. 22 20:17

Hyperions Schicksalslied


Ihr wandelt droben im Licht
   Auf weichem Boden, selige Genien!
      Glanzende Götterlüfte
         Rühren euch leicht,
            Wie die Finger der Künstlerin
               Heilige Saiten.

  Schicksallos, wie der schlafende
   Säugling, atmen die Himmlischen;
      Keusch bewahrt
         In bescheidener Knospe,
            Blühet ewig
               Ihnen der Geist,
                  Und die seligen Augen

                     Blicken in stiller
                        Ewiger Klarheit



 Doch uns ist gegeben,
   Auf keiner Stätte zu ruhn,
      Es schwinden, es fallen
         Die leidenden Menschen
            Blindlings von einer
               Stunde zur andern,
                  Wie Wasser Voll Klippe
                     Zu Klippe geworfen,
                        Jahr lang ins Ungewisse hinab.


Parodie S.B. von 2913, in der ZEIT veröffentlicht unter
„Ein Gedicht“ Stuttgart 21

Ihr wohnet droben im Licht,
Auf halben Höhen,
Stadtplaner, Investoren!
Frisch umsäuseln euch 
Lüfte leicht,
Fahret Mercedes.

Schicksalhaft, weil sie wissen,
Atmen die Mächtigen.
Blind bewahrt
In edelen Villen,
Erträumen sie
Zukunft.
Und ihre Augen
blicken am Unheil
immer vorbei.

Doch uns ist gegeben
An keiner Stätte zu ruhn,
Es fahren tief unten 
Die einfachen Menschen,
Blindlings wie Rohrpost 
Von Bahnhof 
Zu Bahnhof geworfen,
Atmen Tunnelluft 
in tiefer Station.



2011 und bereits Realität
17 04. 22 22:50
unbekannt
Es fehlen vor allem Mehdorn und Pofalla. 2022 schon eigetroffen: Bahnhof zerstört, sehr viel alte Bäume im Schlossgarten weg, Leuze-Quelle verschlechtert… nicht „in einer fernen Zukunft!



Schicksalslied 21 (3)
16 04. 00 40:29
Stuttgart 21

Parodie nach
"Schicksalslied" von Hölderlin, März 2013:

Doch uns ist gegeben
An keiner Stätte zu ruh’n,
Es fahren tief unten 
Die einfachen Menschen,
Blindlings wie Rohrpost 
Von Bahnhof 
Zu Bahnhof geworfen,
Atmen Tunnelluft 
in tiefer Station.

___________________________________

Architekt Peter Conradi:
„Kopfbahnhof steht für eine oberirdische, erlebnisreiche, ökologisch vernünftige Bahnreise nach und von Stuttgart.
Bei Stuttgart 21 dagegen verschwindet der Reisende in Feuerbach unter der Erde und kommt ohne einen Blick auf unsere schöne Stadt erst auf den Fildern wieder nach oben.…“



Schicksalslied 21 (2)
15 04. 22 19:29
Parodie nach "Schicksalslied" von Hölderlin, März 2013: Stuttgart 21

Ihr wohnet droben im Licht,
Auf halben Höhen,
Stadtplaner, Investoren!
Frisch umsäuseln euch 
Lüfte leicht,
Fahret Mercedes.
___________________________-

…und Porsche. Es geht um das Immobilienprojekt, dafür nimmt man einen schlechteren Bahnknoten in Kauf.




Schicksalslied 21 (1)
14 04. 22 23:53
Hölderlin-Parodie
Kommentar zum
Kontext-Artikel

Schicksalhaft, weil sie wissen,
Atmen die Mächtigen.
Blind bewahrt
In edelen Villen,
Erträumen sie
Zukunft.
Und ihre Augen
blicken am Unheil
immer vorbei.



EINSCHREIBEN (3)

13 04. 22 21:00
Schluss des Briefs an Hans Dieter Scheerer, nahverkehrspolitischer Sprecher der FDP im Landtag

Warum mir Ihre originelle Beurteilung der Angaben von Minister W. Hermann mit den Worten
„Fantastereien aus der Ecke der Oben-bleiben-K21-Umsteiger“ so viel Spass gemacht hat? Sie haben nämlich den Nagel auf den Kopf getroffen, stimmt genau! Nur „Fantastereien“ stimmt gar nicht, denn in dieser „Ecke“ befindet sich eine Elite von engagierten Stuttgartern, Ingenieuren, Juristen, Bahnfachleuten und Bahnbenutzern die bei allen wichtigen Bereichen mit ihren Prognosen richtig lagen, so wie die Bahn immer daneben lag und liegt. Denken Sie nur an die Bauzeit, die Kosten und vor allem die Leistungsfähigkeit. Aber vielleicht wissen Sie das ganz gut und meinen nur „ das viel zu teure, viel zu große, viel zu heikle Projekt mit aller Macht durchpauken zu müssen“ (aus Kontext-Wochenzeitung „Murks bleibt Murks“ von heute).

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch



EINSCHREIBEN (2)

12 04. 22 23:24
Fortsetzung des Briefs an Hans Dieter Scheerer, nahverkehrspolitischer Sprecher der FDP im Landtag

Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, Herr Scheerer, dass nach den jetzigen Plänen die Direktverbindung Stuttgart - Zürich für 10 Jahre (!!) unterbrochen werden könnte, die Reisenden in Vaihingen in die S-Bahn umsteigen sollen? Dass
alle Prognosen der Bahn nicht eingetroffen sind? (So wird es auch vermutlich mit den Angaben von Herrn Krenz gehen.) Dass das Projekt Stuttgart 21 schon lange gescheitert ist, gemessen an den Planungsvorgaben im Hinblick auf Bauzeit, Kosten und Leistungsfähigkeit? Heftige Kritik an der Bahnführung mit Verbesserungs-Aktivitäten wäre angebracht, Minister W. Hermann bemüht sich sichtbar, die gewaltigen Mängel von S21 abzuschwächen.

(Morgen geht es um die „Fantastereien“)



EINSCHREIBEN (1)

11 04. 22 22:34
Beginn eines Briefs an Hans Dieter Scheerer, nahverkehrspolitischer Sprecher der FDP im Landtag

Sehr geehrter Herr Scheerer,

haben Sie vielen Dank für Ihr Engagement für eine gute Bahnzukunft im Knoten Stuttgart, wie der
StZ heute zu entnehmen war. Es bedarf noch großer Anstrengungen, bis es mit dem guten Funktionieren von Stuttgart 21was werden kann. Aus dem Verkehrsministerium BW erfährt man von der Bürgerreferentin von einer „Initiative Eisenbahnknoten 2040“. Da wäre Ihr Einspruch aber auch vonnöten, oder nicht?

Freude gemacht hat mir Ihre Beurteilung der Auslassungen von Minister W. Hermann mit den Worten
„Fantastereien aus der Ecke der Oben-bleiben-K21-Umsteiger“. Das hat mich außerordentlich erheitert. Gute Laune fördert ja die Gesundheit, dafür herzlichen Dank!

Fortsetzung morgen.



Stuttgart 21 ist...doof

09 04. 22 23:21
Lobesworte negativ der Info-Offensive



gut verständlich

08 04. 22 00:22
Aus einer E-Mail von heute:
„…Wir ziehen nach Koblenz, …haben die Schnauze von Stuttgart mit den ewigen Baustellen auch durch S21 gestrichen voll.“



wer ist's?
07 04. 22 22:36
„…Bereits 2013 hat er sich um das Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21 in hohem Maße verdient gemacht. Denn getreu dem Motto seiner Chefin Angela Merkel, die Welt gehe unter, wenn Stuttgart 21 nicht gebaut werde, nahm er sich die Staatssekretäre als die Vertreter der Bundesregierung im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG zur Brust und sorgte dafür, dass diese für den Weiterbau stimmten. Denn damals stand das Projekt auf der Kippe, weil seine Unwirtschaftlichkeit erwiesen war und die Kosten aus dem Ruder liefen…“
________________________________
(Aus einer
Rede auf der letzten Montags-Demo.)



Schmeichelworte verkehrt ab 28.3.22

06 04. 22 20:52

  • alles riecht nach Wirtschaftskriminalität

  • S 21-Nothelfer Kretschmann

  • altbewährte Strategie des Faktenleugnens und Irreführens,

  • Stadtumgrabungsprojekt

  • superlativtrunkene Fortschrittsverheißungen

  • unnützes Großprojekt mit Milliardenrisiken

  • Kosten seit Projektbeginn knapp vervierfacht

  • Milliardenloch S 21

  • "Finanzdesaster" bei S 21



Quadrupelblog

05 04. 22 20:36
Meinen lieben Blogleserinnen zur Erklärung: Seit „Maßnahmen“-Beginn waren Kurzreisen nicht mehr möglich oder sinnvoll. Erstmals wieder mit der Bahn unterwegs, nach Leipzig. Deshalb die dreitägige Blogpause.

Meine Erfahrungen mit den Bahnfahrten waren im Ergebnis positiv:

  1. Verspätung bei der Abfahrt in Mössingen - Grund war die Verspätung eines vorausfahrenden Zuges - ist teilweise aufgeholt worden und ich erreichte in Stuttgart noch den vorgesehenen ICE nach Berlin. Prima!
  2. Zur Thrombose-Vermeidung spazierte ich auf schnurgerader Strecke vor Erfurt durch den ganzen, 400 Meter langen neuen ICE 4. Dabei hangelte ich mich meist von Sitz zu Sitz wegen der unberechenbaren Schwankungen, eine gute Übung für das Gleichgewicht mit Kräftigung der Arme. (Diese Möglichkeit bleibt in der Schweiz versagt.) Fast keine Verspätung in Leipzig!
  3. Bei der Rückfahrt trotz 10-minütiger Verspätung des ICE in Stuttgart erreichte ich noch die RB nach Tübingen, der Zug jedoch keine Ausfahrt hatte „wegen einiger ein- und ausfahrender Züge“. Die Verspätung betrug bis Tübingen 14 Minuten, der Anschlusszug war weg. Das gab mir Gelegenheit auf dem Bahnsteig ausgiebig zu spazieren, zu telefonieren und meine körperliche und seelische Gesundheit zu pflegen. Ankunft in Mössingen eine Stunde später, zufrieden und froh!



euphemisieren

01 04. 22 21:08
SZ heute: Passagiere am Stuttgarter Hauptbahnhof müssen von Donnerstag an einen neuen Weg gehen, um die Bahnsteige zu erreichen. Im Bonatzbau gehe die Modernisierung des Gebäudes in die nächste Etappe, teilte die Bahn mit. Aus Sicherheitsgründen werde der direkte Weg durch das Haus in Richtung Bahnsteige gesperrt. Der Zugang erfolge während der Bauarbeiten über einen neuen, überdachten Steg südöstlich des Bahnhof-Turms zu den Zügen. Der barrierefreie Steg führt laut Bahn unmittelbar über das Schalendach der neuen Bahnsteighalle und endet auf Höhe des Gleises 16. Der Bonatzbau wird im Zuge des milliardenschweren Bahnprojekts Stuttgart 21 bis zum Jahr 2025 saniert.
________________________________________
Beschönigungen wie üblich:
modernisieren = Zerstörung des Bonatzbaus bis auf die Außenmauern
Sicherheitsgründe = Bau eines Hotels aus Profitstreben
saniert = total umgebaut
Alles auf Kosten der Bahnreisenden, die lange Wege mit großen Zeitverlusten haben.



und Grube, Kefer, Pofalla...

31 03. 22 21:41

unbekannt


Bahn-Unsinn

30 03. 22 22:14
Zum Geschäftsbericht eutsche Bahn 2021“ der alternative Bericht der Bahnkritiker von „Bürgerbahn statt Börsenbahn“

Das
Kapitel „Stuttgart 21 wird am fehlenden Brandschutz scheitern“ ist besonders wichtig. Aber wie oft schon gab es Ausnahmegenehmigungen und zweifelhafte Gerichtsentscheidungen?


faule Propaganda

29 03. 22 21:08
FAZ: …Läuft bei den Testfahrten alles nach Plan, soll zum 11. Dezember der reguläre Bahnverkehr auf der neuen Strecke zwischen Ulm und Wendlingen beginnen. Die rund 60 Kilometer lange Trasse ist Teil des Hochgeschwindigkeitsnetzes der Deutschen Bahn und des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm. Reisende sollen dann für eine Fahrt zwischen Stuttgart und Ulm eine Viertelstunde weniger Zeit benötigen. Mit der geplanten Inbetriebnahme von Stuttgart 21 im Dezember 2025 soll die Fahrzeit insgesamt rund eine halbe Stunde kürzer sein.
___________________________________-
Lief es bei der Bahn im Zusammenhang mit S21 und der Neubaustrecke jemals „nach Plan“? Der versprochene Zeitgewinn wird durch die übergroßen Zeitverluste (
Zeitbilanz) wie durch die aktuellen beschwerlichen Umwege in Stuttgart ins Gegenteil verkehrt. Eine ständig wiederholte Propaganda-Frechheit ist die „ geplante Inbetriebnahme von Stuttgart 21 im Dezember 2025“. Funktionieren wird S21 viel später oder nie: MIV Stuttgart, Bürgerreferentin: Initiative Eisenbahnknoten 2040“.


Der vierfache S 21 Bankrott
28 03. 22 23:43
SÖS fordert, es muss endlich Schluss sein mit dem bedenkenlosen Weiter-So bei S 21. In Zeiten sich zuspitzender Klimakrise braucht es jetzt klimaschonende und energiesparende Alternativen. Wir fordern, dass diese in einer Sondersitzung des Gemeinderats diskutiert werden.


Schmeichelworte verkehrt ab 23.3.2022

27 03. 22 22:56
Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • völlige Dysfunktion
  • 15 -20 Milliarden
  • kann den S21 Sünde sein? Ja ja ja…
  • 28 Kelchkrücken
  • monströse Finanzwelten
  • einfach schweineteuer, diese Tunnel
  • ein weiterer unsinniger Rettungsversuch
  • immer eklatantere Unwirtschaftlichkeit
  • von Stuttgart 21 profitiert ein russischer Oligarch
  • eine unsinnige Fehlplanung nach der anderen
  • aberwitzigen Tunnel
  • entlarvt… schonungslos die gravierende Murksplanung
  • bestgeplante Kostensteigerungen für den s21-Murks
  • Kundenfeindlichkeit der Bahn
  • s21-Ruine
  • Zugunft


Schmeichelworte

26 03. 22 22:41
Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
  • faszinierendes Projekt
  • zukunftsfähiger Durchgangsbahnhof mit deutlich höherer Kapazität
  • avanciertes und fortschrittliches Gebäude
  • kleine architektonische Wunderwerke
  • Architekturmekka
  • Bahnknoten fit für die Zukunft
  • ein Meilenstein in der Verkehrswende
  • Schienenverkehrshauptstadt in Deutschland und in Europa
  • ein großartiges Beispiel für eine nachhaltige Perspektive
  • eines der größten Prestigeprojekte Deutschlands
  • ein Glanzstück in Stuttgart
  • historisches Glück (aktuell SWR Martin Rupps)


aus Mailpost von heute

25 03. 22 20:23
C-F-K:
„…
du weißt doch, wie schnell die Grünen von ihren Vorstellungen bezüglich S21 abgerückt sind, nachdem wir ihnen zum Wahlsieg in Ba-Wü verholfen haben. In der Opposition ist es nun mal einfacher, Ideale zu vertreten, als sie in der Regierung durchzusetzen. Dabei hätten die Grünen bei S21 alle berechtigten Argumente auf ihrer Seite gehabt. Und die Herren Kretschmann und Kuhn hatten sogar einen Handlungs-Spielraum, wenn sie die Möglichkeiten die ihre Ämter ihnen geboten haben, gewusst und genutzt hätten.“
_____________________________________
So sind die Grünen am Desaster 21 politisch beteiligt. Deshalb konnten sie an der Macht bleiben und müssen jetzt die unheilbaren Mängel mittragen.



bleibt vorteilhaft

24 03. 22 22:49
Oliver Stenzel in Kontext-Wochenzeitung: wer-hat-hier-ausstiegskosten-gesagt?
„Und vielleicht liegt es auch an der immer eklatanteren Unwirtschaftlichkeit, dass die Bahn nun ungefragt nach neun Jahren zum ersten Mal wieder von "Ausstiegskosten" spricht. Natürlich nur, um gleich zu sagen, dass ein Ausstieg nicht ratsam sei, der Weiterbau "weiterhin vorteilhaft". Das war, wir erinnern uns, lustigerweise in jedem Stadium des Projekts so, auch als noch kaum etwas gebaut war.“
____________________________________
2013 war es besonders vorteilhaft:
„Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen
Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon weit in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt,…“


Demoposter vom Montag

23 03. 22 23:06

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Schmeichelworte verkehrt ab 20.3.22
22 03. 22 23:17

  • Berufslügner der DB-Bahn

  • €DU Baku-Württemberg

  • Taugenichts 21

  • endlos der Wahnsinn

  • Mosaikstein im großen Verbrechen am Planeten

  • Mittel sinnlos vergraben

  • die Grünen spielen mit

  • kranke s21-Werbung

  • nachhaltige Verkehrsweise bleibt aus

  • größenwahnsinniges Immobilienprojekt s21



Demoposter heute

21 03. 22 23:00

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zwei Texte von 2010

20 03. 22 19:32
Bodack und Prantl in der SZ


Schmeichelworte verkehrt ab 17.3.22

19 03. 22 20:08
Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • Ort der Schand-Taten
  • Shithole21
  • Gruselprojekt Stuttgart 21
  • grandioses Scheitern
  • faktenleugnen, irreführen
  • gebrochene Versprechungen
  • maßloses Aufblasen von Ausstiegskosten
  • Sargnagel für das Projekt
  • Ignorierung des Konversionskonzepts Umstieg21
  • ungebremster Ressourceneinsatz
  • weiterer Zeitverzug
  • S21 - koste es was es wolle
  • systematische Bahnzerstörung seit 1994



PM von heute

18 03. 22 19:38
Der nächste Versuch, Stuttgart 21 vor dem Abgrund zu retten
(hier als pdf-Datei)


Lügenbahn vermeldet

17 03. 22 23:09
Tagesspiegel Berlin:

STUTTGART 21
Kosten nun bei 9,6 Milliarden Euro

Der Ausstieg aus dem Bauprojekt würde laut Deutsche Bahn 7,5 Milliarden Euro teuer. Der Aufsichtsrat soll in einer Sondersitzung am Freitag der Weiterführung trotz gewaltiger Finanzprobleme zustimmen. ________________________________________
Natürlich sind auch die 9,6 Mrd geschönt so wie alle Kostenprognosen bisher und sind die Ausstiegskosten wieder grotesk herbeigezaubert. So versucht „die Bahn“ wie immer, den Aufsichtsrat mit falschen Zahlen zu beeinflussen. Wie immer wird…


superkurz

16 03. 22 10:28

"Wir schaffen unterhalb des Sonderkelchs eine superkurze fußläufige Verbindung für Reisende zwischen Fern- und Regionalverkehr im künftigen Hauptbahnhof."
Thomas Bopp, Präsident des Verbands Region Stuttgart

_____________________________________
Herr Präsident Bopp. Sie sind immer ein großer Befürworter von Stuttgart 21, das „Jahrhundertprojekt“ ist aber längst gescheitert. Sie sind einer der prominenten „Täter“, werden aber eine funktionierende Halbtief-Schräghaltestelle kaum erleben. Was Sie als Nahverkehr bezeichnen, ist bis jetzt die S-Bahn: Oder denken Sie schon an einen Ergänzungsbahnhof, der von OB Nopper abgelehnt wird? Für Zugfahrer gibt es statt „super fußläufige“ viele Jahre
elend lange Umwege (abgestoppt mehr als 10 Minuten!).


Schmeichelworte verkehrt
ab 6.3.22
15 03. 22 20:40
Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • Weiterwerkelei am S21-Planungsdesster
  • Fiasko mit Ansage
  • Klimaverbrechen Stuttgart21
  • zerbröselnde Lügengebäude
  • Tunnel- und Beton-Fanatiker
  • potentielle Katastrophen vor unseren Haustüren
  • mit Stuttgart 21 ist kein Staat mehr zu machen
  • vernunftbasierte Konsequenz: Baustopp jetzt


...sagt die Bahn... so die Bahn...

14 03. 22 12:09
Unkritische s21-Propaganda im Schwäbischen Staatsfernsehen (SWR Stuttgart).
Kommentar von zapf bei den
Parkscchützern: „Lügen werden von den LÜGEN-Profis durch ständiges Wiederholen gewahrheitet.“
_________________________________
„Die Bahn“ singt das übliche Halleluja. Natürlich kann man von ihr nicht erwarten, dass sie das Lied des S21-Scheiterns von ALLEN Zielvorgaben beim Baubeginn anstimmt.



Abstand und Maske: schade

13 03. 22 19:10

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Musik; Capella rebella
Masken und Abstand erschweren die Kommunikation enorm.


so ist S 21

12 03. 22 20:52
Aus einer Werbung:

unbekannt


schöner Schein, viel Wind und funktioniert nicht



erst... frühestens...

11 03. 22 19:42
Verkehrsausschuss im Rathaus:
„Mit der Neugestaltung der Klett-Passage etwa kann erst im Jahr 2028 begonnen werden. Die Reduzierung des Verkehrs auf dem darüberliegenden Arnulf-Klett-Platz und der angrenzenden Schillerstraße wird frühestens im Jahr 2031 begonnen.“



Rätsel 21
10 03. 22 12:04

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Pokal

09 03. 22 20:00

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Erster Preisträger

08 03. 22 19:44
Pressemitteilung: S21-Schaumschlägerpreis an OB Nopper
„Er hat ihn als erster verdient, weil er sich bar jeder Faktenkenntnis voller Vertrauen die haltlosen Versprechen der S21- Bef
ürworter vorbildlich zu eigen gemacht hat.
So
äußere er tapfer die Meinung, der neue Tiefbahnhof werde die doppelte Leistungsfähigkeit des bestehenden Kopfbahnhofs erreichen. So meine er allen Ernstes, das freiwerdende Gleisvorfeld könne unmittelbar nach der derzeit für 2025 angekündigten Eröffnung des Tiefbahnhofs freigeräumt und bebaut werden. Und er nehme die wegen des mangelhaften Rettungskonzepts der S21-Tunnel drohende Lebensgefahr für Hunderte von Menschen so wenig ernst, dass er ein Gespräch zwischen Aktionsbündnis und Branddirektion darüber ausdrücklich ablehne…“



mehr als 1000 Worte
07 03. 22 10:41

unbekannt



Schmeichelworte verkehrt ab 26.2.22
06 03. 22 19:44

  • …dass sie unfähig sind

  • das gigantische s21-Finanz-Fiasko

  • Befürchtungen bestätigt

  • Spur des Geldes

  • einfach schlecht gerechnet

  • S21-Schaumschlägerpreis

  • erbärmliche s21-Lohnschreiber

  • Bahn-Zerstörer Pofalla

  • halber Bahnhof

  • Mord an einer Stadt

____________________________________
aufgelesen meist bei den
Parkschützern


Besuch der Mahnwache (5)

05 03. 22 23:06

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Zeitbilanz (26)

04 03. 22 19:37
Der Irrtum der Hochgeschwindigkeits-Strategie der Bahnaus dem vorigen Jahrhundert bescherte auch Stuttgart 21 und die Neubaustrecke. Der Hochgeschwindigkeit mit sehr bescheidenen Fahrzeitgewinnen (gesamter Bahnverkehr) stehen die riesigen Zeitverluste durch die überlange Bauzeit gegenüber und die Zeitbilanz wird zu Ungunsten des Projekts Stuttgart-Ulm immer schlechter.
Mein blauer Weg von Gleis 12 bis zum Haupteingang Königstraße, Dauer über 10 Minuten, genau 10:18,32. Ich habe mein E-Bike in normalen Tempo geschoben. Sicher dauert es für jüngere Menschen mit flottem Schritt kürzer, aber bei Gehbehinderten auch länger.
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allerdings

03 03. 22 23:22
Bahn meldet Fortschritt:
„Zum ersten Mal ist ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf der 60 Kilometer langen Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm gefahren. Allerdings nicht mit Hochgeschwindigkeit…Der ICE war mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde unterwegs, teilte die Deutsche Bahn am Mittwoch mit…“ _____________________________________-
Meldung aus Babylon: „Zum ersten Mal erreichte der auf 250 Meter geplante Hochturm die 20-Meter-Marke.“



Besuch der Mahnwache (4)
02 03. 22 21:28
Hier der (besser lesbare) Text des Aushangs an der Mahnwache:

Auf dem Weg nach Nimmerlein, neu und „amtlich“
2040!
„…und mach’ dann einen zehnten Plan,
geh’n tun se alle nicht“.

Zur Erinnerung: Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“ Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr 2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft) August 2009: „…Inbetriebnahme 2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“
  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“
  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.
  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.
  • 7. November: Option 2026
  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028
  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)
  • 8.12.2021 MIV Stuttgart, Bürgerreferentin: Initiative Eisenbahnknoten 2040“


Po-fal-la-la

01 03. 22 22:36

Einer der Hauptverantwortlichen für das S21-Debakel verlässt das sinkende Schiff.
PM zum „… längst fälligen Stuttgart 21-Offenbarungseid.“



Besuch der Mahnwache (3)
28 02. 22 23:12

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Blog vom 19.1.22 war ausgesllt! Natürlich hat mich das gefreut, danke!

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Besuch der Mahnwache (2)

27 02. 22 19:40

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26 02. 22 22:53

unbekannt



S
chmeichelworte verkehrt ab 23.2.22
25 02. 22 14:02
Erklärung der Schmeichelworte

  • Herren der Finsternis

  • Bilanz der Grauens

  • Verbrechen an künftigen Generationen

  • Tiefpunkt an Unverhältnismäßigkeit und Rechtswidrigkeit

  • provokante Machtdemonstration

  • Bespitzelung des S21-Widerstands

  • S21-Schaumschlägerpreis

  • s21-Werbeblättle StZN

  • Hohe Kunst der Kostenvertuschung

  • s21-Brutalismus

  • Immobilienmakler-Verein FDP

  • Milliarden-Jongleure



trifft genau zu

24 02. 22 13:37
Internet zu „demolieren“ = „gewaltsam [und mutwillig] beschädigen, zerstören“

StN: “Seit vielen Jahren klafft eine Wunde im Herzen Stuttgarts. Der Hauptbahnhof, einst gebaut als Kopfbahnhof und bis heute in dieser Funktion, wurde demoliert, um die Gleise um 90 Grad drehen zu können. Stuttgart 21, das Bahnhofs- und Immobilienprojekt, ist der umstrittene Teil des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm.“
______________________________
Jetzt wird ungeniert auch vom „Immobilienprojekt“ gesprochen. Dass der Bahnhof mit unheilbaren Mängeln behaftet ist und weniger leistet, wird natürlich immer verschwiegen. Die Stuttgarter Presse StNZ ist stark verstrickt in das S21-Unheil, deshalb.



Schmeichler Nopper

23 02. 22 20:33
Im Fernsehinterview bediente sich OB Noppet reichlich aus der falschen Schmeichelkiste der Zeiten von Schuster, Mappus und Mehdorn: :

  • Jahrhundertchance
  • doppelte Leistungsfähigkeit
  • städtebauliche Chance
  • 85 ha für ein neues Stadtviertel
  • 150 Fußballfelder
  • 28 Minuten bis Ulm



Schmeichelworte verkehrt
ab 19.2.22
22 02. 22 23:25

  • verschleiert, getäuscht, gelogen und betrogen

  • Bahn, du hast mich tausend mal belogen

  • Lügen-Symphonie

  • Nacht der Schande

  • das Negativnovum schlechthin

  • hockkriminell

  • nie funktionierend

  • Ergebnis einer unverantwortlichen Politik



Wahrheit

21 02. 22 21:39
Gastblog U.E.::

Das beste Argument gegen Stuttgart 21 ist die Wahrheit, deshalb wird sie von der Bahn unterdrückt.
Wie lange noch kann die Bahn dem Aufsichtsrat die Wahrheit vorenthalten?
Hat die Bahn auch dem Bundesrechnungshof (Verkehrsausschuss / Lenkungskreis / Presse u.a.) die Wahrheit vorenthalten?



Parkräumung 2012

20 02. 22 08:35
Verse – 10 Jahre alt und hoch-aktuell -
von Pit Främke – Rentner mit Widerstands-Hintergrund:

„Aber dann – wie verkündet – um drei in der Nacht,
wurd’ tausendfach Schande nach Stuttgart gebracht.
Die Freiheit im Park ist für immer vorbei,
missbraucht für das Unrecht wird die Polizei.
     Erbärmlich ist das, was in Stuttgart passiert,
     bloß weil nach Profit eine Bande stets giert,
     der nicht ‘mal ein grüner MP bietet Stirn:
     Wo hat dieser Mensch bloß sein Herz und sein Hirn?

_____________________________________
Mit Polizeigewalt wie schon am Schwarzen Donnerstag wurde der große bürgerliche Widerstand gebrochen, um das Unglücksprojekt S21 durchzusetzen. Gegen die unheilbaren Schwächen des Projekts kann Polizei aber nichts ausrichten. Auch nicht gegen Naturgesetze wie Wasser fließt nach oben, Rauch steigt nach oder Gipskeuper quillt bei Wasserzutritt ist Polizei machtlos.



aktuelles

19 02. 22 10:49
Die Linke (Bernd Riexinger) am 17.2.22:
„…Die Öffentlichkeit wird beim Projekt Stuttgart 21 seit Jahren hinters Licht geführt. Bei diesem Projekt wird auf allen politischen Ebenen seit Jahren verschleiert, getäuscht, gelogen und betrogen.
Wir sind überzeugt davon, dass beim Projekt Stuttgart 21 ein Umstieg zu einem wirklich nachhaltigen Bahnverkehrsprojekt immer noch möglich ist.“


Zwickmühle

18 02. 22 19:39
Schluss des heute abgeschickten Leserbriefs von Jobst Knoblauch an den Südkurier:
„…Aber kein Politiker in the länd wird sagen: „Wir reiten ein totes Pferd!“ Die müssten ja eine Kehrtwende um 180° hinlegen, wenn sie plötzlich die unwiderlegbaren Fakten anerkennen und der Vernunft folgen würden. Das verhindert ihre panische Angst vor Gesichtsverlust.“


entgleiste Verkehrswende

17 02. 22 20:20
„Stuttgart 21 ist ein Denkmal für jene Epoche, in der der Glaube an Technik und Beton Berge versetzte – nur halt die falschen.“
Schluss des Kommentars von Stephan Hebel in der Frankfurter Rundschau:
„Ja, Stuttgart 21 wird einst als Symbol für eine demokratisch konzipierte Verkehrswende dastehen – nur leider dafür, wie man sie nicht macht. Oder findet doch noch jemand den Mut, den Unsinn zu stoppen?“
________________________________________________
„Demokratisch konzipiert?
Wie es damit steht, wird an den Blockabstimmungen deutlich. Machterhalt erfordert offenbar Geschlossenheit, die persönliche Verantwortung wird abgegeben. Landtag und Gemeinderat Stuttgart hatten ständig mit 75% der Stimmen für Stuttgart 21 gestimmt. Das nennt sich dann „demokratisch legitimiert“. Aber ist es nicht persönliche Verantwortungslosigkeit?


Schmeichelworte verkehrt ab Januar 2022

16 02. 22 12:17

Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a. Viele Schmeicheleien (1.) gibt es von der S21-Lobby, eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt“, nach unten scrollen) stammen .von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft.

  • Mit Sicherheit unsicher
  • kein Evakuierungskonzept
  • Terrorgefahr
  • Rechtsfeindlicher kann sich ein Staatsunternehmen nicht zeigen.
  • juristisches Experimentalkonstrukt s21
  • HauptBAHNHALT
  • ineffizienteste und und uneffektivste Bahnprojekts, das die Welt je gesehen hat

  • Aus Kontext Wochenzeitung vom 16.2.22 Rede von Volker Lösch
  • Kampfansage an die Vernunft
  • herauströpfelnde Meldungen
  • gigantomanisches Stadtumgrabungsprojekt
  • andauernden Fehlkalkulationen
  • das sinnloseste Bauprojekt Deutschlands
  • sinnloseste Bauprojekt Deutschlands
  • Unmengen von Lügen und Falschinformationen
  • destruktiven Dimension
  • Falsches erweist sich immer mehr als falsch
  • das Falsche hat einen Namen: Stuttgart 21
  • ein Gewaltakt
  • ausschließliche Profitorientierung
  • S 21 steht für Menschenverachtung
  • monströses Symbol das Bauungetüm in Stuttgart: S 21
  • öffentliche Geldverschwendung in gigantischem Ausmaß
  • immer neue Lügen und dreisten Betrug
  • architektonischer Dilettantismus
  • unzeitgemäßes Vorhaben: antisozial, klimaschädlich und potentiell todbringend
  • das Lügengebäude S 21 ist bereits gescheitert
  • immer horrendere Kosten
  • skandalöse Sicherheitsmängel
  • es wird nicht funktionieren
  • Sicherheits- und Bahndesaster
  • dumm, dreist, skandalös, ignorant oder unfassbar
  • schlecht für uns alle, schlecht für diese Welt
  • armselig


neu in der Welt

15 02. 22 20:02
Aus Walter Sittlers Grußbotschaft zur 600. Montagsdemo
„Falsch, aber weiter - wird schon gut gehen! Augen zu und durch! Das sind offenbar die Maximen der Verteidiger des ineffizientesten und uneffektivsten Bahnprojekts, das die Welt je gesehen hat.

…Zu klein, zu teuer, unfähig die geforderten Bedingungen zu erfüllen. Die Vernunft, der politische Verstand und die Verantwortung für das Wohl des Landes, der Bürger und der Zukunft sind bei S21 an ihre Grenzen gestoßen…



sinnvoll?

14 02. 22 12:57
Ist es richtig, immer wieder an die Fehler weit zurückliegender Ereignisse bei dem hoch umstrittenen und unheilbaren Murksprojekt S21 zu erinnern wie heute bei der 600. Montagsdemo?
Dazu das Aktionsbündnis:
„Wir halten den öffentlichen Druck aufrecht durch gerichtliche Klagen, Ingenieur-Gutachten, Öffentlichkeits-Arbeit auf allen Ebenen und eben auch unsere wöchentlichen Montags-Demos – während die Bahn noch Probleme hat „wie Scheiterbeugen“. Baulich sind die Tunnels und das Tiefbahnhofs-Gebäude zwar weitgehend komplett, aber die Bahn muss noch riesige Schwierigkeiten überwinden:
  • Für die 60 Kilometer innerstädtische Tunnels gibt es noch kein Brandschutz- und Rettungskonzept, das bis zu 5.000 Fahrgäste (aus drei Doppelstock-Zügen) in Sicherheit bringen könnte – da drohen langwierige Zusatzbauten und dauerhafte Betriebseinschränkungen.
  • Auf den Fildern ist noch völlig offen, auf welche Weise die Gäubahn Zürich–Stuttgart zum Flughafen geführt werden soll (die Bahn baut gerade an einer Trasse, von der die Politik bereits Abschied genommen hat – zugunsten eines Tunnels, der noch 10 Jahre braucht).
  • Weil der Tiefbahnhof zu wenig Kapazität hat, ist im Koalitionsvertrag der Landesregierung ein zusätzlicher 6-gleisiger unterirdischer Ergänzungs-Kopfbahnhof vorgesehen – darum kämpft die Politik aber noch heftig.
  • In Obertürkheim bestehen noch große Probleme, bei gigantischen Wassereinbrüchen die letzten Tunnel-Meter unter der bestehenden Bahnstrecke hindurch zu bohren, ohne dass der Tunnel im lockeren Neckar-Kies (wie in Rastatt im Rhein-Kies) einstürzt und eine der befahrensten Bahn-Strecken Deutschlands unterbricht.
  • In Untertürkheim sind die Pläne für den Abstellbahnhof, der für den Betrieb des Tiefbahnhofs erforderlich ist, noch nicht genehmigt, sondern noch vor Gericht.
  • Die Finanzierung von knapp der Hälfte der bisher 8,2 Milliarden Gesamtkosten ist ungeklärt – das Gerichtsverfahren gegen die Projektpartner wird dieses Jahr eröffnet.
  • Vor einer Woche musste die Bahn eine weitere Milliarde an Kostenerhöhung zugeben, von der ebenfalls unklar ist, wer sie bezahlen soll (anbei unsere Pressemitteilung dazu).
  • Die Finanzierung von weiteren ca. 5,5 Milliarden für aus Kapazitätsgründen geplante „Ergänzungsbauwerke“ (weitere 47(!) Kilometer Tunnel) ist noch völlig offen.“



600!

13 02. 22 12:28

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Absurdistan

12 02. 22 23:32
Arno Luik zu S21, nochmals zitiert, anders formatiert:

  • „Für mich ist Stuttgart 21 längst zur Chiffre geworden für den strukturellen Irrsinn der Bahn.“
  • „Bei S21 findet sich alles, was den Bahnverkehr zerstört.“
  • „S21 ist der Meilenstein im Niedergang der Bahn.“
  • „…das absurdeste Projekt der deutschen Industriegeschichte: Stuttgart 21“…
  • „…In Stuttgart treiben sie nun das Unvernünftige in das schlichtweg Wahnsinnige…“


Friede seiner Asche

11 02. 22 22:40

„Der Käs isch no lang net gessa“, anders als MP Kretschmann glaubte. Auch die Behauptung von Andreas Böhme (gest. 2019) über den größeren Reisekomfort von Stuttgart 21 wird „net gessa“.
Mein veröffentlicher Leserkommentar in der Badischen Zeitung:

Siegfried Busch Registriert seit: 30.12.2009 Kommentare: 4 12. März 2014 - 10:54 Uhr
Was ist komfortabel? Wenn frische Luft mit Tageslicht und das Umsteigen zu ebener Erde nicht zum Komfort gehören, Rolltreppen und Aufzüge immer funktionieren (im neuen Berliner Hauptbahnhof tun sie das nicht), Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder keine Rolle spielen und Tunnelfahrten dieselbe Qualität haben wie oberirdisches Reisen, mögen die Verkehrsplaner recht haben. Tatsache ist, dass funktionierende Kopfbahnhöfe im Hinblick auf Reisekomfort, Sicherheit und Pünktlichkeit unschlagbar sind, Leipzig, Frankfurt, München und Stuttgart sind der Beweis.


Ulrich legt nach

10 02. 22 18:02
Zum Wortprotokoll des Verkehrsausschusses am 11.06.2018 11. Juni 2018:

„…davon interessant Sarrazin Seiten 8-9 zur
Unwirtschaftlichkeit und 19-20 zum 1-Milliarde-Deal Mehdorn mit Mappus. Auch interessant die schriftliche Stellungnahme Sarrazins, wie das mit Mehdorn gelaufen ist.

Daraus ergibt sich m.E. nun zusätzlich zum Verstoß gegen die Voraussetzungen des Zwei-Röhren-Konzepts als
technischem Versagen, dass die Finanzierung von Anfang an ein unwirtschaftliches Projekt betraf, also insgsamt ein grandioser*) Betrug, den Mehdorn eingefädelt hat, um an 1 Milliarde EURO Geld für einen überteuerten Nahverkehrsvertrag mit BW zu kommen. Das kostet jetzt den Steuerzahler mind. 10 Milliarden.“
______________________________________
*) statt „grandioser Betrug“ würde ich lieber sagen „milliardenschwerer Betrug“. Er wurde vom Vorstand Mehdorn ausgeheckt und vom Aufsichtsrat durchgewunken.
Wenn das stimmt, ist Mehdorn doch ein Betrüger, ja Verbrecher. Statt mit Gefängnis wurde Mehdorn aber noch später zum Chef des BER ernannt, wo er auch gescheitert ist. Was für ein Leben!
Welches Netzwerk an Mächtigen ist hier mitschuldig geworden?
Sollte ich zu hart geurteilt haben, bitte ich um Korrektur oder Gegendarstellung
post@siegfried-busch.de, die ich hier im Blog z.K. gebe. Natürlich auch einen Kommentar der Bestätigung.


Seiten 19/20

09 02. 22 23:19
Aktuelle Recherche von RA Urich Ebert:
Ursprung des Scheiterns von Stuttgart 21:
Das Scheitern von Stuttgart 21 stand mit Beginn der Umsetzung nicht nur technisch fest, sondern nahm auch finanziell dort schon seinen Anfang. Dies hat der ehemalige Netz-vorstand Dr. Thilo Sarrazin am 11.06.2018 im Verkehrsausschuss des Bundestages eindrücklich dargelegt.
Link zum Wortprotokoll.
Dort wird auf Seiten 19/20 dargelegt, wie Mehdorn die „Rentabilitätsrangordnung“ miss-achtete, um über den Deal mit dem Land BW über „den ganzen Nachverkehrsvertrag“ an Finanzmittel zu kommen, zum Preis der Umsetzung dieses bewusst falsch kalkulierten, „nicht rationalen“ und „unrentablen“ Projekts, dessen Unwirtschaftlichkeit die nachfolgen-den Bahnvorstände stets mit dem Satz begleiteten: „Mit dem heutigen Wissen würden wir S21 nicht wieder bauen“.



schräg

08 02. 22 23:28
Schluss des Leserbriefs von Jobst Knoblauch an den Südkurier:
Ewig Gestrige meinen immer noch, die Volksabstimmung vom 27.11.2011 als Legitimation für S21 heranziehen zu müssen. Sie war ein Nullum! Sie hat zu keiner Änderung der Rechtslage geführt, weil weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten gewählt haben und weil das Quorum der Befürworter und Gegner nicht erreicht wurde. Jeder, der nun behauptet, die Volksabstimmung begründe das Weiterbauen von S21, verstößt wegen Wahlfälschung gegen den § 107 a (2) des Strafgesetzbuches: „Ebenso wird bestraft, wer das Ergebnis einer Wahl unrichtig verkündet oder verkünden lässt.“

Kommentar bei den
Parkschützern:
…Herr Kretschmann hat es allerdings vorgezogen sich hinter einer fragwürdigen landesweiten (!) Volksabstimmung zu verstecken. Die schrägen Formulierungen in den damaligen Abstimmungsunterlagen ließen Zweifel an einem ernsthaften Interesse der Landesregierung am Abstimmungsergebnis aufkommen.
Die Merkel-/Mappus-CDU hat dieses Projekt sprichwörtlich mit Gewalt durchgesetzt und die Grünen haben das finanzielle und verkehrspolitische Desaster entgegen der Wahlversprechen nicht verhindert. ..."



