Glasfenster in St. Laurentius Obrigheim, Foto Andreas Keller


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Blogmotto:

Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.
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Täglicher Blog ab 1.1.2009
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vollkommen falsch
18 09. 20 23:07
Martin Poguntke (Sprecher Aktionsbündnis K21) an die Stuttgarter Zeitung:
Betreff: Fehler und Suggestionen zu S21, nächster Versuch
Datum: 17. September 2020 um 08:33:24 MESZ

„Sehr geehrte Damen und Herren,
erneut haben Sie es geschafft, der Öffentlichkeit grandiose Fehlinformationen zu S21 zu liefern. In Ihrem
S21-Werbeartikel "Drohnenaufnahmen zeigen Baufortschritt der Kelchstützen", bei dem Sie die Strategie zur Verknüpfung vonTechnikbegeisterung mit S21 anwenden, schreiben Sie erneut "Das Bahnprojekt Stuttgart 21 umfasst den Umbau des Hauptbahnhofs und die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm".

Das ist erneut vollkommen falsch und erneut der Versuch Ihrer Zeitung, der Öffentlichkeit vorzugaukeln, die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm sei ein Teil des Stuttgarter Bahnhofsrückbaus S21, welcher ja bekanntermaßen von Stuttgart-Feuerbach bis Wendlingen verläuft.

Auch gibt es überhaupt kein "Bahnprojekt Stuttgart-Ulm". Hierbei handelt es sich um ein Begriffskonstrukt der S21-Lobbyisten, welches den Nutzen der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm (Fahrzeitverkürzung) argumentativ in das Rückbauprojekt "Stuttgart 21" integrieren soll.“…



faule Werbung

17 09. 20 12:41

Aktuell wieder Bahnwerbung von einem „Bahnsprecher“. BILD und andere Medien Schlagzeile:

Elf Kelchstützen sind fertig

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Blog Nov. 2015: Der Konflikt um Stuttgart 21 wird andauern, weil das Projekt auf Täuschungen und politischem Irrglauben und Machtgehabe gebaut ist und nicht auf Vernunft, Realität und natürlichen Gegebenheiten. Mit dem Verschwinden der
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ aus der Werbung ist die Sinnhaftigkeit und Planrechtfertigung des Großprojekts sichtbar verloren gegangen. Man mag nicht mehr an eine Fertigstellung glauben, zu groß sind die Ungereimtheiten und Mängel des Projekts. Die Reduzierung des immer noch funktionierenden Kopfbahnhofs (in Leistung und Pünktlichkeit nachgewiesen) auf halbierte Gleiszahl und gefährlichen Haltepunkt bleibt der unheilbare Mangel von S21.

Blog Okt. 2019:
Steffen Siegel in seiner Demorede letzten Montag „Und ewig wächst das Filderchaos – Altes und Neues aus dem Tollhaus vor den Toren Stuttgarts“: „Man fragt sich, was da für Fachleute bei Bahn und Politik und Flughafen beschäftigt sind. Um diese unheilbare Fehlplanung S 21, diesen Schwachsinn auf Schienen zu durchschauen, bedarf es doch eigentlich nur der Grundrechenarten… Was hier gerade auch bei S21 abläuft, ist eine Kriegserklärung an die Filder, an die besten Böden, an das Klima, an eine funktionierende Eisenbahn, ja, eine Kriegserklärung an die Naturwissenschaften und an die Vernunft.“


10 Jahre Ingenieure 22

16 09. 20 22:49
Statement Klaus Gebhard:
„Herzlichen Glückwunsch zu dem grandiosen Gründungseinfall und dem daraus erwachsenen enormen Engagement, das den Bahn-Oberen schon jede Menge Kopfzerbrechen bereitet hat! Was wäre doch alles an Ungeheuerlichem unbemerkt unter den Teppich gekehrt worden, wenn die Adleraugen unserer Ings nicht Tag für Tag und auch so manche Nacht Wacht gehalten hätten!“

Ingenieure 22: „Wie kann so viel ingenieurstechnisches Versagen durch sämtliche Ingenieurshände gelangen, ohne dass dieser Irrsinn auffällt?“


Wahlauftrag nicht erfüllt

15 09. 20 12:20
OB-Kandidat Nopper in der WELT:
Beim Bahnprojekt Stuttgart 21 sei ein Höchstmaß an Bürgerbeteiligung gemacht worden, sagte Nopper. Man sollte das Projekt nun so schnell wie möglich vollenden und seine Chancen nutzen.
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Wie war das noch mit der Bürgerbeteiligung unter CDU-OB Schuster?
Blog vom Juli 2009, die Stimme der Grünen:
67 000 Bürger haben nicht vergessen, dass der vom OB versprochene Bürgerentscheid nicht stattgefunden hat. Sie haben jetzt die Kommunalwahlen genutzt, um das Projekt Stuttgart 21 abzulehnen. Der Wahlauftrag an uns Grüne lautet: "Tut alles, damit der Bahnhof nicht tiefer gelegt wird!"

Aus Noppers „so schnell wie möglich“ wird vermutlich sehr langsam und unmöglich.



Demo heute

14 09. 20 23:45
Dr. Angelika Linckh bei der heutigen Montagsdemo: „Die zu kleine, zu schräge, zu enge, brandgefährliche Bahnhofshaltestelle S21 ist genau wie der BER ein hässliches Denkmal einer grotesk verkehrten Verkehrspolitik…“



"mit Zorn"

13 09. 20 21:42

Rede Prof.Dr.Ostertag heute vor 10 Jahren: „…damals Bomben, heute Bagger“…“alternativlos, unumkehrbar: die Sprache der Diktatoren“…
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Kein Schnee von gestern! Das glänzend gefilmte Video von Walter Steiger zeigt die damalige Protestsituation mit Baggerabriss der Nordfassade und Schwenks über das Volk. Sehr lohnend! In seiner Rede sagte er schon damals Kosten von 10 Mrd voraus.



Laiin und Fachfrau

12 09. 20 22:23
Aktuell von einem engagierten Stuttgarter:
„So bleibt nur der Dauergrimm und -zorn über S21. Im Sommer vor 10 Jahren....! Wie optimistisch waren wir, war ich, und wie grenzenlos naiv, dies Immobilienprojekt stoppen zu können. Hieß es früher mal im Landtag "mir brauchet koi Kunscht, mir brauchet Krommbiere", so hat sich dies unser (grüner!) Baubürgermeister leicht gewandelt verinnerlicht: "Mir brauchet koi Bahn nach Zürich, mir brauchet Wohnunge". Und wie mustergültig in Stuttgart gebaut wird, kann der Laie und Fachmann, die Laiin und Fachfrau vor Ort am ehemaligen Hauptzugang der Stadtbücherei wieder anschauen. Der Satz "schlimmer geht nimmer" wurde in Stuttgart erfolgreich außer Kraft gesetzt und läßt für die Rosensteinquartier-Bebauung mehr als das Allerschlimmste befürchten.“



der Solitär (Blog gestern)

11 09. 20 23:31
blauer Dunst (2009)

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Schönes neues Betonien (2019). Blick aus dem Zugfenster.

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Ballons von rechts nach links:
- Wolke 7 (Cloud Nr.7, Hotel und Luxuswohnungen
)
- Einkaufsparadies MILANEO, eines der ECE-Kommerz-Projekte, die sich mehrfach in Deutschland finden.
- Bürohaus
- Stadtbibliothek (der gepriesene „Solitär“ ist inzwischen rundum fast verdeckt)



bestgeplant

10 09. 20 13:55

Schlagzeile in den Stgt. Nachrichten:

Bibliothek verschwindet aus dem Blickfeld

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Werbung auf dem „Schwindel-Plakat“ von 2014
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(„Solitär“, jetzt aus dem Blickfeld verschwunden)



Humor unerwünscht

09 09. 20 23:41
www.swr.de, Schlagzeile:

Standort für S21-Lenk-Denkmal weiter offen.

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Im Oktober könnte das Satire-Denkmal aufgestellt werden, der Platz schien gefunden. Jetzt kommt ein Rückzieher von Seiten der Stadt. Klar, da werden einige Politiker aus Stadt und Land an den Humor-Pranger gestellt und so gibt es starke Gegenkräfte.



an die SPD

08 09. 20 23:56
Aus dem Memory 25 von em. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer

„Heute will die SPD auf Augenhöhe mit den Grünen die Regierung bilden. Grundsätzlich ist gegen „gleiche Augenhöhe“ nichts einzuwenden, weil eine gedeihliche Zusammenarbeit meist nur dann gut werden kann, wenn sich keiner dabei zurück gesetzt fühlen muss. Speziell bei dem Thema Stuttgart 21/Kopfbahnhof 21 sehe ich jedoch die SPD noch nicht auf der gewünschten Augenhöhe. Bekannt ist, dass leider auch heute noch immer viele „Fakten“ von der Befürworterseite des Projektes Stuttgart 21 nicht so dargestellt werden, wie sie tatsächlich sind. Da die SPD von ihrer Führungsspitze trotz der vielen offenkundig gewordenen schwerwiegenden Mängel des Projektes weiterhin als Befürworterpartei positioniert wurde, tritt sie damit ein zweifelhaftes Erbe an. Sie muss, wenn sie auf der Faktenseite nicht vorgeführt werden will, bestrebt sein, dass die Faktenlage bezüglich des Projektes S21/K21 endlich auf eine redliche Grundlage gestellt wird. Hierbei geht es zunächst nicht um Meinungen und Zukunftsversprechungen sondern um die relativ rational zu erfassenden Fakten (Kosten und technische Gegebenheiten).

Warum sehe ich hier besonders die SPD in der Pflicht? Sie hielt sich bisher im Windschatten der Befürworterseite auf. Sie äußerte sich kaum zu den vielen Vorwürfen, welche die Gegner bezüglich der unstimmigen Darstellung der Fakten gegen die Bahn, den Verkehrsminister, den Oberbürgermeister und die CDU/FDP-Regierung und auch gegen Herrn Drexler gemacht haben. Die SPD war auch beim Fakten-Check außen vor. Es ist mir daher unklar, ob insbesondere die Parteispitze ihre Sicht auf die Faktenlage den heutigen Erkenntnissen angepasst hat oder ob sie immer noch auf den vielfach widerlegten Faktendarstellungen beharrt. Es gibt ja in der SPD, und das soll hier nicht unerwähnt bleiben, gar nicht so wenige Persönlichkeiten, die sich zum Projekt S21/K21 anders äußern als die offizielle Führung.“

Ich hoffe, dass es den Koalitionären möglich ist, in der nächsten Zeit die Beurteilung der Faktenlage bei S21/K21 auf einen realistischen, ehrlichen Stand zu bringen.



Fehlentscheidung?

07 09. 20 15:48
23. Gast-Memory Egon Hopfenzitz, 10.4.2011

Sehr geehrter Herr Nils Schmid,

als ehemaliger Leiter des Stuttgarter Hauptbahnhofs ist mir völlig klar, daß mit Realisierung von Stuttgart 21 die Landeshauptstadt Stuttgart einen nicht mehr erweiterungs- und zukunftsunfähigen Vorstadtbahnhof erhalten wird. Sein Spiegelbild wird der Cannstatter Bahnhof mit 8 Gleisen sein. Warum Sie und Ihre Partei bereit sind, für diesen Unsinn auch noch 4,1 Mrd. € zu bezahlen, werde ich nie und nimmer begreifen. Daß OB Gönner und Herr Drexler für S 21 votieren ist bekannt. Sie aber werden die Folgen dieses Schwabenstreiches noch erleben können und müssen. Jeder "gelernte Eisenbahner" wird diesen Kleinbahnhof und vor allem die unmöglichen betrieblichen Schwachstellen der beiden Flughafenbahnhöfe ablehnen müssen.

Allein Schlagworte wie "Zukunftsfähigkeit", "abgehängt von der Hochgeschwindigkeits-magistrale", Wirtschaftswachstum" können die Zustimmung zu diesem, die Stadt und Ihre Einwohner über Jahre hinweg zerstörenden Projekt nicht begründen.


Ganzes
Memory 23 hier.
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Sachkundige Warnungen für die SPD gab es genug. Sie greift aktuell immer wieder Min. Hermann an mit seiner Behauptung, S21 sei eine „Fehlentscheidung“ gewesen. Der SPD verbliebenes Argument ist die (rechtlich ungültige) Volksabstimmung. Das ist höchstens ein politisches Argument und kein sachliches.



ohne Datum, 2011?

06 09. 20 23:03

Siegfried Busch Königsberger Str. 23 72116 Mössingen Tel. 07473-6772 post@siegfried-busch.de - http://www.siegfried-busch.de

Herrn Dr. Nils Schmid, SPD-Vorsitzender Landttag Baden-Württemberg

Offener Brief - Memory 22


(„Memory“ ist ein bekanntes Kinder- und Gesellschaftsspiel. Es geht dabei um „aufdecken und merken“. Bemerken und aufdecken nämlich, was von den Planern und Befürwortern bei S 21 verschwiegen, geschönt oder falsch dargestellt wird.)


Sehr geehrter Herr Dr. Schmid,

Sie lassen durch Ihr Büro auf eine „sehr gute Übersicht“ verweisen „über die Gründe, die für S21 sprechen.“
http://www.spd.landtag-bw.de/cgi-sub/fetch.php?id=412 Diese Übersicht fängt oben mit Lügenbildern (Bahnhofsbild mit Großbäumen auf dem Betondach) an und hört mit einem Lügenbild auf: vor dem „Grünen Licht“ steht noch der Stresstest und Widerstand der Bevölkerung. Dazwischen viele, viele Falschbehauptungen.

Es ist mir völlig unverständlich, warum die SPD keinen sofortigen Baustopp fordert und warum sie riskiert, mit dem „L-Wort“ bedacht zu werden.

Stuttgart 21 gegen einen Großteil der Bürgerschaft in Stadt und Land durchzudrücken, ist ein kapitaler Fehler vor allem deshalb, weil es ein kropfunnötiges und darüber hinaus schädliches Projekt für den Bahnverkehr der Zukunft ist.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Siegfried Busch
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Der angegebene Link ist nicht mehr aktiv, aber auf der aktuellen
SPD-Website findet sich viel zu Stuttgart 21, nur keine Liste mehr „über die Gründe, die für S21 sprechen.“ Dafür Angriffe auf Min. Hermann und dessen Behauptung, Stuttgart 21 sei eine „Fehlinvestition“. Der Rückzug auf die (ungültige) Volksabstimmung ist eine schwache Position der Befürwortung von S21.



Liebe Trauergemeinde!

05 09. 20 23:44

Eckart Schäffer an Gerhard Raff:
„Die Anrede ist schon berechtigt, denn sie kündet von der Zeit, als Stuttgart noch einen bestens funktionierenden Hauptbahnhof hatte, den unverantwortliche Mandatsträger aller Couleurs zum Einkaufsstadel verkommen ließen, als wir auch noch einen Schlosspark hatten (bis nach Cannstatt,  trotz Schillerstraße)
und Alles nun beerdigen müssen. Auch weil diese Beerdigung und Stadtzerstörung nun, schon nach Jahrzehnten gerechnet, nicht abzusehen ist.

Anbei ein kleines Traktat in Versen, das aber, infolge oder wegen langer Krankheit, leider viel zu milde ausgefallen ist.


Stuttgarter Denkmalpflege

Wusstest du, dass das Denkmalamt,
(Sich einst in der Villa Gemmingen befand),
Vom Teufel aus der Stadt verbannt,
Auf dass man künftig freie Hand
Zum Abbruch hat beim (Denkmal-) Bestand?

So konnt‘ man beim Bahnhofwettbewerb
Skrupellos Paul Bonatz‘ Werk
Hin zum Abbruch manövrieren,
Ohn‘ sich dabei auch zu genieren.

Dass Stuttgart eine Stadt im Tal
Vergisst der Planer in dem Fall,
Und gräbt bis untern Nesenbach,
Als Geologe ist er schwach!

(Das ganze Gedicht mit 20 Strophen
hier lesen.)


Zeitbilanz (21)

04 09. 20 22:16
SWR, Schlagzeile heute

ZUSAMMENHANG MIT S21-BAUARBEITEN

Ab Montag wird die Stuttgarter Stadtbahn zwischen den Haltestellen Charlottenplatz und Neckartor unterbrochen. Fahrgäste müssen mehr Zeit einplanen. Grund ist die neue Haltestelle Staatsgalerie.
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Der Hochgeschwindigkeit mit sehr bescheidenen Fahrzeitgewinnen stehen die riesigen Zeitverluste durch die überlange Bauzeit gegenüber und die Zeitbilanz wird zu Ungunsten des Projekts Stuttgart-Ulm immer schlechter.



fehlt: Stolz, Blockabstimmungen, Unwissen

03 09. 20 21:48

Peter Grohmann in seiner Rede auf der letzten Demo am Montag:
„…der Großteil des Denkmals ist zerstört, verstümmelt, zertrampelt von Dummheit, Profitgier und Fehlplanung.“



SPD auf der falschen Seite
02 09. 20 22:51
Kontext-Wochenzeitung zur SPD und deren Fehlentscheidung vor der Volksabstimmung:
"Im sonst so toleranten, friedlichen Stuttgart sind starre Fronten entstanden. Auf der einen Seite alle, die Stuttgart 21 unterstützt, vorbereitet, geplant und propagiert haben, die darauf pochen, dass nun ausgeführt wird, was mühsam über viele Jahre juristisch korrekt in den zuständigen Gremien beschlossen wurde", und auf der anderen "Zehntausende engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit großer Entschlossenheit und Hartnäckigkeit dieses Großprojekt verhindern wollen, die argumentieren, dass seit den entscheidenden Beschlüssen neue Gutachten und neue Erkenntnisse 'Stuttgart 21' als riesige Fehlinvestition erscheinen lassen." Die SPD hätte sich nur auf die richtige dieser beiden Seiten stellen müssen.




Kopfbahnhof-21.de
01 09. 20 22:03

STUTTGART 21 IST NICHT REALISIERBAR!
DESHALB: UMSTIEG 21



Retro (
Blog vom 20.04.2010)
31 08. 20 23:37

Mein Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung (als es solche noch in der Onlineausgabe gab) zum Bericht über die Demo gestern:

„Herr Conradi hat recht: Stuttgart 21 ist „...nach den Maßstäben der repräsentativen, parlamentarischen Demokratie ordnungsgemäß zustande gekommen". Allerdings nicht in geheimer, dem eigenen Urteil und Gewissen unterworfener Abstimmung, sondern in Blockabstimmungen, und so waren auch die Zweifler und Gegner des Projekts zur Zustimmung genötigt. Einstimmige Beschlüsse von CDU, SPD, FDP und Freien Wählern zu einem so umstrittenen Projekt sind verdächtig und nur formal "demokratisch". Sie repräsentieren nicht die tatsächlichen Mehrheiten in der Bevölkerung, wie sich sehr deutlich aus allen qualifizierten Umfragen ergeben hat.

Die Beschlüsse erfolgten zudem unter ganz anderen Voraussetzungen, es waren kaum Themen wie Risiko durch Anhydrid, Schlossgartenvernichtung und Finanznot im Blick. Die „Parkerweiterung“, „Mehr Grün“ und "Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz" erweisen sich heute als gezinkte Karten.

Die „Jahrhunderchance“ für Stuttgart ist auch mit dem Erhalt des Kopfbahnhofs gegeben, denn 85% der Flächen sind jetzt schon frei oder können frei gemacht werden. Das war damals wenig bekannt oder wurde verschwiegen, um das Projekt durchzudrücken.

Die "
21 guten Gründe für Stuttgart 21" sind inzwischen nicht nur von gestern, sondern sie sind bei genauerer Betrachtung fragwürdig, halbwahr oder falsch.


Anmerkung: die letzten 3 Tage war keine Möglichkeit, den täglichen Blog einzustellen.


Cécile

30 08. 20 01:01
Notiz Walter Steiger:
30. August 2010 - heute vor 10 Jahren…
Morgens um 9:45 Uhr … Spektakuläre Besetzung des Abrissbaggers durch Cécile ("Das Eichhörnchen") Lecomte und andere ROBIN-WOOD-Aktivisten:
https://youtu.be/R-UMPc8uBEQ



Fildertunnel, Sicherheit
29 08. 20 22:56
Zum Todestunnel, Diskussion:
„Lieber Herr „Enam“, wie kommen Sie nur dazu, den Fildertunnel als „einen der brandschutztechnisch sichersten langen Tunnel“ zu bezeichnen?! – Sieht man sich die für die Sicherheit bedeutsamen Parameter an und vergleicht mit anderen neueren Eisenbahntunnels in Europa, so stellt man fest: Die S21-Tunnel sind die einzigen, die sich in allen Punkten am unteren Rand des gerade noch Erlaubten bewegen, und nirgends haben sie positive Spitzenwerte. So hat kein anderer Tunnel Steigungen von bis zu 25 ‰, und kein anderer hat Fluchtwegbreiten von nur 90 cm…“



10 Jahre Parkgebet

28 08. 20 20:21
Gestern im Schlossgarten, wie immer in Nähe der Lusthaus-Ruine, ein treues Häuflein der Unentwegten bei Gesang, Ansprache und Gebet. Ich spielte beim „Parkblech“ mit meiner kleinen Schalmei. „Verzage nicht, du Häuflein klein!“ Das Projekt wird schließlich an seinen unheilbaren Mängeln (Blog gestern) scheitern.

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In
diesem Blog steht seit 01.09.2009 täglich eine

• Information,
• Glosse,
• Satire,
• Karikatur,
• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21 bzw. Argument
für den Erhalt des Kopfbahnhofs.
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per Eingschreiben mit Rückschein (5)
27 08. 20 22:46

Jobst Knoblauch, Hexenwegle 9, 78234 Engen; Tel. 07733 8627 Engen, den 22.08.2020

Einschreiben – Rückschein

An die Mitglieder des Landtags von Baden-Württemberg

K A T E G O R I S C H E R I M P E R A T I V

Mein kategorischer Imperativ lautet:
Politisches Wollen darf nur dann in staatliches Handeln umgesetzt werden, wenn es der Allgemeinheit nützt.

Das ist bei dem von Ihrer Partei favorisierten Projekt Stuttgart 21 absolut nicht der Fall:

  • Ihr Handeln schadet der Allgemeinheit über die gesamte Laufzeit von 100 Jahren immens.
Dazu einige Beispiele:
* Unbeherrschbarer Brandschutz: Todesfalle für Hunderte Bahnreisende in den 60 km gebauten und den weiteren 60 km geplanten Tunnel sowie der unterirdischen Haltestelle
* Andauerndes, baubedingtes Gefahrenpotential durch unbeabsichtigt wegrollende Züge während des Umsteigens der Fahrgäste aufgrund der gefährlich starken Gleisneigung (6 m Höhe auf 400 m Länge) in der schrägen Tiefhaltestelle
* Überhöhte Feinstaubbelastung in der unterirdischen Tiefhaltestelle: Die Wolke aus dem Abrieb von Eisen und heißen Bremsbacken wird von jedem einfahrenden Zug aus den Tunnel in die Halle hineingeschoben. * Erwiesener, irreparabler Leistungsrückbau
* Kein integraler Taktfahrplan möglich
* Im Verhältnis zum Effekt übertrieben ausufernde Kosten egen möglicher Reparaturen in den Tunnel, die durch den quellfähigen Gipskeuper beschädigt werden.
* Automatisch geflutete Bahnsteighalle bei extremen Hochwasserlagen, damit die Halle insgesamt wegen des erhöhten Grundwasserspiegels nicht aufschwimmt.

Von vernunft-begabten Menschen erwartet man, dass sie umkehren, wenn man ihnen durch unwiderlegbare Fakten beweist, dass der Weg, den sie eingeschlagen haben, ins absolute Desaster führt. Deswegen: Baustopp jetzt und das bisher Erreichte kostengünstig und sinnvoll umnutzen.

Mit freundlichen Grüßen
(Jobst Knoblauch)


Heute vor zehn Jahren

25 08. 20 10:10
Parkschützerin Louisiana:
„Der erste Baggerbiss am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Ich saß zuhause ungläubig vor dem PC und sah die Bilder, die die Flügel-TV-Kamera übertrug. Ich konnte es nicht glauben.
Dann bin ich nach Stuttgart gefahren. Von dem Tag an änderte sich mein Leben.“
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An diesem Tag gab ich mein
CDU-Parteibuch zurück. Blog vom 10.8.2010:
… „Einer Partei, die so starr geworden ist, dass sie sich bei neuen und erdrückenden Argumenten gegen Stuttgart 21 nicht besinnen und gefasste Beschlüsse revidieren kann, kann ich nicht mehr vertrauen.“…
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Retro Prinzip Stuttgart 21

24 08. 20 22:16
Blog vom 7.6.13 :
  • Größenwahn statt Bürgerinteressen
  • Fakten werden manipuliert
  • mit kleinen Kosten einsteigen, Fakten schaffen und dann den Steuerzahler zur Kasse bitten
  • Wirtschafts- und Bankeninteressen vor Gemeinwohl
  • Lug und Trug in der Propaganda, Lügen-Visualisierungen
  • pseudodemokratisches Durchdrücken in den Parlamenten mit falschen Vorgaben und Nötigung freier Gewissensentscheidung durch Blockabstimmungen
  • polizeiliche Gewalt bei friedlichen Demonstrationen
  • politikhörige Justiz mit unangemessen scharfer Verfolgung bei Bagatellen, Verdrehung des Begriffs „Gewalt“ bei Blockaden



Bauzaun-Doku 2010

23 08. 20 23:07

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Schmeichelworte verkehrt seit 18.8.2020

22 08. 20 23:06

  • fundamentale Fehlplanung

  • grundsätzliche Fehler von S21

  • „Tief“-Bahnhof eine Art Staudamm

  • Überschwemmung großer Innenstadtbereiche

  • Stuttgarter Flughafen weiteres Wachstum

  • hoher Luftwiderstand in Tunnels

  • der Elefant im Wohnzimmer

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Es gibt inzwische weit über 400 kritischen Worte zu Stuttgart 21, bestimmt erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt, ich suche noch das nötige Werkzeug in „Numbers“. Kann mir jemand einen Tipp geben?



Traumzug 2020

21 08. 20 23:03
Aus einer SMS heute von einer Bahnfahrt Tübingen - Stuttgart:
„Bin gerade in einem Uraltzug ( hat noch Klospülung zu den Gleisen) unterwegs.“

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per Einschreiben mit Rückschein...(3)

20 08. 20 14:04
…schreibt Jobst Knoblauch wieder einmal an die Volksvertreter:
Vernunft-begabte Menschen sollten umkehren, wenn man ihnen durch unwiderlegbare Fakten beweist, dass der Weg, den sie eingeschlagen haben, ins absolute Desaster führt.
_______________________________________________________________________
Aus Richard Wagner, Die „Meistersingern von Nürnberg“, 2.
Akt, 2. Szene:
Pogner
„Will einer Selt’nes wagen,
was ließ’ er sich dann sagen?
…..
Doch war’s vielleicht auch – Eitelkeit?“

Auch bei unseren eigentlich gescheiten Politikern ist bei Stuttgart 21 „Eitelkeit“ im Spiel, Furcht vor Gesichtsverlust. Es ist der „alte Adam“, bei dem die Vernunft oft unterliegt. So scheint das „absolute Desaster“ unausweichlich, wenn nicht andere politischen Kräfte das Schlimmste verhindern oder die Natur sich wehrt… z.B. mit Wasser.



per Einschreiben mit Rückschein...(2)

19 08. 20 22:22

…schreibt Jobst Knoblauch wieder einmal an die Volksvertreter:

Mein kategorischer Imperativ lautet:
Politisches Wollen darf nur dann in staatliches Handeln umgesetzt werden, wenn es der Allgemeinheit nützt.
__
_____________________________________
Stuttgart 21
schadet der Allgemeinheit immens für die vorgesehene Laufzeit von 100 Jahren.



per Einschreiben mit Rückschein...(1)

18 08. 20 22:29
…schreibt Jobst Knoblauch wieder einmal an die Volksvertreter:
„Mit Ihrer bis an den heutigen Tag gelegten Halsstarrigkeit, Borniertheit, Scheuklappenmentalität, Dummheit … stehen Sie im krassen Gegensatz zum Volk der Tüftler und Denker und werden wegen Ihres kläglichen Versagens im Umgang mit dem Projekt Stuttgart 21 bei späteren Generationen nur ratloses, ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen. Das Projekt Stuttgart 21 ist leider keine Lachnummer: Der Schaden, den Sie damit anrichten, ist viel zu groß, und die Risiken, die mit S21 verbunden sind, sind viel zu ernst, weil lebensgefährlich.“ __________________________________________________
Lieber Jobst, danke für Deinen Offenen Brief an CDU, SPD und FDP. Statt „Dummheit“ würde ich „Machtgier“ schreiben.



Schmeichelworte verkehrt seit 15.8.2020

17 08. 20 06:25

  • Obertürkheimer U-Boot-Tunnel

  • professionelle Betrüger

  • Tunnelmisere

  • Häuser im Stuttgarter Stadtgebiet abgerissen

  • fortschreitende s21-Demenz

  • all die S21-Verbrechen

  • ungeheuerliche Verschlechterung

___________________________________

Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele lobende Worte. Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber und Befürworter sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.
Weit über 400 an kritischen Worten (Schmeichelworte verkehrt) zum Projekt Stuttgart 21 gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft.
Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



Mahnwache
16 08. 20 22:34

Peter Müller bei der gestrigen Eröffnung der Mahnwache (Bericht i.d. Stuttgarter Zeitung) über die parteiische Stuttgarter Presse:
„Ein wahres Meisterstück aber gelang der Stuttgarter Zeitung im Januar 2012. Als am 13. Januar 2012 ab 3 Uhr morgens die „Straße am Schlossgarten“ entlang des Südflügels von starken Polizeikräften aus mehreren Bundesländern geräumt wurde, konnte man den Ablauf der Räumung mitsamt der Anzahl verletzter Polizisten und Demonstranten bereits am 12. Januar gegen 23 Uhr in der gedruckten Ausgabe der Stuttgarter Zeitung vom 13. Januar lesen, also mindestens 4 Stunden vor Beginn des Polizeieinsatzes.“
Schlusswort:
„Am schönsten allerdings wäre es, wenn wir die Schließung der Mahnwache feiern könnten, weil das Projekt begraben wird.“



Antwort längst bekannt!

15 08. 20 19:51
Vorschau „Eisenbahromantik“:

„Kann die Deutsche Bahn den von der Politik versprochenen, deutschlandweit abgestimmten Taktfahrplan umsetzen? Oder sind die Weichen beim künftigen Stuttgarter Bahnknoten falsch gestellt? Der SWR Schwerpunkt „Welche Bahn wollen wir? Von Stuttgart 21 bis zum Deutschlandtakt“ am 30. September 2020 im SWR Fernsehen, im Kulturprogramm SWR2 und in der ARD Mediathek.“
_________________________________________-
Die Antwort ist längst bekannt: Natürlich kann Stuttgart 21 den „deutschlandweit abgestimmten Taktfahrplan“ nicht ordentlich bewältigen, auch nicht mit zusätzlichen 60km Tunnel (!) und einem zusätzlichen unterirdischen (!) Kopfbahnhof… Der Stuttgart 21- Murks ist unheilbar.



Schmeichelworte verkehrt seit 11.8.2020

14 08. 20 23:13
missratenes Stuttgarter Großprojekt
Willkür und Unvernunft
Infolücken
Halb- und Unwahrheiten
destruktiv
nutzlos
nur Nachteile


Retro zu Blockabstimmungen

13 08. 20 23:09
Blog 7.1215
CDU-Mappus und SPD-Schmiedel waren die „Führer“ Ihrer Parteien und die Abgeordneten mussten folgen, so kamen immer die ominösen „75 Prozent“ für Stuttgart 21 zusammen. „Führer befiehl, wir folgen dir!“ war der unselige Refrain eines Lieds im Dritten Reich.
Die Bevölkerung war bis zur Volksabstimmung in allen Umfragen mehrheitlich gegen Stuttgart 21 und so auch z.B. die Parteibasis der SPD:
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Die Mitgliederbefragung (Veröffentlicht am 30.09.2010) zu einem möglichen Baustopp von Stuttgart 21 ergab folgendes Ergebnis:
Abgegebene Stimmen 483 Wahlbeteiligung: 40,7%
Davon stimmten 68,1% für einen Baustopp.
Für die geplanten Ausführung von S21 stimmten 30,6%.
1,3% Enthielten sich der Stimme.



war einmal

12 08. 20 22:40
Im Kontext-Bericht zum Bauzaun:

Dann kurz vor Stuttgart blieb der Zug im Tunnel stecken. Erst nach drei Stunden kam ein Ersatzzug, nachdem mehrere Versuche gescheitert waren, den defekten ICE wieder in Fahrt zu bringen. Was würde den Bahnkunden erst erwarten, wenn Stuttgart auf rund 60 Kilometern im Rahmen von Stuttgart 21 untertunnelt wäre?“
_______________________________________
„Rund 60 Kilometer“, das war einmal. Es sollen inzwischen mehr als 100 Kilometer werden. Viel Strecke zum „im Tunnel stecken“ bleiben!



heute vor 11 Jahren

11 08. 20 22:57

Der Nordflügel stand noch, davor ein endloser Bauzaun. Darauf hunderte Papiere gegen S21 von der (damaligen) Mehrheit der Bevölkerung. Eindrucksvolles schwarz/weiß-Video von Walter Steiger, nicht gelistet.



Schmeichelworte verkehrt seit 30.7.2020

10 08. 20 23:20

Schmeichelworte

  • Verbohrtheit der Befürworter
  • s21-Hütchenspieler
  • negative Zeitbilanz
  • größter technisch-politischer Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte


Zeitbilanz (20)
09 08. 20 17:31

Stuttgarter Zeitung: Nichts wie Ärger und Zeitverluste für Radfahrer und Landwirte wegen Bauarbeiten für Stuttgart 21. Zeitbilanz.



endlich mal wieder...

08 08. 20 09:14
…ein neues Schmeichelwort pro Stuttgart 21:
ein moderner, praktischer unterirdischer Bahnhof“
so
Thomas Schmid in der WELT. Die Kopfbahnhofbefürworter werden kräftig geschmäht:

"Vor Jahren taten sich in Stuttgart Grüne, Ökologen, Ornithologen, Linksradikale, Querulanten, geltungssüchtige Schauspieler und das halbe Bürgertum der Stadt zusammen, um einen modernen, praktischen unterirdischen Bahnhof zu verhindern und den hässlichen alten Bahnhof inmitten der hässlichen Schwabenmetropole wie ein Weltkulturerbe zu erhalten. Auch das war schon Privatprotest: Alles soll so bleiben, wie es ist. Unschwer zu erkennen, dass hier keine progressive Kraft, sondern viel Angst vor Veränderung am Werk war.“



Schwindelbilder

07 08. 20 10:19

Bei den Stuttgarter Montagsdemos wurden Teilnehmerzahlen oft heruntergeschwindelt, so auch bei der Großdemo gegen die Coronapolitik am 1. August in Berlin. Eine akribische Doku (8 Min.) entlarvt das Hauptfoto der Mainstream-Berichterstattung als „Schwindelbild“, zwei Stunden vor Demobeginn aufgenommen.
Auch das monumentale Werbebild zu S 21 wird im Stuttgarter Rathaus immer noch gezeigt, obwohl es in meinem
Vortrag „Schöne Stadt“ als grotesk-falsche Propaganda beschrieben worden ist.



Blick zurück

06 08. 20 23:40

Kontext aktuell: Zehn Jahre Protestsommer gegen Stuttgart 21: Am 16. August 2010 stand der damalige Grünen-Fraktionsvorsitzende Winfried Kretschmann auf der Bühne der Montagsdemo, zum ersten und letzten Mal. Von Käse, der gegessen sei, sprach der spätere Ministerpräsident da noch nicht, wohl aber von Wahrheit und Mehrheit, vom Tricksen und Täuschen und dem "fürchterlichen" Begriff "alternativlos".
Mein Votum im Einspieler bei 2+Leif Minute 0:20 (2010): „Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..."
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Mit „Umstieg21“ ist eine aktuelle Alternative ausgearbeitet! ____________________________________________________
DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“



falsch und schädlich

05 08. 20 22:28
Meinung: „Bei allen wichtigen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte, die sich im Nachhinein wenigstens aus Sicht normaler Bürger als falsch oder schädlich herausstellten – und das war die Mehrzahl –, saßen Medien und Wissenschaft weitgehend mit im Boot der Politik.“
_________________________________
Medien: die Stuttgarter Zeitung
Wissenschaft: das verkehrswissenschaftliche Institut/Uni Stuttgart
Das Boot der Politik, CDU, SPD, FDP
zu den „Tätern“ einige Namen

  • Stefan Mappus

  • Peter Hauk

  • Wolfgang Schäuble

  • Dr. Wolfgang Schuster

  • Wolfgang Drexler

  • Georg Brunnhuber

  • Michael Donth

  • Angela Merkel

  • Roland Pofalla

  • Claus Schmiedet

  • Tanja Gönner

  • Prof. Dr. Lothar Späth +

  • Dr. Erwin Teufel

  • Dr. Manfred Rommel+

  • Dr. Joachim Gauck

  • Thomas Bopp

  • Bernhard Bauer



nicht vergessen!

04 08. 20 12:27
Aus einer aktuellen E-Mail:

„Der Widerstand zu S21 hat zu keinem Zeitpunkt ohne klare Fakten gehandelt. Zuerst haben wir gegen die sinnlose Zerstörung unseres denkmalgeschützten Bahnhofs protestiert. Dann gegen die Zerstörung unseres wertvollen Grünen Lunge, dem mittleren Schlossgarten. Die ersten Bäume sind am Ende des schwarzen Donnerstags ohne Genehmigung! gefällt worden. Weitere Rechtsbrüche haben wir kontinuierlich aufgedeckt…“



Schmeichelworte verkehrt seit 29.7.2020

03 08. 20 18:24

  • sinnloses Bauvorhaben

  • in jeder Hinsicht unzulängliche, dafür aber sündhaft teure Lösung

  • phantastische Fehlplanung

  • Verschlechterungen und Versagen als Erfolge dargestellt

  • fehlmotiviertes Großprojekt

  • desillusionierende System-Enttäuschungen in Sachen S21

  • uferlos gewordener Systemfrust

  • Risiken durch den Tunnelbau

  • ungelöste Brandschutzfragen

  • De-facto-Rückbau der Infrastruktur

Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (12)
02 08. 20 19:35
Haupthalle Bonatz-Bahnhof vorgestern um 16:09 Uhr

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negatives Füllhorn

01 08. 20 06:09

Aus der Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse auf der 522. Montagsdemo am 27.7.2020:
„Der Deutschland-Takt droht zu einem Füllhorn für neue Groß- und Megaprojekte zu werden.“
________________________________________
Bis die zusätzlichen rund 40 Km Tunnels wg. Stuttgart 21-Funktion geplant und gebaut sind, kommt neues Unglück auf Bürgerschaft und Bahnkundschaft zu. Die Erfahrung zeigt drastisch: die Bahn kann’s nicht! Dafür stehen Namen wie Mehdorn, Grube und Pofalla.


Parteienzweck
31 07. 20 21:47
Zitat Ernst Petek:
„PARTEIEN sind Interessengruppen, die gegründet sind um ihren Gründern Vorteile zu verschaffen.“
____________________________________________
S.B.: Den Parteien und ihren Abgeordneten geht es zuerst um Machtgewinn oder Machterhalt, nicht um das Gemeinwohl. Lehrbeispiel ist der Wahnsinn Stuttgart 21.


zählebig
30 07. 20 21:46
Dossier Kontext-Wochenzeitung:
„Wohl kaum ein Thema ist in der Landeshauptstadt so kontrovers wie Stuttgart 21, wovon nicht nur die zählebige Protestbewegung gegen das Projekt zeugt.“



gleich null

29 07. 20 04:14
Walter Sittler
heute in Kontext-Wochenzeitung:

„Gehört wurden die Argumente gegen das Projekt, die sich inzwischen alle ausnahmslos als wahr herausgestellt haben, von den Verantwortlichen nämlich nicht. Im Gegenteil: Mit Verunglimpfungen und Beschimpfungen von deren Seite sollte "Ruhe" hergestellt werden, das alles garniert mit Werbesprüchen zur glorreichen Zukunft des Bauwerks, deren Realitätsgehalt gleich Null war.“
____________________________________________

Vorspann zu den „Werbesprüchen“
Schmeichelworte zu S 21:

Seit Herbst 2018 sind „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ zusammen getragen und immer wieder ergänzt worden. Die Quellen sind Presseberichte, Websites, Demos, Flyer,, E-Mails u.a.

Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zur fragwürdigen Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele kernige Worte.
Aber die meisten Schmeichelworte der Projektbetreiber sind schon lange zu Lachnummern geworden und haben sich überholt oder ins Gegenteil verkehrt.



Schmeichelworte verkehrt

28 07. 20 09:13
Aus der gestrigen Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse

  • irrer Immobilien-Fetisch

  • Auge des S21-Fehlplanungs-Taifuns

  • kein Ende der Tragi-Posse

  • Absurdistan

  • durch und durch fehlgeplantes und vermurkstes Projekt

  • Stuttgart 21 ist auf der ganzen Linie gescheitert

  • selbstverschuldetes Planungsdesaster

  • Gäubahn-Flughafen-Murks

  • die Mutter aller unterirdischen Schildbürger-Pyramiden



's ist halt der alte Wahn
(Wagner, Meistersinger)
27 07. 20 23:02

Deutschland-Takt – im Tunnel versackt, Gäubahn-Murks vor neuer Wende, Wahn in Stuttgart nimmt kein Ende.

Titel der Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse heute auf der 522. Montagsdemo am 27.7.2020



Privatmeinung?
26 07. 20 22:48
22.7. Marktplatz, Foto Wolfgang Rüter

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Schmeichelworte verkehrt seit 22.7.2020

25 07. 20 19:41

  • eisenbahnhistorische Lachplatte

  • politisch motivierte Fehlplanung

  • Unehrlichkeit der Politik

  • s21 ist garantiert bestgeplanter Murks in jedem Detail und in jeder Variante.

  • Debakel an der Baustelle des Tiefbahnhofs

  • endgültiges Wahnsinnsprojekt

  • Unsinnsbahnhof

  • mutwillige Zertrümmerung


P
oster aktuell
24 07. 20 23:23
vorgestern Marktplatz Demo-Poster C.D., Foto S.B.

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Immo first, Bahn second

23 07. 20 16:53

Schlagzeile StN:
Stuttgarts Baubürgermeister Peter Pätzold verteidigt die von der Stadt gekauften Flächen hinterm Hauptbahnhof mit Zähnen und Klauen gegen von außen formulierte Begehrlichkeiten.

__________________________________________
Die „Begehrlichkeiten“ sind der Erhalt der Gäubahn-Panoramastrecke bis zum Bahnhof. Pätzold sinngemäß (nach Protokoll Schirrmeister): "Wir wollen Wohnungen bauen. Menschen in der Wohnungs-Notfallkartei wollen nicht nach Zürich fahren, sondern eine bezahlbare Wohnung. Wir wollen weiterhin das Rosensteinquartier entwickeln“.
Mit dem Bauen wird er allerdings bis circa anno 2045 (!) warten müssen (wünsche ein langes Leben) und bis dahin zusehen, wie das Projekt immer mehr scheitert. Tatsächlich wird zwar weiter gebaut, aber S 21 ist bereits deutlich gescheitert, gemessen an den Planungszielen Leistung, Kosten, Bauzeit, Brandschutz, Reisekomfort…



Weiterwerkeln im Planungschaos

22 07. 20 21:40

Zitat und Foto Wolfgang Rüter
„Weil in der Tagesordnung des S21-Ausschusses am heutigen 22. Juli um 14 Uhr im Stuttgarter Rathaus nicht die Folgen (-Abschätzung) der Gäubahnkappung vorgesehen waren und praktisch nur „Ja-Sager-Experten von DB, der SSB ...“ eingeladen waren, hat es eine Spontan-Demonstration auf dem Marktplatz gegeben.“
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Trommler der „Lokomotive“ und der Cappella rebella und dazu ein paar Signale auf meiner Oktavschalmei bei der heutigen Spontandemo auf dem Marktplatz vor dem Rathaus/Sitzungssaal


Schmeichelworte verkehrt seit 11.7.2020

21 07. 20 23:05
bestgeplante Fehlplanung
s21-Nepper
Trostlosigkeit von Stuttgart 21
das betrügerische Murksprojekt
zwanghaft reduzierte Ehrlichkeit
komplettes Planungsversagen


warum nur?

20 07. 20 11:37
Bis jetzt kann ich in der Stuttgarter Mainstream-Presse StZ und StN nichts zu dieser dpa-Meldung finden:

Stuttgart 21: Feier zum Baubeginn für zweite Tunnelröhre“

wohl aber in der SZ München und bei RTL. Warum nicht in Stuttgart? Diese „Feier“ (schon vorbei, war heute 10:30) ist natürlich durch die Meldungen von der verkorksten Planung vergiftet, und da ist die übliche Jubelmeldung (meist unkritisch begleitet) nicht so lustig.


Zeitbilanz (19)

19 07. 20 22:10
Dieses Wochenende wird das Förderband abgebaut:
„Die Stadt teilt folgende Einschränkungen mit: Durch den Abbau- und Transport der Bänder müssen von Donnerstag, 16. Juli, 21 Uhr bis Montag, 20. Juli, 5 Uhr die B14 (Konrad-Adenauer-/Willy-Brandt-Straße) in beiden Fahrtrichtungen sowie die Abfahrt von der B14 (Willy-Brandt-Straße) stadteinwärts gesperrt werden.“
________________________________________________

Vielleicht der verkehrsreichste Platz“Stuttgarts wird tagelang gesperrt.
Die Zeitbilanz von Stuttgart 21 ist schon lang hoffnungslos negativ.


Reisequalität DB, danke!

18 07. 20 22:32
Auf unserer Reise vorgestern von Bad Gastein nach Mössingen Durchsage nach der Grenze: der Zug hält nicht in München Hbf, sondern in München Ost. Wer zum Hauptbahnhof wolle, soll die S-Bahn nehmen. Frage an den Zugbegleiter, wie wir dann von München weiterkämen: „das kommt darauf an, wie schnell sie laufen!“ Mit unseren schweren Koffern, Rücksäcken und Tragtaschen kann das ja heiter werden.

Den Ausstieg in München Ost hatten wir dann verpasst. Der Zugbegleiter: der nächste Halt ist Würzburg! Nach einer Weile die hoffnungsvolle Aussicht, dass der Lokführer versuche, in Pasing zu halten, wenn er an einem Bahnsteig vorbei käme. Hat dann nicht geklappt; die letzte Möglichkeit sei jetzt Augsburg.

Und dann hat der lange EC nur für uns in Augsburg gestoppt, der Zugbegleiter half beim Aussteigen. Wir waren dann sogar eine Stunde früher zu Hause. Danke Deutsche Bahn! Tut gut nach all dem bedrückenden Murks 21.



