September 2018

Hausverbot

Riesenbanner von Robin Wood, spektakulär bei der gestrigen Großdemo vom Dach des Bahnhofs entrollt:
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Die 4 AktivistInnen und Aktivisten bekamen für drei Jahre Hausverbot und dürfen nur mit gültiger Zugfahrkarte zum gebuchten Zug gehen und sich ansonsten nicht im Bahnhof aufhalten. Das Hausverbot wurde für den ganzen Bahnhof samt Bahnhofstoilette ausgesprochen. Dürfen sie auch eine gebrechliche Oma nicht am Bahnsteig abholen?

Großdemo heute

Gegen Stuttgart 21, gesteuert von „einer mafiosen Interessengemeinschaft aus skrupelloser Politik, aus Bau-, Auto- und Immobilienkonzernen“ (Zitat Dr. Angelika Linckh, Moderation). Gelungene Video-Aufzeichnung hier.
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Post an den BUND

Aus dem Offenen Brief von Thomas Felder an BUND-Dahlbender:
„Jahrelang schwieg der BUND zu S21 um jetzt in einer »Neupositionierung« den alten Hut zu schwenken, unter dem schon Heiner Geißler seiner Zeit entschwand: die »Kombi-Lösung«. Versöhnlich stimmt mich aber gleich zu Beginn Ihr Klartext zur »Volksabstimmung« – sinngemäß: Mit der ihr vorausgegangenen Informationspolitik sei diese nichts anderes als eine systematische Täuschung aller Entscheidungsträger und schließlich auch der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes gewesen. Der Geist des Abstimmungsergebnisses sei zunehmend in Frage gestellt... Schön, dass der BUND es nun auch so sieht und kommuniziert! In seiner aktuellen Rede »Ein möglicher Zeithorizont bei Umstieg 21« (siehe PDF-Anhang) bezog Martin Poguntke ausführlich Stellung dazu.“

sagt Bopp (3)

…Mit dem Erhalt der Gleise „würde die Stadt weiter zerschnitten bleiben“… sagt Bopp
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Warum ist das unsachlich und eine „billige Ausrede“ (Blog Bopp (1)? „Zerschnitten“ ist eine unzutreffende Vokabel. Die Gleise nach Feuerbach und Cannstatt wurden gelegt, als es dort noch gar keine „Stadt“ gab. „Die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten wachsen wieder zusammen“ - diese Behauptung in den
„21 guten Gründen, Nr.13“ ist schlichtweg falsch.
Auch künftig bleiben als einzige Verbindungsstraßen zwischen Nord und Ost die Wolframstraße und die Pragstraße bzw der künftige Rosensteintunnel. Es bleibt die Trennung durch die 7-spurige B 14. Die sogenannte „
Jahrhundertchance“ mutiert zunehmend zum Jahrhundertunglück für Stuttgart.

sagt Bopp (2)

Warum ist das eine „billige Ausrede“ (Blog gestern)? Es erinnert an die Behauptung von 1997: „… Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrs-Anbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen. „Stuttgart 21“ ist daher kein Prestigeprojekt, sondern die logische Konsequenz sachlicher Überlegungen und klarer Fakten. …“ 2010 war dann der Kopfbahnhof der pünktlichste Großbahnhof Deutschlands und bewältigte das „Fahrgastaufkommen“ spielend. Die Prognose war also grottenfalsch wie das ganze „extrem dümmliche“ Stuttgart 21“ (Zitat Ralf Laternser). „Infrastruktur 100 Jahre alt“: das trifft auch auf die Kopfbahnhöfe Frankfurt, Leipzig und München zu, die deshalb keineswegs ersetzt werden müssen!

sagt Bopp (1)

Stuttgarter Nachrichten, Regionalhäuptling Bopp zur BUND-Initiative:

…Mit dem Erhalt der Gleise „würde die Stadt weiter zerschnitten bleiben“, außerdem sei diese Infrastruktur 100 Jahre alt und müsse ersetzt werden, sagt Bopp…

Nun aber sei der von S- und Gäubahnhalt getrennte Tiefbahnhof unter der Messe-Piazza beschlossen. „Man kann nicht mehr zurück“, sagt Bopp…
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Karren verfahren, „man“ kommt am Flughafen auch nicht vorwärts. Die Bopp-Behauptungen sind billige Ausreden.

wilde Spekulationen

Aus der heutigen Rede von Martin Poguntke auf der Montagsdemo (min.31:20):
“Was den BUND geritten hat mit seiner Kombi-Bahnhof-Idee genau jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen?… Wilde Spekulationen gibt es…, aber wir wissen’s alle nicht“.