Zahlenspiele

07 02. 22 16:21
Steffen Siegel zum Blogeintrag gestern:
„Heute müsste man sagen (und das ist ganz gewiss nicht das Ende der Kostensteigerung): "Wenn man jeden Tag, auch sonntags, 100 000 Euro aufbringen würde, so müsste man dies 252 Jahre lang tun, um  9,2 Milliarden Euro zusammenzubekommen. Vor 252 Jahren hätte man also anfangen müssen, täglich 100 000 € zu sparen, um es heute beisammen zu haben. Vor 252 Jahren, das wäre  1770,  waren wir im  Zeitalter der Aufklärung.  Damals lebten  z.B. Fritz der Große und Gotthold Ephraim Lessing.  Eins ist allerdings  gewiss: die Aufklärung ist an vielen S21 Befürwortern spurlos vorbeigegangen!" _____________________________________                                                                                                                                                                                     1770 war Goethe Student in Straßburg, Beethoven und Hölderlin wurden geboren.
Lieber Steffen, waren die 6,2 Mrd. 2010 nicht zusammen mit der Neubaustrecke? Die Wirschaftlichkeitsgrenze von S21 war doch 4,6 Mrd (?). Vielleicht reicht es mit NBS dann zurück bis zum Thomaskantorat von J.S. Bach (ab 1721)



nur 1 Millarde

06 02. 22 23:17

Steffen Siegel von der Schutzgemeinschaft Filder e.V. bei der K21-Montagsrede am 22. März 2010 zu den Kosten (Untergrenze 6,5 Milliarden):

„Der Mensch kann sich eine Milliarde nicht vorstellen. Wenn man jeden Tag, auch sonntags,  100 000 Euro aufbringen würde, so müsste man dies 178 Jahre lang tun, um  6,5 Milliarden Euro zusammenzubekommen.
Vor 178 Jahren hätte man also anfangen müssen, täglich 100 000 € zu sparen, um es heute beisammen zu haben.  
Vor 178 Jahren, das wäre  1832, starb Johann Wolfgang  von Goethe…“

Ganze Rede hier lesen.
___________________________________
Kann man auf 1 Milliarde runter rechnen (statt 178 „nur“ 27 Jahre, also erst ab 1995 täglich 100 000 Euro) oder auf 9,2 Mrd erweitern, rund 1/3 länger… Wer rechnet es genauer?



die unfähigen Vergeuter

05 02. 22 23:01
Aus dem Leserbrief von Jobst Knoblauch an den Südkurier
S21 – das Milliardengrab

Darauf habe ich gewettet, dass die verlogene Bahn die Bundestagswahl abwartet, um anschließend Mehrkosten bei S21 zuzugeben. Wohlgemerkt: Das wird nicht das letzte Mal sein. 10 Mrd. € oder mehr sind für die schräge Tiefhaltestelle prognostiziert, von der alle wissen, dass sie weniger leistet als der jetzige ziemlich verstümmelte Kopfbahnhof und zudem noch lebensgefährlich wegen des ungelösten Brandschutzes ist. Alle Politiker im Bund und im Land kennen die gravierenden, fundamentalen Mängel von S21. Trotzdem sind sie nicht fähig zu rufen (außer den Linken): „Halt! Wir haben uns mit S21 verrannt!“ …



Übrigens

04 02. 22 09:57
Rundmailsschlussformel eines SPD-Mitglieds gegen S21

  • Güter gehören auf die Bahn

  • Baustopp jetzt & Umstieg-21.de

  • Zitat von Joe Bauer: “S 21 taugt durchaus als Mahnmal für Größenwahn und Profitgier“

             Viele Grüße – Günter Klepser


Retro Februar 2012

03 02. 22 21:52
Bauzaun:
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Wie war das mit dem gefälschten Stresstest und dem Software-Fehler? MVI bitte melden.
Aktuell: fehlender Brandschutz - Kosten verdoppelt - Unwirtschaftlichkeit gesteigert - Bauzeit spekuliert bis 2040 u.a.


Schmeicheleien (Retro)

02 02. 22 20:24
Demorede zum Thema „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ am 8.7.2019
Video ab Minute 27
„Liebe Leute, die Erfinder und Betreiber des Bahn- und Städtebauprojekts Stuttgart 21 (aktuell richtiger „Immobilienprojekt mit Kollateralschaden Stuttgart 21“), also die Stuttgart-21-Befürworter, dürfen natürlich ihr Projekt loben und rühmen, das ist normal. Aber man sollte dabei auf dem Teppich bleiben und nicht maßlos übertreiben, sonst wird’s zur fragwürdigen falschen Schmeichelei. Ich hab’ mir in letzter Zeit solche übertriebenen „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ aufgeschrieben, die ersten 3 heißen „Das neue Herz Europas“ / „LeuchtturmprPasted Graphicojekt“ und „geniales Jahrhundertprojekt“….“


warum nur? (Retro)

01 02. 22 11:53
Dass der Bahnhofsturm in Stuttgart auf Holzpfählen gegründet ist, wurde von der Bahn bestritten, das EBA ist dem gefolgt (s.u.) OB Kuhn hätte leicht klären können - aber des Thema von 2014 ist seitdem in der Versenkung gelandet. Warum nur? OB Kuhn wollte vermutlich kein neues Fass aufmachen bei seiner (un-)kritischen Begleitung des Unglücksprojekts S21.
Gehört diese Geschichte zum Kapitel „Lügenbahn“?

*(1.) Rudolf Renz in der StZ: „Dass der Turm auf Eichenholzpfählen steht, wurde vom Architekten Bonatz übermittelt,
*(2.) hat der ehemalige Bauleiter Hany Azer in einem Interview bestätigt,
*(3.) ergibt sich aus der Bauskizze von 1914, auf der angespitzte Pfähle sichtbar sind (gab es 1914 schon angespitzte Betonpfähle?),
*(4.) die Pfähle konnten bei der Turmgründung von Menschenhand angehoben werden (http://www.diskussion21.de/_Turmfundament_und_Pfahlramme.jpg) – Eichenholz wiegt nur 670kg/m3 (https://de.wikipedia.org/wiki/Holz), Beton wiegt dagegen 2400kg/m3 und Eisen bzw. Stahl sogar 7850 kg/m3,
*(5.) ergibt sich aus der Tatsache, dass Stuttgart Sumpfgebiet ist (siehe Gründung als Stutengarten) und Eichenholz damals viel günstiger war als Eisenbeton,
*(6.) ...was sich darin ausdrückt, dass auch die Speicherstadt in Hamburg, der Reichstag in Berlin und Gebäude in Venedig auf Eichenholzpfählen fußen,
*(7.) im Buch "Stuttgart Hauptbahnhof - Geschichte eines Bahnhofs" von Michael Dostal und Thomas Estler, erschienen im GeraMond-Verlag, München, 2012, heißt es auf Seite 19: "Das Fundament des Bahnhofsturms bilden übrigens 290 Eichenpfähle, die aneinandergereiht eine Länge von drei Kilometern aufweisen",
*(8.) im Buch "65 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof 1922 – 1987“, herausgegeben von der Deutschen Bundesbahn (!), Bundesbahndirektion Stuttgart. 3. Band, 1987 und
*(9.) im Buch von Matthias Roser, "Der Stuttgarter Hauptbahnhof - ein vergessenes Meisterwerk der Architektur", erschienen im Silberburg-Verlag, 1987, steht das auch,
*(10. http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_Bhf_Turm historisch_73433a1434.jpg,
*(12.) und die Bahn selbst (!) hat auf ihrer Internetseite nochmals die 290 Eichenpfähle bestätigt: http://web.archive.org/web/20090311022122/http:/www.das-neue-herz-europas.de/turmforum/turmforum_entdecken/geschichte/default.aspx „1916 Fertigstellung des 58 Meter hohen Turms.“

StZ: „In einem anderen Punkt ist das Eisenbahn-Bundesamt der Empfehlung des Regierungspräsidiums aber nicht gefolgt. Die Stuttgarter Behörde hatte angeregt, dass die Gründung des Bahnhofsturms eingehender untersucht wird. Damit sollte ausgeschlossen worden, dass der Turm auf Eichenholzpfählen steht, die nach der Entnahme von Grundwasser beim Kontakt mit Sauerstoff faulen und die Standfestigkeit des Turms gefährden könnten. Die Bahn hatte auf Unterlagen verwiesen, nach denen der Turm auf Eisenbetonpfählen gründet – und diesen Angaben ist das Eba gefolgt: „Nach Überzeugung der Behörde ist der Nachweis, dass es sich bei der Gründung nicht um Eichenholzpfähle handelt, erbracht…


Bücher gegen S21 (2)

31 01. 22 20:39
Ein wunderbares Buch des Architekturhistorikers M. Roser

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Die stillosen Veränderungen nach 1945 kommentiert er auf Seite 96ff mit

  • unpassend
  • gedankenlos
  • grob
  • warum?
  • gesichtslos
  • schäbig
  • ramschig
  • nicht gelungen
  • nicht denkmalgerecht
  • fußgängerfeindlich
  • zerstückelt
  • ausrangiert
  • autogerecht
  • würdelos
  • schlecht bedacht
  • verrostet
  • ruinös
  • ausrangiert
  • autogerecht
  • würdelos
  • schlecht bedacht
  • verrostet
  • ruinös


Retro Mai 2010

30 01. 22 12:12
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Dr. Matthias Roser wendete sich in seiner gestrigen Rede auf der Montagsdemo direkt an OB Dr. Schuster:

Die Stuttgarter Zeitung hat kürzlich in einer Sonderveröffentlichung für die nächsten Jahre 60 Großbaustellen aufgeführt, die Sie uns zumuten wollen. Ich frage Sie in aller Sachlichkeit:

Sind Sie noch ganz bei Trost?

Wir spielen hier nicht Monopoly, sondern es handelt sich um Stuttgart als unseren Lebensraum, nicht um ein Produkt.“
________________________________
Die von 5000 Menschen heftig beklatschte Rede endete mit dem Satz

„ - treten Sie zurück!“



1 Milliarde mehr

29 01. 22 22:40
Reaktion von Walter Steiger zum Bericht im SWR:

„Nochmals 1.000 Millionen? Nein! Doch! Ooohh!“



weiter scheitern

28 01. 11 20:40
Stuttgarter Zeitung: „Die Kosten für das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 steigen nach Angaben aus Kreisen der Deutschen Bahn immer weiter. Das Projekt verteure sich um eine weitere Milliarde auf nun über neun Milliarden Euro…“
MdB Gastel:„Nun könnte zudem auch einmal mehr der Zeitplan wackeln…



Scheinerfolg

27 01. 22 17:28
Ausgang des Gerichtsverfahren wie gestern schon vermutet. Die Stuttgarter Nachrichten hörten das Gras wachsen. Private Meinung von Ulrich Ebert:

„Das ist doch ungeheuerliche Manipulation der Presse: Da wissen die Verfahrensbeteiligten  noch nicht, was warum vom Gericht entschieden wurde, da steht es schon in der Presse. Klar kann es der Presseabteilung der PSU nicht schnell genug gehen, den Scheinerfolg in die Presse zu geben.

Scheinerfolg deshalb, weil der Verwaltungsgerichtshof regelmäßig die Fehlurteile aus Stuttgart aufhebt.

Bei den Juristen gilt der oberste Grundsatz: "Audiatur et altera pars", man höre auch die andere Seite. Das gilt offenbar nicht für die Redaktion der Stuttgarter Zeitung. Hat d
a die Redaktion auch die andere Seite angehört? Nein. Das ist einseitiger Journalismus, bzw. kein Journalismus, der diesen Namen verdient.“


parteiische Justiz

26 01. 22 20:54
Aus Kontext: …“Olaf Drescher, Chef der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH (PSU), muss womöglich Zahnbürste und Pyjama packen – und danach ins Gefängnis. Dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der bahneigenen Gesellschaft, die den Tiefbahnhofsbau in Stuttgart managt, droht nach Kontext-Informationen Haft. Genauer gesagt: Zwangshaft.“…
_______________________________________

O je, die Justiz ist bei uns ja politisch regiert und deshalb leider parteiisch. Recht wurde zu allermeist pro S 21 gesprochen, die Gegner oft überaus hart abgestraft. Ich wurde 2014 in der Cannstatter Straße am Bahnhof von der Polizei eingekesselt und für mein Engagement mit einer Geldstrafe belohnt.



Lügenbahn

25 01. 22 19:16
Werner Sauerborn: „Jahrelang hat die Bahn, bzw. die PSU alle Beteiligten belogen und betrogen, indem sie behauptete, den Brandschutz in Tiefbahnhof und Tunnelspinne zu beherrschen und in der Lage zu sein, Tausende Reisende im Brandfall innerhalb von 15 Minuten retten zu können. Betrogen wurden Regierungspräsidium, EBA, Feuerwehr, Gerichte, Politiker*innen, Medien, die Öffentlichkeit (über die Konsequenzen hier lesen).


Retro aktualisiert

24 01. 22 22:29
Der Dichter spricht (2) 31. Mai 2009 SPD: „Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll“ (Aktuelle Themen, Stuttgart 21 I - Link nicht mehr aktiv!) ________________________________________
Gesicherte Realität:
„Stuttgart 21 ist schlecht investiertes Geld und völlig unwirtschaftlich.“
Kannst Du Deinen fundamentalen Irrtum nicht wenigstens zugeben, liebe SPD? Du bist nämlich mitschuldig an dem Schlamassel, dem unheilbaren Desaster 21!
Deine Realitätsverweigerung verursacht Milliardenkosten mit dem Ergebnis eines viel schlechteren Bahnhofs (bzw.Tiefhaltestelle).



Bücher gegen S21 (1)
23 01. 22 22:52
2013: Offene Briefe und Wortmeldungen:
Walter Sittler an Merkel: „Stuttgart 21 ist gescheitert, das ist inzwischen mehr als offensichtlich.“
Antwort von MP Kretschmann u.a. zu Volksabstimmung, Kostendeckel, Verantwortung bei der Bahn
Engelhardt: „Realitätsvrweigerung als Grundlage politischen Handelns.“

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Retro

22 01. 22 23:09
(Einnnerung an den nirgends eingehaltenen Schlichterspruch, mit dem die Gegner sich überrumpeln ließen.)
Aus einer Rundmail (Jan. 2011) Aktionsbündnis K21: „Laut "Schlichterspruch" von Heiner Geißler darf Stuttgart 21 u.a. erst dann gebaut werden, wenn das Projekt einen sogenannten Stresstest bestanden hat. Dabei wird per Simulation geprüft, ob der der geplante Tiefbahnhof tatsächlich die  versprochenen 30 Prozent mehr Züge in der Spitzenstunde fahren kann. Sollten die Gleiskapazitäten nicht ausreichen, muss die Bahn Stuttgart 21 mit hohen Kosten in "Stuttgart 21 plus" erweitern.
Es ist unakzeptabel, dass die Bahn nun einfach weiterbaut und zu erwartende Plus-Maßnahmen somit unmöglich macht, z.B. 9. und 10. Gleis. Damit untergräbt die Bahn ihre eigene Zustimmung zum Schlichterspruch.“











































hoffnungslos

21 01. 22 11:17
Stuttgart 21 - Leonberger Kreiszeitung

Noch kein Halt in Renningen: S 62: Hoffnungen ruhen auf Stuttgart 21
Der VRS setzt seine Hoffnung nun auf die Fertigstellung von Stuttgart 21, geplant für Ende 2025. Sobald der neue Tiefbahnhof im Einsatz ist, ...




























































Mega-CO2-Projekt

20 01. 22 19:59
Aus der Rede von Hendrik Auhagen, Bahn für Alle, auf der 596. Montagsdemo[1] am 17.1.2021
„…Für die geplante Hamburger U5-Verlängerung wurde ausgerechnet, dass dieses Projekt erst nach 500 Jahren einen positiven Klimaeffekt hat – ganz im Gegensatz zu einer oberirdischen Straßenbahn.
Interessant wären solche Zahlen für Stuttgart 21. Sicher gehen die in die gleiche Richtung! Oder nein – S21 dürfte sogar
für immer ein Klima-Defizit sein, weil es ja um eine Bahnhofsverkleinerung geht. Und wer auch noch im Jahr 2022 ein neues Mega-CO2-Projekt wie den Bilgertunnel ernsthaft betreibt, der bekennt sich zur Klimazerstörung…“



wer bietet mehr (12)

19 01. 22 11:25

Auf dem Weg nach Nimmerlein, neu und „amtlich“ („Zielsetzung“, im Blog von vorgestern)

2040


„…und mach’ dann einen zehnten Plan,
geh’n tun se alle nicht“.


Zur Erinnerung:

Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“
  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“
  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.
  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.
  • 7. November: Option 2026
  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028
  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)
  • 8.12.2021 MIV Stuttgart, Bürgerreferentin:
  • Initiative Eisenbahnknoten 2040“



Jobst K. (4)

18 01. 22 10:46
Jobst Knoblauch an Steffen Bilger, Ende des Briefs:

Lieber jetzt ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Stuttgart 21 wäre nicht das erste Großprojekt, das nicht in Betrieb geht.

Ihrer Antwort entgegensehend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen



Jobst
K. (3)
17 01. 22 14:00
Jobst Knoblauch an Steffen Bilger, 3 Fragen:

2. Können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, durch weitere 47 Tunnelkilometer p l u s einem unterirdischen Kopfbahnhof die Umwelt mit zig tausend Tonnen CO² zu belasten – ganz im Gegensatz zum erklärten Ziel des Klimaschutzes?

Antwort der Bürgerreferentin Nele Schönau im Verkehrsministerium BW (gegliedert und gekürzt):
- Zielsetzung der Initiative Eisenbahnknoten 2040 (!) ist eine nachhaltige Verkehrswende
- ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist zwingend notwendig ________________________________________
Dazu mein Kommentar: typisch substanzloses Politsprech. Damit kann die reale Klimabelastung durch die „Initiative Eisenbahnknoten 2040“ nicht beschönigt werden.



Jobst K. (2)

16 01. 22 11:42
Jobst Knoblauch an Steffen Bilger:

„Das sind meine drei Fragen an Sie:
1. Können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, dass für „eine schräge Tiefhaltestelle“ und für weitere, dringend benötigte „Ergänzungsbauwerke“ Steuergelder in Höhe von ca. 16 Mrd. € ausgegeben werden sollen, während man für ca. 1 Mrd. € einen bestens funktionierenden, zukunftsfähigen Bahnhof erhält, der alle Erwartungen übererfüllt?“

Antwort der Bürgerreferentin Nele Schönau im Verkehrsministerium BW (gegliedert und gekürzt):
- …nicht nur ein neuer Bahnhof, sondern insbesondere ein zentraler Teil des Ausbaus der wichtigen Verkehrsachse Mannheim - München
- …mehr Kapazität für mehr Züge und kürzere Reisezeiten…
- …umsteigefrei Verbindungen… (sog. Durchbindungen)
________________________________________
Dazu mein Kommentar: Der „zentrale Teil“ ist eine totale Fehlplanung, er hat zugestanden
weniger Kapazität, die „kürzeren Reisezeiten“ sind in einer Zeitbilanz hoffnungslos negativ und Durchbindungen eine Beschönigung der großen Schwächen des Nicht-„Bahnhofs“; sie sind zudem auch im Kopfbahnhof möglich und bereits heute Normalität.



Jobst K. (1)

15 01. 22 23:24
Jobst Knoblauch an S21-Fanatiker Bilger:

Wann endlich haben Sie den Mut zu rufen:

Wir haben uns mit dem Projekt Stuttgart 21 verrannt!
_________________________________
Das möchte ich ALLEN Polit-Befürwortern von S21 zurufen!


Reihen-Pause

14 01. 22 21:01
Zehn Tage kein Blog,
fast (für mich) ein Schock.
Doch hätt’ es viel gegeben,
bei mir war anderes Leben.


Ansage

04 01. 22 10:43
Gestern bei der Demo, vor dem Schlussbeitrag der Capella Rebella mit dem Tango Korrupti anhören


Demoplakat

03 01. 22 23:43

Pasted Graphic 3



Tusch für S 21

02 01. 22 21:47
Tondatei 20 Sekunden: 21CtFox Hier kommt Stuttgart 21 gut zum Ausdruck: die versprochene Zukunftsperspektive (Orchester) und die Realität (Solo) (im Blog Neujahr 2011)



Zeitbilanz (26)

01 01. 22 22:59
SWR: 2022: Zahlreiche Baustellen…bei der Bahn in Baden-Württemberg
(Baustellen) …am Bahn-Projekt Stuttgart 21 und der Schnellbahntrasse Wendlingen-Ulm, ... „Reisende brauchen vor allem eines: Geduld.“ (Auch Fußgänger, Rad- und Autofahrer!)
_____________________________________
Der Hochgeschwindigkeit mit sehr bescheidenen Fahrzeitgewinnen (gesamter Bahnverkehr) stehen die riesigen Zeitverluste durch die überlange Bauzeit gegenüber und die Zeitbilanz wird zu Ungunsten des Projekts Stuttgart-Ulm immer schlechter. Auch in diesem Jahr 2022 wird den Menschen kostbare Lebenszeit durch S 21 gestohlen.


t
ätärettätä 2010
31 12. 21 12:19
Heute, Sylvester, im Schwäbischen Tagblatt Tübingen, Jahresrückblick 2010:
sylvester-schalmei-s.b.


Orwell 21

30 12. 21 20:47
(Aus dem Rundbrief Engelhardt zum Jahresende, Link folgt):
„Ende 2018 hatten Hans Heydemann und ich ein 170-seitiges Gutachten zu den Brandschutz-M
ängeln vorgelegt. Wir hatten zahlreiche Richtlinienverstöße nachgewiesen. Etwa zu dem fehlenden Tunnel- Rettungskonzept, der unterdimensionierten Bahnsteigbreite, der zu geringen Personenzahl in der Eva- kuierung, dem fehlenden Nachweis der Machbarkeit des Projekts etc.

Das Aktionsb
ündnis gegen Stuttgart 21 hatte dieses Gutachten mit den Fragen zu den Richtlinienver- stößen an die Bahn und das Eisenbahn-Bundesamt geschickt. Die Bahn antwortete auf den Nachweis, dass die Genehmigung grob fehlerhaft sein müsse, schlicht, sie habe aber die Genehmigung erhalten. Die Richtlinienverstöße werden nicht entkräftet. Die Bahn behauptet sogar, das Gutachten eingehend geprüft zu haben, hat also wohl keine sachlichen Fehler entdeckt, sonst würden wir jetzt davon erfah- ren – eine schöne Bestätigung der Kritik.

Und in bestem Orwell'schen Doppeldenken zieht die Bahn das Fazit aus den nicht entkr
äfteten Brandschutzmängeln, dass Stuttgart 21 ein „Maximum an Sicherheit“ für die Reisenden biete – das Gegenteil ist richtig.“
_____________________________________________
In George Orwells Roman "1984" verkündet die Partei:
"Krieg ist Frieden.
Freiheit ist Sklaverei.
Unwissenheit ist Stärke."

Orwell 21:
„Unnützes ist rentabel
Murks ist Fortschritt
Überragendes ist Unsinn
Gefährlichkeit ist Sicherheit“

Und im Gegensatz zu Orwells Thesen hat es einen realen Hintergrund: Die Sinnhaftigkeit des Projekts, der verkehrliche Nutzen, einst mit „überragende Verkehrsbedeutung“ beworben, hat sich als Unsinn erwiesen.
Doch je teurer Stuttgart 21 wird, umso mehr profitieren Bahn und Bauwirtschaft, das Verkehrte ist das Rentable!



schmalst, engst, höchst

29 12. 21 11:59
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In der Online-Mo-Demo-Rede vom 01.02. 2021 (Text, Video) erläuterte C. Engelhardt die S21-Brandschutzmängel anhand der Bahnsteig- und Tunnelvergleiche. Diese machen, ohne dass vertiefte Kenntnisse zu Brandschutz und Bahntechnik nötig wären, für jedermann erkennbar, dass die im internationalen Vergleich schmalsten Bahnsteige und engsten Tunnel bei gleichzeitig höchster verkehrlicher Belastung nicht sicher sein können.


Kommentar

28 12. 21 17:30
Ben Çapulcuyum, unermüdlicher Trompeter in der Capella Rebella, schreibt bei den Parkschützern zum Blog von gestern, Thema Ergänzungs-Regionalbahnhof:
„Kein Wort darüber, dass es neben dem geplanten
#Schrumpfbahnhof des größenwahnsinnigen Projekts "Stuttgart 21" den ausreichend dimensionierten und bestens funktionierenden Stuttgarter Kopfbahnhof noch gibt. Bevor ein zweiter unterirdischer #Tunnelbahnhof gebraucht wird, muß erst noch der #Kopfbahnhof zerstört werden. Aber wenn man den Kopfbahnhof nicht endgültig zerstören würde, dann würde ja die Begründung wegfallen für über hundert Kilometer umwelt- und klimaschädliche Betontunnel; und das wäre wahrscheinlich ganz schlecht fürs Geschäft!…

Wie ist es möglich, dass das widersinnige Projekt aus dem letzten Jahrhundert,
#Stuttgart21, nicht vor dem Hintergrund der aktuellen ökologischen und klimatischen Krisen nicht erneut auf den Prüfstand gestellt wird?
___________________________________________
Auch vor dem Hintergrund des bereits deutlich gescheiterten Projekts (Blogmotto oben) gibt es schlüssige Erklärungen: Mehrheit vor Wahrheit, Gesichtswahrung vor Vernunft, Machterhalt vor Sparsamkeit, Wirtschaft vor Umwelt.



Heute in der SZ

27 12. 21 11:51
Stuttgart (dpa/lsw) - Trotz der Ablehnung durch die Projektpartner Regionalverband, Bahn und Stadt hat Verkehrsminister Winfried Hermann seine Hoffnungen auf eine zusätzliche Station für Stuttgart 21 noch nicht aufgegeben. "Wie die meisten Bahnexperten bin ich überzeugt davon, dass wir ab 2030 einen zusätzlichen unterirdischen Bahnhof für den Nah- und Regionalverkehr im Hauptbahnhof brauchen", sagte der Grünen-Minister der "Schwäbischen Zeitung" (Montag). Nur so sei es möglich, den Bahnknoten Stuttgart auch für den Bedarf über das Jahr 2030 hinaus leistungsfähig zu machen. Das Projekt "Ergänzungsbahnhof" ist auch Teil der grün-schwarzen Koalitionsvereinbarungen.

Stadt, Verband Region Stuttgart und Bahn haben dagegen bislang ihre Idee eines Durchgangsbahnhofs als ausreichend auch mit Blick auf weitere Fahrgastmassen verteidigt. Die Stadt Stuttgart, Eigentümerin der Grundstücke, plant den Verkauf der frei werdenden Gleisflächen zudem fest ein.



Oper zu 21

26 12. 21 23:08
G.F. Händel „Il Trionfo del Tempo...“
Deutsche Übersetzung des italienischen Textes von 1706

„Sehr töricht ist der Steuermann,
der seinen Kurs nicht ändern will
und dem launischen Wind begegnet.

O Schiff, auch wenn du gut gerüstet bist,
kehre um, kehre um,
solange du Zeit hast, kehre ans Ufer zurück.“



jahrzehntelang!

25 12. 21 23:25
Zitat IBA-Chef Hofer, ausgewählt von Eberhard Linckh: „Eine außerordentliche Belastung sind natürlich die jahrelangen Einschränkungen durch die gewaltige S-21-Baustelle im Herzen der Stadt. Zusammen mit der konfliktreichen Vorgeschichte des Projekts macht das etwas mit den Leuten. Deshalb empfinden gerade viele Stuttgarter ihre Stadt nicht als lebenswert. ..." (Artikel in der StZ von gestern mit Bezahlschranke)


Fröhliche Weihnachten

24 12. 21 23:28
Bild im Blog vom 24.12.2009

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wenn ja, wann?

23 12. 21 21:37
Auf der Titelseite Schwab. Tagblatt Tübingen (SWP Ulm) am 21. Dezember 2021:
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Wieder wird werbewirksam ein „Meilenstein“ gefeiert. Aber wann kommt ein Zug (ICE) des Projekts Stuttgart-Ulm über den Flughafen? 2025 bestimmt nicht! 2035?
„Noch liegen die Lose / dunkel verhüllt in der Zukunft Schoße.“ (Schiller, Braut von Messina).



Kassandra 21

22 12. 21 12:04
Aus der großartigen Rede von Dr.med.Dipl.Psych. Angelika Linckh, Parkschützerin, auf der 592. Montagsdemo am 20.12.2021:
„Wir rasen auf eine Situation zu, die das Leben für uns und auch die Bedingungen für ein gutes Leben der nach uns kommenden Generationen auf diesem Planeten grundlegend verändern wird.
Und wir müssen leider erkennen, dass die herrschende Politik nicht beabsichtigt, das Ruder herumzureißen. Die Beschlüsse der UN-Klimakonferenz in Glasgow zeigen dies. Genau wie die Pläne der Ampelkoalition.“



das große Scheitern 2021

21 12. 21 23:09
Aus dem finalen Rundbrief 2021 von Werner Sauerborn:
„Für Stuttgart 21 dagegen war 2021 das Jahr der Skandale und Blamagen. Mit den im Koalitionsvertrag vom 8. Mai beschlossenen vier Ergänzungsprojekten („Stuttgart21 II“) mit weiteren 47km Tunneln wurde de facto das planerische Scheitern von S21 eingestanden. Die Wanderwege zur Erreichung der Gleise oder das große Loch in der Fassade des Bonatzbaus waren da nur noch die symbolische Zuspitzung des großen Scheiterns.“


Schmeichelworte verkehrt ab 18.12.2021
20 12. 21 18:55

  • S21-Schläfrigkeit

  • Sklavenarbeit

  • aus der Zeit gefallen

  • Klima-Ignoranz

  • heimlicher Ausverkauf der Stadt

  • klimapolitisches NoGo

  • KlimaSkandal21


fucking

19 12. 21 22:45

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waghalsig

18 12. 21 22:53
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Heute früh eine
spektakuläre Banneraktion mit der Forderung „dass das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 sowie die S21-Ergänzungsprojekte auf ihre Klimaverträglichkeit geprüft und die Bauarbeiten sofort eingestellt werden. Wir unterstützen die Initiative UMSTIEG 21 Plus, die eine klimapolitisch umsetzbare und vermittelbare Alternative zu Stuttgart 21 darstellt. Wir fordern außerdem eine lückenlose Aufarbeitung der Korruptionsvorwürfe gegen Mitarbeiter der Deutschen Bahn.“


Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz
17 12. 21 23:31
Aus letzter Rundmail von Werner Sauerborn:
„Betrug und Korruption Der zentrale Vorwurf lautet: Mitarbeiter*innen der PSU (100%-ige GmbH-Tochter der DB für S21+Neubaustrecke) sollen durch überhöhte Rechnungen und weitere Manipulationen einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von 600 Mio € verursacht haben. Dies zunächst zulasten der DB, mittelbar aber durch die Verteilung von Mehrkosten auch zulasten der Projektpartner Stadt und Land, sowie zulasten der Landesmittel aus dem
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz.“ (11 Silben, 34 Buchstaben)


freut mich

16 12. 21 23:30
Walter Steiger hat aus seinen 2588 Video-Dokus seiner Filmrolle 35 ausgewählt und angefügt. Es freut mich natürlich sehr, dass ich als Nr.22 mit meinem Vortrag im großen Saal des Stuttgarter Rathauses mit dem Thema „Schöne neue Stadt?“ („Die Stadt wird schöner“, zum Hauptwerbebild der Stadt für Stuttgart 21) in der Auswahl vertreten bin.
Ein paar Rückmeldungen:

Allein schon Siegfried Buschs Vortrag zum Thema Werbebilder mit Gesang (!!!) ist der absolute Wahnsinn!“
- „Herzlichen Glückwunsch zu diesem grandiosen Auftritt!“
- „Diese Mischung ist das Beste, was einem Vortragenden gelingen kann, aber nur selten erreicht wird.“



Boni verdient

15 12. 21 12:27

BERLIN (dpa-AFX) - „Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn soll sich an diesem Mittwoch unter anderem mit den Vorstands-Boni für 2022 sowie mit der Mittelfristplanung bis 2026 beschäftigen. Auch das Thema Stuttgart 21 steht auf der Tagesordnung, wie aus Aufsichtsratskreisen verlautete.“
______________________________________________
Anmerkungen: Der Bahnvorstand hat den Bahnbetrieb
ziemlich zugrunde gerichtet.

Zitate Arno Luik zu S21: „Für mich ist Stuttgart 21 längst zur Chiffre geworden für den strukturellen Irrsinn der Bahn.“ „Bei S21 findet sich alles, was den Bahnverkehr zerstört.“ „S21 ist der Meilenstein im Niedergang der Bahn.“„…das absurdeste Projekt der deutschen Industriegeschichte: Stuttgart 21… In Stuttgart treiben sie nun das Unvernünftige in das schlichtweg Wahnsinnige…“

MdB Gastel: Für den Verkehr bringt Stuttgart 21 rein gar nichts, nur neue Engpässe.“

Diese besonderen Leistungen verdienen natürlich auch Boni zu den hohen Gehältern. Bin gespannt, wie der Aufsichtsrat heute entscheidet und was er zu Stuttgart 21 verlautet.



Widerstand Aktionsbündnis

14 12. 21 23:45
Nicht genannt ist die Organisation der Montagsdemos, denn das Demoteam gehört auch zum Aktionsbündnis, oder nicht?

  • Pressearbeit

  • Fachgutachten

  • Muster-Einwendungen in Planfeststellungsverfahren

  • Klage z.B. gegen das Eisenbahn-Bundesamt wegen des Brandschutzes bei S21

  • Flyer und Banner beauftragen

  • Websites entwickeln und pflegen

  • Unterstützung der Mahnwache bei größeren Investitionen

  • Radkuriere zu Mitstreiter*innen ohne Internet

  • Veranstaltungen und Raummieten

  • Umstieg 21-Konzept entwickeln und politisch einbringen

  • Versand von Info-Broschüren an Politiker*innen

  • Aktivitäten gegen klimaschädliche Zusatzprojekte zu S21

  • Kontakte zu anderen Initiativen, z.B. gegen destruktive Großprojekte

  • Verbindungen zu den Klimaprotestierenden der Jungen

  • Gewaltlose Aktionen

und vieles mehr…


machtlos
13 12. 21 20:59
Der tägliche Blogeintrag konnte ein paar Tage nicht eingestellt werden, weil der Router nicht funktioniert hat. Mein Webmaster hat den Fehler bald entdeckt: das Telefonkabel war nicht richtig eingesteckt.


Befindlichkeiten
12 12. 21 12:54
Timo Brunke am 8.2.2010, Video Nr. 0005
„Das Wahnprojekt Stuttgart 21 steckt voller Finten, Haken, Irrungen, Täuschungen und Befindlichkeiten…“
________________________________________
Das größte Hindernis zum Ausstieg aus dem unheilbaren Murks 21 sind die „Befindlichkeiten“, die Verstrickungen von Befürwortern in starke Netzwerke (Parteien, Wirtschaft), denen der Bahnverkehr und seine Kundschaft nicht so wichtig sind wie die eigene Position und/oder der Profit.



Filmrolle Walter Steiger
11 12. 21 12:53

5 Jahre, von Dez. 2009 bis Jan.2014 hat Walter Steiger den Protest gegen das Schadprojekt 21 dokumentiert in 2588 Videos, übersichtlich geordnet. Immer wieder weist er bei den Parkschützern auf Dokus hin, die aktuelle Entwicklungen kontrapunktieren oder ist noch aktiv mit (oft humorvollen) neuen Beiträgen:
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Walter Steiger » #impfarkt #impferno
Drei Risiken, die das Impfrastrukturprojekt S21 noch impfrage stellen:
1. Impfektion (der Bauarbeiter) 🤒
2. Impflation (Kostenexplosion) 🤑
3. Impfasion (Putin / Ukraine) 🥶
Ende der aktuellen Impformation.



Gewalt

10 12. 21 23:51
„Dass das weiche Wasser in Bewegung / mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt / du verstehst, das Harte unterliegt.“ Laotse / Brecht
Foto
Walter Steiger Bildausschnitt S. Busch

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Schm
eichelworte verkehrt ab 9.12.21
09 12. 21 20:48
Lars Reichow über Stuttgart 21 SWR2, 28 03 2015 (3:56 Min.)
als
Video mit Fotos illustriert von Walter Steiger

  • ein einziges Chaos

  • die Stadt versinkt im Baustellenterror

  • von Irrsinnigen eingeleitet-ohne Rücksicht, ohne Weitsicht, ohne Einsicht

  • läuft sehendes Auges in eine Röhre

  • die geplante Vernichtung einer Stadt

  • aus der Gegenwart verabschiedet

  • auf Jahre hin gelähmt

  • (die Stadt) hat sich selbst überlistet

  • ein Stück Demokratie ist gescheitert

  • Ahnungslosigkeit



Kaputtgart

08 12. 21 10:47

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Grafik und aus Bildarchiv von
Walter Steiger



Schmeichelworte verkehrt seit 6.12.21

07 12. 21 22:51

  • hemmungslose s21-Lügen

  • megalomanes (größenwahnsinniges) Projekt

  • Merkels persönliches MultiMilliardenGrab s21

  • immer wahnwitzigere Ergänzungsprojekte

  • blindwütige Zerstörungswut


Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.

Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte.
Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.

Eine Unmenge an kritischen Worten
(2. „Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).
Sicher gibt’s inzwischen unbeabsichtigte Doppelnennungen bei den derzeit über 800 kritischen Einträgen.


nur virtuell

06 12. 21 23:26
Aus der Rede von Dr. Winfried Wolf auf der heutigen 590. Montagsdemo (als Video im Netz):
„Der Widerstand gegen Stuttgart 21 wird weiter ein Beispiel, ja ein Leuchtturm sein im Engagement für eine KlimaBahn, für eine Bürgerbahn und gegen eine Höchstgeschwindigkeits- und Betonbahn.“



vertan?

05 12. 21 22:33
Wäre die sog, Pandemie mit den kostspieligen Maßnahmen nicht ein respektabler Grund, aus dem total missratenen Stuttgart 21 auszusteigen ohne großen Gesichtsverlust der „Täter“ (Blog 19. Jan. 2021)? Milliarden könnten eingespart werden, die unheilbaren Probleme des Unheilprojekts gelöst. Wieder eine vertane Chance?



Schmeichelworte verkehrt sei 14.11.21

04 12. 21 23:48
S21-Planungsdebakel
Geschwindigkeitswahn-Bahn
Wendehalstum
CHA-IDI-OTENPROJEKT
hirnrissige Zerstörung
Ladenhüter Stuttgart 21
Baumeister Bonatz statt Mistbauer Ingenhoven
Rambonesien
Gruselgräber Grube



tausendmal und mehr

03 12. 21 23:32
Aus Wikireal:
„Stuttgart 21 ist darüber hinaus auch das unsinnigste Projekt in Deutschland, da sich mit dem drastischen
Rückbau der Bahnhofskapazität sowohl in den Gleis- wie in den Fußgängeranlagen der Nutzen in einen Schaden für die Allgemeinheit verkehrt hatte. Wegen fehlender Planrechtfertigung müsste der Bau umgehend gestoppt werden.“
___________________________________
Bertold Brecht: „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“


gelöscht

02 12. 21 10:31
Postfach war fast voll, deshalb ältere Mails gelöscht, auch diesen „Schnee von gestern“, der aber noch aktuell sehr intensiv (nicht leise) rieselt.