Reisequalität ÖBB

17 07. 20 22:31

Bahnsteig gestern in Bad Gastein, Einwohnerzahl 4500. In starkem Kontrast zu deutschen Bahnhöfen gibt es keinerlei Werbung, in der sauberen Bahnhofshalle ist ein Fahrkartenschalter, der Zug kommt pünktlich und bleibt so bis zur deutschen Grenze hinter Salzburg. Fortsetzung morgen. Die DB-AG investiert Milliarden in unsinnige Schnellfahrstrecken und Großprojekte wie das fatale Stuttgart 21, anstatt den Bahnkunden eine gute Reisequalität zu bieten.
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ein klares Nein

16 07. 20 15:48

Offener Brief an „Allianz Mobilitätswende Baden-Württemberg“:
Bitte ignoriert nicht den Elefanten im Wohnzimmer!

Ist es nicht viel zu spät, um bei S21 umzusteuern?
Dazu ein klares Nein, denn …Begründung bei
„Zum Blog aktuell“.


Tripelblog
15 07. 20 07:28
Wegen Urlaub heute ein Dreitage-Blog.
Die
Nachrichten überschlagen sich zum in die Welt gesetzten Gäubahntunnel, der die Probleme des Mischverkehrs mit der S-Bahn ab der Rohrer Kurve lösen soll. Fazit von Parkschützer Zapf: „s21 - politisch motivierte bestgeplante Fehlplanung“.



wünsche Erfolg

12 07. 20 17:58
Stuttgart - Hannes Rockenbauch, Oberbürgermeisterkandidat für Stuttgart, macht seinem Ärger über das Projekt Stuttgart 21 Luft. Er werde „als zukünftiger Oberbürgermeister dem S 21-Wahnsinn eine kreative Denkpause verordnen.“ …
_______________________________
Hannes R. mischt die Bewerberrunde kräftig auf und provoziert sachliche Stellungnahmen der anderen Kandidaten. Das wird interessant und unterhaltsam, manche Groteske ist zu erwarten, vor allem von den Befürwortern des unheilbaren Murks, die sich mit dem Mut der Verzweiflung an das verkorkste Projekt klammern.



Suchbild

11 07. 20 12:23
Foto mit einem Güterzug:

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Am gegenüberliegenden Hang unseres Hotelbalkons fahren sehr häufig schwere Güterzüge in beiden Richtungen auf einer Trasse von 1905 (Salzburg-Klagenfurt in Bad Gastein), die durch den Tauerntunnel führt. Fast immer sind zwei schwere rote Loks vorgespannt, es folgen 20 bis 40 Wagen. „Leichte Güterzüge“ gibt es nicht.

Blogeintrag vom 31. Mai 2009, gekürzt und aktuell kommentiert:
SPD: „Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll“
(Aktuelle Themen, Stuttgart 21, - Link nicht mehr aktiv!)

Der Dichter spricht (2):
„Sieh deine Ansichten und sieh: sie sind alt
Erinnere dich, wie gut sie einst waren!
Jetzt betrachte sie nicht mit deinem Herzen, sondern kalt
Und sage: sie sind alt.“ (B. Brecht)
_______________________________________
10.102015: Hallo SPD, habt Ihr nicht mitgekriegt, dass sowohl S21 als auch die Neubaustrecke sich längst als unwirtschaftlich erwiesen haben und nur mit faulen Tricks („leichte Güterzüge“ z.B.) schöngerechnet wurden?
11.7.2020: Die SPD sollte ihre einstige Position zurücknehmen, denn „Stuttgart 21 ist schlecht investiertes Geld und wirtschaftlich sinnlos = unwirtschaftlich“. S21 wurde z.B. mit „leichten Güterzügen“ schöngerechnet.


Schmeichelworte verkehrt seit 2. Juli 2020
10 07. 20 10:44
Eine Unmenge an kritischen Worten (Schmeichelworte verkehrt) zum Projekt Stuttgart 21 gibt es von Verkehrsexperten, Geologen, Ingenieuren, Politikern und der kritischen Bürgerschaft. Seit Herbst 2018 habe ich „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ gesammelt und immer wieder ergänzt. Die Quellen waren Presseberichte, Website K21, Parkschützer, E-Mails u.a.

  • krasse Enthüllungen

  • kapitale Mängel

  • grausame Perversionen

  • bestgeplante Fehlplanung

  • FassOhneBoden-Projekt

  • Problem-Baustelle

  • Sorgenkind

  • verkorkstes Projekt

  • schwarz-rot-grünes Loch

  • gigantischer, sehr teurer 12 km-Tunnel für die Gäubahn

  • auf den Fildern eine unsinnige Fehlplanung nach der anderen

  • eine einzige Fehlplanung

  • aberwitzige Tunnel

  • schmalbrüstiger Stuttgarter Tiefbahnhof

  • systematische Zerstörung des Klimas

  • ergaunerte Baugenehmigung

  • absurde Mischverkehrspläne auf der S-Bahn-Trasse



Planung gescheitert

09 07. 20 20:40
Filderpläne veraltet:
„Und zu den neuen Überlegungen für die Gäubahn sagte Gastel: Neben den absurden Mischverkehrsplänen auf der S-Bahn-Trasse, die bisher verfolgt wurden, müsse nun auch der womöglich für Herbst vorgesehene öffentliche Anhörungstermin zu Genehmigung des Abschnitts 1.3b abgesagt werden.“
____________________________________________
Die politisch mächtigen Befürworter und Realisierer des Fehlprojekts S 21, verbunden mit den wirtschaftlichen Hintermännern, sind wieder in eine Falle geraten. Jetzt wird geplant, den Wahnsinn mit Wahnsinn zu bekämpfen. Das kann nicht gelingen. Die Vernunft gebietet ein HALT, aber
„Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft ganz hinten in der Warteschlange“, Matthias Richling schon Anfang 2010!


Schlagzeilen

08 07. 20 12:10

Stuttgarter Zeitung heute:
Nutzung des Gleisgeländes in Stuttgart
Ergänzungsbahnhof bei S 21? – Kuhn geht auf Distanz Der scheidende OB Fritz Kuhn will dazu Pflöcke einrammen.

OB Kuhn ist würdiger Nachfolger von OB Schuster. Auch dieser hatte vor seinem missglückten Abgang noch Pflöcke eingerammt, um S 21 festzuschreiben, für Stuttgart und den Bahnverkehr eine Katastrophe.
S 21 nicht verhindert zu haben, bleibt jetzt Kuhns „Verdienst“. Aber das Projekt S 21 dürfte sich selbst verhindern, leider mit riesigen Opfern der Bevölkerung und der deutschen Steuerzahler.



Obertürkheim geplagt

07 07. 20 19:19
Der Obermurks Stuttgart 21 wird „finster entschlossen“ weitergebaut, obwohl es unlösbare, unheilbare Probleme damit gibt, die u.a. mit neuen, 12 und 10 km langen Doppeltunnels = 44 km langen Tunnelröhren beseitigt beseitigt werden sollen, andere aber bestehen bleiben. Auch nach Stalingrad ging der Krieg noch über 2 Jahre weiter, denn der „größte Feldherr aller Zeiten“ wollte nicht aufgeben oder mit den Feinden verhandeln. Ist dieser Nazivergleich unstatthaft? Nein und ja. Nicht vergleichbar ist die Dimension des Desasters, aber es geht um das Gesicht wahren, um recht behalten, um Augen zu und durch bei einer aussichtslosen Operation.
Aktuelle Bahninformation zum fortgesetzten Leiden der Baustellen-Anwohner in Obertürkheim bis „Herbst 2020“:

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Die Projektbetreiber bleiben bei ihrer von Anfang an verlogenen Strategie „unumkehrbar“ und „alternativlos“, obwohl sie wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird. Mein Votum im Einspieler bei 2+Leif Minute 0:20 (2010): „Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..." Das Desaster ist sogar schon da, denn das bejubelte „Jahrhundertprojekt“ ist in wesentlichen Vorgaben schon jetzt gescheitert: Leistungsfähigkeit, Bauzeit, Kosten, Brandschutz, Notfallplan S-Bahn u.a.



Schmeichelworte verkehrt seit 1. Juli 020

06 07. 20 20:57

  • krasse Enthüllungen

  • kapitale Mängel

  • grausame Perversionen

  • bestgeplante Fehlplanung

  • FassOhneBoden-Projekt

  • Problem-Baustelle

  • Sorgenkind

  • verkorkstes Projekt

  • schwarz-rot-grünes Loch



Pofalliana

05 07. 20 13:45
Berlin „Die Bahn hält an der angekündigten Fertigstellung des Milliardenbauprojekts “Stuttgart 21” in 2025 fest. “Stand heute geht Stuttgart 21 im Jahr 2025 in Betrieb”, sagte Ronald Pofalla, Bahn-Vorstand für Infrastruktur, der “Bild am Sonntag”. Und auch die Kosten seien inzwischen stabil, so Pofalla: “Wir gehen nach heutigem Stand davon aus, dass wir mit den 8,2 Milliarden Euro auskommen. Im Übrigen wird der Kostenrahmen auch ständig kontrolliert.”
________________________________________
Die Erde ist eine Scheibe. Natürlich weiß Bahnvorstand Pofalla genau, dass s
ein Statement falsch ist.


Brand neu
04 07. 20 22:06
Brief heute an das EBA:
Forderung zur Aufhebung Planfeststellungsbeschluss Stuttgart 21 wegen unlösbarem Brandschutz.
Wird natürlich wieder mit Scheinbegründungen abgelehnt werden, wetten?



neue Sau, die...

03 07. 20 21:29
…durchs Projekt S21 getrieben wird:
„…Allerdings gibt es noch andere Gerüchte, auf Druck der Schweiz soll bei der Gäubahn-Unterbrechung der InterCity von Zürich ab Horb über Tübingen geführt werden, damit wäre die Gäubahn direkt am Flughafen angeschlossen.“ (Quelle)


Gegner hatten recht

02 07. 20 10:57
Blog gestern „Gegner hatten recht“ (MP Kretschmann) im Hinblick auf
- Kosten
- Bauzeit
-
Wirtschaftlichkeit
-Leistungsfähigkeit
-Flughafenplanung
-Wasser im Anhydrit
- Zeitbilanz
- Chaos
- Denkmalschändung
- Parkvernichtung
- Widerstand
u.a.



two statements

01 07. 20 22:39
Heute gelesen/gehört:
Der CDU-Bürgermeister von Filderstadt: Mit dem neuen Tunnel zwischen Rohrer Kurve (Blog vorgestern) und Flughafen seien die Probleme seiner Stadt gelöst.
Dass damit die unheilbaren Probleme von Stuttgart21 aber nicht gelöst sind, konnte er als CDU-Mann aber nicht ansprechen.

MP Kretschmann „…überrascht mit Geständnis zu Stuttgart 21:
Gegner hatten Recht.“
Dass die Kopfbahnhofbefürworter auch sonst recht hatten (Blog morgen) und recht behalten werden beim Desaster Stuttgar t21, so weit konnte er sich aber leider nicht vorwagen.


Schmeichelworte verkehrt seit 29. Juni 2020

30 06. 20 22:31

  • ungeheuerliche Verschlechterung

  • sündhaft teurer Tunnel

  • Projektkosten verschleiert

  • Gleisreduzierung

  • Untauglichkeit der bisherigen Planung

  • Fossil vergangener Zeiten

  • planerische Katastrophe

  • Offenbarungseid



Bankrotterklärung

29 06. 20 22:26
Kontext-Wochenzeitung:
„Auf einmal sind für Stuttgart 21 ein neuer Gäubahntunnel auf den Fildern und zusätzliche Gleise im Norden im Gespräch. Die sollen Probleme lösen, die es ohne das Bahnhofsprojekt gar nicht gäbe. Was nun als Verbesserung verkauft wird, ist nichts anderes als eine Bankrotterklärung.“


Schmeichelworte verkehrt seit 25. Juni 2020

28 06. 20 11:28
  • De-facto-Rückbau der Infrastruktur

  • Jahrhundertloch

  • manipulierte Best-Case-Szenarien

  • s21 ist garantiert bestgeplanter Murks

  • Drecksloch s21

  • der teuerste und der dümmste Blödsinn der Welt

  • 25 Jahre s21-Fehlplanung

  • zahllose Mängel und Fallstricke

  • immenser Vertrauensverlust



Wahnsinn wird mit Wahnsinn bekämpft.

27 06. 20 20:18
Aus der heutigen PM des Aktionsbündnis’:
„Mit den heute bekannt gewordenen Plänen von Bundesverkehrsministerium und CDU, zwischen Flughafen und Rohrer Kurve einen weiteren Tunnel zu bauen, wird de facto eingeräumt, dass nach mehr als 25 Jahren Planung Stuttgart 21 an ganz zentraler Stelle nicht funktionieren würde.  Erneut wird mit milliardenschweren Zusatzmaßnahmen eine „Optimierung“ oder „Verbesserung“ des Projekts versprochen, wo es sich doch nur wieder um einen sündhaft teuren Versuch handelt, noch irgendwie zu retten, was nicht mehr zu retten ist, damit Flughafen- und verkleinerter Hauptbahnhof den zukünftigen Bahnverkehr nicht völlig ausbremsen.“


Mitsen
26 06. 20 20:39
Aus dem aktuellen Protokoll der „Mitsen“
„Dienstagmorgen:
Schillerstraße und Hauptbahnhof insgesamt 6 AktivistInnen.“
___________________________________-
Wer sind die „Mitsen“? Sicher eine sehr aktive Gruppe von Engagierten gegen Stuttgart 21, Senior/Innen.
Worterklärung hoffentlich morgen oder bald.



das Jahrhundertloch

25 06. 20 15:23
Auch 10 Jahre nach dem Baustart 2010 sind die Probleme des Vorhabens, den Stuttgarter Kopfbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umzuwandeln, immens – ob immer neue Kostensteigerungen, Risiken durch den Tunnelbau, ungelöste Brandschutzfragen oder ein De-facto-Rückbau der Infrastruktur (Details).



Schmeichelworte verkehrt seit 21. Juni 2020

24 06. 20 17:22

  • Phantom Rosensteinbebauung

  • Tunnelbahnhofsprojekt stolpert von Desaster zu Desaster

  • blind und ignorant weiter gebaut

  • in jeglicher Hinsicht schlecht

  • Auslaufmodell des Unzeitgemäßen

  • realitätsfremde Digital-Visualisierungen

  • Verkehrs-Engpass

  • enormer Energieverbrauch

  • Wohnungsbau-Offenbarungseid


Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden Duplikate entfernt.


Danke Stuttgart 21!

23 06. 20 11:35

Aus der Rede von Volker Lösch gestern:
„Danke „Stuttgart 21“: du bist ein so ersichtlich desaströses Projekt, dass man an deinem Beispiel die Welt beschreiben kann, die man nicht haben will, die nicht lebenswert, die von Gestern ist. Und du bist als anschauliches Auslaufmodell des Unzeitgemäßen Inspiration für eine andere Gesellschaft, eine lebenswerte Zukunft.
„Stuttgart 21“, we are back on the street, we keep on fighting – and we will win!“



517. Montagsdemo

22 06. 20 23:49
Volker Lösch heute auf dem Stuttgarter Marktplatz:
„…Stuttgart 21 wird blind und ignorant weiter gebaut… ein Projekt in jeglicher Hinsicht schlecht…“



vor 3 Tagen

21 06. 20 21:59
Aus der Rundmail von Werner Sauerborn: „Am Donnerstag leisteten OB Kuhn und Baubürgermeister Pätzold den Offenbarungseid: Erst in der kleinen Runde der Fraktionsvorsitzenden. Am Freitag war es dann die große Schlagzeile: Der Wohnungsbau auf dem S21-Areal, um dessentwillen Stuttgart 21 überhaupt geplant wurde, für den Milliarden-Unkosten, bahnverkehrliche Nachteile und Risiken für Leib und Leben vieler Menschen in Kauf genommen werden („Todestunnel“) – dieser Wohnungsbau wird nicht funktionieren, erweist sich als Schimäre…“


Schmeichelworte verkehrt seit 8. Juni 2020
20 06. 20 11:24

  • zuverlässig wachsender Kostenfresser

  • Kapazitätsreduzierungsprojekt

  • Bodenversiegelung

  • Grottenstation

  • absurdes Pro-S21-Argumentations-gebäude

  • Trugbilder (Rosensteinviertel)

  • Täuschung der Öffentlichkeit

  • letzter Eckpfeiler der S21-Begründung weggebrochen

  • Blamage

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Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



EBA Juni 2020 (7 und Schluss)

19 06. 20 23:19
Aus dem Schreiben des EBA:
Letzte Sätze: „
Die vermutlich in Rede stehende Simulation der Gruner.AG aus dem Jahr 2014 war nicht Gegenstand der Planfeststellung. Fragen hierzu bitte ich z.B. dem Auftraggeber zu stellen.“
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Und warum verschweigt das EBA die Begründung der Planfeststellung?



EBA Juni 2020 (6)

18 06. 20 19:11
Aus dem Schreiben des EBA:
„Zum konkreten Fall:
Die Planung und Ausführung des Projekts „Stuttgart 21" erfolgt auf Grundlage geltender europäischer und nationaler Gesetze sowie der anerkannten Regeln der Technik. Der EBA liegen derzeit keine Informationen vor, die die Wirksamkeit der Anforderungen in Frage stellen.“
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Justinus Kerner: „Preisend mit viel schönen Reden“. Empfehle der EBA die
Websites der S-21-Gegner, nicht angestrengtes Wegsehen a la Vogel Strauß.



EBA Juni 2020 (5)

17 06. 20 17:38
Aus dem Schreiben des EBA:
Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens sind auch die baulichen Anlagen, die für die Selbst- und Fremdrettung, die Brandbekämpfung und die technische Hilfeleistung erforderlich sind. Das EBA entscheidet im Planfeststellungsverfahren über die bauliche Dimensionierung der notwendigen Einrichtungen/ Anlagen. Die fachtechnischen Details bleiben hingegen der Ausführungsplanung vorbehalten, der Vorhabenträger muss dabei die einschlägigen Gesetze und Regelwerke beachten.

Grundlage für die Erstellung der Anlagen bilden die anerkannten Regeln der Technik sowie die Technischen Baubestimmungen. Vor Aufnahme des Betriebes muss der lnfrastrukturbetreiber in eigener Verantwortung jeweils die besonderen örtlichen Bedingungen näher betrachten und gegebenenfalls spezifische betriebliche Regelungen festlegen. Wenn das Gesamtprojekt fertig ist, erteilt das EBA eine lnbetriebnahmegenehmigung. Das Unternehmen muss dafür den erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahme dokumentieren und die gesetzlich geforderten Sicherheitsnachweise vorlegen.
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Im Untertage-System Stuttgart 21 gibt es einen gewaltigen Widerspruch zu den gestellten Anforderungen! Aufgedeckt und dokumentiert bei den
Ingenieuren22 zum Beispiel bei der „Selbst- und Fremdrettung“.


EBA Juni 2020 (4)

16 06. 20 10:50
Aus dem Schreiben des EBA:
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ist die zuständige Planfeststellungsbehörde für die Betriebsanlagen der Eisenbahnen des Bundes. Das EBA plant aber selbst keine Bauvorhaben und führt sie auch nicht durch, sondern es entscheidet auf Antrag des Vorhabenträgers, eines Eisenbahninfrastrukturunternehmens, ob dessen Planungen zulässig sind. Mehr lnformationen finden Sie z.B. unter: https://www.eba.bund.de/DE/Service/FAQ/Planfeststellung/planfeststellung node.html
Im planrechtlichen Verfahren werden alle Betroffenen im gesetzlich vorgesehenen Rahmen eingebunden. So wird etwa geprüft, ob die anerkannten Regeln der Technik sowie die planfeststellungs-relevanten TSI und notifizierten nationalen technischen Vorschriften eingehalten sind… Dabei werden auch unabhängige Sachverständige und Prüfer beteiligt.
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Aha, und wenn die Vorschriften nicht eingehalten werden können, gibt es halt Ausnahmegenehmigungen (z.B. für zu engen Fildertunnel) vom übergeordneten Verkehrsministerium. Aus meinem Leserbrief in der StZ: „
Viel Vernunft ist allerdings bei der Ramsauer-Ausnahmegenehmigung nicht zu entdecken, wohl aber der politische Wille, das Projekt mit aller Macht durchzuziehen.“

Oder die trickreichen Umbenennungen des Vorhabens: Wie Dorfrichter Adam im „zerbrochenen Krug“ (Zitat: „. Ich kann Recht so jetzt, jetzo so erteilen.“) hebelt die Bahn mit ihren Anwälten Drs. Schütz und Kirchberg rechtliche Vorschriften der Landesbauordnung aus: Die Bahnhofshalle sei kein Gebäude, sondern ein „ungeregelter Sonderbau, für welchen Bundesrecht (EBO) anzuwenden ist, also nicht planfeststellungsrelevant. Das erinnert auch an den Winkelzug der Bahn, der Hbf Stuttgart 21 sei kein Bahnhof, sondern ein Haltepunkt, um die ungesetzliche Gleisneigung abzusegnen.
Von wegen „unabhängige Sachverständige“ würden beteiligt! Wurden etwa Frei Otto, Bodack, Hesse, Engelhardt oder die Ingenieure22 „beteiligt“?



EBA Juni 2020 (3)

15 06. 20 21:07
Aus dem Schreiben des EBA:
Die Eisenbahnen des Bundes (z.B. DB Netz AG) planen und bauen Eisenbahntunnel u. a. auf der Grundlage der europäischen Technischen Spezifikation für die Interoperabilität „Sicherheit in Eisenbahntunneln" (TSI SRT) sowie der EBA-Richtlinie „Anforderungen des Brand-und Katastrophenschutzes an den Bau und den Betrieb von Eisenbahntunneln" (Tunnelrichtlinie). In den TSI SRT werden Maßnahmen zur Minimierung spezifischer Tunnelrisiken für die Teilsysteme Infrastruktur, Energie, Fahrzeuge, Zugsteuerung/Zugsicherung und Signalgebung sowie Betrieb festgelegt. In der Tunnelrichtlinie sind Art und Umfang der baulichen und betrieblichen Sicherheitsmaßnahmen beschrieben, die notwendig sind, um in Eisenbahntunneln der Eisenbahnen des Bundes die Selbstrettung der Reisenden und des Eisenbahnpersonals sowie den Einsatz der Rettungsdienste zu ermöglichen. Zeit-und Leistungsvorgaben für die Evakuierung eines Zuges oder für das Erreichen des sicheren Bereiches sind in den Richtlinien zu Eisenbahntunneln nicht enthalten.
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Diese „allgemeinen Erläuterungen“ im Schreiben des EBA an Jobst Knoblauch stammen aus der
Website des EBA. Alles schön und gut, aber der Fildertunnel verstößt eklatant gegen diese Vorgaben, die sichere Entfluchtung ist nicht gewährleistet. Quelle


EBA Juni 2020 (2)

14 06. 20 23:23
Aus dem Schreiben des EBA:
„Nach dem allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) sind die Eisenbahnen uneingeschränkt dafür verantwortlich, ihren Betrieb sicher zu führen. Sie sind unter anderem verpflichtet, die Eisenbahninfrastruktur sicher zu bauen und in betriebssicherem Zustand zu halten. Sie sind auch verpflichtet, an Maßnahmen des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung mitzuwirken. Das Eisenahn-Bundesamt (EBA) überwacht, ob die lnfrastrukturunternehmen beim Bau von Eisenbahnanlagen ihrer gesetzlich verankerten Sicherheitsverantwortung nachkommen und die einschlägigen Gesetze und Regelwerke beachten. Von den Unternehmen fordern kann das EBA indes nur, was der gesetzlich gesteckte Rahmen vorsieht.“
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Was aber ist, wenn die DB Bahn dem Gesetz nicht nachkommt? Die schlechten Gleise führen zu unzähligen Langsamfahrstellen, Loks sind störanfällig, hunderte Brücken sind marode und häufige Ansagen wie „Störungen im Betriebsablauf“ mit Verspätungen die Folge. Ganz offensichtlich „überwacht“ das EBA mangelhaft.



EBA Juni 2020 (1)

13 06. 20 20:59

Antwort vom 28.5. 2020 an Jobst Knoblauch zur „Entfluchtung eines brennenden ICE im Tunnel“:
„Die Planung und Ausführung des Projekts „Stuttgart 21“ erfolgt auf der Grundlage geltender europäischer und nationaler Gesetze sowie der anerkannten Regeln der Technik.
Dem EBA liegen derzeit keine Informationen vor, die die Wirksamkeit der Anforderungen in Frage stellen.
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Ein
Schreiben der Ingenieure22 ging aber bereits am 27.4. 2020 als
EINSCHREIBEN mit RÜCKSCHEIN zuerst an das EBA, „Zentralstelle Bonn, z.Hd. Herrn Hörster + Außenstelle Stuttgart“.



Schnittmengen mit S 21

12 06. 20 22:42
„Dass diese Burschen alles ablehnen, was mir heilig ist, wäre zwar noch nicht so schlimm.

Schlimmer ist schon, wie sie es ablehnen; nämlich ohne es zu kennen.

Aber das Schlimmste ist, dass sie es überhaupt nicht kennen lernen wollen; alles Denken ist ihnen verhasst."

Ödön von Horvath



Aufklärung

11 06. 20 23:10
Die Senior/innen gegen S21 sind unermüdlich aktiv:
„Wisst Ihr eigentlich, dass seit über neun Jahren JEDEN MORGEN, außer sonntags, mindestens eine Seniorin an der Schillerstraße mit dem S21-Schild steht? Dass sie im Anschluss immer Flyer auf dem Querbahnsteig verteilen, dort ebenso vor den Mo-Demos?

Dass sie seit Jahren JEDEN FREITAG, bereits schon weit über 100 mal!, die „Glastischabdeckung“ im Foyer des Rathauses organisieren? Dabei decken sie zwei Stunden lang das ausgestellte S21-Modell mit S21-Bannern ab, diskutieren mit Besuchern und verteilen zum Missvergnügen von OB Kuhn, aber erlaubt, Infomaterial.

Und nicht zuletzt stehen sie regelmäßig donnerstags auf der Fußgängerbrücke über der Neckarstraße und hängen Banner zum Thema Feinstaub und S21 über das Geländer. So sorgen sie täglich dafür, dass unsere Anliegen „auf der Straße“ präsent und für alle sichtbar vertreten werden.“



Retro 09

10 06. 20 21:01
Blog vom 20.02.2009:
Im letzten Amtsblatt 2008 sprach die CDU zum Jahreswechsel: “Die belegbaren Vorteile, die Stuttgart 21 für alle bringt, sind noch intensiver zu vermitteln, damit die Menschen dieses beneidenswerte städtebauliche und ökologische Projekt voller Stolz im Herzen tragen können.“
Die Vermittlungsversuche waren nicht intensiv und sie sind mit dem verkorksten Info-Pavillon gründlich gescheitert.

Im neuen Amtsblatt wird vom „Projekt mit großen Chancen“ von einer CDU-Veranstaltung im Rathaus berichtet. Die Redner und ihre Schwerpunkte:
Dieter Wahl: hiesige Wirtschaft profitiert, Projekt „wichtiger denn je“
Joachim Rudolf: Arbeitsplätze, ökologische Vorteile, verbesserte Zugverbindungen und damit weniger Verkehr
Heinz Schäberle (Spediteur): verbesserte Fahrpläne, besserer Güterverkehr
Werner Klingenberg (Bahn AG): Engpass im europäischen Korridor wird beseitigt, Fahrzeitverkürzung, Alternative K 21 „würde teurer und unkomfortabler für die Menschen werden.“

Alles ist doch längst mit einleuchtenden Argumenten widerlegt (von renommierten Experten wie Vieregg & Rössler etc.), damit lassen sich die Stuttgarter nicht mehr ködern. Neu erscheint nur das mit dem Güterverkehr. Amtsblatt „Durch Stuttgart 21 könnte das Mehr an Gütern schneller zum Empfänger gebracht werden…“ Wie das? Als Reisegepäck? Im Vergleich zu heute oder mit K 21?

Hallo CDU, wir tragen S 21 nicht „voller Stolz im Herzen“!

“Hört auf das Volk.
Hört auf mit dem Blödsinn!
Hört auf mit Stuttgart 21.” (Dr. Gerhard Raff)



Doubletten

09 06. 20 22:07
Von bis jetzt 332 „Schmeichelworten verkehrt“ der langen Liste sind 21 doppelt:

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in Rundmail gestern

08 06. 20 23:24

Werner Sauerborn: „Wohl alle, die weiter gegen den Wahnsinn dieses Projekts kämpfen, kennen das: kommt das Gespräch auf Stuttgart 21, schlägt einem eine Mischung aus Vorwurf, Unverständnis, ja manchmal Mitleid entgegen. Als hätten wir noch nicht bemerkt, dass der Bau in vollem Gange ist, Kelchstützen wachsen und die Tunnel Stück für Stück weiter gebaut werden. Danke der Erinnerung! Ist uns auch schon aufgefallen. Aber eben noch mehr: dass dieses Projekt in einem Fiasko enden wird…“



Schmeichelworte verkehrt seit 27.Mai 2020

07 06. 20 11:27

  • flammende Befürworter von einst auf Tauchstation

  • das unrentable und gefährliche Projekt Stuttgart 21

  • propagandistischer Popanz

  • Kungelei, Gigantomanie

  • Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray

  • Arroganz der Macht



zweimal SZ (4)

06 06. 20 09:31
3. Leserbrief in der SZ zu einem SZ-Artikel:
Der Umsturz in Stuttgart trifft uns alle: fast neuntausend Millionen Euro für einen einzigen Bahnhof! Dafür erleben wir tausend andere Bahnhöfe in jämmerlichen Zuständen, die für je neun Millionen einladende Verkehrsstationen hätten werden können! Schlimmer noch: Die neuntausend Millionen halbieren die Zahl der Bahnsteiggleise des jetzigen Bahnhofs und verhindern damit, dass die Zahl der Bahnreisenden - wie von der Bundesregierung avisiert - in dieser Region verdoppelt werden kann: München hat 32, Zürich 26, Nürnberg 18 Gleise, Stuttgarts Hauptbahnhof wird von heute 18 auf 8 Gleise reduziert!“
Prof. Dipl.-Ing. Karl-D. Bodack, Gröbenzell




zweimal SZ (3)

05 06. 20 12:50
2. Leserbrief in der SZ zu einem SZ-Artikel:

„In nur sechs Jahren hat man in Zürich den dort bestehenden 26-gleisigen Kopfbahnhof um einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit vier Gleisen erweitert und damit 2014 seine schon vorher außerordentliche Kapazität nochmals erheblich gesteigert. Das kostete einschließlich aller Tunnel und Zuläufe knapp über zwei Milliarden Schweizer Franken. In Stuttgart wird dagegen für 8,2 Milliarden Euro (oder am Ende noch mehr?) seit nunmehr zehn Jahren der Bahnhof um die Hälfte der Gleise verkleinert und dabei seine Kapazität deutlich verringert.
Der einmalige Zynismus, der in diesem gigantischen Infrastruktur-Rückbau liegt, hätte zumindest eine Erwähnung verdient - ebenso wie die von Anbeginn bis heute bestehenden K.-o.-Kriterien der sechsfach überhöhten Gleisneigung (bei der zum Beispiel Kinderwagen abrollen können), der zu eng dimensionierten Bahnsteige und des unzureichenden Brandschutzes. Dass der viel zu eng geplante Tiefbahnhof schon immer den Prinzipien des gewünschten Deutschland-Takts diametral entgegensteht, wird auch durch Beschwichtigungen aus dem Ministerium nicht besser. Genügend Raum für diese wichtigen Informationen hätte man sicher in der Spalte mit dem Artikel über den Juchtenkäfer finden können. Als Blitzableiter für Kritik hat der Käfer wohl im Laufe der Jahre genügend Aufmerksamkeit erfahren.“
Prof. Dr. Wolfgang Hesse, München




zweimal SZ (2)

04 06. 20 21:25
Am 6.6.2020 neu eingefügt:
Leserbrief in der SZ zu einem SZ-Artikel:

„Der Grund für diesen Skandal liegt in der Tatsache, dass S 21 nie ein Bahnprojekt, sondern von Anfang an ein Immobilienprojekt war, wie der Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) 2006 schon feststellte: "Bei Stuttgart 21 handelt es sich nicht um ein Projekt des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege, sondern vorrangig um ein städtebauliches Projekt." Ein weiteres Indiz dafür, dass S 21 ein Skandal ist, ist die Tatsache, dass viele flammende Befürworter von einst auf Tauchstation sind. Die noch im Amt befindlichen sind mehr mit ihrer juristischen Absicherung beschäftigt als mit der Umsetzung des Projektes.“
Rainer Markus Wimmer, Karlsruhe



zweimal SZ

03 06. 20 21:26

Kommentar in der Süddeutschen Zeitung zu einem SZ-Artikel:
„Dass sich in den Reihen der S-21-Gegner nicht nur "Bürger" und "Wutbürger" versammeln, sondern auch eine größere Zahl namhafter deutscher, schweizerischer und österreichischer Bahnexperten, erfährt der Leser in dem Artikel nicht.
Dafür wird eine ganze Spalte auf den Juchtenkäfer verschwendet, der in der seriösen Kritik an Stuttgart 21 nie auch nur die geringste Rolle gespielt hat, sondern von den Projektbetreibern zu einem propagandistischen Popanz aufgeblasen wurde, um den Protest gegen das Projekt zu verniedlichen und dem allgemeinen Spott preiszugeben.“

Karl Heinz Siber, Sachsenheim



fragwürdiige Corona-Milliarden

02 06. 20 18:26
Presseportal: „Milliarden für die Bahn, die ihre Mittel in Stuttgart 21 versenkt hat.“


Schmeichelworte verkehrt seit 27.5.2020

01 06. 20 17:33

  • das Elend Stuttgart 21

  • Geschichte eines politischen Betruges

  • ein politischer Skandal

  • S21-Lügen-Turm

  • pompöse Ausstellung soll ablenken

  • vorrangig ein städtebauliches Projekt

  • Immobilienprojekt mit Bahnhof

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Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



Zeitbilanz (18)

31 05. 20 21:16
bahnprojekt.de: „Im Zuge von Bauarbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof kann der Fußweg entlang des Gebäudes der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zwischen Heilbronner Straße und Hauptbahnhof zwei Monate lang nicht genutzt werden..“
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Die ausgeschilderte Umleitung ist mehrfach länger!
Die
Zeitbilanz von Stuttgart 21 ist schon lang hoffnungslos negativ. Die Projektverantwortlichen fahren meist dicke Dienstwagen; es trifft Normalbürger, vor allem Bahn-Pendler.



Rundmail Aktionsbündnis
30 05. 20 21:38
„Aus der aktuellen Rundmail des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21:
Stuttgart 21 ist ein riesiger politischer Skandal – aber davon völlig unberührt zieht ein Partei-übergreifendes Bündnis der Politik das Projekt durch. Gerichte dehnen das Recht bis zur Schmerzgrenze, um S21 keine Steine in den Weg zu legen, und selbst die Berliner Staatsanwaltschaft wagt nicht – trotz offensichtlicher Untreue –, gegen die Täter zu ermitteln.“


Mailpost an Bauer

29 05. 20 10:59
Sehr geehrter Herr Bauer,

größer könnte der Kontrast nicht sein (siehe unten).
Ich bitte Sie um ein Gespräch, wo Sie meine Argumente entkräften können. Als Stuttgarter kann ich mich mit der verqueren Werbung der Bahn nicht zufrieden geben. Ihre Schmeichelworte finden Sie
hier.

Mit freundlichen Grüßen
S. Busch

(angefügt Blog von gestern „Zitate Bauer“)



Zitate Bauer

28 05. 20 11:12
Aus Böblinger Kreiszeitung zur heutigen Eröffnung des InfoTurmStuttgart:
…„Wir wollen weiter für Akzeptanz des Bahnprojekts werben - und langfristig dafür, dass Menschen vom Auto auf die umweltfreundliche Bahn umsteigen“, sagte Bernhard Bauer, der Vorsitzende des Vereins Bahnprojekt Stuttgart-Ulm, am Dienstag.
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Klingt gut, was Herr Bauer sagt, wie auch seine
„Schmeichelworte“ zu Stuttgart 21 in „Bezug“ Nr.27:

  • In Summe ist dieses Projekt zukunftsgerichtet

  • dieses Projekt ist durch und durch ökologisch

  • attraktive Mobilität

  • leistungsfähiger Schienenverkehr für die Zukunft

  • für die ganze Republik ein Gewinn

  • Bahnfahren wird dadurch wesentlich attraktiver

Leider ist eher das Gegenteil dieser Behauptungen richtig; damit ist auch er ein „Täter“ der Bahn- und Stadtzerstörung. Zur Erinnerung Arno Luik:
  • „Für mich ist Stuttgart 21 längst zur Chiffre geworden für den strukturellen Irrsinn der Bahn.“

  • „Bei S21 findet sich alles, was den Bahnverkehr zerstört.“

  • „S21 ist der Meilenstein im Niedergang der Bahn.“



wegducken gilt nicht

27 05. 20 22:13
Es verbietet sich, den ungenügenden Brandschutz auf 60 km S21-Tunnel als Todesfalle hinzunehmen, weil dies mit dem höchstrangigen Schutz von Leib und Leben Tausender Bahnreisender absolut unvereinbar ist.“

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Antrag an die Stadt wg. Brandschutz



Schmeichelworte verkehrt seit 21.5.2020

26 05. 20 12:09

  • Zahlen ganz eindeutig erstunken und erlogen

  • groteske Entgleisung

  • Irrfahrt eines Bahnprojekts

  • unfassbar teures Megaprojekt

  • Angebotsverschlechterung

  • struktureller Irrsinn der Bahn

  • schädliches Prestigeprojekt

  • Meilenstein im Niedergang der Bahn

  • bei S21 findet sich alles, was den Bahnverkehr zerstört

  • SinnlosBetonMonster Projekt

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Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.



Demo heute Abend (3)
25 05. 20 11:10

Christoph Sieber mit seinem schonungslosen, satirischen Blick auf Politik und Gesellschaft. Stuttgart 21 ist so verrückt, dass Kabarett das beste Medium zur Kritik scheint. Heute Abend auf der Demo um 18:00 Uhr.



Chiffre S21

24 05. 20 22:47
Arno Luik in der swr2-Aula heute morgen.
Der (fast) ungekürzte Vortrag in der
Tele-Akademie als Film ist viel besser!

„Für mich ist Stuttgart 21 längst zur Chiffre geworden für den strukturellen Irrsinn der Bahn.“
„Bei S21 findet sich alles, was den Bahnverkehr zerstört.“
„S21 ist der Meilenstein im Niedergang der Bahn.“


Lob und Kritik für die Bahn

23 05. 20 17:48
Coronabedingt sind meine beiden Bahnfahrkarten mit Zugbindung nach Wiesbaden nicht benützt worden. Auf meine Anfrage bei der Bahn nach Erstattung bekam ich ein schönes Angebot: „Diese Fahrkarten können nun bis zum 31. Oktober 2020 flexibel zur Reise genutzt werden.“ Ohne Zugbindung wie meine gebuchten Fahrkarten zum Supersparpreis. Danke Bahn für diese Kulanz! Allerdings kann der geplante Opernbesuch der Maifestspiele Wiesbaden nicht nachgeholt werden. Als Pensionär wird mir aber vielleicht was geboten sein, mal abwarten, ob im Oktober wieder ein atraktiver Opern- oder Konzertbesuch möglich wird und ich noch so reiselustig bin…

Ankündigung für
morgen 8:30 in swr2 Aula, schon vorab als Audio zur Verfügung „Das Desaster der Deutschen Bahn“:
Verspätungen, Zugausfälle, marode Schienen, veraltetes Material, Personalmangel…
…Seit der Bahnreform im Jahr 1994, nach der die Bahn an die Börse gebracht werden sollte, wurde die „Bahn AG“ zu einem Konzern mit fast 1000 Firmen umstrukturiert. Und während sie als Global Player der Logistik- und Mobilitätsbranche in über 140 Ländern rund um den Globus aktiv wurde und dafür enorme Milliardenbeträge benötigte, während sich die Vorstandsgehälter um ein Mehrfaches steigerten, wurde das heimische Streckennetz abgebaut, unterblieben notwendige Reparaturarbeiten und Investitionen. Dafür fließt viel Steuergeld in unfassbar teure und fragwürdige Großprojekte wie Stuttgart 21 ..."



Demo am 25.5.2020 (2)

22 05. 20 23:20

Der Bildhauer Peter Lenk hat mit seinen satirischen Kunstwerken schon so manches Mal für Wirbel gesorgt. Nun knöpft er sich Stuttgart 21 vor. Der Irrfahrt des Bahnprojekts setzt er ein unvergleichliches Denkmal: „Die Chronik einer grotesken Entgleisung“. Ein Bericht im Südkurier ist vom Januar 2019, auf der nächsten Montagsdemo kann er vom Bodensee aus vom Stand der Dinge berichten und vielleicht sogar ein paar Bilder zeigen.



Demo am 25.5.2020 (1)

21 05. 20 23:53

Auf der nächsten virtuellen Montagsdemo spricht auch Edzard Reuter, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG a.D.
Im Jahr 2015 und auch sonst sprach dieser deutliche Worte von den krummen Touren der S21-Projektoren, z.B. in einem Podium mit Wieland Backes und Boris Palmer (
Video 3 Minuten und 47 Sekunden) bei Minute 1:16 wörtlich: …“und dann sind plötzlich Zahlen auf den Tisch gekommen, die ganz eindeutig erstunken und erlogen waren“…
Große Spannung auf nächsten Montag, wo die inzwischen 92-jährige imponierende Persönlichkeit zu Wort kommt.



Schmeichelworte verkehrt seit 8.5.2020

20 05. 20 22:38

  • Symptom einer Demokratiekrise

  • S21-Finanzdebakel

  • dämliches Haltestellen-Projekt

  • MultimilliardenGrab s21

  • s21-Abzocke

  • MurkS21-Ausbeutung auf Baustellen

  • Betrug mit der Folie 11

  • kein Mobilitätsprojekt

  • am Rande des Wahnsinns

  • bedrückende Stuttgart21- Höhlen



(Eintrag vom 19.5. irgendwo versteckt, wird nachgeliefert)

zum Blogeintrag von gestern

18 05. 20 19:25
Sehr geehrter Herr Urban,

besten Dank für Ihren großen Artikel. Besonders hat mir die Formulierung „die Stunde der Wahrheit“ gefallen.

Was ich nicht gelesen habe ist das Faktum, dass es bereits Hebungen in den Tunnelröhren gab, dass Wasser in Anhydritbereichen festgestellt wurde. Haben Sie bei Ihrer aufwändigen Recherche auch das gekannt
http://netzwerke-21.de/?p=28898?

Da lese ich u.a. von "geringfügigen Hebungen" von 1 cm im Jahr. Allerdings wären dann spätestens in 10 Jahren schon die Gleise unrepariert kaum mehr befahrbar, oder?

Ihr Artikel war der Anlass zu meinem Blog von gestern bei
metropolis21.de, siehe unten.

Mit besten Grüßen
Siegfried Busch

N.S. „
Die Stunde der Wahrheit“ schlägt schon aktuell beim Brandschutz im Fildertunnel, ein lohnendes Thema für investigativen Journalismus.



weiß keiner

17 05. 20 22:00
Aus einem Bericht im Deutschlandfunk heute:
„Und jetzt steht die Stunde der Wahrheit an: Sind die Tunnel beim Bau wie geplant trocken geblieben – und werden sie halten?“

Gangolf Stocker:
„Ich nehme an, der Anhydrit wird arbeiten. Wie das gut gehen soll, weiß ich wirklich nicht.“
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netzwerke-21: „Bahn räumt im Lenkungskreis Wasserzutritt im Anhydrit ein.“
…und das könnte mehr als nur ein Sargnagel für S21 werden. Natürlich auch die Bestätigung der Warnungen von Experten wie Dr. Laternser „Irrwitziger  Tunnelbaugroßversuch Stuttgart 21 im quellfähigen  Anhydrit  unter einer Großstadt“ oder Dr. Sierig: „…naturgegeben und nicht beherrschbar die Gefährdung durch die Geologie bei allen Stuttgart-21-Tunnels hinzu. Ganz sachlich wird dieser „unheilbarer Mangel“ von Dr. Jakob Sierig erklärt

Bahn Prof. Dr. Wittke musste 2018 vor dem  Verkehrsausschuss des Bundestages einräumen, dass die Anydritlinsen im Bad Cannstatter und Feuerbacher Tunnel nahezu „aufgelöst“ waren und „überall Wasser“ anzutreffen war.



Vernunft

16 05. 20 23:33
Aus Kommentar von Parkschützer „Zapf“:
„Auch nach 10 Jahre "Wutbürger"-Diffamierung durch einzelne Spiegel-Mitarbeiter und durch alle SPRINGER-Mitarbeiter gilt:
1. Zorn der Vernunft, nicht Wut.
2. Wissenschaft, nicht Bauchgefühl.
3. s21 ist eine zu kleine U-Bahn-Haltestelle am Rande des Wahnsinns, kein Bahnhof.
4. s21 ist ein Immobilien-Projekt, kein Mobilitätsprojekt.“



Bahnpolitik

15 05. 20 20:09
Untertitel:
„Die Bahn hat einen weiteren Auftrag für ihr Projekt Stuttgart 21 vergeben. Von 2022 an sollen auf den Tunnelstrecken die Fahrstromleitungen installiert werden.“
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Artikel wie dieser in der Stuttgarter Zeitung sind Bahnpropaganda durch ständige Medienpräsenz.


neues Memento

14 05. 20 23:23
Aus dem Schreiben von Jobst Knoblauch zum Brandschutz an alle Abgeordneten des Landtags.

Der Hauptmangel im Gutachten der Bahn

Es werden keine Aussagen zur Ausbreitung des Rauches gemacht. Mit 2,5 bis 3 m/sec (= 180 m/min) ist der Rauch mehr als doppelt so schnell als die viel zu hoch angesetzte Fluchtgeschwindigkeit (84 m/min) im Gutachten. Der Rauch überholt die Flüchtenden.

Das
„Panik-Verhalten“ der Flüchtenden – hervorgerufen durch qualvolle Enge, beißenden Rauch und Todesangst bleibt in der Simulation gänzlich unberücksichtigt.



Manipulierte Best-Case-Szenarien

13 05. 20 18:34

Aus dem Artikel von Jürgen Lessat zum Brandschutz in Kontakt-Wochenzeitung:

„…Die Evakuierung von 500 Reisenden aus dem brennenden ICE 511 dauerte etwa 45 Minuten. Der Zug stand auf einem freien Streckenabschnitt, den die Einsatzkräfte über eine vorbeiführende Straße schnell erreichen konnten.

Die Gruner-Simulationen für Stuttgart 21 berechnen für die Evakuierung von 1757 ICE-Reisenden rund 15 Minuten. In anderen Worten: Im Vergleich zum realen ICE-Unglück lassen sich virtuell mehr als drei Mal so viele Fahrgäste in einem Drittel der Zeit evakuieren – und das unter erschwerten Bedingungen: in einem dunklen Tunnel, über 1,20 Meter schmale Fluchtwege, mehrere Hundert Meter weit bis zum nächsten Querstollen. Alleine auf sich gestellt, ohne Hilfe durch Rettungsdienste…“



Hl.Barbara

12 05. 20 23:22

S.B.: Ich habe über ein Jahr auf der Zeche Zollverein in Essen als Bergmann (Gedingeschlepper) unter Tage gearbeitet und nie ist mir so ein Brimborium mit der Hl. Barbara begegnet oder die Schutzheilige der Bergleute wurde auch nur irgendwie genannt. Der Missbrauch der Heiligenfigur ist besonders schändlich, wenn auch der Ort und Zeitpunkt gefälscht sind, wie es die offenen Fragen im Blog von gestern nahe legen.



offene Fagen

11 05. 20 23:33

  • wo ist der Ort des Fototermins?