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Großdemo nächsten Samstag

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Was muss „Stuttgart 21“ für ein Projekt sein, wenn es mit solcher Brutalität durchgesetzt werden musste?
Und was müssen das für Politiker sein, die bis heute alles unternehmen, um das Scheitern dieses Projekts zu verhindern, obwohl es inhaltlich niemand mehr für sinnvoll hält? Im Gegenteil: Es ist ein vielerlei Hinsicht zerstörerisches und gefährliches Projekt.

Der Dichter spricht (62)

Aus E-Mail an mich zum Bericht in der Stuttgarter Zeitung von einem profilierten Stuttgarter und Kopfbahnhof-Befürworter:
„BUND Dahlbender & Pfeiffer: für Umstieg21 ein schwerer Schlag ins Kontor. Ich rätsle (und habe die Antwort nicht gefunden), was die beiden zum jetzigen Zeitpunkt zu diesen Statements getrieben hat. Meine Erinnerung an sie ins Jahr 2010… ist so anders, dass ich das (noch) nicht zusammenkriege.“
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„Hier ist ein Fall, wo man beim Denken nichts gewinnt;
Man wird nur tiefer dumm, je tiefer daß man sinnt.“

Goethe, Werke Bd.7, aus „Die Mitschuldigen“ S.174, Cotta 1853

wer bietet mehr (7)

Stuttgarter Zeitung von gestern:
„Die im Aktionsbündnis Kopfbahnhof21 organisierten S-21-Gegner beharren auf einem Abbruch des Projekts. Der Tiefbahnhof soll laut Bahn AG Ende 2025 in Betrieb gehen. K21 rechnet mit 2028 bis 2030, der Wohnungsbau auf den Gleisanlagen in der Stadt könne nicht vor 2031 beginnen.“

Zur Erinnerung:

Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“
  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“
  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.
  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.
  • 7. November: Option 2026
  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028
  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)
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Am Leuchtturmprojekt Stuttgart 21 wird derzeit kräftig gekratzt: Flughafenbahnhof soll entfallen, Tiefbahnhof auf 4 Gleise reduziert werden, der Kopfbahnhof zur Hälfte bestehen bleiben (
BUND und VCD), Gäubahn soll erhalten bleiben, Wende- und Wartungsbahnhof Untertürkheim abgespeckt werden…

Angst vor Wahrheit

Aus einem Brief an einen FDP-Politiker von Jobst Knoblauch:
„Sie haben genauso wie die anderen beratungsresistenten, die Fakten ignorierenden Landtagsabgeordneten Angst vor der Wahrheit, Angst vor Gesichtsverlust. Lieber lassen Sie den Karren weiterlaufen, stecken den Kopf in den Sand, als dass Sie sich die „Blöße“ geben würden, Ihre Meinung zu ändern.“

Fake-Erfolgsmeldung

Zum Ende des gestrigen Blogs „dp aua!“ schreibt einer meiner kompetenten Blogleser auf Nachfrage:
„Du hast ganz recht: Selbst in der weit gediehenen Weströhre des Fildertunnels fehlen noch fast 400m, siehe Tabellen anbei vom 10.09. von der S21-Seite
20180910 … Für Wangener und Feuerbacher und Cannstatter Tunnel stimmt die Aussage, dass sie am Hbf angekommen sind - "leider" aber alle 3 noch an keinem der gegenüberliegenden Enden! Also wieder eine Fake-Erfolgs-Meldung, die von der Formulierung her suggeriert, dass sie am anderen Ende begonnen hätten und nun in der Bahnhofsgrube angekommen seien…“


dp aua!

Hallo dpa, ein schwaches Bild, sich von der DB-Bahn so (an der Nase herum) führen zu lassen und überall fragwürdige Propaganda zu verbreiten, zum Beispiel in der Pforzheimer Zeitung:

Etwa Halbzeit bei Bauarbeiten für Stuttgart 21
Stuttgart.
Bergfest am Stuttgarter Hauptbahnhof? Womöglich ist die Halbzeit bei den Bauarbeiten am lange Zeit umstrittenen neuen Tiefbahnhof in diesen Monaten erreicht.
Man liege bei der gewaltigen Baustelle im Stuttgarter Stadtkessel im Zeitplan, bestätigte ein Projektsprecher. Demnach will die Bahn Ende des Jahres 2025 fertig sein. Gebaut wird dort seit 2010. Die Tunnelröhren aus allen Richtungen seien an der Baustelle angekommen, hieß es.
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Verräterische Wortwahl!
Etwa: lanciert von der Projektbau DB Bahn, die positive Meldungen so oft wider besseres Wissen verbreiten lässt, um die Bevölkerung zu übertölpeln mit positiver Stimmungsmache und „faktenresistenten Werbesprüchen“.
Bergfest: eigentlich wird seit der „Prellbockanhebung“ 2010 immer mit großem Aufwand gefeiert, wenn ein Teil fertig ist. Warum nicht bei der „Halbzeit“?
Womöglich: also fraglich und deshalb lieber kein Bergfest?
lange Zeit: nein, immer noch dauert der starke Widerstand an!
Man liege…bestätigte ein Projektsprecher: eine Propaganda-Quelle!
Demnach will: unglaubwürdige Absichtserklärung entgegen anderer Prognosen
hieß es: Augenwischerei! „Die schwer in Verzug befindlichen S21-Bauer feiern fast schon am laufenden Band Pseudo-Tunneldurchbrüche, und haben doch noch nicht einen Tunnel wirklich bis zu seinen je zwei Enden ausgebrochen!“ Der Durchbruch des Fildertunnels bis zur „Baustelle“ wurde noch nicht gefeiert, die heikle Schlussstrecke fehlt und im Tal wartet die große Doline…

Großdemo, kommt alle!

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Mappus ante portas? (3)

Portrait Stefan Mappus in swr2:
„Stefan Mappus gilt heute als Prototyp des politischen Haudrauf.
Er ließ Wasserwerfer und Schlagstöcke auf "Stuttgart 21"-Demonstranten los, schmuggelte ein Milliardengeschäft verfassungswidrig am Landtag vorbei…“
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„Eine Rückkehr in die Politik schließt der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) nicht aus. Die CDU müsse sich aber strategisch neu ausrichten, sie sei bereits seit Jahren falsch unterwegs, sagt er im SWR-Film
"Die Stefan-Mappus-Story: Absturz eines Politikers – Zeitenwende in Baden-Württemberg", der am Donnerstagabend ausgestrahlt wurde.“
Ante Portas? Der ehemalige MP Mappus ist für den „Schwarzen Donnerstag“ verantwortlich, er hat sich aber nie dazu bekannt viel weniger sich dafür entschuldigt. Wenn er sich jetzt vorstellen kann, in die Politik von Baden-Württemberg zurückzukehren, so scheint das für die meisten politisch interessierten und informierten Menschen unvorstellbar.

Mappus ante portas? (2)

Retro-Blog vom Juli 2014:
Mappus nach dem schwarzen Donnerstag, Rede im Landtag, Minute 3:35


„Baden-Württemberg braucht Stuttgart 21.“
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Das wurde damals von den Befürworterparteien heftig beklatscht; es fällt diesen aber heute sehr schwer, die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 zu belegen. Die
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind mehr als brüchig geworden, sie erwiesen sich als eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern!“ (Schluss meiner Büttenrede vom Rosenmontag 2014).

Mappus ante portas? (1)

Mappus am Tag nach dem Schwarzen Donnerstag:
„...ich möchte mich nicht in 20 oder 30 Jahren von unseren Kindern und deren Kindern fragen lassen müssen, warum wir diese einmalige Chance nicht ergriffen haben…“
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Herr Mappus, was ist aber, wenn Ihre Kinder fragen, warum Sie damals so eine krasse Fehlplanung, so ein riskantes Projekt mit aller Gewalt durchgesetzt haben, das so großes Unglück über die Stadt Stuttgart und die Bahn gebracht hat?
„Einmalige Chance“ ist mit Blick auf die Realität auch die Chance zum Scheitern, zum jahrzehntelangen Leidensweg der Stuttgarter und der Bahnreisenden. Dafür können Sie die Verantwortung keinesfalls übernehmen.

Augen zu und durch!