Aus einer Rundmail von Werner Sauerborn vom Juli 2019:
 „Vor dem Hintergrund, dass Stuttgart 21 die größte klimapolitische Stellschraube der Stadt ist, kann der Umgang der Rathausmehrheit mit der neuen Faktenlage beim Thema Bahnhofskapazität nur noch als beschämend bezeichnet werden, so Bündnissprecher Dr. Eisenhart von Loeper. Offensichtlich sei die Dramatik der Klimaentwicklung bei den Verantwortlichen in Stuttgart noch nicht angekommen. Ausgerechnet der Grüne Stadtrat Jochen Stopper war es, der mit seinem Eingangsstatement in der Sitzung des S21-Ausschusses am 16.Juni einen Beitrag des aus München angereisten Bahnexperten Dr. Christoph Engelhardt zum Thema Deutschlandtakt ablehnte. Engelhardt hatte in Verbund mit einer Reihe teils internationaler Bahnwissenschaftler in seinem Faktencheck-Portals
WikiReal.org wochenlang die Zielfahrpläne der Bahn für S21 analysiert und war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Einführung des Deutschlandtakts, des bundesweit akzeptierten  Schlüssels zur dringend gebotenen Aufwertung des Schienenverkehrs, bei Stuttgart 21 “absolut nicht fahrbar“ ist. Engelhardt schlussfolgert in seinem nicht gehaltenen Folienvortrag, dass der Tiefbahnhof weite Teile Baden-Württembergs vom Deutschland-Takt abhängen würde. Es ergäbe sich zwangsläufig ein ungeordneter „Kraut-und-Rüben-Fahrplan“ mit viel längeren Umsteigezeiten. „Wer etwa von Würzburg nach Zürich umsteigen wolle, muss 58 Minuten auf seinen Anschluss warten, bei Umstieg von Tübingen nach Karlsruhe sind es 21 bis 26 Minuten, von Straßburg/Freudenstadt nach Würzburg/ Nürnberg 37 bis 51 Min.“  

Die Logik des Deutschlandtakts, im Fachjargon Integraler Taktfahrplan ITF genannt, ist die Gleichzeitigkeit der Ankünfte und Abfahrten von Fern- und Regionalzügen in einem Zeitfenster von ca. 12 Min, der sogenannten Knotenzeit, die kurze Umstiege ermöglicht. Dies erfordert eine Kapazität von mindesten 14 Gleisen zuzüglich Reservegleisen. Um diese mathematischen Unausweichlichkeit zu umgehen, stellt die DB den ITF einerseits als für S21 gar nicht erforderlich dar, andererseits praktiziert sie die seit dem Stresstest vertraute Strategie des manipulativen Hochrechnens der Kapazität von S21– etwa durch die Annahme völlig unrealistischer Gleis-Belegungsgrade von bis zu 100% (60% gelten bahnwissenschaftlich als absolutes Maximum) oder durch gar nicht zulässige Dreifachbelegungen der Bahnhofsgleise.


Vor allem die Herren Kotz (CDU) und Körner (SPD), aber leider auch die Rathaus-Grünen, wollen von alledem lieber nichts wissen, spulen ihre altbekannten Sprechblasen und Ideologien runter und verharren, Klimawandel hin oder her, in ihrer „postfaktischen Filterblase“ (Engelhardt). Einziger Lichtblick in diesem Trauerspiel ist der Vorstoß von Verkehrsminister Hermann, der immerhin einräumt, dass mit Stuttgart 21 die angestrebte Verdoppelung der Fahrgastzahlen nicht möglich ist. Aber auch er will die Gleise des Kopfbahnhofs abreißen, die mühelos den ITF und eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen ermöglichen würden und fordert stattdessen ergänzend zu S21 einen verkleinerten unterirdischen Kopfbahnhof, der weitere Kosten von vermutlich über 1 Mrd. € auslösen würde, die im Zweifelsfall Land und Stadt mit der Begründung „Verbesserung von S21“ übernehmen würden. Vor allem bedeute das eine erneute Betonorgie verbunden mit weiteren massiven CO2-Emissionen, so von Loeper.“



Chefverhandlerinnen (immer korrekt)

01 12. 21 23:19
Minister Hermann heute im Kontext-Interview:
„Deshalb haben die Chefverhandler und Chefverhandlerinnen schnell klargestellt, da kommt keines rein. Deswegen finde ich es nicht so schlimm, dass S 21 nicht drin ist.“
______________________________
Und was wäre drin gewesen, wenn im Koalitionsvertrag ein Wort zu S 21 gestanden hätte? Wohl kaum was von Umstieg.



nachdenken

30 11. 21 16:36
Schluss der großartigen Rede von Tom Adler, Demoteam, gestern auf der 589. Montagsdemo am 29.11.2021:
„Baustopp, innehalten, nachdenken, den Umstieg endlich ernsthaft diskutieren und ins Auge fassen – und für uns heißt das: zusammen OBEN BLEIBEN…“



Stand von vorgestern

29 11. 21 22:52

„Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.“

aus „Der Dezember“ von Erich Kästner

Die sorgfältige Zusammenstellung in der
Mängelliste von Stuttgart 21 der Ingenieure 22 (Blog gestern) ist die aktualisierte Version vom 4.7.2018. Seither ist aber „viel geschehn“ und es „ward viel versäumt“. Liebe Ingenieure 22, ich fände eine Aktualisierung der Liste nach über 3 Jahren sehr sinnvoll.



Advent, Lichtlein flackert

28 11. 21 22:53
Mit dem Volksentscheid hat Stuttgart 21 wieder Fahrt aufgenommen - Badische Neueste Nachrichten
Badische Neueste Nachrichten am Vorabend des 1. Advent.
Die ersten Schienen für die Tunnel des Bahnprojekts
Stuttgart 21 werden am Tunneleingang Stuttgart-Feuerbach abgeladen.
___________________________________________

Es wird immer weiter gebaut, obwohl das Projekt längst hoffnungslos gescheitert ist im Hinblick auf die wichtigsten Projektziele wie Leistungsfähigkeit, Bauzeit, Kosten, Zeitersparnis u.a.


Mängelliste der Ingenieure 22:

Stuttgart 21 ist „akut notleidend“
Verringerte Leistungsfähigkeit Bahnknoten Stuttgart A1: Versprochene Leistung nicht einhaltbar S. 2 A2: Leistungsrückbau S. 3 A3: Stilllegung der vorhandenen Gleisanlagen noch ungeklärt A4: Mangelnde Robustheit des Fahrplans bei Störungen A4.1: Bei Tunnelsperrungen sind nicht alle Gleise nutzbar S. 3 A4.2: keine Ausweichmöglichkeit für S­Bahnen S. 3 B. Verringerte Sicherheit B1: sechsfach überhöhtes Gleisgefälle S. 3 B2: unzureichender Brandschutz S. 4 B3: Einschränkungen und fehlende Fluchtmöglichkeiten für Behinderte S. 4 B4: Enge auf Bahnsteigen und Zugängen S. 4 C. Baugrund­Risiken C1: Gefahr durch aufquellenden Anhydrit / Bauschäden durch Hebungen S. 5 C2: unsicherer Untergrund / Gefahr des Aufschwimmens S. 5 C3: Gefahr durch Erdfälle und Hangrutschungen S. 5 C4: Gefährdung Grund­ und Mineralwasser S. 5 D. Unkalkulierbare Kosten­Risiken D1: Baukosten vervielfacht / Kosten­Verschleierung S. 6 D2: Betriebswirtschaftlichkeit von Stuttgart 21 nicht erreichbar S. 6 D3: Verstoß gegen DB­Konzernrichtlinien S. 6 D4: Verzugskosten S. 6 E. Ungelöste Flughafen­ und S­Bahn­Anbindung / Verkehrsprobleme bei ÖPNV E1: Störungsanfälliger Mischverkehr auf der Filderstrecke S. 6 E2: Minister­Erlaubnis zur Nutzung S­Bahn­Tunnel für Reisezugverkehr S. 7 E3: S­Bahn­ und Stadtbahn­Betrieb durch S­21 über Jahre beeinträchtigt S. 7 E4: Probleme bei Probebetrieb und Inbetriebnahme S. 7 F. Vertrags­ und Umsetzungsfragen F1: Bauzeiten­Überschreitungen – Fertigstellung um Jahre verzögert S. 7 F2: Planfeststellungen sind nicht abgeschlossen S. 7 G. Umwelt und Klima durch S­21 bedroht G1: erhöhter Energie­Aufwand und erhebliche CO2­Freisetzung bei S­21 S. 8 G2: Innerstädtische Naherholungsgebiete durch S­21 zerstört S. 8 G3: Erhöhte Überflutungsgefahr der Innenstadt durch S­21 S. 8



Beschönigung

27 11. 21 21:17
Titelseite heute im Schwäbischen Tagblatt Tübingen und damit in der Südwestpresse Ulm:
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Im Bericht viel über die Volksabstimmung (Tenor „Mehrheit für Weiterbau“), nichts aber darüber, dass diese Volksabstimmung ungültig gewesen ist laut Landeswahlleitung.



Lügenprojekt

26 11. 21 23:45
PM Aktionsbünnis: „Ein absurdes Projekt wie Stuttgart21 konnte nur so weit vorangetrieben werden, weil von Anfang an Fakten wie z.B. zur Leistungsfähigkeit und den Kosten geleugnet oder frei erfunden und Transparenzanforderungen ignoriert wurden.“


Kampfbegriff (2)

25 11. 21 23:46
Richtig, lieber Jobst, mit „schräge Tiefhaltestelle“ ist alles gesagt. Aber es enthält auch die ganze Aggression der S-21-Gegner in ihrem Kampf gegen das Schadprojekt und ist kontraproduktiv im Hinblick auf Gesprächsbereitschaft. (Wenn jetzt das Verkehrsministerium an die FDP fällt, ist das für unsere Anliegen eine Katastrophe. Ich bin maßlos enttäuscht!)



Kampfbegriff (1)

24 11. 21 23:42
Jobst Knoblauch in einer E-Mail von heute:
„Wir Gegner von S21 sollten nicht von einem Bahnhof sprechen, sondern nur von der

 schrägen Tiefhaltestelle.

 Damit ist alles gesagt. Wir bleiben oben.“


schäbiges Betrugsmanöver

23 11. 21 22:34
Aktueller Rundbrief von Werner Sauerborn: „Am 27. November jährt sich zum zehnten Mal die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 mit ihren Vorläufen in der sog. Schlichtung von Geißler und dem Stresstest. Was ein Hochamt der direkten Demokratie und Bürgerbeteiligung hätte werden können, endete als Beleg des Gegenteils: ein organisiertes Betrugsmanöver, das damals schon, und heute erst recht, nicht mehr als Legitimationsgrundlage für Weiterbauen dienen kann.“


Koalitionsgespräche

22 11. 21 23:29
K21: „Dass sich die bisherige Bahnpolitik mit ihren Fehlentscheidungen, von Streckenabbau bis Stuttgart21, heillos verfahren hat, ist allen Beteiligten klar. Ebenso, dass das mit den Strukturen des DB-Konzerns zu tun hat. Unklar, auch bei den wichtigsten Kritiker*innen der Bahnpolitik, ist die Frage, wie reformiert werden soll.
________________________________
Ballade vom Taucher (Goethe): „Und es wallet und siedet und brauset und zischt. 
Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt…“
Verhandlungen der Ampel: Und es redet und streitet verbissen ohn’ End, weil Grün und Gelb keine Gemeinsamkeit kennt… wie Feuer und Wasser.



substanzloses Reden

21 11. 21 23:41
Arno Luik in den Nachdenkseiten:
Frage: Wenn man der Berichterstattung und den Aussagen bestimmter Politiker folgt, könnte die Bahn kaum umweltfreundlicher sein. Woran machen Sie Ihre Aussage fest?

Sie reden so, weil sich viele Politiker nicht die Mühe machen, genau hinzuschauen. Es ist – auch medial – gerade überaus schick und angesagt, die Bahn als Wunderwaffe im Kampf für ein besseres Klima, zur Rettung der Zukunft gar, anzupreisen. Und so kommt es, dass sich derzeit so viele in ihren Versprechungen überbieten: eine Verdoppelung der Reisenden im Fernverkehr soll es bis 2030 geben, die Güterbahn soll 70 Prozent mehr transportieren als heute, und es sollen demnächst sogar wieder ein paar Nachtzüge ins Ausland rollen. Abgesehen davon, dass sowohl Politiker als auch die Bahnbosse eine unselige Tradition von nie eingehaltenen Versprechungen haben, sind die meisten der aktuellen Verheißungen ohne Bezug zur Realität.
__________________________________________
So auch die Verlautbarungen zu Stuttgart 21 in Bezug auf Bauzeit, Kosten, Betriebstauglichkeit usw.



fossil

20 11. 21 22:43
Demo heute

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Auch Stuttgart 21 passt nicht mehr in die Zeit, aber von der Ampel-Regierung ist wenig Gutes zu erwarten.



Unfug, aber "man könnte"

19 11. 21 21:05
Arno Luik in den Nachdenkseiten, Auszüge:
Frage: In welche Richtung werden die Koalitionsparteien die Weichen stellen?
„Die Grünen und die FDP wollen „mehr Wettbewerb“ auf den Schienen, sie planen den Fern-, Regional- und Güterverkehr zu privatisieren, sie wollen für diesen katastrophalen Unfug das Schienennetz, die Infrastruktur aus dem Konzern ausgliedern. Das bedeutet in aller Kürze: Noch mehr Bürokratie."

Und auf die Frage: Was müsste getan werden?
"Man könnte ... auf die [..] milliardenschweren Prestigebauten verzichten und stattdessen Regionalstrecken ausbauen, Industrieanschlüsse für den Güterverkehr installieren und reaktivieren, Bahnhöfe vor allem auf dem Land attraktiv gestalten, endlich konsequent Strecken elektrifizieren, die erfolgreichste Zugart der Bahn [..] wieder einführen: den Interregio. Allein für Stuttgart 21 und die dazugehörende Neubautunnelstrecke nach Ulm ließen sich 1500 kundenfreundliche Bahnhöfe à 10 Millionen Euro bauen …“
_________________________________
So spricht die Vernunft. Aber die Bahn hat - wie Stuttgart 21 - die Vernunft gegen sich. Es fehlen die Kenner und Könner in der Bahnführung und in der Politik. Die Bahnkunden haben das Nachsehen.



Schlagzeile im SPIEGEL

18 11. 21 22:45
Feuer an ICE im Bahnhof Offenburg
Wegen einer heißgelaufenen Bremse ist es am gestrigen Abend zu einem Feuer an einem ICE im Offenburger Bahnhof gekommen. (Spiegel)
___________________________________
Kommentar eines Parkschützers: „Wird im Fildertunnel ganz bestimmt niemals passieren ; )“


Menetekel

17 11. 21 23:37
Aus der Rede von Werner Ott vorgestern auf der 587. Montagsdemo
„Die Klimakatastrophe wird auch unser Land nicht verschonen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine der immer häufigeren Flutkatastrophen auch das Nesenbachtal trifft.“
________________________________
…und der Tiefbahnhof absäuft.


Gregor Gysi

16 11. 21 23:00
Am Schluss seiner Rede gestern (Minute 54)
„Nun sage ich Ihnen ganz offen, und das wissen Sie ja alle selbst,
wir werden’s ja nicht verhindern können…“
________________________________________
Stimmt Herr Gysi, w i r nicht, aber das Projekt selbst mit seinen unheilbaren Mängeln, u.a. dargelegt im Buch von Winfried Wolf „abgrundtief+bodenlos, Stuttgart 21 und sein absehbares Scheitern“. Die Demos halten das Wissen daran wach und tragen dazu bei.
Und zur Erinnerung
DIE ZEIT am 28. Februar 2013 unter „Bahnhof der Eitelkeiten“:
„Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“
Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“


Demo heute

15 11. 21 23:33
Hier bei den Ingenieuren 22 ist die Fachkompetenz zur Kritik an Stuttgart 21. Demo heute Foto schaeferwelt.de
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Wert und Unfug

14 11. 21 19:51
Erich Kästner nach der Zerstörung Dresdens:
„Gerade wir müssten heute wie nie vorher und wie kein anderes Volk die Wahrheit und die Lüge, den Wert und den Unfug unterscheiden können.“ (Aus:…“Und dann fuhr ich nach Dresden.“)



Schmeichelworte verkehrt seit 18.10.2021
13 11. 21 23:55

  • Stuttgart - Stadt der Barbaren

  • Versündigung an unseren Enkeln

  • eine idiotische Fortsetzung des S21-Irrsinns

  • Schwachsinn 21

  • die größte und schlimmste Fehlplanung



The Stuttgart21 -Eländ

12 11. 21 23:55
Dipl.-Ing. Frank Distel:
„Als Verkehrs-, Städtebau- und Eisenbahnfachmann nenne ich S 21 nur noch Schwachsinn 21. Es ist ohne die geringste Übertreibung die größte und schlimmste Fehlplanung, die ich in meinem Beruf jemals erlebt habe! Der eigentliche Skandal ist, dass kluge Menschen, die es zweifellos auch auf Seiten der Befürworter gibt, das ganz genau wissen, aber inzwischen wegen der Gefahren für ihr Ego nach dem Motto "Weiter, koste es. was es wolle" nicht mehr von ihrem Irrweg abkommen.“ (aus Werners Rundmail von heute, Link folgt).

In diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine
• Information
• Statement
- Glosse

• Satire
• Karikatur
• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.


Nebelkerze

11 11. 21 23:00
Jobst Knoblauch
Engen, den 10.11.2021

An den Südkurier Konstanz
L E S E R B R I E F E


Kretschmann hat jüngst mit Blick auf die Verhandlungen bei der Weltklimakonferenz „mehr Entschlossenheit beim Klimaschutz“ gefordert. Die vielgerühmte schwäbische Hausfrau sagt in diesem Fall: „Kehren Sie erst mal vor der eigenen Haustür und lassen Sie die sog. Ergänzungsbauwerke zu S21 sein! Weitere 47 Tunnelkilometer plus ein sechsgleisiger, unterirdischer Kopfbahnhof plus der Bilgertunnel zwischen Böblingen und dem Flughafen sind wegen ihres Beton- und Stahlverbrauchs wahre Klimakiller. Bauen Sie lieber den bestehenden Kopfbahnhof nach den Plänen von Vieregg & Rößler für 1 Mrd. € aus. Der kann dann an 27 Bahnsteigkanten 72 Züge in der Hauptverkehrszeit bewältigen. Und das Ganze ohne einen einzigen der vielen gravierenden, teils lebensgefährlichen Mängel von S21. Seien Sie bitte konsequent! Setzen Sie Klimaschutz erst mal vor der eigenen Haustür um!“


Imagepflege

10 11. 21 12:54
Oldenburger Nachrichten: „Weiterer wichtiger Stuttgart-21-Tunnel fertig“ von dts Nachrichtenagentur 8. November 2021:
Stuttgart (dts) – Das Bahnprojekt Stuttgart 21 kommt weiter voran. Nach Unternehmensangaben wurden… „Bei Stuttgart 21 sieht es jetzt immer mehr nach Eisenbahn aus“, sagte Bahn-Projektchef Olaf Drescher am Montag… (ausgewählte Textbausteine von S.B.)
__________________________
Die Bahntaktik mit ständigen Erfolgsmeldungen auch von unfertigen Baufortschritten (Gleise angeliefert, im Rohbau fertig usw.) ist zum Lachen. Die Realität des Bahnbetriebs und des Baufortschritts von Stuttgart 21 eher zum Weinen. Dass Stuttgart 21 kaum vor 2040 richtig funktionieren kann („Ergänzungsbauwerke“), ist natürlich weniger werbefreundlich. Wie wären Agenturmeldungen wie „Neuer Fernwanderweg in Betrieb“, „Immer wieder sind Züge pünktlich“, „Fitnesstraining beim Umsteigen“ oder „Fahrgäste kostenlos mit dem Taxi nach Hause gebracht“? Alles richtig!



Demoposter gestern

09 11. 21 23:57
Foto Ulli Fetzer

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2021 4,2km
08 11. 21 23:50
swp vom Samstag, Schlagzeile Titelseite

„Kaum neue Schienenwege gebaut“

Gibt es Bezüge zu S21??



Schwindelprojekte

07 11. 21 23:50
Aus dem Protokoll der SeniorInnen gegen Stuttgart 21 vom 2.11.20021:

…“Kurze Info und Diskussion über Tren Maya.
„Stuttgart21 ist überall“ war das Motto dieser Diskussion. Alle waren sich einig in der Ablehnung dieses Projektes, das in vielem auch dem Projekt Stuttgart21 ähnelt, seien es die Volksbefragung, wo anscheinend die betroffenen indigenen Menschen daran nur spärlich teilgenommen hatten und auch die inhaltlichen offiziellen Darstellungen über Auswirkung etc. dieses Projekts sehr einseitig waren…“



Schlagzeilen

06 11. 21 23:46
BNN gestern:
2024 werden Spiele der Fußball-EM in Stuttgart ausgetragen,
2025 soll der Tiefbahnhof fertig sein und
2027 eine Internationale Bauausstellung in der Landeshauptstadt.

________________________________________
2024 Fußball-EM in Stuttgart: kann wohl stattfinden
2025 Tiefbahnhof fertig: äußerst unwahrscheinlich
2027 Bauausstellung: viele Unbekannte zum „Rosensteinviertel“
aber 100 Pläne

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Vernunft?

05 11. 21 23:37
Aus der Petition des Aktionsbündnisses:
„Die Koalitionsverhandler haben sich bislang in einer selbst gestellten Falle verfangen: Milliardenausgaben v.a. für Klimaschutz, aber keine Steuererhöhungen und auch keine zusätzliche Kreditaufnahme. – Wir schlagen eine geniale Lösung vor, wie Milliarden gespart werden können und zugleich dem Klimaschutz gedient werden kann:
 
Durch den Stopp oder die Umnutzung von klimabelastenden Großprojekten, wie Fehmarnbelt-Tunnel, zweite S-Bahn-Stammstrecke München, zusätzlicher Tiefbahnhof in Frankfurt, Verlegung des Bahnhofs Hamburg-Altona... Und mit dem gesparten Geld kann die Bahn zu einer echten Bürger-, Flächen- und Klima-Bahn ausgebaut werden.“
________________________________________
Sehr vernünftig! Leider ist die Vernunft keine Kategorie bei den Stuttgart 21-Betreibern. Da gilt Geld, Macht, Gesichtswahrung gegen jede Vernunft.



Einfahrt Stgt. Hauptbahnhof

04 11. 21 23:45
Foto aus dem Zugfenster S.B.

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gestern

03 11. 21 23:41
Hinfahrt ab Mössingen RE in Stuttgart 15 Minuten Verspätung,
Rückfahrt mit RB in Tübingen 20 Minuten, kein guter Anschluss mehr, deshalb Taxi bis Mössingen, mit Trinkgeld 40 Euro. Hinzu kommen die zeitraubenden Wege!

Das Wandern ist des Zuggasts Lust

Glosse in der Stgt. Zeitung „Sänk ju for wandering with Deutsche Bahn.“



heute
02 11. 21 22:04
Foto S.B.

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Dauer mit einem kleinen unfreiwilligen Irrweg, von der U-Bahn bis Gleis 15:

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gilt noch heute
01 11. 21 19:49
Am Beginn des Films vom Februar 2018 claus-peymann (Link noch aktiv!) wurde ein Spaziergang zur S-21-Baustelle dokumentiert (auf dem Ferdinand-Leitner-Steg), bei dem Peymann seine ablehnende Meinung zum Projekt S-21 drastisch artikulierte:

"Also ich meine, das ist wirklich ein Denkmal des Wahnsinns… man hält es nicht für möglich, wie sich sozusagen der Fortschritt in die vollständige Perversion verwandelt, nicht?"

Am Ende des sehr sehenswerten Portraits kam er nochmals, vor dem Schauspielhaus sitzend, darauf zurück:

„Stuttgart ist eine vom Autokrebs zerfressene Stadt, mit diesem Schandmal am Bahnhof. Man glaubt nicht, dass es hier eine grüne Regierung gibt. Man denkt, hier sind Nordkoreaner am Werk, die Mitmenschen quälen. Ein architektonischer Amoklauf. Dagegen ist Kafka ein Weihnachtsmärchen. Diese Schreckenswüste übersteigt meine Fantasie. Menschen spielen hier keine Rolle.“



Schnee von vorgestern

31 10. 21 22:11
OB Dr. Schuster im Brief an alle 300 000 Stuttgarter Haushalte 2007:

  • unsere Stadt wird noch lebenswerter

  • ein neuer Durchgangsbahnhof, der doppelt so leistungsfähig ist

  • der öffentliche Nahverkehr wird spürbar verbessert

  • entlastet die Straßen und unsere Umwelt

  • das Stadtklima…nachhaltig verbessert

  • Die Stadt übernimmt nur relativ geringe Kosten

  • große Chance für die Zukunft unserer Stadt

  • bessere Zugverbindungen

  • mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität

  • mehr Wohnungen, mehr Arbeitsplätze

  • mehr Grün,

  • bessere wirtschaftliche Perspektiven

  • großartiges Beispiel für eine nachhaltige Perspektive

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Ganzer Brief, kommentiert von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer



Ya Basta und Oben bleiben
30 10. 21 21:48
Bei der heutigen Solidaritäts-Kundgebung vor der Mahnwache im Rahmen des Globalen Aktionstages No Tren Maya.
Aus der
Rede von Dr. Angelika Linckh, es geht um den „Maya“ Zug und die koloniale Schiene der Deutschen Bahn
…“Seit 2009 sind wir aktiv auf der Straße im Widerstand gegen Stuttgart 21. 2009 wurde der erste Bauzaun aufgestellt am Nordflügel - für die ersten Vorbereitungen zum Abriss. Damals konnte ich es mir noch nicht vorstellen, dass die Deutsche Bahn und die Politik es wirklich ernst meinten mit diesem Wahnsinn, dass es den politisch und wirtschaftlich Mächtigen wirklich gelingen würde, Stuttgart in eine hässliche Riesen-Baustelle zu verwandeln, hunderte von uralten wunderschönen und wertvollen Bäumen im Herzen unserer Stadt zu vernichten und die Mobilität in unserer Stadt dauerhaft zu schädigen.“…


Blogfutter von Jobst

29 10. 21 21:21
Aus dem Einschreiben von Jobst Knoblauch an MdB Steffen Bilger vom 25.10.21, Rückschein heute gekommen:
…Wenn Sie zum Ende Ihrer Legislaturperiode für die Allgemeinheit noch etwas Gutes tun wollen, dann
veranlassen Sie einen Baustopp von S21 und sorgen für den Ausbau des bestehenden Kopfbahnhofs. So wird Stuttgart einen optimalen Bahnknoten erhalten,
* der für die Verkehre der Zukunft gewappnet ist.
* der garantiert doppelt so viel Fahrgäste meistert.
* in dem sich ein integraler Taktfahrplan vorbildlich fahren lässt
* bei dem die Betriebskosten minimal sind,
* der kein einziges der teils lebensgefährlichen Risiken birgt.
* der auf jeden Fall enkeltauglich ist.
Ihre Pläne jedoch sind – ich muss es leider deutlich sagen – eine idiotische Fortsetzung des S21-Irrsinns.“



zweimillionensechshunderttausend

28 10. 21 23:47
Jobst Knoblauch an die Redaktion des Südkuriers:

„Vor drei Jahren haben die gleichgeschalteten Zeitungen in Stuttgart  (schönfärberisch)  getitelt:  "Es tröpfelt halt."  Damals waren es  "nur"  30 Liter pro Sekunde. Kommt einem wenig vor. Aber seither wird Tag für Tag ein Olympia-Schwimmbecken von  50 m Länge, 26 m Breite und  2 m Tiefe  (= 2.600 m³ = zweimillionensechshunderttausend Liter)  mit Wasser gefüllt, um es sofort zu leeren, damit es anderntags wieder gefüllt werden kann.

 ...
Es würde mich freuen, über die  "Wasserschlacht im Tunnel nach Obertürkheim"  in  "meinem"  Südkurier zu lesen.  Das Interesse an S21  -  nein! Die Ablehnung von S21 ist in der Bevölkerung weiter verbreitet, als Sie glauben.“
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Stimmt das alles? Ich vermute eher ja als nein. Wer kann es berichtigen? Quelle ist auch die
Demorede Hofrichter.


Zeitbilanz (25)

27 10. 21 23:13
StN heute: „Der offizielle Betriebsbeginn ist für Mitte Dezember 2022 geplant. Reisende sollen dann für eine Fahrt zwischen Stuttgart und Ulm eine Viertelstunde weniger Zeit brauchen. Mit der geplanten Inbetriebnahme von Stuttgart 21 im Jahr 2025 soll die Fahrzeit insgesamt rund eine halbe Stunde kürzer sein.“
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Wortfeld: „geplant - sollen - geplanten - soll“. Es soll kommen wie geplant. Es kam bis jetzt aber nie wie geplant, oder wann war es jemals so? Die geplante Einsparung der Reisezeiten sind zudem hoffnungslos im Rückstand im Vergleich der riesigen Zeitverluste während der Bauzeit (2010 bis 2040 plus), siehe
Zeitbilanz.



Zitat

26 10. 21 23:31
Christoph Hofrichter: „Die Wasserschlacht geht weiter.“
„Genau hier, unter dem ehemaligen Flussbett des Neckars, könnte das „bestgeplante Projekt" scheitern.“ (Rede ab Min. 28)
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Die S21 Werbung feiert lautstark jeden kleinen Baufortschritt wie die
Anlieferungen neuer Gleise. Zu Horrormeldungen wie Baustopps und schwersten Problemen muss man sich in alternativen Medien, Websites und Demoreden informieren.


585. Demo heute

25 10. 21 23:29
Ein paar Fakten aus der Rede (ab Min. 28) von Christoph Hofrichter: „Die Wasserschlacht vor Obertürkheim geht weiter.“

Auszug S.B.: Eine der Röhren unter dem Neckar ist seit 3 Jahren im Bau. Wegen Wassereinbruchs (täglich 3,8 Mio Liter) minimaler Baufortschritt. Im ganzen Jahr 2020 waren es nur 12 Meter von immerhin noch 500 Metern! Jetzt steht eine Brücke im Weg, der Baugrund muss „stabilisiert“ werden. Wieder Stillstand beim „bestgeplanten“ Projekt.



entweder/oder

24 10. 21 20:44
Statement Parkschützer:
„Stuttgart 21 wird irgendwann von einem Politiker / einer Politikerin gestoppt. Oder es stoppt sich selbst. Die Konsequenz ist dieselbe. Nur letzteres wird viel teurer.“
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Das Verkehrsministerium soll jetzt endlich weg von der CSU zu den Grünen wechseln (swp). Ob Hofreiter oder Özdemir den Mumm und die Macht dazu haben?



abgehängt ohne S21?

23 10. 21 23:26
Schnell nach Paris Schnell. Entspannt. Günstig. Deutsche Bahn Jetzt buchen
Mehrfach täglich direkte Verbindungen im ICE oder TGV INOUI nach Paris! Zum Beispiel ab Frankfurt in 3:40 Stunden, ab Stuttgart in 3:10 Stunden, ab Mannheim in 2:58 Stunden und ab Karlsruhe bereits in 2:29 Stunden in die Stadt der Liebe.
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Brauchen wir zur internationalen Anbindung Stuttgart 21? Siehe die aktuelle Bahnwerbung!



Reisebegleitung
(zum Blog vorgestern)
22 10. 21 23:27
Rückfahrt Kuchen-Mössingen mit Umsteigen in Plochingen und Tübingen:

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insbesondere umdenken

21 10. 21 17:19
•    durch den Verzicht auf weiteren Autobahnausbau, der nur den Autoverkehr fördert, umweltfreundliches Bahnfahren ins Hintertreffen bringt, weiter Böden versiegelt und Unmengen CO2-intensiven Betons verbraucht

•    durch Stopp und Konversion wachstumsfixierter Großprojekte, zu denen es klimaverträglichere Alternativen gibt, z.B. der geplante Fehmarnbelttunnel, die 2. S-Bahn- Stammstrecke in München, der geplanten zusätzliche Tiefbahnhof in Frankfurt, die Verlegung des Bahnhofs Hamburg-Altona, …

•   und insbesondere durch Ausstieg/Umstieg bei Stuttgart 21!  Das aus der Wachstumseuphorie der 90er Jahre stammende Projekt ist ein klimapolitischer Sündenfall par excellence: durch Verkleinerung der Bahnhofskapazität würde Verkehr in großem Stil auf die Straße zurückverlagert - und es sollen für sogenannte Ergänzungsprojekte weitere Unmengen Beton und Sand verbraucht werden, um jetzt, wo die kapitalen Planungsmängel immer sichtbarer werden, noch zu retten, was nicht mehr zu retten ist. (
Quelle)


VERSPÄTET, VERALTET, KAPUTT

20 10. 21 10:38
Titelzeile FAZ
Heute erlebt in Tübingen:
Der Zug nach Stuttgart fuhr ohne jede Ansage plötzlich los. Wir waren nicht die Einzigen, die verblüfft und verärgert auf dem Bahnsteig standen, nachdem wir auf eine Zugtüre zugingen. Also auch die Kundenfreundlichkeit ist oft Fehlanzeige bei der maroden Bahn, wie beim derzeitigen Wegechaos im Stuttgarter Hauptbahnhof.



Zeitbilanz (24)

19 10. 21 23:20

Aus der Rede von Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., auf der 584. Montagsdemo am 18.10.2021 zum vergangenen Lenkungskreis:

„Den Vogel abgeschossen hat aber Regionalpräsident Bopp, der allen Ernstes die Unterbrechung der Gäubahnstrecke von mehr als 10 Jahren für zumutbar hält.“
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Selbst nur ein Jahr Unterbrechung der Gäubahn brächte eine riesige Zeitmenge in der
Zeitbilanz!

In diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine
• Information
• Statement
- Glosse

• Satire
• Karikatur
• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.


Irrrtum (9)

18 10. 21 22:22
19.2.2013: Merkel verbittet sich weitere Kostenüberraschungen.
Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte in Berlin Merkels grundsätzliche Überzeugung, dass es sich bei Stuttgart 21 um ein wichtiges Vorhaben für die Region und Deutschland insgesamt handele, habe sich nicht geändert.
Zugleich gelte jedoch: „Ein solches Projekt muss wirtschaftlich sein, und die Zahlen müssen stets überprüft werden.“


Schmeichelworte verkehrt ab 6.11.21

17 10. 21 20:16
Eine Unmenge an kritischen Worten gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • Bahnfeind Dr. Fake Scheuer
  • erbitterte Gerichtsverfahren
  • Mega-Loch in Stuttgarts Mitte
  • s21-Trickbetrüger
  • S21-Ruine
  • Symbol von Gier und Unvernunft
  • das bescheuertste Bauprojekt seit dem Turmbau zu Babel
  • zerfallendes Denkmal der mutwilligen Zerstörung
  • Lügen als legales Propagandamittel
  • Stuttgarter Chaos-Station
  • Absurdität des Profitwahns
  • Stuttgart 21 ist ein monströser Klima-Killer


Dampf abgelassen

16 10. 21 22:14
Drei Statements aus Parkschützer zum Thema Lenkungskreis (etwas geglättet und gekürzt):

- S21-Fanatiker Bilger und der Bilger-Tunnel sind reif für den Misthaufen der Geschichte.

- Eine "minimal vernünftige Regierung" muss die Modernisierung des Kopfbahnhofs schnellstmöglich vorantreiben und die Anschlussverwendung von Teilen der S21-Ruine planen.

- Stuttgart 21: ein Symbol von Gier und Unvernunft. Das bescheuertste Bauprojekt seit dem Turmbau zu Babel. Wer in Zeiten der Klimakrise einen Bahnhof zerstört und zurückbaut, gehört vor Gericht.



Bachkantate aktuell

15 10. 21 20:34

Heute wurde in der Stiftskirche Stuttgart auch die Bachkantate 194 aufgeführt, im Rezitativ Nr.4 der passende Satz zum heutigen Lenkungskreis:

Es schleicht sich Eitelkeit allhie an allen Enden ein.

(„Zur Weihe einer neuen Kirche“, ebenso gültig beim Bau eines neuen Bahnhofs.)


wohl vergebliche Appellesmüh

14 10. 21 23:45
Morgen ist der vorgezogene Lenkungskreis. Das Aktionsbündnis appelliert an die Teilnehmer:
Bitte keinen kontraproduktiven Schnellschuss, sondern wirksamen Klimaschutz! Bitte keinen „Bilgertunnel“, sondern: „Alles auf den Prüfstand“!“

In diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine
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- Glosse

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als Information oder Kritik an Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.

Realsatire

13 10. 21 23:45
Kontext unter dem (geänderten) Titel „Wandertag“:
Zitat: „…Wo mal der Eingang ins Hauptgebäude und zu den Gleisen war, ist jetzt Sperrzone. Unter anderem, weil im Inneren (sehr bald "moderne Mobilitätszentrale und urbaner Treffpunkt") zwei neue "lichtdurchflutete Ebenen" entstehen sollen. Aber bis da Licht flutet, sind die Fahrgäste gekniffen – oder auf dem Weg von der U- oder auch S-Bahn zu den Zügen verhungert. Denn wer zum Zug will oder vom Zug kommt, latscht zum Anschlussverkehrsmittel locker zehn Minuten. Immer schön rum um das Mega-Loch in Stuttgarts Mitte, das mal der neue Bahnhof werden soll….“



Wanderer, kommst du nach Stuttgart (1)

12 10. 21 21:15
Kontext: „Wann es so weit ist, darüber wurden schon erbitterte Gerichtsverfahren ausgefochten. Klar ist: In ein paar Jahren oder Jahrzehnten, wenn nicht doch noch was dazwischen kommt, wird Stuttgart vielleicht einen neuen Bahnhof haben. Bis dahin muss der Fahrgast halt laufen. Rund ums Loch in der Innenstadt.“
_________________________________
Wanderer, kommst du aus Stuttgart,
so sage, du habest eine Ruine gesehen,
wie gieriger Unverstand befahl.



Ergänzung zu gestern,
Zeitbilanz
11 10. 21 12:06
FAZ heute:
„Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist ein elendes Labyrinth aus ewig neuen Umleitungen.“


Zeitbilanz (24)

10 10. 21 23:01
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SCHWARZ bis Baubeginn (Kopfbahnhof): Wegdauer 2 Minuten, von der Königstraße über Fußgängerampel/Zebrastreifen, Haupthalle, Kopfsteighalle zu Gleis 12

ROT (heute bis zum Jahr x): langer Umweg,
Dauer 9 Minuten (selbst abgestoppt), über Ex-Parkplatz und LBBW-Hof, das historische Bahnhofsgebäude ist „tabu“ (Siehe Zeitbilanz)


Huckebahn

09 10. 21 19:18
(My way“ am Hbf morgen)
„Und Übermut kommt zum Beschluss,
der alles ruinieren muss.“
(Wilhelm Busch, Hans Huckebein)
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Suchbild

08 10. 21 23:18
Wie kommenden Zugreisende von der Königstraße (unten rechts) zu Gleis 12 (oben darüber)?
Morgen Auflösung „my way“ von gestern.

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wird zugestimmt?

07 10. 21 20:47
Lenkungskreis vorverlegt: „…Bilger sagte, nun lägen die wesentlichen Voraussetzungen für eine zügige Planungsaufnahme des neuen Tunnels vor. Jetzt bedürfe es noch der Zustimmung der S-21-Partner, dann sei der Weg frei für die Realisierung…“
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Bin sehr gespannt, ob der Bilgertunnel gebaut wird und der Wahnsinn eine weitere murksige Stufe erreicht.



Geschichte, die noch qualmt

06 10. 21 23:35
Nicht nur die Geschichte vom „Schwarzen Donnerstag“ qualmt aktuell noch, sondern sie ist lebendig im Widerstand der „Sache“ Stuttgart 21. Oliver Stenzel berichtet in Kontext vom vergeblichen Versuch einer Historisierung.
„Angesichts des breiten Protests gegen Stuttgart 21 sei es Ende September 2010 doch eigentlich "die blödeste Idee, in so einer Situation die Bäume zu fällen“… Woher sei diese Entschlossenheit der Regierung des damaligen CDU-Ministerpräsidenten Stefan Mappus gekommen, "ist das eine Dummheit?"



Schmeichelworte verkehrt ab 4.10.21

05 10. 21 21:52
Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
Eine Unmenge an kritischen Worten
(2. „Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • Verkehrswendeblocker Stuttgart 21
  • Winnie-Hermann-Ergänzungs-Tiefkopfbahnhöfle
  • Nothilfsbauwerke
  • strunzdummes Projekt
  • bahnverkehrlicher und klimapolitischer Sündenfall


kein Sinn im Unsinn

04 10. 21 23:53
Schluss der heutigen Demorede von Michael Becker:
“Wir sollten nicht müde werden, die Absurdität eines Winnie-Hermann-Ergänzungs-Tiefkopfbahnhöfle und einer Bilgerschen Gäubahnstrecke zu geißeln, die letztlich ja eingesteht, dass S21 eine Fehlplanung ist.

Murks bleibt Murks, da helfen keine Pillen, auch nicht beim besten Willen! Es gibt keinen Sinn im Unsinn, mit Stuttgart 21 ist eine Verkehrswende unmöglich – und darum Projektende und keine weiteren Nothilfsbauwerke“…



Schmeichelworte verkehrt ab 23. 9. 21

03 10. 21 11:53

Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.

  • klimabelastende Reparaturversuche

  • das klimaschädlichste Infrastrukturprojekt weit und breit

  • aus der Zeit gefallenes Fossil

  • Wachstumswahn

  • mehr klimaschädlicher Flugverkehr

  • Chemikalien zur Tunnelabdichtung

  • MultiMilliardenGrab s21

  • Stuttgarter Chaos-Station

  • Absurdität des Privitwahns

  • zum Himmel stinkendes Milliardengrab

  • Großbau-Desaster

  • monströser Klimakiller


kollosal

02 10. 21 22:00

„Zapf“-Notiz bei den Parkschützern:
„Stuttgart 21 wird übrigens kolossal scheitern. …S 21 steht für kolossales, bestgeplantes, rein politisch motiviertes Scheitern…“
_________________________________
Ist Stuttgart 21 nicht schon jetzt kolossal gescheitert? An
allen vorgegebenen Planzielen?



schwarzer Donnerstag 11

01 10. 21 23:24
Gestern Demo vor dem Hauptbahnhof
Foto S.B.

unbekannt


weiterbauen
Auswahl aus hunderten Schmeichelworten für das Zukunftsprojekt aus Anlass des 11. Jahrestages Schwarzer Donnerstag mit Demo heute um 18 Uhr vor dem Hauptbahnhof (Blog gestern):

- Stuttgart 21 ist die Mutter aller zynischen, aberwitzigen, pharaonischen Bahnrückbauprojekte (Prof.Dr. Wolfgang Hesse)

- das dümmste, asozialste und dreisteste deutsche Großprojekt der Nachkriegszeit (Regisseur Volker Lösch)

- die Pervertierung der Idee von Eisenbahn (Prof.Dr. Ferdinand Rohrhirsch)

- S21 ist der größte technisch-wissenschaftliche Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte (Dr. Christoph Engelhardt)

- größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte (Verkehrsminister Winfried Hermann)



Text Parkschützer

29 09. 21 22:50

(Markierung S.B.)
11 Jahre nach der brutalen Zerstörung unseres Schlossgartens ist unsere Trauer und unsere Wut genauso groß wie damals.