  • was ist das für eine alte (!) Mauer?

  • was bedeuten die Schienen links, wozu haben sie gedient?

  • wo ist ein Tunnel zu sehen? Rote Markierung links?

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Aus SWR-Kurzbericht zum fragwürdigen Brandschutz. Am Beginn und ganz am Schluss ist auch die Hl.Barbara dabei…


schwarz schlägt grün

10 05. 20 23:20
Ein Kopfbahnhofbefürworter schrieb im März 2020:
…“Wir haben einen grünen MP, einen grünen Landes-Verkehrsminister, einen grünen OB und einen grünen Baubürgermeister. Und was macht dies versammelte GRÜN: das Vorhaben wohlwollend kritisch begleitend = gar nix…“

Ein Politiker der Grünen antwortet:
„Ich kann mich argumentativ nur wiederholen: Für jede Veränderung braucht es Mehrheiten. Wir regieren, haben aber mit dem kritischen Blick auf S 21 ALLE anderen Fraktionen im Landtag gegen uns. Es gibt einen Finanzierungsvertrag. Wenn es am Projekt S 21 Änderungen geben soll, muss dieser Vertrag geändert werden. Dazu braucht es Mehrheiten bei ALLEN Projektpartnern, also im Land (Landtag), dem Gemeinderat der Stadt Stuttgart und beim Verband Region Stuttgart. Wir haben in keinem der politischen Gremien auch nur annähernd eine Mehrheit. Das ist die Realität. Wer mal mit der CDU gesprochen hat bzw. es versucht hat wird schnell festgestellt haben: Es gibt absolut NULL Bereitschaft, über Änderungen auch nur zu sprechen.“



Zweifel

09 05. 20 11:05
Zu den Pressefotos gestern: Ist es tatsächlich dieselbe Kulisse des Durchbruchs, nur von der anderen Seite der dicken alten Mauer??



Fake sehr lustig!
08 05. 20 23:20
aus dem Blog vom 12 02. 20: Großfoto „Durchbruch im Fildertunnel“ (Ausschnitt) swp-Titelseite heute.

Untertitel: „Mit einer Figur der heiligen Barbara im Arm gehen zwei Bauarbeiter Hand in Hand durch den Tunneldurchschlag der ersten Röhre des Fildertunnels.“…
64cfa74b-f2cd-48fb-9557-68c5168ea82c_1_105_c Freche und plumpe Fälschung! Leicht erkennt man eine dicke Mauer mit Eisenarmierung statt einer Tunnelröhre. Die hl.Barbara soll wohl „Gottes Segen“ beschwören. Auf solchen Fake-Nachrichten kann aber kein Segen liegen!
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SWP gestern, am 7. Mai 2020: Jetzt hat man dem „Bauarbeiter“ vom Februar eine Corona-Maske verpasst, um die Aktualität des Durchbruchs vorzutäuschen. Dieses mal „durch die letzten Meter der zweiten Röhre des Fildertunnels“ und einer Baumaschine im Hintergrund. ccc6d640-79fa-4cd0-a38d-4bf60361ecac_1_105_c



Schmeichelworte verkehrt seit 04.05.020

07 05. 20 10:07

  • Pfusch und Folgepfusch

  • Hochriskante Stadtuntertunnelung

  • »Kollateralschäden« an Fauna & Flora

  • höhere Überschwemmungsgefahr

  • Todestunnel

  • Projekt entgleist

  • lebensbedrohliche Risiken

  • Millionen für geschönte Werbung

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Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.


Zeitungen

06 05. 20 21:08

In den Zeitungen steht, dass die Bahn Schienen bestellt hat, die ab 2021 verbaut werden. Alle sollen vom Baufortschritt bei S 21 wissen, Normalität und Unumkehrbarkeit wird vorgetäuscht.

In den Zeitungen steht nichts vom Todes-Fildertunnel, vom Weiterbau trotz Wassereinbruch im Tunnel bei Obertürkheim, von den unheilbaren Mängeln des Projekts.



Todes-Fildertunnel

05 05. 20 22:09

  • „Der bei einem Zugbrand im engen S21-Tunnel freigesetzte Brandrauch breitet sich mit 2,5 – 3 m/s aus; das ist etwa dreimal schneller als die mögliche Fluchtgeschwindigkeit. Die Flüchtenden werden vom tödlichen Rauchgas eingeholt und kommen darin zu Tode, bevor die Rettungsstollen erreicht werden können.  Das Todesrisiko liegt wegen der viel zu langen Entfluchtungszeit bei nahezu 100%!“ Quelle



Erinnerung (2)

04 05. 20 22:25
Aus der Mängelliste der Ingenieure 22 S.3:
  • Verringerte Sicherheit

  • sechsfach überhöhtes Gleisgefälle

  • Das Gefälle der Gleise im S­21 Tiefbahnhof mit über 15 ‰ ist 6mal höher als nach EBO §7 zulässig (< 2,5 ‰), genehmigt vom Eisenbahn­Bundesamt ohne den gesetzlich vorgeschriebenen „Nachweis der gleichen Sicherheit“.


Schmeichelworte verkehrt seit 28.4.2020

03 05. 20 23:28
  • bestgeplanter Murks

  • ausbeuterischer Spuk auf den S21-Baustellen

  • Stuttgart-21-Bahnsinn

  • verfehlte Planungen

  • grausige Ruine (Bonatzbau)

  • Irrsinn Stuttgart 21

  • „Deutschlandtakt“ ausgebremst

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war einmal

02 05. 20 23:17
Andreas Keller im Interview:
„Der Bonatzbau war mal ein wunderbarer Bau, der Stuttgarter Bahnhof. Heute ist es eine grausige Ruine, von Menschen zerstört.“



kein Freund mehr...

01 05. 20 20:24
…wegen S 21

„…Mit Günther Oettinger hat er früher Tennis gespielt. Ein netter Kerl, meint er. Doch die Freundschaft hat er ihm schriftlich gekündigt: wegen Stuttgart 21. Valentien ist ein entschiedener Gegner des Projekts. Seiner Meinung nach macht Stuttgart noch einmal denselben Fehler wie in der Nachkriegszeit: Es opfert seine Substanz für den Verkehr“ (aus dem Porträt des bekannten Stuttgarter Galeristen Freerk Valentien (86) in Kontext-Wochenzeitung vom 29.4.2020).



schon gescheitert

30 04. 20 15:46

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sehr gut begründet

29 04. 20 10:39

Aus Martin Poguntkes Überlegungen zu Corona heute in Kontext-Wochenzeitung:
„Was uns – jenseits der Corona-Debatte – vermutlich alle verbindet, ist die sehr gut begr
ündete Kritik an den Regierenden, dass sie sich etwa bei praktisch allen Beschlüssen zu Stuttgart 21 in einem Feld zwischen Korruption, Opportunismus, Irrationalität und Corpsgeist bewegen, was massive Schäden für die Gesamt-
gesellschaft zur Folge hat.“



plump gelogen

28 04. 20 10:58

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Schmeichelworte verkehrt heute

27 04. 20 10:34
Schmeichelworte gegen Stuttgart 21, aus der Rede von Volker Lösch, heutige virtuelle Montagsdemo:

  • verfassungswidriger Rückbau

  • ein obszönes Immobilien- und Bauprojekt

  • sicherheitstechnisches Desaster

  • ästhetisches Elend

  • bahntechnische Katastrophe,

  • finanzieller Super-Gau,

  • ökologisches Unglück,

  • Paradebeispiel für politischen Opportunismus

  • Profitmaschine, die über Leichen geht

  • menschenfeindliches Projekt

  • zutiefst inhuman, unsozial und menschenverachtend

  • lebensgefährliche Sicherheitsgefahren

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der Endsieg

26 04. 20 23:30
Wir können zum internationalen Industriechampion werden, an dem sich Eisenbahnen anderer Länder orientieren. Deutschland braucht die starke Schiene – und genau dafür steht das Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“, das wir dank Stuttgart 21 möglich machen“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG."
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Das erinnert mich stark an die Propaganda vom „Endsieg“, als der 2. Weltkrieg schon sichtbar gescheitert war wie heute Stuttgart 21.



ja toll

25 04. 20 22:54
„Mit dem Programm „Digitale Schiene Deutschland“ will die Deutsche Bahn AG das gesamte deutsche Streckennetz mit neuer Leit- und Sicherungstechnik (ETCS – European Train Control System) und digitalen Stellwerken (DSTW) ausstatten. Damit soll eine Kapazitätssteigerung des Schienennetzes von bis zu 20 Prozent erreicht werden. Die Betriebsqualität und Pünktlichkeit im Gesamtnetz würde so verbessert und weitere Verkehre ermöglicht werden. Der Knoten Stuttgart ist in diesem Programm als Pilotprojekt vorgesehen.“
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…„bis zu 20%“ Kapazitätssteigerung“. Wie toll, dann beträgt die
Minderleistung von Stuttgart 21 statt 40% (Blog gestern) nur noch 20%+ statt „mehr als doppelte Leistungsfähigkeit“ wie es noch 2012 in der Propaganda hieß! (Blog gestern) ETCS heißt auch Kostensteigerung und spätere Fertigstellung.



Erinnerung (1)

24 04. 20 23:30
Aus der Mängelliste der Ingenieure 22:
• Aussage der Bahn 1996: doppelte Leistungsfähigkeit von S­21 gegenüber dem Kopfbahnhof
(Oktober 2012 im Turmforum:
mehr als doppelt so viel Züge! Blog vom 5.11.13)
• Schlichtung 2010: 50% Leistungssteigerung wurden versprochen.
Heute wissen wir: 40% Leistungsminderung(!)


immer aktuell

23 04. 20 22:40
Der Dichter spricht (23)

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am Rückert-Denkmal, Marktplatz Schweinfurt


Quarantäne 21

22 04. 20 23:10

Corona und Stuttgart21 haben eine Schnittmenge:
„Auf der Stuttgart-21-Baustelle haben sich mehrere Arbeiter mit dem Coronavirus infiziert.
Der Fall wirft ein Licht auf eine zu unkritische Begleitung des Großprojekts…“



Foulspiel

21 04. 20 23:26
Votum bei der Anhörung zum Filderbahnhof am 7.10.2014:
„Und jetzt noch ein Schlussbemerkung, ein Beispiel aus dem Fußball: Wenn ein Verteidiger sieht, dass da ein Stürmer kommt, ein Starstürmer will zum Tor durchbrechen, dann wird er ein Foul machen, er wird ihm ein Bein stellen, das ist üblich. Und Herr Dr. Schütz, Sie haben gestern ein großes Foul begangen, indem Sie Herrn Engelhardt gegenüber das Wort „Autodidakt“ gesagt haben. Das ist Foulspiel. Und jetzt der allerletzte Schluss: Sie haben, Herr Dr. Schütz, heute gesagt
„Stuttgart 21 ist genehmigt, das wird gerade gebaut und fertig gestellt und basta“, verkürzt gesagt. Ich hab ein Blog, der nennt sich „metropolis21.de“ und der hat ein Motto, und das stelle ich Ihnen jetzt entgegen: „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist viel zu schlecht und hat Verstand und Natur gegen sich. Danke.“


liederlich
20 04. 20 23:00
Die Authentizität eines Denkmals ist Voraussetzung für seine aktuelle und künftige Deutungsmöglichkeit. Nur wenn das Denkmal in seiner historischen Substanz erhalten bleibt, kann es als Quelle historischer Umstände heute und in Zukunft immer wieder direkt neu befragt und interpretiert werden.“ Quelle: Editorial „Denkmalspflege in Baden-Württemberg 4/2019
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Stimmt! So sollte es sein. Die Wirklichkeit der Denkmalspflege sieht beim Bonatzbahnhof aber ganz anders aus!

Der bekannte Architekt und Stadtplaner Prof. Arno Lederer sprach in einer Radiosendung im Mai 2018 ausführlich über Stuttgart 21. Arno Lederer hat die Preisentscheidung für den Ingenhoven-Entwurf S21 mitgetragen. Zitate aus seinem Statement:

... die Denkmalspflege, hat man uns gesagt, hat das Haus frei gegeben...und dann merkt man hinterher, dass so manches nicht stimmt, wie die Frage der Denkmalspflege... man hätte sehr wohl die Flügel unterfahren können .... habe mich davon distanziert ...

…es ist
einfach eine liederliche Weiterentwicklung des Projekts... da fragt man sich natürlich, welche Arroganz besitzt ein Bauherr, der auf einem Entwurf sitzen bleibt, der Mitte der 90-er Jahre angefertigt wurde....

man hat auf niemand gehört, auf die Fachleute nicht wie auch auf die Leute, die man Mutbürger nennt...  

das Verhalten der Bahn ist einfach liederlich, ich muss das so sagen...

…dieser Umgang mit der Bevölkerung, der Umgang mit der Stadt und das Verhalten des Bauherrn, der Bundesbahn,
den find ich unter aller Kanone..."


Schmeichelworte verkehrt seit 12.4.2020

19 04. 20 20:31
•abgrundtief + bodenlos
•politisch herbeigeführte Tragödie
•der Stuttgart-21-Irrtum
•eine epochal falsche Planung
•Kulturschande
•Unsinnsprojekt Stuttgart 21
•Meisterwerk politisch motivierter Fehlplanungskunst
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Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.


wirksame Anti-Frust-Mittel

18 04. 20 15:34
In Mail aus Stuttgart:
"Es ist gut, wenn wir uns in schwierigen Zeiten - ob sie mit Stuttgart-21-Frust oder Corona zusammenhängen - noch über Schönes wie das gute Wetter oder Blumen oder Musik freuen können!"



eine epochal falsche Planung

17 04. 20 22:34
Motto der Stuttgart-21-Website von Fritz Möbus „Der Stuttgart-21-Irrtum“:

„Wie eine Stadt, ein Land und eine Eisenbahn durch eine epochal falsche Planung zerstört werden.“



Bahn-Macht und Ohnmacht

16 04. 20 22:03

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Aus dem Nachruf des Aktionsbündnisses:
Der Kampf David gegen Goliath ging verloren. Nachdem die Bahn Dübbers mit fast 40.000 Euro Anwaltskosten überzogen und ihm existenzvernichtende Kosten für Bauverzögerungen bei Fortsetzung des Rechtsstreits androhte, musste Dübbers aufgeben. Eine Spendenkampagne in der Bürgerbewegung konnte zur Entlastung eines Großteils der Kosten beitragen.“

Auch ich habe einige Hundert Euro zu Dübbers Einsatz gestiftet. Die Kulturschande Abriss Bonatzbahnhof bleibt bestehen und das Scheitern des Schadprojekts S 21 absehbar.



Foto von heute aus Stuttgart

15 04. 20 23:40

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Der Widerstand lebt.


investigative Comedy-Show

14 04. 20 21:05
Mittwoch 20:15
Mario Barth deckt auf!

Im Sekundentakt werden öffentliche Gelder in Deutschland mit vollen Händen zum Fenster herausgeworfen. Dem Behördenirrsinn sind dabei keine Grenzen gesetzt. Aber ein Team von unbeugsamen Comedians hört nicht auf, dem Verpulvern von Steuergeldern Widerstand zu leisten: Mario Barth kehrt zurück - mit brandneuen Folgen seiner Erfolgsshow "Mario Barth deckt auf!".
Am Anfang Stuttgart 21!


gefunden mit
Numbers
13 04. 20 17:25
In der langen Liste der „Schmeichelworte verkehrt“ sind am 11. April 2020 nur 12 doppelt aufgeführt (von insgesamt 259 „Schmeicheleien“). Die Doubletten heißen:
aberwitziges Projekt
das dümmste Bahnprojekt Deutschlands
ein Politthriller unglaublichen Ausmaßes
Ewigkeitsbaustelle
gigantische Misswirtschaft
grandiose Fehlentscheidung
groteske Entgleisung
Katastrophenbaustelle
Narrengleis
S21-Schandtaten
verheerendes Projekt
Wahnhof



Blogmotto anders

12 04. 20 23:43
„Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“

Dr. Winfried Wolf im Buch „abgrundtief + bodenlos“ sagt es in andern Worten: „Aus Gründen der ‚Staatsräson’ werden die Gesetze der Logik, der Physik und der Geologie missachtet.“



Schmeichelworte verkehrt seit 7.4.2020

11 04. 20 10:50

  • gewissenlose s21-Hütchenspieler

  • Dauerengpass im deutschen Schienennetz

  • Kostenvertuschung

  • versagende Verantwortliche

  • Stadtzerstörungsprojekt

  • Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

  • groteske Entgleisung

  • Frischluftbremse

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Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ doppelt in der
sehr langen Liste. Die Doppelten werden gelegentlich entfernt.


Karfreitag

10 04. 20 16:33
Aus einer E-Mail von heute zur S-21-Justiz (Häußler usw.):
Die Gewaltenteilung steht nur auf dem Papier. Solange eine Regierung die obersten Posten im Justizapparat oder sonst wo besetzt, kommt nur der treueste Parteisoldat zum Zug.
Übrigens: Wenn dieser Jesus heutzutage auftauchen würde, es ginge ihm nicht besser als vor 2000 Jahren.“
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Blog vom 25.11.2018 „Zweierlei Maß“:
Aus Lohengrin von Richard Wagner:
„… der Freie büß' es mit der Hand,
mit seinem Haupte büß' es der Knecht!

S.B. zum
prozessbericht-ueber-die-suche-nach-der-wahrheit/

„Oberstaatsanwalt Häußler kommt ohne Straf’ davon,
doch Ernestine R. (87) stark bestraft, ein Hohn!“

Dazu Jobst Knoblauch:
„Die Kleinen wird man hängen, die Großen lässt man rennen.“
Leider verliert man hier das Vertrauen zu einem Staat, der so etwas zulässt.



schon gespendet

09 04. 20 11:13
Peter Lenk: „Die Chronik einer grotesken Entgleisung“

Stand der Dinge:
- die Figuren sind inzwischen wohl alle in Ton geformt.
- nun werden sie jeweils  in Silikon abgeformt und daraus zwei Halbschalen als "Negative" hergestellt.
- dann wird der Ton entfernt und durch Fliese mit aushärtendem Material ersetzt, was von Hand erfolgt (also kein Gießvorgang).
- Die Halbreliefs des Denkmal-Sockels werden aus Metallplatten durch Fräsen hergestellt und sind auch schon weit fortgeschritten.
 
Um die Vollendung des Kunstwerkes zu sichern, sind noch dringend weitere Spenden vonnöten. Lenk möchte dadurch nur die Kosten decken, seine Arbeit ist unbezahlbar.
BFS e. V. IBAN DE04 1605 0000 3527 0018 66 Betreff: Lenk-in-Stuttgart



"Suchet der Stadt Bestes"

08 04. 20 22:25
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Statement Alt-OB Rommel im Dez. 2007:
"Dieser [Durchgangsbahnhof S21] hat im Vergleich mit dem Gleiswirrwarr des gegenwärtigen Kopfbahnhofs deutliche Vorteile. Vor allem die etwa doppelte Leistungsfähigkeit, welche die Experten immer wieder geprüft und bestätigt haben, wenn Kritik geübt wurde."
Fazit: „Der Stadt Bestes“ wurde gefunden. Jetzt müssen wir es aber auch tun und nicht das Gegenteil. Sonst haben die Schildbürger hier ein neues Zuhause gefunden."

Wie die S-21-Propaganda den beliebten ehemaligen OB Manfred Rommel vereinnahmt, stellt Prof. Manfred Fischer in einem Offenen Brief an Bahnsprecher Dietrich dar und zeigt dabei den unfairen Umgang mit einem „historischen“ Interview von 2008. Rommels damalige Begründung seiner S21-Befürworterhaltung beruhte auf Fakten, die sich dann als grob falsch erwiesen haben, z.B. „best geplant“ und „doppelte Leistungsfähigkeit“.. Rommel zwei Jahre später handschriftlich : „Wenn es anders gewesen wäre, hätte ich wohl anders entschieden. Aber es war eben nicht anders.“
Offener Brief von M. Fischer (= Memory 39)



bravo

07 04. 20 23:32

Fritz Möbus am 3.April in „Der Stuttgart-21-Irrtum“:
„Es gab ja immer wieder zaghafte Bemühungen, wenigstens die gröbsten Schnitzer und Fehler dieses Projekts zu heilen. Dazu gehört zum Beispiel der Regionalbahnhof Vaihingen. Nicht dazu gehört das dritte Gleis für die Gäubahn am Flughafen. Das ist eher eine Verschlimmbesserung.

Jetzt gibt es aber erste Anzeichen, dass die Bahn die Führung der Gäubahn über den Flughafen nicht mehr weiter verfolgen will. Bravo! Dann aber sollte jetzt dem ersten Schritt auch der zweite Schritt folgen, nämlich die Beibehaltung der Panoramastrecke der Gäubahn und ihre Einführung in einen ergänzenden Kopfbahnhof beim Stuttgarter Hauptbahnhof.“



Schmeichelworte verkehrt seit 3.4. 2020

06 04. 20 22:42

  • Sackgasse Stuttgart 21

  • dunkle Stuttgart 21-Zeit

  • s21-Katastrophe

  • Wahnhof

  • dummes „Augen zu und durch“

  • beratungsresistente Faktenignoranten

  • Unsinnsprojekt

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Vielleicht erscheint das eine oder andere „Schmeichelwort“ in der
sehr langen Liste doppelt. Gelegentlich werden wie schon früher die Duplikate entfernt.


...dass sich die Balken biegen

05 04. 20 22:49

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Blindgänger

04 04. 20 23:43
Amtsblatt 2008 Nr.52, CDU:
...“Die belegbaren Vorteile, die Stuttgart 21 für alle bringt, sind noch intensiver zu vermitteln, damit die Menschen dieses beneidenswerte städtebauliche und ökologische Projekt voller Stolz im Herzen tragen können.“



wir alle?

03 04. 20 23:30
Anfang der Rede von Steffen Siegel:

„…Der einzigartige Schlosspark wurde atomisiert, wir schleifen einen hervorragend funktionierenden Bahnhof, um ihn durch einen leistungsschwächeren, schiefen, wahnwitzig teuren Tiefbahnhof zu ersetzen. Wir ruinieren die Frischluftschneisen, karren dann noch mehr Menschen mit stinkenden Autos in die City, um ganz vielleicht mal fünf Minuten schneller nach Ulm zu kommen.
Ja sind wir denn alle verrückt?“



Schmeichelworte verkehrt seit31.03.2020
02 04. 20 23:26

  • größenwahnsinniger s21-Baumeister (Ingenhofen)

  • s21-Abzocker

  • s21-Katastrophen-Gebiet

  • s21-Hütchenspieler

  • ein Projekt, mit dem sich niemand mehr Meriten verdienen kann

  • s21-Winkeladvokaten



Vermutung oder Realität?

01 04. 20 23:38

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Bayreuth 2020

31 03. 20 23:55
"Weißt Du, wie das wird?" Mit dieser Frage der Nomen fahren Wagner-Enthusiasten zu den Bayreuther Festspielen. Seit ein paar Stunden weiß man es: es wird nichts, die Festspiele sind abgesagt. Seine Leiterin Katharina Wagner hielt das noch unlängst für einen Supergau.

Und was sagen die Schicksals-Nornen zu Stuttgart 21? Obwohl die mächtigen Macher immer noch verzweifelt am Ring des Durchgangsbahnhofs schmieden, kann daraus nichts werden, zu groß sind die Probleme des „Jahrhundertprojekts“. Um einen Supergau zu verhindern, sollte nach dem Baustopp eine Lösung mit „oben bleiben“ gefunden werden in Richtung Umstieg 21.


Schmeichelworte verkehrt seit 13.03.2020
30 03. 20 23:32

  • absolutes Verkehrschaos

  • milliardenschwerer Fehler

  • irreparabler Stuttgarter Sündenfall

  • Weiterbau von S21 = Teil von Coronakrise und Wirtschaftscrash

  • absehbares Scheitern

  • wahnwitzig teurer Tiefbahnhof

  • Schwachsinn S21



mit Stockente

29 03. 20 23:44
Zwischennutzung als Biotop: S21-Nesenbach-Baustelle
Foto Wolfgang Rüter 27. März 2020

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aufgeschnappt
28 03. 20 23:24

Vorarbeiten für den Ausstieg aus dem s21-Fiasko“

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Was, wie, wo, wann? Natur und Vernunft am Werk?



aus 2019

27 03. 20 23:07
„Die immer deutlicher werdenden Widersprüche und Grenzen des Projekts und die versagenden Verantwortlichen sind das eine, die Bürgerbewegung gegen S21, die Jungen, die um ihre Zukunft kämpfen, sind das andere.“
______________________________________________

Quelle:
das-desasterjahr-fuer-stuttgart-21



auf den Prüfstand
!
26 03. 20 20:00

Appell der S-21-Kritiker „die letztlich unvermeidliche Einstellung der Arbeiten auf den S21-Baustellen als Chance für eine Denkpause zu nutzen, das Projekt im Hinblick auf das Kosten-Nutzen/Schadens-Verhältnis noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und nach Auswegen und alternativen (Um)- Nutzungsmöglichkeiten für Bahnhofsgrube, Tunnel und Anlagen zu suchen.“



vergeblicher Aufruf

25 03. 20 23:53
In E-Mail von heute zum Thema von gestern „ungebremst ins Desaster“:

S 21 BAUSTOPP wg. CORONA
Zum Schutz der Bauarbeiter vor Ansteckung

- wurden in Italien sämtliche Bauarbeiten eingestellt;
- haben in Frankreich die Bau-Unternehmen die Arbeiten auf den Baustellen stillgelegt;
- haben die österreichischen Baukonzerne PORR und Strabag ihre Baustellen in Österreich für 3 Monate unterbrochen.

Aber in Stuttgart buddeln sie weiter. ______________________________________________
Das ganze Buddeln ist vergeblich und es vergrößert den Schaden von Unsinn 21.



ungebremst ins Desaster

24 03. 20 15:04
Aus der Rede von Dr. W. Wolf gestern:
(1. Olymp. Spiele, 2. BER) „
Projekt 3 ist – natürlich – Stuttgart 21. Bis zum Tag, an dem diese Rede aufgezeichnet wird, Sonntag dem 22. März, wird beim Monsterprojekt Stuttgart 21 weiter gearbeitet. In der jüngsten Presseerklärung von DB und Projektgesellschaft, datiert auf den 16. März, heißt es: „Das Projekt Stuttgart 21 nimmt immer mehr Gestalt an…“ Kein Wort zu Corona. Und dies, obgleich hier Hunderte Beschäftigte auf engem Raum in Tunnel und Baugruben arbeiten. Obgleich viele von diesen Mineuren und Planern in engen Container-Unterkünften zusammengepfercht wohnen. Obgleich es hunderte osteuropäische Arbeitskräfte gibt, die nach Hause wollen – weil sie dort gebraucht werden, weil sie Angst haben, angesichts der vielen Grenzschließungen und Quarantäne-Maßnahmen nicht mehr zu ihren Liebsten, nicht mehr zu ihren Familien nach Rumänien, Bulgarien, Österreich und anderswo zurückkehren zu können. Dies, obgleich Strabag und PORR – die bei S21 maßgeblich aktiven Baufirmen – österreichweit bereits alle Baustellen geschlossen haben und in Wien für drei Monate (!) Kurzarbeit beantragen mussten.“



Coronazeiten

23 03. 20 23:00
(Gestern kein Blog wegen Corona-Umständen.)

Dr. Winfried Wolf, Redner der heutigen Montagsdemo als Oben Bleiben TV:
„…auch und gerade jetzt in Coronazeiten soll bis zur letzten Sekunde weitergebaut werden.“
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Wann ist „die letzte Sekunde“? Vermutlich sehr lange vor der geplanten Fertigstellung! Denn das Scheitern ist „absehbar“ (Dr.W.Wolf).



alter Kaffee (8)

21 03. 20 23:19
…aber kein kalter Kaffee! Allerdings ist dieses wichtige Argument noch nicht so alt wie die anderen.

J.K. an MP Kretschmann:

Die überhöhte Feinstaubbelastung
Die Wolke aus dem Abrieb von Eisen und heißen Bremsbelägen wird von jedem Zug aus dem Tunnel in die Halle hineingeschoben.

„Finden Sie es richtig, dass die körperliche Unversehrtheit der Fahrgäste und des Personals beeinträchtigt wird, wenn sie diese verseuchte Luft atmen müssen?



alter Kaffee (7)

20 03. 20 21:51
…aber kein kalter Kaffee!

J.K. an MP Kretschmann:
Der Bahnhof als Schwimmhalle
Die schräge Tiefhaltestelle liegt wie ein Riegel quer zum Tal. Bei extremen Hochwasserlagen flutet das Grundwasser die Halle automatisch durch extra dafür vorgesehene Öffnungen in den Seitenwänden, damit der Trog insgesamt nicht aufschwimmen kann.

„Finden Sie es richtig, dass bei den zunehmenden Wetterkapriolen die Halle irgendwann voll läuft? An die 300.000 Pendler und Reisende täglich erreichen dann mit dem Zug wochenlang wegen der anstehenden Wartungsarbeiten nicht das Zentrum von Stuttgart.“


alter Kaffee (6)

19 03. 20 20:12
…aber kein kalter Kaffee! J.K. an Kretschmann:

Der ungenügende Brandschutz

Sie kennen das Bild des brennenden ICE-Waggons auf freier Strecke: Die Menschen beobachten aus der Nähe, ein wenig abseits, wie in der Hitze selbst Aluminium brennt und eine schwarze Rauchsäule schnell in die Höhe steigt. In der geschlossenen Tiefhaltestelle wird sich der Rauch rasch an der Decke ausbreiten, nach unten sinken und die flüchtenden Fahrgäste auf den in manchen Bereichen viel zu engen Bahnsteigen (Treppen, Lifte, Kelchstützen) einholen. Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie die mit schwerem Atemgerät ausgerüsteten Feuerwehrleute an den Brandherd gelangen? Den flüchtenden Fahrgästen dürfen die sich nicht entgegenstemmen, um an den Brandherd zu gelangen. Derweil wird sich das Feuer um so besser entfachen können, weil es nicht sofort eingedämmt werden kann. Was bewirkt wohl der giftige Rauch, der in die Tunnelröhren aufsteigt? Vielleicht sind dort zwei bis drei vollbesetzte Personenzüge in ihren Blockstrecken zum Halt gezwungen worden, weil sie nicht in die Tiefhaltestelle einfahren dürfen.


Finden Sie es richtig, die körperliche Unversehrtheit und das Leben der Fahrgäste leichtfertig aufs Spiel zu setzen, obwohl Sie zuvor diesen Konstruktionsmangel zwar kannten, aber den Weiterbau bis jetzt nicht verhindert haben.



alter Kaffee (5)

18 03. 20 23:40
…aber kein kalter Kaffee! J.K. an Kretschmann:

Die schräge Tiefhaltestelle
Bei einem Gefälle von 6 m auf 400 m Länge können Züge während des Umsteigens unbeabsichtigt wegrollen. Unbeabsichtigte Wegrollvorgänge haben sich im viel weniger schrägen Hauptbahnhof von Köln schon des Öfteren ereignet. Dabei sind Fahrgäste verletzt worden.

Finden Sie es richtig, dass die körperliche Unversehrtheit der Fahrgäste gefährdet wird, nur weil Sie diesen Konstruktionsmangel nicht moniert und nicht verhindert haben?


Schmeichelworte verkehrt seit 12.03.2020
17 03. 20 17:37

  • unsägliches Produkt Tiefbahnhof

  • empörende Fehlplanung

  • (Steuer-)Geldvernichtungsmaschine

  • krachend gescheitertes Fehlprojekt

  • Symptom einer Demokratiekrise

  • an allen Ecken und Enden mangelhaft

  • Schiefbahn-Tunnel-Haltestelle Stuttgart21

  • Bahnverkehr-Zerstörung durch Stuttgart21



Parolen der Capella
16 03. 20 22:57
Heute 505. Montagsdemo, erstmals als Oben Bleiben TV. Die Capella rebella bringt Demostimmung:
„Und was sie auch treiben, wir werden oben bleiben!“
„Attacke, Attacke, Schiefbahnhof ist Kacke!“
„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Stadt versaut.“
Schickt den Scheuer auf den Mond, das ist Raumfahrt die sich lohnt,
und Pofalla hinterdrein, dann ist er nicht so allein.“

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weiter im coronaModus

15 03. 20 22:36
Die Montagsdemos gehen weiter, und zwar online: Ab morgen, der 505sten. Montagsdemo am 16. März werden bis auf Weiteres die für die Kundgebungen geplanten Beiträge pünktlich abends um 18 Uhr – zur offiziellen Zeit des Demo-Beginns – als „Oben Bleiben TV“ im Internet präsentiert.

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Hölderlin (2)

14 03. 20 23:16
„…Aber kommen doch auch der segenbringenden Schwalben
Immer einige noch, ehe der Sommer, ins Land.
Nämlich droben zu weihn bei guter Rede den Boden,
Wo den Gästen das Haus baut der verständige Wirt;
Daß sie kosten und schaun das Schönste, die Fülle des Landes,
Daß,
wie das Herz es wünscht, offen, dem Geiste gemäß
Mahl und Tanz und Gesang und Stuttgarts Freude gekrönt sei,
Deshalb wollen wir heut wünschend den Hügel hinauf…“
(aus
Der Gang aufs Land“)
________________________________________

„Komm! ins Offene, Freund!“, so beginnt dieses Gedicht mit Stuttgart als Ortsangabe. Was hat es aber mit Stuttgart 21 zu tun?
Nun, dieses unselige Projekt ist das krasse Gegenteil von oben und „offen“, es ist geschlossen, unten, beengt. Die Panoramabahn und auch die anderen Zufahrten zum Kopfbahnhof verkörpern das Offene

zu schaun das Schönste, die Fülle des Landes.“



Hölderlin (1)

13 03. 20 18:16

MetropoliS21 (2008)

Ihr wandelt droben im Licht,
Auf Halbhöhenlagen,
Stadtplaner, Aktionäre, Investoren!
Frisch umsäuseln euch Lüfte leicht,
In Doppelgaragen Mercedes und Smart.

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du? Quelle


Verschlechterung

12 03. 20 22:16
Aus Schwarzwälder Bote, Gäubahn-Faktencheck

„S 21 bedeutet für die meisten Passagiere der Gäubahn auch nach der Fertigstellung keine Verbesserung.“
___________________________________

Nicht nur keine Verbesserung, sondern es ist eine sehr ärgerliche Verschlechterung. Die Tunnelroute über den Flughafen erzeugt Konflikte mit der S-Bahn; die traumhafte Panoramabahn wird durch beklemmende Tunnelfahrten nur sehr schlecht ersetzt.



Schmeichelworte verkehrt seit 27.2.2020
11 03. 20 21:22

  • aberwitziges Projekt

  • gigantische Fehlplanung

  • führt ins absolute Desaster

  • Misere ohne Ende

  • entgleistes Bahnprojekt

__________________________________________
Winterreise (Leiermann) der Projektbetreiber und Befürworter: „Keiner mag es hören, keiner sieht es an…“



Wer hat den Käse zum Bahnhof gerollt?

10 03. 20 07:22
Wer hat die Leiter zum ICE gebracht? Die Feuerwehr! Bis diese bei Kilometer vier im Fildertunnel angekommen ist… ob es bei einem Brand noch was zu retten gibt?

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alter Kaffee... (4)

09 03. 20 10:51
…aber kein kalter Kaffee! Gastblog von H.R.
Ein „harmloser“ Unfall des TGV bei Straßburg wird mit Foto in der Stgt.Zeitung vom 06.03.2020 veröffentlicht. Man sieht ganz deutlich die 6-7-stufige „Not“-Treppe, die ca. 1.3 m ins freie Gleisgelände hineinragt.

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Herr MP Kretschmann, Sie als oberster kritischer Projektbegleiter von S21 sollten sich eigentlich vorstellen können wie sich so ein Fall in einem Tunnel mit einem 346m langen Zug auswirkt. Zwischen Waggonaussenwand und Tunnelwand sind aus S21-„Einspar“-Gründen (um die 4,25Mia-€ Kosten !!! einzuhalten) nur knappe 1,1m Rettungswege vorhanden.
Da nur alle 500m (aus Einspargründen s.o.) Notausgänge vorhanden sind, versperren die Nottreppen(falls vorhanden) mindestens 24 mal den Fluchtweg.
Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie über Volksabstimmung reden und aus Einspargründen jetzt bei knapp 10 Mia€ sich lässig zurücklehnen...
________________________________________________
MP Kretschmann hat oft genug gesagt, dass er S21 ablehnt, wegen der Volksabstimmung das Projekt aber zulassen muss. Über Naturgesetze und die unheilbaren S-21-Mängel kann aber nicht abgestimmt werden.



alter Kaffee... (3)

08 03. 20 10:39
…aber kein kalter Kaffee! J.K. an Kretschmann:
Die schräge Tiefhaltestelle Bei einem Gefälle von 6 m auf 400 m Länge können Züge während des Umsteigens unbeabsichtigt wegrollen. Unbeabsichtigte Wegrollvorgänge haben sich im weniger schrägen Hauptbahnhof von Köln schon des Öfteren ereignet. Dabei sind Fahrgäste verletzt worden. Warum haben Sie diesen Konstruktionsmangel nicht moniert und nicht verhindert?



alter Kaffee (2)

07 03. 20 12:23
…aber kein kalter Kaffe! J.K. an Kretschmann:
Die Kosten
Immer wieder musste die Bahn zugeben, dass S21 teurer wird als geplant. Vor der Volksabstimmung galten 4,526 Mrd. € als Sollbruchstelle, ab der das Projekt unwirtschaftlich werden würde. Inzwischen rechnet die Bahn mit 8,2 Mrd. €, der eigene Architekt Ingenhoven schon lange mit 10 Mrd. €, ebenso der Bundes-rechnungshof. Mit einem Baustopp jetzt und dem Umstieg-21 könnten 4 bis 5 Mrd. € eingespart werden, und man hätte einen bestens funktionierenden Bahnknoten, aber kein Nadelöhr wie S21. Sehenden Auges lassen Sie zu, dass Steuergelder in Milliardenhöhe für ein Unsinnsprojekt vergeudet – ja: im Grunde veruntreut werden.


alter Kaffee...(1)
06 03. 20 21:24
…aber kein kalter Kaffe! J.K. an Kretschmann:
Die geringere Leistungsfähigkeit
Sehenden Auges lassen Sie zu, dass die seit ca. 100 Jahren bestens funktionierende Infrastruktur des Kopfbahnhofs mit Ihrer Unterstützung von der Bahn selbst und der Stuttgart 21 Bau-, Beton- und Immobilien-Lobby mutwillig zerstört wird, dass ein integraler Taktfahrplan mit optimalen Zugverbindungen für die Fahrgäste verhindert wird. Für die 14 Destinationen im Stuttgarter Bahnhof benötigt man 14 Gleise. Der Kopfbahnhof hat 16 Gleise. Also immer noch zwei Gleise in Reserve, wo z.B. eine Schnell-S-Bahn zum Flughafen warten könnte.dass zukunftsweisende Pläne nicht verwirklicht werden können: Der Ausbau des Kopfbahnhofs auf 29 Bahnsteigkanten für 72 Zugfahrten in der Hauptverkehrszeit mit weiteren Überwerfungsbauwerken für kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrten; Kosten ca. eine Mrd. €. Geplant von Vieregg & Rößler im Jahre 2011.



im Gegenteil!
05 03. 20 23:42
Zum MgvG (Blog gestern) der BMVI Scheuer:
„Wir wollen wichtige umweltfreundliche Verkehrsprojekte beschleunigen.“
_______________________________________________
Stuttgart 21 als „umweltfreundlich“ zu bezeichnen, zeigt die ganze Verlogenheit und Ignoranz der S21-Propaganda.
Umgekehrt!


MgvG

04 03. 20 19:34

Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz

_______________________________________
Der Bundesrat hat (wegen Enthaltung von Bad.-Württ.!) zugestimmt. Es beginnen jetzt die Klagen der Umweltverbände; ein Urteil wie bei der gescheiterten PKW-Maut wird erhofft.
Übrigens: das MgvG als Wortungetüm übertrifft mit 11 Silben und 34 Zeichen noch das
Schienenpersonenfernverkehrsgesetz mit nur 10 Silben und 33 Buchstaben.



zu spät?
03 03. 20 22:46
MdB Matthias Gastel (Grüne) in einer aktuellen E-Mail:

„Für einen Stopp ist es längst zu spät.“

____________________________________________
Für ein zerstörerisches und unwirtschaftliches Projekt ist ein Stopp nie zu spät!



Profithaie am Zerstörungswerk

02 03. 20 10:58
StZ. „Der Bonatzbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs wird in den kommenden Jahren komplett umgebaut.“
_______________________________________________
Die noble und
großzügige Bahnsteighalle ohne Werbung und Verkaufsbuden wird jetzt von kulturlosen Projektoren als Hotel und Einkaufszentrum noch mehr „verwertet“. Damit werden wieder Fakten geschaffen, die einen künftigen Kopfbahnhof erschweren und verteuern; dabei ist Stuttgart 21 heute schon sichtbar gescheitert im Hinblick auf Leistung, Bauzeit, Kosten, Reisequalität u.a. Aber Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft ganz hinten in der Warteschlange (Matthias Richling).“


alternativlos?

01 03. 20 22:46
Wir informieren:
• über die gigantische Fehlplanung
• über den Widerstand gegen das Tiefbahnhofprojekt
• und über UMSTIEG21, das Alternativkonzept, um das absehbare Scheitern von S21 mit konstruktiven Ideen noch zu einem lohnenden Ziel zu bringen.
_____________________________________________________

Aus der
neuen Broschüre von K21.



reingelegt

29 02. 20 11:01
Statement Alt-OB Rommel im Dez. 2007:
"Dieser [Durchgangsbahnhof S21] hat im Vergleich mit dem Gleiswirrwarr des gegenwärtigen Kopfbahnhofs deutliche Vorteile. Vor allem die etwa doppelte Leistungsfähigkeit, welche die Experten immer wieder geprüft und bestätigt haben, wenn Kritik geübt wurde."
Fazit: „Der Stadt Bestes“ wurde gefunden. Jetzt müssen wir es aber auch tun und nicht das Gegenteil. Sonst haben die Schildbürger hier ein neues Zuhause gefunden."



Leerformel?

27 02. 20 19:46
Schluss der Rede von Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22, auf der 501. Montagsdemo am 17.2.2020:

Trotz alledem! Wir werden: Oben bleiben!

_______________________________________________
Ist das Zweckoptimismus, eine Leerformel? Für mich ist es die Erkenntnis, die ich als Blogmotto schon vor 11 Jahren formuliert habe. Aus dem jetzt schon erkennbaren Scheitern ergibt sich das „oben bleiben“ von selbst.



Schmeichelworte verkehrt seit 21.2.2020
26 02. 20 22:15

  • Verkehrt-Projekt

  • planerischer Riesenmist

  • Bahn hat sich verzockt

  • verkehrspolitisch völlig unsinnig

  • vom Prestigeobjekt zum Problemfall



helau und alaaf

25 02. 20 17:50

Quelle. „Heute besitzt die Deutsche Bahn ein nur noch irrsinnig zu nennendes Netz von 675 Firmen in der ganzen Welt. Darunter finden sich Bahngesellschaften in Großbritannien…Demnach besitzt die Deutsche Bahn:

  • ein VW-Autohaus in Slowenien
  • eine dänische Firma, die neben einer Sprachschule auch eine Fahrschule für Taxi- und Busfahrer und eine Vorschule für die Polizeiausbildung betreibt
  • eine britische Firma für Krankenwagen und Krankentransporte
  • etliche Firmen, die Autos reparieren oder lackieren oder sich um Gebrauchtwagen kümmern
  • sowie Anteile an diversen Einzelhändlern, zum Beispiel für Fahrräder, Elektroartikel, Pappaufsteller, Plakate, Tischaufsteller und Notizblöcke
Was dies alles mit dem Unternehmenszweck, den öffentlichen Schienenverkehr in Deutschland zu betreiben, zu tun haben soll, wissen sicher noch nicht einmal die Herren Mehdorn, Grube und Lutz, die den „Bahnchef“ über Jahre hinweg wie einen Vornamen getragen haben.“



heute Rosenmontags-Demo...
24 02. 23 00:00
…mit der Capella Rebella und Eidechsenmasken

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Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (11)

23 02. 20 09:20

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Stgt. Hbf an Gleis 12, nur 25 Meter (Foto im Blog vom 21.2.2020) von der Uhr im Querbahnsteig (Blog v. 21.2.2020) entfernt!



Mekka versus Riesenmist

22 02. 20 23:05
tag 24: Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU): „Das wird mal die zentrale Verkehrsinfrastruktur Baden-Württembergs werden", sagte Oettinger der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart… „Die Schiene wird Weltklasse werden… Ich bin sicher: Wenn der Bahnhof eingeweiht ist, wird er für Architekten aus der ganzen Welt ein Mekka werden, ein Anziehungspunkt.

MdB Anton Hofreiter (Grüne) im
Spiegel: „Stuttgart 21 ist einfach nur planerischer Riesenmist, bei dem die Bahn sich verzockt hat. Auch Verkehrspolitisch völlig unsinnig.“



Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (10)

21 02. 20 19:41
heute um 11:55 Uhr Hbf Stuttgart vor Gleis 12

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Schmeichelworte verkehrt seit 14.2.2020

20 02. 20 22:38

  • Unfug – ökonomisch, ökologisch, verkehrlich, sicherheitstechnisch

  • Immobilienprojekt mit Bahnhof

  • gigantischer Infrastruktur-Rückbau

  • vorrangig städtebauliches Projekt

  • viel zu eng geplanter Bahnhof

  • einmaliger Zynismus



Sachargumente schwächeln gewaltig

19 02. 20 23:57
Stuttgarter OB-Kanditat Nopper 2010:
"Wir als Befürworter von Stuttgart 21 setzen auf die Kraft der Sachargumente.“
____________________________________
Die damaligen Sachargumente
„21 gute Gründe für Stuttgart 21“ sind bereits 2013 aus dem Verkehr gezogen worden, weil sie sich als „fragwürdig, halbwahr oder falsch“ erwiesen haben.


Vertuschung

18 02. 20 23:06

Der Stuttgarter Kopfbahnhof-Befürworter K.A. in einer E-Mail an mich:
„Hast Du heute in der StZ gelesen, dass
Hany Azer eine Auszeichnung bekommen hat und sie bringen es fertig, mit keinem Wort seine 121 Risiken (& 1 Chance) zu erwähnen - toll!“
___________________________________
Die Monopolpresse (SZ, StZ usw.) bringt scheinbar sachliche Nachrichten, verschweigt aber wesentliche Fakten, die zwingend dazu gehören. Sie (SZ) bringt es auch fertig, Frei Otto als Miterfinder der Kelchstützen zu würdigen, ohne seine
fundamentale Kritik und die frühzeitige Abkehr (2009) vom Projekt S21 zu erwähnen.



sarkastisch

17 02. 20 13:23

Man darf gespannt sein, wie sich diese Stadt selbst vernichtet.“
____________________________________________
Aus einem Kommentar zu dem Wasser/Düker-Problem in
Kontext-Wochenzeitung.



