Bahn-Wahnsinnsprojekt

Mark Spörrle in Zeit-Online über Heiner Geißler:
„…zum letzten Mal trat er in der breiten Öffentlichkeit als Schlichter im Streit um das 
Bahn-Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21 auf.“

rechter Weg unter die Erde?

SWP Ulm von heute, S.3:
„…Zugleich war er ein gefragter Schlichter …beim Großkonflikt um das Bahnprojekt „Stuttgart 21“, das der damals bereits 80-Jährige auf den rechten Weg unter die Erde führte.“
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Kommentar von  Dr. Eisenhart von Loeper und Dr. Norbert Bongartz, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21:
"Heiner Geißler hat sich durch seinen eigenständigen politischen Geist ausgezeichnet, der abgründige Defizite der Gesellschaft aufzuarbeiten suchte. Anlässlich der von ihm moderierten „Schlichtung“ zum Konflikt um Stuttgart 21 versuchte er, eine Befriedung durch „S 21 plus“ beizusteuern. Sie gehörte aber in Wahrheit in den Bereich der Legende, wurde von den Konfliktparteien genau genommen nicht mit getragen bzw. war nicht durchsetzbar. Seine spätere richtige und ehrenwerte Grundidee, dass Alternativen zur bestehenden S 21-Planung notwendig seien, müsste heute mehr denn je zu einer Abkehr von versteinerten Fronten und zu einem Umstieg von S 21 beitragen."

Der Dichter spricht (52)

„In den Nestern von gestern muß man heuer keine Vögel suchen“
Aus Miguel de Cervantes Saavedra DER SCHARFSINNIGE RITTER DON QUIXOTE VON DER MANCHA
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Nester von gestern:
„21 gute Gründe für Stuttgart 21“
Memories = Offene Briefe
Blog metropolis21.de
Alte Ausführungen bei „Zum Blog aktuell“. Der erste Eintrag (aus 2011) dieser Serie ist heute bei „Zum Blog aktuell“ wiederholt.

Die „Nester von gestern“ sind sehr wohl zu bedenken, wenn es um die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 geht!
Goethe (Der Dichter spricht Nr.49):
„Jede große Idee, sobald sie in die Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch; daher die Vorteile, die sie hervorbringt, sich nur allzubald in Nachteile verwandeln.

Man kann deshalb eine jede Institution verteidigen und rühmen, wenn man an ihre Anfänge erinnert und darzutun weiß, dass alles, was von ihr im Anfange gegolten, auch jetzt noch gelte.“

J.W. v. Goethe, Sprüche in Prosa, Sämmtl. Werke Bd.3, Stuttgart und Tübingen 1853
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Wer kann die „große Idee“ Stuttgart 21 auch jetzt noch „verteidigen und rühmen“?

Siehe Rumpelstilzchen 21: Gold zu Stroh spinnen.


Mein Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden: "Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“


Zitat notiert

„Dazu muss die Unabhängigkeit der Abgeordneten gestärkt werden. Entscheidungen sollen sie immer nach ihrem Gewissen treffen können und nicht nach Maßgabe der Fraktionsdisziplin.“
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Die Abstimmungen im Landtag und der Stadt waren immer mit 75% gewonnen worden, ein krasses Beispiel von Franktionsdisziplin!
Aus
Memory 7, „75% des Stuttgarter Gemeinderats“:
Oberbürgermeister Dr. Schuster: „75% der Stadträtinnen und Stadträte sind dafür.“ Stimmt das wirklich? Waren auch Sie dafür? Oder gehören Sie eher zu denen, die sich der Fraktionsdisziplin gebeugt haben? Meine Stuttgarter Verwandten und Bekannten aus dem gehobenen Bürgertum (mit Ausnahme eines ehemaligen Beamten aus dem Wirtschaftsministerium) sind entschieden bis leidenschaftlich gegen Stuttgart 21 und deshalb kann ich nicht glauben, dass alle Räte der CDU, SPD, FDP und der freien Wähler dafür gewesen sein sollen. 75% ist deshalb die typische Halbwahrheit zum Projekt Stuttgart 21.“

Post an OB Kuhn

Am 27. August am Rathaus eingeworfen. Inhalt:

„Kuhniana“, 10 Blogs zwischen 10.-25. Januar 2017
mit einer kritischen Analyse
der Verlautbarungen des OB Kuhn
in einem
Artikel in den Stuttgarter Nachrichten

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handschriftlich: „Mit der Bitte um ein Gespräch.“