Wir erinnern an die brutale Gewalt der schwer bewaffneten und skrupellosen Polizei, an die Wasserwerfer, an das Pfefferspray, an die traumatisierten Jugendlichen und an die Verletzten.

Und wir sehen, wie all unsere damaligen Befürchtungen sich bewahrheitet haben.
Unter dem Vorwand, einen Bahnhof bauen zu wollen, wurde und wird unsere Infrastruktur und unsere grüne Lunge, die wir in Zeiten der Klimakatastrophe so dringend benötigen, zerstört.

Um 18 Uhr beginnt die Kundgebung vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof mit Reden von Dieter Reicherter, Dr. Winfried Wolf und Joe Bauer und mit Musik von Good Men Gone Bad.


Schwindelhuber

28 09. 21 23:54
Aus heutiger Mailpost von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer zum Blog „alter Kaffee?“ von vorgestern:
„Unserer Demokratie leidet letztlich an der Unehrlichkeit von Nichtfachleuten und leider auch von Fachleuten. Solange diese Leute das Sagen haben, kann man nicht auf Besserung hoffen.“
„Ich bin natürlich voll einverstanden, dass Du meinen damaligen Text nochmal aufgegriffen hast. Diese Aussagen stimmen ja noch heute.“
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Schwindelhuber = Lügner, Heuchler, Irreführender, Gauner, Schwindler



Wahlsieg für Cem

27 09. 21 16:35

Der Kandidat der Grünen für den Wahlkreis 1 Stuttgart war Cem Özdemir, er sagte bei einem Interview

„Stuttgart 21 ist ein Treppenwitz.“

Er bekam das Direktmandat! Ich habe ihn gewählt (nicht aber die wendehälsischen Grünen). Wird Cem sich gegen den „Treppenwitz“ politisch engagieren?



alter Kaffee?

26 09. 21 23:52
Briefpost von OB Dr. Schuster Ende Oktober 2007 an alle 300 000 Stuttgart Haushalte
und Kommentare von
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer zu einzelnen Aussagen Schusters am 23.7.2019

„Aus diesem fast 12 Jahre alten Brief habe ich mir einige wichtig erscheinende Aussagen von Herrn Schuster herausgeschrieben und mit 1, bis 12. nummeriert. Zu jeder Aussage gebe ich einen Kommentar ab, der mehr oder weniger ernst gemeint ist (siehe oben).“

1. In Stuttgart wird viel Platz geschaffen für mehr Grün.
Ich nehme an, dass die Sekretärin bei Grün das e vergessen hat. Herr Schuster meint demnach : In Stuttgart wird durch das Projekt S21 viel Platz geschaffen für mehr Grüne. Damit hatte er Recht. Tatsächlich zog Herr Kretschmann in die große Staatskanzlei ein, Herr Kuhn in das Rathaus und Herr Hermann ins Verkehrsministerium.

2. Es wird viel Platz geschaffen für neue Wohnungen.
Feststellen muss ich allerdings, dass bislang nur wenige teure Wohnungen gebaut wurden.

3. Wo heute gewaltige Gleisanlagen unsere Stadt zerschneiden, entsteht ein neuer Stadtteil.
Dass unsere Stadt zerschnitten sei, habe ich, als alter Stuttgarter, nicht so empfunden. Im Gegenteil, ich bin sogar begeistert, wie „hälinga“ die Züge in Stuttgart den Hauptbahnhof erreichen. Hervorragende Ingenieure haben einst
mit guten Ideen die Trassen der vielen Gleise in den geneigten Hang „hinein komponiert“,so dass die Züge kreuzungsfrei und ohne die Umgebung zu stören, ihren vorgesehenen Bahnsteig erreichen. Die Fahrgäste hatten kurz vor dem Bahnhof sogar noch eine schöne Aussicht auf den Kriegsberg in Fahrtrichtung rechts und auf die Uhlandshöhe links. Diese Einfahrt war für mich immer ein Erlebnis. Heute ist diese Aussicht schon teilweise verstellt und soll noch weiter verstellt werden. Der Hinweis auf eine Stadtzerschneidung ist m. E.lediglich ein Vorwand gewesen, um die Immobilienbranche zum Zuge kommen zu lassen. Tatsächlich fehlen zukünftig in diesem „verbauten“ Bezirk freie Flächen, um diesen Stadtbereich gut zu belüften.


4. Rosensteinpark und Schlossgarten werden um die Fläche von rund 30 Fußballfeldern erweitert.Unsere Stadt wird noch lebenswerter. 
Das verdanken wir auch den vielen Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in der Bürgerbeteiligung in den letzten Jahren engagiert haben.
Beim ersten Satz dachte Herr Schuster vielleicht schon an eine Fußballweltmeisterschaft in Stuttgart? Ob allerdings Fußball eine Stadt lebenswerter macht (Satz 2), muss man derzeit in Stuttgart (mit seinem VfB) eher bezweifeln!
Im dritten Satz werden engagierte Bürger gelobt. Da sich hauptsächlich die S21-Gegner in Sachen S21 engagiert haben, dürfen sicher diese Bürger das Lob von Herrn Schuster auf sich beziehen. Und tatsächlich wären ohne die S21-Gegner die Grünen nicht in die Regierung gekommen. Und die drei vorher genannten Grünen sind ja tatsächlich Vasallen des Projekts Stuttgart 21 geworden. Der grüne Bürgermeister brachte es gar auf den Punkt mit dem Satz: Stuttgart 21 tut der Stadt gut! (Tunneldurchschlagfeier für Stuttgart 21, 2016).

5. Hinter dem historischen Bahnhofsbau entsteht ein neuer Durchgangsbahnhof, der doppelt so leistungsfähig ist.
Ich bin mir sicher, dass auch Herr Schuster das heute selbst nicht mehr glaubt. Darauf vertraue ich.

6. Zugleich wird die Innenstadt mit dem neuen Bahnhof am Flughafen verbunden.
Dieser neue Bahnhof am Flughafen wird wohl so interessant gestaltet werden, dass man ihn unbedingt gesehen haben muss, ehe man dann mit seinem Gepäck den längeren Fußweg von diesem Bahnhof zum Flughafen antritt.

7. Die Region Stuttgart liegt im Zentrum der neuen europäischen Bahnstrecke. Eine der wichtigsten künftigen Lebensadern des europäischen Kontinents verbindet uns mit Paris, Straßburg, Karlsruhe, Ulm, München, Wien und Budapest.
Da Karlsruhe mit seinen 14 Gleisen für den geplanten Deutschlandtakt der DB eher geeignet ist als der Tiefbahnhaltepunkt in Stuttgart mit seinen nur 8 Gleisen, muss wohl Stuttgart die Zentrumsaufgabe an Karlsruhe abtreten.

8. Gründliche Planungen stellen sicher, dass unsere wertvollen Mineralquellen nicht beeinträchtigt werden.
Da heute die meisten Bürger wissen, dass die Planungen von Stuttgart 21 überhaupt nicht gründlich waren, müssen sie leider um Beeinträchtigungen dieser Quellen bangen.

9.Nicht zuletzt wird das Stadtklima im empfindlichen Talkessel dank der neuen Parkanlagen nachhaltig verbessert,
und wegen der geplanten Überbauung von weiteren Flächen wieder nachhaltig verschlechtert.

10.Die Stadt übernimmt nur relativ geringe Kosten. Sie entsprechen bis zur Fertigstellung im Jahr 2020 weniger als 1 Prozent des Haushalts. Da die Stadt 2007 mehr Geld eingenommen hat als geplant, konnten wir eine Rücklage bilden. So werden künftige Haushalte nicht belastet. Unabhängig davon werden wir in den kommenden Jahren in unsere Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen mehr als je zuvor investieren.
Da die Schulen,Kindergärten und andere Einrichtungen in Stuttgart heute nicht gut gepflegt aussehen, ist obige Rechnung von Herrn Schuster bislang nicht aufgegangen.

11.Lassen Sie mich auf die Kosten eingehen: Richtig ist, dass die Bahnprojekte in Stuttgart mit 2,8 Mrd. Euro und die Neubaustrecke nach Ulm mit 2 Mrd. Euro große Investitionen sind. Richtig ist aber auch, dass die Alternativen langfristig nicht günstiger und schon gar nicht umweltschonender sind.
Dass das Projekt Stuttgart 21 mit seinen enormen Kostensteigerungen als völlig unwirtschaftliches Projekt gesehen werden muss, sagt heute selbst der Bahnvorstand Lutz. Der Vorschlag „Umstieg“ der Gegner spart dagegen einen hohen Kostenbetrag ein.

12. Vor uns liegt eine große Chance für die Zukunft unserer Stadt: bessere Zugverbindungen, mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität, mehr Wohnungen, mehr Arbeitsplätze, mehr Grün und bessere wirtschaftliche Perspektiven. Ich bitte Sie, dieses für unser Land, unsere Region und unsere Stadt so wichtige Projekt zu unterstützen. Mit freundlichen Grüßen
Ihr Wolfgang Schuster,Oberbürgermeister
Diese ehemaligen Einschätzungen von Herrn Schuster haben sich als falsch herausgestellt. Das Projekt S21 ist ein Klima- und Stadtkiller (siehe auch Aussagen von Claus Peymann zu Stuttgart21)


morgen Wahlen

25 09. 21 23:31

Der Kandidat der Grünen für den Wahlkreis Stuttgart ist Cem Özdemir, er sagte

„Stuttgart 21 ist ein Treppenwitz.“


längst!

24 09. 21 20:16
Aus der aktuellen Rundmail von Werner Sauerborn:
„Ähnlich ignorant verhält sich die verantwortliche Politik beim Klimathema Stuttgart21. Das wird wieder deutlich bei der gerade hochlaufenden Debatte über Winnie Hermanns unterirdischen Kopfbahnhof, einem der vier Projekte aus dem Grün-Schwarzen Koalitionsvertrag, die Stuttgart21 ergänzen sollen,

in Wirklichkeit aber nur untaugliche maßlos teure und klimabelastende Reparaturversuche an einem längst gescheiterten Projekt

sind. Kein Wort im Streit zwischen Pätzold/Nopper und Kretschmann/Hermann im Pro und Contra dieses Vorhabens über die Klimafolgen. War nicht die Prüfung der Klimaverträglichkeit bei allen Vorhaben eine der großen Forderungen der Grünen?“


Offenbarungseid

23 09. 21 23:51
Aus der Antwort der Bundes-Grünen an das Aktionsbündnis:
„Das Projekt Stuttgart 21 stammt in seinen ersten Plänen aus den 1980er Jahren. Die Verkehrswende trifft also auf ein Projekt, das den heutigen Erfordernissen
nicht gewachsen ist. Das Konzept des dringend notwendigen Deutschlandtaktes ist mit dem neuen Stuttgarter Tiefbahnhof ohne Erweiterungen nicht durchführbar. Damit würden es in Stuttgart auch in Zukunft noch unattraktive Umsteigezeiten geben und der mit viel Geld neu gebaute Bahnhof ein Flaschenhals im Nah- und Fernverkehr bleiben. Daher braucht es eine Ergänzungsstation am zukünftigen Hauptbahnhof, die das zeitgleiche Halten von Zügen im Sinne des Deutschlandtaktes und deutlicher Zuwächse für den Schienenverkehr ermöglicht.“ (Markierung S.B.)
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Offenbarungseid des Scheiterns! Dass ein renovierter Kopfbahnhof alle diese unheilbaren Mängel nicht hätte und noch dazu kostengünstiger wäre trotz der versenkten Milliarden, das wird auch von den Grünen nicht angepackt. Lieber wird weiter gemurkst…


Schmeichelworte verkehrt ab 29. 8. 21

22 09. 21 10:50

Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

  • Damoklesschwert über Stuttgart 21

  • Wahnsinn soll gegen Wahnsinn helfen

  • gegen die Gäubahnkappung

  • unkritisch Tunnelanstiche gefeiert

  • Stuttgart 21 ist ein Treppenwitz (C.Ö.)

  • Beratungsresistente Faktenignoranten

  • unattraktive Umsteigezeiten

  • nicht durchführbar



2 Worte 13 Silben

21 09. 21 21:48

Beratungsresistente Faktenignoranten“

(Politiker und Entscheider, die vor den den fundamentalen und nicht beherrschbaren Mängeln die Augen verschließen (Mängelliste von Jobst Knoblauch).
Erklärung von Prof. Bodack: Die Beweggründe der Befürworter sind Habsucht und Geltungssucht, die zur Machtsucht mit Meinungsmacht (Meinungsmonopol in der Beherrschung der Medien) führt.


frische Luft

20 09. 21 22:53
Schluss der Rede von Dr. Bernhard Knierim, „Bahn für Alle“, heute auf der 580. Montagsdemo am 20.9.2021
„Und zu einer guten Bahn gehören unbedingt gute Bahnhöfe! Und die sind an der frischen Luft, haben genügend Kapazitäten für einen wachsenden Bahnverkehr und sind sicher. Deswegen gilt weiterhin: Oben bleiben!“


Zeitbilanz (28)

19 09. 21 18:04
stuttgarter-zeitung.beschwerlicher-weg-zum-zug-in-stuttgart-s-21-langer-umweg-am-bahnhof
„Reisende müssen am Stuttgarter Hauptbahnhof vom 21. September an auf dem Weg zu den Kopfbahnsteiggleisen mehr Zeit einplanen. Die Halle des Bahnhofsgebäudes wird bis auf einen Durchgang bei der großen Schalterhalle, von der aus ein Steg über die Baustelle des Tiefbahnhofs führt, und den Aufzug zur S-Bahn gesperrt. Neben der großen Halle ist auch die kleine Schalterhalle dicht, genauso der Aufgang von der Klett-Passage ins Gebäude. Auf der Nordseite gelangen Reisende entlang der Heilbronner Straße zu den Gleisen. Bisher war das über einen Steg auf Höhe der Gleise 5/6 möglich, dieser wird geschlossen. Im Bahnhofsgebäude wird der Hallenboden ausgebrochen, um die Abgänge zum S-21-Tiefbahnhof zu schaffen. Die Bahn weist darauf hin, dass Reisenden entlang der Heilbronner Straße „in regelmäßigen Abständen Sitzbänke zur Verfügung“ stünden.“
_____________________________________________________
Durch die Bänke wird der Weg zu den Bahnsteigen nicht kürzer und schneller. Der Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Ulm mit  sehr bescheidenen Fahrzeitgewinnen (gesamter Bahnverkehr) stehen die riesigen Zeitverluste durch die überlange Bauzeit gegenüber und die Zeitbilanz wird zu Ungunsten des Projekts Stuttgart-Ulm immer schlechter. Ein Hauptargument für das Bahnprojekt S21 verkehrt sich ins krasse Gegenteil.


Aussicht gekappt
18 09. 21 10:18
3 Großstädte oberirdisch:

  • Frankfurt mit spektakulären Wolkenkratzern, „Kleinmanhattan“, Mainüberfahrt
  • Mannheim mit Neckar, Schloss, Wasserturm
  • Stuttgart mit Weinbergen, Park, Fernsehturm, Höhenlagen, Neckar, Mercedes-Museum, Grabkapelle Württemberg

Vorschau Stuttgart 21: Öde Tunnelfahrten im Fernverkehr, ohne Blick auf die Stadt („optische Kastrierung“ Stuttgarts).
Vor allem deshalb habe ich meine Website begonnen mit dem
Memory 1


Reisequalität

17 09. 21 23:06
Aus Memory 3 an Prof. Dr.-Ing.Gerhard Heimerl vom 7.4.2008 …“Immer größere Beschleunigung (auf Tempo 250) fast um jeden Preis braucht unsere Zeit nicht (das Desaster Concorde ist noch nicht ganz vergessen), sondern ein Qualitätsdenken, wo eine Zeitersparnis von drei Minuten weniger wiegt. Nach einer Erhebung von Stiftung Warentest sind die pünktlichsten Bahnhöfe Leipzig, gefolgt vonStuttgart. Hat hier die Praxis die Theorie widerlegt? Pünktlichkeit ist neben Bequemlichkeit beim Umsteigen der wichtigste Faktor für die Reisequalität.“


Irrrtum (8)

16 09. 21 22:57
Aus Artikel: "Tiefensee: Stuttgart 21 ist finanziert" (von Konstantin Schwarz, Michael Isenberg) vom 30.10.2008.
Das Gesamtprojekt sei vom Bund "akribisch durchgerechnet" worden, betonte Tiefensee. Er habe "keinen Zweifel daran, dass das Geld gut eingesetzt" sei. Stuttgart 21 soll nach aktuellen Berechnungen der Bahn 3,1 Milliarden Euro und die ICE-Trasse Wendlinge-Ulm zwei Milliarden kosten.... Tiefensee unterstrich die verkehrliche Bedeutung der Bahnprojekte. "Um einen Verkehrskollaps auf der Straße zu verhindern, bauen wir das europäische Schienennetz mit Hochdruck aus. Wir verkürzen die Fahrzeiten erheblich und schaffen dringend benötigte Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr", sagte er. Der Bund habe sich dafür starkgemacht, das Nadelöhr Stuttgart und die Strecke über die Alb neu zu bauen.
____________________________________________
Minister Tiefensee erweist sich schon lange als gefährliches Flachgewässer, denn alles ist gescheitert: die „akribische“ Finanzierung, Geld versenkt, die verkehrliche Bedeutung negativ, Verkehrskollaps verstärkt,
Fahrzeitverkürzung negativ, Güterverkehr Fehlanzeige, Nadelöhr wird geschaffen, die Neubaustrecke über die Alb ist gegen Natur und Vernunft.
Der Dichter spricht (2):

„Sieh deine Ansichten und sieh: sie sind alt
Erinnere dich, wie gut sie einst waren!
Jetzt betrachte sie nicht mit deinem Herzen, sondern kalt
Und sage: sie sind alt.“ (B. Brecht)



die Realität bestätigt

15 09. 21 21:19
Beginn der Rede von Dr. Christoph Engelhardt, WikiReal.org, auf der 579. Montagsdemo am 13.9.2021
Was haben wir erreicht? Wir haben den Stresstest entzaubert als den „größten technisch-wissenschaftlichen Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte“. Unsere Kritik wurde nie in der Sache entkräftet, ja vielmehr von der Bahn und dem Stresstest-Auditor SMA sogar faktisch eingestanden. Sie wurde außerdem 2017 unabhängig bestätigt von der internationalen Kapazität Prof. Ingo Hansen von der TU Delft, und zuletzt wurden wir sogar von der Realität bestätigt, in der vor Fertigstellung des Tiefbahnhofs zur Kompensation seines Kapazitätsrückbaus schon ein fast ebenso großer Ergänzungs-Kopfbahnhof hinzugeplant wird.


Einladung
14 09. 21 22:55
"Nachhaltige Mobilität - das Großprojekt Stuttgart21"    16. u. 17. 9. 2021  11-14-Uhr und 14.-17 Uhr
Führungen durch die Ausstellung ITS, und auf die Baustelle des Projekts unter dem Gesichtspunkt „Neue Drehscheiben der nachhaltigen Mobilität in Stuttgart und die Verzahnung mit den nachhaltigen Verkehrsmitteln der letzten Meile.
Veranstalter: Bahnprojekt Stuttgart‐Ulm e.V.
________________________________________
Die „neuen Drehscheiben“ müssen noch Jahrzehnte warten, bis sie am Ende doch nicht oder nur schlecht funktionieren. Den
zahlreichen Mängeln von Stuttgart 21 kann nicht oder kaum aufgeholfen werden, das Scheitern ist längst schon da. Wer berichtet mir von der Fragerunde am Schluss?


Nachklapp Gauck

13 09. 21 16:50
Aus Memory 34 Offener Brief als Mailpost, im Blog am 5. Mai 2013
…„Ganz nach dem Motto „wer A sagt muss auch B sagen“ fordert Joachim Gauck im September 2010 den Weiterbau von Stuttgart 21. Das Bauvorhaben ist schon viel zu weit fortgeschritten, ein Stopp entzieht sich jeglicher Vernunft. Joachim Gauck vertritt die Meinung, jeder Politiker der seine Arbeit und sich selbst ernst nimmt, kann nicht für einen Baustopp sein. In jahrelangen Prozessen sind für den Tiefbahnhof in Stuttgart Entscheidungen gefallen.“…
_________________________________________
Die politischen Entscheidungen - in fragwürdigen Blockabstimmungen gefallen - beruhten auf nachweisbar falschen Vorgaben zu Kosten und Leistung durch Bahn und Politik, sie basieren also auf Betrug. Wollen Sie sich zu diesem „größten technisch-wissenschaftlichen Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte“ (Stern Oktober 2012) immer noch bekennen?


Schnee von gestern?

12 09. 21 22:46
Gauck 2010: „Stuttgart 21 nicht zu bauen ist schon fast ein Verbrechen.“
___________________________________
Stimmt, wenn man das „
nicht“ weg lässt.


Irrtum (8)

11 09. 21 21:28
Aus Artikel: "Tiefensee: Stuttgart 21 ist finanziert" (von Konstantin Schwarz, Michael Isenberg) vom14.3.2008:

Das Gesamtprojekt sei vom Bund "akribisch durchgerechnet" worden, betonte Tiefensee. Er habe "keinen Zweifel daran, dass das Geld gut eingesetzt" sei. Stuttgart 21 soll nach aktuellen Berechnungen der Bahn 3,1 Milliarden Euro und die ICE-Trasse Wendlinge-Ulm zwei Milliarden kosten.....
Tiefensee
unterstrich die verkehrliche Bedeutung der Bahnprojekte. "Um einen Verkehrskollaps auf der Straße zu verhindern, bauen wir das europäische Schienennetz mit Hochdruck aus. Wir verkürzen die Fahrzeiten erheblich und schaffen dringend benötigte Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr", sagte er. Der Bund habe sich dafür starkgemacht, das Nadelöhr Stuttgart und die Strecke über die Alb neu zu bauen.


Erootig

10 09. 21 07:44
Blog von vorgestern „Irrtum (7)“:
Zum Kostengutachten von Vieregg & Rößler:
Einen Monat nach Veröffentlichung der 44-seitigen Expertise nahmen Landesregierung und Bahn am Dienstag ausführlich Stellung: „das Gutachten ist sehr zweifelhaft“, sagte Ministerpräsident Günther Oettinger. „Diese unsolide und aggressive Desinformation nehme ich nicht hin.“ Den Bürgern erteilte er den Rat: „Gehen Sie diesen Gegnern nicht auf den Leim.“
„Wir haben über 10 000 Kostenelemente berücksichtigt und die Ergebnisse von mehreren externen Prüfern bestätigen lassen“, sagte Oliver Kraft, Vorstandmitglied der DB Netz AG.
Heribert Rech. Die Kostenschätzung der Gutachter beruhe offenbar auf „Selbstüberschätzung“.

___________________________________
Der Blogleser J.K. hat gemerkt, dass das Datum 2020 falsch ist, es muss 2008 heißen. Auch die O-Töne von Oettinger und Rech erwiesen sich längst als grottenfalsch wie die heutige Blogschlagzeie,, muss natürlich Error heißen, Quelle: Stuttgarter Nachrichten vom 20.8.2008 zum Kostengutachten des Münchner Büros Vieregg&Rößler, in dem die Kosten für Stuttgart 21 auf mindestens 6,9 Mrd Euro veranschlagt wurden:



Possenspiel Bilgertunnel

09 09. 21 12:32
Schluss der PM der Schutzgemeinschaft Filder:
Mit allen Beeinträchtigungen leistet der vorhandene Kopfbahnhof in Stuttgart immer noch mehr als der zukünftige S21-Tiefschrägbahnhof - trotz aller geplanter Ergänzungsmaßnahmen zu leisten in der Lage wäre. Obwohl zur Zeit bis zu 4 Gleise von den S-Bahnen genutzt werden.
 
Auch wenn es schon oft von der Schutzgemeinschaft Filder gesagt wurde, es stimmt immer noch: „Die Gäubahnen auf der Panoramastrecke zu belassen, ist preisgünstiger, bahntechnisch besser, rascher umzusetzen und klimapolitisch dringend vorzuziehen als alle Pläne der Bahn!“
 
 
Irrrtum (7)
08 09. 21 21:33
Am 8.August 2020 In StN:
Zum Kostengutachten von Vieregg & Rößler:
Einen Monat nach Veröffentlichung der 44-seitigen Expertise nahmen Landesregierung und Bahn am Dienstag ausführlich Stellung: „das Gutachten ist sehr zweifelhaft“, sagte Ministerpräsident Günther Oettinger. „
Diese unsolide und aggressive Desinformation nehme ich nicht hin.“ Den Bürgern erteilte er den Rat: „Gehen Sie diesen Gegnern nicht auf den Leim.“
„Wir haben über 10 000 Kostenelemente berücksichtigt und die Ergebnisse von mehreren externen Prüfern bestätigen lassen“, sagte Oliver Kraft, Vorstandmitglied der DB Netz AG.
Heribert Rech. Die Kostenschätzung der Gutachter beruhe offenbar auf „Selbstüberschätzung“.



schließe mich an

07 09. 21 22:20
„Stuttgart 21, so unsere feste Überzeugung, wird nie fertig gebaut werden. Es wird… eine Bauruine werden wie Kalkar.“
__________________________________________
Werner Sauerborn und Winfried Wolf aus Forum Wissenschaft 2/19



Hype

06 09. 21 23:28
Aus der Rede von Dipl.-Ing. Hans Heydemann, Ingenieure22, auf der 578. Montagsdemo, heute am 6.9.2021:
…„Die Deutsche Bahn will in Tübingen eine Wasserstoff-Pilotanlage errichten, um Züge mit Wasserstoff- anstelle Dieselantrieb nach Sigmaringen fahren zu lassen. Mit der Elektrifizierung des Streckennetzes und regenerativ erzeugtem Strom würde jedoch eine wesentlich bessere Öko-Bilanz erreicht als mit der Wasserstoff-Technologie.“…
________________________________________
Heydemann entlarvt den Wasserstoffhype als faule Nummer, als „großes Getue, übertriebene Propaganda, Riesenrummel… besonders spektakuläre, mitreißende Werbung, aus Gründen der Publicity inszenierte Täuschung“ (
Google).



Fachleute auf dem Holzweg

05 09. 21 22:33
Aus dem Projektmagazin / Herbst 1997 Herausgeber: DB Projekt GmbH:
Die Fachleute weisen nach, daß der Schienenverkehr vom vorgesehenen Durchgangsbahnhof weit mehr profitiert, als von einem noch so aufwendigen Umbau oder einer Erneuerung des Kopfbahnhofs.“


alter Spruch

04 09. 21 22:58

Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch“ (bei Seneca, Cicero, Hieronymus).
__________________________________
„…auf Irrtümer bestehen“ ist halt auch allzu menschlich, bei Stuttgart 21 für Bahn, Stadt und Land fatal, siehe „
Schmeichelworte verkehrt“ (nach unten scrollen).


gescheitert
03 09. 21 23:15
- Bauzeit ist 3 mal länger als die Prognose
- Leistung: statt doppelt so hoch weit unter Kopfbahnhof
- Reisekomfort viel schlechter als beim Kopfbahnhof
- Wirtschaftlichkeit negativ
- Kosten fast 4 mal höher als geplant



Fortsetzung von gestern
02 09. 21 23:26
Fortsetzung des Offenen Briefs an Baubürgermeister a.D. Matthias Hahn
Auf der Liste der „Täter“ stehen Sie noch nicht.

  • Stefan Mappus

  • Peter Hauk

  • Wolfgang Schäuble

  • Dr. Wolfgang Schuster

  • Wolfgang Drexler

  • Georg Brunnhuber

  • Michael Donth

  • Angela Merkel

  • Roland Pofalla

  • Claus Schmiedet

  • Tanja Gönner

  • Prof. Dr. Lothar Späth +

  • Dr. Erwin Teufel

  • Dr. Manfred Rommel+

  • Dr. Joachim Gauck

  • Thomas Bopp

  • Bernhard Bauer

Die Blogs von gestern und heute gehen per Briefpost zur Weiterleitung an das Rathaus Stuttgart. Es geht an Sie als Stuttgarter Bürger, nicht als ehemaliger Amtsträger! Eine Antwort von Ihnen würde mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch



Memory (2)
01 09. 21 22:29
Memory 2 (Offener Brief) „Der Bock als Gärtner“ vom 19. März 2008
an Baub
ürgermeister Matthias Hahn, Rathaus Stuttgart.
Dazu nach über 13 Jahren:
Sie hatten mir, sehr geehrter Herr Hahn, damals konkret auf mein Memory 2 geantwortet, meiner Rückmeldung zu Ihrem Vortrag im Rathaus. Andere Adressaten meiner Memories antworteten nicht, mit Ausnahme von Herrn Schmiedel, der ein Schreiben mit (meist unqualifizierten) Textbausteinen schickte.
Und wie denken Sie heute über Ihr Engagement für Stuttgart 21, nachdem es schon lange sichtbar gescheitert ist? Und Unglück und Zerstörung für die Stadt bedeutet? Dass trotzdem weiter gebaut wird liegt an den Verantwortlichen, die das Scheitern nicht zugeben können.



Memory (1)

31 08. 21 23:31
Memory I (Offener Brief) „Der Wall“ vom 19. März 2008
an Baub
ürgermeister Matthias Hahn, Rathaus Stuttgart.
„Fährt man mit der Bahn in Stuttgart ein, liegt die Stadt wie ein aufgeschlagenes Buch im Blick, jetzt soll dieses Buch zugeklappt werden. Zehntausende von Bahnfahrern gucken dann buchstäblich in die Röhre statt auf unsere schöne Stadt, Durchreisende bekommen gar nichts von Stuttgart zu sehen, die Stadt wird zu einem Haltepunkt, Reisequalität wird zu Reise-Fastfood. Das ist ein schlimmer Verrat an Stuttgart. Wo ist „Stuttgart“ für die Bahnreisenden geblieben? Auf das Ärmlichste reduziert in Tunnels und Tiefstationen?“
_____________________________________
Der Grund für meine Website metropolis21.de war der Wunsch zur weiteren Verbreitung meiner Offenen Briefe = Memorys. Das Memory 1 war der allererste Eintrag, der tägliche Blog kam später dazu, ab 1.1.2009.


Allalingletscher

30 08. 21 10:00
Heutigen Tags, am 30. 8., aber in 1965, war die größte Katastrophe in der Schweizer Baugeschichte, als eine Gletscherzunge abbrach und 88 Bauarbeiter unter sich begrub. Niemand hatte damit gerechnet. Ganz anders bei einem möglichen Unglück im versenkten Bahnhof S21 oder im riesigen Tunnelsystem. Da gibt es viele und sehr deutliche Warnungen, zum Beispiel im Video „Wahrheit“ von gestern: die gefährlichsten Tunnel… Anhydrit…



„Die Wahrheit...

29 08. 21 19:00
…über Stuttgart 21, die es nicht gibt.“

Pro und Contra das Bahnprojekt S21 im Jahr 2021
Video 14 Minuten.



In diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine
• Information
• Statement
- Glosse

• Satire
• Karikatur
• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.


Zeitbilanz (23)

28 08. 21 14:33
Pläne für neue Wege
Von Konstantin Schwarz 25.08.2021 ... StZ
Um Züge im Stuttgarter Hauptbahnhof zu erreichen, könnten bald längere Fußwege nötig werden. ...
Das historische Empfangsgebäude des Stuttgarter Hauptbahnhofs, der Bonatzbau, könnten für Reisende bald wieder tabu sein. Damit würden sich erneut
jene weiten Umwege einstellen, die Reisende in der vergangenen Woche auf sich nehmen mussten.
__________________________________________________
Der Hochgeschwindigkeit mit sehr bescheidenen Fahrzeitgewinnen (gesamter Bahnverkehr) stehen die riesigen Zeitverluste durch die überlange Bauzeit gegenüber und die Zeitbilanz wird zu Ungunsten des Projekts Stuttgart-Ulm immer schlechter.



Schmeichelworte verkehrt seit 23.8.21
27 08. 21 12:33

  • verkorkstes, verstolpertes, vermessenes Bauvorhaben

  • bundesweit negative Schlagzeilen

  • Gleisvorfeld verscheuert und verscherbelt

  • eine enorme Volksverarsche fürs Kapital

  • Ingenhovens Schändungs-Hotel

  • mikado (Abbruch des Bonatzbaus)



Loch im Gemäuer (6)

26 08. 21 21:51
Kontext-Wochenzeitung: „Ein Plädoyer für die Würde“ von Matthias Roser|Datum: 25.08.2021
„…Nur ein vollständiger Abbruch kann der Schöpfung des Stuttgarter Hauptbahnhofs noch ihre Würde retten – und den Stuttgartern die ihre. Aber nicht einmal dazu werden die Verantwortlichen die Größe haben, und so kann man nur hoffen, dass sich der Bonatzbau selbst hilft und nach und nach weiter "von alleine" einstürzt.“
______________________________________
Lieber Herr Roser, da kann ich Ihnen leider nicht folgen, aber schönsten Dank für diesen guten Artikel mit Rückblick auf die kulturlosen Geschehnisse.



Loch im Gemäuer (5)

25 08. 21 22:55
Ende des Offenen Briefs (Memory 2) an Baubürgermeister Hahn und OB Schuster:
„Warum verhindert das Landesdenkmalamt den Abriss dieser zum Kulturdenkmal Hauptbahnhof gehörigen Teile nicht? Warum wird dieses großartige Bauwerk (oberste Schutzwürdigkeit § 12) und Wahrzeichen Stuttgarts so zum Torso verstümmelt? Die Antwort: Zuständig als Denkmalbehörde ist die Stadt Stuttgart. Wer ist letztlich verantwortlich? Nach Auskunft des Landesdenkmalamts:
Herr BauBM Hahn ist direkt zuständig, Herr OB Schuster als sein Vorgesetzter in der Verwaltung ebenfalls. Und, o weh, oberste Denkmalschutzbehörde ist in unserem Land das Wirtschaftsministerium (nicht das Kultusministerium). Diejenigen, also Sie, sehr geehrte Herren BM Hahn und OB Dr. Schuster, die Kraft Amtes den Bahnhof schützen sollten, wollen ihn wegen S21 zu einem großen Teil abreißen lassen.“



Irrrtum (7)

24 08. 21 22:14
Stuttgarter Nachrichten vom Oktober 2008: „Stuttgart 21 ist finanziert"

Das Gesamtprojekt sei vom Bund "akribisch durchgerechnet" worden, betonte Tiefensee. Er habe "keinen Zweifel daran, dass das Geld gut eingesetzt" sei. Stuttgart 21 soll nach aktuellen Berechnungen der Bahn 3,1 Milliarden Euro und die ICE-Trasse Wendlinge-Ulm zwei Milliarden kosten.....
Tiefensee unterstrich die verkehrliche Bedeutung der Bahnprojekte. "Um einen Verkehrskollaps auf der Straße zu verhindern, bauen wir das europäische Schienennetz mit Hochdruck aus. Wir verkürzen die Fahrzeiten erheblich und schaffen dringend benötigte Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr", sagte er. Der Bund habe sich dafür starkgemacht, das Nadelöhr Stuttgart und die Strecke über die Alb neu zu bauen.
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Heute gibt die Bahn 8,2 Mrd allein für den „Bahnhof“ an, Schätzungen wie der Bundesrechnungshof sprechen von 10 Mrd und mehr. Über die Finanzierung wird gestritten.



Demo heute

23 08. 21 23:59
Ein gar nicht kleines Häuflein S21-Widerständler, ein starker Platzregen und Worte vom Schluss der Rede von Dr. Norbert Bongartz;
„Das verkorkste, verstolperte, vermessene Bauvorhaben wird weiter - bundesweit - für negative Schlagzeilen produzieren…“

Schmeichelworte verkehrt seit 6.4.21
22 08. 21 23:16

  • aggressive Kundenvergrämung im

  • s21-Katastrophen-Gebiet

  • Bosheitsakt gegen die Zukunft

  • s21-Nepper-Banden

  • bestgeplante Vergrämung von Bahnkunden

  • übler blasphemischer Beton-Porno



Loch im Gemäuer (4)
21 08. 21 20:13
PM der Ingenieure 22
S21-kritische Ingenieure hinterfragen die Kompetenz der am Bonatz-Gebäude tätigen Baufachleute. „Versehentlich“ tragende Mauer eingerissen? Geht’s noch?
Der Grund für den nur durch Glück glimpflich abgelaufenen Fassadeneinbruch am 17.8.2021 morgens um halb vier lässt einen erschaudern: „Man habe „versehentlich“ eine tragende Wand im Innern entfernt“.



Loch im Gemäuer (3)

20 08. 21 15:07
Humorige und geistreiche Satiren zur Klärung der Schuldfrage:

FraTreno Parkschützer)
„Die Verursacher des Fassadenlochproblems am Bonatzbau sind identifiziert! Wie schon von anderen vermutet, tatsächlich „akuter Steinlausbefall.“

Walter Steiger
Fassaden-Crash: Schuldfrage geklärt.
Wie die örtlichen Regierungsorgane SWR und StZN übereinstimmend berichten, ist die Ursache des Teileinsturzes der Säulengangfassade des Stuttgarter Hauptbahnhofs schnell und überraschend eindeutig geklärt…



Loch im Gemäuer (2)

19 08. 21 23:23
StZ; „Die Bahn weiß noch nicht, warum am Dienstag die Steine aus der Mauer des Hauptbahnhofs in Stuttgart gefallen sind.“

Kommentar von U.E. in einer Rundmail:
„Die Bahn wird jetzt alles tun, die Wahrheit zu verschleiern, vgl. Rastatt und auch alle anderen Unfälle mit der Bahn. Die haben  halt etwas zu rabiat entkernt.“


Loch im Gemäuer

18 08. 21 20:13
Bild und Zitat schaeferweltweit.de
„In der Nacht vom 16. August auf den 17 August 2021 brachen Steine aus der Frontfassade der Reste des Stuttgarter Kopfbahnhofes heraus und fielen auf den zum Glück Nachts unbelebten Taxistand davor. Im Lauf des Tages fielen dann noch weitere Steine und das Fenster nach Innen. Der Grund für diesen Schaden ist noch unklar aber zu 100% hat er mit der Stuttgart 21 Baustelle zu tun.“
mk4_6857




Irrrtum (6)
17 08. 21 08:04
Damaliger SPD-Landtagsvizepräsident und späterer S-21-Projektsprecher Wolfgang Drexler zum Thema Kostensteigerungen.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 08.12.2010, Artikel "Bahn behielt Wissen für sich“.

Das Projekt verteuerte sich auf 3,076 Milliarden Euro, der Risikofonds wurde auf 1,452 Milliarden Euro aufgestockt. Exregierungschef Günther Oettinger erklärte, Stuttgart 21 sei "solide geplant". Oliver Kraft von der Bahn-Tochter DB NetzAG sprach von "einem guten Wert, der genügend Vorsorge trifft". Und der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Drexler assistierte: "Es sind keine Überraschungen mehr zu befürchten." Kurz darauf prognostizierte der Bundesrechnungshof Gesamtkosten von 5,3 Milliarden Euro. Auch diese Schätzung wiesen die Befürworter zurück.
Ein halbes Jahr später räumte Grube in der STZ ein, dass die Baukosten von 3,1 Milliarden Euro nicht zu halten seien.
___________________________________________
Heute gibt die Bahn 8,2 Mrd an, während andere Schätzungen wie der Bundesrechnungshof von 10 Mrd und mehr sprechen. Also ein gewaltiger Irrrrtum…

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• Information
• Statement
- Glosse

• Satire
• Karikatur
• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.

Irrrtum (5)
16 08. 21 12:23
Manfred Rommel, Alt-OB Stuttgart, 12.2007 in "Experten zum Bahnprojekt Stuttgart 21 / Wendlingen-Ulm"
"Dieser [Durchgangsbahnhof S21] hat im Vergleich mit dem Gleiswirrwarr des gegenwärtigen Kopfbahnhofs deutliche Vorteile. Vor allem die etwa doppelte Leistungsfähigkeit, welche die Experten immer wieder geprüft und bestätigt haben, wenn Kritik geübt wurde."
"Fazit: „Der Stadt Bestes“ wurde gefunden. Jetzt müssen wir es aber auch tun und nicht das Gegenteil. Sonst haben die Schildbürger hier ein neues Zuhause gefunden."
______________________________________________
„die Experten“ waren pro-S21-Menschen. Andere Experten, voran der beste Bahnhofskenner Egon Hopfensitz und der Bahnexperte Prof. Bodack und viele andere haben überzeugend gegen S 21 votiert.

Irrrtum (4)
15 08. 21 13:36
Stuttgarter Nachrichten vom 26.11.2010 zitieren aus einer Bahnbroschüre aus dem Jahr 2005 (damaliger Bahnchef Hartmut Mehdorn, damalig genannte Kosten 2,8 Mrd Euro)
Überschrift „Eine Rechnung, die aufgeht“.
„Stuttgart 21 zählt heute zu den am besten in großer Planungstiefe vorbereiteten Projekten. Aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung sowie der aus den Planfeststellungsverfahren gewonnenen Erkenntnisse ergeben sich aktualisierte Kosten. Dabei bestätigt sich die Qualität der Planungen. Es zeigt sich, dass es zu keinen signifikanten Kostensteigerungen kommen wird.“
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Irren ist menschlich. Auch einen gravierenden Irrtum erkennen. Diesen Irrtum zugeben erfordert menschliche Größe. Die Verantwortlichen für das Desaster 21 ducken sich - mit wenig Ausnahmen - weg.