Zeitbilanz (17)
16 02. 20 23:05
schwarzwaelder-bote am 14.2.2020
Schlagzeile
Verkehrskollaps bei Gäubahn ist vorprogrammiert
Untertitel „Pendler müssen in Zukunft mehr Reisezeit in Kauf nehmen.“
___________________________________________
Wie dumm ist das denn, wenn in der
Zeitbilanz bei Stuttgart 21 den kleinen (eher keinen) Fahrzeitgewinnen sehr hohe Verluste an Reise- und Lebenszeit entgegen stehen? Z.B. 2 Minuten Gewinn, 2 Stunden Verlust? Dies realistisch zu untersuchen nach den reichlich vorhandenen Quellen, wer macht’s?


Trauerspiel

15 02. 20 22:58
SWR: Herr Luik, am 2. Februar jährt sich der Jahrestag des offiziellen S21-Baubeginns zum zehnten Mal. Aus Ihrer Sicht ein Grund zum Feiern?

Arno Luik: Es ist, wenn ich das so gefühlsbetont sagen darf, ein Grund zu trauern. Vielleicht fast zum Verzweifeln. Denn in Stuttgart wird etwas gebaut, von dem nahezu alle Beteiligten wissen: Es ist Unfug – ökonomisch, ökologisch, verkehrlich, sicherheitstechnisch…



hoffen und bangen

14 02. 20 11:44

Ein Bahn/Bus-Nutzer in einem drastischen Beschwerdebrief an Bahn/Bus/Verkehrsministerium (von heute Nacht 0:15 Uhr und damit weitere Lebenszeitvernichtung und Schlafraub!):

„… im Laufe der letzten Jahre habe ich als Berufspendler einen beträchtlichen Teil meiner Lebenszeit mit hoffen, bangen und warten in Zügen, auf Bahnhöfen und Bushaltestellen verbracht.“
___________________________________
Im Schreiben wird als Ursache der Misere u.a. auch Stuttgart 21 genannt (
kleine Doku der Zeitverluste).



Schmeichelworte verkehrt seit 6.2.2020
13 02. 20 23:44

  • aberwitziges Projekt

  • verheerendes Projekt

  • Loch 21

  • das umstrittenste deutsche Infrastrukturprojekt

  • unnützer Prestigebau



Hilft die hl. Barbara?

12 02. 20 22:25
Großfoto „Durchbruch im Fildertunnel“ (Ausschnitt) swp-Titelseite heute.

Untertitel: „Mit einer Figur der heiligen Barbara im Arm gehen zwei Bauarbeiter Hand in Hand durch den Tunneldurchschlag der ersten Röhre des Fildertunnels.“…
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Freche und plumpe Fälschung! Leicht erkennt man eine dicke Mauer mit Eisenarmierung statt einer Tunnelröhre. Die hl.Barbara soll wohl „Gottes Segen“ beschwören. Auf solchen Fake-Nachrichten kann aber kein Segen liegen!



die Bahn sagt

11 02. 23:45

Kontext-Wochenzeitung: „Viele haben vor den Gefahren gewarnt, die die Bauarbeiten für Stuttgart 21 bergen. Besonders heikel: das Unterwasserbetonieren für den Nesenbach-Düker. Derweil sprudeln in Obertürkheim jeden Tag drei Hallenbäder voll Wasser in die Baustelle – seit anderthalb Jahren. Doch die Bahn hat die Lage im Griff. Sagt die Bahn.“



missglückte Ausrede

10 02. 20 23:39
OB Kuhn fragt bei der Bahn nach und unterschreibt deren Antwort:

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Die Reisenden werden gebeten, die Bahn über den ganzen Tag verteilt zu benützen, damit die Verdoppelung erreicht werden kann.


Zeitbilanz (16)
09 02. 20 10:01
15 Blogeinträge befassten sich seit Juli 2017 mit dem immer groteskeren Missverhältnis von Fahrzeitgewinn durch Stuttgart 21 und den Zeitverlusten der Bahnkundschaft und der Verkehrsteilnehmer. Eine von vielen Hiobsbotschaften (Stuttgarter Nachrichten) des „best geplanten“ Projekts:

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Aus einer alten PM der Schutzgemeinschaft Fildern, Steffen Siegel:
“Wieviel Lug und Trug müssen wir eigentlich noch ertragen, bis endlich die Politik den Mumm hat, dieses an allen Ecken und Enden fehlgeplante, Leib und Leben der Fahrgäste gefährdende und immer teurer werdende Murksprojekt zu stoppen? Wann endlich hört man damit auf, gutes Geld der Steuerzahler schlechtem hinterher zu werfen?“


Prellbock-Anbetung

08 02. 20 23:52
500. Montags-Demo gegen Stuttgart21, 03.02.2020, Timo Brunke: Vom Öltank zum Prellbock

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„Eilet herbei alle, für die wir absägen den Ast, auf den ihr sitzet…im Namen der Automobilisierung, der Raffgier und des Staatsverbrechens.“



Baufortschritt

07 02. 20 23:32

Der unübersehbare Baufortschritt wird oft als Argument der angeblichen „Unumkehrbarkeit“ angeführt. Das Projekt S21 wird aber durch den Baufortschritt nicht besser, die unheilbaren Mängel bleiben und das Scheitern kommt immer näher.



parteiische Vermeidung

06 02. 20 20:13
Aus Parkschützerseite, von „Zapf“:
Zur Sache Baden-Württemberg" am Donnerstag, 6. Februar 2020, 20:15 Uhr: Unpünktliche Züge, frustrierte Pendler - was tun gegen das Dauerchaos auf der Schiene?
Im Schienennahverkehr zwischen Mannheim und Ulm, im Breisgau-Hochschwarzwald und entlang des Bodensees herrscht Chaos: Die Abteile sind überfüllt, Zugverbindungen verspätet oder fallen ganz aus. Zehntausende Bahnpendler sind betroffen…
Das schwäbische Staatsfernsehen vermeidet wieder jeden Hinweis auf das S21-Fiasko.



Schmeichelworte
verkehrt seit 26.1.2020
05 02. 20 09:00

  • eines der größten und unsinnigsten Bauprojekte in der Industriegeschichte Deutschlands

  • katastrophaler Kellerbahnhof

  • kapazitätsminderndes und sauteures Projekt

  • es ist der totale Wahnsinn

  • Wahnhof

  • ein Ding der Unmöglichkeit

  • absehbar eine Katastrophe herbeiführen

  • ewiges Sicherheitsrisiko

  • das durchgepaukte Wahnsinnsprojekt

  • Bosheitsakt gegen die Zukunft

  • Katastrophe mit Ansage



Anmoderation gestern

04 02. 20 12:00
Dr. Angelika Linckh:
­17:50 Uhr
In 10 Minuten beginnt hier die 500. Montagsdemo unter dem Motto „Weg mit der Flasche unter den Bahnhöfen“, Demos und Aktionen, seit die Pläne für dieses aberwitzige Projekt vor über 25 Jahren verkündet wurden! Foto S.B.

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Die 500ste Montagsdemo gegen die städtebauliche Schande und den KlimaSkandal Stuttgart21, und schon allein wegen des Ausmaßes dieses klimapolitischen Verbrechens sagen wir mit Bertolt Brecht zum wiederholten Mal:
Nichts wird uns davon überzeugen, dass es aussichtslos ist,
„der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen“ und dass wir das „tausendmal Gesagte immer wieder sagen“ werden, „damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!“

Dass die Katastrophe mit Ansage bis heute weitergetrieben wird, heißt
eben nicht, dass des grünen Kretschmanns „Käs gegessen“ ist – Immer wenn irgendwo ein Zug in Brand gerät, denken wir an 60 km Tunnel und zwei Tiefbahnhöfe ohne genehmigtes Brandschutzkonzept.
Und „befriedet“ ist gar nichts –
wir waren immer friedlich, und mussten uns von gewalttätigen Regierenden mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray bekämpfen lassen, viele von uns wurden zum Teil schwer verletzt, weil wir für unsere Überzeugungen auf die Straße, für die grüne Lunge der Stadt und für den Schutz des Stadtklimas in unseren Park gegangen sind!

Wir mussten Verleumdung, infame staatsanwaltliche Ermittlungen und Hausdurchsuchungen über uns ergehen lassen und Mitstreiter*innen werden noch heute vor Gericht gezerrt – das nächste Mal übermorgen am Mittwoch um 9 Uhr im Amtsgericht Hauffstr wegen angeblichen Hausfriedensbruchs, angezeigt von der Deutschen Bahn, für die absolut friedliche Aktion, ein Banner von diesem Bahnhofsdach zu hängen! Ich bin überzeugt davon, dass viele von uns den Saal voll machen und Solidarität zeigen werden! Wie unsere Demos und Kundgebungen sind solche Aktionen legitimes demokratisches Recht und notwendig, um den millionenschweren Desinformationskampagnen von Bahn und Tunnelblick-Politikern, außer besseren Argumenten auch eigene Bilder entgegensetzen zu können, einfach unübersehbar zu werden!
Ja, es ist nach über 10 Protestjahren schon eine kleine Sensation, dass wir
trotz alledem! immer noch hier demonstrieren und entschlossen sind, weiter zu machen!
Wir berauschen uns dabei nicht im Mindesten an unserem Durchhaltevermögen, sondern sind und bleiben empört, dass dieses von ungezählten Eisenbahnfachleuten und Klimaschützern als unfassbar schädlich kritisiertes Projekt weitergetrieben wird.



500
03 02. 20 23:31
500. Montagsdemo am 3. Februar Foto S.B.

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Wer sich fragt, woher so viele Menschen die Kraft und Motivation nehmen, so viele Jahre lang so viele Demos zu machen, der wird bei der 500sten die Antwort finden: anders als mit durchhaltender Empörung ist der Wahnsinn dieses Projekts und die Ignoranz der Verantwortlichen nicht auszuhalten.

Eine Meinung aus der Frankfurter Rundschau ohne den Unumkehrbar-Blues: „Das durchgepaukte Wahnsinnsprojekt“.
Hier das Video von der heutigen 500. Montagsdemo für nicht Dabeigewesene.


HEUTE 10-jähriges "Jubiläum"

02 02. 20 11:54
Zum Jubeln gibt es bei diesem „Jubiläum“ so wenig wie bei den Gedenktagen zum Beginn zweier Weltkriege. Die „Prellbockanhebung“ vom 2.2.2010 ist ein Trauertag , insbesondere für Stuttgarter und Bahnkunden. Der entlarvende Bericht im ZDF (10 Minuten) zeigt die Empörung der Stuttgarter
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und dokumentiert das Politikversagen. Die Verantwortlichen von damals wie Grube, Schuster und Ramsauer kommen zu Wort, haben inzwischen ihre Ämter verloren und sich schuldig gemacht (Milliardenschaden für den Steuerzahler). Aber Hany Azer, von Grube beim Festakt noch hochgelobt, hat mit seinem Memorandum „Chancen und Risiken beim Großprojekt Stuttgart 21“ (1 Chance, 120 Risiken!) den Unsinn es Projekts insbesondere im Hinblick auf Kosten und Gefahren deutlich gemacht und ist aus Stuttgart verschwunden.



Krebsschaden 21

01 02. 20 23:00
Boris Palmer im Interview:
„Es gibt so viele Gründe, S 21 als ungerecht und falsch einzustufen, und das ist es ja auch. Aber Krebs ist auch nicht gerecht und richtig, und trotzdem muss man am Ende damit klarkommen.“



Baustart 10. Jahrestag

31 01. 20 21:29
(„Prellbockanhebung“ am 2.2.2010)
Kretschmann: „Also ich frag Sie nochmal: Sie wollen einem Mitglied eines Verfassungsorgans, das für die Finanzierung dieses Projekts mit verantwortlich ist, den Zutritt hier verweigern?“ Sicherheitskontrolleur: „Jawohl“. Kretschmann: „Das muss ich zur Kenntnis nehmen, ja das ist ungeheuerlich.“ Bericht im ZDF vom Baubeginn, Minute 08:20
_____________________________________
Ich war damals bei der Zurückweisung in nächster Nähe dabei…


vox Kretschmanniensis

30 01. 20 17:47
"Ich persönlich sehe es so, dass durch die Volksabstimmung der Konflikt befriedet wurde", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart.“
___________________________________
S.B.: Ich persönlich sehe es so, dass die Volksabstimmung als Feigenblatt zur Machterhaltung der Grünen herhalten muss und der Konflikt keineswegs „befriedet“ wurde.



Ausschnitt

29 01. 20 20:31

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„Um es bildlich auszudrücken, mit Stuttgart 21 wird in jeder Hinsicht ein Flaschenhals geschaffen, der der Verkehrswende hin zu einer ausbaufähigen, klimapolitisch sinnvollen Mobilität auf der Schiene im Wege steht“ (aus der Rede von Michael Becker am Montag).




Machtkalkül an Stelle von Vernunft

28 01. 20 11:51
Arno Luik zu den Wendehälsen

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Nimmerleinstag

27 01. 20 15:51
Beginn einer E-Mail von K.T.:

„Der Nesenbachdüker sollte seit über 10Jahren fertig sein. Durch die chaotischen `Planungen´, Baubasteleien, Verlegungen und Baufehler wird die Fertigstellung des Tiefbahnhofs immer weiter zum Nimmerleinstag verlegt.“



Schmeichelworte verkehrt seit 29.12.2019

26 01. 20 22:36

  • Steuergeldverbrennungsanlage

  • unsäglicher Klotz am Bein des Zugverkehrs

  • widersinniges Projekt S21

  • Projekt (ist) entgleist

  • zukünftige Bauruine

  • haltlose Versprechen

  • bewusster Unsinn

  • von der Unwahrheit wirtschaftlich profitieren

  • Schadprojekt in allen Belangen

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Die markierten Schmeichelworte sind von Walter Sittler (Blog von gestern)



aus Blogfutter-Reserve

25 01. 20 22:43
Walter Sittler im ZDF (schon länger her): ich-weiss-nicht-ob-ich-aufruhren-will:
„Bei meinem Engagement gegen Stuttgart 21 zum Beispiel ging es nicht um Aufruhr, sondern Aufdeckung haltloser Versprechen, also bewussten Unsinn derjenigen, die von der Unwahrheit wirtschaftlich profitieren.“



Unrechtspflege

24 01. 20 18:51
Rede von Jürgen Klaffke, Kaktus-Initiative in der IHK Stuttgart, auf der 498. Montagsdemo am 20.1.2020
Liebe Unverzagte,
die Ihr in Sachen Kopfbahnhof Recht habt und doch (noch) nicht Recht bekommt – was Euch aber nicht daran hindert, mutig und entschlossen den Finger in diese große Wunde der Stadt Stuttgart zu legen. Für eine bessere Stadt, für eine lebenswertere Stadt!



weiterhin ?

23 01. 20 12:01
Aus dem Newsletter der Bahn-AG von heute:
„Damit das Streckennetz der Bahn auch weiterhin zu einem der frequentiertesten und modernsten Europas gehört, sind natürlich immer wieder entsprechende Modernisierungsarbeiten notwendig.“
___________________________________________________
Das ist sehr geschmeichelt, von wegen „weiterhin“! Tatsächlich ist das „Streckennetz der Bahn“ sträflich vernachlässigt worden unter den Häuptlingen Mehdorn und Grube. So hat die Reichsstadt Pfullendorf keinen Schienenanschluss mehr, weil Nebenstrecken profitorientiert gekappt wurden, viele Weichen bei Überholstellen ausgebaut wurden, und der desolate Zustand der Schienen und Brücken erfordert Langsamfahrstellen. Großprojekte wie das Schadprojekt Stuttgart 21 verbrauchen immer noch Milliarden Euro, die für „Modernisierungsarbeiten“ fehlen.



Optimisissimus

22 01. 20 22:26
Aus einer E-Mail von heute:
„…und erinnere daran, dass wir uns am Tag des Projektendes von #S21 nachmittags in der Umkehr-Bar unter den Platanen treffen wollten.“
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Es gibt sie noch, die unverdrossenen S-21-Gegner, die an ein vorzeitiges Projektende glauben. Ich gehöre auch dazu und habe ein größeres Feuerwerk für das oben erwähnte Freudenfest gebunkert..



bestgeplant

21 01. 20 23:54
kontext-wochenzeitung:
…„Damit droht der Untertürkheimer Abstellbahnhof endgültig zur unendlichen Geschichte zu werden. Denn der erste Bauentwurf stammt aus dem Jahr 2004.……………Das aktuelle Verfahren ist somit der vierte Anlauf, den Abstellbahnhof in trockene Tücher zu bekommen.“
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„Stuttgart 21 ist das bestgeplante Projekt aller Zeiten.“ (Wolfgang Drexler 2010)



Retro 2013 aktuell

20 01. 20 21:36
In dem Offenen Brief an Minister W. Herrmann mit dem Betreff „Wie das Volk genasführt wird“ (Memory 35) schreibt Christoph Strecker:

„Wir lassen uns von unserer Regierung nicht zum Narren halten. Wir akzeptieren nicht die Abschaffung des Vertrauens und die Aufkündigung der Redlichkeit.“


Theorie und Praxis

19 01. 20 10:54

Süddeutsche Zeitung: “Wir sind die Heimatstadt der Mobilität", sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. ..“Alles, was sich bewegt und nachhaltig unterwegs ist, heißen wir willkommen", betonte Kuhn.
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Über ein Jahrzehnt Großbaustelle Stuttgart 21 bedeutet ständige Spurverlegungen im Zentrum der Stadt mit stop and go-Autoverkehr. Das Bahnprojekt S 21 verschärft die Lage nach der (sehr ungewissen) Fertigstellung.



Die Messe ist gelesen?

18 01. 20 16:49
Alter Leser-Zeitungskommentar, immer noch stimmig:
„S21 ist Betrug und definitiv gescheitert. Das Fundament trägt nicht, das Lügengebäude hat mächtige Risse bekommen und wird nicht zu halten sein. Die einzige Frage ist, wie viel von unser aller Geld noch den bereits für eine gigantische historische Fehlplanung ausgegebenen Summen für weiteres Zerstörungswerk an funktionierender Infrastruktur zugunsten einer zukünftigen Bauruine ohne Sinn und Verstand hinterhergeworfen wird.“
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„Die Messe ist gelesen“, so Bahnvorstand Dr. F. Bitzer zu Stuttgart 21 diese Woche in der Sängerhalle Untertürkheim. Aber seit 2009 gibt es die ständigen Werbesprüche „unumkehrbar“, eine der
Grundlügen der Projektbetreiber.



ohne Zweifel?

17 01. 20 11:30
Schwäbisches Tagblatt heute über gestern:

Während Gegner von Stuttgart 21 die beiden Erörterungstage als Plattform nutzten, das Projekt im Detail und pauschal zu verwerfen, präsentierte Gerd Hickmann vom Verkehrsministerium des Landes, eine überraschende Kehrtwende. Der Abteilungsleiter öffentlicher Verkehr fegte Zweifel, ob der Tiefbahnhof den Deutschlandtakt und die angestrebte Verdoppelung der Fahrgastzahlen meistern kann, beiseite. „Der Deutschlandtakt geht mit der Infrastruktur im Knoten Stuttgart ohne Zweifel“, sagte Hickmann am Donnerstagmittag. Etwas später, als es um die noch ambitioniertere Verdoppelung der Fahrgastzahlen ging, setzte er noch einen drauf: „Es ist mit dem Großknoten S21 möglich, diese Verdoppelung abzuwickeln“, sagte Hickmann.
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Ist die Erde doch eine Scheibe? Welche Kräfte haben Hickmann umgedreht?



heute Abend im Rathaus

16 01. 20 00:06
Um 18:30 beginnt im großen Saal des Stuttgarter Rathauses die Fachdiskussion zum Thema Deutschlandtakt und Stuttgart 21 ohne Beteiligung der Bahn und der Regierung/Politik. Ergebnis-Vorhersage:
- Stuttgart 21 ist völlig ungeeignet sowohl für den Deutschlandtakt als auch zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen
- Die Bahn nimmt es nicht zur Kenntnis und baut weiter.



lustig oder ärgerlich?

15 01. 20 11:50
Oliver Stenzel in Kontext-Wochenzeitung:

„Eine lustige Woche mit der Bahn: Für eine S-21-Veranstaltung zieht das Verkehrsministerium kurz vor knapp den Diskutanten zurück, die rückzugsunwilligen Eidechsen in Untertürkheim werden als Sündenböcke für Missplanung vorgeschoben, und Baden-Württemberg hat endlich seinen eigenen ICE.“



Vorteile von Stuttgart 21

14 01. 20 23:06

Peter Müller an Bahnchef Lutz wegen Weigerung der Bahn an der Teilnahme zum Podium „Jetzt mal ehrlich“ (Blog gestern):
…„Warum also traut sich niemand, diese angeblichen Vorteile von Stuttgart 21 der „Öffentlichkeit zu erklären? Ist es etwa "Feigheit vor dem Feind"?
Da kann ich Sie beruhigen. Die Gegner des Projekts, das ja bekanntlich auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes 1995 als Immobilienprojekt vorgestellt wurde, sind durchweg Freunde der Bahn und eines gut funktionierenden Schienenverkehrs in Deutschland und Europa. Sie sind also Ihre Unterstützer und keine Feinde!
Zu der Veranstaltung werden übrigens auch Befürworter des Projekts erwartet, die besonders enttäuscht sein dürften, wenn die Bahn - wieder einmal - kneift.“…
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Die Vorteile von Stuttgart 21 wurden bis Ende 2013 in einer Mini-Broschüre im Pixiformat als
„21 gute Gründe für Stuttgart 21“ beworben, dann verschwand diese breit gestreute Werbung plötzlich. Warum? Die „21 guten Gründe“ erwiesen sich halt bei kritischer Betrachtung vielfach als fragwürdig, halbwahr oder falsch!

- Mein Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden:
"Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“

- Fazit meiner
Büttenrede (212. Montagsdemo Rosenmontag 3. März 2014 Schlossplatz Stuttgart):
„Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern! Die Menschen aus dem Land und besonders die Stuttgarter werden zum Narren gehalten! Deshalb sind wir ja so narret!“



„Jetzt mal ehrlich!“

13 01. 20 09:28

Unter diesem Motto laden wir (Aktionsbündnis) auf kommenden Donnerstag, 16. Januar 2020, 18.30 h ins Stuttgarter Rathaus zu einer Veranstaltung zum „Deutschland-Takt“ ein. Endlich soll einmal öffentlich geklärt werden, wie sich die Bahn und die Politik das vorstellen, wie mit dem im Bau befindlichen Tiefbahnhof die von der Großen Koalition propagierte Verdoppelung der Fahrgastzahlen auch in Stuttgart möglich sein soll.
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Das Ergebnis scheint festzustehen: es ist unmöglich! Was Politik und Bahn vom Weiterbau aber nicht abhalten wird: „nach mir die Sintflut“.


Blogmotto " S21 hat Natur...gegen sich"

12 01. 20 00:11
Zwei Meldungen vom Tage:

Eidechse könnte Stuttgart 21 zum Verhängnis werden
Frankfurter Rundschau
Mauereidechsen fühlen sich zwischen den Gleisen pudelwohl. Sie könnten für Stuttgart 21 ein großes Problem werden. Kleine Mauereidechsen ...



Bahn nimmt Wasserschlacht im Tunnel wieder auf
Stuttgarter Zeitung
Stuttgart - Anderthalb Jahre nach dem abrupten Stopp ihre Tunnelbaus nach Obertürkheim will die Projektgesellschaft für Stuttgart 21 voraussichtlich ..



neue "Schmeichelworte verkehrt" zu S 21
11 01. 20 10:51
Schmeichelworte seit 29.12.2019:
  • Katastrophen-Baustelle

  • S 21 Symbol gescheiterter Großprojekte

  • Phantom-Bahn-Projekt „Stuttgart 21“

  • MultiMilliardenGrab s21

  • nach wie vor höchst umstrittener unterirdischer Bahnhof S 21 (10.1.2020)

  • (ein) als teuer und unnütz verschrieenes Projekt



verlässt das sinkende Schiff

10 01. 20 23:32
StZ: OB Kuhn tritt für eine zweite Amtszeit nicht wieder an.
Er nannte dafür persönliche und familiäre Gründe.“
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Und was sind die wirklichen Gründe? Könnte da nicht auch Stuttgart 21 mit im Spiel sein, weil
- das Chaosprojekt auch die ganze zweite Amtszeit zu große Beschwer machen könnte
- das „Rosensteinviertel“ nicht wie propagiert entstehen kann
- er weiterhin als Wendehals herhalten muss
- Stuttgart 21 spektakulär zu scheitern droht?



zum Vergleich
09 01. 20 10:58
Grafik zum Vergleich mit dem Schwindelbild im Blog von gestern:

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Wo vor allem auch geschummelt wird, ist die Auslassung der Installationen. Und wirklich kriminell sind die geplanten Verengungen auf 90 cm!!


Schwindelgrafik

08 01. 20 18:56

Bei den Tagen der offenen Baustelle S 21 vom 3. bis 5. Januar stimmte sehr Vieles nicht. Viel Schönfäbrberei in Wort und Bild!
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Aus dem Brief von Peter Müller an den Brandschutzbeauftragten Dr. F. Bitzer:
…„So wurde eine Grafik vom Querschnitt einer Fildertunnelröhre präsentiert, bei der die Größenverhältnisse absolut nicht nachvollziehbar sind. Wie Sie selbst hoffentlich wissen, ist ein ICE4 3020 mm breit. Nach diesem Bild müsste ja dann der Rettungsweg irgendwo zwischen einer Breite von 2 und 2,5 Metern liegen. Dabei, so sagten Sie am 04.12.2019 vor dem VGH Mannheim selbst, ist dieser nur 1.20 Meter breit und erfüllt damit nur die Mindestanforderungen.“…



Öttinger tönt noch

07 01. 20 15:05
Aus der Neujahrsrede von G. Öttinger:
„Auf nationaler und regionaler Ebene bezeichnete Oettinger in seiner Rede Stuttgart 21, sobald es fertiggestellt sei, als „Erfolgsgeschichte der CDU“.
___________________________________________

Sehr geehrter Herr Öttinger,

Stuttgart 21 ist ab Baubeginn bis heute eine Misserfolgs- und Skandalgeschichte, die der CDU viel Zustimmung kostet und weiterhin zu deren Niedergang beiträgt. Ich wollte als CDU-Mitglied an dieser Fehlplanung mit Bahnhofs- und Stadtzerstörung keine Verantwortung tragen und bin deshalb aus der Partei ausgetreten. Stuttgart 21 ist, gemessen an seinen damals propagierten Zielen (Leistung, Kosten, Bauzeit, Reisequalität u.a.) längst gescheitert und deshalb kann daraus niemals eine „Erfolgsgeschichte der CDU“ werden. Sie, Herr Öttinger, gehören zu den „Tätern“,
Stuttgart 21 ist Symbol für den Niedergang der Bahn (Arno Luik).

Mit freundlichen Grüßen



2019 desaströs für S21

06 01. 20 22:46
2019 war das Jahr des Offenbarungseids in der Kapazitätsfrage. Spät genug hatte das Bundesverkehrsministerium einen Zielfahrplan für Stuttgart 21 vorgelegt. Ergebnis: ein Taktfahrplan für Stuttgart 21 ist „absolut nicht fahrbar!“…
(gekürzt nach der RUNDMAIL vom 5.1.2020 von Werner Sauerborn).



Fehlfarben

05 01. 20 20:00
E. R., Foto: „Sind sie nicht (wie versprochen) schön geworden, die strahlend weißen neuen Kelchstützen?“

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"die Bahn will..."

04 01. 20 10:42
swr: „Die Bahn will in den kommenden zehn Jahren deutlich mehr Geld in die Erneuerung ihrer Brücken investieren. 2.000 Bauwerke sollen für insgesamt neun Milliarden Euro saniert werden. Mit der Sanierung der Brücken will die Bahn Verspätungen und Störungen vermeiden. Denn bei alten sanierungsbedürftigen Bauwerken müssen Züge häufig abbremsen und dürfen diese oft nur langsam befahren.“
________________________________________________
Mein Kommentar, nicht aktiviert:
Wie positiv scheinen all diese Nachrichten! Wie negativ besetzt ist das Wissen, dass unter Mehdorns und Grubes Verantwortung die Brücken marode geworden sind zugunsten des "Global Players" Bahn-AG. Jetzt soll es der Steuerzahler durch zusätzliche Zuwendungen des Bundes richten. Die "dringend notwendige Verkehrswende" wird unterlaufen. Mit dem Fehlprojekt Stuttgart 21 ist jedenfalls die derzeit propagierte "starke Schiene" und der "Deutschland-Takt" nicht zu schaffen. Dafür bleibt Pofalla verantwortlich; er wird sich vermutlich wie seine Vorgänger vom Acker machen, wenn das unausweichliche Desaster eingetreten ist.



was bedeutet Umstieg 21?

03 01. 20 09:18

  • bereits gebaute Teile von Stuttgart 21 umnutzen, Weiterbau stoppen


  • den vorhandenen Bahnhof in voller Größe mit 16 Gleisen modern ausbauen zur Verdoppelung der Passagierzahlen, was auf nur acht Gleisen im geplanten Tiefbahnhof absolut unmöglich ist


  • in der ausgehobenen Baugrube einen zentralen Busbahnhof mit PKW- und Rad-Park- haus sowie Mietstationen einbauen


  • Tunnelröhren für Busverkehr und Güterversorgung der Stadt nutzen


  • Ausbau von S-Bahn-Linien mit Ringverkehr auf den Fildern 400.000 Einwohner), direkte Verbindung ins Neckartal, Neuhausen-Wendlingen und von Reutlingen/Tübingen zum Flughafen


  • Anbindung der Neubaustrecke nach Ulm problemlos möglich, mit genau gleicher Fahrzeitverkürzung nach Ulm wie bei Stuttgart 21 „Deutschlandtakt“ ermöglichen, d.h. Umsteigeverbindungen halb- oder stündlich vertakten zwischen ICE und Regionalbahn


  • Expresslinien zum Flughafen wie in anderen Städten der Welt

(Aus dem Infoblatt zur Baustellen-Besichtigung heute 10:00 Uhr bis Sonntag 5.1. 16:00)




veraltetes Konzept

02 01. 20 23:55
Aus dem Infoblatt zur Baustellen-Besichtigung vom 3. bis 5. Januar:
„Vor 30 Jahren setzte man auf Autoverkehr f
ür die Ewigkeit. So sollte der Bahnhof mit halber Gleiszahl unter die Erde.
Aber: Keine Steigerung der Kapazit
ät möglich, Erweiterung für alle Zeiten unmöglich – zur Freude der Autoindustrie. Dazu kommt der Börsenwahn, kaputt gesparte Bahn, marode Infrastruktur, MilliardenSchulden und Bahnchaos heute.“



Propagandawelle

01 01. 20 11:48
Die Mainstreampresse ist derzeit voll von Promotion der Befürworter. Verlautbarungen aus dem Hause Herrenknecht rühmen das Projekt mit alten Schlagworten wie „Jahrhundertprojekt“ oder „Magistrale Paris-Bratislawa“, der Projektverein (Turmforum) kommt zu Wort: „Wir wollen den Menschen so begreifbar wie möglich machen, wie der neue Bahnhof aussehen wird“, sagte der Vorsitzende des Vereins Bahnprojekt Stuttgart–Ulm, Bernhard Bauer, am Montag in Stuttgart. Es gehe darum, Stuttgart 21 virtuell und haptisch und so realitätsnah wie möglich zu erleben. „Das Projekt wächst. 111 Kilometer Tunnel können sie nicht zuschütten.“
_______________________________________

Fakten schaffen ohne die Folgen ausreichend zu prüfen und zu bedenken, war von Anfang an Strategie und Praxis der Bauherrin Projektbau-AG der Bahn. Die Warnungen und die Kritik der S21-Gegner haben sich schon lange bestätigt, Stuttgart 21 ist, gemessen an den Zielen, schon heute sichtbar gescheitert, an Leistung, Kosten, Bauzeit, Reisequalität… Vom „Bahnprojekt“ blieb schließlich das Immobilienprojekt „Rosensteinviertel“ als Rechtfertigung, mit einer schlechteren Bahn als Kollateralschaden. Natürlich kann man 111 km Tunnel zuschütten oder verfallen lassen, wenn der
Umstieg um Milliarden günstiger ist und eine bessere Bahn ermöglicht.



Grußblog

31 12. 19 11:22
Alle lieben Blogleser-innen grüße ich mit den besten Wünschen zum Neuen Jahr. Das Untergangsprojekt S 21 möge ein gnädiges Ende finden oder eben ein Ende mit Schrecken.

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Prosit Neujahr!


und tagt und tagt...

30 12. 19 21:48

Anküdigung eines Artikels von Oliver Stenzel in Kontext-Wochenzeitung ab 1. Januar:
„2019 gab es bei Stuttgart 21 eine kleine Sensation: Es wird über einen ergänzenden Kopfbahnhof diskutiert, da die Kapazitätsgrenzen der Tiefhaltestelle immer schwerer wegzureden sind. Die Arbeitsgruppe dafür tagt und tagt und tagt.“



Illu zum Lügenbahnhof

29 12. 19 12:25
Der neue Bahnhof triftet noch Osten (müsste parallel zum alten Bahnhof sein) und und…

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neue
"Schmeichelworte verkehrt" zu S 21
28 12. 19 21:49

  • völlig megalomaner (größenwahnsinniger) Unfug

  • digitales Debakel

  • größte Fehlinvestition in Deutschland der letzten Jahrzehnte

  • Lügenbahnhof

  • grausam realsatirisches Projekt



(3) gescheitert (Kosten)
27 12. 19 21:31

Stefan Mappus (CDU), Landesverkehrsminister, Oktober 2004
offizielle Baukosten 2,8 Milliarden Euro
Eine Kostenexplosion schließe ich zu 99 Prozent aus."
…………………………………………………………………………
Günther Oettinger (CDU), Ministerpräsident, 18. August 2008
Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm mit dem neuen Hauptbahnhof in Stuttgart ist solide geplant und steht auf finanziell sicheren Beinen."
…………………………………………………………………………
Wolfgang Drexler (SPD), Landtagsvizepräsident und späterer S-21-Projektsprecher, August 2008
Wir sind froh, dass die Gegner des Projekts mit ihrer Kostenschätzung ganz offensichtlich falsch liegen. [...] Es sind keine Überraschungen mehr zu befürchten."
……………………………………………………………………………
Rüdiger Grube Chef der DB-Aktiengesellschaft, 9. November 2009
"Für mich liegt die Sollbruchstelle bei 4,5 Milliarden Euro."
……………………………………………………………………………
Rüdiger Grube Chef der DB-Aktiengesellschaft, 11. Oktober 2010
"Stuttgart 21 rechnet sich für uns bis zu Baukosten von 4,8 Milliarden Euro."
……………………………………………………………………………
Rüdiger Grube Chef der DB-Aktiengesellschaft 04. November 2010
"Lieber lasse ich mich anspucken, als dass ich mich als Lügner bezeichnen lasse."
……………………………………………………………………………
Volker Kefer, Bahn-Infrastrukturvorstand, 23 November 2011
"Wir haben seriös gerechnet."
…………………………………………………………………………………
Peter Ramsauer, Bundesverkehrsminister, 29. November 2011
"Wir haben [...] klipp und klare Verabredungen, die bei 4,5 Milliarden Euro liegen. [...] Das heißt, wir können gut schlafen und werden, zumal wegen des Sicherheitspolsters, mit dem Geld mehr als auskommen."
……………………………………………………………………………
Richard Lutz, Chef der DB-Aktiengesellschaft 23. März 2017
Ich bin finster entschlossen, dieses Projekt zu Ende zu führen, und zwar zu einem guten Ende. Wir werden es machen, im Rahmen der Kosten und im Rahmen der Terminpläne, die wir vereinbart haben."
……………………………………………………………………………………
(Zitate übermittelt von Christian L.)

Blog vom 30. April 2013:

Zuruf von Prof. Dr. Alexander Eisenkopf, Zeppelin Universität: S 21 Symbol gescheiterter Großprojekte
„...Vielleicht erinnern sich einige Beobachter aber noch an die Beteuerungen der Bahn im Rahmen der Schlichtung im Spätherbst 2010, dass weitere Kostensteigerungen absolut ausgeschlossen seien und sogar noch Puffer existierten. Kritik an den damaligen Kostenschätzungen wurde in die Nähe von „Wehrkraftzersetzung“ gerückt und mit dem geballten Sachverstand der Deutschen Bahn vom Tisch gefegt. Jetzt fragt man sich, ob man es damals wirklich mit
Sachverstand, bloßer Unfähigkeit oder bewusster Publikumstäuschung zu tun hatte.



(
2) gescheitert (Bauzeit)
26 12. 19 12:25
Alle Prognosen der Bahn erwiesen sich immer als falsch. Wenn die Fertigstellung von S21 über 10 Jahre später als geplant erfolgt (wenn überhaupt), ist das Projekt gemessen an der Vorgabe der Bauzeit nicht deutlich gescheitert?

Zur Erinnerung:
- 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
- Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
- August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



(1) gescheitert (Leistungsfähigkeit)

25 12. 19 17:58

An den Versprechungen und Vorgaben zum Baubeginn 2010 ist das Projekt Stuttgart 21 schon lange deutlich sichtbar gescheitert. Immer noch scheitert das Projekt vor sich hin. Derzeit im Vordergrund neben Kosten, Bauzeit, Brandschutz u.a. ist der Rückbau statt versprochener „doppelter“ Leistungsfähigkeit. Schlagzeile heute: „Stuttgart 21 Zu viele Passagiere: Ist ein Ergänzungsbahnhof notwendig?“
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ausnahmsweise...

24 12. 19 23:57
…heute, am Heiligen Abend, kein Nadelstich gegen das Unsinnsprojekt
Stuttgart 21.



größenwahnsinniger Unfug (2009!)

23 12. 19 11:59
Aus faz-Kommentar: „Einen völligen megalomanen Unfug ins Blaue hinein bauen und dafür aber ein solide gewachsenes, schönes, tolles, heimatliches, wunderbares Architekturensemble kaputt machen: Das ist, in kurzen Worten, die ganze Misere des geplanten Stuttgarter Bahnhofsumbaus.“


"andere Vorteile"

22 12. 19 23:59
Landtag von Baden-Württemberg 16. Wahlperiode Drucksache 16 / 6632 17. 07. 2019
a) …“Ein idealer Integraler Taktknoten mit systematischen kurzen Umsteigezeiten in alle Richtungen kann mit dem Bahnhofskonzept Stuttgart 21 mit einem Durchgangsbahnhof mit nur 8 Bahnsteigen aber nicht eingerichtet werden.

b) Mit Stuttgart 21 hat man sich für ein anderes Konzept entschieden, das andere Vorteile wie schnelle Durchmesserlinien besitzt…“
________________________________________________

Kommentar:
a) „ idealer Integraler Taktknoten“ ist geschmeichelt, weil er überhaupt nicht möglich ist, nur ein „Kraut und Rübenfahrplan“
Neuer Flyer der Ingenieure 22,

b) „andere Vorteile wie schnelle Durchmesserlinien“ Dazu nochmals aus einem Blog vom 13. März 2010:

Die „Durchmesserlinien“ sind doch die alte Werbung mit den „Durchbindungen“ (
21 gute Gründe Nr.3, „Ohne Umsteigen quer durchs Land“).

Wohin soll‘s denn gehen? Zum Beispiel aus Richtung Schwäbisch Hall kommend ohne Umsteigen über den Knoten Stuttgart

nach Schwäbisch Gmünd?
nach Göppingen?
nach Tübingen?
nach Rottweil?
nach Pforzheim?
nach Bruchsal?
nach Heilbronn?

Es geht jedenfalls aus allen Richtungen nur bei einer (1) von sieben (7) Regional-Bahnlinien als Direktverbindung. Deshalb ist es ganz sinnvoll, wenn Regionalzüge in Stuttgart enden und wieder zurück fahren. Ohne Umweg. Aber sie könnten auch im Kopfbahnhof leicht in einer andern Richtung als „Durchmesserlinie“ weiter fahren, so wie es heute schon die RB Heilbronn nach Göppingen macht. Dass bei Stuttgart 21 die Züge weiterfahren müssen liegt doch daran, dass „Kopf machen“ nicht mehr möglich ist, ein
entscheidender Nachteil der “Durchmesserlinien."


Kommentar

21 12. 19 22:37

Prof. Dr.-Ing. N.N. in einer E-Mail von heute zum Blog von vorgestern, 19.12.19:
„Herr Pofalla ist zwar bei der Bahn für die Infrastruktur zuständig. Da er aber auf diesem Gebiet keinerlei Fachkompetenz aufweist, darf man seine Aussagen zu technischen Fragen überhaupt nicht ernst nehmen. Ernst zu nehmen ist aber, dass seine unqualifizierten Reden zu technischen Fachfragen aufgrund seiner Stellung die zahlreichen technischen Laien glauben lässt, was er sagt. Dass er diesen Laien aber das Geld aus der Tasche stiehlt, wenn er der Bahn Milliarden an Steuergeldern zuschanzt, merken diese Laien nicht. Auch merken sie nicht, dass ein Teil davon in den Löchern der Bahn (z.B. S21)versickern, wie das Herr Scheller, Chef des Bundesrechnungshofes, beim Bundesverkehrsministers anmahnt. Herr Pofalla gehört zu den Spaltern der Gesellschaft. Diese Spalter in machtvollen Ämtern sind heute die Geisel der Demokratien.“



Retro 2010: Großdemo

20 12. 19 21:28

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Sprichwort

19 12. 19 23:22

„Lügen haben kurze Beine.“

Bezogen auf die Mitteilung eines CDU-MdB von heute (Quelle später oder auf Anfrage):
„Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass wir heute Morgen im Verkehrsausschuss die Vorstände der Deutschen Bahn, die Herren Dr. Lutz und Pofalla, zu Gast hatten. Auf meine Frage, wie es um die Kapazität des neuen Tiefbahnhofes steht, antwortete Herr Pofalla, dass das Projekt Stuttgart 21 die größte Kapazitätserweiterung ermöglichen würde, die es jemals im süddeutschen Raum gab und das Gesamtprojekt Stuttgart-Ulm eine größere Kapazitätserweiterung darstellen würde, als das sehr erfolgreiche Projekt VDE 8, die Neubaustrecke München-Berlin.“



Kraut und Rüben

18 12. 19 11:07

Neuer Flyer der Ingenieure 22. Fazit: Wenn der Stuttgarter Bahnhof weniger als 14 Gleise hat (wie dies bei Stuttgart 21 der Fall sein wird), so ergibt sich ein Fahrplan wie "Kraut und Rüben", d.h. es kommt regelmäßig zu verpassten Anschlüssen, langen Warte- und Reisezeiten. Stuttgart 21 mit seinen 8 Gleisen ist für den Deutschlandtakt gänzlich ungeeignet. Der Tiefbahnhof bremst durchreisende Fahrgäste aus. Stuttgart 21 ist der langsamste Bahnhof… (Text Nina Picasso)

Blog vom 24.9.2019 mit dem Titel „Kreide gefressen“:
Landtag von Baden-Württemberg 16. Wahlperiode
Drucksache 16 / 6632 17. 07. 2019
„Die Landesregierung teilt die Auffassung der Deutschen Bahn, dass die Planungen des Deutschlandtakts und des Bahnprojekts Stuttgart 21 aufeinander abgestimmt sind und dass der Deutschlandtakt einen großen Gewinn für die Fahrgäste darstellt. Ein idealer Integraler Taktknoten mit systematischen kurzen Umsteigezeiten in alle Richtungen kann mit dem Bahnhofskonzept Stuttgart 21 mit einem Durchgangsbahnhof mit nur 8 Bahnsteigen aber nicht eingerichtet werden. Mit Stuttgart 21 hat man sich für ein anderes Konzept entschieden, das andere Vorteile wie schnelle Durchmesserlinien besitzt…“

MdB Michael Donath (CDU) am 17. 10. im Bundestag: „Nur mit dem Durchgangsbahnhof wird der Deutschland-Takt in und für Stuttgart überhaupt erst möglich.“ (
Plenarprotokoll S.14441)
_________________________________________
Noch Fragen? JA! Ich frage vor allem das Verkehrsministerium Baden-Württemberg.