Plan B

14 08. 21 23:09
Bestechend ist der Plan B des Aktionsbündnisses. Die Politik nimmt davon keine Notiz, sie verfolgt den bereits gescheiterten Plan A mit der (unausgesprochenen) Devise „Nach mir die Sintflut“.


Retro
13 08. 21 23:51
Walter Sittler in Kontext-Wochenzeitung: „Gehört wurden die Argumente gegen das Projekt, die sich inzwischen alle ausnahmslos als wahr herausgestellt haben, von den Verantwortlichen nämlich nicht. Im Gegenteil: Mit Verunglimpfungen und Beschimpfungen von deren Seite sollte "Ruhe" hergestellt werden, das alles garniert mit Werbesprüchen zur glorreichen Zukunft des Bauwerks, deren Realitätsgehalt gleich Null war.“


Korrektur

12 08. 21 09:13
Zum Blog von gestern: das Zitat aus den Meistersingern heißt genau „,...der Regel Güte daraus man erwägt, daß sie auch mal ne Ausnahm‘ verträgt…“

___________________________________________
Was stimmt nun:

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jetzt monatlich statt täglich?

11 08. 21 09:57
Von wegen „täglicher Blog ab 1.1.2009“, denn seit dem letzten Blogeintrag ist genau ein Monat vergangen (mit sehr schönen Ferientagen, drei Wochen Bad Gastein und eine Woche Bregenzer Wald).

Ab heute wird die alte Regel „täglich“ wieder gelten, die lange Blogpause soll die Ausnahme von der Regel sein. Meine lieben Blogleser (für Genderinnen „meine liebe Blogleserschaft“) bitte ich freundlich um Verständnis. Richard Wagner: „Der Güte Regel man erwägt , dass sie auch mal eine Ausnahm’ verträgt“. So oder ähnlich Hans Sachs in „Die Meistersinger von Nürnberg.“



13 07. 21 21:36
Probleme beim Hochladen des Blogs

Prahlhans Bahnmeister

11 07. 21 23:05
Stuttgart 21: Interview mit DB-Vorstand Pofalla

„Neue Strecken knacken Rekorde“

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Obertäter Pofalla mit der miserablen Bilanz seiner Verantwortung prahlt mit ganz unnötigen Rekorden. Hochgeschwindigkeit bedeutet wenig beim desolaten Bahnbetrieb.



wegen Rückbau

10 07. 21 22:57
Schlagzeile:

70000 Tonnen Stahl für die Kelchstützen


Holzschnitzer

09 07. 21 22:02

Stuttgarter Zeitung:
„…Doch wo all die
Figuren der Heiligen Barbara, die er schon angefertigt hat, in Stuttgart zu Ehren kommen, weiß er nicht. Das Projekt ist ihm nur aus der Ferne bekannt. „Die S-21-Baustelle habe ich mir noch nie angeschaut“, sagt Andreas Hörfarter. Ein Dutzend Anstiche haben die Tunnelbauer schon voll. Bei jedem Anstich feiern die Männer einen Gottesdienst, sprechen ein Gebet…
_____________________________
S.Busch: Ich habe über ein Jahr auf der Zeche Zollverein in Essen unter Tage gearbeitet und nie ist mir dabei so ein Brimborium mit der Hl. Barbara begegnet oder die Schutzheilige der Bergleute wurde auch nur irgendwie genannt. Ich glaube nicht, dass diese Zeremonien für die Bauarbeiter wichtig sind.
Es ist heuchlerische Propaganda.

(Blog unregelmäßig wg. Internetproblemen)

Irrrrtum (3)

08 07. 21 21:47
Alt-OB Manfred Rommel 2005 im Begleitbuch zur Ausstellung im Turmforum Stuttgart 21, S. 107 („Die Stuttgart 21 Lügen“):
"Hinter dem Namen Stuttgart 21 verbirgt sich das
größte Ausbaukonzept für den öffentlichen Schienenverkehr in Baden-Württemberg seit dem 19. Jahrhundert, ein Vorhaben, das für den Standort und die Lebensqualität im ganzen Land von Bedeutung ist."
_______________________________
Der von mir immer noch verehrte Manfred Rommel wurde vermutlich von den Bahn- und Regierungsmenschen falsch informiert und schlecht beraten. „Größtes Ausbaukonzert“ stimmt zwar, es hat aber inzwischen als „Schadprojekt“ eine negative Bedeutung.



die schiefe Bahn

07 07. 21 22:26
Aus der Rede von Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., auf der 569. Montagsdemo am 5.7.2021
„Dagegen sind die Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Begehren rechtzeitig tätig geworden und dürfen von mir zu moralischen Siegern erklärt werden. Ganz im Gegensatz zum Gemeinderat, der seinen eigenen Beschluss aus dem Jahr 2009 nicht umgesetzt und sich bei der Ablehnung des Bürgerbegehrens sogar über diesen hinweggesetzt hat.“


undemokratisch
06 07. 21 22:21
PM Aktionsbündnis:

„Bereits 2007 hatte OB Schuster durch eine eilig geleistete Unterschrift unter den von den Pro- jektpartnern erst zwei Jahre später unterzeichneten Finanzierungsvertrag dem dagegen gerich- teten damaligen Bürgerbegehren den Boden entzogen und so auch damals eine Bürgerbeteiligung verhindert.“
______________________________

Die lausigen 75% Zustimmung der Befürworterparteien aufgrund von Blockabstimmungen spiegelten nie die Meinung der Bürgerschaft wieder, ein abschreckendes Beispiel für eine Demokratie.



Irrrrtum (2)

05 07. 21 06:31
„Eine Kostenexplosion schließe ich zu 99% aus.“
Landesverkehrsminister Stefan Mappus am 25.9.2004 in der Stgt.Zeitung
______________________________________
Seit 2004 haben sich die Kosten für Stuttgart 21 vervielfacht. Mappus steht bei den „Tätern“ ganz vorne.
(„Die Stuttgart 21 Lügen“)


Schmeichelworte verkehrt seit 20. Juni 2021

04 07. 21 11:57

  • Stuttgarter Wassersperrwerk S21
  • s21-Fehlerplaner €DU- und Bahn-Tower
  • über 25 Jahre lukrative s21-Fehlplanung
  • das weltweit idiotischste Bahnprojekt aller Zeiten
  • Für den Verkehr bringt Stuttgart 21 rein gar nichts, nur neue Engpässe.
  • S21 als Regenwasserauffangbehälter
  • S21 ist Sozialdarwinismus
_______________________________________________
Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele Schmeicheleien zur PropagandaAber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon längst zu Lachnummern geworden, haben sich überholt oder sogar ins Gegenteil verkehrt (siehe Blog von gestern!!). Eine Unmenge an kritischen Worten („Schmeichelworte verkehrt- nach unten scrollen!) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft. Trotz erdrückender Kritik und der Möglichkeit zur Umkehr wird weitergebaut.

Immer noch aktuell und Link aktiv DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird… Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“ S21 ist Symbol der Macht und Dummheit.


Irrrrtum (1)
03 07. 21 18:56
„… Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrs-Anbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen. „Stuttgart 21“ ist daher kein Prestigeprojekt, sondern die logische Konsequenz sachlicher Überlegungen und klarer Fakten. …“
Projektmagazin / Herbst 1997 Herausgeber: DB Projekt GmbH Stuttgart 21, Artikel „Im Zug der Zeit“, Seite 4
________________________________________________

Der Kopfbahnhof war
im Jahr 2010 nach Stiftung Warentest der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands. („Die Stuttgart 21 Lügen“)


Sarkasme

02 07. 21 11:01
Leserkommentar von Florian Spitzer am 17. Juni 2014 um 21:04 Uhr zum Thema Filderbahnhof, Artikel in der Stuttgarter Zeitung:
„Simulationen und bunte Werbefilmchen, aber damit noch nicht genug. Zum Grundwassermanagement-Experiment meinte der verantwortliche Projektleiter: "Ob es funktioniert, wissen wir, wenn es fertig ist" ... extrem beruhigende Aussage, das muss man schon mal festhalten.
Der einzige Pumpversuch wurde damals übrigens abgebrochen, weil die Mineralwasserschüttungen im Bad Berg massiv zurück gingen. Den Grund dafür kennen diese Experten bis heute nicht. Ebenfalls sehr beruhigend. Aber klar, wenn Herr Wittke (80) sagt "alles wird gut" und Herr Dietrich das dann noch 10 mal wiederholt, dann wird das schon stimmen. Hoffen wir einfach alle das Beste. Glück auf!“
____________________________________

Wie werden solche Informationen schon seit Mitte 2016 verhindert? In der parteiischen Mainstream-Presse Stuttgarts wurde die Kommentarfunktion einfach reduziert und schließlich ganz abgeschaltet als Maulkorb für kritische Leser.

Blog vom 21.2.2017, E-Post an die Stuttgarter Zeitung:
„Guten Abend Herr Christian Milankovic (mil),
Ihr Artikel ist o.k., nicht aber, dass die StZ hier die Kommentarfunktion abgeschaltet und damit die kompetente Gegenöffentlichkeit ausgebremst hat. Pfui! (Das trifft nicht Sie, sondern die Chefredaktion und das dahinter stehende Kapital). Traurig, wie die StZ das falsche Projekt immer noch unterstützt.“
Leserbriefe bzw. Kommentare zu Artikeln über das Skandalprojekt Stuttgart 21 werden von der Monopolpresse nur noch ausnahmsweise angenommen:
Die
Südwestpresse Ulm hat Leserbriefe im überregionalen Teil ganz gestrichen,
ebenso die
Stuttgarter Nachrichten.
In der
Stuttgarter Zeitung wird nur cirka jeder fünfte Artikel mit Kommentarfunktion versehen = 80% haben keine Möglichkeit der Kommentierung und Richtigstellung. Die „Andersdenkenden" sind somit ausgebremst, das Lügenprojekt wird geschont.


0, tatsächlich?

01 07. 21 11:10
MdB Matthias Gastel (greene) in Capital heute:
„Stuttgart 21 dagegen war im Grunde nie ein Verkehrsprojekt. Dort wird ein Kopfbahnhof ersetzt, um oben drüber Immobilienflächen zu gewinnen und teuer zu verkaufen.

Für den Verkehr bringt Stuttgart 21 rein gar nichts, nur neue Engpässe.

Die Deutsche Bahn war ja selbst kein Freund von S21, die Bundesregierung hat es ihr aufgedrückt.“
________________________________________

Stuttgart 21 wurde intensiv beworben mit der „doppelten Leistungsfähigkeit“ und
anderen falschen Behauptungen. Die „Täter“ der damaligen Bundesregierung sind namentlich bekannt. Auch die aus Baden-Württemberg. Bis heute biegen sie die Realität zurecht.
Aus der Neujahrsrede von G. Öttinger Jan.2020: „Auf nationaler und regionaler Ebene bezeichnete Oettinger in seiner Rede Stuttgart 21, sobald es fertiggestellt sei, als „Erfolgsgeschichte der CDU“.
Sehr geehrter Herr Öttinger,
Stuttgart 21 ist bis jetzt eine Misserfolgsgeschichte, die der CDU viel Zustimmung kostet und weiterhin zu deren Niedergang beiträgt. Ich wollte als CDU-Mitglied an dieser Fehlplanung mit Bahnhofs- und Stadtzerstörung keine Verantwortung tragen und bin deshalb aus der Partei ausgetreten. Stuttgart 21 ist an seinen damals propagierten Zielen längst gescheitert und deshalb kann daraus auch niemals eine „Erfolgsgeschichte der CDU“ werden. Sie, Herr Öttinger, gehören zu den „Tätern“,
Stuttgart 21 ist Symbol für den Niedergang der Bahn (Arno Luik).
Mit freundlichen Grüßen S.B.



Vorgeschmack

30 06. 21 23:11
Aus dem Editorial Kontext-Wochenzeitung heute:
„Die vollgelaufene Klettpassage am Dienstag gab dann auch einen erneuten Vorgeschmack darauf, was dereinst alles in den Tiefbahnhoftrog fließen könnte. Dass auch unabhängig von Unwettern Stadtuntertunnelungen nicht gerade ein Gewinnerthema sind, erlebt die Deutsche Bahn mit Stuttgart 21 ja schon länger. Und zieht jetzt endlich die Konsequenzen und – reaktiviert ihre alte Idee
Frankfurt 21.“ (= Fernbahntunnel)



faule Wer
bung
29 06. 21 23:18
Heute in der FAZ zum „Fernbahntunnel“ = Tiefbahnhof (!)
STAATSSEKRETÄR FERLEMANN
„In Frankfurt sehe ich keinen Protest wie bei Stuttgart 21“
___________________________________-

Warten Sie ab, Herr Ferlemann. Die Frankfurter lassen sich nicht übertölpeln,
jahrzehntelange Plagen wären nämlich die Folge.

Erinnerung an 2009:
Die offizielle Zusammenfassung der Bundestagsdebatte (Link nicht mehr aktiv) vom 17.12.2009 zu Stuttgart 21:
„Die Gewinner seien die Bahnkunden, also sprach der parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU/CSU), „da sich die Fahrtzeiten erheblich verkürzten.“ Offenbar wenig Ahnung hat dieser Funktionär vom Bahnfahren und wohl gar keine von der besseren Alternative. Richtig ist nämlich:
Die Verlierer sind die Bahnkunden, und die Fahrzeiten verkürzen sich nicht nur durch Stuttgart 21, sondern auch mit Kopfbahnhof 21.



Demoposter heute

28 06. 21 23:06

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Streitpunkt aktuell

27 06. 21 23:41
Projektmagazin von 1997, Seite 5: „Die Experten sind sich einig: Das Mineralwasser ist durch Stuttgart 21 nicht gefährdet.“
__________________________________
„Das Mineralwasser ist akut gefährdet.“
Quelle


Bergler Wasser

26 06. 21 23:07
Begleitvers zum Blog von gestern:
„Vom Wasser haben wir gelernt, vom Wasser,
das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht.“



wie befürchtet

25 06. 21 23:26
Mineralbad Berg, eine Stimme dazu:

Der "prickelnde Effekt" auf der Haut nach Verlassen des Außenbeckens sei nicht mehr vorhanden sei, die "Leichtigkeit" sei weg. Das Bergler Wasser sei quasi kaputt.“


niederträchtiger Wunsch?

24 06. 21 22:03
Titel der Rede auf der nächsten Demo am 28. Juni:

Stuttgarter Wassersperrwerk S21“

______________________________________
„Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich“, so meine Begründung zum „Wurmbau zu Babel“ (Blogmotto). Die große Wasserflut kommt, irgendwann. Der beste Zeitpunkt wäre jetzt, um das Murksprojekt wegzuschwemmen, bevor noch mehr Unheil passiert.



Fantasie ist gefragt!

23 06. 21 11:47
In der Diskussion der „Parkschützer“ ist ein „Tunnelbaumoratorium“.
Andere Schreibweise

Tunnelbaum - Oratorium

A.K. meint: „Ist das Lenkmal ein Tunnelbaum aus der Familie der Adasonia (Affenbrotbäume)? Wer könnte das Libretto zum Oratorium schreiben, wer die Musik, wer die Uraufführung gestalteten?“


bigott

22 06. 21 16:54
Demo 567 Moderation Dr. Angelika Linckh:
„Der Verkehrsminister, früher ein klarer Gegner von S21, aber inzwischen auf Tunnel-Linie wie alle Grünen, hat mit seinem Gutachten zum Ergänzungsbahnhöfle wenigstens eingeräumt, dass der Tiefbahnhof nichts leistet: keinen Deutschlandtakt, erst recht keinen integralen Taktverkehr und auch nicht die behaupteten Fahrgastzahlen.
Was aber, Winfried Hermann, spricht um Gottes willen dafür, weiter Wahnsinn mit Wahnsinn zu bekämpfen und das Klima weiter mit noch mehr Tunnel und Stahlbeton an die Wand zu fahren?
Wie bigott ist das denn, auf dem Parteitag glühende Reden für den Klimaschutz zu halten und dann den klimapolitischen Schaden des S21-Baus mit noch mehr klimaschädlichen Tunnelkilometern reparieren zu wollen?



Demo heute

21 06. 21 23:37
567. Demo. Moderation Dr. Angelika Linckh:

„Uns S21 Gegner*innen lässt die Bedrohung unserer Stadt und unseres Planeten nicht gleichgültig. Uns ist es seit vielen Jahren wichtig, intelligent und emphatisch einzustehen gegen stadt- und klimazerstörenden Tunnelwahnsinn.
Wir dokumentieren mit unseren Demos und unsrer Bewegung immer wieder den Ernst der Lage. Wir klären auf.“


In diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine
• Information
• Statement
- Glosse

• Satire
• Karikatur
• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.


Parodie
20 06. 21 22:29
„Grün, grün, grün,
sind viele, die da sprechen,
grün, grün, grün,
so war das dazumals.
Darum lieb ich
heut nicht mehr die Grünen,
weil die Grünen
umgefallen sind.“

Verfasser unbekannt.


Schmeichelworte verkehrt seit 30. April 2021

19 06. 21 22:58

  • das überflüssigste aller DB-Projekte
  • Brachial-Bauwerk Tiefbahnhof
  • buchstäblich tiefgreifendster Stuttgarter Konflikt
  • Herzinfarktprojekt
  • monströse Absurdität
  • schleichender Gewöhnungseffekt
  • an der eigenen Planung gescheitert
  • groteske Gemengelage
  • qua Planung verhunztes Projekt
________________________________________________
Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele Schmeicheleien zur PropagandaAber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon längst zu Lachnummern geworden, haben sich überholt oder sogar ins Gegenteil verkehrt. Eine Unmenge an kritischen Worten („Schmeichelworte verkehrt- nach unten scrollen!) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft.


Hohn und Spott

18 06. 21 10:31
Aus Editorial (2):
„Bei Kontext sind wir also zuversichtlich, dass eine Anpassung an gleich welche Katastrophe schon irgendwie gelingen wird; dass also Unterwasserzüge nur eine Frage der Zeit sind, mit denen die mindestens zehn Milliarden Euro teure Gesamtinvestition auch bei stärkerem Regen funktionstüchtig bleiben könnte. Weil aber das Öffnen der Zugtüren nicht ohne Flutung vorstellbar ist, müssen die Durchsagen der Zukunft wohl bei jeder Anfahrt die Einhaltung einer Tauchglockenpflicht anmahnen.“



richtig, Herr Lenk!

17 06. 21 18:20
Schaeferweilt gestern:
„In der heutigen Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Stuttgart blieben die Fronten rund um das Kunstwerk von Peter Lenk festgefahren. Weder die Stadt noch der Künstler verlassen Ihre Positionen, der vorgeschlagene neue Standort „Stockholmer Platz“ wird von Peter Lenk weiterhin als unpassend abgelehnt und das „StadtPalais“ im Wilhelmspalais besteht auf den Abbau. Somit wird die Skulptur „Stuttgart 21 – Chronik einer grotesken Entgleisung“ Stuttgart wieder verlassen und vorerst am Bodensee seinen Platz finden.“


frech??

16 06. 21 17:19
aus dem Editorial der heutigen KONZEXT:
„…noch immer fördert Stuttgart 21 Skandale in einem Takt zu Tage, der zumindest zuverlässiger ist als die Fahrpläne der Deutschen Bahn.“



Planungswahn

15 06. 21 23:49
aus PM Aktionsbündnis:
„Spätestens seit dem Bundesverfassungsgerichtsurteil müssen alle politischen Entscheidungen auf den klimapolitischen Prüfstand. Das gilt besonders für alles im Zusammenhang mit Stuttgart 21! Das ist das Mindeste, was von einem Grünen Minister zu erwarten ist!

Will man wirklich die zu geringe Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs mit solch gigantischem Aufwand an klimaschädlichem Beton ausgleichen, während man oben bereits alle dafür erforderlichen Gleise liegen hat?“



ganz unglaubhaft

14 06. 21 22:00
Die Befürworter sind uneins.

„Die Bahn ist überzeugt davon, der im Bau befindliche Bahnknoten sei «für den Deutschland-Takt bestens vorbereitet». Auch den Vorwurf mangelnder Kapazität des künftigen Tiefbahnhofs weist sie stets zurück und erklärt, im S-Bahn-ähnlichen Hochleistungsbetrieb ergäben sich «Kapazitätsreserven weit über den geplanten Deutschland-Takt» hinaus.“


Retro Nov. 2017

13 06. 21 22:49
„Fertigstellung 2024 (statt 2021 wie noch vor zwei Monaten gesagt) und Mehrkosten 1,1 Mrd Euro. Damit ist die S-21-Katze noch nicht aus dem Sack, hat aber schon mal eine Pfote mit Krallen sehen lassen. In üblicher Art werden unangenehme Wahrheiten nur scheibchenweise bekannt gegeben, Schrecken ohne Ende…“
_____________________________________________
Inzwischen soll die Fertigstellung im Dezember 2025 sein, es kann höchstens eine Teil-Inbetriebnahme geben. Gelingen wird das Murksprojekt wohl niemals wegen seiner
unheilbaren Mängel.

Thomas Wüpper am 23.2.21: Die vorgestellten Ergänungsprojekte dauerten „weitere Jahrzehnte“ (nach 2025), „Mehrere“ sind aber mindesten zwei Jahrzehnte, also Fertigstellung von S21 nicht vor 2045!!
Ohne die „Ergänzungsprojekte“, die noch im planerischen Nebel liegen, kann Stuttgart 21 nicht richtig funktionieren.



sarkastischer Dank

12 06. 21 17:41

Volker Lösch auf einer Demo 2020:
Danke „Stuttgart 21“: du bist ein so ersichtlich desaströses Projekt, dass man an deinem Beispiel die Welt beschreiben kann, die man nicht haben will, die nicht lebenswert, die von Gestern ist. Und du bist als anschauliches Auslaufmodell des Unzeitgemäßen, Inspiration für eine andere Gesellschaft, eine lebenswerte Zukunft.



zu gestern: der Schaukasten

11 06. 21 22:12

unbekannt


Schaukasten Mahnwache

10 06. 21 23:54
Peter Müller, neu im Schaukasten an der Mahnwache zu den „21 guten Gründen“ (nach ganz unten scrollen):
„Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass nicht einer dieser 21 guten Gründe für Stuttgart 21 einer genaueren Prüfung standhalten kann.“



Polizei meldete

09 06. 21 17:11
Presse berichtet heute

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Hat der Düker funktioniert? PM Aktionsbündnis:



Überschwemmungsplanung 21

08 06. 21 20:24
PM Aktionsbündnis:
„Keineswegs waren es „verstopfte Gullys“, wie bundesweit vermeldet, die an Fronleichnam und vor allem am folgenden Freitagabend im Bereich des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu Überflutungen von bis zu 30 cm geführt haben. Vielmehr handelt es sich um eine unmittelbare Auswirkung von Stuttgart 21-Fehlplanungen.“



Post an BUND-Dahlbender

07 06. 21 21:58

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soll-wird-sollen
06 06. 21 18:27
Das übliche, völlig unglaubwürdige Gesülze in der SWP :
„Die neue Bahnhofshalle von Stuttgart 21 soll im Dezember 2025 in Betrieb gehen. Bereits früher fertig sein wird die Neubaustrecke über die Alb. Zum Fahrplanwechsel der Bahn im Dezember 2022 sollen die ersten Züge am Bahnhof Merklingen halten.“ _____________________________________________
Fehlt: „Fertig wird das Projekt S21 mit den erforderlichen Ergänzungen vermutlich erst nach 2040, jedoch ohne die Leistungsfähigkeit eines optimierten Kopfbahnhofes.“

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In diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine
• Information - Glosse
• Satire
• Karikatur

• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.

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Fortschittchen
05 06. 21 11:01
Martin Poguntke: Leserbrief zum Artikel „Mehr als nur ein Stück Metall“ in der StZ vom 4.6.211:
„Wie schlecht muss es um das Projekt S21 stehen, wenn die Bahn nun schon einzelne Oberleitungsmasten der Neubaustrecke als Durchbruch feiern muss – wo es noch nicht einmal Gleise gibt? Offensichtlich hofft man, dass auch solch kleine Fortschrittchen bei der Neubaustrecke zwischen Stuttgart und Ulm abfärben auf das eigentliche Projekt S21. Denn das steckt ja in größten Schwierigkeiten…“
_____________________________________________

Meldung etwa 2 Stunden nach Buchung des Zuges nach Mössingen:


Stuttgart Hbf

20:15


Gl. 12


IRE 6 Richtung Aulendorf

pastedgraphic Fahrt fällt aus


Milliarden zur Verschlechterung des Bahnverkehrs verpulvern, statt für zuverlässigen Bahnverkehr sorgen, das ist die traurige Realität der Deutschen Bahn AG.



die Unsichersten

04 06. 21 21:56
Martin Poguntke: Leserbrief zum Artikel „Mehr als nur ein Stück Metall“ in der StZ vom 4.6.211:
„Die Tunnel bieten in sämtlichen Sicherheits-Parametern (Rettungswegbreite, Abstand der Rettungsstollen, Querschnitt der Tunnelröhren, Steigung) jeweils die schlechtesten, gerade noch erlaubten Werte und sind damit die unsichersten Bahntunnel Europas.“


Blog defekt
03 06. 21 21:55


neue Startseite
02 06. 21 11:54
Mein Webmaster F.W. hat die verunglückte Startseite heute geändert und neu formatiert. Weggelassen wurde die Erklärung des Titels „Metropolis21“ mit der Bedeutung „Untergrundstadt“ (aus meinem Leserbrief in der Stuttgarter Zeitung) Wenn Stuttgart 21 kommt, erinnert das fatal an Metropolis: oben das Kapital und Reichtum, unterirdisch täglich etwa 300 000 Bahnreisende. Ganzer Leserbrief hier (nach unten scrollen).


Retro 2010

01 06. 21 23:54
Blogeintrag vor genau 10 Jahren am 2.6.2010. Weder sind heute bei der Messe „alle froh darüber“ noch beim verunglückten Stuttgart 21!

„Die Messe am Flughafen wird immer wieder angeführt als Beispiel, wie ein Großprojekt gegen den Willen der örtlichen Bevölkerung durchgesetzt wurde, das heute „niemand missen“ möchte. So würde es auch mit „Stuttgart 21“ werden, später seien „alle froh darüber“.
Eine aktuelle Presseverlautbarung der Schutzgemeinschaft Filder e.V. stellt diese irrige Meinung auf den Boden der Tatsachen:
„Die Anbindung der Fildermesse wurde als wichtiges Argument für das Projekt Stuttgart 21 gehandelt. Allerdings dachte niemand an eine Messe, die schlechter ist als die auf dem Killesberg..
In der neuen Großmesse auf den Fildern waren es 2009 nur 1,1 Millionen Besucher und die Prognose für 2010 sieht ebenfalls nur 1,1 Millionen vor.
Wir haben also heute nur mehr 2/3 der Besucherzahlen von vor 14 Jahren auf dem Killesberg. Das ist ein Offenbarungseid.“


Unsinn erzählt, geplant und gebaut

31 05. 21 23:55
Aus der heutigen Demorede von Dr. Winfried Wolf:
„…Der neue Koalitionsvertrag von Grün-Schwarz ist ein einziges Eingeständnis, dass die Deutsche Bahn, das Land und die Stadt in Sachen Stuttgart 21 ein Vierteljahrhundert lang in Beton gegossenen Unsinn erzählt, geplant und gebaut haben…“


  • dagegen!

  • 30 05. 21 23:46

  • aus Brief an Merkel

  • „Die jünrgst angekündigten gigantischen Tunnel-Zubauten werden die Fehlplanung nicht kaschieren können…“

  • _________________________________________________

  • Franz Alt Journalist und Buchautor, Baden-Baden

  • Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, M.S. Ingenieur und Designer, Gröbenzell

  • Christine Prayon Schauspielerin und Kabarettistin, Stuttgart

  • Helmut Schleich Kabarettist, München

  • Walter Sittler Schauspieler und Filmproduzent, Stuttgart

  • Dipl.-Ing. Frank Distel Verkehrsfachmann, Baubürgermeister a. D.

  • Dr. Bernhard Knierim Politikwissenschaftler, Sprecher Bahn für Alle

  • Dr. Eisenhart v. Loeper Rechtsanwalt, Sprecher Aktionsbündnis

  • Dieter Reicherter Vorsitzender Richter am Landgericht a. D.

  • Steffen Siegel Vorsitzender Schutzgemeinschaft Filder

    (Startseite in Arbeit)
    mit Abstand und Maske
    29 05. 21 10:08

    montagsdemo_2021-05-31-klein



    heute vor 11 Jahren
    28 05. 21 23:28

    28 05. 10 14:03

    Selbstzerstörung
    Heute in der Stuttgarter Zeitung S.19:

    Namhafte Architekten (Behnisch, Lederer, Schleich usw.) sind jetzt „offiziell“ gegen „die Verstümmelung des Wahrzeichens“ und haben „die Hoffnung, dass noch Besinnung einkehrt und die Selbstzerstörung des Herzstücks der Stadt verhindert wird.“

    Für Stuttgart sei „ein Kopfbahnhof ideal.“



    Werbesprüche für K21 aus 2010 (5)

    27 05. 21 23:43

    Mit Gepäck und Kinderwagen sind die Kopfbahnhöfe sowieso unschlagbar.“
    Geigerin Christine Busch

    „Die Zufahrten nach Stuttgart sind allesamt schön, teilweise zauberhaft.“
    Intendant a.D. der Bachakademie Stuttgart Andreas Keller

    „Lasst ja die Finger von den Anlagen und dem Hauptbahnhof. Damit würdet ihr das Grundgesetz der Stadt infrage stellen.“
    Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch

    „Der Stuttgarter Kopfbahnhof ist der an besten funktionierende Kopfbahnhof Europas.“
    Bahnexperte Dipl.Ing. Karl-Dieter Bodack


    Zeitbilanz (23)

    26 05. 21 23:35
    Stuttgarter Zeitung vom Tage: „Geht es nach den Plänen der Bahn, wird während des Gäubahnanschlusses die S-Bahnlinie zwischen Bernhausen und Echterdingen für ein Jahr unterbrochen. Der Bahnkundenverband rechnet dann mit immensen Fahrzeitverlängerungen.“
    ___________________________________
    Die Zeitbilanz „schneller nach Ulm“ ist schon lange hoffnungslos im Keller und wird nie positiv werden.



    Foto

    25 05. 21 23:14
    Foto N.N. 2010

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    Die Parole ist noch aktuell, die Hölle breitet sich aus: weitere 50 km „unten“ in Planung…


    Unvernunft verlor

    24 05. 21 23:13
    Vernunft siegt – deutlich mehr Züge auf halb so vielen Gleisen
    (
    21 gute Gründe für Stuttgart 21 Nr.4)

    „Die Idee, einen Durchgangsbahnhof zu bauen, ist mehr als hundert Jahre alt. Sie scheiterte damals an den technischen Möglichkeiten. Mit dem neuen Bahnknoten in Stuttgart wird diese Idee nun verwirklicht. Das heißt, mit nur halb so vielen Gleisen können hier künftig deutlich mehr Züge in den Bahnhof ein- und ausfahren, weil sie sich nicht mehr gegenseitig blockieren.“



    Parodie
    23 05. 21 23:50
    Ausnahmsweise nur indirekt S21 betreffend und zudem für das eher kleine Rückert / Mahler - Häuflein.

    Ich bin dem Fernseh’n abhanden gekommen
    (S.B. für die
    ZEIT-Serie „Ein Gedicht“)


    Ich bin dem Fernseh’n abhanden gekommen,
    Mit dem ich sonst viele Zeit verdorben,
    Ich hab schon lange nichts mehr draus vernommen,
    Und glaube gar, es ist für mich gestorben!

    Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
    dass es für mich gestorben ist,
    Man kann auch gar nichts sagen dagegen,
    Zu oft kommt doch nur flacher M…

    Ich bin gestorben dem Fernsehfimmel,
    ein Buch und Wein ist mein stilles Gebiet!
    Ich leb’ allein in meinem Himmel,
    Spiele Klavier, sing’ mir ein Lied.

    ___________________________________
    Zu S 21 nach Hölderlin:
    Weh mir, wo nehm ich, wenn
    Es unten ist, die Aussicht, und wo
    Den Sonnenschein?
    Betonwände stehn
    Sprachlos und kalt.
    Mein Stuttgart - wohin denn du?“




    verpasster Ausstieg (1)

    22 05. 21 23:35
    Weil „Ergänzungsbauwerke“ in der neuen Regierung vereinbart wurden, ist das Scheitern des Projekts S21 zugegeben. Wieder eine verpasste Gelegenheit zum Aus- und Umstieg!



    Wahnsinn + Wahnsinn = Stuttgart 21

    21 05. 21 22:16

    Aus der Blogreserve, immer noch aktuell. MP Kretschmann beschwor heute in einem Interview der SWP die Priorität des Klimaschutzes der neuen Regierung.

    Die Grünen wollen den unterirdischen Kopfbahnhof (Absurdistan!), die CDU den Bilger- Tunnel. Lösung: wir machen einfach alles!
    Das ist aus S21-kritischer Sicht der größte Hammer!  Das bedeutet nach dem Gutachten von Karlheinz Rößler:

    Zusätzliche 730 000 t Treibhausgase durch 47 km weitere Tunnel,  für weitere 5,2 Mrd €!  Ein zweites Stuttgart 21!
    Wahnsinn wird mit Wahnsinn bekämpft!



    leider nur ein Traum

    20 05. 21 16:00
    „Maulhelden unter Kelchstützen“, Schluss des Artikels in Kontext-Wochenzeitung:
    „…Da hat der Startarchitekt den hellsten aller Momente in dem seltsamen Dialog: "Die grünste Variante ist immer, nichts zu tun."

    Es darf ja noch geträumt werden: Etliche Milliarden wären gespart, der Kopfbahnhof wäre längst saniert und Ingenhovens Modell stünde im Haus der Geschichte, bestückt mit Playmobil-Kerlen mit Warnwesten, Schutzhelmen und Gummistiefeln als Exempeln schwäbischer Vernunft und Einsichtsfähigkeit. Stattdessen will Nopper per Öffentlichkeitsarbeit demnächst "unsere Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und ihnen die Chance geben, stolz auf ihre Stadt zu sein". So einfach wird's wohl kaum.
    ______________________________________

    Statt „ schwäbische Vernunft und Einsichtsfähigkeit“ herrscht bis jetzt die Unvernunft und es gilt „Wir können alles außer umkehren“.




    Y
    -Chromosom schlägt zu
    19 05. 21 23:56
    „Maulhelden unter Kelchstützen“ beschreibt der Leitartikel in der heutigen Kontext-Wochenzeitung. Es geht um Schein und Sein, um falsche Propaganda und Realität.
    Zitat:
    „Bestechen sollte das Konzept "insbesondere mit Helligkeit und einer visuellen Offenheit, die Ästhetik und Sicherheitsvorteile verbindet". Ungewöhnlich wäre der neue Stuttgarter Bahnhof allemal geworden, vielleicht sogar ein TouristInnenmagnet im neuen Jahrtausend.

    Wurde er aber nicht und wird es nie mehr werden.

    _________________________________________
    Danke Frau Johanna Henkel-Waidhofer für diese satirisch-reale Analyse. Ob Stararchitekt Ingenhoven und OB Nopper diese saftige Klatsche mitkriegen? Oder in ihrem Wolkenkuckucksheim bleiben? Oder sogar wissen, dass es nichts Rechtes mit Stuttgart 21 wird, es tatsächlich schon gescheitert ist, gemessen an den Zielvorstellungen vor Baubeginn?



    Erkenntnisse ohne Konsequenzen
    18 05. 21 23:18
    Steffen Siegel:
    „Endlich haben die Betreiber von S-21 erkannt, dass die bisherigen Filderplanungen für Stuttgart 21 eine einzige Fehlplanung waren. Doch der lange Gäubahntunnel an den Flughafen löst zwar einige der bisherigen Probleme, ist aber keine wirkliche Alternative. Es ist nur ein weiterer unsinniger Rettungsversuch einer Fehlplanung, anstatt endlich einzuräumen, dass das Fehlprojekt als Ganzes aufgegeben werden müsste.“
    __________________________________________
    Die „Betreiber“ haben auch erkannt, dass der Tiefbahnhof viel zu klein und deshalb nicht leistungsfähig genug ist für den „Deutschlandtakt“ (nur Fernverkehr) geschweige einen integralen Taktverkehr für alle Züge. Der geplante Ergänzungsbahnhof ist wie der Filder-Bilger-Tunnel eine Notlösung. Das Scheitern von Stuttgart 21 ist offenbar.




    LenkMal
    17 05. 21 23:44
    Aus aktuellen Briefen an den OB und Abgeordnete:

    SO! SO!

    Hier wollen also Politiker, die sich als die Elite in der Stadt, nein: Landeshauptstadt, fühlen, ein LenkMal mit aller Macht wieder loswerden, nur weil dieses in satirischer ART (!) einen RIESEN-Missstand anprangert.


    AHA !
    Hier hat der
    Elefant Angst
    vor der Maus.

    Jobst Knoblauch, Hexenwegle 9, 78234 Engen; Tel: 07733 8627; Stand: 17.05.2021



    von SPD zu SPD

    16 05. 21 19:05
    Brandbrief von einem SPD-S21-Kritiker-Mitglied an ein prominentes SPD-Befürworter-Mitglied im Dezember 2020:
    „„Jeder, mit gesundem Menschenverstand versehene hat –  ohne, dass es meiner langjährigen Berufserfahrungen im Verkehrs- und Eisenbahnwesen bedürfte -  längst erkannt, welches Milliardengrab an Steuergeldverschwendung und welch ein bahnbetrieblicher Unsinn hier geplant ist. Die seitenlange Aufzählung der Mängel und (Brand-)Gefahren dieser schlimmsten Bahnplanung der gesamten deutschen Eisenbahngeschichte hier aufzuzählen, erspare ich Dir. Du kennst jeden einzelnen Mangel ebenso umfassend, wie all‘ die krampfhaft sturen Befürworter und „kritischen Begleiter“. Euer fortwährendes Handeln wider besseres Wissen ist der eigentliche Skandal an dieser unsäglichen Geschichte!

    Noch ein letztes: der sog. „Deutschlandtakt“ ist ein weiterer schlimmer Etikettenschwindel der- um verschleiernde Wortschöpfungen nicht verlegenen - Deutschen Bahn! Das ist nicht ansatzweise vergleichbar mit einem Integralen Taktfahrplan, der eigentlich die Zielgröße eines leistungsfähigen Bahnbetriebs in Deutschland zu sein hat. Auch das dürfte Dir bestens bekannt sein.“



    müsste vertauscht werden

    15 05. 21 22:54
    Stuttgarter Zeitung, Kolumne zur Spiegelkunst und Stuttgart 21-Satire

    Was wird aus der Satire-Skulptur zu S 21? ... des Bahn- und Immobilienprojekts Stuttgart 21 – das eine wie das andere lockt Fotografen an. An der…
    _________________________
    Neu, diese Rede über Stuttgart 21, allerdings: die Bahn verliert, die Immobilien gewinnen.



    Erörterung (3)

    14 05. 21 23:31
    Schluss der Demorede von Frank Distel und Steffen Siegel:
    Ich habe den Eindruck, die Koalition einigte sich nicht etwa auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, nein, sie einigten sich eher auf den dümmsten gemeinsamen Nenner.

    Seit 2012 bezeichnet die Bahn selbst ihr Jahrhundertprojekt als unwirtschaftlich. Aber wen kümmert dies schon? Und noch ein Schmankerl am Rande der Erörterung: Weder das Eisenbahnbundesamt noch Stadt, Land, Region oder gar Flughafen, die doch sehr unterschiedliche Interessen auf den Fildern haben, treten beim Verfahren auf, um ihre Bedenken oder Wünsche einzubringen. Nehmen die das Verfahren überhaupt ernst, oder haben die von außen her ihren Spaß am makabren Theater in der Messe?

    Da liegt es doch wirklich nahe, den S21-Bau ganz einzustellen - und mit dem Geld, das ja anscheinend für die Ergänzungsbauwerke vorgesehen ist, den bestehenden Kopfbahnhof und die Pasnoramastrecke zu modernisieren, und endlich den S-Bahnringschluss zu bauen und die bestehenden Tunnel sinnvoll zu nutzen zum Warentransport von der Peripherie in die Stadt (Güterlogistik-system).

    Schaut in unser großartiges Umstiegskonzept. Sagen wir dem Wahnsinn ade!



    Erörterung (2)

    13 05. 21 23:07
    Aus dem Brief von Jobst Knoblauch an prominente S21-Befürworter:
    (1) Wenn jüngst dem Klimaschutz wirklich ein so hoher Stellenwert beigemessen wird, dann muss bei dem Projekt Stuttgart 21 j e t z t die Notbremse gezogen werden.

    (2) Es kann nicht sein, dass zu den bestehenden 60 km Tunnel weitere 47 Tunnel-Kilometer u n d ein neuer sechs-gleisiger Tiefbahnhof gebaut werden, nur um die allseits bekannten Mängel der noch im Bau befindlichen schrägen Tiefhaltestelle mit weiteren Mängeln verschlimmbessern zu wollen.
    ________________________________________
    Zu (1)
    Die Absichtserklärungen der neuen Koalition zum Klimaschutz sind doch nur Schönfärberei, wie man an den geplanten Tunnelorgien sehen kann.
    Zu (2)
    Bemerkenswert ist ein neuer Kopfbahnhof, nachdem Kopfbahnhöfe in der Werbung als unzeitgemäß schlecht gemacht wurden.



    Planung für morgen

    12 05. 21 00:25
    (Anmerkung: vom 9. bis 11. Mai war ich verreist, deshalb ausnahmsweise keine täglichen Blogs für 3 Tage.)

    Das Editorial der neuen Kontext-Wochenzeitung nimmt die S-21-Planung der neuen grün-schwarzen Koalition aufs Korn. Glänzend!

    „Weil in der Politik im Dienste des Morgen Köpfe gewahrt werden müssen, wird der alte Wahnsinn angereichert mit neuem Wahnsinn. Zum zu schrägen Tunnelhalt kommen nun noch zwei Fünftel des alten Kopfbahnhofs hinzu plus ein Gäubahntunnel.“


    Erörterung (1)

    08 05. 21 13:31

    Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 30.04.2021 - S21-Erörterung zu Filderplanung ohne die Verursacher der Probleme:
    „Die unbedingte Forderung, die Gäubahn Zürich–Stuttgart über den Flughafen zu führen, war und ist eine fixe Idee der schwarz- rot-gelben Landespolitik aus den 90-er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Aber keiner von diesen Damen und Herren war bei der diese Woche durchgeführten öffentlichen Erörterungsverhandlung dabei, um diese angebliche Notwendigkeit zu begründen und sich dafür zu rechtfertigen. Das geht nicht, dass sich die Verursacher und deren Nachfolger einen schlanken Fuß machen und ihr angerichtetes Chaos aus der Ferne betrachten und sogar noch ein gedankenloses Weiter-so fordern.“
    ____________________________________

    Statt ihren Irrtum zuzugeben, wird von den damaligen Entscheidungsträgern euphemistisch von „Erweiterung“ und „Ergänzung“ geredet, anstatt von den Realitäten Irrtum, Fehlplanung und „sunk costs“ = des Steuerzahlers Milliarden verschwendet.

    Blogeintrag von 2.10.2010:
    Im Landtag BW lief aktuell etwas schief bei der CDU. Das „Abstimmungsverhalten“ war die Ursache. Denn beileibe nicht stimmt jeder Abgeordnete nach seiner Überzeugung ab, sondern es werden Mehrheiten gesucht und hergestellt durch Blockabstimmungen und Fraktionsdisziplin. Das steht im Widerspruch zur Unabhängigkeit von gewählten Volksvertretern und gibt ein gefälschtes Bild der tatsächlichen Meinungen.
    Nur so ist es auch zu erklären, dass alle Stadträte der CDU und SPD für Stuttgart 21 gestimmt haben. Diese 100% sind so verräterisch wie die 99,9% Zustimmung zu den Einheitslisten der DDR. Die „demokratische Legitimation“ von Stuttgart 21 hat diesen großen Schwachpunkt.
    Für die Prellbock-Anheber aber wird es zum Totschlagargument gegen den Protest einer Mehrheit in Stadt und Land.



    New brave world

    07 05. 21 23:13

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    Bilger-Reisen (6)

    06 05. 21 21:59

    Die Bilger-Reisen von A.K. haben bei manchen Lesern belustigtes Lachen ausgelöst. Nicht nur mich hat es zu Ergänzungen des Bilger-Reiseprospekts gereizt, demnächst noch andere Beiträge zum Abreagieren des Frusts über die skandalösen Ergänzungen bei der „Neuordnung des Bahnknotens“.


    Bilger-Reisen (5)

    05 05. 21 23:13
    Aus dem Programm des Bilgerchors bei ausgewählten Bilger-Reisen:

    „Häschen in der Grube“
    Pilgerchor „Beglückt darf bald, o Bahnhof, dich schauen“ (Tannhäuser)
    „O fänd’ ich Jubelweisen“ (Lohengrin)

    Nicht ins Programm aufgenommen wurde der Gefangenenchor aus „Fidelio“, die Sänger hatten schon in der ersten Probe dagegen protestiert:
    „O welche Lust, in freier Luft
    Den Atem leicht zu heben!
    Nur hier, nur hier ist Leben!“

    Ebenso wurde das Chorlied „Der Taucher“ aus dem Programm gestrichen, auch wegen der Zeile „da drunten aber ist’s fürchterlich“.




    Der Bilgerchor …

    …ist ein Männerchor, zwei Damen sind als Tenorellen dabei. Neue Sänger willkommen, wenn sie sich als bekannte Befürworter des genialen Jahrhundertprojekts Stuttgart 21 ausweisen können.

    Tenor 1

    Steffen Bilger
    Tanja Gönner
    Angela Merkel
    Florian Bitzer

    Tenor 2
    Wolfgang Drexler

    Georg Brunnhuber
    Michael Donth
    Stefan Mappus



    Bass 1
    Dr. Joachim Gauck
    Thomas Bopp
    Bernhard Bauer
    Roland Pofalla


    Bass 2
    Claus Schmiedet
    Wolfgang Schuster
    Wolfgang Schäuble
    Peter Hauk

    Ehrenmitglieder:
    Dr. Manfred Rommel
    Prof. Dr. Lothar Späth



    Bilger-Reisen (3)

    03 05. 21 23:50

    Ergänzung zum Katalog von A.K.:
    Bei Buchungen für den Himmelfahrtstag wird eine rauchdichte schwarze Maske für unter 80-Jährige obligatorisch. Eine Grubeleuchte zum einmaligen Gebrauch ist nicht unbedingt erforderlich, wird jedoch empfohlen und kann auf Wunsch zum Sonderpreis von 21 Euro vor der Abfahrt erworben werden.
    Buchen Sie nur, wenn Sie Ihr Testament gemacht haben. Und keine Sorge, wir bieten die Bilgerschaft ins Elysium nicht nur an Himmelfahrt.



    Bilger-Reisen (2)

    02 05. 21 11:06

    Die ersten Bilger-Tunnel-Reisen werden Mitte der 2030er Jahre (vielleicht) beginnen. Der exakte Termin kann erst nach Absprache mit der Hl. Barbara und Zustimmung des St. Anhydritus tinnitus festgelegt werden.

    Die Tunnel-Extra-Ausflüge zum Gedenkstein Grube, zur Weinstube Himmlischer Segen (Pächter CSch & JBle) können auch mit der Pferdebetriebenen Schusterbahn erreicht werden.

    Dürr-Obst wird unterwegs an alle Herren & Knechte gereicht - ist im Preis inbegriffen.

    Hier ist der ganze Prospekt der Bilger-Reisen von A. K.



    Bilger-Reisen

    01 05. 21 23:28

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    per aspera ad aspera
    Bilger-Reisen 2036

    Mailpost heute von A.K.:
    „…was in den letzten Wochen und Monaten sich bei S21 Filderbahnhof / Gäubahn u.a. abgespielt hat, konnte man / kann ich nur noch als Realsatire begreifen, dennoch nicht darüber lachen...

    Versucht habe ich, mit Sarkasmus mir den Grimm von der Seele zu schreiben und schicke Dir anbei "Bilgerreisen".

    __________________________________________________


    Kostprobe: „Die Bilgerroute II führt vorbei am Tiefensee, berührt auch unseren Tunnelzoo in der Scheuer mit geramselter Sau und gedobeltem Rind. Vorkehrungen sind getroffen, dass niemand auf den Po falla wird.
    Morgen weitere Infos zur Satire.



    bleibt unvergessen

    30 04. 21 23:08
    Aus einem Rückblick von Timo Brunke (Theaterhaus Oktober 2019,
    10 Jahre Widerstand):

    Juli 2011, der Stresstest ist offziös bestanden
    Das Ergebnis stand schon vorher fest - nur die Wahrheit kam abhanden.

    Drum macht Claus Schmiedel sich für einen starken Glauben stark,

    legt Gottes Segen über den Bahnhof und den abgeholzten Park.

    Im grauen Monat November wird Rüdiger Grubes Stimme helle;
    verkündet bei vier komma zwei sechs Milliarden 'ne veritable Sollbruchstelle!

    Zwei Wochen später: Volksabstimmung, o unseliges Formular
    zwei Wörtchen werden kreuzvertauscht: ja heißt nein und nein heißt ja.
    Und in Biberach und Durlesbach, da machen sie auch ihr Kreuz
    und hören's nicht, wie im Gleisgebirge eine Stellwerkweiche seufzt.



    Schmeichelworte verkehrt seit 24.4.2021

    29 04. 21 22:40
    Quellem sind vor allem die letzte Montagsdemo (Moderation Dr. Angelika Linckh) und die aktuelle Erörterung zum Anschluss der Gäubahn

    • das schlichtweg Wahnsinnige

    • unsägliches Bahn- und Stadtzerstörungsprojekt

    • schädlichstes Großprojekt

    • Täuschung der Öffentlichkeit

    • trauriges Lehrstück in Sachen Kapitalismus

    • staatlich garantierte Profite aus Steuergeldern

    • Rücksichtslosigkeit gegen Mensch und Natur

    • Skandal-Fass  ohne Boden

    • überfälliger Offenbarungseid des ‚bestgeplanten‘ Projekt

    • Unterirdische Orgien

    • Quersubventionierungs-Betrugsmanöver

    • die für S21 Verantwortlichen  gehen im Zweifelsfall nicht nur bildlich gesprochen über Leichen

    • katastrophalen CO2-Emissionen

    • aufwändiges Greenwashing

    • dieser irrsinnige Tiefbahnhof

    • trauriges Lehrstück in Sachen KapitalismusFreunde des Wahnsinns

    • katastrophalen Antragstrasse

    • erheblichen Verschlechterung des Bahnverkehrs

    • klimapolitischer Skandal

    • Possenspiel,

    • CO2-trächtige Betonorgie

    • empörende Sturheit

    • den Karren auf den Fildern an die Wand gefahren

    • fatale Fehlentscheidung

    • sonderbare Sondergenehmigungen



    empörende Farce

    28 04. 21 23:38
    Aus der PM zur Erörterungsverhandlung zum Filderabschnitt 1.3b:
    „Die Aussage der Verhandlungsleiterin, über den Gäubahnerhalt könne nicht entschieden werden, weil „die Politik halt die Führung der Gäubahn über den Flughafen verlangt habe“, ist unerträglich! Die Politik muss flexibel genug sein, eine längst als unsinnig erwiesene Forderung zu erkennen und zu korrigieren, anstatt in empörender Sturheit auf einer Fehlentscheidung zu verharren. Wir fragen uns, wo ist „die Politik“, die den Karren auf den Fildern damit an die Wand gefahren hat, eigentlich bei der Erörterungsverhandlung?“



    nackte Tatsachen

    27 04. 21 23:46
    Aus dem Offenen Brief von Jobst Knoblauch:
    Mir ist schon lange klar, dass sich nicht nur prüde Pietisten, sondern auch in S21 vernarrte Befürworter des Projekts durch die nackten Tatsachen des „Schwäbischen Laokoon“ provoziert fühlen.
    Aber die eigentliche Provokation ist nicht das
    LenkMal an sich, sondern das, was Peter Lenk mit seinem Werk anprangert: das Projekt Stuttgart 21.


    Lachnummer

    26 04. 21 23:50
    Stuttgarter Zeitung:
    „In den Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und CDU ist der Ausbau nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 ein wichtiges Thema.“ ______________________________________
    Ausbau n a c h der Inbetriebnahme!


    =============================================
    In
    diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine
    • Information
    • Statement
    - Glosse

    • Satire
    • Karikatur
    • Foto
    • Zitat

    als Information oder Kritik an Stuttgart 21
    oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs. =============================================


    gierige Kaste

    25 04. 21 23:30
    Arno Luik in Der Freitag:
    Diese Bahn ist ein besonderer, ein im Grunde „volkseigener“ Betrieb, sie gehört „uns“ allen. Nur: Dieser VEB ist seit der per Bahnreform angestrebten Privatisierung und dem erhofften Börsengang in die Hände einer gierigen Kaste von Politikern, Managern und Industriemagnaten gefallen. Die hat sich dieses Unternehmen zur Beute gemacht.“
    _________________________________
    Arno Luik:
    „…das absurdeste Projekt der deutschen Industriegeschichte: Stuttgart 21. In Stuttgart treiben sie nun das Unvernünftige in das schlichtweg Wahnsinnige…“



    Presseschwindel

    24 04. 21 20:03
    Stuttgarter Zeitung:
    „Das Bahnprojekt Stuttgart 21 wird Ende 2025 in Betrieb gehen.“
    _______________________________________________
    Diese Meldung ist ständig zu lesen. Stuttgart 21 als Neuordnung des Bahnknotens kann damit aber nicht gemeint sein! Wenn überhaupt, dann fahren 2025 die ersten Züge.



    Schmeichelworte verkehrt seit 18.4.2021

    23 04. 21 23:16
    Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.

    • Schmuddel 21

    • der weisse Schwarzbau 21

    • immer absurdere Projektidee

    • Simulanten der Bahn im finsteren Tunnel

    • Projekt entgleist, nicht mehr zu retten

    • Schmalspurhaltestelle gegen jeden Sinn und Verstand

    • betonmonströse Kelchstützen

    • nach wie vor ein grottenfalsches Projekt

    • s21-Trickbetrüger



    Lügenprojekt

    22 04. 21 21:24
    Heute in den StN:
    Ravensburg - Die langjährige BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender hat das Bahnprojekt Stuttgart 21 als eine ihrer größten Niederlagen bezeichnet. „Der Widerstand aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik war zu groß.

    Es ist nach wie vor ein grottenfalsches Projekt, das durchgedrückt wurde, indem Zahlen verdreht und Annahmen gesetzt wurden, von denen man damals schon wusste, dass sie so nicht stimmen“,

    sagte Dahlbender der „Schwäbischen Zeitung“ (Donnerstag).



    Plan B
    21 04. 21 23:23

    Eine Alternative zum Weiterso wäre die unterirdische Güterlogistik in der S21-Infrastruktur. Eine wissenschaftliche Studie bestätigt die Plausibilität.
    ______________________________________
    Bei Realisierung dieses „Plan B“ bliebe der Kopfbahnhof erhalten.



    Wahn- nicht Frohsinn

    20 04. 21 22:39
    MP Günther Oettinger bei der Prellbockanhebung (Baustart von S 21) zur protestierenden Christine N., die sich ihm in den Weg gestellt hatte:

    „Lächeln und fröhlich sein!“



    Beispiel Stuttgart 21

    19 04. 21 20:39
    Aus den Nachdenkseiten:
    „Die Politiker, die gerade in den Altparteien die Entscheidungen treffen, treffen diese aus Macht- und Eigeninteresse. Kapitalismus bzw. Neoliberalismus dominiert ihre Entscheidungen, ungeachtet dessen, was gut für die Bevölkerung ist, was die Menschen eigentlich wollen…“



    Ökozid

    18 04. 21 23:45
    Aus dem heutigen Rundbrief von Werner Sauerborn:

    Dass man tatsächlich damit bei S21 zu retten versucht, was nicht mehr zu retten ist, zeichnet sich im Kontext der Koalitionsverhandlungen ab: Pofalla (im S21-Lenkungskreis) und viele andere favorisieren jetzt den Bilgertunnel. Verkehrsminister Hermann arbeitet im Hintergrund für seinen unterirdischen Kopfbahnhof…
    Die Akteure agieren wie Gefangene ihrer selbst, als Vollstrecker einer immer absurderen Projektidee, die sie selbst in die Welt gesetzt haben und deren Scheitern sie nicht akzeptieren wollen, und sei es um den Preis einer Verschärfung der Erderhitzung.“



    Schmeichelworte verkehrt seit 6.4.2021

    17 04. 21 23:08
    Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.
    Die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt. Eine Unmenge an kritischen Worten („Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft.

    • Dauer-Blamage S 21
    • Verkehrskatastrophe
    • Bauruine
    • „Stuttgart 21“-Debakel
    • allzu negativ besetzt
    • desaströse Mängel
    • längst gescheitertes System Stuttgart 21

    Schutzgemeinschaft Filder e.V.

    16 04. 21 23:44
    „Das nun 19jährige Versagen der Bahn hat am Flughafen gerade mal die äußerst fragwürdige Ergänzung um das Dritte Gleis am Terminal zutage gefördert. Dieser krampfhafte Rettungsversuch der bahnbetrieblich unnötigen Gäubahnführung über den Flughafen verbessert wenig und schafft wegen der Eingleisigkeit zudem neue Probleme für Zuverlässigkeit und Zukunftssicherheit des längst gescheiterten Systems Stuttgart 21.“ Quelle: Brief an RP von heute



    Werbesprüche für K21 aus 2010 (4)
    15 04. 21 23:40

    Mit Gepäck und Kinderwagen sind die
    Kopfbahnhöfe sowieso unschlagbar.“

    Geigerin Christine Busch



    Werbesprüche für K21
    aus 2010 (3)
    14 04. 21 12:09

    „Die Zufahrten nach Stuttgart sind
    allesamt schön, teilweise zauberhaft.“

    Intendant a.D. der Bachakademie Stuttgart Andreas Keller



    Werbesprüche für K21
    aus 2010 (2)
    13 04. 21 22:37

    „Lasst ja die Finger von den
    Anlagen und dem Hauptbahnhof.
    Damit würdet ihr das Grundgesetz
    der Stadt infrage stellen.“

    Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch



    Werbesprüche für K21
    aus 2010 (1)
    12 04. 21 23:07

    „Der Stuttgarter Kopfbahnhof ist der an besten
    funktionierende Kopfbahnhof Europas.“

    Bahnexperte Dipl.Ing. Karl-Dieter Bodack


    Prophet S.B.

    11 04. 21 22:13
    Zum Blog von gestern: wie werden die Verhandlungen Grün/Schwarz zum Koalitionsvertrag ausgehen?
    Wahrscheinlich so: Der Tiefbahnhof wird weiter gebaut, für die Behebung der Kapazitätsmängel werden Flickwerke vereinbart. Die zeitliche Umsetzung wird lange dauern, die Kosten steigen gewaltig. Die Leistung des Kopfbahnhofs bleibt trotzdem größer. Sensationell wäre der Erhalt der Gäubahn.



    allzu negativ

    10 04. 21 23:48

    Fritz Möbus zu den Ankündigungen wg. Koalitionsvertrag GRÜNE/CDU:
    „Zunächst mal scheint man auf das Wort Stuttgart 21 verzichten zu wollen. Es ist anscheinend allzu negativ besetzt. Zum anderen scheint die Leistungsfähigkeit des Bahnknotens Stuttgart unter Stuttgart 21 tatsächlich ein Problem zu sein.“


    8 + 6 = 14

    09 04. 21 21:32
    MdB Matthias Gastel warnt vor einem zu kleinen S21-Bahnhof. Das ist ja ganz neu! Das wurde doch schon bei der sog. „Schlichtung“ offenbar durch die glänzende Analyse von Boris Palmer und immer wieder von den S21-Gegnern angeprangert.
    Gastel findet einen „Zusatzhalt mit sechs Gleisen“ erforderlich. Damit wäre die Leistungsfähigkeit vergleichbar mit dem alten Kopfbahnhof, nur viel unbequemer und unübersichtlicher zum Umteigen.
    Wo ist der Fortschritt? 10 Mrd + Zusatzhalt + +… Und das dauert! Die Planung hat noch nicht mal begonnen geschweige ist genehmigt und finanziert.



    Bauruine

    08 04. 21 17:10
    Aus Brief an MP Kretschmann zu den Koalitionsverhandlungen:
    Zur Bauruine droht S21 zu werden, weil die Bahn ein detailliertes Brandschutzkonzept erst nach Abschluss aller Bauarbeiten vorlegen will. Gegenüber dem bislang von der Bahn vorgelegten unzulänglichen Konzept (siehe Report Mainz vom 30.3.21, kontext in taz vom 3.4.21 u.a.) werden ganz erhebliche – kostspielige und zeitraubende – Nachrüstungen ge-fordert werden bzw. für eine Betriebsgenehmigung erhebliche Einschränkungen des Zug-verkehrs zu erwarten sein…“



    illusorisch

    07 04. 21 11:44
    Aktuell im Blog von Fritz Möbus:

    Grüne und CDU einigen sich in BW auf Unterstützung eines "leistungsfähigen und digitalen Bahnknotens Stuttgart“
    ______________________________________________

    Diese Einigung ist nichts wert, weil mit Stuttgart 21 ein leistungsfähiger Bahnknoten nicht gelingen kann.
    8 Gründe



    Dauer-Blamage S 21

    06 04. 21 23:11
    Aus dem heutigen Leserbrief von Jürgen Lodemann, Freiburg:
    "Stuttgart 21" gehört als Verkehrskatastrophe vor die Parlamente und offenkundig vor Gerichte.“



    Schmeichelworte verkehrt seit 14.3.2021

    05 04. 21 23:02
    Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails…

    Absurdität von Stuttgart 21
    Zentralhaltestelle
    vergebliche Rettungsversuche des Projekts
    Stadtverunstaltungsprojekt (Gangolf Stocker)
    unglaubliches Ausmaß an Inkompetenz
    ein absurder Fall von volkswirtschaftlichem Wahnsinn
    desaströses s21-Tunnelsystem
    korrumpierte S21-Abnicker
    Fehlentscheidungen
    absurde Verdrehungen
    Täuschungen der Öffentlichkeit


    Nebelkerzen

    05 04. 21 00:03
    Prof. Wolfgang Hesse in einer Mail an 3sat zur Sendung über Großprojekte am 18.3.2021:
    „Ein Musterbeipiel dazu ist das Projekt Stuttgart 21. Statt auf die unglaublich lange Liste der Mängel, Gefahren, Schäden, Fehlentscheidungen, absurden Verdrehungen und Täuschungen der Öffentlichkeit aus mehr als 20-jähriger Projektgeschichte hinzuweisen, wurden wieder die beliebten Ablenker "Juchtenkäfer" und "Eidechsen" als Nebelkerzen gezündet - ein Vorgehen, das einem ansonsten durchaus kritischen Sender nicht zum Ruhm gereicht.“


    Kein Stern-Scherz zum 1.April
    03 04. 21 23:10
    Der STERN am 1.4.2021:

    E6D33499-9E7B-4405-A2A4-2271A92FBE6F

    Edelgauner vom Bahntower Berlin verpulvern Milliarden in das Schadprojekt S21 und sparen Netz und Material kaputt. Mitarbeiter berichten.


    kalte Brände

    02 04. 21 11:54
    „Für Stuttgart 21 wurden „Kaltereignisse“ als „Brand“ereignisse ausgegeben

    Durch eingehende Analyse der Unterlagen zur S21-Brandschutzplanung der Deutschen Bahn hat das „Aktionsbündnis gegen S21“ aufgedeckt, dass die Bahn jahrelang Behörden, parlamentarische Gremien und Gerichte getäuscht hat: Die angeblichen Simulationen eines Brandereignisses und der anschließenden Rettung der Fahrgäste aus S21-Tunnels basieren lediglich auf „kalten“ Störfällen, bei denen kein Feuer und keinerlei giftiger Rauch vorkommen.

    …Erst jetzt räumt die Bahn – in die Enge getrieben – ein, dass es sich bei einem Bericht der beauftragten Schweizer Firma Gruner AG nur um Simulationen für die Evakuierung bei einem
    Kaltereignis handelt. Da es bis heute für die Räumung von Zügen kein spezielles Simulationsprogramm gibt, wurden übrigens die Verhältnisse auf einem Schiff zugrunde gelegt. In der Mobilität eingeschränkte Menschen wurden überhaupt nicht berücksichtigt, was die Bahn jetzt ebenfalls eingestehen musste.“ Quelle
    _________________________________

    Wer ist „die Bahn“? Das „Jahrhundertprojekt“ ist in eine so ausweglose Situation geraten, dass es wohl nur mit solchen Schwindeleien fortgeführt werden kann. „Die Bahn“: das sind Verantwortliche, die als Lügner und Betrüger entlarvt wurden, die immer weitere Milliarden an Steuergeldern unnütz vertunneln.



    alte Leier

    01 04. 21 23:57
    Die Statements von Minister W. Herrmann auf der Startseite bis 23. Mai 2014 bestätigen sich immer deutlicher:

    „S 21 ist ein absurder Fall von volkswirtschaftlichem Wahnsinn, der aus betriebswirtschaftlichem Kalkül nicht gestoppt wird.“
    Frankfurter Rundschau 19.12.2009 (Link nicht mehr aktiv)

    „Dieses Bahnhofsprojekt ist mit Abstand das größte, das teuerste, das riskanteste und das dümmste Projekt in der Geschichte der Eisenbahn.“

    „Und dieser Schwachsinn ist überall geplatzt, überall haben sie gemerkt, dass es teuer und unsinnig ist und vor allem nicht kunden- und fahrgastfreundlich. Nur in Stuttgart haben sie bis zum heutigenTag an diesem Blödsinn festgehalten.“ W.Hermann auf der Montagsdemo am 11.01.2010

    „Stuttgart 21 ist Betrug“ W. Hermann in der WELT 2010



    Widerspruch

    31 03. 21 10:28

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    Report Mainz:
    Die Fertigstellung „steht in der Sternen“ (auch die Kosten).
    Pofalla: geht Ende 25 in Betrieb „nach allen Erkenntnissen, die wir haben“…


    Gangolf (4)
    30 03. 21 23:27

    G. Stocker zur Initiative „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“ :

    Stadtverunstaltungsprojekt



    Gangolf (3)

    29 03. 21 12:10
    Aus einem Interview von 2015:
    Wann wurde S21 Teil Deiner politischen Arbeit?

    Gangolf STOCKER: „Als Stuttgarter und als politisch aktiver Mensch nahm ich Stuttgart 21 natürlich bereits 1994 wahr, als das Projekt unter anderem von Heinz Dürr, dem damaligen Bahnchef, vorgestellt wurde. Doch in diesem Jahr spielte das zumindest in der Debatte von Linken und Grünen noch keine allzu große Rolle. Dann erschien 1995 ein kleines Buch von Winfried WOLF zu dem Thema. Es gab eine Veranstaltung mit dem Autor zu Stuttgart 21, an der rund 40 Leute teilnahmen. Wenige Tage später trafen sich ein paar Leute, die an der Veranstaltung teilgenommen hatten und die bereit waren, konsequent an diesem Thema zu arbeiten. Im November 1995 gründeten wir die Initiative ″Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21″.

    Zwischen 1995 und 1997 haben wir viel Arbeit darauf verwandt, die Leute über Stuttgart 21 intensiv zu informieren. Das Ergebnis: Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter wissen mehr über das Projekt wie die Entscheider…“



    Gangolf (2)

    28 03. 21 22:28
    Foto Schaeferwelt

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    Gangolf ist

    27 03. 21 12:34
    gestern gestorben.
    Guter Bericht heute in der Stuttgarter Zeitung. Dort auch viele Artikel zu seinem Wirken für den Kopfbahnhof. Am 15. März hat er mich noch angerufen und habe ich ihm geschrieben: „… Hospiz heißt Endstation Deiner Lebensreise. Ich bin oft in Gedanken bei Dir, lieber Gangolf und wünsche Dir noch gute Tage, wo Du auch noch erfahren darfst, wie wichtig und lieb Du vielen guten Menschen bist. In herzlicher Verbundenheit Dein Siegfried.“
    Gangolf Stocker im Mai 2020
    „Ich nehme an, der Anhydrit wird arbeiten. Wie das gut gehen soll, weiß ich wirklich nicht.“

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    falsche Werbung

    26 03. 21 15:20
    aus „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Nr.13 „Jahrhundertchance“:
    „Die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten wachsen wieder zusammen.“
    Wann bitte waren sie je zusammen? Wer hat diesen Schwachsinn geschrieben? Alte Stadtpläne vor der ersten Eisenbahn Mitte des 19. Jh. zeigen überhaupt keine Bebauung dieser heutigen Stadtteile. Es war landwirtschaftlich genutztes Land. (Die Stuttgart-21-Projektoren rechnen offenbar mit dem Unwissen der Stadtbevölkerung, wenn sie solche unstimmigen Behauptungen verbreiten.)

    Dann ging eine einsame Eisenbahnstrecke nach Cannstatt und Feuerbach. Der König (Wilhelm I) kaufte zuvor Land auf für den öffentlich zugänglichen großen englischen Garten (Rosensteinpark) samt Schlössle (Schloss Rosenstein) und für sein Privatvergnügen (Wilhelma). Und das wird zum Glück zusammen mit dem mittleren und unteren Schlossgarten auch bei Stuttgart 21 eine Trennung bleiben müssen mit einem einzigen Auto-„Durchschlupf“ zur Wolframstraße.



    Schlagzeile

    25 03. 21 12:27
    Aus der Parkschützer-Seite:
    Das s21-Fiasko als integraler Bestandteil der Zerstörung des Schienenverkehrs.“


    schamlos

    24 03. 21 23:33
    Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 reagiert mit Entsetzen auf das Ansinnen des Bahn-Vorstands, sich vom Bahn-Aufsichtsrat Gehaltserhöhungen in Höhe von 10 Prozent beschließen zu lassen. Bündnissprecher Martin Poguntke: „Es gab in der Geschichte der Bahn noch nie so hohe Schulden, so marodes Gleismaterial und so unpünktliche Züge – und die Verantwortlichen wollen sich dafür mit einer dicken Erhöhung ihrer ohnehin unangemessen hohen Gehälter „belohnen“ lassen – das darf ja wohl nicht wahr sein.


    ETCS für S 21

    23 03. 21 23:27
    Aus der Rede von Dr. Bernhard Knierim, Biophysiker, Politikwissenschaftler, Autor und Mitbegründer von ‚Bahn für Alle'; auf der 556. Montagsdemo] am 22.3.2021
    „…Die Schweizer merken nämlich nichts von den versprochenen Kapazitätserhöhungen, die sie in dem extrem dicht befahrenen Schweizer Netz dringend gebrauchen könnten. Stattdessen benötigen die Züge mit ETCS sogar teilweise größere Abstände zueinander, das heißt, es geht Kapazität verloren.“

    Zitate des Schweizer Bahnchefs Vincent Ducrot: „Seit einigen Jahren wissen wir, dass die Führerraumsignalisierung ETCS Level 2 keinen nennenswerten Sicherheitsgewinn bringt und dass sich die heutige betriebliche Kapazität auf stark belasteten Schweizer Strecken mit diesem System gar nicht aufrechterhalten lässt.“
    „Wenn man 20 Jahre an einer Technik arbeitet und sie nicht zuverlässig hinkriegt, dann stimmt etwas nicht. In anderen Branchen wäre sie schon lange abgeschrieben und ersetzt.“


    Statement W.S.

    22 03. 21 22:19
    Werner Sauerborn:
    Der Unterschied zwischen dem Gotthard-Basistunnel und S21 ist der Unterschied zwischen einem weitgehend sinnvollen und einem absolut absurden Projekt. Ersteres wurde ohne dramatische Kostensteigerungen, Verzögerungen und Proteste durchgeführt, Letzteres hat den verdienten Widerstand bekommen. Es ist scheinttot, gescheitert an seinen Widersprüchen und unserem Widerstand.“



    Konsequenz
    21 03. 21 23:51
    Fortsetzung des gestrigen Blogs.

    Die Folge aus dem Scheitern müsste der sofortige Abbruch des Projekts „Neuer Bahnknoten Stuttgart 21“ sein. Stattdessen gibt es neue Ziele und Versprechungen mit untauglichen Maßnahmen, Tunneln ohne Ende, die alle an der zu kleinen Zentralhaltestelle scheitern. Vergebliche Rettungsversuche des Projekts, erfolgreiche aber für die Verantwortlichen, die sich vor dem finalen Scheitern aus dem Amt retten: „nach mir die Sintflut“!



    Blogmotto falsch

    20 03. 21 14:33
    Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“
    __________________________________________

    Was ist falsch? Es ist das Wörtchen „wird“, denn der Wurmbau S21
    ist bereits gescheitert, gemessen an die Planzielen:
    - Bauzeit ist 3 mal länger als die Prognose, Tendenz stark steigend
    - Leistung: statt doppelt so hoch weit unter Kopfbahnhof
    - Reisekomfort ist viel schlechter als beim Kopfbahnhof
    - Wirtschaftlichkeit negativ
    - Kosten fast 4 mal höher als geplant



    Schmeichelworte verkehrt seit 15.3.2021

    19 03. 21 12:00
    Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der 555. Montagsdemo (4):

    zukunftsblindes fatales Weiterwursteln
    schrecklich ungewisser Ausgang
    fanatische S21-Amigos
    absurde Schnapsideen
    Realsatire vom Feinsten
    absehbares Desaster S21
    grotesk verlängerte Bauphase bis in die 40er Jahre
    bizarres Nicht-wissen-wollen
    krampfhaftes Wegschauen
    stinkt zum Himmel



    Ende alternativ

    18 03. 21 11:29

    Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der 555. Montagsdemo (3)
    „Bahn und Politik fürchten die Option „Ende mit Schrecken“ heute immer noch,,, Doch für die Gesellschaft ist ein Ende von S21 mit Schrecken allemal besser als das zukunftsblinde fatale Weiterwursteln mit schrecklich ungewissem Ausgang!“



    neue Versprechungen

    17 03. 21 12:09

    Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der 555. Montagsdemo ( 2):

    Bilgers neue Tunnel-Projekte sind so grotesk wie der S21-Tunnelbahnhof selber und sie folgen bekannten Mustern:
    „S21 hält die behaupteten Versprechungen nicht? Kein Problem, machen wir eben neue Versprechungen…“



    konsequent ahnungslos

    16 03. 21 23:14
    Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der
    555. Montagsdemo ( 1)

    OB Nopper: „Mit Stuttgart 21 haben wir die große Chance zur Schienenverkehrshauptstadt in Deutschland und in Europa zu werden.“



    Zug

    15 03. 21 13:01
    Wahl-Spruch des Wahlsiegers Kretschmann (SWP 13.3.):

    „Beim Klimaschutz muss richtig Zug rein.

    ______________________________________________________
    Gilt das auch für den Zug-Verkehr mit Stuttgart 21, Herr Kretschmann? Und für die neuen Tunnelplanungen mit ihrer katastrophalen Klimabilanz?



    Schmeichelworte verkehrt seit 8.3.2021

    14 03. 21 23:18
    Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.

    never-ending-Gruselstory der Stuttgart21-Verfehlungen
    weiße Kelchstützen haben eine schwarze Beton-Seele
    gespenstische, irre Geschichte der Stuttgart21-Planung auf den Fildern
    12km-langer doppelröhriger Wahnsinnstunnel
    Gäubahntunnel haarsträubend schöngerechnet
    Großmannssucht
    ein trickreich geschnürtes Paket aus Verdrehungen, Täuschungen, Inkompetenz und – unvermeidlich an diesem Wort vorbei zu kommen: Lügen
    Ignorierung von Klimafolgen



    zum Bilgertunnel

    13 03. 21 20:37
    Höflich formuliert von Oliver Stenzel:
    „Eine weniger schlechte Idee ist aber nicht zwangsläufig eine gute“.



    gescheitert

    12 03. 21 11:26
    „Krachend gescheitert“ und das auch zugegeben ist die Filderplanung. Nein, die Bahn hält noch daran fest. Auch die schräg-halbtief-Haltestelle, fälschlich Bahnhof genannt bringt’s nicht. Trotzdem wird weiter gebaut. Beim großen Endversagen sind die gestrigen und heutigen Macher tot oder im üppigen Ruhestand. Mein Blogmotto wird immer mehr bestätigt.



    Zitat

    11 03. 21 23:47
    Sabine Leidig in ihrer Moderation der letzten Montagsdemo:
    never-ending-Gruselstory der Stuttgart21-Verfehlungen“.

    Natürlich schon bei „
    Schmeichelworte verkehrt“ gelistet (ganz nach unten scrollen).


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    Wahlplakat

    10 03. 21 22:49
    Keine Thema für die anderen Parteien Quelle Kontext
    csm_S21-Plakat_LINKE_041d5a90b8


    Anmerkung zum Blog von gestern

    09 03. 21 18:44
    „Unglaublich“ ist nicht der Antrag der FDP, sondern die neue „Bilgerplanung“ der Gäubahn mit Umfahrung von Singen und Böblingen zur Zeitverkürzung für den „Deutschlandtakt“. Wie Steffen Siegel in seiner Demorede gestern (Min 21:40) mitteilte, ist dieser nicht etwa nach Schweizer Vorbild ein „integraler Taktfahrplan“, sondern ein „Kunstbegriff“, eine Mogelpackung, weil nur für die Fernzüge geplant; der wichtige(re) Regionalverkehr bleibt weitgehend ausgeklammert. Aber selbst der „Deutschlandtakt“ kann im S-21-Tiefbahnhof (bzw. der halb-tief-schräg-Haltestelle) nicht funktionieren, weil 180 Doppelbelegungen der Gleise das vorhersehbare Chaos bedeuten.


    unglaublich

    08 03. 21 20:47
    Wegen der Fahrzeitverkürzung Zürich-Stuttgart sollen die Städte Singen und Böblingen als Haltestellen wegfallen. Das soll nach dem Willen der FDP auf die Tagesordnung:

    „…denn die direkte Anbindung des Landkreises Konstanz an das Fernverkehrsnetz der DB müsse gewährleistet sein. Die Umfahrung der Stadt Singen soll dabei aus Sicht des Landkreises abgelehnt werden,…Der Personenfernverkehr ist vollständig am bestehenden Bahnhof Singen abzuwickeln.“



    Schmeichelworte verkehrt seit 17.1.2021

    07 03. 21 18:37
    Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

    • Architektur der Abschreckung am Drecksloch s21

    • 27 Jahre Zerstörung

    • klimazerstörerischer Tunnelbau

    • Zerstörung eines genialen Kopfbahnhofs

    • Zerstörung des Vertrauens in die Planer, der Politik, der Justiz

    • eine Geldvernichtungsmaschine

    • Stuttgart 21 ist einfach ein Krieg gegen jede Vernunft

    • technischer Größenwahn

    • Inkompetenz, gepaart mit Filz und Profitmaximierung

    • katastrophale Fehlplanung auf den Fildern

    • Schnapsidee Stuttgart 21

    • S 21 taugt durchaus als Mahnmal für Größenwahn und Profitgier

    • Dramageschichte der Fildertrassenplanung

    • missratenes Bahnprojekt

    • gewaltige Bau-, Kosten- und Sicherheitsprobleme



    längst gescheitert

    06 03. 21 23:46
    Aus der Pressemeldung der Schutzgmeinschaft Filder zur „Wirtschaftlichkeitsmanipulation des Staatsekretärs Bilger zur Gäubahn“:

    „Das ganze Projekt Stuttgart 21 ist längst gescheitert.
    Anstatt sich in immer neue milliardenteure, den Klimawandel noch befeuernde Tunnelprojekte zu versteigen, ist ein Moratorium jetzt überfällig.“



    "Schmeicheleien"

    05 03. 21 23:52
    Heute, aus der Pressemitteilung der Schutzgmeinschaft Filder zum „Bilgertunnel“:

    • bahnbetrieblich untauglich

    • den Klimawandel zusätzlich befeuerndes Projekt

    • Wirtschaftlichkeit hinmanipuliert

    • endgültiges Scheitern der nun über 20jährigen Fehlplanungen

    • unsinniger Umweg der Gäubahn über den Flughafen

    • unsägliches "Wirtschaftlichkeitsspiel"

    • 180 Doppelbelegungen täglich

    • unerträgliche Zumutung für die Gäubahnfahrgäste

    • ganzes Projekt krachend gescheitert


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    erste Rohrkrepierer
    04 03. 21 23:24
    An der Spitze der langen Liste der „Schmeichelworte verkehrt“ stehen

    • das neue Herz Europas

    • Leuchtturmprojekt

    Das Herz hat mehrere Infarkte überstanden, soll neue Bypässe (Tunnels) bekommen, bleibt aber anfällig für einen Herzstillstand.
    Der Leuchtturm ist schon lange abgeschaltet.



    neue Schmeicheleien

    03 03. 21 23:39
    Mal wieder echte Schmeichelworte beim Bergfest:
    • kleine architektonische Wunderwerke

    • Schienenverkehrshauptstadt in Deutschland und in Europa

    • Architekturmekka

    • Bahnknoten fit für die Zukunft

    • ein Meilenstein in der Verkehrswende

    Dazu ein satirisch eingefärbter Artikel in KONTEXT von Oliver Stenzel.



    wer bietet mehr (11)

    02 03. 21 11:43
    Thomas Wüpper am 23.2.21: Die vorgestellten Ergänzungsprojekte dauerten „weitere Jahrzehnte“ (nach 2025), „Mehrere“ sind aber mindesten zwei Jahrzehnte, also Fertigstellung von S21 nicht vor 2045!!
    ___________________________________________

    Ohne die fragwürdigen „Ergänzungsprojekte“, die noch im planerischen Nebel liegen, kann Stuttgart 21 nicht funktionieren.



    wer bietet mehr (10)

    01 03. 21 21:42

    Beim „Bergfest“ und in den Presseberichten war immer wieder von der Fertigstellung 2025 bzw. Dezember 2025 zu hören.
    Neuere Schätzung von
    Steffen Siegel am 22.2.21: Fertigstellung von S21 „frühestens Mitte der 30-er Jahre“ (2035ff)


    Zur Erinnerung:
    Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
    Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
    2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
    August 2009: „…Inbetriebnahme
    2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

    • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

    • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

    • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

    • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

    • 7. November: Option 2026

    • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

    • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



    Bergfest unterirdisch
    28 02. 21 22:54

    Wohl zum ersten Mal wird zu einer Teil-Fertigstellung (längst nicht die Hälfte!) eines Tiefbaues ein „Bergfest“ gefeiert. Geht’s noch verrückter? Die teuren Events sollen natürlich das Schadprojekt S 21 positiv im Bewusstsein der Menschen halten, Propaganda halt. Dabei ist Stuttgart 21 schon längst krachend gescheitert, gemessen an den Vorgaben:


    - Bauzeit ist 3 mal länger als die Prognose

    - Leistung: statt doppelt so hoch weit unter Kopfbahnhof

    - Reisekomfort viel schlechter als beim Kopfbahnhof

    - Wirtschaftlichkeit negativ

    - Kosten fast 4 mal höher als geplant



    Bergfest verkehrt

    26 02. 21 23:04
    Werner Sauerborn: „Die Bahn will ihr Looser-Projekt am Wochenede mit einem Bergfest feiern. Anlass diesmal die Fertigstellung der 14. von 28. Kelchstützen. Wir finden: das Bergfest ist eher Anlass für den Rückweg, weil der falsche Berg bestiegen wurde…“


    Vakten oder Fetternwirtschaft?