Gruß aus Hamburg

17 12. 19 23:37
Liebe Blogleserschaft, ein märchenhafter Hamburg-Tag geht für mich zu Ende nach einem triumphalen Konzert des Radioorchesters Stuttgart mit Mahlers 9. Sinfonie in der Elbphilharmonie. Auch in Hamburg ist Beton-und Tunnelwahnsinn geplant; Stuttgart 21 bleibt ein Menetekel gegen unsinnige Planungen in Altona und am Hauptbahnhof.
Hamburg-Grüße mit dem heutigen Votum von Gottfried O.:
„2019, im Jahr des ("ehrlichen") Schweins haben wir es also nicht geschafft, das destruktive und klimaschädliche Projekt "Stuttgart 21" zu stoppen. Wir werden sehen, was das Jahr 2020, das Jahr der ("angriffslustigen") Ratte bringen wird.“


Retro aus 2009
16 12. 19 22:39
Gerhard Raff („Herr, schmeiß Hirn ra“)
„Für die qualifizierte Mehrheit im Nesenbachtal ist der Tag, an dem dieses "Jahrhundertprojekt" durchgedrückt wurde, einer der schwärzesten Tage der Stuttgarter Stadtgeschichte.
Unsere hochwohlweisen Volksvertreter wollen uns tatsächlich schon zu Lebzeiten unter den Boden bringen, den Bahnhof demolieren und den Schlossgarten zerstören.“


Schwarze Liste d

15 12. 19 10:35
(Personen aus Politik, Wirtschaft und Bahn-AG, die Stuttgart 21 erfunden und befördert haben; es geht um die Verantwortung für den „Wurmbau zu Babel“ = Stuttgart 21 in Bezug auf Stadtzerstörung, Schwarzer Donnerstag mit Klassenjustiz, Bahn-Schädigung, Milliarden-Veruntreuung, Lügenpropaganda u.a.)
Prof. Martin
Stefan Mappus
Dr. Wolfgang Schuster

Hartmut Mehdorn
Dr. Rüdiger Grube
Wolfgang Drexler
Anette Sawade

Prof. Heimerl
Wolfgang Schäuble
Georg Brunnhuber
Michael Donth
Angela Merkel
Roland Pofalla
Claus Schmiedet
Tanja Gönner

Dr. Peter
Prof. Dr. Lothar Späth +

Dr. Erwin Teufel
Dr. Manfred Rommel+
Dr. Joachim Gauck
Thomas Bopp
Bernhard Bauer
_________________________________
Aus Blogeintrag vom 29.6.’16 (Edzard Reuter – KONTEXT, 29.06.2016) Wo sind sie geblieben, die Heizer auf der S-21-Lok? „Doch diejenigen Persönlichkeiten, die dafür im politischen Bereich verantwortlich waren, sind längst im Nebel verschwunden. Volker Kefer ist geblieben. Wer hingegen fragt nach Angela Merkel, nach Ronald Pofalla, nach Wolfgang Drexler, Claus Schmiedel, nach Stefan Mappus und Tanja Gönner und all den anderen, die uns dreist – und oft genug wider besseres Wissen – immer von neuem weisgemacht haben, alles sei in Ordnung, das geplante Geld werde mit Sicherheit ausreichen und das Projekt zeitgerecht realisiert?“
---------------------
Korrektur/Ergänzung: Volker Kefer hat inzwischen das Handtuch geworfen, Ronald Pofalla wurde sein Nachfolger. Pofalla, Thomas Bopp, Bernhard Bauer und Michael Donth (alle CDU) sind noch „aktuelle Befürworter“.


aktuelle Befürworter (3)

14 12. 19 23:13
Aus der Rede von Dr. B. Knierim: „Inzwischen gibt es auch fast niemanden mehr, die oder der Stuttgart 21 wirklich befürwortet. Die damaligen Treiber sind inzwischen fast alle abgesetzt oder wagen sich zumindest nichts mehr zu sagen.“

Täuschung! In der verödeten Bahnsteighalle des Hauptbahnhofs wurde die
Propaganda-Broschüre „Bezug“ (Nr.27, 32 Seiten, Auflage 80.000) verteilt. Dort kommen zwei Befürworter ausgiebig zu Wort.
Der CDU-Grande Thomas Bopp, Vorsitzender des Regionalverbands, dürfte sich vermutlich wie die meisten einstigen Promi-Befürworter altershalber vom Acker machen. Noch preist er S21 und S-Bahn in den höchsten Tönen (
Bezug Nr.37, S.8 ff) mit Schmeichelworten:

  • strategisch überaus wichtig

  • Ausbau der Infrastruktur an das Hochgeschwindigkeitsnetz Europas

  • Mobilitätsdrehscheibe am Flughafen

  • insgesamt eine Fahrzeitverkürzung

  • deutliche Steigerung von Kapazität, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit (S-Bahn)

  • eine gute Zukunft gestalten



Riesenkrake S 21

13 12. 19 17:30

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Karikatur: Tobias Mey


S21-Geld fehlt

12 12. 19 17:06

Chef des Bundesrechnungshofs kritisiert deutlich das Milliardenprojekt Stuttgart 21 (Minute 6:20). Die Edel-Gauner der Politik kümmert das nicht. Das finale Desaster scheint unausweichlich.


Das Schwierigste am Schluss, warum?

11 12. 19 21:08
Stuttgarter Zeitung: …“Die letzten paar Hundert Meter des Fildertunnels in Richtung Tiefbahnhof gehören zu den kritischsten Abschnitten bei _Stuttgart 21. Imposante 20 Meter breit und 18 Meter hoch sind die beiden Röhren, die hier im Übergang zum Talkessel je zwei Gleise aufnehmen werden.“…
________________________________________________________

Ursprünglich sollte die Bohrung der Fildertunnelröhren von unten, vom Bahnhof her erfolgen. Aber es gab Probleme wie eine unerforschte
Doline im Zugangsbereich des Fildertunells und Wasseraustritt bei Bohrloch 203 im Anhydrit direkt über dem Fildertunnel. So änderte man die Planung und begann die Bohrung auf den Fildern. Denn wäre der Beginn des Fildertunnels hinter dem Bahnhof auf den ersten Metern schon zum ausweglosen Desaster geworden, hätte es für das Projekt das Aus bedeutet. Die Spannung steigt, ob jetzt dieses Schlussstück gelingt. Was aber im Worst Case?


Apell an Aufsichtsrat der Bahn-AG

10 12. 19 23:14
Aus der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21:
„Das Projekt Stuttgart 21 reiht sich ein in eine ganze Reihe von Großprojekten, die allesamt – unter dem Vorwand, dem Bahnverkehr zu dienen – lediglich die Interessen von Bauwirtschaft und Investoren bedienen: Zweite Stammstrecke München, Verlegung Bahnhof Hamburg-Altona, Fehmarnbelt-Tunnel.

Der Aufsichtsrat der Bahn darf nicht tatenlos zusehen oder gar unterstützen, dass das Unternehmen als Melkkuh zur Generierung von Aufträgen für Bauindustrie und Immobilienwirtschaft missbraucht wird.“


aktuelle Befürworter (2)

09 12. 19 23:32
S21-Vereinsvoritzender Bauer ist „nach wie vor von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke fasziniert.“ Die städtebaulichen Vorteile (Roseinsteinviertel) nennt er „ein tolles Leuchtturmprojekt“ und erwähnt natürlich nicht, dass auch ohne S21 die meisten Flächen frei werden können oder schon sind. Für die Sammlung „Schmeichelworte der Befürworter“ wird man fündig:

  • für die ganze Republik ein Gewinn

  • Bahnfahren wird dadurch wesentlich attraktiver

  • In Summe ist dieses Projekt zukunftsgerichtet

  • dieses Projekt ist durch und durch ökologisch

  • attraktive Mobilität

  • leistungsfähiger Schienenverkehr für die Zukunft

Klar, „ein guter Abt lobt sein Kloster“… aber diese Lobgesänge sind falsch.


aktuelle Befürworter (1)

08 12. 19 23:32

Aus der Rede von Dr. B. Knierim: „Inzwischen gibt es auch fast niemanden mehr, die oder der Stuttgart 21 wirklich befürwortet. Die damaligen Treiber sind inzwischen fast alle abgesetzt oder wagen sich zumindest nichts mehr zu sagen.“

Täuschung! In der verödeten Bahnsteighalle des Hauptbahnhofs wurde die
Propaganda-Broschüre „Bezug“ (Nr.27, 32 Seiten, Auflage 80.000) verteilt. Dort kommen zwei Befürworter ausgiebig zu Wort. S21-Vereinschef Bernhard Bauer ist als prominenter CDU-Mann im Projekt verstrickt (Kontext „Böser Bube“).
Bauer (
„Bezug“ S.22 ff): „In der Schlichtung habe ich viele Facetten im Für und Wider kennengelernt und bin nach wie vor von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke fasziniert… In Stuttgart entstehen ganz neue Wohnflächen mitten im Zentrum. Das ist klimafreundlich, weil man nicht auf der grünen Wiese in den Randgebieten der Stadt bauen muss und damit Pendlerverkehr produziert. In Summe ist dieses Projekt zukunftsgerichtet, es ist ein ökologisches Projekt und es ist ein Projekt, das alle Unterstützung verdient. Genau deshalb bin ich hier und mache diese Arbeit.“



neue "Schmeichelworte verkehrt" zu S 21

07 12. 19 23:37
Schmeichelworte seit 4.12.2019:

  • Deutschlands dümmstes Großprojekt

  • eine komplette Katastrophe

  • unsinnigstes Projekt der Eisenbahngeschichte

  • reine Profitmaximierung

  • Instandhaltungskrise für die nächsten Jahrzehnte

  • viel zu kleiner Tiefbahnhof effektiv zurückgebaut

  • alles andere als nachhaltig

  • absurde neue Trasse über die Alb

  • massive negative Klimawirkung



effektiv zurückgebaut

06 12. 19 12:18

Aus der Rede von Dr. Bernhard Knierim, Bahn für Alle, auf der 492. Montagsdemo am 2.12.2019:
„Der Stuttgarter Knoten – der wichtigste im Südwesten des Landes – ist der einzige, der nicht ausgebaut wird, sondern mit dem viel zu kleinen Tiefbahnhof effektiv zurückgebaut wird! Und mit den vielen Kilometern an neuen Tunnels, die mit einem besseren Konzept zum größten Teil verzichtbar gewesen wären, schafft man sich schon heute die Instandhaltungskrise für die nächsten Jahrzehnte mit weiteren Milliarden an Kosten. Wenn Tunnels gesperrt werden müssen – sei es wegen sich hebendem Anhydrit oder aufgrund der ganz normalen Routineinstandhaltung – dann kann der Tiefbahnhof schlichtweg nicht mehr angefahren werden! So ein Bahnhof ist alles andere als nachhaltig und eine komplette Katastrophe für einen zukünftig wachsenden Bahnverkehr!“



Zufriedenheit

05 12. 19 23:50

Petra Brixel in ihrer Moderation zur letzten Montagsdemo am 2. Dez. 2019:
…“Ich gehöre zu der Gruppe der Senioren und Seniorinnen für einen vernünftigen Kopfbahnhof. Den wir seit ja seit mehr als 100 Jahren haben. Wir brauchen keinen neuen Bahnhof, wir haben einen. Man muss auch mal mit dem zufrieden sein, was man hat.“
_______________________________________
Die geplante Schräg-Halbtief-Haltestelle statt des bewährten, pünktlichen und barrierefreien Kopfbahnhofs kann wenig Zufriedenheit bewirken, siehe
Schmeichelworte verkehrt.


Postertext...

04 12. 19 22:40
…Deutschlands dümmstes Großprojekt“
INFO durch Peter Müller: „Heute (04.12.2019) wurde vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim die Klage von Wolfgang Jakubeit (Ingenieure 22) gegen die Projektgesellschaft Stuttgart - Ulm verhandelt. Es ging darum, ob Wolfgang Jakubeit Akteneinsicht nach dem Umweltinformationsgesetz in die Pläne der DB zur Evakuierung von Zügen in den S21-Tunneln bekommt oder nicht. Einige unserer Mitstreiter, darunter Dieter Reicherter, Johanna Almstedt und Hans Heydemann sowie weitere IngenieurInnen 22 begleiteten den Kläger und wohnten der Verhandlung bei.“
Ingenieure 22 u.a. vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim. Foto privat

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Ergebnis: Teilerfolg, Akteneinsicht wurde gewährt.


neue Schmeichelworte verkehrt zu S 21

03 12. 19 14:02
seit 26.11.2019:

  • gigantomanisches Projekt

  • Symbol des Größenwahns

  • Klimakiller-Wahnsinn

  • schlechtester Bahnhof aller Zeiten (Dr.B.Knieriem)

  • nicht zukunftsfähiges Auslaufmodell

  • Skandalprojekt Stuttgart 21


Bahnversagen

02 12. 19 23:53
SWR aktuell: „Bis zum 13. Dezember werden auf den Bahnstrecken zwischen Tübingen und Pforzheim und zwischen Tübingen und Stuttgart mehrere Verbindungen gestrichen. Grund ist laut Bahn Personalmangel.“

Schwarzwälder Bote: „Dornhan. Pofalla ist der Hauptreferent dieser Veranstaltung, die 2020 zum 21. Mal stattfindet. Der Bahnvorstand spricht zum Thema "Starke Schiene im Südwesten: Investitionsoffensive in Baden-Württemberg“.
_____________________________________

Pofalla redet von „Starker Schiene“. Mehr wäre zu berichten von schwacher Schiene, von Versäumnissen, Zugausfällen, Verspätungen. Dafür ist Pofalla verantwortlich. Auch für das Desaster Stuttgart 21.



markierte Schmeichelworte

01 12. 19 19:14
Einige Zitate aus der langen Liste der „Schweichelworte verkehrt“ sind von mir markiert worden und mit Namen versehen:
  • größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte Minister Hermann

  • granatenteurer Milliardenscheiß OB Palmer

  • die Pervertierung der Idee von Eisenbahn Prof.Dr. Rohrhirsch

  • die Mutter aller zynischen, aberwitzigen, pharaonischen Bahnrückbauprojekte Prof.Dr. Wolfgang Hesse
  • S21 ist der größte technisch-wissenschaftliche Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte Dr. Christoph Engelhardt

  • Stuttgart 21 ist ein organisiertes Verbrechen an der Stadt Stuttgart. Und an der Eisenbahn. Gangolf Stocker

  • das dümmste, asozialste und dreisteste deutsche Großprojekt der Nachkriegszeit Volker Lösch

___________________________________________________________________________
Die Projektbetreiber bleiben trotzdem bei ihrer von Anfang an verlogenen Strategie „unumkehrbar“ und „alternativlos“, obwohl sie wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird. Mein Votum im Einspieler bei 2+Leif Minute 0:20 (2010): „Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..." Das Desaster ist sogar schon da, denn das bejubelte „Jahrhundertprojekt“ ist in wesentlichen Vorgaben schon jetzt gescheitert: Leistungsfähigkeit, Bauzeit, Kosten u.a.



"Archidrecktur"

30 11. 19 23:44
SZ.: „…dass das Bauen endlich klima-freundlich und ressourcen-schonend wird.“

Dr. K.-H. Rössler folgert daraus : „…der Bau von treibhausgas-intensiven Verkehrsanlagen wie Tunnels (für Züge und Autos) und Brücken über Täler und Meerengen muß unterbleiben.“



Friday for Future

29 11. 19 23:01

„Stuttgart 21“ ist das klimaschädlichste Infrastrukturprojekt Deutschlands.

– Der Tiefbahnhof ist für modernen Takt-Verkehr nicht geeignet.
– Er hat über 30 % weniger Kapazität als der bestehende Bahnhof.
– Die Fahrten durch die 60 km Tunnel kosten sehr viel zusätzliche Energie.
– Und die Bauarbeiten verschlucken Milliarden, die bundesweit für sinnvolle Bahn-Ertüchtigung gebraucht werden.



bar jeder Vernuft

28 11. 19 23:45
Aus der Demorede von Jürgen Klaffke vom letzten Montag:
„Im Ernst: S21 ist die Reduzierung eines gigantomanischen Projektes auf reine Profitmaximierung zu Lasten von Ressourcen, Klima, Fern-, Regional- und Nahverkehr – kurzum: zu Lasten jeder von Vernunft getragenen Planung!…“



alter Kaffee?

27 11. 19 12:06
Zum Blog von gestern aus Geologie 21:
15 km - dass sind 5 km mehr als bisher insgesamt weltweit an Tunnelstrecken durch quellfähigen Anhydrit gebaut wurden.
Von 9 Anhydritunneln seit 1960 zeigen 7 Quellungserscheinungen!

_____________________________________________________

B. Brecht: „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!“


stimmt nicht ganz

26 11. 19 22:38

  • "S21 bleibt eine grandiose Fehlentscheidung."

  • "Alle unsere Prognosen, alle unsere Bedenken, die wir gegenüber S21 geäußert haben, sind Realität geworden."

BW-Verkehrsminister Winfried Hermann, 09.01.2019 (WikiReal)
__________________________________________________
Dass der Fildertunnel durch Quellen des Anhydrits repariert werden und der Bahnverkehr deshalb teilweise stillgelegt werden muss, ist noch nicht Realität geworden. Das sind langsame Vorgänge, die Jahre oder Jahrzehnte später eintreten.

netzwerke-21: „Bahn räumt im Lenkungskreis Wasserzutritt im Anhydrit ein.“
…und das könnte mehr als nur ein Sargnagel für S21 werden. Natürlich auch die Bestätigung der Warnungen von Experten wie Dr. Laternser „Irrwitziger  Tunnelbaugroßversuch Stuttgart 21 im quellfähigen  Anhydrit  unter einer Großstadt“ oder Dr. Sierig: „…naturgegeben und nicht beherrschbar die Gefährdung durch die Geologie bei allen Stuttgart-21-Tunnels hinzu. Ganz sachlich wird dieser „unheilbarer Mangel“ von Dr. Jakob Sierig erklärt


neue Schmeichelworte...

25 11. 19 21:27
…in der langen Liste der „Schmeichelworte verkehrt“:
  • hervorragender Bahnknoten kaputtbetoniert

  • Georisiko von Stuttgart 21 geradezu pervers

  • klimaschädlichstes Infrastrukturprojekt Deutschlands (Blog gestern)

  • milliardenschwerer Irrtum (B. Palmer, Blog von vorgestern)

  • Murk-S21 (490.Demo, Rede von A.Kleber)



CDU-Schelte

24 11. 19 23:48
Martin Poguntke, Sprecher der Initiative: „Seit vielen Jahren erleben wir die CDU als Partei des blinden Wirtschaftswachstumsglaubens und der rücksichtslosen Förderung des Autoverkehrs. Konkret schädigt die CDU das Klima hier in Stuttgart vor allem, indem sie mit aller politischen Kraft „Stuttgart 21“, das klimaschädlichste Infrastrukturprojekt Deutschlands, durchsetzt.“
Allein durch den
gigantischen Beton- und Stahlverbrauch für die S21-Tunnel werden 1,5 Mio. Tonnen Klimagase ausgestoßen. Und weil der Tiefbahnhof über 30 % weniger Zugverkehr bewältigt als der bestehende Kopfbahnhof, werden durch den dadurch erhöhten Autoverkehr jährlich – je nach Szenario – ca. 3 bis 5 Mio. Tonnen CO2 und 20 bis 55 Mio. Tonnen NOx zusätzlich ausgestoßen.


Palmer (1)

23 11. 19 21:00

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Im aktuellen Buch des Tübinger OB Boris Palmer „Erst die Fakten, dann die Moral“ (Siedler Verlag München 2019, ISBN 978-3-8275-0124-0) heißt
Kapitel 8 „
Stuttgart 21:milliardenschwerer Irrtum“. Auf 16 Seiten wird das Desaster mit sehr großer Sachkenntnis beschrieben. Als verkehrspolitischer Sprecher der Grünen hat er schon 2004 gegen das Projekt politisiert, im OB-Wahlkampf in Stuttgart stand dieses Thema im Vordergrund.

„Stuttgart 21 ist das bestgeplante und am besten berechnete Projekt der Deutschen Bahn AG. Dies erklärte im Jahr 2000 der damalige Bahn-Chef Hartmut Mehdorn…“ Palmer beschreibt überzeugend das extreme Gegenteil im Fortgang des Irrtums 21.



Blick aus dem Zugfenster

22 11. 19 11:53
Großstädte auf der heutigen Fahrt von Berlin nach Mössingen:
Frankfurt mit spektakulären Wolkenkratzern, „Kleinmanhattan“, Main
Mannheim mit Neckar, Schloss, Wasserturm
Stuttgart mit Weinbergen, Park, Fernsehturm, Höhenlagen, Neckar, Mercedes-Museum, Grabkapelle Württemberg

Vorschau Stuttgart 21: öde Tunnelfahrten ohne Blick auf die Stadt („optische Kastrierung“ Stuttgarts).

Offener Brief (Memory 1) an den damaligen Baubürgermeister Hahn (das erste Dokument auf meiner neuen Website siegfried-busch.de vom 19. März 2008).
„Fährt man mit der Bahn in Stuttgart ein, liegt die Stadt wie ein aufgeschlagenes Buch im Blick, jetzt soll dieses Buch zugeklappt werden. Zehntausende von Bahnfahrern gucken dann buchstäblich in die Röhre statt auf unsere schöne Stadt, Durchreisende bekommen gar nichts von Stuttgart zu sehen, die Stadt wird zu einem Haltepunkt, Reisequalität wird zu Reise-Fastfood. Das ist ein schlimmer Verrat an Stuttgart. Wo ist „Stuttgart“ für die Bahnreisenden geblieben? Auf das Ärmlichste reduziert in Tunnels und Tiefstationen?“



Retro, Blog vor einem Jahr

21 11. 19 22:56

durchgeklügelst
20 11. 18 22:36 Berufsjubler „Ewald Moses“ in einem Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung: „So ist halt die Wahrheit. S21 ist und bleibt das durchgeklügelste Bauprojekt aller Zeiten.“
_________________________________________________
2016 gab es noch Kommentarspalten zu Artikeln in der Stuttgarter Hauptpresse. Nachdem die Stuttgarter Nachrichten die Kommentarfunktion abgeschaltet hatte, folgte die StZeitung mit immer weniger Kommentarmöglichkeiten und mittlerweile gibt es in den Online-Ausgaben keine Möglichkeit mehr, falsche Inhalte zu benennen und richtig zu stellen.
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21.11.2019: Online-Leserbriefe sind ganz gekappt worden, bei der StZ, in den StN, bei der swp Ulm. Diese drei großen Tageszeitungen bringen auch Bahnwerbung und sind keine „unabhängige Presse“ mehr. Im Schwäbischen Tagblatt, Regionalteil Tübingen gibt es sie noch, dafür werden manchmal mehr als 2 ganze Seiten zur Verfügung gestellt.



Bahnchaos mit Happyend

20 11. 19 21:33
Heute Morgen Ansagen im Bahnhof Mössingen für den RE nach Stuttgart 6:41:
- 40 Minuten Verspätung wegen einer technischen Störung am Zug
- 35 Minuten Verspätung
- 45 Minuten Verspätung, Zug endet in Tübingen
„Heute ohne Halt in Reutlingen und Stuttgart“
Es kam dann eine völlig überfüllte Regionalbahn nach 34 Minuten.

Positiv: durch den verpassten Anschluss mit Zugbindung über Nürnberg konnte ich den direkten ICE nach Berlin nehmen. Die Bahn hatte mir im Vorfeld ein 1.Klasse-Uprade spendiert und mit nur kleiner Verspätung in Berlin war es eine bequeme und schnelle Reise zum Super-Sparpreis von 19,90€ (Normalpreis 258€!).



Fake-Artikel

19 11. 19 23:33
Mal wieder wird ein „Durchschlag“ gefeiert, „ein bewegender Moment“, Artikel in der Stuttgarter Zeitung.
Dazu ein Kommentar von Diplom-Geologe Dr.
Ralf Laternser »Übrigens ist das ein Fake-Artikel. Beim Durchschlag treffen sich zwei Tunnelröhrenvortriebe - hier fehlen noch 600m und es ist nur ein Durchschlag! Der Rest ist "vermutlich"!

Was schreibt die gute alte STZ:
"Zudem müssen die letzten Meter des Tunnel-Astes vorangetrieben werden, der den Hauptbahnhof mit Obertürkheim verbindet. „Dort werden wir vermutlich im März weitermachen. Es fehlen rund 600 Meter für jede der beiden Röhren“, sagt Dörfler."


Georisiko 21 - Die neue Geologie 21 Webseite
Häuslesbauern und der schwäbischen Hausfrau wird hier übel. Das Georisiko von Stuttgart 21 ist geradezu pervers. Anhydrit, Mineralwasser, Tunnelbau, Dolinen, Hohlräume ....
Das Georisiko von Stuttgart 21 ist enorm und grob fahrlässig im Verhältniss zu frei erfunden Nutzen. In Wirklichkeit wird hier ein hervorragender, ausbaufähiger Bahnknoten wegen peinlicher Politikerphantasien und feuchten Immobilienträumen für unzählige Milliarden Euro und Millionen Tonnen CO2 kaputtbetoniert.


an der Schillerstraße

18 11. 19 08:44
Foto Wolfgang Rüter

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W.Rüter: „Wer nicht unbedingt mit der Bahn fahren muss, der meidet den unwirtlichen Stuttgarter Bahnhof, zugleich aber auch das gesamte Umfeld mit seinen unzähligen S21- und anderen Baustellen, den sich ständig wechselnden Wege- und Straßenführungen, den Dreck und Lärm, von denen man eigentlich gar nichts mitbekommen sollte.“


neu in der langen Liste

17 11. 19 22:35
„Schmeichelworte verkehrt“

  • Dumm-Bahnhof

  • sündhaft teures Bahnhofsprojekt

  • Mega-Fiasko genannt Stuttgart 21

  • schädlicher Flaschenhals Tiefbahnhof

  • bankrottes Skandalprojekt

  • Bestfehlgeplantes s21-Fiasko



Michael Donth hat recht! (3)

16 11. 19 14:17
„Die Zugreisenden in Stuttgart sehen jeden Tag, wie unter ihnen ein neuer Bahnhof entsteht, wie Kelchstütze um Kelchstütze gegossen wird.“ (Rede bei Zum Blog aktuell und Protokoll Bundestag vom 17.10.2019)


Enteignungen

15 11. 19 10:23
SWR: Schädigungen von Hausbesitzern im Kernerviertel sind rechtens: „Das Wohl der Allgemeinheit stehe über dem Einzelinteresse.“
_________________________________________________
Blog vom 22.9.20019:
Die Enteignungsverfahren im Kernerviertel sind mit dem Baurecht begründet nach dem Prinzip „Gemeinwohl vor Eigeninteresse“.
Längst ist aber das Gemeinwohl im Hinblick auf Stuttgart 21 ebenso falsch und verlogen wie die „überragende Verkehrsbedeutung“ und der „überwiegend öffentliche Belang“ in der Planfeststellung.



Bundeszuschuss

14 11. 19 22:32
taz: „Stattdessen sei eher ein „Notopfer Stuttgart 21“ nötig, zu dem alle Projektbeteiligen etwas beisteuern.“


Michael Donth hat recht! (2)

13 11. 19 15:07
Meine Damen und Herren, wenn man beispielsweise im Zukunftsbündnis Schiene darüber redet, die Bahn schneller, pünktlicher und innovativer zu machen – das sind dringend notwendige Steigerungen des jetzigen Zustands im Schienenverkehr, richtig –, dann muss man doch auch an dem jetzigen Zustand, an der jetzigen Infrastruktur etwas ändern, etwas verbessern.“ (Rede bei Zum Blog aktuell und Protokoll Bundestag vom 17.10.2019)
____________________________________________________
Anmerkungen zur Blogserie „…hat recht“ am Ende.



nicht mehr glaubwürdig

12 11. 19 11:13

Stuttgarter Nachrichten: “Nach zahlreichen Preissprüngen schließt die Bahn derzeit weitere Kostensteigerungen beim milliardenschweren Bahnprojekt Stuttgart 21 aus. „Nach allem, was wir heute wissen, liegen wir im geplanten und freigegebenen Rahmen“, sagte Bahnvorstand Jens Bergmann am Montag in Stuttgart…“
_____________________________________________________
Alle Kostenprognosen der Bahn in der Vergangenheit erwiesen sich als falsch. Jetzt ist das Schlupfloch schon bekannt gemacht: „was wir heute wissen“. Der Bundesrechnungshof und bahnunabhängige Gutachter wissen schon heute mehr, sie hatten immer recht behalten. Die Bahn hat ihre Glaubwürdigkeit schon lange verscherzt.



zum 11.11.

11 11. 19 20:56

Verkehrsgroßprojektegenehmigungsbeschleunigungsgesetzesvorlage

Stuttgarter Zeitung: „Um langwierige Verfahren abzukürzen, soll der Bundestag wichtige Verkehrsprojekte künftig per Gesetz beschließen. Warum dieser Plan von Bundesverkehrsminister Scheuer im Land auf scharfen Protest stößt.“ _____________________________________________
Das geplante Gesetz kann allerdings den Murks beim Bau von Stuttgart 21 nicht verhindern, dafür aber die sachkundige Bürgerschaft entmündigen und drangsalieren.



Michael Donth hat recht! (1)

10 11. 19 23:25
Ja, Sie haben recht, Herr Bundestagsabgeordneter Donth aus Reutlingen in Ihrer Rede im Bundestag (ab Min.ca 4:20), dass die Leistungsfähigkeit des Stuttgarter Kopfbahnhofs von „Bahnexperten bereits seit den 1970-er Jahren in Frage gestellt wird.“
Noch 1997 heißt es nämlich bei „Experten der Bahn“:
„ - Denn Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrsanbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen. „Stuttgart 21“ ist daher kein Prestigeprojekt, sondern die logische Konsequenz sachlicher Überlegungen und klarer Fakten. Nur der neue Bahnknoten bietet die Kapazitäten für ein attraktives Leistungsangebot der Bahn.“



alter Wein in neuem Schlauch

09 11. 19 14:29
Stuttgarter Zeitung: „Stuttgart 21 ist nicht zukunftsfähig: Zu diesem Schluss kommt eine Initiative, bestehend aus den Landesverbänden des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und des Fahrgastverbands Pro Bahn sowie dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21.“


Weltraumbahnhof

08 11. 19 22:01

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Wochenblick: Nachdem in Deutschland das Projekt „Stuttgart 21“ quasi reibungslos auf Schiene gebracht wurde und der neue Berliner Flughafen auf allen Ebenen ein voller Erfolg ist, wird es jetzt Zeit für den nächsten logischen Schritt: Deutschland braucht einen „Weltraumbahnhof“.


mit 33 Buchstaben:

07 11. 19 19:44

Genehmigungsbeschleunigungsgesetz

„Die Verbände haben bereits angekündigt, vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen, wenn der Bundestag dem Gesetzentwurf zustimmt.“ ___________________________________________________
Genauerer Begriff: Großprojektgenehmigungsbeschleunigungsgesetz. Lex Stoccarda ventuno?



fliegende Untertasse

06 11. 19 17:34
Aus der Rede von Dr. Angelika Linckh auf der Montagsdemo vorgestern:
„Grund zum Weitermachen gibt es ja genug. Soviel Motivation zum Weitermachen störte Jan Sellner, Lokalchef der Stuttgarter Nachrichten und -Zeitung dann aber doch.
Zwar kam er nicht umhin einzuräumen, dass wir mit unserer Kritik bisher immer Recht behalten hätten. Und meinte dennoch, uns nahelegen zu müssen aufzugeben. Das hätte er mal besser den Projektunterstützern geraten. Denn sie schlingern ja nur noch von Desaster zu Desaster. Wetten können abgeschlossen werden, wann der Fertigstellungstermin in die 30er Jahre verschoben wird und wann der Kostendeckel zur fliegenden Untertasse Richtung 12 Milliarden wird.“

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In
diesem Blog steht seit 01.09.2009 täglich ein(e)
• Information,
• Glosse,
• Satire,
• Karikatur,
• Foto
• Kommentar
• Zitat
als Information oder Kritik an Stuttgart 21 bzw. Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.
(metropolis21.de: Spiegelungen im Archiv der Landesbibliothek zweimal jährlich von 2013 bis 2019)

Nicht mehr im Netz!
„…müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Website/ Ihr Blog Metropolis21 seit Jahresbeginn nicht mehr über das Portal boa-bw.de einsehbar ist.

Da Sie ihren Blog nach wie vor engagiert betreiben, haben wir die Archivierung auch 2019 fortgesetzt. Im Zeitraum vom 8. April 2013 bis 8. Oktober 2019 sind inzwischen 14 Snapshots archiviert, welche im Lesesaal des Hauptstaatsarchivs zur Nutzung bereit gestellt werden können. Damit leisten Sie weiterhin einen wichtigen Beitrag zur zeitgeschichtlichen Dokumentation des Themenspektrums Stuttgart 21.

Adresse: Landesarchiv Baden-Württemberg
-Abt. 7 Hauptstaatsarchiv Stuttgart-
Konrad-Adenauer-Str. 4
70173 Stuttgart

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Zeitbilanz (15)

05 11. 19 17:07

SWRAktuell Newsletter von heute:
„Vom 24. November bis 15. Dezember fährt der Bahn-Fernverkehr den Hauptbahnhof Ulm nicht an. Der Grund sind Arbeiten an der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm. Die meisten Fernzüge zwischen Stuttgart und München werden um Ulm herumgeleitet oder entfallen ganz.“
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Die Zeitbilanz „schneller nach Ulm“ ist schon lange hoffnungslos im Keller und wird nie positiv werden. Die Projektverantwortlichen fahren meist dicke Dienstwagen, es trifft die Normalbürger, vor allem die Bahn-Pendler.



aus Rundmail

04 11. 19 15:43
Wer ein Haus gebaut hat, weiß, wie das abläuft: Meistens ist der Rohbau eine überschaubare Sache, wenn alles genehmigt ist läuft´s. Nach dem Richtfest geht es aber erst richtig los! Der Innenausbau erfordert optimale Abstimmung aller beteiligten Handwerker. Taucht aber nur eine kleine Unstimmigkeit auf, entstehen Verzögerungen und Koordinationsprobleme. Meistens dauert der Innenausbau weitaus länger als der Rohbau und wird auch oft erheblich teurer als geplant.

Bei S21 klappte es weder mit den Genehmigungen noch mit dem "Rohbau". Jeder fertig gebohrte Tunnel wird gefeiert, obwohl es sich nur um eine leere Röhre handelt. Auf den Fildern scheint man immer noch an alten schlechten Planungen festzuhalten, weil es an guten Lösungsvorschlägen seitens der Bahn mangelt bzw. der ganze Käs festgefahren ist. S21 nützt wirklich nur dazu, aufzuzeigen wie man  starrsinnig und uneinsichtig sehr sehr viel Geld sinnlos verschleudern kann.
Bei S21 ist noch kein einziges Tunnel fertig! Bisher wurde aber schon mehr Infrastruktur zerstört als durch S21 jemals ersetzt werden kann. Und sie machen einfach weiter so.“


Zeitbilanz (14)

03 11. 19 23:06
Verkehr heute in Stuttgart, selbst erlebt. (siehe Bog vom 31.10.) Stau stadtauswärts in der Ehmann- und Nordbahnhofstraße bis zum Löwentor, hunderte Meter bis kilometerlang, mit sehr trägem Stop and Go der Autokolonne. Zeitverluste etwa eine halbe bis zu einer Stunde pro Auto. Das Zeitverlustkonto von S21 ist an diesem Wochenende kräftig gewachsen.


auf dem letzten Loch

02 11. 19 21:39
Die-Bahn-pfeift-aus-dem-letzten-Loch

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SWR: „Und täglich grüßt der ICE 711 oder er tut es eben nicht. Im Oktober warteten Fahrgäste in Mainz beinahe täglich vergebens auf ihren Zug nach Stuttgart. Die Bahn kennt das Problem und vertröstet. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und die Nachricht der Bahn ist immer dieselbe: "Fahrt fällt aus“…
Die miserable Planung und Realität der Bahn deckt sich mit dem verkorksten Stuttgart 21, wo Milliarden sinnlos verpulvert werden.
________________________________________
Die Bahnwirklichkeit wird von Propaganda mit künftigen Verbesserungen
vertuscht. So die heutige Schlagzeile im
Hauptartikel auf der Titelseite der
Südwestpresse: „Bahn schafft in Zügen mehr Plätze für Fahrräder“



längst bekannt

01 11. 19 10:58
Badische Neueste Nachrichten von gestern:
Nichts ist in Ordnung mit Stuttgart 21… „Hier kulminiert der Wahnsinn.“



Zeitbilanz (13)

31 10. 19 11:39

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SWP: „Tagelange Sperrung wegen Bauarbeiten: Tunnel auf B10/B14 dicht. Rund um Wilhelma und Mineralbäder droht auf der B10/14 am verlängerten Halloween-Wochenende ein Verkehrschaos. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Bahnprojekt Stuttgart 21…“
_______________________________________
13 Blogeinträge befassen sich seit Juli 2017 mit dem immer groteskeren Missverhältnis von Fahrzeitgewinn durch Stuttgart 21 und den Zeitverlusten der Verkehrsteilnehmer und der Bevölkerung. Die Grundlügen zu Stuttgart 21, nämlich die angeblich „überragende Verkehrsbedeutung“ mit „doppelter Leistungsfähigkeit“ sind längst entlarvt, das „Städtebauprojekt“ hat seinen Glanz verloren, zu viel Zerstörung ist geschehen und zu fragwürdig ist der Flächengewinn. Die Zeitbilanz Gewinn/Verlust (nach SMA-Untersuchung des Gesamtverkehrs) wird immer schlechter für das „Jahrhundertprojekt“. Die heutige Meldung ist nur eine von vielen.



wahnsinnig

30 10. 19 21:45
Südwestpresse Schwäbisch Hall: „Fakt ist: Es entsteht ein wahnsinniges Projekt. Doch in welchem Wortsinn das nun gemeint ist, darüber kann sich jeder Bahnfahrer selbst ein Urteil bilden, wenn es 2025 eröffnet wird.“
__________________________________________
Anmerkung S.B.: „Wahnsinnig“ trifft es genau, nachdem das Scheitern fast aller Projektziele offenbar wurde und damit das Projekt schon gescheitert ist. Die markierte Eröffnung 2025 stammt von der Bahn und ist eine Utopie (siehe Blog vom 27.10. „wer bietet mehr“ und die heutige Pressemitteilung bei
K21).


Nicht mehr im Netz!

29 10. 19 10:37
„…müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Website/ Ihr Blog Metropolis21 seit Jahresbeginn nicht mehr über das Portal boa-bw.de einsehbar ist.

Da Sie ihren Blog nach wie vor engagiert betreiben, haben wir die Archivierung auch 2019 fortgesetzt. Im Zeitraum vom 8. April 2013 bis 8. Oktober 2019 sind inzwischen 14 Snapshots archiviert, welche im Lesesaal des Hauptstaatsarchivs zur Nutzung bereit gestellt werden können. Damit leisten Sie weiterhin einen wichtigen Beitrag zur zeitgeschichtlichen Dokumentation des Themenspektrums Stuttgart 21.

Adresse: Landesarchiv Baden-Württemberg
-Abt. 7 Hauptstaatsarchiv Stuttgart-
Konrad-Adenauer-Str. 4
70173 Stuttgart



"die deutsche Schienen-Schande"

28 10. 19 12:20
Schorndorfer Nachrichten, Interview: „Groteskerweise gehen ausgefallene Züge überhaupt nicht in die Unpünktlichkeitsstatistik ein.“

Antwort Arno Luik: „Bahn-Chef Lutz begründete das mal so: „Ein Zug, der nicht losfährt, kann nun mal nicht unpünktlich sein.“ Frech. Aber das zeigt die ganze Verachtung von oben für das System Bahn.“



wer bietet mehr (8)

27 10. 19 10:49
Statement bei den Parkschützern:
Ich hab aber nicht den Eindruck, daß die Bahn überhaupt in der Lage ist, das Ding bis zum Jahr 2050 fertig zu bauen. Und was passiert dann???"
_________________________________________
Zur Erinnerung:

Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



in Gottes Namen

26 10. 19 11:40
Stuttgarter Zeitung - ...„Der im Jahr 2010 bei einer Demonstration…schwer an den Augen verletzte Dietrich Wagner hat sich für den Weiterbau ausgesprochen. „Jetzt sind fast drei Viertel fertig gebaut, da soll man es in Gottes Namen fertig bauen, sonst wäre das ganze Geld umsonst rausgeschmissen“, sagte der 75-jährige Rentner der „Augsburger Allgemeinen“.“
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Anmerkung: weil S 21 inzwischen als ein unwirtschaftlicher, gefährlicher Engpass erkannt wurde, ist tatsächlich „das ganze Geld umsonst rausgeschmissen“.



viel Kassandra

25 10. 19 20:14
Martin Poguntke in einer aktuelle Mail zu einer Petition (im Brief an VM Scheuer wird die Problematik von S21 ausführlich dargestellt):
„Wer die Meldungen über das Projekt S21 verfolgt, sieht: Es kommt – trotz des Baufortschritts – an allen Ecken immer mehr in die Krise:
·  Die Oberbürgermeister auf den Fildern lehnen einen zentralen Teil des Projekts ab, nämlich die komplette Planung des
Flughafenbahnhofs und der zuführenden Gleise.
· Im
Tunnel nach Untertürkheim kann seit einem Jahr nicht weitergebaut werden, weil jeden Tag 2.500 Kubikmeter Wasser eindringen.
· Für den
Abstellbahnhof Untertürkheim gibt es noch nicht einmal einen genehmigten Plan.
· Die versprochene
Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs wird selbst von Befürwortern bezweifelt, weshalb sie schon jetzt über – teure – Ergänzungen beraten.
· Die
Kostengrenze von inzwischen 8,2 Milliarden ist erneut erreicht, obwohl noch lange nicht alle Bauaufträge erteilt sind.
· Wegen der Milliardenkosten des unwirtschaftlichen Projekts S21 wird die gesetzliche
Schuldengrenze der Bahn von 25 Milliarden dieses Jahr überschritten.“


hakt

24 10. 19 23:35
SZ heute: „Bei Stuttgart 21 hakt es nach wie vor gewaltig, für die Strecke am Flughafen vorbei gibt es noch nicht einmal eine rechtsgültige Planung. Offiziell geht die Bahn derzeit von einer Inbetriebnahme Ende 2025 aus. Ob das klappt, ist jedoch genauso offen wie die Frage, wie weit der Kostenrahmen des Milliardenprojekts bis dahin noch nach oben korrigiert werden muss.“


nein Herr Janßen
23 10. 19 10:41

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Risiko S 21

22 10. 19 12:07
Aus einem Leserbrief (Vergleich S21 mit Gare du Nord, Paris) von Dr. Dipl.-Ing. Dietrich W. Schmidt, Bauhistoriker i. R., Stuttgart im SZ-Magzin:
„Fast 60 km lange Tunnelanlagen durch problematischen Gipskeuper und unter dem Neckar hindurch machen das Stuttgarter Bahnprojekt mit schiefen Bahnsteigen und schlechtem Brandschutz zum Zukunftsrisiko.“




genau heute vor 8 Jahren

21 10. 19 14:31
Papa trötet auf Schalmei,
Tochter hat Poster dabei.
Beide sind gegen den Schwachsinn auf Schienen
und hoffen, der Widerstand gelingt ihnen…

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gestern in der taz

20 10. 19 09:54
Zehn Vorschläge für eine Reform. Aus Großprojekten wie Stuttgart 21 aussteigen
4. …
Begonnene und geplante Großprojekte, die dem Schienenverkehr schaden und finanziell aus dem Ruder laufen, wie Stuttgart 21, die zweite S-Bahn-Stammstrecke in München und die Ver­lagerung des Bahnhofs Hamburg-Altona werden beendet. Allein mit den hier freigesetzten Mitteln kann ein großer Teil des Bahnnetzes instand gesetzt und die Kapazität durch viele Einzelmaßnahmen erweitert werden. Zuvor stillgelegte Strecken müssen reaktiviert werden.


Schwachsinn auf Schienen

19 10. 19 16:50

Steffen Siegel in seiner Demorede letzten Montag „Und ewig wächst das Filderchaos – Altes und Neues aus dem Tollhaus vor den Toren Stuttgarts“:
„Man fragt sich, was da für Fachleute bei Bahn und Politik und Flughafen beschäftigt sind. Um diese unheilbare Fehlplanung S 21, diesen Schwachsinn auf Schienen zu durchschauen, bedarf es doch eigentlich nur der Grundrechenarten… Was hier gerade auch bei S21 abläuft, ist eine Kriegserklärung an die Filder, an die besten Böden, an das Klima, an eine funktionierende Eisenbahn, ja, eine Kriegserklärung an die Naturwissenschaften und an die Vernunft.“



heute im Schwäbischen Tagblatt Tübingen

18 10. 19 23:41
Lokalseite 1, Kommentar „Übrigens“ ,von Ulrich Janßen:

„….Stuttgart 21 ist ohne Zweifel ein überdimensioniertes, technisch und finanziell kaum zu beherrschendes Prestigeprojekt. Doch jetzt die Baustelle schließen, wie Luik fordert? Nachdem 4 Milliarden verbaut sind und 80 Prozent der Tunnels fertig? Das wäre kompletter Irrsinn…“
______________________________________

Irrsinn ist eher der Weiterbau, nachdem Stuttgart 21 jetzt schon gescheitert ist im Hinblick auf seine Leistung, die Bauzeit, Kosten, seine Gefährlichkeit und Kundenunfreundlichkeit. Bei Kosten von vielleicht über 10 Milliarden soll man 6 Milliarden gutes Geld den 4 schlechten hinterher werfen? Soll also der nicht erweiterbare Engpass Tiefbahnhof weiter betoniert werden, der einen integralen Taktverkehr in Stuttgart auf Dauer unmöglich macht? Die Tunnel sind ja keineswegs „fertig“ und die schwersten Strecken kommen noch, z.B. die im Kernerviertel unter den Häusern. Die Prognosen der Bahn erwiesen sich immer als falsch, angefangen mit der Fertigstellung im Jahr 2008 und der Behauptung „Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen“ und dann war der Kopfbahnhof 2010 der pünktlichste Großbahnhof in Deutschland!



neue Schmeichelworte

17 10. 19 22:53
Die Liste der „Schmeichelworte verkehrt zu Stuttgart 21“ hat Zuwachs bekommen durch die Reden von Volker Lösch und Steffen Siegel:

  • Mega-Scheißprojekt

  • überdimensionierte Unvernunft

  • dümmstes Bau- und Immobilienprojekt der Moderne

  • vollkommen aus der Zeit gefallenes Betonmonster

  • Geldmaschine für die Bau- und Immobilienlobby

  • Schwachsinn auf Schienen



Wortfelder Lösch (4 und Schluss)

16 10. 19 15:29
Aus der Rede von Volker Lösch: Es gibt kein einziges Bauvorhaben in Deutschland, welches von so viel

Einfältigkeit,
Ahnungslosigkeit,
Unkenntnis,
Borniertheit,
Stumpfsinnigkeit,
Uninformiertheit,
Stupidität und
Ignorantentum begleitet wird wie dieses Mega-Scheißprojekt!



Wortfeld Lösch (3)

15 10. 19 22:07
Aus der Rede von Volker Lösch: Stuttgart 21 wird für Generationen nach uns Mahnmal dafür sein, dass sich

überdimensionierte Unvernunft,
unterirdischer Sachverstand,
unstillbare Geldgier,
unprofessionelle Politik
und der brutale Wille zu Stadt- und Umweltzerstörung in dieser Dimension niemals wiederholen dürfen!



Wortfeld Lösch (2)

14 10. 19 10:14
Aus der Rede von Volker Lösch: „‚Stuttgart 21‘ wird im Museum enden: in der Abteilung

„fehlgeplante und gescheiterte deutsche Großprojekte“ mit dem Zusatz
„dümmstes Bau- und Immobilienprojekt der Moderne“ und der langen Unterzeile
„von Ignoranten geplant,
Kriminellen durchgesetzt,
von Idioten unkritisch begleitet,
gegen den anhaltenden Widerstand der Bevölkerung gebaut und
bei Inbetriebnahme mit Ansage gescheitert“.
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Ist das nicht unfair und übertrieben? Nur Hohn und Spott? Leider nicht, für alle Behauptungen lassen sich handfeste Beispiele und Beweise anführen.



Wortfeld Lösch (1)

13 10. 19 23:12
Aus der Rede-von-volker-loesch-theaterregisseur-auf-der-484-montagsdemo-am-7-10-2019/: „Stuttgart 21…dieses
klimaschädliche,
korrupte,
größenwahnsinnige,
für die Allgemeinheit radikal sinnlose,
dieses vollkommen aus der Zeit gefallene Betonmonster,
diese Geldmaschine für die Bau- und Immobilienlobby…“



Der Dichter spricht (63)

12 10. 19 12:27
„Gefährliche Deutsche! Sie ziehen plötzlich ein Gedicht aus der Tasche oder beginnen ein Gespräch über Philosophie.“ (Heinrich Heine)

Sonett nach Andreas Gryphius, 1616-1664

Wir sind doch nunmehr ganz, ja mehr denn ganz verheeret,
der frechen Obrigkeit, der Bagger raffend Zahn,
wer hat das nur erdacht, wer uns das angetan?
Was einst der Krieg verschont, das wird nun aufgezehret.

Der Bahnhofsturm bleibt stehn, er dient als Alibi,
Im Rathaus zieht man aus, will aus der Schuld sich stehln,
und die Regierungsbank, sie lässt es halt geschehn –
wieder mal falsch gewählt – die Schwaben Rhapsodie.