    25 02. 21 20:54
    Jobst Knoblauchs Vermutung:
    Da ist doch der Günther Oettinger erst seit Januar diesen Jahres als Mitglied des Aufsichtsrates bei Herrenknecht  "tätig", lässt er schon die Puppen tanzen. Und schon bietet sich eine Marionette an und überbietet die bisherigen  60 km Tunnel mit weiteren  47 km. Dem Steffen Bilger kommen sicher noch weitere CDU-Mitglieder zu Hilfe. Unterstützung findet er auf jeden Fall bei der SPD. Die haben ja eine Koryphäe als stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden bei Herrenknecht sitzen, nämlich ihren Altkanzler Gerhard Schröder.
     
    Für mich riecht das Ganze irgendwie nach Korruption. Lassen sich doch unsere Politiker in Stuttgart lieber als  "beratungsresistente Faktenignoranten"  titulieren, als dass diese gebildete Oberschicht ihren Verstand benutzt und über die Fakten nachdenkt.  
    "Alle Fakten, d.h. alle desaströsen Mängel des Projekts Stuttgart 21 sind allen Abgeordneten bis in die Ministerien hinein seit Jahren bekannt."  so verriet es mir ein Insider.  Und trotzdem handelt bei Stuttgart 21 niemand faktenbasiert. Wo doch immer betont wird, dass FAKTEN  als Grundlage für alle politischen Entscheidungen dienen  (Originalton: Kretschmann). Und wenn FAKTEN außer Acht gelassen werden, dann übernimmt wohl Korruption das Heft des Handelns.“


    geplanter Engpass

    24 02. 21 11:24
    Oliver Stenzel von KONTEXT zu den „Ergänzungsprojekten“:
    An dieser Stelle darf auch einmal wieder in Erinnerung gerufen werden, warum diese ganzen Ergänzungsprojekte überhaupt angedacht wurden: Wegen der offensichtlichen, gravierenden Mängel von S 21. Weil den Planern aufgefallen ist, dass die Leistungsfähigkeit des neuen Bahnknotens unter anderem für den Deutschlandtakt, den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) so vollmundig versprochen hat, viel zu gering ist. Was wiederum damit zusammenhängt, dass der Tunnelbahnhof eine Kapazitätsreduktion gegenüber dem Kopfbahnhof darstellt, im Vergleich zu diesem über keinerlei Kapazitätsreserven verfügt, es sich um einen programmierten Engpass handelt. Projektkritiker haben schon lange darauf hingewiesen. Die Tieferlegung des Bahnhofs und Vertunnelung all seiner Zulaufstrecken ist eines auf gar keinen Fall: Eine Investition in Verkehrsverlagerungen auf die Schiene und damit in eine zukunftsweisende Mobilität.“



    "Ergänzungsprojekte"

    23 02. 21 22:12
    Grafik Klaus Gebhard

    unbekannt



    „Ergänzungprojekte“: Das zweite Stuttgart 21

    22 02. 21 21:45
    Gutachten, heute veröffentlicht
    Weitere 5,5 Milliarden Euro und weitere 730.000 Tonnen Treibhausgase, die den Klimawandel beschleunigen
    Eine Kostensteigerung um weitere 5,5 Milliarden Euro sowie 730.000 Tonnen zusätzlich emittierter Treibhausgase – das ist das Resümee eines Gutachtens zu den Auswirkungen der sogenannten Ergänzungsprojekte zu Stuttgart 21, das der Verkehrsberater Karlheinz Rößler im Auftrag des Aktionsbündnisses erstellt hat.



    2 x 5 Rohrkrepierer (6/7, Doppelblog)

    21 02. 21 23:44

    • geniales Jahrhundertprojekt

    • doppelte Leistungsfähigkeit

    • Zukunftsprojekt

    • Jahrhundertchance

    • best geplantes Projekt


    • überragende Verkehrsbedeutung

    • Magistrale für Europa

    • Kein Superlativ ist übertrieben.

    • Es handelt sich um eine Riesenchance für ein neues Stuttgart

    • faszinierende Perspektiven


    Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig.

    Das sind die Weisen,
    Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen,
    Die bei dem Irrtum verharren,
    Das sind die Narren.

    (Friedrich Rückert)


    „Ergänzungprojekte“: Das zweite Stuttgart 21
    22 02. 21 21:45
    Gutachten, heute veröffentlicht
    Weitere 5,5 Milliarden Euro und weitere 730.000 Tonnen Treibhausgase, die den Klimawandel beschleunigen
    Eine Kostensteigerung um weitere 5,5 Milliarden Euro sowie 730.000 Tonnen zusätzlich emittierter Treibhausgase – das ist das Resümee eines Gutachtens zu den Auswirkungen
    der sogenannten Ergänzungsprojekte zu Stuttgart 21, das der Verkehrsberater Karlheinz Rößler im Auftrag des Aktionsbündnisses erstellt hat.


    Fass ohne Boden
    19 02. 21 23:58
    "Waren das noch Zeiten, als das Projekt Stuttgart 21 die Landeshauptstadt angeblich gar nichts kosten sollte ..."
    Dieses Zitat von gestern („aus einer E-Mail“) stammt aus der Kontext-Wochenzeitung.
    Trübe Zukunft: die Kosten für die Stadt belaufen sich derzeit auf rund 2 Mrd. Euro. Künftige Kosten sind zwingend bis unabsehbar. Der
    Kontext-Artikel von Oliver Stenzel informiert nüchtern.



    morgen mehr dazu
    18 02. 21 23:55

    Aus E-Mail von heute als Kommentar zu den S21-
    Kollateralkosten für die Stadt:

    "Waren das noch Zeiten, als das Projekt Stuttgart 21 die Landeshauptstadt angeblich gar nichts kosten sollte ..."



    Aschermittwochs-Zuruf
    17 02. 21 15:20
    Stuttgart 21:In jeglicher Hinsicht ein einziges Desaster.

    • - verkehrspolitisch ein Rückbau der Kapazitäten;

    • - finanziell ein Fass ohne Boden;

    • - für die Stadt, für die Umwelt eine Katastrophe;

    • - technisch voller unbewältigter Probleme.

    Und durchgesetzt wird es mit Lügen, Manipulationen und Verrat“ (aus einem Papier der SeniorInnen für den Kopfbahnhof).



    fünf Rohrkrepierer (5)

    16 02. 21 23:01

    Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig. Hier weitere fünf der langen Liste!

    • benidenswertes städtebauliches und ökologisches Projekt

    • ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten CDU

    • Tolle Verkehrsanbindung

    • Die Umstiegszeiten werden wesentlich vereinfacht.

    • S 21 ist „abschließend auf dem richtigen Weg“ (Mai 2019!)



    David gegen Goliath

    15 02. 21 18:55

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    Statement Sauerborn

    14 02. 21 23:15
    Aus heutigem Rundbrief Dr. Werner Sauerborn:Bei S21 rumpelt es an allen Ecken und Enden. Das zeigen die grotesken millarden-teuren und klimabelastenden Ergänzungsprojekte, das zeigt der De-facto-Planungsstopp auf der Fildertrasse (Abschnitt 1.3.b) - und gerade beim Brandschutz bewährt sich das Durchhaltevermögen dieser Bewegung: immer mehr skandalöse Details werden bekannt…“


    Lutz und Pofalla

    13 02. 21 23:02
    Nach einer heutigen Pressemeldung sollen die auslaufenden Verträge für Bahnchef Lutz und Infrastrukturvorstand Pofalla verlängert werden. Beide sind verstrickt in das Desaster Stuttgart 21.


    Harald Schmidt ätzte 2010 im Focus

    12 02. 21 18:11
    ...“66 Kilometer der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke verlaufen im Tunnel. Eine tolle Gelegenheit für die Serviceteams unserer Bahn, Apfelschorle oder Gratisheißgetränk bei gedämpfter Beleuchtung zu verteilen. Falls der ICE mal liegenbleibt. Und Reisende müssen künftig nicht mehr auf offener Strecke ins Schienenersatzfahrzeug umsteigen. Der Tunnel schützt bei der Evakuierung vor Wind und Wetter.“...


    =======================================================
    In
    diesem Blog steht seit 01.09.2009 jeden Tag ein/eine

    • Information • Glosse • Satire • Karikatur • Foto • Zitat

    als Information oder Kritik an Stuttgart 21 oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.
    ========================================================



    fünf Rohrkrepierer (4)

    11 02. 21 22:39
    Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig. Hier weitere fünf von der Liste:

    • Kronjuwel im regionalen Mobilitätskonzept der Zukunft
    • das neue Rosenstein-Quartier („bisher war hier Gleiswüste“)
    • Chance, mehr Menschen auf die Schiene zu bringen
    • Chance auf den Anschluss an die großen Verkehrslinien im Land und in Europa
    • Stuttgart 21 ist kein Rückbau, sondern gegenüber dem heutigen Kopfbahnhof ein Zuwachs


    Notbremse

    10 02. 21 23:00
    Steffen Siegel zum Planungsstopp für die Stuttgart-21-Fildertrasse West (PFA 1.3b)
    ….„Die jetzt vorgeschlagene Lösung eines zehn Kilometer langen doppelröhrigen Tunnels toppt allerdings noch die bisherigen Fehlplanungen.“…

    Werner Sauerborn aktuell:
    „Regierungspräsident Reimers zieht, sicher nicht ohne Rückendeckung von Winfried Hermann, die Notbremse für die S21-Filderplanungen. Damit steht zumindest mal die ganze Flughafenanbindung infrage. Das Prinzip, dass man nicht einfach weiterbauen kann, wenn eine Planung de facto gescheitert ist, gilt auch für weitere Planungsabschnitte, im Grunde für das ganze Projekt.“



    ihr sei gedankt

    09 02. 21 00:28
    Heute (am 9.2.21 nach Mitternacht) in kontext-wochenzeitung:
    Wer so viele politische Jahre im Rucksack hat, hat viele Schlachten geschlagen. Hat sich mit den politischen Gegnern gefetzt und oftmals mit der eigenen Partei rumgeärgert, hat nach Kompromissen mit dem Koalitionspartner gesucht und sich manches Mal gegen das enge Korsett der Parteidisziplin aufgelehnt. Besonders deutlich hat Brigitte Lösch das bei Stuttgart 21 zu spüren bekommen. Die kritische Haltung zum Tiefbahnhof hat 2011 zum Erfolg der Grünen geführt – und in der Folge die Partei gespalten. S 21 wurde zur größten Enttäuschung ihres politischen Lebens. "Der Knackpunkt war für mich, wie meine Grünen mit dem Volksentscheid umgegangen sind", betont sie.



    Bahnschädlinge Mehdorn und Mappus

    08 02. 21 21:35
    Aus der Rede von Dr. Bernhard Knierim, Biophysiker, Politikwissenschaftler, Autor und Mitbegründer von ‚Bahn für Alle', heute auf der 550. Montagsdemo:

    „Von der Sache her völlig richtig, Herr Hermann, aber Sie wissen wohl genauso gut wie ich, wie der alte, für das Land extrem ungünstige Verkehrsvertrag mit der DB Regio zustande gekommen war – damals noch zwischen dem Bahn-Abwickler Hartmut Mehdorn und Stefan Mappus: Es war immer klar, dass dieser Vertrag für das Land extrem ungünstig ist. Aber es war eben nie ein fairer Vertrag, sondern er war so konstruiert, dass die Deutsche Bahn AG – damals vermeintlich kurz vor dem Börsengang – damit richtig viel Geld verdient. Denn dieser Verkehrsvertrag war ein Teil der Gegenfinanzierung für nichts Geringeres als das Projekt Stuttgart 21, dessen hohe Kosten für die DB schon damals absehbar waren.“


    Fazit Verschlimmbesserung

    07 02. 21 22:51
    Aus der Pressemitteilung der Schutzgemeinschaft Filder e.V. zum geplanten Tunnel einer Gäubahnführung zum Flughafen:
    am 4.2.2021:

    „Die einzige, richtige Erkenntnis aus der Tunnelidee des Bundesverkehrsministers und seines Staatssekretärs Bilger, dem „Namensgeber“ des „Bilgertunnels“ ist das Eingeständnis, dass alles, was bisher auf dem Filderabschnitt von „Stuttgart 21“ geplant war, ausgesprochener Murks ist. Der Deutschlandtakt wird damit niemals funktionieren.
     
    Der Tunnel hat neben den immensen Kosten von rund 1 Milliarde schwerwiegende Nachteile:

    Die Unterbrechung der Gäubahn zwischen Vaihingen und Stuttgart-Hbf. wird nun nicht nur fünf sondern 8 oder sogar 10 Jahre dauern – das ist ein katastrophaler Planungsfehler für die wichtige Verbindung der Metropolen Stuttgart und Zürich.
    Im Prinzip wird hier erneut krampfhaft versucht, die Führung der Gäubahn über den Flughafen zu retten – koste es, was es wolle.

    Fazit der Schutzgemeinschaft Filder: Die katastrophale Fehlplanung auf den Fildern wird von der nächsten milliardenteuren Fehlplanung abgelöst. Die einzig richtige und zugleich kostensparende Lösung ist der Erhalt der Gäubahn auf der „Panoramastrecke“ und deren Anschluss an den Hauptbahnhof über oberirdische Gleise! Nur so bliebe auch das heutige Notfallkonzept der S-Bahn und die Chance für die Einrichtung einer Expressverbindung zum Flughafen erhalten.“
    _______________________________________

    Es ist zunächst CDU-Propaganda im Vorfeld von Wahlen. An erster Stelle steht nämlich nicht eine vernünftige Planung des Bahnverkehrs, sondern der Machterhalt der Parteien und der exponierten Politiker.



    olle Kamelle...

    06 02. 21 20:56
    …aber immer noch aktuell.
    Der anonyme Urheber zeichnete bei den Parkschützern als „Pelikan“.



    wer?

    05 02. 21 23:00
    1
    Wer hat das entworfen?
    Wer hat das bestellt?
    Wer hat soviel Stroh im Kopfe,
    dass ihm das gefällt?

    2
    Wer will denn nach unten?
    Wer in das Tunnell?
    Wir woll‘n lieber oben bleiben,
    denn da ist es hell!

    3
    Wer zerstört die Bäume?
    Wer den schönen Park?
    Die Bahn, die hat kein Recht dazu,
    es trifft die Stadt ins Mark.

    4
    Wer will uns betrügen?
    Wer baut so ‘nen Wahn?
    (Wer) ist nur auf Profit versessen?
    Deutsche TaliBahn!

    5
    Wer hat mir nen Eimer?
    Wem ist auch schon schlecht?
    Hier wird unsre Stadt zerstört
    durchs Geld und Herrenknecht.

    6
    Wer denkt an die Menschen,
    das Land und an die Stadt?
    Das ist schon ein schtarkes Schtück,
    was Grün verraten hat.

    7
    Wer hat jetzt noch Hoffnung?
    Wer ist couragiert?
    Kommt mit auf unsre Demo,
    denn dort wird demonschtriert!

    (N.N. aus E-Mail)



    kein Bahnhof

    04 02. 21 21:20
    Sehr geehrter Herr Dr. Engelhardt !
     
    In Ihrer Rede vom vergangenen Montag sprechen Sie vom  "Tiefbahnhof". Das ist in meinen Augen zuviel der Ehre.
     
    Ich habe mir angewöhnt, diesen Murks verächtlich als 
    "schräge Tiefhaltestelle"  zu bezeichnen. Das trifft den Sachverhalt.
     
    "Schräg"        wegen des lebensgefährlichen Gefälles von  6 m Höhe auf  400 m Länge.
    "Tief"             weil unterirdisch.
    "Haltestelle"  weil nur Haltestellen dieses riskante Gefälle haben dürfen; Bahnhöfe müssen waagrecht sein.
     
    Ich meine, dass diese Bezeichnung den Murks am besten trifft, und ich könnte mir vorstellen, dass wir S21-Gegner uns auf diesen Sprachgebrauch einigen.
     
    WIR  BLEIBEN  OBEN
    Jobst Knoblauch



    Bahnreform überfällig

    03 02. 21 22:49
    Die Form der Aktiengesellschaft wird inzwischen kritisch gesehen, da niemand mehr von einem Börsengang spricht. Die Grünen würden das Unternehmen gern in eine GmbH umwandeln – „für eine bessere Kontrolle“, wie die Fraktion erst kürzlich in einem Strategiepapier vorgeschlagen hat.
    Sympathie dafür gibt es auch inzwischen bei CDU und CSU. „Der Vorstand einer Aktiengesellschaft ist seinen Aktionären verpflichtet“, heißt es in der Fraktion. Allerdings gebe es nicht etwa Tausende Aktien im Streubesitz, sondern genau eine. Und die gehöre dem Bund. Entsprechend müsse das Unternehmen auch in Zukunft so geführt werden. „Es ist Zeit für eine neue Bahnreform“, erklärte Fraktionsvize Ulrich Lange (CSU) bereits vor einem Jahr (Quelle Handelsblatt).
    ___________________________________________

    Die Reform ist überfällig. Das unwirtschaftliche und unheilbare Großprojekt Stuttgart 21 muss einem sinnvollen Umstieg weichen.



    Werbung 2005

    02 02. 21 19:59
    Überschrift „Eine Rechnung, die aufgeht“.
    „Stuttgart 21 zählt heute zu den am
    besten in großer Planungstiefe vorbereiteten Projekten. Aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung sowie der aus den Planfeststellungsverfahren gewonnenen Erkenntnisse ergeben sich aktualisierte Kosten. Dabei bestätigt sich die Qualität der Planungen. Es zeigt sich, dass es zu keinen signifikanten Kostensteigerungen kommen wird.“
    ______________________________________________

    Quelle: StgtNachrichten in „
    Die Stuttgart 21 Lügen“ Damaliger Kostenstand 2,8 Mrd (heute 10 Mrd:).
    Planungstiefe: inzwischen 18 (?) Planänderungen für den Bahnhof, noch heute gibt es Abschnitte ohne Plangenehmigungen (Flughafen) usw.
    „S21 ist garantiert bestgeplanter Murks in jedem Detail …“ (
    Zapf)


    unter dem Limit

    01 02. 21 23:22
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    Heutiger Vortrag mit vielen Schaubildern zeigt drastisch den ungenügenden Brandschutz im Bahnhof und den Tunnels, insbesondere im Fildertunnel: hoffnungslos unterdimensioniert und gefährlich.


    zwei Kommentare

    31 01. 21 23:12
    Zitat aus einem Artikel von heute in der Stuttgarter Zeitung:
    „Auch der Eisenbahnverkehr der Zukunft profitiert von Stuttgart 21, womit beispielsweise der geplante Deutschland-Takt erst möglich gemacht wird.“
    _____________________________________

    Eberhard Linckh: „Nur eine Stuttgarter Zeitung kann ein so dummes Zeugs abdrucken.“

    Zapf: Das s21-Käsblätte StZN muss endlich solche Werbetexte mit Warnhinweis kennzeichnen: "Text enthält hemmungslose s21-Lügen."


    Bahn plant

    30 01. 21 20:10
    Pressemeldung der Bahn: Die Deutsche Bahn plant den Einsatz von neuen Intercity-Doppelstockzügen des Herstellers Stadler auf der Fernverkehrslinie Stuttgart – Singen – Zürich.
    „Künftig wird das lästige Umsteigen in Singen zu jeder zweiten Stunde entfallen. Die Fernzüge fahren dann von Stuttgart nach Zürich und umgekehrt durch.“
    ________________________________
    Das „lästige Umsteigen“ bleibt viele Jahre Realität, die Planungen dauern an. Ohne die Gäubahn bis zum Hauptbahnhof bleibt es Stückwerk mit unheilbaren Mängeln.

    „Wenn diese Züge dann verfügbar sind, in zwei oder drei Jahren vielleicht, dann wird es eine Direktverbindung auf der Gäubahn Stuttgart Zürich nicht mehr geben… Umsteigen ln Vaihingen ist dann angesagt. Unfassbar.“ Johannes Frübis, Mannheim

    „S21 ist garantiert bestgeplanter Murks in jedem Detail und in jeder Mutation.“ (
    Zapf)



    zu Großprojekten (Retro aus 2011)

    29 01. 21 23:47

    Stuttgarts populärer Altbürgermeister Manfred Rommel war der meist gelesene Lyriker im Land, wie er selbstironisch sagte.
    Ich bin ein bekennender Rommel-Fan, weil er den Punkt sehr oft mit Witz und Verstand getroffen hat:

    „Bei manchem, was man vorwärts treibt,
    wär’s gut, wenn’s gänzlich unterbleibt.“

    _____________________________________

    Messe Stuttgart am Killesberg:
    1996: 1,6 Millionen Besucher.
    Neue Messe am Flughafen:
    2010: 1,1 Millionen Besucher.


    Containerverkehr Main-Donaukanal:
    2000: 10 000 Container
    2009: 1 000 Container


    Beide Großprojekte dürften im Vergleich mit Stuttgart 21 einmal viel besser dastehen, obwohl beide die Erwartungen längst nicht erfüllt haben.



    fünf Rohrkrepierer (3)

    28 01. 21 23:36
    Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig. Hier weitere fünf vom Schluss der langen Liste!

    • Bahnfahren wird dadurch wesentlich attraktiver

    • strategisch überaus wichtig (Th. Bopp)

    • Ausbau der Infrastruktur an das Hochgeschwindigkeitsnetz Europas

    • Mobilitätsdrehscheibe am Flughafen

    • insgesamt eine Fahrzeitverkürzung



    Kaputtgart
    27 01. 21 23:34
    Die „Stadt von trauriger Gestalt“. Die alte U-Bahn-Haltestelle Staatsgalerie:

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    aus OB Kuhns Bilanz am 3.12.2020

    26 01. 21 23:40

    „Es waren acht gute Jahre für Stuttgart…“ _____________________________________________-
    Es waren leider keine „guten Jahre“ unter OB Kuhn.
    FAZ: „Nicht nur aus der Ferne drängt sich der Eindruck auf, dass Stuttgart zu einer Stadt von trauriger Gestalt geworden ist, gefangen in einer eigenartigen Mischung aus Saturiertheit und Verwahrlosung, präsidiert vom saumseligen Oberbürgermeister Fritz Kuhn, der sich vielleicht besser nie aus den wolkigen Höhen der Bundespolitik herabgelassen hätte.“ Das die Stadtpolitik dominierende Thema Stuttgart 21 kommt in seiner Bilanz nicht vor!


    Schwabenstreich Berlin

    25 01. 21 23:46
    Morgen wieder wie Jeden Dienstag von 18:45 bis 19:15 Uhr am Potsdamer Platz beim DB-Gebäude.
    Das Motto lautet „Wir pfeifen auf Stuttgart 21“.

    schwabenstreich-berlin



    megaloman

    24 01. 21 16:53
    FAZ von gestern:
    „…Die Auseinandersetzungen um „Stuttgart 21“, die Wunden, die das megalomane (größenwahnsinnige) Projekt während der Bauzeit schlägt, die ständigen Staus im Feinstaubwirbel… Nicht nur aus der Ferne drängt sich der Eindruck auf, dass Stuttgart zu einer Stadt von trauriger Gestalt geworden ist…“


    fünf Rohrkrepierer (2)

    23 01. 21 23:52
    Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig. Hier weitere fünf vom Schluss der langen Liste!

    • deutliche Steigerung von Kapazität, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit (S-Bahn)
    • Jahrhundert-Städtebauchance Stuttgart 21
    • gut investiertes Geld (SPD)
    • Stuttgart 21 ist wesentliche Voraussetzung für den geplanten Deutschland-Takt
    • ein moderner, praktischer unterirdischer Bahnhof



    Bundesrechnungs-Statement

    22 01. 21 23:11

    „Demnach sei das Bahnprojekt unwirtschaftlich und deutlich zu teuer im Vergleich zu dem Nutzen, den es der Allgemeinheit bringe. Außerdem sei es nicht „kostenehrlich“. (BZ)
    Das ist
    alter Kaffee vom September 2020, stimmt aber immer noch. Konsequenzen: keine.


    Holzpfähle?

    21 01. 21 22:27
    Wurde von der Bahn bestritten, OB Kuhn hätte leicht klären können - aber das Thema von 2014 ist seitdem in der Versenkung gelandet. Warum nur?

    StZ: „
    In einem anderen Punkt ist das Eisenbahn-Bundesamt der Empfehlung des Regierungspräsidiums aber nicht gefolgt. Die Stuttgarter Behörde hatte angeregt, dass die Gründung des Bahnhofsturms eingehender untersucht wird. Damit sollte ausgeschlossen worden, dass der Turm auf Eichenholzpfählen steht, die nach der Entnahme von Grundwasser beim Kontakt mit Sauerstoff faulen und die Standfestigkeit des Turms gefährden könnten. Die Bahn hatte auf Unterlagen verwiesen, nach denen der Turm auf Eisenbetonpfählen gründet – und diesen Angaben ist das Eba gefolgt: „Nach Überzeugung der Behörde ist der Nachweis, dass es sich bei der Gründung nicht um Eichenholzpfähle handelt, erbracht und die Anordnung weiterer Erkundungsmaßnahmen nicht erforderlich“.

    Dagegen steht der Kommentar in der Stuttgarter Zeitung von Rudolf Renz
    :
    „Dass der Turm auf Eichenholzpfählen steht, wurde
    *(1.) vom Architekten Bonatz übermittelt,
    *(2.) hat der ehemalige Bauleiter Hany Azer in einem Interview bestätigt,
    *(3.) ergibt sich aus der Bauskizze von 1914, auf der angespitzte Pfähle sichtbar sind (gab es 1914 schon angespitzte Betonpfähle?),
    *(4.) die Pfähle konnten bei der Turmgründung von Menschenhand angehoben werden (http://www.diskussion21.de/_Turmfundament_und_Pfahlramme.jpg) – Eichenholz wiegt nur 670kg/m3 (https://de.wikipedia.org/wiki/Holz), Beton wiegt dagegen 2400kg/m3 und Eisen bzw. Stahl sogar 7850 kg/m3,
    *(5.) ergibt sich aus der Tatsache, dass Stuttgart Sumpfgebiet ist (siehe Gründung als Stutengarten) und Eichenholz damals viel günstiger war als Eisenbeton,
    *(6.) ...was sich darin ausdrückt, dass auch die Speicherstadt in Hamburg, der Reichstag in Berlin und Gebäude in Venedig auf Eichenholzpfählen fußen,
    *(7.) im Buch "Stuttgart Hauptbahnhof - Geschichte eines Bahnhofs" von Michael Dostal und Thomas Estler, erschienen im GeraMond-Verlag, München, 2012, heißt es auf Seite 19: "Das Fundament des Bahnhofsturms bilden übrigens 290 Eichenpfähle, die aneinandergereiht eine Länge von drei Kilometern aufweisen",
    *(8.) im Buch "65 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof 1922 – 1987“, herausgegeben von der Deutschen Bundesbahn (!), Bundesbahndirektion Stuttgart. 3. Band, 1987 und
    *(9.) im Buch von Matthias Roser, "Der Stuttgarter Hauptbahnhof - ein vergessenes Meisterwerk der Architektur", erschienen im Silberburg-Verlag, 1987, steht das auch,
    *(10. http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_Bhf_Turm_
    historisch_73433a1434.jpg,
    *(11.) der ehemalige Mitarbeiter der Stuttgarter Bahndirektion, Heinz Reich, hat in den 60er-Jahren, als das Turmhotel eingerichtet wurde, die Eichenpfähle durch eine Wandöffnung zur Pfahlgründung des Turms mit eigenen Augen gesehen (der Abgang zum Turmkeller ist heute geschlossen),
    *(12.) und die Bahn selbst (!) hat auf ihrer Internetseite nochmals die 290 Eichenpfähle bestätigt: http://web.archive.org/web/20090311022122/http:/www.das-neue-herz-europas.de/turmforum/turmforum_entdecken/geschichte/default.aspx „1916 Fertigstellung des 58 Meter hohen Bahnhofsturms. 290 Eichenpfähle stützen das massive Bauwerk.“




    Pass sehr schlecht passierbar

    20 01. 21 23:41

    bildschirmfoto-2021-01-20-um-23.46.26

    Dipl.-Phys. Wolfgang Kuebart, Ingenieure22: Vortrag „Virtuelle Führung: Der Wolframpass"
    Warum Pass? Hier muss die S-Bahn passiert werden und die Pläne dazu bescheren einen Obermurks.



    Dürr fehlt, ein Fehler

    19 01. 21 11:45

    Bericht über Heinz Dürr (87) in der StZ:
    „Einer, für den „altersmilde ein blödes Wort“ ist, wird emotional, wenn es um Stuttgart 21 geht. Schließlich hat er daran wesentlich mitgewirkt. „Man redet viel zu wenig über die 150 Hektar, die Stuttgart in der City zum Bebauen gewinnt“, meint er, „es geht nicht allein um den Bahnhof.“ Und gar nicht milde schimpft Dürr: „Da ist einiges von der Stadt vergeigt worden.“
    _________________________________________________

    Dürr hat nach seinen eigenen Worten an S21 „wesentlich mitgewirkt“. Seine guten Absichten gingen gründlich schief. Über das Scheitern des „Leuchtturmprojekts“ spricht er nicht, wie die meisten der Befürworter. Auf der Liste der Täter fehlt er zu unrecht:

    • Stefan Mappus

    • Peter Hauk

    • Wolfgang Schäuble

    • Dr. Wolfgang Schuster

    • Wolfgang Drexler

    • Georg Brunnhuber

    • Michael Donth

    • Angela Merkel

    • Roland Pofalla

    • Claus Schmiedet

    • Tanja Gönner

    • Prof. Dr. Lothar Späth +

    • Dr. Erwin Teufel

    • Dr. Manfred Rommel+

    • Dr. Joachim Gauck

    • Thomas Bopp

    • Bernhard Bauer



    und täglich grüßt das Bahnchaos

    18 01. 21 22:43
    SMS an mich von heute: „Fahre gerade mit 18-minütiger Verspätung los. Großes Chaos am Hauptbahnhof. Erst keine Anzeigen auf den Tafeln, danach stand auf Gleis 14 ( ursprüngliches Gleis ) Tübingen dran, obwohl der Zug nach Aalen fuhr. Das bemerkte ich, als der Zugführer eine Ansage machte. Also schnell rüber auf Gleis 2. Dieser Zugführer nannte den Grund für die Verspätung eine Signalstörung zwischen Ludwigsburg und Stuttgart. Mal sehen ob der Zug in Tübingen wartet…“
    __________________________________________

    Vollmundige Versprechungen und Zukunftsvisionen der Bahnwerbung und des
    Bundesverkehrsministeriums (Blog gestern „sollen“) mit Milliardenaufwand sind wenig wert.
    Die Unzuverlässigkeit des Bahnbetriebs wie „Signalstörungen“ ist die Realität. Die Bahnführung von Mehdorn bis Pofalla hat versagt, „Schaden in der Oberleitung“. Und auch die verantwortliche Politik hat das Chaos beschert. Die vorhandenen Gelder werden in unnötige und schädliche Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 versenkt, anstatt zuerst die Infrastruktur funktionsfähig zu halten.



    "sollen"

    17 01. 21 19:48
    SZ vom 15. Januar 2021 (dpa) - „Am geplanten ersten digitalisierten Bahnknoten Deutschlands in Stuttgart sollen nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums auch Züge mit digitaler Sicherungstechnik fahren.“
    __________________________________________

    Immer im Gespräch bleiben, und positiv besetzt, darauf verstehen sich Bahn und Verkehrsministerium. Dabei ist die digitale Sicherungstechnik nach den Erfahrungen in der Schweiz ein zweifelhafter Fortschritt. Zur Erinnerung:
    Ingenieure22:
    ETCS - der nächste Sargnagel für Stuttgart 21!
    Unausgereifte Technik, Leistungssteigerung eher bei Umstieg als bei S21

    Kontext Wochenzeitung:
    Neue Signaltechnik ETCS, die aktuelle Schnapsidee der Deutschen Bahn.



    Schmeichelworte verkehrt seit 23.12.2020

    16 01. 21 23:27
    Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer, Prospekte, E-Mails u.a.
    Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt. Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt“) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

    • abgründiger Tiefbahnhof

    • katastophaler Bahnhofsumbau

    • Bedarf für eine Ergänzungsstation

    • s21-Werbeblättle StZN

    • Wahnsinn soll gegen Wahnsinn helfen

    • unglaubliche Mängel beim Brandschutz

    • Damoklesschwert über Stuttgart 21

    • massive Fehler und Manipulationen



    "seriös nicht belegt"

    15 01. 21 11:01

    VCD gestern: „Am kostengünstigsten und baulich einfachsten sei der Erhalt oberirdischer Gleise, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die Behauptung, dass in Stuttgart kein Bedarf für eine Ergänzungsstation bestehe, kann derzeit seriös nicht belegt werden.“
    __________________________________________

    „Seriös“ wird wird auch vom VCD das Scheitern der S21-Planung angezeigt (Blog von gestern).



    gescheitert schon heute (7)

    14 01. 21 23:19

    Ergebnis der Fragestellung im Blog vom 8.1. (Vergleich mit Autoentwicklung):

    - Bauzeit ist 3 mal länger als die Prognose

    - Leistung: statt doppelt so hoch weit unter Kopfbahnhof

    - Reisekomfort ist viel schlechter als beim Kopfbahnhof

    - Wirtschaftlichkeit negativ

    - Kosten fast 4 mal höher als geplant


    Gemessen an den Zielvorgaben ist
    Stuttgart 21 heute schon krachend gescheitert
    !





    gescheitert schon heute (6)

    13 01. 21 23:12
    Kosten von 2,3 Mrd. auf 8,2 Mrd. in der nach oben offenen Kostenskala…

    UNADJUSTEDNONRAW_thumb_d562



    gescheitert schon heute (5)

    12 01. 21 23:00
    Wirtschaftlichkeit im Vergleich mit dem Kopfbahnhof. Schon lange steht die Unwirtschaftlichkeit von S 21 und der Neubaustrecke fest.

    Blog von Januar 2018:

    Stuttgarter Zeitung von heute: „Die Kontrolleure sollen einer weiteren Kostenerhöhung um bis zu 1,4 Milliarden auf 7,9 Milliarden Euro zustimmen. S 21 wird damit für den Konzern völlig unwirtschaftlich. Dennoch sollen die Aufseher zustimmen, denn die Alternative eines Projektabbruchs, argumentiert die Konzernspitze, komme teurer.“ _________________________________________
    Wegen eines haarsträubend zurecht gelogenen Kostenvorteils von 77 Millionen hat der Aufsichtsrat anno 2013 den Weg in die Unwirtschaftlichkeit angetreten.

    (Zur Erinnerung: „Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen
    Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt…)

    Es ist nachgewiesen, dass ein sinnvoller Umstieg auch heute noch
    um Milliarden günstiger wäre. Die „Konzernspitze“ greift wieder zur Lügenstrategie wie 2014 und gehört zum „Lügenpack“ des Lügenprojekts Stuttgart 21. pastedgraphicGrafik aus dem Gutachten von Dr. Martin Vieregg im Dez. 2017 in Berlin (ich war dabei). Selbst wenn die Einsparung „nur“ zwei Milliarden betragen würde, bleibt zusätzlich der optimierte Kopfbahnhof als die weitaus bessere Alternative.



    gescheitert schon heute (4)

    11 01. 21 13:53
    Leistung im Vergleich mit dem Kopfbahnhof

    Blog September 2017
    Beim Gutachten von Prof. U. Martin für den Verwaltungsgerichtshof Mannheim, wo Stuttgart 21 zur Genehmigung auf dem Prüfstand war (geklagt hatten die Gegner von S21), hat Prof. Martin in Übereinstimmung mit Prof. W. Schwanhäusser und in Anwesenheit von Prof. Heimerl ausgesagt, dass Stuttgart 21 über die doppelte Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Kopfbahnhof habe (Auskunft G. Stocker).

    Wen wundert das, wenn zum Beispiel die Haltezeiten der Züge bei Stuttgart 21 völlig unrealistisch mit
    2 Minuten berechnet wurden. Prof. Martin hat die Vorgaben der Bahn eingesetzt, die entweder inkompetent oder bewusst falsch waren. Eine der vielen Tricks, um Stuttgart 21 vor den Gerichten zu retten.

    Stuttgart 21 ist ein deutlicher Rückbau im Vergleich mit dem heutigen Kopfbahnhof, detaillierte Nachweise bei
    Wikireal.
    beea4cf4-5c90-49e6-a8f9-802787d1fd86_1_105_c
    Falsche Behauptungen in der Projekt-Bewerbung:

    • S21-Projektmagazin der DB, 1998, S. 1: „... kann die Zahl der Ankünfte und Abfahrten in der Hauptverkehrszeit mehr als verdoppelt werden.
    • S21-Projektmagazin der DB, Frühjahr 2002: „Mehr als doppelt so viel Züge wie bisher können den neuen Durchgangsbahnhof anfahren“.
    • Broschüre DB Infrastruktur ProjektBau, Oktober 2007, „Neubauprojekt Stuttgart – Ulm, Fragen und Antworten zum neuen Verkehrskonzept für Stuttgart und die Region“ Seite 3: „Der neue Hauptbahnhof ist doppelt so leistungsfähig wie der bisherige. Und er ist sogar auf Zuwachs geplant und könnte in einigen Jahrzehnten bei Bedarf weiter ausgebaut werden.“

    • S. 4: „Stichwort Zukunftsfähigkeit: Der Durchgangsbahnhof wird schon bei seiner Eröffnung
      die doppelte Leistungsfähigkeit des heutigen Hauptbahnhofs haben.“


    gescheitert schon heute (3)

    10 01. 21 11:12
    Reisecomfort im Vergleich mit dem Kopfbahnhof .

    Rede von Prof. apl. Dr. theol. habil. Ferdinand Rohrhirsch am Montag, 10. 10. 2011
    2. Die weichen Faktoren Die weichen und wirklich wichtigen Faktoren kommen hinzu und sind anderer Art. Sie sind im In-der-Welt-sein des Daseins, im Komfortbereich und in der Lebensqualität des Menschen angesiedelt. Komfort und Lebensqualität waren und sind noch im Stuttgarter Hauptbahnhof da vorhanden:

    - Wo man theoretisch, von Karlsruhe her kommend, keinen Anschluss an den RE nach Tübingen hatte. Praktisch aber, durch die ebenerdige Verbindung von Gleis 15 zu Gleis 3, dieser Zug dann doch noch erreicht werden konnte, weil keine Treppen, keine Lifte, keine kaputten Gepäckbänder oder Rolltreppen benutzt werden müssen.

    - Wo man, noch ziemlich müde, um 6:26 Uhr von Esslingen kommend, relativ sicher sein konnte, dass der RE nach Nürnberg (ab 06:40) schon auf seinem Gleis stand.

    - Äußerst angenehm waren die die 27er (07:27; 09:27 etc.) ICEs nach Hamburg. Diese kamen vom BW (Betriebswerk) und standen manchmal bis zu 20 min vor der Abfahrt schon an ihrem Gleis. Eine Reise beginnt nicht schlecht, wenn man mit einigem Gepäck und doch in Ruhe einen Zug betreten kann.


    - Äußerst angenehm war auch das Gefühl, nicht sofort aussteigen zu müssen. Denn der Zug konnte ja nicht mehr weiter fahren. Da ging es nur um Sekunden bzw. ganz wenige Minuten, aber sie haben eine Entzerrung und ein mehr an Ruhe und Gelassenheit in den Alltag gebracht.

    Das alles wird mit S21 nicht mehr der Fall sein. Aber ich bezweifle, ob das die manischen Optimierer von Abläufen überhaupt verstehen, was ich da sage und schreibe. Ganz sicher werden sie auch nicht verstehen, dass ich mich für die Beibehaltung des Kopfbahnhofes und seiner Modernisierung ausspreche, weil, neben all den betrieblichen und technischen Argumenten, die samt und sonders für den Kopfbahnhof sprechen,das für mich Entscheidende des Stuttgarter Kopfbahnhofes darin zu sehen ist:
    In einem Durchgangsbahnhof steigt man aus, in einem Kopfbahnhof kommt man an. Das ist kein kleiner Unterschied. Er beschreibt unterschiedliche Welten. Es ist der Unterschied zwischen einer technisch automatisierten Prozesswelt, in der der Mensch zum Element wird, zu funktionieren hat und in die technischen Abläufe eingepasst wird, und einer Welt, die sich an humanen Maßstäben orientiert; in der die Technik für den Menschen da ist und nicht die Menschen für die Technik.
    (Ganze Rede hier lesen.)
    _____________________________________________
    Thema ist die Reisequalität. Nicht genannt sind hier die Vorzüge des ebenen Zugangs zu den Gleisen mit bester Übersichtlichkeit. Der Gegensatz ist bei Stuttgart 21 das Umsteigen oder der Zu- und Abgang nur möglich mit Treppen, Rolltreppen und Aufzügen. Die kurzen Haltezeiten, die im Durchgangsbahnhof angesetzt sind, bringen Hektik und verpasste Anschlüsse.



    gescheitert schon heute (2)

    09 01. 21 23:23
    1. Gescheitert in Bezug auf die Bauzeit nach der ersten Prognose 1997
    Grafik Stuttgarter Nachrichten 2017:

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    Prognose 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist“, also Bauzeit 11 Jahre
    Juni 2009: Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr 2018 oder 2019“, Bauzeit 20 oder 21 Jahre
    Pofalla aktuell: 2025, Bauzeit 28 Jahre
    Palmer: 2030: Bauzeit 33+ Jahre, das Dreifache seit 1997!



    gescheitert schon heute (1)

    08 01. 21 23:21
    Ein Auto-Nachfolgemodell soll entstehen. Die Zielvorgaben für die Konstrukteure

    - Entwicklungszeit bis zur Präsentation auf einer Automesse 3 Jahre
    - ganz neuer Komfort beim Einsteigen, mehr Platz im Innenraum
    - Höchstgeschwindigkeit 150 Kmh
    - Verbrauch 5 Liter
    - Verkaufspreis 22.000 €

    Es zeigte sich schon lange vor Fertigstellung und dem Probelauf, dass diese Zielvorgaben niemals eingehalten werden können, trotzdem wurde das Projekt gegen alle Vernunft nicht gestoppt. Beim Testlauf des Prototypen stellte sich heraus, wie lange schon vorhergesagt, dass alle Zielvorgaben nicht eingehalten werden konnten

    - die Entwicklungszeit (Bauzeit) dauerte 8 Jahre
    - Einstieg unbequem, der Innenraum kleiner als beim Vorgängermodell
    - Höchstgeschwindigkeit 55 Kmh
    - Benzinverbrauch 15 Liter
    - Verkaufspreis 58.000 €

    Das neue Automodell ist gescheitert, auch wenn es endlich fertig geworden ist. Oder nicht?
    Analog zu den Versprechungen (Zielvorgaben) der Projektbetreiber, z.B. bei
    „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ aus 2009 soll in einer neuen Blogserie das Scheitern gezeigt werden in Bezug auf

    - Bauzeit
    - Reisecomfort
    - Leistung
    - Wirtschaftlichkeit
    - Kosten
    - u.a.



    statement

    06 01. 21 23:18
    B.V., ein entschiedener Gegner von S21 (private E-Mail):

    (Ich) „bleibe bei meiner Erwartung: dieses Projekt wird nicht durch Proteste, Demonstrationen und Argumente gestoppt werden - so notwendig die weiterhin sein werden - sondern es wird an seinen eigenen Widersprüchen scheitern. Das kann auch noch nach einer möglichen Eröffnung des Kelchstützen-Bahnhofs eintreten. Der Schaden wird um so größer sein und natürlich alle Bürger treffen.“



    fünf Rohrkrepierer

    05 01. 21 22:47

    • Voraussetzung für die politisch angestrebte Verkehrswende im Südwesten

    • große Errungenschaft (Thomas Bopp Okt. 2020)

    • positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur

    • wir sind im Kostenplan

    • Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll (SPD 2009)

    _______________________________________________

    Die falschen Lobhudeleien (Schmeichelworte) halten den Widerstand gegen das Schadprojekt lebendig.
    Oben nur die letzten fünf der
    langen Liste!


    sie sind alt

    04 01. 21 23:19

    SPD im Jahr 2009:
    „Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll“

    Das Gegenteil hat sich schon lang deutlich erwiesen, die SPD-Führung hält trotzdem am Projekt fest.

    Der Dichter spricht (2):

    „Sieh deine Ansichten und sieh: sie sind alt
    Erinnere dich, wie gut sie einst waren!
    Jetzt betrachte sie nicht mit deinem Herzen, sondern kalt
    Und sage: sie sind alt.“ (B. Brecht)



    ausgeklammert

    03 01. 21 23:14
    Im Stuttgarter Amtsblatt  und bald darauf in der Südwestpresse Ulm zog OB- Kuhn  seine eigene, positive  Bilanz von 2013 bis 2020. Das Thema S21 kommt dabei nicht vor, obwohl  es seine Amtszeit wesentlich geprägt hat und er bei einer Tunnel-Taufe sagte "S21 tut der Stadt gut".  


    Altrnative K21
    02 01. 21 11:25
    Architekt Prof. Walliser in Kontext Wochenzeitung, März 2014

    „Für uns war die Gleisfläche nie ein Problem. Die Gleisfläche eines Kopfbahnhofs könnte sogar einen Vorteil darstellen, wenn wir das große Dach darüber zur Energieerzeugung nutzen. Unten drunter hätten wir die Möglichkeit, andere Verkehrssysteme anzubinden: Busse, Carsharing, U-Bahn und so weiter. Es wäre doch toll, wenn ein Bahnhof als Mobilitätsknotenpunkt Zugang zu möglichst vielen Verkehrssystemen bietet und Energie erzeugt. So würde er Technologie und einen bewussten Umgang mit der Natur zusammen bringen. Das muss doch der Anspruch sein.“


    Zukunft

    01 01. 21 23:45
    Interview mit Architekt Prof. Walliser, in Kontext Wochenzeitung März 2014

    Was halten Sie von den jetzigen Planungen für Stuttgart 21?

    „Was uns maßlos geärgert hat, war die Vorstellung, dass Stuttgart 21 Fortschritt bedeutet und als Fortschrittsverweigerer gilt, wer dagegen ist. Es geht aber eben nicht darum, ob man für oder gegen Zukunft ist. Die Fragen müssen lauten: Um welche Zukunft geht es uns? Was ist uns in der Zukunft wichtig? Und: Ist ein futuristisches Bild automatisch ein zukunftsfähiges Konzept?
    S 21 zeigt, dass man auch heute noch einen Dinosaurier bauen kann. Das Konzept ist von vorgestern.“



    völlig haltlos, frei erfunden

    31 12. 20 21:24
    Blog vom Dezember 2013:

    Seit Jahresanfang 2009 gibt es die kleine Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008 im quadratischen (Pixi-) Kleinformat 11x11 cm In Kapitel 13 „Jahrhundertchance“ steht die völlig haltlose, frei erfundene Behauptung: „Das erhöht gelegene Schloss Rosenstein bekommt seine alte Rolle als Fluchtpunkt einer Blickachse zurück.“
    pastedgraphic
    Die Blickachse liegt seit 1849 auf den Schienen, zudem ist das Schloss durch die Anhöhe und Bäume verdeckt. Luftbild 2013 von Manfred Grohe __________________________________________
    Blick zurück: Die Bewerbung des Projekts Stuttgart 21 wurde meist Werbeagenturen überlassen, die “frei erfundene“ und ganz falsche Behauptungen aufstellten.



    Schmeichelworte verkehrt seit 22.12.2020

    30 12. 20 22:40

    • widersinniges Projekt

    • Auslaufmodell der Wachstumsgesellschaft

    • fragwürdiges Projekt Stuttgart 21, das seinen Namen nicht wert ist

    • die 21 rechnenden Hampelmänner

    • Milchmädchenrechnungen

    • die Umwelt schädigt, die Natur kaputt macht

    • S21 Planungsdebakel

    • weitere Tunnelorgien

    • s21-Hütchenspieler in CDU- und Bahn-Tower

    • eigentlich ein Irrsinn

    • Bankrotterklärung für das Projekt

    • Noch'n Tunnel gefällig?

    ________________________________________

    Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt. Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).
    Doppelnennungen in dieser Liste werden bei Gelegenheit entfernt.



    Bahnsteigbreite

    29 12. 20 22:01
    Mittelbahnsteige von Bahnhofsneubauten, aktueller Vergleich mit andern Bahnhöfen, von Dr. Engelhardt:
    „S21 hat im Vergleich die engsten Bahnsteige, obwohl in Stuttgart die meisten Reisenden zu erwarten sind. Schon bei weniger kritischen Parametern kam es zu teils tödlichen Stürzen, etwa in Wien Hbf und Berlin Hbf.“


    Grafik von Klaus Gebhard

    28 12.
    Sichtbar mit Google Chrome, nicht immer bei Safari

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    27 12. 20 23:30
    aus
    Parkschützer-Blog

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    Offenbarung

    26 12. 20 23:46
    Stuttgarter Hauptpresse heute:

    „Die Kosten für den Rohbau des Tiefbahnhofs, ursprünglich 323,4 Millionen Euro, war über Jahre mit jeder Veränderung am Bauwerk fortgeschrieben worden. Nun haben Züblin und die Bahn einen dicken Strich gezogen und sich auf 695 Millionen Euro geeinigt, ein Aufschlag von rund 372 Millionen.“
    _____________________________________________
    Die Kosten haben sich mehr als verdoppelt, wurde heute „offenbart“.



    S-21-Menü (retro)

    25 12. 20 23:00

    (Grobschmeckerlokal Bauhütte Tunnelblick, Chefkoch Parkschützer M.R.)
    I
    Tunnelsuppe Canaille
    Großmaultaschen im Sauertopf auf Filzkraut
    Halbgötterspeise mit fetter Absahne


    ******
    II
    Prellbockzauber
    Holzfällersteak Schlossgarten auf Spaltpilzen mit Spitzbuben
    div. Stinkkäse

    ******
    III
    Nachtschattengewächs-Salat mit geschwätztem Senfdressing
    Grillteller Lügenpack
    Auswahl frisch betonierter Graukekse
    ___________________
    Getränke:
    Rotwein Oettinger Schuldenberg
    Weißwein Stuttgarter Sickergrube
    (Weinhandlung Klamm & Klämmer)
    Spaltpils
    Grundwasser naturtrüb
    Cafe Keuper, leicht quellend
    Tunnelschnaps



    ausnahmsweise...

    24 12. 20 23:17
    …wie schon letztes Jahr am Heiligen Abend kein Nadelstich gegen das Unsinnsprojekt Stuttgart 21. Dafür die Gäubahn vom Dach meines Hauses in der Nordbahnhofstraße:

    d65f4427-9781-4fc8-bc77-e5dec4d6f3fd


    Verdun-Syndrom 22 12. 20 23:02 Aus der Rede von Dr. Winfried Wolf gestern auf der 543. Montagsdemo:
    „Zurück zu S21: Längst spricht aus betriebswirtschaftlicher Perspektive alles dafür: Die Deutsche Bahn AG muss das Projekt Stuttgart 21 aufgeben. Anderenfalls werden immer neue gute Steuermilliarden den schlechten Steuermilliarden hinterhergeworfen. Dieses Fass hat keinen Boden. Es gibt bekanntlich nur einen Grund für den Weiterbau: Die „Staatsräson“ – die Angst vor dem Gesichtsverlust. Niemand unter den Verantwortlichen bei der Bahn, in der Bundesregierung, in der olivgrün-tiefschwarzen Landesregierung und in der Stadt Stuttgart hat den Mut zu einem solchen Schritt.“


    Schmeichelworte seit 15.12..2020
    21 12. 20 23:34
    Bahnvorstand Pofalla aktuell:

    • positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur

    • wir sind im Kostenplan

    Schmeichelworte verkehrt:
    • unsäglichen Geschichte

    • längst erwiesenen Fehlplanung

    • S(chwachsinn) 21

    • künftiges „Bahnknötchen“ Stuttgart

    • ein absolutes Unding

    • schmalbrüstiger… und zudem gefährlicher Schiefbahnhof

    • krampfhaft sture Befürworter

    • bahnbetrieblicher Unsinn

    • an allen Ecken und Enden völlig gescheiterte Fehlplanung „Stuttgart 21“

    • ein nicht wieder gut zu machender Rückbau der Bahninfrastruktur

    • mangels jeglicher Zukunftstauglichkeit

    • mit falschen Ausstiegskosten belogen

    • A bis Z verlogene Zahlen und Behauptungen

    • unterirdischer (Finanz-)Alptraum

    • dauerhaft klimabelastendes Projekt

    • extrem aufwändig

    • Steuergeldverschwendung



    Rohrhirsch retro (2)
    20 12. 20 22:15
    Schluss von Prof.Dr.Ferdinand Rohrhirschs Fundamentalkritik an S 21 in seiner Demorede am 14.12.2015:
    Seit Oktober 1992 war ich – lückenlos – bis zum Januar 2015, BahnCard50 Besitzer. Das sind dann weit über 20 Jahre. Seit 22. Januar 2015 bin ich Bahn-Card frei. Ich will nicht mehr.
    Kein Fernverkehr mit dieser Bahn AG.
    Ich bitte die echten Eisenbahner um Verständnis, aber ich will nicht mehr die Repräsentanten einer Bahn unterstützen, die den Ruf der Eisenbahn mit Kenntnislosigkeit, Blendrhethorik und Tatsachenverdrehung beeinträchtigen.
    Ich will nichts mehr zu tun haben mit Leuten, die die Bahn kaputtsanieren und gleichzeitig Milliarden in unsinnige Projekte investieren, und die dann, und man fasst es nicht, die Qualität bzw. Attraktivität des Bahnbetriebes über eine WLAN-Erreichbarkeit, bzw. Abdeckung definieren.

    Liebe Eisenbahner, lieber Herr Busch, liebe Obenbleiber, dieser Bahn AG kündige ich.
    Die Eisenbahn muss endlich fair behandelt und nicht misshandelt werden. Dass diese Chance nach wie vor, gegeben ist, das ist Ihnen, liebe Obenbleiber und ihrem Protest zu verdanken. Dafür danke ich Ihnen.
    Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch




    wer bietet mehr? (9)

    23 12. 20 23:00
    „… wonach bahn-intern gerechnet wird, dass bis 2025 ff. gebaut werde…“ (Kontext)
    ___________________________________
    Wieviel ff.=fortfolgende werden es sein? Ob Palmer s.u. noch überboten wird? Ob es womöglich nie fertig wird: „leise tritt ein Ereignis dazwischen…“ (Rückert).

    Zur Erinnerung:
    Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
    Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
    2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
    August 2009: „…Inbetriebnahme
    2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

    • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“
    • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“
    • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.
    • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.
    • 7. November: Option 2026
    • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028
    • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



    Verdun-Syndrom

    22 12. 20 23:02
    Aus der Rede von Dr. Winfried Wolf gestern auf der 543. Montagsdemo:
    „Zurück zu S21: Längst spricht aus betriebswirtschaftlicher Perspektive alles dafür: Die Deutsche Bahn AG muss das Projekt Stuttgart 21 aufgeben. Anderenfalls werden immer neue gute Steuermilliarden den schlechten Steuermilliarden hinterhergeworfen. Dieses Fass hat keinen Boden.
    Es gibt bekanntlich nur einen Grund für den Weiterbau: Die „Staatsräson“ – die Angst vor dem Gesichtsverlust. Niemand unter den Verantwortlichen bei der Bahn, in der Bundesregierung, in der olivgrün-tiefschwarzen Landesregierung und in der Stadt Stuttgart hat den Mut zu einem solchen Schritt.“



    Schmeichelworte seit 15.12..2020

    21 12. 20 23:34
    Bahnvorstand Pofalla aktuell:

    • positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur

    • wir sind im Kostenplan

    Schmeichelworte verkehrt:
    • unsägliche Geschichte

    • längst erwiesene Fehlplanung

    • S(chwachsinn) 21

    • künftiges „Bahnknötchen“ Stuttgart

    • ein absolutes Unding

    • schmalbrüstiger… und zudem gefährlicher Schiefbahnhof

    • krampfhaft sture Befürworter

    • bahnbetrieblicher Unsinn

    • an allen Ecken und Enden völlig gescheiterte Fehlplanung „Stuttgart 21“

    • ein nicht wieder gut zu machender Rückbau der Bahninfrastruktur

    • mangels jeglicher Zukunftstauglichkeit

    • mit falschen Ausstiegskosten belogen

    • A bis Z verlogene Zahlen und Behauptungen

    • unterirdischer (Finanz-)Alptraum

    • dauerhaft klimabelastendes Projekt

    • extrem aufwändig

    • Steuergeldverschwendung



    Rohrhirsch retro (2)

    20 12. 20 22:15
    Schluss von Prof.Dr.Ferdinand Rohrhirschs Fundamentalkritik an S 21 in seiner Demorede am 14.12.2015:
    Seit Oktober 1992 war ich – lückenlos – bis zum Januar 2015, BahnCard50 Besitzer. Das sind dann weit über 20 Jahre. Seit 22. Januar 2015 bin ich Bahn-Card frei. Ich will nicht mehr.
    Kein Fernverkehr mit dieser Bahn AG.
    Ich bitte die echten Eisenbahner um Verständnis, aber ich will nicht mehr die Repräsentanten einer Bahn unterstützen, die den Ruf der Eisenbahn mit Kenntnislosigkeit, Blendrhethorik und Tatsachenverdrehung beeinträchtigen.
    Ich will nichts mehr zu tun haben mit Leuten, die die Bahn kaputtsanieren und gleichzeitig Milliarden in unsinnige Projekte investieren, und die dann, und man fasst es nicht, die Qualität bzw. Attraktivität des Bahnbetriebes über eine WLAN-Erreichbarkeit, bzw. Abdeckung definieren.

    Liebe Eisenbahner, lieber Herr Busch, liebe Obenbleiber,
    dieser Bahn AG kündige ich.
    Die Eisenbahn muss endlich fair behandelt und nicht misshandelt werden. Dass diese Chance nach wie vor gegeben ist, das ist Ihnen, liebe Obenbleiber und ihrem Protest zu verdanken. Dafür danke ich Ihnen.
    Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch



    Retro von 2010, zum Blog von gestern
    19 12. 20 23:19

    SWR-Chefreporter Thomas Leif hat in „2+Leif“ 2010 in Berlin ein Treffen Hauk-Hermann zu Stuttgart 21 moderiert. Leif ist inzwischen verstorben, Peter Hauk derzeit Minister für ländlichen Raum und Hermann Verkehrsminister. Das Video ist bei YouTube nicht mehr gelistet, es gibt aber ein privat hochgeladenes Video.
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    Die komplette 2+Leif-Sendung unter:
    https://www.youtube.com/watch?v=-u-mYJCLXOE

    und den „Einspieler“, ein zweiminütiger Ausschnitt mit meinem Votum
    „Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..."https://www.youtube.com/watch?v=Vcb-yzeiN8U


    Rohrhirsch retro

    18 12. 20 11:24
    Aus einer E-Mail von Prof. Rohrhirsch an mich:
    „Unsinnig ist es von "alternativlos" zu sprechen, ebenso unsinnig ist es von „Unumkehrbarkeit“ zu sprechen. Umkehr heißt eben nicht zurück sondern Umstieg (21).“


    Profiteuren schon!

    17 12. 20 18:08
    Prof.Dr.Ferdinand Rohrhirschs Fundamentalkritik an S 21 in seiner Demorede am 14.12.2015:

    Lieber Siegfried Busch,

    ich bin ein treuer Besucher Ihrer Internetseite „metropolis21.de“, in der Sie sich kritisch mit dem Projekt Stuttgart21 auseinandersetzen. Sie hatten mich vor einiger Zeit gefragt, ob sich in meiner Haltung zu Stuttgart21 und zur Bahn AG etwas verändert hat, ob ich mich womöglich mit dem umstrittenen Bahnhofs­projekt abgefunden oder gar ausgesöhnt habe. Jedes Mal, lieber Herr Busch, wenn ich über Ihre Frage nachdenke, dann steigen in mir, neben Wut und Fassungs­losig­­keit, viele gute Argumente 
    gegen Stuttgart21 auf, und ich frage mich – und das ist dann auch meine Antwort auf Ihre Frage.

    Wie sollte es denn überhaupt möglich sein,
    nicht gegen dieses Irrsinnsprojekt zu sein?

    Stuttgart21, dieser von Politik und Bahn AG gewünschte „Primark“ der Mobilität, und was ist das anderes, als eine riesige Tasche mit viel heißer Luft und etwas Krempel drin. Aber immerhin – alles stylisch verpackt. Wie könnte ich dieses Bahnhofsprojekt gut finden, das alle finanziellen Maßstäbe sprengt und zugleich weniger Leistung bietet, als der vorhandene Bahnhof?



    neu

    16 12. 20 10:13
    Auf einer Schwarzen Liste stehen Personen aus Politik, Wirtschaft und Bahn-AG, die Stuttgart 21 erfunden und befördert haben; es geht um die Verantwortung für Stuttgart 21 in Bezug auf Stadtzerstörung, Schwarzer Donnerstag mit Klassenjustiz, Bahn-Schädigung, Milliarden-Veruntreuung, Lügenpropaganda u.a..

    Aktuell wirken am Unheil Stuttgart 21 die Herren
    MdB Nils Schmid (SPD) und Steffen Bilger (CDU) in unheilger Allianz, Stand 2019:
    Prof. Martin
    Stefan Mappus
    Wolfgang Schuster,

    Hartmut Mehdorn
    Rüdiger Grube
    Wolfgang Drexler
    Anette Saw

    Prof. Heimerl
    Wolfgang Schäuble
    Georg Brunnhuber
    Michael Donth
    Angela Merkel
    Roland Pofallat
    Tanja Gönner
    Dr. Peter
    Lothar Späth
    Erwin Teufel
    Manfred Rommel
    Joachim Gauck
    Thomas Bopp
    Bernhard Bauer
    neu:
    Steffen Bilger
    Nils Schmid



    an MdB Dr. Nils Schmid

    15 12. 20 23:55
    Frank Distel in einem Offenen Brief:
    „Jeder mit gesundem Menschenverstand versehene hat… längst erkannt, welches Milliardengrab an Steuergeldverschwendung und welch ein bahnbetrieblicher Unsinn hier geplant ist.“



    Schmeichelworte verkehrt seit 30.11.2020

    14 12. 20 23:26

    • viel heiße Luft und etwas Krempel drin

    • katastrophale CO2-Bilanz

    • Lebenslüge der S21-Befürworter aufgeflogen

    • Stuttgart 21 begeistert nicht

    • kapitales Vollidiotenprojekt

    • bauwütige DB und S21-Murks-Verbesserer

    • Stadt-und Bahnzerstörung

    Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
    Eine Unmenge an kritischen Worten 
    (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).


    Falada?

    13 12. 20 23:18
    Mit dem ungeliebten Bahnvorstand Pofalla hat Falada zwei von drei Silben gemeinsam. Zunächst scheint es nur eine Alliteration zu sein: „O du Fallada - O du Pofallada“. Im Märchen von der Gänsemagd sagt die Gänsemagd (Königstochter) zum sprechenden Pferdekopf „O du Falada, da du hangest“, Antwort „…wenn das deine Mutter wüsste, / ihr Herz tät ihr zerspringen“. Es geht wie im Pofalla-Interview um Lügen und Betrug, so auch beim ganzen „Leuchtturmprojekt“. Werner Sauerborn: „Darf man Roland Pofalla einen Lügner nennen?“ O du Pofalada, da du flunkerst, wenn das deine Bahnkundschaft wüsste!


    Falada

    12 12. 20 22:54
    Anmerkungen von Werner Sauerborn zum Interview mit Bahnvorstand Pofalla in der Stuttgart Zeitung:
    Auf Nachfrage von Thomas Wüpper, ob er heute S21 nochmal anpacken würde,antwortet er in einer virtuellen Pressekonferenz : "Ohne Wenn und Aber! Auch mit den heutigen Erkenntnissen zu Bau-, Kosten- und Terminproblemen würde der Vizechef und Infrastruktur-Vorstand der Deutschen Bahn AG, Ronald Pofalla, das umstrittene Großprojekt Stuttgart 21 auf den Weg bringen. „Ein ganz klares und heutiges Ja“. (StZ 11.12.2020)

    Das begründet Pofalla ohne jede Skrupel und mit Sicherheit wider besseres Wissen
    "mit dem Ausbau der Kapazitäten durch S 21 besonders im grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und in die Schweiz. Keine andere DB-Baumaßnahme werde in diesem Jahrzehnt so positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur haben: „Ohne S 21 könnten wir in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre die erwartete steigende Nachfrage gerade im internationalen Schienenverkehr kaum noch befriedigen.“

    Auf die Frage, wie sich die Baukosten entwickeln, sagte Pofalla, man werde mit dem veranschlagten Umfang von 8,2 Milliarden Euro auskommen. .. Das gelte auch für die geplante Fertigstellung Ende 2025: „Es bleibt dabei, der Termin kann gehalten werden.“



    O du Pofallada

    11 12. 20 17:46
    Schlagzeile aus der StZ heute:

    Pofalla steht zu S21 – ohne Wenn und Aber

    _______________________________________________
    Die Frage muss erlaubt sein: „Steht S 21 auch zu Pofalla?“ Denn S 21 hat Natur und Vernunft gegen sich (Blogmotto).

    Das auch in Stuttgart noch zu spürende Erdbeben vor Kurzem hat ohne Pofalla am zerklüfteten Stuttgarter Gebirge gerüttelt.

    Strophen von Friedrich Rückert aus
    „Der Dichter spricht“:

    Wie ihr möget die Karten mischen,
    Ordnen und wägen, gebet Acht!
    Leise tritt ein Ereignis dazwischen,
    Das eure Weisheit zu Schanden macht.

    Das sind die Weisen,
    Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen,
    Die bei dem Irrtum verharren,
    Das sind die Narren.



    Es wird teurer? Niemals!

    10 12. 20 20:36

    Die schönsten Zitate zu den Kosten von Stuttgart 21 aus zwei Jahrzehnten (aus Kontext von gestern):
    • "Eine Kostenexplosion schließe ich zu 99 Prozent aus." (Stefan Mappus, Landesverkehrsminister, Oktober 2004; damals lagen die offiziellen Baukosten bei 2,8 Milliarden Euro)
    • "Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm mit dem neuen Hauptbahnhof in Stuttgart ist solide geplant und steht auf finanziell sicheren Beinen." (Ministerpräsident Günther Oettinger, 18. August 2008)
    • "Wir sind froh, dass die Gegner des Projekts mit ihrer Kostenschätzung ganz offensichtlich falsch liegen. [...] Es sind keine Überraschungen mehr zu befürchten." (Wolfgang Drexler, damals SPD-Landtagsvizepräsident und späterer S-21-Projektsprecher, zum Thema Kostensteigerungen im August 2008)
    • "Für mich liegt die Sollbruchstelle bei 4,5 Milliarden Euro." (Bahnchef Rüdiger Grube, 9. November 2009)
    • "Stuttgart 21 rechnet sich für uns bis zu Baukosten von 4,8 Milliarden Euro." (Bahnchef Rüdiger Grube, 11. Oktober 2010)
    • "Lieber lasse ich mich anspucken, als dass ich mich als Lügner bezeichnen lasse." (Bahnchef Rüdiger Grube am 04. November 2010)
    • "Kosten bei Stuttgart 21 bleiben im Rahmen – wer was anderes behauptet, lügt!" (Nicole Razavi, verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, 23. September 2011)
    • "Wir haben seriös gerechnet." (Bahn-Infrastrukturvorstand Volker Kefer, 23. November 2011)
    • "Wir haben [...] klipp und klare Verabredungen, die bei 4,5 Milliarden Euro liegen. [...] Das heißt, wir können gut schlafen und werden, zumal wegen des Sicherheitspolsters, mit dem Geld mehr als auskommen." (Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, 29. November 2011)
    • "Ich bin finster entschlossen, dieses Projekt zu Ende zu führen, und zwar zu einem guten Ende. Wir werden es machen, im Rahmen der Kosten und im Rahmen der Terminpläne, die wir vereinbart haben." (Bahnchef Richard Lutz, 23. März 2017)
    • "Die vorhandenen Puffer haben bisher völlig ausgereicht, um diesen Baupreisanstieg abzufangen." (Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, 28. März 2019)
    • "Wir sind im Kostenplan, der Gesamtwertumfang liegt bei 8,2 Milliarden Euro." (Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, 16. Oktober 2020)



    O du Fallada

    09 12. 20 23:16

    Heute in Kontext: „Noch auf der letzten Sitzung des S-21-Lenkungskreises im Oktober 2020 betonte Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, die 8,2 Milliarden würden reichen: "Wir sind im Kostenplan.“

    Ein Fass ohne Boden: Interne Unterlagen der Stuttgart-21-Projektgesellschaft, die Kontext exklusiv vorliegen, zeigen, dass bereits 2019 mit verschiedenen Szenarien zur Kostenentwicklung für S 21 kalkuliert wurde.“

    Davon hat Bahnvorstand Pofalla wohl nichts gewusst, oder er hat bewusst die Unwahrheit gesagt.



    K 21
    08 12. 20 11:01
    Foto aus Parkschützer-Seite

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    K 21 steht für Kopfbahnhof und Umstieg 21



    OB Kuhn retro (5)

    07 12. 20 23:32
    An Herrn OB Fritz Kuhn
    Rathaus, Marktplatz
    Stuttgart
    per reitenden Boten (Fahrrad)

    3. März 2018


    Die Steilvorlagen für OB Kuhn gegen Stuttgart 21

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kuhn,

    es liegt mir daran, Sie an nur drei Weichenstellungen zu erinnern, die eigentlich den Projektabbruch hätten bewirken müssen:

    1. Ihr erfolgloser aber rühmenswerter Versuch vom Februar/März 2013:
    „Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon weit in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt,…“
    Hier wurde wieder das üble Spiel der DB Bahn offenbar, die Projektpartner und die Bevölkerung zu täuschen und zu übertölpeln und das Schadprojekt S21 auf Teufel und Kommraus zum Schaden von Stadt und Bahn weiter zu treiben.

    2. Die Planänderung, die aus 14 Tagen Sperrung zentraler Stadtbahnlinien mehrere Jahre (!) machte. Da hätten Sie als Vorsitzender des Aufsichtsrats Ihre Stimme erheben müssen und auf Abbruch von S21 drängen, meine ich.

    3. Die um 4 Jahre verschobene Fertigstellung. Und Sie wissen aus Erfahrung, dass es vermutlich noch Jahre länger dauern wird, wo der Stadt und ihren Bürgern schwerste Behinderungen und Belästigungen zugemutet werden. Das überschreitet jedes Maß und müsste den möglichen und viel besseren Abbruch/Umstieg auslösen. Sie lassen aber den verfahrenen Karren laufen.

    Was den von Ihnen befürchteten Imageschaden bei Projektabbruch anlangt: der ist schon da und wird je länger je größer.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez. Siegfried Busch



    OB Kuhn retro (4)

    06 12. 20 23:35
    Stuttgarter Ballade aus Limerick-Versen von Thomas Felder

    Bessere Formatierung im
    Blog ab 1.1.2009
    Man nennt diesen Ort Landeshauptstadt Obwohl es hier hauptsächlich Staub hat Je lichter das Laub Desto dichter der Staub Was findet denn hier überhaupt statt Nur Kaufhäuser Banken Konzerne Man sieht in der Nacht keine Sterne Kein Schlossgarten mehr Gestank und Verkehr Mal ehrlich wer wohnt hier noch gerne Auf Brunnen in Stuttgart-Bad Cannstatt Da findet ein richtiger Run statt Denn jeder will doch Was trinken da noch Bevor man das Wasser verpanscht hat Sie baggern sie buddeln und bohren Den finsteren Mächten verschworen Die Köpfe im Sand Ihr letzter Verstand Ging ihnen beim Bohren verloren Ihr wisst noch wie Fritze sich gegen Ein Großprojekt tapfer tat regen Kaum saß er im Amt Verflixt und verdammt Gab er dem Projekt seinen Segen



    OB Kuhn retro (3)

    05 12. 20 22:57
    Vorschlag Nr. 4080 bei der Bürgerbeteiligung 2013: Abbau der S21 Ausstellung im Rathaus:
    „Im Stuttgarter Rathaus sollte die einseitig polarisierende und fehlerhaft informierende Ausstellung über S 21 abgebaut und stattdessen realisierbare, zukunftsweisende Alternativen aufgezeigt werden.“

    Aus dem Schreiben von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer an OB Kuhn:
    „Der Vorschlagende beklagt sich, dass die bestehende Ausstellung einseitig und fehlerhaft informiert. Die Verwaltung geht mit keinem Wort auf diese Argumente des Vorschlagenden ein. Im Gegenteil, sie versucht die bestehende Ausstellung mit „tangentialen“ Argumenten zu rechtfertigen, nämlich mit der Masse an Besuchern und mit den „städtebaulichen Perspektiven im Rosensteinquartier“ . Die Verwaltung outet sich damit als S21-Befürworterin, an der jede Kritik weiterhin abprallt. Sie nimmt somit den Vorschlagenden und seine Argumente nicht ernst.“
    _____________________________________________
    Das grotesk falsche Riesenbild an der Rückwand des Foyers hängt auch unter OB Kuhn unverändert im Rathaus (analysiert im
    Vortrag „Schöne neue Stadt?“ von Siegfried Busch 2010 im Rathaus, großer Saal, veranstaltet von den Architekten für K21).



    OB Kuhn retro (2)

    04 12. 20 23:58
    Blog vom 30.11.2013:
    Prof. K.-D.Bodack schrieb an OB Kuhn. Bis jetzt keine Reaktion: „Die Verantwortlichen scheinen gelähmt!“
    Denkschrift „
    Stuttgart auf dem Weg zur Skandalhauptstdthier lesen.


    OB Kuhn retro (1)

    03 12. 20 11:57
    OB Kuhn heute in der Heilbronner Stimme:
    «Stuttgart hat in den letzten acht Jahren den Kurs hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt eingeschlagen», sagte Kuhn weiter. «Im Bereich von Mobilität, Energie und Klimaschutz sind die Züge auf das richtige Gleis gestellt worden und fahren auch schon ab.» Diese Entwicklung sei unumkehrbar. Stuttgart habe sich nachhaltig verändert.
    ________________________________________
    O nein Herr Kuhn! Die Züge sind mit S21 aufs falsche Gleis gestellt worden, die Vokabel „
    unumkehrbar“ war von Anfang an ein falscher Propagandaspruch. Wir Kopfbahnhofbefürworter sind von Ihnen enttäuscht.

    Der Blog vom 16.9.2012 zitiert aus einem Schreiben an den neu gewählten OB Kuhn:
    „Dieses Projekt pervertiert die Idee von Eisenbahn und missachtet in geradezu tollkühner Weise die Grundprinzipien des Eisenbahnbetriebs.“
    „Der Bau von Stuttgart 21 gehört gestoppt und zwar jetzt. Dieser Tiefbahnhof ist die degenerierte Ausgeburt einer Kreuzung aus technischem Größenwahn mit nicht vorhandener Kompetenz, gepaart mit einer neoliberalen Liaison aus städtebaulich-spekulativer Profitmaximierung mit politisch-ökonomischem Filz auf Kosten einer funktionierenden Eisenbahn.“ Quelle:
    Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch in seiner Rede gestern bei der Montagsdemo auf dem Marktplatz Stuttgart.


    ======================================================== In diesem Blog steht seit 01.09.2009 täglich ein/e

    • Information, • Glosse, • Satire, • Karikatur, • Foto • Zitat

    als Information oder Kritik an Stuttgart 21 oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs. ========================================================


    PP

    02 12. 20 10:46
    PP = Pressepropaganda: „Auf der Alb fahren erste Züge“
    ________________________________

    „Die erste Fahrt zwischen Wendlingen und Ulm“? Mal wieder Halbwahrheiten, um von den unlösbaren Problemen abzulenken und dem Volk das Gelingen einzureden. Zum Blog aktuell: „Das Ganze ist ein skandalöser Betrug an den Steuerzahler*innen, von dem man jetzt ablenken möchte mit der Meldung „Güterzüge auf der Neubaustrecke“.



    altbekannte Täuschungen

    01 12. 20 22:24
    Aus einer E-Mail zum Blog von gestern:

    „Die Liedzeile: ...
    geschlagen ziehen wir nach Haus,
    die Enkel fechtens besser aus... (aus: Wir sind des Geyers schwarze Haufen)
    ging mir schon öfter durch den Kopf, beispielsweise als uns vorgelogen wurde, wir hätten ja schon einen großen Sieg erreicht, weil es eine Volksabstimmung gegeben hätte, oder weil es einen Faktencheck gegeben hätte, und weil es deshalb nie wieder ein Großprojekt in Deutschland geben würde, ohne dass eine Bürgerbeteiligung ermöglicht werden würde…"



    Niederlage

    30 11. 20 18:27
    Aus einem Kommentar zum Wahlsieg von Dr. Nopper gestern: „Jetzt haben wir also nach der manipulierten Niederlage bei der Volksbefragung zu den Kosten von Stuttgart 21 eine faustdicke zweite Niederlage; und wir täten vielleicht gut daran, uns das einzugestehen, und es nicht in einen Sieg umzudeuten.“ ___________________________________________
    Damit tritt der neue Oberbürgermeister auch das verkorkste CDU-Erbe an; er kann das Scheitern des S21-Projekts nicht verhindern und kann auch das Wirken von Naturgesetzen nicht stoppen.


    Schmeichelworte verkehrt seit 26.11.2020

    29 11. 20 13:10
    Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
    Eine Unmenge an kritischen Worten (2. „Schmeichelworte verkehrt) gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft (nach unten scrollen!).

    • mit Gewalt und ohne jeden Bedarf
    • unsinniger Rettungsversuch einer Fehlplanung
    • gravierende Murksplanung
    • schmalbrüstiger Stuttgarter Tiefbahnhof
    • Planungsirrtum „Stuttgart 21“
    • massive Fehler und Manipulationen
    • Todesrisiko…bis zu 100%
    • einfach zu klein für den ITF
    • Wahnsinn wird mit Wahnsinn bekämpft
    • S21-Lügen-Turm: durchsichtiges Blendwerk
    • größenwahnsinnige s21-Baumeister



    VCD

    29 11. 20 00:04
    Zwei Statements des VCD zu 10 Jahre Schlichtung:

    „Betrachte man in Summe die Kosten von Stuttgart 21 und den Ergänzungen, die bislang vereinbart oder geplant seien, so ergäben sich neben den offiziellen Baukosten von inzwischen 8,2 Mrd. € noch weitere rund 3 Mrd. € für Nachbesserungen, so dass die Gesamtkosten bei mindestens rund 11,2 Mrd. € lägen, rechnet der VCD vor.“

    „Gerade die Untersuchungen des Verkehrswissenschaftlichen Instituts (VWI) zum Regionalbahnhof Stuttgart-Vaihingen hätten aufgezeigt, dass die Zahl der Fahrgäste von der Gäubahn zum Flughafen verschwindend gering im Vergleich zum Ziel Hauptbahnhof seien – diese Erkenntnisse und die weiteren unbefriedigenden Lösungen am Flughafen erfordern aus Sicht des VCD einen neuen Dialog zu den offenen Punkten.“



    Betrugsschlichtung

    27 11. 20 11:48
    Aktionsbündnis zum 10. Jahrestag der „Schlichtung“:
    „Von vielen Politiker*innen, wie z.B. von Ministerpräsident Kretschmann, wird heute eingeräumt: „Die Gegner hatten recht“. Das bestätigt sich auch, wenn man das damals von Befürworterseite Behauptete mit den Widersprüchen und Defiziten des Projekts abgleicht, die inzwischen offenkundig sind.“


    Analyse Dr. Engelhardt:

    datei-schlichtung_verantwortliche.png


    alles bis heute gültig

    26 11. 20 20:54
    Aus Memory 25 an die SPD (2011):
    „Obwohl mit der Zeit immer deutlicher wurde, was „Stuttgart 21“ so alles mit sich bringt, nämlich gewaltige Kosten, große Risiken, wenig Vorteile aber viele Nachteile für die Bahnkunden und die Stadtbevölkerung usw., glaubte die SPD, es sei wohl parteipolitisch gesehen für sie das Beste die Haltung „Augen zu und durch“ einzunehmen.“



    Schmeichelworte verkehrt seit 13.11.2020
    25 11. 20 23:18

    • wird nie und nimmer zu Ende gebaut

    • Verkehrs-Dinosaurier Stuttgart 21

    • Bauruine

    • eines der umstrittensten Bauprojekte in Deutschland

    • Störfaktor S21



    riesige Liste

    24 11. 20 22:02
    Aus der heutigen PM des Aktionsbündnis’:
    „Stuttgart 21 ist der entscheidende Störfaktor nicht nur für einen guten Bahnverkehr, sondern für eine riesige Liste an ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgeproblemen.“
    _____________________________________________
    Hallo Aktionsbündnis, gibt es diese Liste irgendwo?



    sin
    nlos
    23 11. 20 22:54
    Ulrich Ebert an OB-Kandidat Dr. Nopper:
    „Ich bin länger als Sie Stuttgarter mit ständigem Wohnsitz im Tal. Ich habe auch den Bau der Stadtbahn mit seinen großen Baustellen miterlebt, aber das war eine sinnvolle Baustelle.
    Demgegenüber ist S21 sinnlos und stadtzerstörerisch und wird als Bauruine am Ruf der CDU hängen bleiben, analog BER an den dortigen Politikern und ihren Parteien.“



    Verkehrs-Dinosaurier

    22 11. 20 19:28
    Kommentar von Fritz Möbus bei den Parkschützern:
    „Seit Jahrzehnten schlägt sich Stuttgart mit dem Verkehrs-Dinosaurier Stuttgart 21 herum. Der Gedanke liegt nahe, dass dieses Projekt auch für den augenscheinlichen Stillstand in Sachen Verkehr seit nunmehr Jahrzehnten in Stuttgart verantwortlich ist.“


    Corona Blues ade

    21 11. 20 23:46

    – An virtual  Lenk a Day keeps the Corona Blues away –



    einer E-Mail heute

    20 11. 20 19:21
    „S21 ist ein abschreckendes Beispiel für die dümmste Ausrede, die Demokratie.“