Denn unsre Innenstadt, machen nun Geier platt,
Maßstäbe sind dahin, die‘s mal gegeben hat,
wo bleibt die Stadtbaukunst, wo die Architektur?

Im Herzen dieser Stadt zählt nur noch Zaster satt,
Und übers „Oben bleiben“, da lächeln sie nur matt.
Was früher höchstes Gut, für sie ist‘s Makulatur.

E.S.
24-07-12

*Der den 30-jährigen Krieg überstanden hat,
warum nicht auch wir die 30 Jahre währende Bahnhofszerstörung?



Fortsetzung folgt

11 10. 19 14:48
Timo Brunke im Theaterhaus am 8.10. 2019

Das Puzzle
10 Jahre Montagsdemo in Stuttgart für den Erhalt des Kopfbahnhofs, eine Chronik

Video!

(Schlussverse, ganze Chronik hier)
Und allen, die noch immer nur noch Bahnhof verstehen,
sagen wir: du musst die Dinge im Zusammenhang sehen!
Was ist mächtiger: Schadenspanik oder der Gesichtsverlust?
Ich glaube, die Granden schieben schon einen grande Frust.

"Verträge sind zu halten" sagen sie als Angsthasen
"Die Verträge sind null und nichtig!" sagen wir, die die bessere Angst haben:-
Glaubt ihr, die Wirklichkeit hält sich an menschliche Verträge? -
Die Realität, täteräh, setzt einfach an mit ihrer Säge:

Wird sich ein Zug im schiefen Tiefbahnhof verweigern wegzurollen,
weil wir ihm den Bauvertrag in Kopie an die Fensterscheibe kleben sollen?
Neun Jahre Bauwut, und es lichtet sich der Staub;
und alle wissen, was es war, in drei Silben: es war Raub.

Raub an der Stadt, am allgemeinen Wohl,
doch im Gleisbett zu Stuttgart, da trotzen die Steine,
es liegt die Vernunft in einem Grab auf der Prag;
das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine,
die Nacht währt zehn Jahre, und dann kommt der Tag!
Wir haben das Recht, die Verfassung studiert;
unter uns ist niemand, der sich nicht für dieses Land engagiert:

Verträge, aus Filz, aus Feig- und aus Trägheit geschlossen,
mit Machbarkeitswahn, Chauvinismus übergossen,
nein, solche Verträge binden uns nicht länger,
es gibt etwas Stärkeres, das bindet strenger:

die Zukunft der Erde wird in Stuttgart mit entschieden,
wenn S21 gestoppt wird, wird die Zukunft siegen!
Kritiker sagen: was ändern wir schon? -
Wir setzen ein Zeichen für unsere Zivilisation!

Wenn der Kopfbahnhof bleibt, kann auch anderes bleiben,
steigt die Hoffnung, die Selbstzerstörung selbst zu vertreiben.
Wir setzen zum Sprung an und reichen euch die Hand,
verzeihen euch und setzen das Recht wieder instand.

Die Zukunft ist offen und die Fortsetzung folgt,
Demokratie komm hoch, bleib' oben, denn wir sind das Volk!



trotz Holzweg
10 10. 19 21:27
Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh Demobühne am7.10. „10 Jahre Montagsdemos“:
„Aber trotz des angerichteten Desasters stellen sie sich in Stadt und Land immer noch taub und blind. Diese Verantwortungslosigkeit ist nicht nur für unsere Stadt, die Verkehrswende und das Klima ein Desaster. Sondern es beschädigt auch die Demokratie! Denn wo die Fähigkeit und die Bereitschaft fehlen, umzukehren, wenn man auf dem Holzweg ist, wird Glaubwürdigkeit verspielt und damit wird den rechten Rattenfängern zugearbeitet!“



kein Planet B

09 10. 19 21:12
Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh Demobühne vorgestern:

„Mit dem Wissen, dass wir keinen Planeten B haben:
weiter für Baustopp von Stuttgart21 und Umstieg!
Denn der Rhythmus der Offenbarungseide wird immer kürzer, es wird im Wortsinn offenbar und sichtbar, wie bei diesem angeblich „bestgeplanten Projekt“ nichts im Griff ist, nicht die Flughafenanbindung, nicht die Bauzeit, kein Taktverkehr, keine Fahrgastverdoppelung! Und die Finanzierung ist genauso unter Wasser wie die Tunnelbohrung bei Obertürkheim! All das Aufgezählte sind die Sollbruchstellen, die die internen Papiere der Bahn und des Verkehrsausschusses aktuell selber nennen!“ _________________________________________

„Im Griff“ ist auch nicht der entscheidende Brandschutz.


Demobühne gestern

08 10. 19 12:54
Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh:
„10 Jahre und die 484ste! Und 10 Jahre Montagsdemos! Was für eine Zahl, was für ein Beweis für ihr und unser Durchhaltevermögen und Weitsicht!
Und umgekehrt:
was für ein Beweis für eine unfassbare Faktenresistenz der politischen Entscheider, was für ein Beweis für den Missbrauch politischer Macht der Tunnelbahnhofsbetreiber und ihrer Profiteure!
Warum machen wir das seit Jahren Woche für Woche, obwohl doch der Tunnelbahnhof scheinbar seiner unaufhaltsamen Vollendung entgegen gebaut wird?
Machen wir, machen Sie das aus starrsinnigem Festhaltenwollen am Alten?
Liebe Mitstreiterinnnen und Mitstreiter, wir haben ein vorwärtsgewandtes Motiv, der Wille, hier immer und immer den Finger in die Wunde zu legen, angesichts der
unfassbaren Verblendetheit und abstoßenden Wendehälsigkeit der politisch Verantwortlichen!
Seit 10 und mehr Jahren treibt uns aber vor allem an: dass wir wissen, dass dieses Projekt zerstörerisch ist für unsre Stadt,
dass es schädlich ist für uns und die Menschen die hier leben, dass es schädlich ist für ihre Kinder und Enkel, und wir hören deshalb auch nicht auf, das immer und immer wieder laut und öffentlich auf Stuttgarts Straßen zu sagen!“



heute vor dem Bahnhof

07 10. 19 23:21

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morgen 10 Jahre Demos

06 10. 19 23:20
Die 484. Montagsdemo findet am 07.Oktober 2019 ab 18 Uhr auf der Schillerstraße vor dem Hauptbahnhof in Stuttgart statt.
Redner:

  • Dr. Winfried Wolf, Verkehrsexperte, Journalist und Herausgeber von 'LunaPark21'

  • Volker Lösch, Theaterregisseur



erste Prämissen (2)

05 10. 19 16:37
StZ: „Das Funktionieren des Schienenverkehrs müsse Vorrang vor dem Städtebau haben, widersprach Debora Köngeter (Puls) einem der Ergebnisse der Arbeitsgruppe.“
__________________________________________

S.B.: Am Beginn meiner
Demorede von 8.7.2019 sprach ich vom

„Immobilienprojekt mit Kollateralschaden Stuttgart 21“.



erste Prämissen (1)

04 10. 19 23:25

StZ: „Von allen Mitgliedern akzeptiert wird laut Klett-Eininger die Aussage der Bahn, dass das auf 8,2 Milliarden Euro veranschlagte Projekt den geplanten Deutschlandtakt bewältigen könne.“

Dazu in der
Pressemitteilung Aktionsbündnis: Eine manipulative Begriffsumdeutung…, man bekennt sich zum „Deutschlandtakt“, der dann aber lediglich eine Vertaktung der Fernzüge meint, während die Regionalzüge in die Lücken gequetscht werden. „Deutschlandtakt heißt aber Integraler Taktfahrplan, und sein Sinn ist die Vertaktung aller(!) Verkehre nach dem in der Schweiz erfolgreichen Modell“.



Zukunft ist offen.

03 10. 19 23:54
Aus der wichtigen Rede von Guntrun Müller-Enßlin, TheologInnen gegen Stuttgart 21, auf der 483. Montagsdemo am 30.9.2019:

„ Noch ist Umkehr möglich – mit dem Ausstieg aus Stuttgart 21…“

_________________________________________

S.B.: Der politische Wille bleibt aktuell die Verwirklichung von Stuttgart 21 mit dem Abriss aller oberirdischen Gleise. Das ist frühestens aber nach dem Probebetrieb von S21 möglich. Das dauert noch vielleicht zehn oder mehr Jahre…



"Grabturm" statt Wurmbau

02 10. 19 23:48
Viel Blick zurück in der neuen Nummer Kontext-Wochenzetung. Aus den Kommentaren:
„Mich hat das Thema ebenfalls seit 10 Jahren nicht mehr losgelassen. Meine Vision nenne ich die Schwäbische Ilias 3300 Jahre nach TROJA: Bau Erwartungsland mit Grabturm im Stutengarten.“ (Meisel Peter W.)
Foto aus der Titelseite Kontext

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Menetekel positiv

01 10. 19 06:30
„Warum… Stuttgart 21 gestoppt werden muss.“

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Wieder viele Tropfen für das Überlauf-Fass…


unvergessen: Schwarzer Donnerstag

30 09. 19 20:57
Zum 30.9.2010 ein Rückblick im Stern von gestern: …„Es sind Aufnahmen der Polizei. Das macht diese Videos einmalig und gibt ihnen eine besondere Wucht. Diese Filme, die von hoher technischer Qualität sind, sind aus zwei Perspektiven aufgenommen: Einmal aus dem Führerstand eines Wasserwerfers, das andere Mal aus der Sicht hinter und in Polizeiketten beim Einsatz von Pfefferspray.“…


Gleisstörung heute und bei S 21

29 09. 19 19:18
swp.de: „Der Vorfall bestätigt aber die Kritik von Stuttgart 21-Gegnern am künftigen Tiefbahnhof, der viel störanfälliger sein werde. Beim aktuellen Problem konnte die Bahn auf die S-Bahngleise ausweichen und darauf zum oberirdischen Bahnsteig des Hauptbahnhofs fahren. Umgekehrt könnte die S-Bahn bei einer Störung in den Tunneln oberirdisch den Hauptbahnhof ansteuern. Das ist beim Tiefbahnhof nicht mehr möglich.“


Kuhscheiße

28 09. 19 10:26
Aus Landtag von Baden-Württemberg 16. Wahlperiode Drucksache 16 / 6632 17. 07. 2019 / Blog „Kreide gefressen“ vom 24.9.2019:
„Mit Stuttgart 21 hat man sich für ein anderes Konzept entschieden, das andere Vorteile wie schnelle Durchmesserlinien besitzt…“

Kommentar Klaus Gebhard: „Das ist natürlich Bullshit! Denn sämtliche Durchmesserlinien lassen sich auch mit Kopfbahnhof fahren!“
_______________________________________________
S.B.: Die „Durchmesserlinien“ sind doch die alte Masche mit den „Durchbindungen“ (
21 gute Gründe Nr.3, „Ohne Umsteigen quer durchs Land“):
* ohne Umsteigen, mehr Direktverbindungen :

Wohin soll‘s denn gehen? Zum Beispiel aus Fornsbach oder Schwäbisch Hall kommend ohne Umsteigen über den Knoten Stuttgart

nach Schwäbisch Gmünd?
nach Göppingen?
nach Tübingen?
nach Rottweil?
nach Pforzheim?
nach Bruchsal?
nach Heilbronn?
Es geht jedenfalls aus allen Richtungen nur bei einer (1) von sieben (7) Regional-Bahnlinien ohne Umsteigen. Die meisten Reisenden steigen in Stuttgart aus (Zielverkehr), deshalb ist es ganz sinnvoll, wenn Regionalzüge in Stuttgart enden und wieder zurück fahren. Ohne Umweg. Aber sie könnten auch im Kopfbahnhof leicht in einer andern Richtung weiter fahren, so wie es heute schon die ICEs tun, der IR Nürnberg-Karlsruhe und die RB Heilbronn nach Göppingen. Dass künftig die Regionalzüge in eine andere Richtung weiterfahren, liegt doch daran, dass das „Kopf machen“ kaum mehr möglich sein wird. Dieser gravierende Nachteil wird jetzt als Vorteil dargestellt.

(An meine sachkundigen Blogleser die Bitte um Berichtigung, wenn ich das mit meinem beschränkten Sachverstand falsch dargestellt habe.)


Feststellungen

27 09. 19 20:50

Frank Distel in einer E-Mail von heute:
„Fest steht:
Schwachsinn 21 ist und bleibt die größte Schande der Bahngeschichte, indem man für einen erwiesenermaßen schlechteren Bahnhof
10 Milliarden in die Tonne tritt.“
______________________________________
In diesem Satz sind gleich vier „
Schmeichelworte verkehrt“ enthalten und dort aufgenommen.



heute wieder Post...

26 09. 19 11:54
…von Jobst Knoblauch an die S-21-Betreiber und Politiker. Schluss des beigefügten Dokuments vom Desaster S21:
Offensichtlich sind unsere Politiker unfähig, das absehbare Desaster bei S21 für Stuttgart u n d die Region u n d für 300 000 Pendler täglich zu verhindern. Befassen Sie sich mit dem Konzept von www.umstieg-21.de !



Zukunft Gäubahn

25 09. 19 17:20
Leserbrief zur Gäubahn: „Nicht von der Bahn abhängen lassen“:
…„Gerade die Politik und die Wirtschaft klagen immer wieder darüber, dass der Bau von Verkehrswegen zu teuer ist und vor allem zu lange dauert, weil beispielsweise auch Bürgerinitiativen dagegen sind. Im Hinblick auf den bereits jetzt schon stattfindenden Verkehrskollaps und die (endlich!) vorhandene Einsicht, dass Umweltschutz ganz oben auf die Agenda gehört, ist die Verkehrswende alternativlos. Wie lässt sich dies mit dem Abbau der Gleise in Stuttgart vereinbaren? Für einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag könnte man die Gäubahn problemlos an den Hauptbahnhof anbinden und der Verlust an Wohnbaufläche wäre gering (etwa ein Achtel der Flächen).“
________________________________________
Alle an der Schlichtung 2010 beteiligen Parteien haben den Erhalt der Gäubahn akzeptiert. Wie auch das 9. und 10. Gleis und noch andere Forderungen ist der Erhalt der Gäubahn bald gestrichen worden und die Schlichtung damit Makulatur.



Kreide gefressen

24 09. 19 00:03
Landtag von Baden-Württemberg 16. Wahlperiode Drucksache 16 / 6632 17. 07. 2019
„Die Landesregierung teilt die Auffassung der Deutschen Bahn, dass die Planungen des Deutschlandtakts und des Bahnprojekts Stuttgart 21 aufeinander abgestimmt sind und dass der Deutschlandtakt einen großen Gewinn für die Fahrgäste darstellt. Ein idealer Integraler Taktknoten mit systematischen kurzen Umsteigezeiten in alle Richtungen kann mit dem Bahnhofskonzept Stuttgart 21 mit einem Durchgangsbahnhof mit nur 8 Bahnsteigen aber nicht eingerichtet werden. Mit Stuttgart 21 hat man sich für ein anderes Konzept entschieden, das andere Vorteile wie schnelle Durchmesserlinien besitzt…“



zuerst die Fakten

23 09. 19 15:25
RTF Regionalfersehen:

„Der Tübinger OB möchte mit seinem Buch dafür werben, dass sich die Menschen wieder zuerst mit den Fakten beschäftigen und dann urteilen. Palmer glaubt, dass eine Gesellschaft, die die Tatsachen nicht mehr ergründe, zerfalle. Der Tübinger OB möchte mit seinem Buch dafür werben, dass sich die Menschen wieder zuerst mit den Fakten beschäftigen und dann urteilen.“…
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Die Fakten sprechen deutlich gegen Stuttgart 21. Das Urteil kann deshalb nur vernichtend schlecht ausfallen. Die S-21-Betreiber haben „weiche Fakten“, die das große Desaster noch aufhalten aber letztlich nicht verhindern können.



Gemein-un-wohl

22 09. 19 22:11

Die Enteignungsverfahren im Kernerviertel sind mit dem Baurecht begründet nach dem Prinzip „Gemeinwohl vor Eigeninteresse“.
Längst ist aber das Gemeinwohl im Hinblick auf Stuttgart 21 ebenso falsch und verlogen wie die „überragende Verkehrsbedeutung“ und der „überwiegend öffentliche Belang“ in der Planfeststellung.



weder durch, noch mit, noch trotz…

21 09. 19 23:48

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Quelle: K21


das geplante Desaster

20 09. 19 12:23

Verkehrsminister Winfried Hermann und Kontext-Autor Arno Luik diskutieren in Tübingen über Zustand und Zukunft der Deutschen Bahn – unter besonderer Berücksichtigung von Stuttgart 21. Anlass ist das neue Buch von Luik „Schaden in der Oberleitung“, das von Jean Ziegler als „faszinierender Wirtschaftskrimi von höchster Brisanz“ gelobt wird. Moderiert wird das Gespräch von Stefan Siller (früher SWR-Leute).
  
Veranstaltet wird der Abend von der KONTEXT:Wochenzeitung aus Stuttgart, die sich Tübingen ausgesucht hat, weil Hermann und Luik hier ihre Wurzeln haben und später sehr verschiedene Wege gegangen sind. Der eine als Politiker, der andere als Journalist. Entsprechend unterschiedlich bewerten sie ihr gemeinsames Lebensthema: die Eisenbahn. Insgeheim könnte es freilich sein, dass beide Leidende sind.
Mittwoch
16.10.2019
19:30 Uhr
Bootshaus am Neckar
Wöhrdstr. 25
72072 Tübingen
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei, es darf aber gerne gespendet werden.



Bahnkrott

19 09. 19 17:39

kontextwochenzeitung:
„Vor allem die (SPD-) Landtagsfraktion lässt alle Steilvorlagen zur Besinnung unverwandelt, weil Tradition hat, dass sich die vernünftigen Stimmen nicht durchsetzen können gegen die Sturheit der TiefbahnhoffreundInnen.“
________________________________________________
Zu Vernunft und Sturheit der Blogeintrag vom 8.4.2018:

Prof. Dr. F. Rohrhirsch, Demorede aus 2011 (immer noch hochaktuell und stimmig!)
„Gelassenheit ist angesagt. Das Tunnelbahnhofprojekt scheitert nicht an unserem Widerstand – dieses Projekt scheitert an sich selbst.
Wir begleiten nur, sei es als Sachverst
ändiger, sei es als Bahnkunde, sei es als griechischer Chor.
Wir sind nur, allerdings wichtige, Katalysatoren.
Das Tiefbahnhofprojekt ist nicht schlecht, weil
wir sagen, es sei schlecht. Es ist deshalb schlecht, weil es die Grundgesetze des Eisenbahnbetriebs missachtet, ja geradezu verachtet.“
_________________________________________________
S.B. Stuttgart 21 missachtet auch Naturgesetze. Einige Beispiele: Rauch steigt nach oben (Brandschutz, Kaprun-Effekt), Wasser fließt nach unten (Hochwasser), Anhydrit quillt (Wagenburgtunnel neben Fildertunnel!), höherer Energieverbrauch (Tiefbahnhof, Fildertunnel, Albauftieg) auch bei Tunnelfahrten mit hoher Geschwindigkeit…



unverzagt weiter

18 09. 19 12:04
Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse, Mathematiker, Informatiker, Initiative „Deutschland-Takt“; auf der 481. Montagsdemo am 16.9.2019

„Liebe Stuttgarter Freunde, liebe Oben-Bleiber, liebe Unverzagte und Unentwegte im Kampf gegen Dummheit, Ignoranz und Profitgier,…“



ungebrochene Orgie

17 09. 19 23:03
Werner Sauerborn zum Klima-Streiktag:
…„S21 ist das klimaschädigendste Infrastrukturgroßprojekt in Deutschland mit dramatischen Auswirkungen in der Region. Den ersten tiefen Fußabdruck hat das Projekt mit der Rodung Hunderter alter Bäume im Schlossgarten hinterlassen. Es folgte eine ungebrochene Orgie in Stahl und Beton mit entsprechenden CO2 Emissionen. Im Falle des Weiterbaus würden großflächig Böden versiegelt, wie auf den Fildern und im Rosensteinareal, und es würden der jetzt schon überfordernde Verkehr sowie weitere Verkehrszuwächse von der Schiene auf die Straße verlagert, statt umgekehrt – denn S 21 würde eine deutliche Verringerung der Kapazität gegenüber dem Kopfbahnhof bedeuten…“
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B. Brecht: „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!“



F.A.Z. EXKLUSIV

16 09. 19 21:49
Scheuer gerät wegen Stuttgart-21-Risiken unter Druck
Die wirtschaftliche Lage der Bahn sei „besorgniserregend“, schreibt der Bundesrechnungshof. Die Prüfer kritisieren insbesondere das Wegschauen von Verkehrsminister Scheuer bei Stuttgart 21.



„niederträchtige Totalbahnhofsruine“…

14 09. 19 12:03

…neues Schmeichelwort verkehrt in der taz unter dem Stichwort „Die Wahrheit“.

Die taz-Sottise führt zum belustigten Lachen und auch zum Widerspruch, sonst würde ich meinen 1.Wohnsitz in Stuttgart aufgeben. Aber in Bezug auf den Bahnhof samt angekündigtem Umbau zum Hotel stimmt es schon:

Man muss Stuttgart nichts Schlechtes
mehr wünschen.
Stuttgart, Stadt des Weltkehrichts,
ist das Schlechte.



Meldung vom Tage

13 09. 19 23:21
Rechnungshof warnt vor milliardenschwerer Finanzierungslücke
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Denn auch weitere finanzielle Herausforderungen wie die Beschaffung neuer Züge, die Digitalisierung der Schiene oder das Projekt Stuttgart 21 ..
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Inzwischen steht fest, dass S 21 unwirtschaftlich ist und auch verkehrlich miserabel sein wird. Eine immer noch mögliche Umkehr könnte mehrere Milliarden einsparen und ein modernisierter Kopfbahnhof würde mehr leisten. Mit dem „Umbau“ des Bahnhofs wird eine Umkehr erschwert und die Verantwortlichen erhalten eine Gnadenfrist vor dem eintretenden Desaster. Die Befürworter können einem fast leid tun, wie sie im Projekt S21 verstrickt sind. Wo ist das große Halleluja geblieben? Zur Umkehr sind sie nicht fähig und so nimmt das Desaster seinen Lauf.  DIE ZEIT schon am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“



Vielleicht ist bald Feier-Abend.

12 09. 19 22:03
Aus der Fotogalerie von Wolfgang Rüter:

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„Arbeitsende einer Tunnelbohrmaschine - was gibt’s da zu feiern?“


"eigentlich"

11 09. 19 22:40
Beginn er Rede von Dr. Norbert Bongartz auf der letzten Montagsdemo:
„Wir alle wissen, mit wie viel Fortschrittsgläubigkeit und Schönfärberei alle für S21 Verantwortlichen dieses Großprojekt auf den Weg brachten.
Wir wissen auch sattsam, dass sich ihre großspurigen Versprechungen fast allesamt nicht bewahrheitet haben.
…Eigentlich müssten die für S21 Verantwortlichen immer stiller werden, den Kopf einziehen oder betreten zu Boden blicken – sollte man meinen...
Doch, weit gefehlt: Wir müssen feststellen, dass es – mit Ausnahme unseres Verkehrsministers Winfried Hermann – keine S21-Partner gibt, die es wagen, den unbequemen Wahrheiten ins Gesicht zu sehen und ihre anfängliche Verblendung und die Irrtümer, die sich daraus ergeben haben, offen zu bekennen.“



ungünstige Konstanten

10 09. 19 14:39
Stuttgarter Zeitung:
Es gibt einige Konstanten bei Stuttgart 21:

  • Das Projekt wird in regelmäßigen Abständen teurer,

  • der Terminplan gerät ein ums andere Mal ins Wanken –

  • und die Projektkritiker lassen kaum eine Gelegenheit aus, sich öffentlichkeitswirksam gegen das Milliardenvorhaben zu positionieren.

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Weitere Konstanten sind
  • die Bahn leugnet zunächst die Prognosen der Gegner und muss sie schließlich unter dem Druck der Realität zugeben

  • Azer-Risiken treten im Verlauf der Bauzeit ein

  • die versprochenen Vorteile von S 21 schrumpfen


Kurzes
Doku-Video vom Protest bei der Feier gestern.


Demo heute

09 09. 19 23:45
Poster C.D. - Foto S.B.

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Stuttgarter L-Presse

08 09. 19 21:18
Stuttgarter Hauptpresse StZ und StN über die Ehrung vom ehemaligen OB Dr.Wolfgang Schuster:

"Von den Protesten war drinnen aber nichts mehr zu spüren.“

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Bericht über den Protest im Rathaus
„drinnen“ von Dr. Angelika Linckh, Querflötistin in der Capella Rebella:
„Im Treppenhaus angekommen, konnten sie sich an dem wunderbaren Klang der
#Capella Rebella erfreuen, die im 3. Stock direkt vor den weit geöffneten Türen des Großen Sitzungssaals aufspielte. "Passend" gekleidet wurden wir höflich und wohlwollend behandelt. Erst nach dem Kanon von Pachelbel und dem Mozart-Lied "Üb immer Treu' und Redlichkeit" fiel Ihnen anlässlich unserer Katjuscha-Sprechgesänge auf, dass wir wohl nicht geladen, sondern "geladen" waren und durften sich unsere Verse anhören.
1. Vers: Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Stadt versaut!
2. Vers: S21 ungeheuer, erstens Scheiße, zweitens teuer!
3. Vers: Schickt den SCHUSTER auf den Mond, das ist Raumfahrt, die sich lohnt. Und das FRITZLE hintendrein, dann ist er nicht so allein.
4. Vers: Attacke, Attacke, Tiefbahnhof ist Kacke, Attacke, Attacke, Schiefbahnhof ist Kacke.
Und so wurden wir gegen 16.55 Uhr von Herrn Dr. Matthias Frenz, dem Protokollchef des Rathauses, im großen Treppenhaus hinuntergeleitet. Da wir das Musizieren im Laufen gewohnt sind, konnten wir bei unserem Treppenabgang noch zu der Musik von El Pueblo und dem Vers "Und was sie auch treiben, wir werden oben bleiben!" die Gäste, die ganz kurz vor 17 Uhr das Rathaus betraten, davon überzeugen, dass sie den Protest gegen den
#StadtZerstörer #Schuster von draußen auch innerhalb des Rathauses erlebten.“


die da oben und die da unten

07 09. 19 16:03
„Die da oben“ im großen Ratssaal des Stuttgarter Rathauses beim Ehrenempfang zum 70. Geburtstag von Ex-OB Dr. Wolfgang Schuster, die Ehrengäste im edlen Tuch und Dresscode der Oberschicht mit Lackschuhen, gestärkten Hemden und Seidenkrawatten.

„Die da unten“, die Normalbürger, empfingen die Feiergäste vor dem Rathaus mit Transparenten und lauter Musik der „Lok“ (Percussion) und der Capella rebella mit Blechbläsern und Querflöten. Die Menschen vom Widerstand S21 in Straßenkleidung, Jeans, Shorts. Es sind engagierte BürgerInnen Stuttgarts und aus dem Ländle, die die Schädlichkeit und Verlogenheit des Immobilienprojekts gut kennen und seit vielen Jahren dagegen aktiv sind. Hier ein
Bericht und ein Video.

OB Schuster ist einer der „Haupttäter“ des Stadtzerstörungsprojekts S 21 und sein Geburtstag kein Grund zum Feiern! Seine mit Fehlern gespickten Werbeaktionen sind dokumentiert. Die Capella Rebella spielte vor dem Ratssaal und im Treppenhaus mit dem Text „Schießt den Schuster auf den Mond, das ist Raumfahrt die sich lohnt…“
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Foto Roland Hägele


Für die Stuttgarter Presse wohl kein Thema.

06 09. 19 22:48
Esslinger Zeitung:

Kritik am Bau-Projekt nimmt zu

Die Menschen in der Landeshauptstadt sehen das Mammut-Bauprojekt zunehmend kritisch. Laut einer aktuellen Umfrage überwiegen die Befragten mit einer negativen Einstellung.


heftige Kritik
05 09. 19 23:01

Nützt es noch was?


Stuttgarter Zeitung:
„…Was sie auf dem Weg dorthin erleben müssen, versetzt die beiden rüstigen Senioren dennoch in Rage. „Die Beschilderung ist miserabel, die auf den Boden aufgeklebten Wegweiser sind unleserlich und lösen sich ab..“
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Das blaue Leitband ist verschlissen (Foto S.B.)

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verkehrt-Wende

04 09. 19 12:08
Verkehrsministerium heute: gemeinsam-stark-fuer-die-verkehrswende
Gleichzeitig wird die „Verkehrtwende“ praktiziert durch den Minusbahnhof S21 und die Energie- und Baustoffverschwendung beim „dümmsten Tunnelprojekt“ (aber nicht dümmer als die Neubaustrecke):

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Grafik: Klaus Gebhard


Stuttgarter Fakerichten

03 09. 19 23:31
Stuttgart Nachrichten, Schlagzeile:
„Nach fünf Jahren Bauzeit sind die beiden Röhren von der Stadtmitte auf die Fildern ausgebrochen. Gefeiert wird dies Montag, 9. September.“
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Typische Jubelnachrichten mit Fake, denn „nach fünf Jahren Bauzeit sind die beiden Röhren“
mitnichten „von der Stadtmitte ausgebrochen“. Es fehlt der schwierigste Abschnitt ohne die Tunnelbohrmaschinen durch Gipskeuper. Im Kernerviertel ist es „der geringe Abstand zwischen Tunnelröhrenscheitel und den Häuserfundamenten. Und das Ganze auf bzw. in einem eher losen Geröllhang!“ (zitiert aus E-Mail von Klaus Gebhard). Vom „dümmsten Tunnel“ natürlich kein Wort, aber morgen hier im Blog.


Bestätigung

02 09. 19 23:48
Aus der Rede von Arno Luik bei der Montagsdemo gestern:

„Die Natur, liebe S-21-Gegner und Gegnerinnen ist auf Ihrer Seite! Aber natürlich auch die Vernunft.“

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Blogmotto:
Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.



haarsträubend

01 09. 19 11:30
Arno Luik in einem Interview in der Badischen Zeitung:
„Whistleblower haben mich mit Insider-Material versorgt, dass ich manchmal fast vom Hocker gefallen bin. Ich bekam zum Beispiel zum Immobilien- und Bahnprojekt Stuttgart 21 Tausende von Seiten von Dossiers, interne und geheime Analysen für den Bahn-Vorstand. Die kamen von einem Whistleblower, der innerlich zerrissen war, in einem mentalen Ausnahmezustand: Da war die Loyalität zu seinem Arbeitgeber, aber da war auch sein Leben als Bürger, der erkannte: Was wir hier bauen, ist nicht zu verantworten. Wir verschwenden nicht nur Milliarden Euro, wir konstruieren etwas, das kaum funktionieren wird, etwas, das den Bahnverkehr massiv behindern wird, aber vor allem bauen wir etwas, das für die Kunden lebensgefährlich wird. Ein international renommierter Brandschutzexperte, der für mich das S21-Brandschutzkonzept analysiert hat, sagte: "Das ist ein Staatsverbrechen, was die hier planen. Sie konstruieren eine Katastrophe sehenden Auges." Er rief verzweifelt: "Die dürfen das nicht bauen!“



Fokus auf Positives

31 08. 19 22:31
Der Keynote-Speaker und Motivationstrainer Norman Gräter in den StN:
„Einer seiner derzeit wichtigsten Claims lautet „Make Stuttgart great again“. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als das Bewusstsein, dass es die Entscheidung jedes Einzelnen ist, den Fokus auf Negatives zu richten – oder eben auf Positives. Als Beispiel nennt er Stuttgart 21, das wohl den allermeisten als Erstes einfällt, wenn er an die baden-württembergische Landeshauptstadt denkt. Viel wichtiger, so sagt er, sei es dabei doch, sich bewusst zu machen, wieviel großartiges Potenzial im Kessel und um den Kessel herum steckt.“
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Herr Gräter, wir S-21-Gegner denken sehr positiv über den Kopfbahnhof und können dessen Vorzüge und Potenziale nachweisen, durch die Praxis erhärtet. Was wir an Stuttgart 21 sehen und erfahren, hält positivem Denken einfach nicht stand.



dumme Werbung mit 5000 Bäumen

30 08. 19 22:00

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Aus Blog vom 16.10.2009:
...Bei der Zahl 5000 muss der Wilhelma-Gärtner schlucken. "So viele Bäume habe ich nur im Wald auf dem Unigelände in Vaihingen." Hartmann kann eine einfache Rechnung nachvollziehen: Sollen auf 30 Hektar, also 300.000 Quadratmeter, neuer Grünfläche 5000 Bäume stehen, wird es eng. 60 Quadratmeter pro Baum bedeuten, dass alle 7,8 Meter gepflanzt werden müsste, und zwar in jeder Himmelsrichtung. Wenn der Baum schon zwölf Meter hoch ist, dürfte er gar nicht mehr wachsen", stellt Hartmann fest, schließlich habe die Krone bereits einen Durchmesser von an die sechs Meter. "Bisschen viel Holz für einen Park, ich würde das als Wald bezeichnen", bilanziert der Parkpfleger.



Statements

29 08. 19 20:56
Ein Pendler in der Sendung „mal ehrlich“ über die Bahn:

„Es kostet eine Menge Lebenszeit, mit der Bahn zu fahren.“

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Allein die Lebenszeit, die durch Stuttgart 21 während der Bauzeit verloren geht, ist so gigantisch, dass sie durch den
versprochenen Zeitgewinn niemals wettgemacht werden kann.
Statement von Steffen Siegel: “Wieviel Lug und Trug müssen wir eigentlich noch ertragen, bis endlich die Politik den Mumm hat, dieses an allen Ecken und Enden fehlgeplante, Leib und Leben der Fahrgäste gefährdende und immer teurer werdende Murksprojekt zu stoppen?“
Das zeitliche Opfer wird wenig oder nie bedacht, weil es eben nur ein „weicher“ Faktor ist.



Stuttgarter Zeitung/Nachrichten

28 08. 19 22:26
Beginn des Sauerborn-Rundmails:

„Still ruht der See beim Thema Stuttgart 21, könnte man denken. In gepflegter Routine schweigen sich die beiden Stuttgarter Zeitungen über das Grundsätzliche am Drama dieses Projekts aus, ignorieren notorisch die Pressemeldungen des Aktionsbündnisses. Stattdessen berichten sie immer gern über angebliche Tunneldurchbrüche und sonstige fragwürdige Baufortschritte. Dabei birgt die aktuelle Entwicklung einigen Sprengstoff.“…



Notbremse ziehen!

27 08. 19 23:07

Aus dem Kommentar von Volker Rekittke heute im Schwäb. Tagblatt Tübingen, Lokalseite 1 „übrigens“, an Minister Scheuer und Bahnvorstand Pofalla:
…„Was mich stets ernüchtert, ist der Blick ins Milliarden-Loch am Stuttgarter Hauptbahnhof, wenn ich mal wieder meinen Anschlusszug verpasst habe. 10 Milliarden Euro wird "Stuttgart21" laut einer Prognose des Bundesrechnungshofes kosten, die Bahn geht offiziell noch von 8,2 Milliarden Baukosten aus… So viele Milliarden Euro für einen Bahnhof, der unwirtschaftlich ist - wie selbst Bahn-Chef Richard Lutz im Bundestags-Verkehrsausschuss einräumte.

Bitte beenden Sie diesen ökonomischen und ökologischen Irrweg, ziehen Sie die Notbremse - es gibt ausgearbeitete Alternativkonzepte zu Stuttgart21. Beenden Sie die Vorfahrt für Auto, LKW und Flieger. Retten Sie die Bahn…“
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Heute RE Tübingen ab 15:00 nach Stuttgart, an mit 15 Minuten Verspätung. Ansage: „Der Zug nach Dortmund kann nicht warten.“ Kurz vor Ankunft: „Der Zug steht noch auf Gleis 10, versuchen Sie, ihn noch zu erreichen.“
Zwei junge Frauen rennen sehr sportlich mit langen Beinen und erreichen den Zug gerade noch. Eine junge Mutter mit Kinderwagen sieht am Bahnsteig 10 den Zug gerade abfahren. Das Frustkonto der Bahnkunden ist übervoll…



Fakt als Grafik

26 08. 19 22:58

Bild von RUNDMAIL 26.8.2019, Seite 2

Entwurf: Uli Stübler


"zweifelhaft"
25 08. 19 20:42

Kurier: „Die Bahn steckt ihr Geld lieber in zweifelhafte Großprojekte wie „Stuttgart 21, da bleibt für Projekte in der Provinz nicht mehr viel übrig.“
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Wieso „zweifelhaft“? Es ist
zweifellos ein schlechtes Projekt, siehe „Schmeichelworte verkehrt“.



Uhren in Bahnhöfen

24 08. 19 22:26
Uhr über dem Haupteingang Bahnhof Mössingen. Das Bahnhofsgebäude wurde längst verkauft an eine Investmentgruppe und inzwischen an einen unbekannten Käufer weiter verscherbelt. Der Haupteingang ist dauerhaft geschlossen, eine private Agentur für den Fahrkartenverkauf gibt es auf der Rückseite. Der Bahnvorstand kommt seiner Kernaufgabe „Zugverkehr“ derzeit nur mangelhaft nach, aber die Gehälter der Bahn-Führungskräfte sind seit der Bahnreform um das Zwanzigfache gestiegen (nach ARD plus-minus). Milliarden werden in das Schadprojekt Stuttgart 21 gesteckt…
Foto S.B. oben am 6.2.14, unten die finale Lösung am 8.7.19

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Korrektur FAZ

23 08. 19 20:42

Blog vom 23.8.’19:
Aus FAZ von gestern:
„Hauptbahnhof der Geduldsproben“:
„In den nächsten sechs Jahren müssen die Bahnkunden mit vielen Provisorien klarkommen…
Zur neuen Schalterhalle muss man zehn Minuten länger laufen, wenn man aus der Innenstadt kommt.“ ______________________________________________
Selbst abgestoppt zu Fuß waren es 06:41,21 Minuten. Vom Haupteingang bis zum alten Querbahnsteig Gleis 16 waren es 01:30,13 Minuten, der Zusatzumweg also „nur“ rund 5 Minuten. Allerdings kommen noch über 2 Minuten dazu, wenn man von der neuen Schalterhalle zu Gleis 16 zurück gehen muss.



Oratorium mit M

22 08. 19 22:00
Forderung des Aktionsbündnis’ zu Stuttgart 21: Ein mindestens einjähriges Moratorium …

  • bis bewiesen ist, dass S21 die allseits geforderte Verdoppelung der Fahrgastkapazitäten auch wirklich leisten kann

  • bis bewiesen ist, dass der Deutschlandtakt (ITF) im Fern- und Regionalverkehr auch in Stuttgart garantiert werden kann

  • bis sichergestellt ist, dass die Gäubahnverbindung oberirdisch erhalten wird

  • bis belegt ist, dass eine Klima- bzw. Umweltverträglichkeitsbilanz für den Weiterbau positiv ausfällt



totaler Widerspruch
21 08. 19 22:41 Foto S.B. , Aushang Mahnwache
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Völlig konträre
Kundgabe der Bahn: „Stuttgart 21 ist wesentliche Voraussetzung für den geplanten Deutschland-Takt.“



Demo gestern

20 08. 19 21:46

  • Stuttgart 21: „Von Anfang an ein Lügengebäude“

  • Auf der 477. Montagsdemo ging es neben der musikalischen Begleitung durch den Liedermacher Walter Spira aus Ulm bei den Vorträgen zum einen um die Frage „Wie grün sind die Grünen - grüne Politik und Stuttgart 21", vorgetragen von Parkschützer Matthias von Herrmann und zum anderen um "Daten und Fakten: S21 als Klimakiller“,

  • vorgetragen von Parkschützerin Dr. Carola Eckstein. Außerdem zitierte Dr. Norbert Bongartz, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, aus einem nur so von S21-Lügen strotzendem Schreiben des ehemaligen OB DR. Wolfgang Schuster, in dem dieser den „Lieben Mitbürgerinnen und den lieben Mitbürgern“ Versprechungen in Sachen „Stuttgart 21…“

  • Foto Wolfgang Rüter

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Wunderwaffe ETCS

19 08. 19 22:54

  • Anschlag an der Mahnwache Foto S.B.

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Juppologie

18 08. 19 23:35
Da kommentiert ein Jupp (klingt nach Lohnschreiber, natürlich ohne Klarnamen) den Artikel „Willkommen im Geisterbahnhof“ von Oliver Stenzel u.a. mit den Worten:
„S21 biegt auf die Zielgerade, ohne dass die düsteren Prophezeiungen Wahrheit wurden.“
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„Zielgerade?“ Wo noch nicht mal die Bodenplatte der Haltestelle S21 fertig ist?
Die „düsteren Prophezeiunge)n“ sind natürlich schon mehrfach eingetreten, einige Beispiele:

  • Kosten und Kostendeckel längst gewaltig überschritten

  • Bauzeit desgleichen

  • statt doppelter Leistungsfähigkeit um 30% verminderte Leistung

  • Wassereinbrüche

  • Risse in Häusern des Kernerviertels

  • Hebungen im Anhydrit (bis jetzt noch „keine nennenswerten“)



JIPPIE YEAH

17 08. 19 22:02
Die heutige StN-Kolumne von Joe Bauer: Abgang im Bahnhof
„Noch einmal ging ich nach einem langen Spaziergang zum Bahnhof, am Tag, als die meisten Geschäfte in der Bahnhofshalle für immer dichtmachen mussten…“ ____________________________________________
Joe Bauer glossiert wie schon Oliver Stenzel (Blog „modernisiert“ (3) vom 14.8.) die völlig überdrehte
Hotelwerbung und Bahnwerbung für den „Umbau“ der Bahnhofshallen.


Zeitbilanz (11)
16 08. 19 23:43
Aus FAZ von gestern: „Hauptbahnhof der Geduldsproben“:
„In den nächsten sechs Jahren müssen die Bahnkunden mit vielen Provisorien klarkommen… Zur neuen Schalterhalle muss man zehn Minuten länger laufen, wenn man aus der Innenstadt kommt.“
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Provisorium neue Schalterhalle: man darf sich in einer Mäander-Begrenzung in die Warteschlange einreihen. Nummernausgabe mit der Möglichkeit, das oft lange Warten im Sitzen zu überbrücken, gibt es nicht mehr. Auch eine schnellere Bedienung für Bahn-Comfort- und 1.Klassekunden ist abgeschafft, Provisorium eben. Und das für 6 Jahre!



"modernisiert" (4)

15 08. 19 11:33
Bahnsteighalle nach der Montagsdemo, Poster von C.D., Foto S.B.

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StN.de: „Man kann noch rein, aber nichts mehr kaufen: Seit diesem Donnerstag haben die Geschäfte im Bonatzbau wegen des S21-Umbaus geschlossen... Wobei: Das stimmt so nicht. Lediglich die Geschäfte im Bonatzbau sind seit diesem Donnerstag wegen des S21-Umbaus geschlossen, das Gebäude selbst bleibt begehbar. An den Wegen zum Gleis ändert sich damit erst mal nichts. Die Aufenthaltsqualität leidet indes enorm.“


"modernisiert" (3)

14 08. 19 23:07

Neben einem „ungeahnten Euphorielevel“ der Hotelwerbung und der „Euphemismen-Rallye“der Bahnwerbung über die „Modernisierung“ steht die Wirklichkeit mit der über 5-jährigen Schließung der großen Bahnhofshallen und die Schändung des Bonatzbaus durch bloßen „Fassadismus“.
Oliver Stenzel schreibt in Kontext-Wochenzeitung von diesem „Euro-Disneyland“ und hält den Verantwortlichen einen Spiegel vor:
„Willkommen im Geisterbahnhof.“



"modernisiert"
(2)
13 08. 19 23:00
Vor der „Modernisierung“ = Umbau des Bahnhofs zur profitablen Entkernung der noblen Bonatzarchitektur zu einem Hotel und einer „Shopping-Mall“ zogen die Montagsdemonstranten durch den Bahnhof bis zu den Bahnsteigen und zurück mit Transparenten und der Capella Rebella: „Und was sie auch treiben, wir werden oben bleiben“. Zuvor, beim Demozug durch die Königstraße, intonierte die Capella zusammen mit der Lok den sehr passenden „Kriminal-Tango“,davon hier 1 Minute Video von Marie Laveau auf Twitter.
Foto S.B.

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Capella und Lokomotive (Schlagwerk) in der Haupthalle


"modernisiert" (1)

12 08. 19 12:27
Foto
Schäferwelt

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Bahninformationen: „Das historische Empfangsgebäude des Stuttgarter Hauptbahnhofs, der Bonatzbau, wird ab Anfang 2020 umfangreich modernisiert.“ ________________________________________
„modernisiert“ heißt zum Profit (Hotel) umgebaut. Die Bahn beweist täglich die Unfähigkeit zu einem funktionierenden Betrieb durch Verspätungen und Zugausfälle. Statt die vorhandenen Kräfte auf den Bahnverkehr zu konzentrieren, wird kräftig „modernisiert“ mit großen Beeinträchtigungen für die Bahnreisenden. Die Haupthalle wird gesperrt und den Bahnkunden große Umwege zugemutet. Jahrelang! „Erste Teilflächen stehen den Reisenden voraussichtlich ab 2024 wieder zur Verfügung.“


Und.Und.Und...

11 08. 19 22:34
E. R. leert sich den Kropf:
Warum gegen S21?
• Missachtung des Denkmalschutzes
• Verschlechterung für Reisende in allen Bereichen, keine einzige Verbesserung zu entdecken!
• ein Bahnhof macht die Strecke nach München oder Bratislava nicht schneller!
• kein Brandschutz (evtl. 1000 Tote auf einen Schlag, wenn’s blöd läuft)
• viel zu enge Bahnsteige, zu klein und unterdimensioniert
• viel zu kurze Ein-, Aus- und Umsteigezeiten
• Gefährdung der Stgter Mineralquellen
• Hochgefährliche Verlegung des Nesenbachkanals/Dükerung, des Hauptabwasserkanals der ganzen Stadt
• Überschreiten der höchstzulässigen Bahnsteig-Neigung um das über Sechsfache!
KEINE Einhaltung von Sicherheitsvorschriften, die’s aus guten Gründen gibt!
• Sowieso: Ungültigkeit der „Volksabstimmung“
• Die Wahrscheinlichkeitsrechnung sagt: 62 km neue Tunnels im höchtkritischsten Untergrund von ganz Deutschlandsind nicht beherrschbar, ungeahnte Folge- und Reparaturkosten im Anmarsch wg. Anhydridvorkommens, wg. drei Mineralwasserströmen, die sich unterhalb Stgts aus drei Richtungen treffen, viele Höhlenkavernen etc. Brüche, Senkungen etc.
• völlig veraltete Architektursprache übrigens auch, so baut man heute längst nicht mehr.
• Ein weißer Bahnhof, wie im Modell dargestellt, wird wegen des Tunnelsogs und des damit verbundenen Schmutzes in kurzer Zeit schmuddelig und versifft aussehen.
• Klimabilanzmäßig der Supergau.
• Der mittlere Schlossgarten, die grüne Lunge der Stadt, im Vorfeld „gerodet“, man könnte auch „ermordet" dazu sagen
• Nicht vergessen: Am schwarzen Donnerstag wurde ein Mann von den Wasserwerfern der üblen Polizei blind geschossen, drei weitere an den Augen schwerstverletzt, viele bis heute traumatisierte. Niemand berichtet bis heute darüber.
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„Man muss es immer wieder sagen…“ Danke Eberhard für Deine wutgeborene Auflistung!



Zeitbilanz (10)

10 08. 19 22:20
Stuttgarter Zeitung aktuell (9. August 19):

S 21 behindert S-Bahnverkehr ———————————————————————————

Finanzen: „Vom 10. bis 22. Juli sind massive Einschränkungen im Bahnverkehr in und um Stuttgart zu erwarten. [1] Im Rahmen von Gleisverlegungen ist ein Teil der Gleise nicht befahrbar. [1] Einige Züge fahren den Hauptbahnhof nicht mehr an, sondern wenden an anderen Haltestellen. Ersatzfahrpläne wurden veröffentlicht. "Die Situation rund um das Projekt Stuttgart 21 ist einfach haltlos unverschämt. Dass mit dieser Baustelle jetzt wieder einmal die Pendler auf der Strecke bleiben, ist respektlos. Solche Großprojekte müssen immer auch mit den Nutzern der Bahnen vereinbar sein. In diesem Fall ist es das nicht", kommentiert Michael Knödler, Regionalrat der PIRATEN. "Ich fordere die Projektaufsicht dazu auf, von solchen gravierenden Einschnitten in den Bahnverkehr in Zukunft abzusehen. Vom Land und der Stadt Stuttgart erhoffe ich mir ein schleuniges Umdenken in diesem verheerenden Projekt.“


Neue Reiseschatten (3)

09 08. 19 22:58

Justinus Kerners „Reiseschatten“ entstanden während der Reise nach Hamburg-Berlin-Wien von 1808 bis 1810. Das war in Zeiten vor der Eisenbahn. Diese erlebte Kerner aber später noch und schrieb das prophetische, eindrucksvolle Gedicht „Im Eisenbahnhofe“:

„Hört ihr den Pfiff, den wilden, grellen,
Es schnaubt, es rüstet sich das Tier…“

„Neue Reiseschatten“ sind vom Bahnreisenden Siegfried Busch, Nr.3 am 3.8.19 von Hamburg nach Stuttgart mit ICE 777:
-
Abfahrt fahrplanmäßig Gleis 14 um 17:01, Ankunft Stuttgart 22:47 Uhr
-
Auf Bahnsteig 14 steht 17:01 aber noch der ICE nach München, Abfahrt 15:28 Uhr, es ist aber schon 17:53 Uhr
- Ankunft meines Zuges in Stuttgart um 00:03, Verspätung 1 Stunde und 16 Minuten, Fahrpreis-Rückerstattung 25%.


verrückt

08 08. 19 22:49
Krimi-Autor Wanninger im Interview: Sein Vater war „Bahner“, die Eisenbahn liegt ihm am Herzen, und der kommende Stuttgarter Bahnhof regt ihn auf. „Stuttgart 21 ist eine Katastrophe“, sagt er, und er hatte das Thema oft in seinen Krimis. Auf den Demos war er nicht nur einmal dabei und er hat vieles auszusetzen an dem Projekt, das die Schwaben spaltet. Die Schieflage, das Grundwasser, die zu langen Rettungswege seien eigentlich verrückt…“


= Zerstörung

07 08. 19 23:04
Foto E.Rapp

unbekannt

„Umbau“ heißt die weitere Zerstörung des Bonatz-Bahnhofs durch die Bahn und Verminderung der Reisequalität wegen noch längerer Umwege.


Kommentar im SWR

06 08. 19 22:50

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Aus einem anderen Kommentar:Seit dem Höhepunkt der steuerfinanzierten Pro-S21-PR-Arbeit durch die DB AG in 2010/2011, also vor der sog. "Volksabstimmung", habe ich keinen derart substanzlosen Jubelkommentar zu S21 mehr gelesen.“



kommentierungsbedürftig

05 08. 19 22:16
Der SWR-Kommentator Martin Rupps schreibt zu Stuttgart 21:
„…Nur mit dem Tunnelblick im Stuttgarter Kessel ist erklärlich, mit welcher Vehemenz das mutige und wichtige Projekt bekämpft wurde und noch immer wird.“
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Unter Pseudonym „Schuttgarter“ habe ich einen kleinen Kommentar geliefert, morgen im Blog, wenn er veröffentlicht wird. Selbst
hier die Kommentare lesen.


Parkgebet feiert...

04 08. 19 22:54
…seinen 9. Geburtstag,

aber es ist kein Grund zum Feiern, dass Politik, Wirtschaft, Behörden, Medien und Justiz in opportunistischer Verbrüderung und mafiösem Korps-Geist ein Projekt am Laufen halten, von dem jeder Informierte weiß, dass es ein unermesslicher Schaden für die Bevölkerung ist,

und es ist auch
kein Grund zum Feiern, dass das Parkgebet nicht von den Kirchen organisiert wird, sondern von Ehrenamtlichen mit teils bewundernswertem Einsatz – und dass die Kirchen stattdessen leisetreterisch, konfliktscheu und staatstreu dazu schweigen.



"mal wieder"

03 08. 19 22:32
Kritik aus Tübingen, swp:
Die Stadt Tübingen befürchtet, dass die Region Neckar-Alb künftig mit schlechteren Bahnverbindungen in Richtung Stuttgart rechnen muss:

„Stuttgart 21 erweist sich nicht nur finanziell sondern auch verkehrspolitisch mal wieder als Desaster“,

sagt der Erste Bürgermeister Cord Soehlke. ___________________________________
OB Boris Palmer will sich wohl aus der (partei)politischen Schusslinie bringen… er hat das Desaster oft genug beschworen.



allerdings

02 08. 19 23:45
Südd. Zeitung von gestern:
Stuttgart 21: Bundesregierung sieht keinen Ergänzungsbedarf
Stuttgart (dpa/lsw) - Das milliardenschwere Bauprojekt Stuttgart 21 ist aus Sicht der Bundesregierung leistungsfähig genug für den geplanten 30-Minuten-Takt auf wichtigen Verkehrsachsen. Eine Ausweitung der Kapazität sei zur Realisierung des sogenannten Deutschland-Taktes nicht notwendig, heißt es in einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage von Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion. In der Hinsicht halte die Bundesregierung Ergänzungen für nicht notwendig. Allerdings räumte sie teils lange Umsteigezeiten ein.
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„Allerdings“ wird es dann auch extrem kurze Umsteigezeiten geben. In der Spitzenstunde bei kurzen Haltezeiten, Doppelbelegungen und treppauf treppab gibt es ärgerliches Chaos, Tränen und verpasste Anschlüsse.
Die Verlautbarung der Bundesregierung ist wieder so ein Beispiel für Inkompetenz, blindes Vertrauen auf die Bahn und Kopf in den Sand stecken. Das böse Erwachen ist unvermeidlich.



Spruchband in St. Johannis Lüneburg
Foto am 30.Juli S.B.

unbekannt
Wer sollte seine Meinung zu Stuttgart 21 ändern, wenn sich die Tatsachen geändert haben?



Widerspruch

31 07. 19 11:29

Aus dem Brief der Ingenieure22 (Memory 54) an Deutsche Bahn AG Herrn Thorsten Krenz Konzernbevollmächtigter Baden-Württemberg:
„Unverständlicherweise stellen Sie den Kopfbahnhof falsch dar. Dieser leistete im Jahr 2011 und so gut wie unverändert bis heute in der Spitzenstunde zwischen 07:00 und 07:59 Uhr ca. 75 Ankünfte und Abfahrten. In älteren Fahrplanunterlagen der DB ist ferner nachzulesen, dass der Kopfbahnhof z. B. im Jahr 1970 werktags zwischen 06:39 und 07:38 Uhr sogar 46,5 Züge bewältigt hat. Daher sind die von Ihnen genannten zukünftigen 36,5 Züge oder 70 Ankünfte und Abfahrten pro Stunde gewiss nicht mehr, sondern weniger bis deutlich weniger als der Kopfbahnhof aktuell leistet und in der Vergangenheit geleistet hat. Wie lange muss man denn noch ertragen, dass in der vermeintlichen Vorteilsargumentation für Stuttgart 21 der Kopfbahnhof einfach nur schlecht geredet wird?“
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Im Jahr 2011 war der Stuttgarter Kopfbahnhof laut Stiftung Warentest der pünktlichste Großbahnhof Deutschlands! Die
Stellungnahme der Bahn durch Herrn Krenz „widerspricht bahnbetrieblichem Sachverstand auf ganzer Linie“, man fühlt sich „veralbert“.



immer wieder Jobst Knoblauch
30 07. 19 23:48
Aus dem Postbrief an Pofalla und Co, der morgen abgeschickt wird:
„…bei SÜDKURIER online vom 20.06.2019 heißt es: „SPD-Verkehrsexperte Martin Rivoir hielt Hermann vor, die Volksabstimmung von 2011 zu diskreditieren. Ähnlich äußerte sich der Verkehrsexperte der CDU, Thomas Dörflinger: Stuttgart 21 ist durch die Volksabstimmung legitimiert. Hermann müsse Stuttgart 21 konstruktiv begleiten. Bei der Volksabstimmung am 27.11.2011 hatte eine Mehrheit von 58,8 % gegen einen Ausstieg des Landes aus dem Milliardenvorhaben votiert.“

Wer die Volksabstimmung aus dem Jahre 2011 - heute, acht Jahre später - immer noch als Legitimation für Stuttgart 21 ansieht, reitet ein totes Pferd.

Die hochtrabenden Versprechungen von damals haben sich allesamt als Makulatur herausgestellt. Seitens der Bahn und der Projektbefürworter wurde damals gelogen und betrogen; dies ist erwiesen.

Lug und Trug zieht sich bei der DB AG und deren Vorständen wie ein roter Faden bis auf den heutigen Tag hin, sonst könnte nicht behauptet werden, Stuttgart 21 sei die Voraussetzung für einen integralen Taktfahrplan. Nur Dummköpfe glauben diesen Schwachsinn.

Die Volksabstimmung vom 27.11.2011 legitimiert den Weiterbau von Stuttgart überhaupt nicht! Vielmehr ist sie ein NULLUM !!! Durch sie ist keine neue Rechtslage entstanden.“



HH
29 07. 19 23:36
Wegen zeitfüllender Teilnahme an einem Orgelkongress in Hamburg heute kein Blogeintrag. „Es gibt ein Leben ohne Stuttgart 21“


Zeitbilanz
(9)
28 07. 19 23:23
Aus „Ihr Reiseplan“ im ICE 770 Stuttgart-Hamburg am 27.7.2019:

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Sven Hantel in einer Werbeschrift: „Während der Bauarbeiten wird der Querbahnsteig um 110 Meter von der Empfangshalle in das Gleisvorfeld gelegt.“

Aus dem Brief an den damaligen Bahnhofsverantwortlichen Sven Hantel (Memory 27):
„Diese vielleicht 10 Jahre (mindestens) dauernde Tatsache heißt, dass ein Bahnkunde, der fünf mal die Woche im Hbf an- und abreist, fünf mal 220 Meter, also 1,1 Kilometer zusätzlich zurücklegen muss. Multipliziert um die Zahl der Reisenden ergibt das jährlich viel Erdumrundungen, wenn nicht Wege zum Mond und zurück. Auf eine Bauzeit von 10 Jahren gerechnet sind das nach meiner überschlägigen Rechnung (mit 50% Abschlag!) 1.440 mal rund um den Äquator…“
Wieviel Jahre oder Menschenleben „zu Fuß“ wären das?



Neue Reiseschatten (2)

27 07. 19 20:27

(Justinus Kerners „Reiseschatten“ entstanden während der Reise nach Hamburg-Berlin-Wien von 1808 bis 1810. Natürlich in den Zeiten vor der Eisenbahn! Diese erlebte Kerner aber später noch und schrieb das prophetische, eindrucksvolle Gedicht „Im Eisenbahnhofe“.)

„Neue Reiseschatten“ sind vom Bahnreisenden Siegfried Busch, heute von Stuttgart nach Hamburg mit dem ICE 770:
- um 9 Uhr großes Gedränge im Stuttgarter Hauptbahnhof (kaum vorstellbar, wie diese Massen im halbierten Tiefbahnhof Stuttgart 21 zu bewältigen wären mit Treppen und Aufzügen!)
- Abfahrt pünktlich um 9:24 Uhr (in Stuttgart eingesetzt) voll besetzter Zug
- Ansage: Zentralcomputer gestört, es werden keine Sitzplatzreservierungen angezeigt (hinter Mannheim funktionierte es wieder)
- Ansage: Wagen 11 muss wegen Ausfall der Klimaanlage geräumt werden (Hochsommer, heißer Tag)
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Foto S.B., Fahrgäste mit reservierten Sitzplätzen 1. Klasse aus Wagen 11 kurz vor Hamburg (Erlaubnis für meinen Blog wurde gern erteilt)
- Toilette gesperrt, im nächsten Wagen warten 4 Personen vor der Toilette. Kein WC-Papier.
- Ankunft in Hamburg mit 30 Minuten Verspätung.

Oinaweg (trotzdem) für mich eine schnelle und bequeme Fahrt (ein unglaublich günstiges Angebot für Senioren, 4 beliebige Fahrten im Sommer bei freier Zugwahl in der 1.Klasse für etwa 45 € pro Reise). Ich fand immer einen guten Platz, musste allerdings zweimal wechseln. Danke, Deutsche Bahn!


wie Kompass?

26 07. 19 22:59
Klein Erna fragt „wie kommt das?“
Jahr 2009 war die Fahrzeit nach Ulm noch mit 28 Minuten angegeben (
21 gute Gründe für Stuttgart 21).
10 Jahre später steht auf Seite 3 der
Krenz-Rede zu Stuttgart 21 vom Juli 2019 im Rathaus:

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Dabei ist Stuttgart 21 gar nicht die Ursache der Fahrzeitverkürzung, sondern die Neubaustrecke!


das "Ranking der Schande“…

25 07. 19 17:16
… gibt es neuerdings für Flughäfen. Bei Bahnhöfen wurde die Pünktlichkeit zum Qualitätsmaßstab. Da lag der Kopfbahnhof Stuttgart einmal (2011) auf Platz eins der pünktlichsten Bahnhöfe, sonst meist hinter dem Kopfbahnhof Leipzig. Die Halbtiefschräghaltestelle Stuttgart 21 dürfte (wenn sie einmal fertig sein sollte) beim Bahnhofs-Ranking der Schande ganz weit oben liegen.

StZ am 17.2.2011, Schlagzeile:


Laut Stiftung Warentest sind in Stuttgart die Züge am pünktlichsten. Der Test zeigt auch, dass der Kopfbahnhof hervorragend funktioniert.


"Die Trottel der Nation...

24 07. 19 19:26
…bauen einen neuen Bahnhof in Stuttgart, der den Verkehr nicht bewältigen kann.“ Was von S-21-Vereinschef Brunnhuber ironisch gemeint war, hat Dr. Engelhardt als stimmig nachgewiesen:

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Schriftfassung des Vortrags Dr. Engelhardt


Palmer in der Schlichtung 2010

23 07. 19 17:25
Der brillante Vortrag von OB Boris Palmer für das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 ist als Video dokumentiert. Seine Analysen haben sich bestätigt, die dabei gezeigten Folien betrachtet man mit Genuss. Sie sind im Landesarchiv abrufbar. Es bestätigt sich die lapidare Feststellung von A.K., man müsste in der Zwischenzeit „ausschließlich von einem Immobilienprojekt sprechen mit einem damit verknüpften Kollateralschaden (Bahnbetrieb). Hier Folie 15:

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Neue Reiseschatten (1)

22 07. 19 22:44
(Justinus Kerner: „Reiseschatten“, entstanden während Kerners Reise nach Hamburg-Berlin-Wien von 1808 bis 1810. Natürlich in den Zeiten vor der Eisenbahn! Diese erlebte Kerner aber später noch und schrieb das prophetische, eindrucksvolle Gedicht „Im Eisenbahnhofe“.)

„Neue Reiseschatten“ sind vom Bahnreisenden Siegfried Busch. Sie entstehen ab dem 22. Juli 2019 und auf künftigen Bahnreisen, heute von Bayreuth nach Mössingen:

  • Abfahrt mit RE nach Nürnberg ab 16:01, beängstigendes Schlingern, noch schlimmer als auf der eingleisigen Strecke zwischen Tübingen und Dußlingen. So wird der desolate Zustand der Schienen spürbar und natürlich denke ich an die verschwendeten Milliarden für das Schadprojekt Stuttgart 21.

  • Nürnberg hat 23 Bahnsteige/Gleise! Stuttgart wird von heute 16 Gleisen auf 8 und zum „Haltepunkt“ geschrumpft, ein epochaler Fehler.

  • Mein IC wird schon 25 Minuten vor Abfahrt bereit gestellt. Wie umhektisch und kundenfreundlich im Vergleich zum angekündigten Schnelldurchlauf in Stuttgart „alle 5 Minuten ein Zug“.

  • Der IC ist ein „Ersatzzug“, alte Interregio-Wagen ohne Steckdosen. Eine nette Mitfahrerin hilft mir mit ihrem Akku. Der Zugbegleiter auf Nachfrage: „keine Steckdosen im Zug“ (Wlan natürlich auch nicht). Es seien eben „alte Wagen“.

  • Halt auf freier Strecke vor Ansbach: „Der Lokführer versucht den Schaden zu beheben“. Hat er glücklicherweise nach 10 Minuten geschafft.

  • Ansage für Reisende nach N.N.: „Bitte bleiben Sie in Crailsheim in dem Zug, in Crailsheim wird der Anschluss leider nicht erreicht.“

  • Die Ansagen des Zugführers beginnen alle mit „Liebe Gäste,…“ Am Bahnpersonal liegt es nicht, dass das tägliche Chaos Realität geworden ist. Hauptverantwortlich sind die Herren Mehdorn und Grube mit Ihrem Börsenwahn. Als Belohnung erhielten beide Millionen Abfindung.

  • Hinter Waiblingen wollte ich aufs W.C., es war aber „nicht benutzbar“, auch das im Nachbarwagen nicht. Zu spät, um auf vielleicht vergebliche Suche zu gehen.

  • Wegen Verspätung konnte ich mich in Stuttgart nicht mehr in der DB-Lounge mit einem kalten Getränk erfrischen, erreichte aber fast pünktlich den Mössinger Bahnhof. Im RE gab es sogar an den Vierertischchen eine (allerdings sehr schlecht zugängliche) Steckdose, und das W.C. war einwandfrei.



wir können alles außer umkehren

22 07. 19 11:53
Handelsblatt:
"Stuttgart 21 wird für die Bahn wohl zum Finanzdesaster
3,8 Milliarden Euro des umstrittenen Großprojekts sind noch nicht finanziert. Dabei muss die Bahn gerade jetzt in Pünktlichkeit und Qualität investieren."
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Nicht nur der Bau des Projekts S21 samt Neubaustrecke ist noch nicht finanziert und steckt voller Probleme, sondern auch ein späterer Betrieb bleibt unwirtschaftlich und frisst auf Dauer Unsummen an Bahn-Finanzen. Warum nicht umkehren und wie nachgewiesen Milliarden schon jetzt einsparen? Das Eingestehen der fundamentalen Fehlplanung und damit von Schuld und Gesichtsverlust übersteigt die Vernunft der Verantwortlichen (siehe „Schmeichelworte zu S 21“). Sie können nicht umkehren und lassen lieber dem unausweichlichen finanziellen und planerischen Desaster seinen Lauf.


„Ich denke, dass die typische Überheblichkeit in der Landeswerbung ("Wir können alles..." „Das Beste oder Nichts"), dass die Megalomanie, die hier herrscht, ein Projekt benötigt, das scheitert, weil die Macher es nicht schaffen! Wir bleiben OBEN, weil S21 kollabiert, allerdings mit beträchtlichem materiellen Schaden, jedoch letztendlich mit sozialem Nutzen!“ Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, M.S.


die tolle Bahn hat alles im Griff (5)

21 07. 19 23:27
Bahnexperte Prof. Dr. Wolfgang Hesse zur Stellungnahme der Bahn:
Die Krenz-Rede ist wirklich hanebüchen - sie entspricht der uns wohl bekannten DB-Stratege: "Angriff ist die beste Verteidigung". "S21 ist die Voraussetzung für den D-Takt" - das heißt und daraus folgt messerscharf:

Das Nadelöhr ist die Voraussetzung für die Bewegungsfreiheit des Kamels!“



die tolle Bahn hat alles im Griff (4)

20 07. 19 16:57
Bahnexperte Prof. Dr. Wolfgang Hesse zur Stellungnahme der Bahn:
Die 70 (oder mehr) Ankünfte und Abfahrten sehe ich als plumpe Vernebelungstaktik. Jeder Zug, der abfahren soll, muss auch ankommen (und wenn es aus der Remise ist). D.h. es ist ausreichend (und weit weniger verwirrend) nur die Abfahrten zu zählen… Da wird aus der 70 eine 35 - und die ist womöglich immer noch (etwas zu) ambitioniert, 32 ist wohl eher realistisch.“


die tolle Bahn hat alles im Griff (3)

19 07. 19 18:29
Bahnexperte Prof. Dr. Wolfgang Hesse zur Stellungnahme der Bahn (Blog gestern):
- "Alle 5 Minuten ein Zug im S-Bahn-ähnlichen Hochleistungsbetrieb": Hier wird nun gänzlich die Sau herausgelassen. Will die DB alle ihre Züge zu S-Bahnen umrüsten - mit entsprechend breiten Ein- und Ausstiegsbereichen (und dann am besten gleich auch ohne Toiletten, das erspart viel Reinigungspersonal)?“
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So wird Stuttgart 21 in der Leistung als überragend hochgejubelt und wir werden für dumm verkauft.



die tolle Bahn hat alles im Griff (2)

18 07. 19 20:38
Stellungnahme der Bahn zur Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21. Schlagzeile:
Stuttgart 21 ist wesentliche Voraussetzung
für den geplanten Deutschland-Takt

Kommentar von Dr. Engelhardt:
„Diese Stellungnahme ist ein Zeugnis von
vollkommenem Realitätsverlust:
S21 ist nicht die wesentliche Voraussetzung für den D-Takt,… S21 ist
das wesentliche Hindernis für den Deutschland-Takt…“ (Formatierung leicht geändert).


die tolle Bahn hat alles im Griff (1)

17 07. 19 08:37
StZ: „Im Stuttgart-21-Gemeinderatsausschuss positioniert sich die Bahn und sieht den Durchgangsbahnhof gerüstet.“

Ich war dabei. Die Positionierung der Bahn war das Ablesen einer vorher verteilten Erklärung.
Hans Heydemann:
„Gestern hat der DB-Bevollmächtigte für Ba-Wü, Hr. Krenz vor dem S21-Ausschuß des Stuttgarter Gemeinderats vorgetragen: "S21 ist wesentliche Voraussetzung für geplanten D-Takt"; er hat wie ein Drittklässler nur vom Blatt abgelesen… Er ist mit keinem einzigen Wort auf die Anträge der Grünen und der SÖS-Linke eingegangen, nicht auf einen einzigen Punkt. Wir Ingenieure22 wollen eine Stellungnahme dazu erarbeiten.“

Witzig: Die Bahn darf das große Wort im Ausschuss führen, bis jetzt haben ihre Prognosen aber nie gestimmt, aber die Vorhersagen der Gegner (laut MP Kretschmann). Deren Experten durften aber nicht zu Wort kommen. Eine schon seither geübte Realitätsverweigerung der CDU, SPD und der Freien Wähler.



Johann Jakob Wendehals

16 07. 19 23:32
Haun i reacht ghairt? Ha no, bester Herr BM Pätzold, was Sie da heute im Rathaus beim Thema Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 gesagt haben (nämlich die 85 Hektar freiwerdende Fläche), das wunderte mich saumäßig. Es ehrt Sie, dass Sie die Mehrheitsbeschlüsse in Richtung „Rosensteinviertel“ verteidigen. Aber da müssen Sie doch nicht so extrem gegen Ihr eigenes Wissen (Ge-Wissen) verstoßen. Lesen Sie selbst, wie Sie einmal von den „teuer erkauften“ 30 Hektar gesprochen haben. Ed.Mörike hatte es schon geahnt „…er schreibt sich Wendehals, Johann Jakob Wendehals“ (Sie dürfen da Ihren eigenen Namen einsetzen).
(Mehr von BM Peter Pätzold im Blog von 8.2.19 bei
Zum Blog aktuell.)


schön wär’s

15 07. 19 12:07
Peter Främke in seinem Leserbrief in der Nürtingen Zeitung vom 13.7.2019:
„…Noch 2010 waren Grüne wie Kretschmann und Hermann wortgewaltig die schärfsten Kritiker von S21 mit Fakten und Argumenten, die auch heute noch gelten. Jetzt suchen Grüne verzweifelt nach Notlösungen zur „Verbesserung“ von S21, nachdem sie jahrelang die Katastrophe nur „kritisch begleitet“ haben. Kretschmann, Hermann, Gastel und all die anderen ursächlichen S21-Politiker haben panische Angst vor der Wahrheit, aber jetzt weiß die Mehrheit: Stuttgart 21 ist gescheitert und der Umstieg 21 kommt…“



die Lady aus Karlsruhe b)

14 07. 19 22:42
Letzten Montag mit zwei neuen Texten Foto S.B.

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die Lady aus Karlsruhe a)

13 07. 19 10:31
Letzten Montag, 471. Demo, mit zwei neuen Texten Foto S.B.

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was über den Verkehrsminister W.H.

12 07. 19 23:57
Sein halb-tief-gelegter Kopfbahnhof ist die Quadratur aller S21-Bahnhofswitze, zeugt aber von der Hilflosigkeit, wie aus einer Sackgasse herauszukommen wäre.“ (aus einer E-Mail von A.K.)


Irrtum und Wirklichkeit

11 07. 19 20:21
Dr. Angelika Linckh, Moderation auf der Demo am letzten Montag:
Liebe Freundinnen und Freunde,
die aktuelle Dynamik der Diskussion um Stuttgart21 zeigt zweierlei: einerseits wird der Irrtum immer und immer wieder gepredigt von ewig gestrigen S21-Unterstützern von der Bahn und den Tunnelparteien und den grünen Projektförderern, und andererseits kommt aber der Irrtum zunehmend unter den Druck der Wirklichkeit:
- in Obertürkheim dringen nach wie vor jeden Tag 2,5 Mio Liter Wasser in den Tunnel ein, die nächste Kostenexplosion wird nicht lang auf sich warten lassen,
- die Untauglichkeit des Tunnelbahnhofs für den Deutschlandtakt und für die Steigerung der Fahrgastzahlen liegt auf dem Tisch!
Dass heute Verkehrsminister Hermann abenteuerliche Klimmzüge macht, um ja nicht sagen zu müssen: „nur ein ertüchtigter Kopfbahnhof macht Deutschlandtakt und Fahrgastzahlenzuwachs möglich“, zeigt erstens, dass wir allen Grund haben, das tausend mal gesagte wieder und wieder zu sagen und zweitens, dass wir allen Grund haben, unseren Druck aufrecht zu erhalten, damit endlich überall offiziell eingestanden wird in der Stadt , beim Land und vom Bund:
der Tiefbahnhof kann es nicht! Baustopp und eine seriöse Debatte über Umstiegskonzepte!


Kaisers neues Kleid

10 07. 19 11:07
„Das Projekt Stuttgart 21 war von Anfang an ein verkorkstes, schädliches, sinnloses, miserabel geplantes – also alles in allem: ein obszönes Verkehrsprojekt!
…und heute sind wir an einem Punkt, wo nicht nur die Leistungs-Lüge, sondern jede einzelne der gezuckerten Lügen über S21 öffentlich enttarnt und offenbar ist – kleinlaut sind sie geworden, all die Schreier und Fackelläufer von der IG Bürger – ihr Kaiser Stuttgart 21 ist eben nackt! Kleinlaut, aber leider immer noch kleinlaute Realitätsverweigerer, koste es die Stuttgarter, was es wolle!
Die argumentative Not ist also riesengroß, sodass die alten Schon-Immer-Proler und die grünen Neu-Proler Fritz Kuhn und Peter Pätzold alles auf die Karte „Wohnungsnot“ und „Wohnbebauung“ des sogenannten Rosensteinviertels setzen müssen. Sie glauben, wenigstens damit noch einen Hauch von Legitimation für dieses insgesamt desaströse Projekt zu retten, ein Projekt, das schon längst gestoppt sein müsste! Doch genau wie bei den Kosten, der Bauzeit, der Leistungsfähigkeit, der Planungsqualität ist auch beim Rosensteinviertel Märchenstunde von Anfang an…“ (aus der
Rede von Tom Adler letzte Woche auf dem Marktplatz Stuttgart)


Video-Doku von gestern

09 07. 19 11:11

Foto S.B. unadjustednonraw_thumb_df54

Hier ist das ganze Video der Montagsdemo vom 8.7.2019 Die Rede „Schmeichelworte zu Stuttgart21“ beginnt mit der Ansage bei Minute 26’20’’ und dauert einschließlich der drei Einlagen Capella rebella 17 Minuten. Die gehaltene Rede war etwas geändert und weiter gekürzt. Hier der Text.


heute Demo

08 07. 19 11:52
Die 471. Montagsdemo findet am 08. Juli 2019 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.
Redner:

  • Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D.; "Staatstrojaner im verschärften Polizeigesetz und sonstige Schweinereien".

  • Siegfried Busch, Aktionsbündnis für den Kopfbahnhof Steinlach/Mössingen; „Schmeichelworte zu Stuttgart 21"

Motto: "Raus aus der Grube"
Musik: "Compagnia GioSa",  Johanna Busch, Cello, Salvatore Panunzio, Gitarre
Moderation: Dr. Angelika Linckh, Parkschützer
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Druckfassung der Rede. Es gilt das gesprochene Wort, z.B. am Beginn „…die Erfinder und Betreiber des Bahn- und Städtebauprojekts Stuttgart 21, aktuell richtiger „Immobilienprojekt mit Kollateralschaden Stuttgart 21“…



Schmeichelrede (11)
07 07. 19 11:49
„Ist es denn sinnvoll, immer wieder auf den Unsinn von Stuttgart 21 hinzuweisen und sich immer noch für einen besseren Bahnhof einzusetzen? Ja! Man muss es immer wieder sagen. Das meinte auch der politisch engagierte Bertolt Brecht mit seiner Mahnung „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“


Schmeichelrede (10)

06 07. 19 10:13

Beginn der Rede: „Die Erfinder und Betreiber des Bahn- und Städtebauprojekts Stuttgart 21 (inzwischen oder eigentlich schon immer muss man richtiger Immobilien- und Bahnprojekt sagen), also die Stuttgart-21-Befürworter, dürfen natürlich ihr Projekt loben und rühmen, das ist normal. Aber man sollte dabei auf dem Teppich bleiben und nicht maßlos übertreiben, sonst wird’s zur fragwürdigen Schmeichelei.“
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Kommentar A.K.: „Nach den neuesten Verlautbarungen aus den grünen Häusern müsste man - so in der Zwischenzeit - ausschließlich von einem Immobilienprojekt sprechen mit einem damit verknüpften Kollateralschaden (Bahnbetrieb).“



Schmeichelrede (9)

05 07. 19 18:49
Schluss meiner Rede:
„Herr Brunnhuber, Stuttgart 21 ist unheilbar, deshalb besser OBEN BLEIBEN!“

(Die Blogs gestern und vorgestern sind unerklärbar “verschwunden“.)


Brandenburg-Buzz
02 07. 19 15:02

taz: „Zugegeben: es vergeht kaum eine Nacht, in der ich nicht von Stuttgart träume. Wobei es sich weniger um herzzerreißende Heimweh-Träume handelt, sondern um eine Art von Trauma-Bewältigung. Das Trauma trägt den Namen Stuttgart 21, aber ich nenne es Geltungssucht, Kurzsichtigkeit, Minderwertigkeitsgefühl, Phantasielosigkeit, Bequemlichkeit. ..“

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Helga Stöhr-Strauch ist unvergessene Gegnerin von Stuttgart 21 mit charismatischen Auftritten als Moderatorin auf der Demobühne der ersten Jahre. Sie ist auch wegen der Stadtzerstörung nach Brandenburg gezogen und hat jetzt einen eigenen Blog „Brandenburg-Buzz“ bei der taz.



Schmeichelrede (8)

01 07. 19 22:18
Die Genehmigungen zur Park- und Stadtzerstörung wurden mit der „überragenden Verkehrsbedeutung“ gerechtfertigt, der Naturschutz damit ausgehebelt. Wörtlich heißt es in der Planfeststellung:
„...insbesondere spricht aber
die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegend öffentlicher Belang hier für eine Befreiung. Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
(PFB1.5 Seite 346). Damit konnte der alte Schlossgarten am Bahnhof ganz legal massakriert werden!



Schmeichelrede (7)

30 06. 19 14:07
Zur Leistungsfähigkeit bemüht S-21-Chef Brunnhuber vor allem den Stresstest, dieser habe präzise und detailliert 49 Züge in der Stunde nachgewiesen. Oh weh, der Stresstest!
Die
Ingenieure22 für den Kopfbahnhof sagen: „Wir sind uns einig, dass der Stresstest mit gezinkten Karten betrieben und bewertet wurde. Insgesamt wurden bei dem Stresstest 46 (Regel-)Verstöße identifiziert." Alle Regelverstöße stehen hier.
Selbst die
Stuttgarter Zeitung kommentiert am 4.Juli 2011 im Hinblick auf den Stresstest, dass die Deutsche Bahn (schon bei den Kosten) mit gezinkten Karten spielt.


hätte, hätte, Fahrradkette

29 06. 19 11:25

Stuttgart(dpa). – Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) ist weiterhin nicht vom umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 überzeugt. "Meine Sicht ist nach wie vor, dass Stuttgart 21 eine Fehlentscheidung war und eine Fehlinvestition ist", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Man hätte mit einer Modernisierung der vorhandenen Struktur deutlich mehr aus dem…“ ______________________________________________________
Danke, lieber Herr Minister Hermann! Der Tübinger OB Palmer und Sie sind die Ehrenrettung der Grünen. Statt „hätte“ wäre natürlich „man kann immer noch“ besser gewesen, vielleicht hilft da die Natur noch kräftig nach, siehe Blogmotto.



CDU-Mitgliederschwund

28 06. 19 23:27
FAZ: „Mit Blick auf die CDU ist zum Beispiel der Konflikt über Stuttgart 21 immer noch ein frühes eindrückliches Beispiel dafür, wie eine Partei sich von Teilen ihrer Anhängerschaft entfernt. Die Stuttgarter Wutbürger kamen häufig aus der Mitte des Bürgertums…“
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Zum Beispiel: Siegfried Busch gab sein Parteibuch zurück
Schwäbisches Tagblatt, als der erste Stein des Nordflügels abgebrochen wurde, mit Ansage.


Herr Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Walter Wittke

27 06. 19 19:39
Wie eine Monstranz wird die Kompetenz des „Herrn Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Walter Wittke“ am Beginn der Antwort Brunnhubers zum Anhydrit hergezeigt.
Dann ein Ergebnis:
„Alle relevanten Bereiche wurden erfolgreich durchfahren, ohne dass es zu nennenswerten Hebungen gekommen ist.“ Presseinformation vom 5.3.2018

Das erinnert an das Geständnis des minderjährigen Mädchens: „Papa, ich krieg ein Kind, aber bloß ein ganz kleins.“

Zur Problematik des neuen Bauverfahrens Prof. Wittkes und dessen Eigenschaft als Gutachter siehe die Glossen von
Dr. Laternser im Blog gestern.


Schmeichelrede (6)

26 06. 19 22:14
Bei seiner Darstellung des Anhydrit-Problems blendet Herr Brunnhuber die Warnungen der von der Bahn nicht abhängigen Geologen und Experten aus. Geologe Dr. Laternser kommentierte spontan die Auslassungen Brunnhubers:

Was soll man da sagen!

Das sind die immer gleichen Behauptungen seit Beginn der Diskussion.

Die Antwort widerspricht sich auch: Zum einen gibt es alte Tunnelbauprojekte - zum anderen hat Wittke speziell (in ihre Dimension und Gesamtheit unerprobte) Verfahren speziell entwickelt.

Jeder Tunnel ist anders - und standfeste Alt-Tunnel keine Garantie für sichere Neu-Tunnel. Zumal steigt mit der Strecke im Anhydrit das Risiko!

Wittke´schesVerfahren war bei Genehmigung nicht bekannt - obwohl bei Genehmigung eigentlich alle technischen Probleme gelöst sein müssten.

Wittke ist Planer und Gutachter zugleich - also offensichtlich befangen in seiner Einschätzung.

Ein neues Verfahren in einer so risikobehafteten Geologie zu erproben, zumal im Zentrum einer Großstadt, ist extrem leichtfertig und verantwortungslos.

Die bisherigen Tunnelbauten in Stuttgart zeigten vor allem, das der Anhyhdrit der größte Risikofaktor beim Tunnelbau in Stuttgart ist und man dieses Gestein möglichst wenig "belästigen" sollte. Manche Tunnel machen große Probleme. Der Wagenburgtunnel quillt andauernd und muss immer wieder saniert werden! Die Hebungen betragen in der Nordröhre seit Eröffnung bis maximal etwas über 1 m!

Grundwassermangement musste aufgrund falscher/mangelhafter Bohrdaten neue berechnet und beantragt werden!

Letztes Bohrprogramm (quasi die abschließende Fein-Erkundung) wurde bei den Planungen gar nicht berücksichtigt.

Anhyhdrit wird meist erst im Vortrieb mit chemischen Analysen bestimmt, da sein Vorkommen nicht genau bekannt ist und die meisten Bohrpunkte neben der eigentlichen Trasse liegen!



Lebensfreude

25 06. 19 13:40
Demo am DB-Tower (26. März 2019, Potsdamer Platz Berlin)

unbekannt



Schmeichelrede (5)

24 06. 19 16:37
Bahnsprecher Georg Brunnhuber hat auf die Bürgeranfrage von Jobst Knoblauch als erster Politiker ausführlich geantwortet. Das soll zuerst freundlich anerkannt werden. Es würde mich sehr freuen, wenn informierte und sachkundige Befürworter eines Aus- und Umstiegs Kommentare zum Antwortschreiben abgeben würden, gern auch nur zu einem Detail, Kontakt.


Schmeichelrede (4)

23 06. 19 14:22

Die ehemaligen Einschätzungen von Herrn Schuster haben sich als falsch herausgestellt. Das Projekt S21 ist ein Klima- und Stadtkiller.“
Dieses Fazit hat Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer gezogen nach Durchsicht des Briefs von OB Dr. Schuster 2017 an alle 300 000 Stuttgarter Haushalte.
Hier seine lockeren, teils ironischen Glossen zum herausragenden Zeitdokument.



verstörend

22 06. 19 19:00
E-Mail heute von A.K.:
„Gruß aus dem rätselhaften Stuttgart - in der StZ und den StN erscheinen täglich Informationen zu S21, die mich gar zu sehr verstören - angeblich wird’s teurer, dauert länger und schafft weniger??? Das kann ja nicht wahr sein beim Projekt mit Gottes Segen und Symbol unserer Zukunftsfähigkeit! fake news !!!!!“



ach nee

21 06. 19 23:12
Die Nachrichten zu Stuttgart 21 überschlagen sich: wird teurer, Fehlplanung, zu klein, kein Taktverkehr, oberirdische Gleise notwendig, lange Umstiegzeiten… War doch alles schon laaaaang bekannt!


Schmeichelrede (3)

20 06. 19 22:42
Heute beim Bachfest Leipzig die Schäferkantate von J.S. Bach mit der Arie der Doris:

Hunderttausend Schmeicheleien wallen jetzt in meiner Brust…“

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Im Februar 2029 wurde Herzog Christian von Sachsen-Weißenfels diese Kantate bei seinem Geburtstagsfest als Tafelmusik aufgeführt. Gibt es einen Bezug zu Stuttgart 21? Vielleicht: der Herzog war selbstherrlich, ein Verschwender, sein Land völlig überschuldet.



Schmeichelrede (2)

19 06. 19 18:14
OB Dr. Schuster 2007 im Brief an alle 300 000 Stuttgarter Haushalte (nach unten scrollen):

  • unsere Stadt wird noch lebenswerter

  • ein neuer Durchgangsbahnhof, der doppelt so leistungsfähig ist

  • der öffentliche Nahverkehr wird spürbar verbessert

  • entlastet die Straßen und unsere Umwelt

  • das Stadtklima…wird nachhaltig verbessert

  • ausgetüftelte Baustellen-Organisation

  • ganz breite Mehrheiten für das Projekt

  • die Stadt übernimmt nur relativ geringe Kosten

  • große Chance für die Zukunft unserer Stadt

  • bessere Zugverbindungen

  • mehr Klimaschutz

  • mehr Lebensqualität

  • mehr Wohnungen

  • mehr Arbeitsplätze

  • mehr Grün

  • bessere wirtschaftliche Perspektiven



abgehängt!

18 06. 19 16:22
swr heute:
„…Der Zielfahrplan Baden-Württemberg (Stand Mai 2019), der dem SWR vorliegt, zeigt jedoch, dass der neue Bahnknoten Stuttgart einen integrierten Taktverkehr nach Schweizer Vorbild im Südwesten nicht zulässt.“…
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Wieso „Stand Mai 2019“? Das ist doch schon viele Jahre, schon von Anfang an bekannt!
Die Stuttgart-21-Propaganda hatte es allerdings immer anders rum angekündigt: ohne S21 würde Stuttgart abgehängt!

Grube am 9.10.2009 in Sindelfingen (Blog vom 10.10.2009):
„Glänzend und witzig moderiert von Schülern diskutierten Bahnchef Dr. Grube mit Tübingens OB Boris Palmer gestern im Goldberg-Gymnasium Sindelfingen. Beide hinterließen einen hervorragenden Eindruck, der Themenkreis war weit gesteckt: S-Bahn-Probleme in Berlin, Kundenfreundlichkeit, Pünktlichkeit, Privatisierung, Trennung von Netz und Betrieb und zum Schluss Stuttgart 21.

Was blieb dem Bahnchef anderes übrig, als das „geerbte“ Projekt zu verteidigen und die bekannten S-21-Hurra-Argumente aufzuführen: Jahrhundertchance, Flächengewinn für die Stadt, 4200 neue Parkbäume, 18 Millionen Kilometer weniger PKW-Fahrten,
Stuttgart wird sonst abgehängt…“

2010-09-27 Dürr DB
Klar ist doch: Die Bahn überlebt, wenn Stuttgart 21 nicht gebaut wird.
Aber Stuttgart bleibt dann eben eine Provinzstadt ohne Potenzial.

2010-09-10 Teufel CDU:
"Käme es allerdings zu einem Baustopp, dann hieße das auch: Stuttgart 21 ist gestorben. …
Baden-Württemberg wäre dann abgehängt.“



Schmeichelrede (1)

17 06. 19 20:37
Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zu leicht erkennbaren Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele Schmeichelworte zum Emporloben. Kritische Worte dazu gibt es von Verkehrsexperten und Projektkritikern unter der Bürgerschaft.

Seit Herbst 2018 habe ich beiderlei Arten von
„Schmeichelworten“ zu Stuttgart 21 gesammelt und immer wieder ergänzt. Aktuell ist diese Sammlung neu formatiert und etwas selektiert worden.

Am Montag, 8. Juli, ist eine Demo-Rede mit mir geplant und in folgenden Blogs sollen kleine Ausschnitte zum Thema „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ stehen als Material zur Rede.



Kommentar vom Jan. 2011

16 06. 19 23:41
„Eines dürfte inzwischen jedem klar geworden sein, der sich über S21 umfassend informiert hat: S21 ist ein gigantisches Lügengebäude, dessen "Fundament" eben nicht Recht und Gesetz, geschweige denn die Interessen der Bürger sind. Die Profiteure haben jahrelang Bürger und Entscheidungsträger unter Vorspiegelung falscher Tatsachen getäuscht.

S21 ist Betrug und definitiv gescheitert. Das Fundament trägt nicht, das Lügengebäude hat mächtige Risse bekommen und wird nicht zu halten sein. Die einzige Frage ist, wie viel von unser aller Geld noch den bereits für eine gigantische historische Fehlplanung ausgegebenen Summen für weiteres Zerstörungswerk an funktionierender Infrastruktur zugunsten einer zukünftigen Bauruine ohne Sinn und Verstand hinterhergeworfen wird.“

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Die Kommentarfunktion von Artikeln der Stuttgarter Nachrichten und -Zeitung wurde seit 2016 peu à peu abgestellt, es gibt sie schon lang nicht mehr. Damit wird kompetente Gegenöffentlichkeit von der Monopolpresse ausgebremst. Das Scheitern des Schadprojekts Stuttgart 21 wird dadurch vielleicht verzögert, aber nicht verhindert.



der große Bluff

15 06. 19 20:08
Stuttgarter Zeitung:
„Hany Azer, von 2008 bis 2011 für Stuttgart 21 verantwortlich, hat am Freitag das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die Auszeichnung hat allerdings nichts mit Azers Wirken bei der Bahn zu tun.“
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„Chancen und Risiken“ ist das Thema der sogenannten
„Azer-Liste“. In dieser Liste gibt es nur 1 Chance, aber 120 Risiken, die „Chance“ wird aber zuerst genannt! Ein leicht zu durchschauender Psycho-Trick und eine Beleidigung für engagierte Bürger.
Nach 3 Jahren hatte Azer in Stuttgart das Handtuch geworfen, denn er musste am Projekt übergroße Risiken nach Zahl und Problematik feststellen. Es ehrt ihn, dass er dies deutlich ausgesprochen bzw. hinterlassen hat.



aus dem Lügengarten

13 06. 19 09:24
Kontext:Wochenzeitung: Den Floskelmeister machte ein ums andere mal Brunnhuber, der gegen Ende schwärmte von der Entstehung einer "innovativen und zukunftsweisenden Infrastruktur, die Synergien nach sich zieht." Er war es auch, der am deutlichsten die Chance fürs Wohl der Beton- und Immobilienbranche ansprach. Freilich blumiger formuliert: Der Tiefbahnhof sei "nur die Ouvertüre für ein viel größeres Projekt", die Bebauung der 100 Hektar frei werdenden Flächen.“
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Den Wurmbau S21 kann man nicht gesund beten.

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Aus Stuttgarter Zeitung, August 2014.
Entlarvung der 100ha-Lüge:
- A1: gehört nicht zu Stuttgart 21, ist schon seit Jahrzehnten frei und inzwischen fast bebaut
- C: ist heute schon „frei“ (dabei sind die Wagenhallen), allerdings teilweise mit Baulogistik S21 belegt
- B: so gut wie bei S21 kann das Paketpostamt und zumindest Teile des Abstellbahnhofs können auch beim Erhalt des Kopfbahnhofs frei gemacht werden.
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Ergebnis: die 100 Hektar schrumpfen auf etwa ein Drittel der Fläche.



problematisch

12 06. 19 17:43
Eine versöhnliche Ergänzung von Murphys Gesetz (siehe Blogeintrag gestern) lautet: „[…] und man findet immer jemanden, der es wieder in Ordnung bringt.“
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Im Fall der Verwüstungen von Stuttgart ist das sehr problematisch:

  • wie kann man den nötigen Zugverkehr wieder in Ordnung bringen, wenn die Gäubahn oberirdisch - wie immer noch geplant - nicht mehr bis zum Hauptbahnhof fahren kann? Die Doppelnutzung der Gleise mit der S-Bahn ab der „Rohrer Kurve“ verheißt ständige Störungen.

  • wie kann ein Notfallkonzept für die S-Bahn aussehen?

  • was ist, wenn eines der Risiko-Tunnels (4) wegen Quellung des Anhydrit gesperrt werden muss?

  • wer kann den zerstörten Schlossgarten wieder „in Ordnung“ bringen, wenn der Tiefbahnhof nicht in Betrieb geht?


aktuell aufgewärmt
11 06. 19 19:28
Aus Neopresse von gestern, nach einem Spiegel-Bericht:

„Dass „Stuttgart 21“ ein Steuer-Millardengrab ist und wie der BER vermutlich niemals in Betrieb gehen wird, zeigt ein aktueller Bericht aus Stuttgart. Seit einigen Wochen sind die Ingenieure für den S21-Tunnelbau mit einem großen Problem konfrontiert: Täglich dringen zweieinhalb Millionen Liter Grundwasser in den Tunnel ein. Denn der geplante Tiefbahnhof liegt ungünstig zur Fließrichtung des Grundwassers. Grundwasser kann aber nicht im großen Stil abgepumpt werden. An vielen Stellen rinnt auf einer Länge von 300 Metern Wasser in den Tunnel. 30 Liter pro Sekunde. Das lässt den Tunnelbau ins Stocken geraten – die Ingenieure suchen dringend nach Lösungen. Noch ist nicht klar, wie der Wassereintritt verhindert werden und der Tunnelvortrieb wieder beschleunigt werden kann. Unter den aktuellen Bedingungen kommen die Arbeiten nur noch 50 Zentimeter pro Tag voran. Normalerweise sind es drei Meter pro Tag. Die Tunnelbauer haben noch 550 Meter vor sich bis nach Stuttgart-Untertürkheim. Den Ingenieuren bleibt nichts anderes, als verschiedene Verfahren auszutesten, um den Wassereintritt zu verhindern. Welches der angewendeten Verfahren am besten passt, wurde noch nicht herausgefunden.“ _______________________________________________________________
„Das Wasser hat einen kleinen Kopf“ (Weisheit vom Bau) und Bestätigung des Blogmottos: „Stuttgart 21….wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“
Murphy's Gesetz: Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen. Folgerungen:

  1. Nichts ist so leicht, wie es aussieht.

  2. Alles dauert länger, als man glaubt.

  3. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass Dinge schiefgehen, so wird das schiefgehen, das den grössten Schaden anrichtet.

  4. Wenn man feststellt, dass es vier Möglichkeiten gibt, die einen Vorgang schiefgehen lassen können, und man diese ausschaltet, wird sich bestimmt noch eine fünfte finden lassen.

  5. Dinge sich selbst zu überlassen, führt vom Regen in die Traufe.

  6. Immer, wenn man etwas ernsthaft machen möchte, kommt etwas anderes dazwischen.

  7. Jede Lösung bringt neue Probleme.

  8. Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen, denn Dummköpfe sind zu erfinderisch.

  9. Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten Fehlers.

  10. Mutter Natur ist ein böses Weib.



Blaue Ballons über Betonien

10 06. 19 17:04
Schnappschuss aus dem Zugfenster am 24.5.2019, Kommentar überflüssig.

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Ballons von rechts nach links:
- Wolke 7 = „Cloud Nr.7“ (Hotel und Luxuswohnungen
)
- Einkaufsparadies MILANEO, eines der ECE-Kommerz-Projekte, die sich mehrfach in Deutschland finden.
- Bürohaus
- Stadtbibliothek (der gepriesene „Solitär“ ist inzwischen rundum fast verdeckt)



Nachtrag zu den Blogs vom 5. und 6. Juni

09 06. 19 21:21
Peter Främkes Glosse zu Teufel und Co:
„Das Schwäbische Tagblatt hat einen Artikel veröffentlicht: „Dürrs Werk und Teufels Beitrag.“ Mit diesem einprägsamen Titel wird berichtet, dass einige S21-Haupttäter nach 25 Jahren an ihren „Tatort S21“ zurückkehren und beweisen, dass sie NICHTS – aber auch GAR NICHTS(!) – begriffen haben.“
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Wissmann im swp-Artikel:
„Das damals fast einhellige Lob praktisch aller Beteiligten hat sich im Lauf der Jahre etwas verflüchtigt.“
Kommentar S.B.: Von Anfang an gab es nicht nur „Beteiligte“, sondern starke Proteste aus der Bürgerschaft. Auch politische Kräfte, voran die Grünen, waren erklärte Projektgegner. Lob „etwas verflüchtig“: Lobpreisungen sind kaum mehr zu hören angesichts der desaströsen Realisierung.

Aus dem Blog vom 26.2.2017:
Die Befürworter des Schadprojekts Stuttgart 21 sind sehr kleinlaut geworden, wenn es um die Vorzüge des Projekts geht, denn seine Sinnhaftigkeit und damit die Planrechtfertigung sind längst dahin. Am letzten Tag der Filderanhörung konstatierte ich in meinem Redebeitrag:
„Mein Eindruck von den vielen hier verbrachten Stunden ist: Meine Herren von der Bahn  (ich sehe keine Frau) und speziell die Bahn-Anwälte Schütz und Kirchberg, an die Stelle der Sinnhaftigkeit, der Qualität des Projekts setzen Sie jetzt die vorhandenen Verträge, EU-Recht, Finanzierungsvereinbarung usw. und den bereits erfolgten Baufortschritt. Damit lassen wir Bürger uns aber nicht abspeisen!“



Mignon 2019

08 06. 19 17:20
Kennst du das Land, wo Schwarz-Gelb abgewählt,
Weil dort Kommerz, und nicht Kultur mehr zählt,
Wo man Verkehr in Stadt und Land verpennt,
Da man nur dem Prestige-Objekt nachrennt,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Volksvertreter, wer möcht da mit dir ziehn?


Kennst du die
Stadt, die Gold im Schoße hat,
Das in Gefahr nun ist durch dein Mandat,
Und die Natur hier schlichtweg vergewaltigt,
Historisches brutalst nun umgestaltet,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Wer mag da noch an diesem Stricke ziehn?


Kennst du die
Bahn, die einstmals zuverlässig,
Heut nur noch unpünktlich und mittelmäßig,
Konzerngeflecht ohn jede Ethik pur,
Wo sind heute die Missetäter nur?
Kennst du sie wohl?
Dahin! Dahin
Wohin solln wir als Stimmvieh weiter ziehn?

Stuttgart-08-06-19

Eckart Schäffer
______________________________________
Kennst Du die
Alten, Teufel und Konsorten,
Man sah sie unlängst stehn am dümmsten aller Orten,
Die alten Phrasen uneinsichtig tönen,
und falsche Propaganda dabei ölen.
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Den Un-Ort lass uns fliehn!

Bad Gastein-08-06-19
S.B.



Schnee von 2010
(5)
07 06. 19 22:26

An die CDU Stuttgart
Herrn Fred-Jürgen Stradinger
Fraktionsvorsitzender
Rathaus Stuttgart

Memory 11 / Offener Brief (Jan. 2010)
Als Mail und Briefpost
Auf der Website http://www.s21.siegfried-busch.de veröffentlicht

Sehr geehrter Herr Stradinger,

Sie kommen im Stuttgarter Amtsblatt Nr. 1/2 vom 14. Januar auf Seite 2 ausführlich zu Wort. Dabei schüren Sie die Ängste und die Empörung der Stuttgarter. Was Sie fordern, nämlich die Vorteile von S 21 „besser zu kommunizieren“ , gelingt Ihnen „im Gegenteil“ durch völlig unglaubwürdige Aussagen.

  1. „Stuttgart wird enorm von Stuttgart 21 profitieren“: Hätten Sie gesagt „die Wirtschaft Stuttgarts“, wäre das noch akzeptabel gewesen. Das Stadtbild und die Bürger erleiden nämlich irreversible Verluste an Lebensqualität und an Identität. Dabei denke ich konkret zuerst an den Schlossgarten und das Kulturdenkmal Bonatz-Bahnhof.

  2. Sie sprechen von der „soliden Finanzierung“ und dass „die eingeplanten Mittel von 4,5 Millionen...nicht überschritten“ werden. Das glaubt Ihnen doch kein Mensch, der die Bauprojekte der Bahn und die Finanzierung von S 21 verfolgt hat. Wie kann etwas „solide“ finanziert werden, wenn alle Projektbeteiligten in allzu tiefen Schulden stecken?

  3. „Denn die Chancen von Stuttgart 21 sprächen für sich…“ Wenn das so wäre, könnten Sie das auch den Menschen klar machen, was Ihnen nicht gelungen ist und nie gelingen wird, weil es auch ohne S 21 riesige Brachflächen zu entwickeln gibt, etwa 75% der Fläche von S 21. Das Meiste davon sofort und nicht erst 2022 + x.

  4. „Zuwachs an Grün für den Stadtpark“ lässt Sie der Umsetzung „entgegen“ fiebern. Dieser Grund ist längst entlarvt als Greenwash des Stadtentwicklungsprojekts. Lächerliche 8,3 Hektar verbleiben in der Bilanz der Parkerweiterung, die weit weg am Rosensteinpark stattfinden soll, während im Herzen der Stadt der alte Schlosspark dran glauben muss.


…Ihr Halleluja zu S 21, sehr geehrter Herr Stradinger, gerät zu einem ganz persönlichen „mea culpa“ an einem Desaster aus Ihrer Verantwortung, Mitläufer der Fraktion eingeschlossen.



bald hohe Anerkennung?

06 06. 19 15:39
Stuttgarter Nachrichten gestern:

„Bald werden wir mit hoher Anerkennung über alle sprechen, die für diesen Bahnhof gearbeitet haben“ (der ehemalige MP Erwin Teufel bei der Propagandaveranstaltung des „Leuchtturmprojekts“).
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„Bald“? Das kann niemand mehr glauben:
1994 wurde das Projekt vorgestellt
1997 war die Fertigstellung für 2008 angekündigt
2018 von der Bahn auf Ende 2025 terminiert, aber von Projektkennern bereits auf 2030 verschoben.
Teufel, Dürr, Wissmann, Öttinger und Co werden für das unausweichliche Desaster des Projekts S 21 kaum „hohe Anerkennung“ bekommen.



längst widerlegt

05 06. 19 23:02
Die „Väter von Stuttgart 21 loben das Projekt“ (Süddeutsche Zeitung heute)
…„Die Kostenexplosion liege vor allem an der verlängerten Bauzeit und den steigenden Baupreisen, sagte der damalige Bahn-Chef Heinz Dürr. Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) bat um Geduld: "Bitte wartet nur wenige Jahre ab, bis es fertig ist, dann will niemand mehr dagegen gewesen sein.“

Alle drei betonten, dass das Bahnprojekt viele Vorteile mit sich bringe: freiwerdende Flächen in der Innenstadt, die Anbindung an das Fernverkehrsnetz, wachsende Kapazität, verkürzte Fahrzeiten und ein Prestigegewinn für die Stadt. Der Kostenrahmen liegt derzeit bei 8,2 statt der ursprünglichen 4,5 Milliarden Euro. Die Fertigstellung ist aktuell für 2025 statt 2021 geplant.“
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Das sind die alten falschen, längst widerlegten Propaganda-Behauptungen (siehe
21 gute Gründe).



aber vielleicht doch?

04 06. 19 21:11
Aus der gestrigen Demo-Rede von Peter Grohmann:
…„Aber Sie wissen es ja auch, grün hin oder links her: Der Staatskonzern betoniert weiter. Und der weiss wie wir: Stuttgart 21 ist eines de klimaschädlichsten Großprojekte der letzten Jahre. Ich mein' ja nur! Nicht daß ich glaube, die grünen Wahlgewinner würden jetzt irgendwo irgendwie etwas oder auch alles ganz anders machen oder die Handbremse rein hauen oder Kretschmann seinen Diesel wegnehmen.
Aber vielleicht doch. Vielleicht spielen Anstand und Sitte und Ethik und Einsicht und Realität und Prognosen eine Rolle. Vielleicht hilft das Angebot zu einer umfassenden, weitsichtigen großen Koalition an alle gesellschaftliche Kreise, parlamentarisch und außerparlamentarisch. Vielleicht hilft der Hinweis, dass 56 Millionen im Stadthaushalt nicht ausreichen, alle Schulen und Turnhallen nachhaltig und klimagerecht zu sanieren, dass es das Doppelte braucht jedes Jahr, die Erkenntnis auch, dass diese klimagerechte Sanierung Lohn und Brot bringt, Arbeitsplätze sichert. Vielleicht also verleihen ihnen, den an Stimmen reich Gewordenen, diese Stimmen und der Vorschuss an Vertrauen durch die BürgerInnen Flügel? Vielleicht helfen zusätzlich unsere Glück- und Segenswünsche? Denn es waren die Stimmen für ein
Halt - nicht weiter so!“…



Urdilemma der Grünen

03 06. 19 18:49
Berliner Morgenpost vom 2.6.19
…„Vielleicht bietet der aktuelle Höhenflug mit dem unguten Kribbeln im Bauch die Chance für „Erwartungs-Management“, also ein wenig Wahrhaftigkeit…Umweltgerechtes Leben bedeutet eben Wende zum Weniger, womöglich auch bei den Wählerstimmen.
Womit wir beim grünen Urdilemma wären:
Ehrlichkeit oder Macht? Aufrecht wäre ein Appell zu behutsamem Konsumverzicht, pragmatisch dagegen die Fischer-Finte, auch als Kretschmann-Kniff bekannt – grüne Gefühligkeit schaffen ohne weh zu tun.“…
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Verkehrsminister Hermann spricht manchmal ehrlich aus, was er von Stuttgart 21 hält, nämlich die „
größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“ (Stuttgarter Zeitung vom Juni 2018). Zu der Konsequenz Ausstieg und Umstieg aus dem Katastrophenprojekt haben die Grünen noch nicht gefunden. Der Machterhalt steht eben an erster Stelle


flanieren

02 06. 19 22:03
Aus einem Bahnprospekt zu Stuttgart 21 von 2009: „Neue Flaniermeile: der Straßburger Platz auf dem Dach der Bahnsteighalle“

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Zum Blog vom 31. Mai 2019 (gestern)

01 06. 19 21:41
E-Mail von Chr.L. von heute:
Ach schade, ich dachte schon, Herr Hermann hätte angesichts immer haarsträubenderer Zustände, der Wahrnehmung einer kritischer gewordener Jugend und Wahl-bedingten Rückenwindes zu alter Offenheit oder Aufrichtigkeit zurückgefunden.

Dann sah ich das Datum der Quelle: es ist fast schon ein Jahrzehnt her, daß er solches zu äußern wagte. Meine Hoffnung auf einen eigentlich voll informierten Politiker, der nach jeder Rede ein „ceterum censeo...“ zu S 21 äußert, schwindet.



Minister Hermann damals

31 05. 19 22:38
WELT ONLINE, veröffentlicht am 08.09.2010:

"Die Betreiber von Stuttgart 21 sind Betrüger“

Die drei wichtigsten Punkte, die gegen Stuttgart 21 sprechen:

Hermann: „Erstens, dass der bestehende Kopfbahnhof mit integralem Taktfahrplan und den wenigsten Verspätungen von allen deutschen Großstadtbahnhöfen zerstört wird.

Zweitens ist der geplante unterirdische Bahnhof ein viele Milliarden Euro kostender unterirdischer Gleis-Engpass mit einem immensen Kostenrisiko.

Drittens sind die ökologischen Risiken mit dem Grund- und Mineralwasser kaum beherrschbar.“



Risse in den Wänden -

30 05. 19 21:04
- verursacht durch Stuttgart 21. SWR-Fernsehbericht gestern.

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an die Grünen

29 05. 19 21:10
„Das Aktionsbündnis appelliert an die Grünen, die jetzt zugewonnene Macht für eine radikale Wende zu nutzen. Die größte klimapolitische Stellschraube vor Ort ist Stuttgart 21 mit seinem nie endenden CO2-intensiven Betonverbrauch, mit den geplanten Bodenversiegelungen im Rosenstein und auf den Fildern, mit einer Bahnhofsverkleinerung, die zu mehr Autoverkehr führen wird.“ (ganze Presseerklärung)


Retro, Blog vom Mai 2009
28 05. 19 22:00

Mauschelei - nichts für Dritte
14 05. 09 10:21
Stuttgarter Nachrichten von gestern:
„Die interessanten - und mutmaßlich auch die heiklen - Details stehen aber in denjenigen Anlagen, die weder die Abgeordneten noch die Landesregierung zu lesen bekommen haben. "Vertraulich - nicht für Dritte", heißt es da lapidar im Vertrag.“

Also weiterhin ein „Geheimvertrag“. Die Abgeordneten, selbst die Landesregierung, die Presse und die Bevölkerung sind „Dritte“, die außen vor bleiben sollen. Ein blindes Vertrauen ist jedoch fehl am Platz nach den vielen Falschbehauptungen und Verdrehungen von Seiten der Projetraftktbefürworter, siehe „
21 gute Gründe für Stuttgart 21“. „Vertraulich - nicht für Dritte“ heißt die Mauschelei, mit der die Bevölkerung im Dunkeln gelassen wird. Und die großen Parteien stimmen dieser Frechheit zu!
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Mai 2019, 10 Jahr später: Die politischen Hauptverantwortlichen für das Desaster Stuttgart 21, die CDU und SPD, bekamen bei den Kommunalwahlen vor 3 Tagen kräftig eins aufs Dach. Auf ihr Grünen als strahlende Sieger, traut Euch doch jetzt, den „unheilbaren Mangel“ zu nennen und die Alternative eines Umstiegs zu fördern. Von OB Kuhn ist aber leider wenig zu erwarten, obwohl er die Mängel des Projekt aus seinen Zeiten in der Opposition des Landtags bestens kennt. Da wird lieber hintenherum gemauschelt und werden brisante Vorkommnisse verschwiegen.



2 Abstiege mit Dietrich
27 05. 19 23:08
1. Der VFB Stuttgart (mit Präsident Dietrich) steigt in die 2. Liga ab.
2. Der Stuttgarter Kopfbahnhof soll aus der 1. Liga der kundenfreundlichen Großbahnhöfe wie Leipzig, Frankfurt und München absteigen (Bahnsprecher vor neuer Funktion als VFB-Präsident war Dietrich).

Schadenfrohes E-Mail von E.R. kurz nach dem Schlusspfiff in Berlin:

Stgt.21-Dietrichs Konzept voll aufgegangen:
VfB erfolgreich ausgegliedert!

Auf den Schlossgartenfluch ist halt Verlass :–)

Aus Blog vom Oktober 2014: „Das ist natürlich gelogen“, so die Südd. Zeitung zum Abgang des Projektsprechers Dietrich. Der posierte immer vor dem „Schwindelbild“ wie schon sein Vorgänger Drexler. Diese verlogene und abschreckende Zukunftsvision hatte ich schon 2011 in meinem Vortrag „Schöne neue Stadt?“ entlarvt („Die Stadt wird schöner“, zum Hauptwerbebild der Stadt Stuttgart)
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Notlösung
26 05. 19 18:44
Stuttgart Zeitung vom 13. Mai 2015:

Bahn bereitet Notlösung für Abstellbahnhof vor

Er (S-21-Geschäftsführer Manfred Leger) hat einen Plan B. „Wir überlegen uns, was wir machen, wenn der Abstellbahnhof gar nicht gebaut werden könnte“, sagte der Projektchef am Rande der S-21-Lenkungskreissitzung unserer Zeitung. Nah- und einige Fernverkehrszüge könnten dann nicht in Stuttgart bereitgestellt und gewartet werden. Das müsste teils weit außerhalb geschehen. „Die Züge stehen dann an der falschen Stelle“, sagt Leger, „ aber das geht“. _______________________________________
Kommentar von Dr.-Ing.Hans-Jörg Jäckel: „S 21 bringt die Bahn in Not und als Lösung gibt es nur den Umstieg.“



Hölderlin-Parodie (2)

25 05. 19 22:36
Erstfassung 2008 unter Verwendung verschiedener Gedichte Hölderlins:

Metropoli
S21

Ihr wandelt droben im Licht,
Auf Halbhöhenlagen,
Stadtplaner, Aktionäre, Investoren!
Frisch umsäuseln euch Lüfte leicht,
In Doppelgaragen Mercedes und Smart.

Doch uns ist gegeben
An keiner Stätte zu ruhn,
Es fahren tief unten die einfachen Menschen
Wie Rohrpost von Bahnhof zu Bahnhof geworfen,
atmen Tunnelluft in tiefer Station.

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?

(Zwei Zeilen am 2.2.09 geändert auf Vorschlag eines Hölderlin-Freundes)



"Verschwurbelte" Finanzierung

24 05. 19 11:18
Heute im Schwäbischen Tagblatt.
Der Murks wird etwas weniger, aber er bleibt. Die „Verbesserungen“ bei S 21 lässt sich die Bahn durch „verschwurbelte Finanzierung“ bezahlen, auch andernorts wie beim 3. Gleis Flughafen u.a.

Blog vom14.5.18
„Murksologie“, die
Wissenschaft der Aufdeckung von Murks ist häufig bei Stuttgart 21 notwendig geworden und wird von Kopfbahnhof-Befürwortern oft und erfolgreich bemüht.
So im Leserbrief von Monika Fügel in der
Nürtingen Zeitung vom 12.5.2018
„Im Übrigen müssen auch nach Fertigstellung von S21 alle Fahrgäste, die aus Richtung Tübingen nach Ulm–München wollen, erst 15 Kilometer „rückwärts“ bis zum Flughafen fahren, um dort einen der wenigen haltenden IC/ICE-Gegenzüge zu erreichen, dann auf derselben Strecke wieder 15 Kilometer zurück nach Wendlingen, um dann endlich die verbleibenden 57 Kilometer nach Ulm auf der Neubaustrecke zu „rasen“.
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Tübingen-Ulm-Alternative: Mit der Regionalbahn bis Wendlingen/Plochingen, dann weiter mit der Regionalbahn nach Ulm. Verbesserungen durch S 21 gleich Null. Verehrter Leserkreis meines Blogs, bitte korrigieren, wenn mein Laienvestand auch verschwurbelt. Ich werde dann im Blog darüber berichten.



Retro Hölderlin-Parodie (1)

23 05. 19 23:29
Mit Spatzen nach Kanonen…mein dazu gekommener Leserkreis amüsiert sich vielleicht darüber.

Version März 2013, in der ZEIT veröffentlicht:

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Tacheles reden

22 05. 19 23:25

Schluss des Briefs von Peter Müller an Bahnchef Lutz zum Interview in der Stuttgarter Zeitung:

„Sie versprechen eine Menge Sachen, die Sie nicht halten können, verschwenden Geld, das Ihnen nicht gehört für unnütze Großprojekte und machen sich so wie Ihre Vorgänger aus dem Staub (sicher mit hoher Abfindung), wenn es Ihnen zu brenzlig wird.
Das hatten wir alles schon mehrfach und könnten gern darauf verzichten.“



extreme Beschönigung

21 05. 19 23:55
Neuer Halt ab September 2020
Stuttgarter Zeitung:
„Direkte Fahrten zum Hauptbahnhof werden frühestens Ende 2022 möglich sein. Kritiker weisen daraufhin, dass im Genehmigungsverfahren für Stuttgart 21 von deutlich kürzeren Sperrungen ausgegangen worden war.“
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Vielleicht 100 mal kürzer; „deutlich“ ist eine makabre Beschönigung der 100 mal längeren Sperrung!

Blog vom 1. Mai 2015:
…Die Unterbrechung der Stadtbahnlinien zwischen Staatsgalerie und Hauptbahnhof dauert nicht doppelt so lang als geplant und damals genehmigt, auch nicht dreimal länger, oder viermal so lang, sondern genau  78 mal so lang (365x3:14 = 78.2), wenn der Termin eingehalten wird. Nun sind die Termine dieser Art von der Bahn noch nie eingehalten worden (siehe
Düker, der schon ab 2010 gebaut werden sollte und bis heute noch nicht einmal angefangen ist!), sodass die Prognose statt 78 mal länger schließlich die 100fache Zeitdauer nicht sehr kühn ist. Die Beschönigungen der SSB sind eine Verhöhnung der U-Bahn-Kunden („alle Haltestellen werden angefahren“). Bahnvorstand Arnold abtreten! Oberbürgermeister Kuhn bitte Stellung nehmen zur 78 mal höheren Beschwernis Ihrer Stuttgarter. Können Sie das vertreten? Sie sind doch Vorstandsvorsitzender der SSB! Bekommen Sie keine Skrupel, auch im Hinblick auf das ganze „verbrecherische“ Katastrophenprojekt Stuttgart 21 mit seinem Schrägbahnhof? …

(Dieser Blogeintrag geht mit Briefpost an OB Kuhn.)



Satire Merian 15 (3)
20 05. 19 22:58
„Alles, was einmal dummstolz Stuttgart hieß und Stuttgart war und mit seinem Geldhahn, aus dem Mittelmaß und Wahn sich ergossen, die Menschheit quälte, hat seinen Platz auf der Welt gefunden: Stuttgart 21.“
Quelle:
Merian 15/4 „Unterirdisch in die Zukunft mit Stuttgart 21“



Satire Merian 15 (2)
19 05. 19 20:40

Fortsetzung von gestern:
„Mangel an Geld ist nicht der Grund; Geld ist vorhanden, geschmackabweisendes und zuverlässig schönheitsresistentes Geld. Das wird in Automobile gesteckt, in Ellenbogen mit Allradantrieb. In Stuttgart braucht man keinen Gedanken, um jemand zu sein; man muss nur haben, dann ist man. Wenn so ein Hat's-zu-was-gebracht- Stuttgarter den Mund aufmacht, verdorrt dem Menschen das Trommelfell. Denn der Wohlstandsstuttgarter beherrscht die abgefeimteste, hinterhältigste Art des Protzens: das ProPro, das protestantische Protzen. In Stuttgart protzt man mit Bescheidenheit. Hier wütet das Geld, aber es wütet verschlagen und verdruckst.“
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Lachen ist gesund. Diese frustrationsgeborenen Sottisen sind so witzig verpackt („Ellenbogen mit Allradantrieb“), dass der gesundheitliche Wert als Lachauslöser positiv ist, wenn auch das Beschriebene negativissimum.



Satire Merian 15 (1)

18 05. 19 22:02
Aus Merian 2015 Stuttgart:
„Das Böse ist gefräßig und will immer noch mehr; Stuttgart will noch "stuttgarter" werden. Wer in den Stuttgarter Kessel eintritt, erkennt sofort, dass Architektur und Strafe ein und dasselbe sind. Das Auge erblickt Verbrechen, die auch die lebhafteste Städtebauersadistenphantasie sich nicht ausmalen könnte. Wer nach Stuttgart kommt und bei Groschen ist, lässt jede Hoffnung fahren. Profaner und trostferner als Stuttgart geht nicht.“



Fortschrittle

17 05. 19 23:55
Große Wendlinger Kurve“ macht S21 nur etwas weniger schlecht
- Weiterhin keine Verbindung von Tübingen nach Ulm
- Kostendeckel durch Hintenrum-Finanzierung erneut überschritten
- Führung der Neubaustrecke Richtung Plochingen viel wichtiger



Gleiswüste aktuell wieder zitiert

16 05. 19 12:40
Stuttgarter Wochenblatt: „…Wem gehört das neue Rosenstein Quartier…bisher war hier Gleiswüste.“…
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Gleiswüste!! Durchsichtige Polemik, das von den damaligen Eisenbahn-Ingenieuren genial konstruierte Tunnelgebirge und Gleisvorfeld so herabzusetzen. Dazu der Blogeintrag vom 22.11.2009 (!):

„Das Gleisvorfeld nannte der ehemalige Gemeinderat Prof. Kußmaul „
Schienenschrott“, StN-Chefredakteur Jörg Hamann gestern in seinem Kommentar eine „Gleiswüste“ und OB Schuster heute in „Sonntag aktuell“ ein „Gleisgewurstel“.

Das Gleisvorfeld des Stuttgarter Kopfbahnhofs ist vom Bahnhofsturm und den umgebenden Hanglagen sehr gut einsehbar. Eisenbahnfreunde freuen sich am lebhaften Zugverkehr und finden es faszinierend. Stadtklimatologen rühmen seine wichtige Funktion insbesondere für die nächtliche Abkühlung an heißen Sommertagen.

Vermutlich wird die künftige Hochbebauung auf dem heutigen Gleisvorfeld der Stuttgarter Bürgerschaft weniger Freude machen, denn
„was dabei entsteht, ist eine geschichts- und kulturlose Investoren-City in Stahl und Beton“1), die jetzige Bebauung auf A1 führt es schon heute vor Augen. Dass die vielen künftigen Betonbauten die sommerliche Hitze stauen und der nächtlichen Abkühlung im Weg stehen, ist auch durch Gutachten nicht zu widerlegen, es leuchtet unmittelbar ein.

Zum „Gleisgewurstel“ schrieb Bahnhofsleiter Hopfenzitz einen Brief an OB Schuster, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt.“

Die Briefe und Reden des ausgewiesenen Bahn- und Bahnhofskenners Hopfenzitz machen auch heute noch fassungslos, wie Dilettanten a la Drexler und Schuster damals argumentiert und die Expertenmeinung von Hopfenzitz missachtet haben.


Und was läuft sonst bei Stuttgart 21?

15 05. 19 23:14
Der übliche Wahnsinn:

- Der Wassereinbruch beim Tunnel nach Obertürkheim: weiter nicht unter Kontrolle, täglich laufen weiter 2 1⁄2 Mio. l Wasser ein. CSU-Spitzenkandidat Kotz „will das gar nicht so genau wissen, Hauptsache, die werden schnell fertig“.

- Im Wangener Tunnel kam es auch zu Eindringen von Wasser, dort im quellfähigen Anhydrit – kam zufällig raus

- weiter Hintenrumfinanzierungen von S21: z.B. übernimmt die Stadt Mehrkosten für leisere Züge mit Masse-Feder-System für 5,2 Mio.€

- Weiter soll der Zugverkehr mit der Hälfte der Gleise verdoppelt werden

- Weitere Kostensteigerungen pfeifen die Spatzen von den Dächern – aber bitte erst nach der Wahl zu bestätigen.
(aus der letzten Rundmail von Werner Sauerborn).



kommt endlich zur Vernunft

14 05. 19 23:41
Aus dem Grußwort zur letzten Großdemo am 11.5.2019 von Franz Alt:

„Durch Ihre Proteste, liebe Demonstranten, und durch Ihre Jahre lange Aufklärung über dieses Projekt wurde und wird deutlich, dass Stuttgart 21 ein Hochrisikobahnhof würde, der verhindert werden muss. Er passt nicht ins 21. Jahrhundert.“ unadjustednonraw_thumb_dd94



Prophezeihung

13 05. 19 12:13
Aus der Predigt beim Parkgebet am 2. Mai von Pfarrer i.R. Friedrich Gehring:
„Stuttgat 21 geht dem Schicksal des schnellen Brüters in Kalkar am Niederrhein entgegen, der Milliarden DM verschlang und dann nie ans Netz ging. Heute ist dort ein Vergnügungspark.“



warten auf den Dominostein

12 05. 19 16:22
Retro „Der Dichter spricht (62)“ vom August 2018; aus den Spruchmotetten von Leonhard Lechner (1553-1606), zuletzt Hofkapellmeister in Stuttgart.

Was jetzt im Laufen
liegt bald zu Haufen,
das kann sich schicken
all Augenblicken.


…ein einziger Starkregen oder großer Tunnelschaden wegen Anhydrit genügt. Oder ein mutiger Promi aus der Politik.


Großdemo heute

11 05. 19 21:26
Foto S.B.

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morgen Großdemo 14:00 Uhr

10 05. 19 22:57
Aus einer E-Mail von heute:

„…ich fahre morgen nach Stuttgart zur Demo gegen Stuttgart 21 (mit Franz Alt und fff-Aktivistin) und für die Realisierung eines wunderbaren neuen und effizienten Kopfbahnhofs mit einem riesigen Solardach, einem integrierten ZOB, einem Fahrrad-Parkhaus und einem funktionierenden Taktfahrplan und doppelt so viel Zügen als heute und!!!!! einem neuen Mittleren Schlossgarten daneben, in dem die Bäume wieder tiefe Wurzeln treiben können und die Überschwemmungsgefahr durch den staudammartigen Tiefbahnhofstrog aus Beton überwunden sein wird…“ _______________________________________________________
Freue mich darauf, morgen ein paar Verwandte, Freunde und Bekannte zu begrüßen. Ich komme mit meinem alten Demoposter, wenn es nicht regnet:

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Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (8)

09 05. 19 23:00
Foto S.B. am Ende der letzten Montagsdemo

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Preisfrage: Welche Uhr zeigt die richtige Zeit an?


und nun?

08 05. 19 22:40

netzwerke-21: heute:

„Bahn räumt im Lenkungskreis Wasserzutritt im Anhydrit ein.“

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…und das könnte mehr als nur ein Sargnagel für S21 werden. Natürlich auch die Bestätigung der Warnungen von Experten wie Dr. Laternser „Irrwitziger  Tunnelbaugroßversuch Stuttgart 21 im quellfähigen  Anhydrit  unter einer Großstadt“ oder Dr. Sierig: „…naturgegeben und nicht beherrschbar die Gefährdung durch die Geologie bei allen Stuttgart-21-Tunnels hinzu. Ganz sachlich wird dieser „unheilbarer Mangel“ von Dr. Jakob Sierig erklärt

Der Fildertunnel verläuft zu 54 Prozent durch unausgelaugten Gipskeuper, das „Betriebsrisiko“ nach Gutachten im Bahn-Auftrag ist „unüblich hoch“. Die Sperrung auch nur einer Röhre ließe den Bahnbetrieb in Stuttgart ziemlich zusammenbrechen. Eigentlich ein k.o.-Kriterium für Stuttgart 21…

Wenn es in zwölf von vierzehn Tunnels im Gipskeuper Probleme gab und gibt (Dr. Sierig), wie hoch ist dann das Risiko beim Fildertunnel Stuttgart 21? Es ist doch längst bekannt, dass das Gebirge um den Fildertunnel möglicherweise Störungen hat oder durch die Tunnelarbeiten bekommt.

Aus dem Blog vom 20.4. 2019 zum Projekt-Jubiläum, Statement von Gangolf Stocker:

  • sie bauen so lange weiter, wie es noch irgendwie geht

  • dann aber tauchen die wirklichen Probleme auf

  • „Ich nehme an, der Anhydrit wird arbeiten. Wie das gut gehen soll, weiß ich wirklich nicht.“



Demoposter gestern

07 05. 19 22:57
Foto S.B.

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der standhafte Zinnsoldat

06 05. 19 23:45
Splitter aus der Waiblinger Kreiszeitung:
Keiner kann behaupten, der Mann sei ein Wendehals und sage heute dies und morgen das: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer schwärmt von Stuttgart 21 wie schon immer…. das „Jahrhundertprojekt“ Stuttgart 21 sei „abschließend auf dem richtigen Weg“… Für Joachim Pfeiffer ist und bleibt Stuttgart 21 das Kronjuwel im regionalen Mobilitätskonzept der Zukunft.
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Der Zinnsoldat im Kunstmärchen von Andersen landet nach vielen Erlebnissen am Ende im Ofen. Das Wort „Kronjuwel“ ist bei den
Schmeichelworten der Befürworter das S-21-Wahnsinns aufgenommen.


„man staunte fassungslos"

05 05. 19 17:18
Leserbrief in der Stuttgarter Zeitung vom 4./5. Mai, Leserforum 21, von Bernhard Stolz, Stuttgart, zu „Ein Krimi um Bin Manni und Big Money“ v. 27.4. 2019:

…„Wer hat das verführerische Spiel der Blendung bereitwillig mitgemacht, wer hat es überhaupt möglich gemacht? In 20 Jahren wird man einen Krimi über Stuttgart 21 drehen , und wieder werden all die Damen und Herren aus Wirtschaft, Politik und der ehrenwerten Gesellschaft, die das fassungslos zu Bestaunende betrieben, was zu lachen haben, soweit sie noch am Leben sind.“…



Nadelöhre

04 05. 19 14:10
SWP und andere Medien aktuell:
Ein drohendes Nadelöhr für das Milliardenprojekt Stuttgart 21 ist abgewendet…“
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Das „bestgeplante“ Bahnprojekt S21 hat nicht nur 1 Nadelöhr. Das bedrohlichste ist die Halbtiefschräghaltestelle, genannt Hauptbahnhof, ein weiteres der Filderbahnhof mit der Zulaufstrecken im Mischverkehr mit der S-Bahn.

Blog vom 10.11.2015:
Der Konflikt um Stuttgart 21 wird andauern, weil das Projekt auf Täuschungen und politischem Irrglauben und Machtgehabe gebaut ist und nicht auf Vernunft, Realität und natürliche Gegebenheiten. Mit dem Verschwinden der
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ ist die Sinnhaftigkeit und Planrechtfertigung des Großprojekts sichtbar verloren gegangen. Man mag nicht mehr an eine Fertigstellung glauben, zu groß sind die Ungereimtheiten und Mängel des Projekts. Die Reduzierung des immer noch funktionierenden Kopfbahnhofs… auf halbierte Gleiszahl und gefährlichen Haltepunkt bleibt der unheilbare Mangel von S21.


Klimafaktor 21

03 05. 19 23:05

  • Stuttgart 21 bewältig viel zu wenig Züge und verhindert deshalb einen breiten Umstieg vom Auto auf Öffentlichen Verkehr.

  • die steilen Tunnelstrecken sind Energiefresser

  • der zerstörte Schlossgarten fehlt als grüne Lunge der Stadt

  • eine Bebauung des Rosenstein–Viertels stört die Frischluftströme für die City

  • mit dem Gleisvorfeld fehlt ein wichtiger Kühlkörper fürs Stadtzentrum

  • durch die ICE-Verbindung zum Flughafen wird der Flugverkehr verstärkt

  • Unmengen Beton für die Tunnels erzeugen Unmengen an CO2

Es ist noch lange nicht zu spät für „Umstieg 21“.


Erinnerung zum 11.Mai

02 05. 19 21:08
Am Samstag den 11. Mai findet vor dem Stuttgarter Kopfbahnhof eine Demonstation gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21 statt. Die Demonstranten fordern wie schon seit Jahren den sofortigen Umstieg statt einem sinnlosen Weitermurksen an Stuttgart 21. Mehr Informationen  zum Umstiegszenario unter umstieg-21.de.



Mehrheit dagegen

01 05. 19 21:25
Stuttgarter Zeitung gestern über künftige Bebauung des Gleisareals:
Die zwei wichtigsten städtebaulichen Entwürfe für die Stuttgart-21-Viertel werden überarbeitet. Die Projektkritiker möchten darin noch oberirdische Gleise zum Hauptbahnhof sehen. Aber da spielt die Mehrheit im Rathaus nicht mit.“
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Ob das Projekt S 21 mitspielt? Die Vernunft ist dagegen und Naturgesetze wie „Wasser fließt nach unten“, Anhydrit quillt bei Wasserzutritt“, „Rauch steigt nach oben“ und andere können von keiner Mehrheit verhindert werden.



Widerstand verstärkt

462. Montagsdemo gestern, Fotos Alexander Schäfer

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Infos zu Magda Bubetz

29 04. 19 11:46
Die Schreiben auf ihrer Website zu Stuttgart 21 dokumentieren den Wahlbetrug nach der Volksabstimmung.

Dem
Nachruf Ihres Bruders entnehme ich: die allbekannte alte Frau hat mit 95 Jahren noch gegen S21 demonstriert, sie stammt aus Oberschlesien und kam als Flüchtling nach Stuttgart, war Gründungsmitglied der Grünen und engagierte sich insbesondere auch für den Tierschutz.


Großdemo am 11. Mai

28 04. 19 23:13

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Hauptredner ist der Journalist Dr. Franz Alt, der auch beim Evangelischen Kirchentag in Stuttgart am 6. Juni 2015 eine mutmachende Rede gehalten hat.


Scheuklappen

27 04. 19 17:46
Die Bürgerreferentin antwortet:
„…Leider ist es nicht so einfach eine Diskussion zur Beendigung des Projekts S21 anzustoßen, die von allen anderen Parteien im Landtag schlichtweg nicht gewollt ist, insbesondere nicht vom Koalitionspartner.“(ganze Antwort bei Zum Blog aktuell).
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Auch die CDU hat natürlich mitbekommen, dass die einst genannten Vorteile von S 21 ziemlich dahin geschwunden sind mit Aussagen wie

  • kein Superlativ ist übertrieben.

  • es handelt sich um eine Riesenchance für ein neues Stuttgart

  • ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten

Der Wind hat sich beim „Jahrhundertprojekt“ längst gedreht und Stuttgart21 führt derzeit in der Rolle der Pleiten- und Pannen-Projekte der Republik. Aus einstiger „Sinnhaftigkeit“ ist Unsinn geworden siehe Schmeichelworte. Von „überragender Verkehrsbedeutung“ kann keine Rede mehr sein. Verantwortlich für das Desaster ist vor allem der „Koalitionspartner“ CDU, siehe Blogs zum „Jubiläum“, 28.-20.4.2019.

Sehr verständlich, dass insbesondere vor den Wahlen eine Diskussion zum heutigen Projektstand im Hinblick auf Leistung, Baustand, Kosten, Bauzeit usw. „schlichtweg nicht gewollt“ ist. Aber mit Scheuklappen wird das Loser-Projekt mit dem Hochrisikobahnhof nicht gerettet und das dicke Ende nur hinaus geschoben. Schon oft zitiert und immer noch aktuell:

DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“


schwarzgemalt?

26 04. 19 23:45
Bahnexperte Eberhard Happe:
„Also richten wir uns in Stuttgart nicht nur auf ein Diesel-Fahrverbot, sondern auch auf ein ICE-Fahrverbot ein.“



biologische Lösung

25 04. 19 23:40
Das Projekt Stuttgart 21 dauert Jahrzehnte. Seit Bekanntgabe sind 25 Jahre vergangen, mein Blog aus dem Jahr 2008 existiert auch schon über ein Jahrzehnt. Prominente Kämpfer wie Conradi und Ostertag sind verstorben und auch ich werde die Fertigstellung kaum erleben, die sich immer weiter hinaus schiebt (siehe unten), wahrscheinlich bis St.Nimmerlein.

Das „Oben bleiben!“ hat Frau Magda Bubetz mit dem bekanntesten Demoposter unermüdlich in der vordersten Reihe hochgehalten, sie ist an Ostern „von uns gegangen“.

„Kopf“ ist doppeldeutig, er steht für Kopfbahnhof und Kopf hochhalten. Danke Magda Bubetz, Sie werden lange unvergessen bleiben und in die virtuelle Walhalla K21 aufgenommen.

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Fotos Alexander Schäfer https://schaeferweltweit.de/fotografischer-nachruf-auf-magda-bubetz/

Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“ Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr 2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft) August 2009: „…Inbetriebnahme 2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



unmöglich

24 04. 19 23:14
Screenshot vom neuen Werbefilm der Bahn-Projektbau AG

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Großbäume mit fehlendem Wurzelgrund auch hier, passend zum „Lügenprojekt“.


Zum Blog von gestern

23 04. 19 22:26
Warum hat OB Kuhn „unsere Werte verraten“? Er ist ein sehr guter Kenner der S21-Problematik und hat als Landtagsabgeordneter und vor seiner Wahl zum OB entschieden dagegen votiert. Jetzt taktiert er mit der CDU und lässt den Karren laufen, stimmt gegen das Aktionsbündnis und verhindert Experten im Gemeinderat. Siehe auch „Kuhniana“ von Anfang 2017.


Podiumsdiskussion damals

22 04. 19 23:53
An meiner damaligen Schule, dem Aufbaugymnasium Mössingen, waren (1970?) zu einer Podiumsdiskussion geladen:
Frau Herta Däubler-Gmelin, SPD, sie sagte auf der Demobühne klare Worte zu Stuttgart 21
Herr Jürgen Todenhöfer, CDU,
sein neues Buch könnte auch von S 21 handeln: “Die große Heuchelei. Wie Politik und Medien unsere Werte verraten.”
Herr Fritz Kuhn, Grüne, damals Politikneuling, heute OB in Stuttgart. Er hat „unsere Werte verraten.“



Demoposter am 15.4.19

21 04. 19 23:46
Foto S.B.

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"Jubiläum" (3)

20 04. 19 22:04
Statement von Gangolf Stocker:

  • sie bauen so lange weiter, wie es noch irgendwie geht

  • dann aber tauchen die wirklichen Probleme auf

  • „Ich nehme an, der Anhydrit wird arbeiten. Wie das gut gehen soll, weiß ich wirklich nicht.“

  • sein Fazit zum Bahnprojekt fällt vernichtend aus: Stuttgart 21 ist ein organisiertes Verbrechen an der Stadt Stuttgart.

  • und vor allem an der Eisenbahn



"Jubiläum" (2)

19 04. 19 16:08
Der ehemalige Bahnchef Heinz Dürr am 18.4.2019 über die Vorteile von Stuttgart 21 im SWR:
  • eine tolle Verkehrsanbindung

  • dass man schneller von Stuttgart nach Ulm und München kommt

  • Stuttgart bekommt durch die Tieferlegung des Hauptbahnhofs mehr Platz

  • die Umstiegszeiten werden wesentlich vereinfacht

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Das sind Schönreden aus 1994 und inzwischen überholt, sie haben sich ins Gegenteil verkehrt:
  • die Verkehrsanbindung wird schlechter

  • der Zeitvorteil wird im ganzen System wieder aufgehoben

  • „mehr Platz“ ist im Vergleich zur Alternative K21 nicht so gravierend und erscheint durch Parkvernichtung und Bahnhofsmassakrierung negativ

  • kürzere Umstiegszeiten sind Wunschdenken; das Umsteigen wird erschwert



"Jubiläum" 25 Jahre (1)

18 04. 19 23:15
Wie gewohnt wird von den Projektbetreibern jede Gelegenheit bejubelt. Anlass jetzt 25 Jahre seit Bekanntgabe des Projekts. Bericht im SWR-Radio 25 Jahre Bahnprojekt Stuttgart 21.

Stimmen der Befürworter:
  • Kein Superlativ ist übertrieben.

  • Es handelt sich um eine Riesenchance für ein neues Stuttgart

  • ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten

Fazit der Gegner:
  • 25 Jahre laufende Fehlentscheidungen

  • Stuttgart 21 ist ein organisiertes Verbrechen an der Stadt Stuttgart. Und an der Eisenbahn.

  • Das Projekt wurde einfach durchgeprügelt.




Capella Rebella
17 04. 19 20:59
Capella Rebella im Demozug der 461. Montagsdemo vorgestern:
„Wir sind hier, wir sind laut,