Werner Sauerborn im Interview:
„Der Blick aufs große Ganze fällt bei Stuttgart 21 leider desaströs aus.“

erhöhte Gefahrenlage bei Stuttgart 21

swr2.de
„Am Stuttgarter Hauptbahnhof herrschte Krieg in der Nacht zum Mittwoch - zumindest eine Simulation davon. Sieben Stunden lang haben hunderte Beamte von Bundes- und Landespolizei gemeinsam mit Feuerwehr, Bahn und Technischem Hilfswerk den Albtraum geübt: einen Terroranschlag mitten im Herzen Stuttgarts…

„Nach den Anschlägen wie in Paris oder Berlin brauche die Polizei neue Einsatzstrategien, so Holzem. Es sei möglich, dass Streifenpolizisten nun mit besonders gefährlichen und kampferprobten Verbrechern zu tun bekämen. Die Terror-Bedrohung sei anhaltend hoch.“
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Im geplanten S-21-Bahnhof ist eine Terrorbekämpfung ungleich schwieriger als im heutigen Kopfbahnhof. Bereits 2015 warnte der Bahnexperte Karl-Heinz Rößler vor den Risiken neuer Großprojekte:
„Wegen der erzielbaren maximalen Aufmerksamkeits-Wirkung und der
ungeheuer großen Zahl an möglichen Opfern sind der Zweite S-Bahn-Tunnel in München wie auch die beiden Prestige-Vorhaben Fehmarnbelt-Tunnel und Stuttgart 21 nach ihrer Fertigstellung willkommene Angriffsziele für zu allem entschlossenen Verbrecher. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis diese Terroristen zuschlagen.
…Diese Gefahrenlage müsste verantwortungsvolle Planer und Politiker, die es mit der Sicherheit der Reisenden ernst meinen, eigentlich dazu veranlassen, die drei genannten Projekte ganz fallenzulassen.“

ärgerliche "10 Fakten"

Blog vom 16. Juni 2018:
Auch noch
aktuell (gestern 10. September 2018 ) wird in der Stuttgarter Hauptpresse bei Artikeln zu Stuttgart 21 die Serie „10 Fakten zu Stuttgart 21“ eingeblendet.UNADJUSTEDNONRAW_thumb_d6ea
Verantwortlich bzw. federführend dafür ist der Redakteur Christian Milankovic.

Hallo Herr Milankovic,

das ist ähnlich wie bei „10 Fakten zur Titanic“: unadjustednonraw_thumb_cc42

  • die Titanic war 1912 das größte Schiff der Welt

  • Bauzeit von 1908 bis 1912

  • war ein Linienschiff und Luxusdampfer

  • hatte 4 Schornsteine

  • das Bestelldatum war der 1. August 1908

  • die Länge war 269,04 m, die Breite 28,19 m

  • Maschinenleistung 51.000 PS

  • Dienstgeschwindigkeit 21 kn (39 km/h)

  • bei der Jungfernfahrt gab es einige Warnungen vor Eisbergen

  • sie hatte 2.224 Passagiere

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Die 10 Fakten stimmen! War da noch was? Ja!! Das Wesentliche und Wichtigste fehlt! So auch bei Ihren „10 Fakten (2017)“ (kommentiert von S.B.)

abenteuerlich

„…dieses abenteuerliche Großprojekt vor unserer Haustür“
(Norbert Bongartz im Video der 432. Montagsdemo gegen S21 am 10.9.2018)

Verschwörungstheorie?

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Zitat: „Aus meiner Sicht ist die Montagsdemo und das Tun ihrer Juristen nur Augenwischerei und Volksberuhigung !!!!!“

"so geht es noch heute"

pastedGraphic J.W.v.Goethe Werke Bd. 37
Trifft auch auf Stuttgart 21 zu, es geht um die „eigene Sicherheit und Dauer…Hier ist weder von Gefühl, noch von Überzeugung die Rede“. Es geht auch heute um „Stellunghalten“ in den „Parteyen“, nicht um Vernunft.


Schmeichelworte zum Leuchtturmprojekt

(gesammelt in den letzten Monaten, aus Presse, Internet, E-Mails…Quellen vorhanden)

die „größte Fehlentscheidung der Bahngeschichte“ (Verkehrsminister Winfried Hermann)

Untergangsprojekt Stuttgart 21

Wahnsinnsprojekt

Milliardenmonster

Pleitebahnhof

Experimental-Konstrukt S21

S21-Murks

Monsterprojekt

Murksbahnhof

Desaster Stuttgart 21

Milliardengrab

Skandal-Projekt

gigantische Misswirtschaft

ein Irrsinn

das S21-Fiasko

hoch umstrittenes Projekt

Eisenbahn-Zerstörungsprojekt

Info für meine Blogbesucher

Monatsstatistik der letzten 12 Monate
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„unter aller Kanone“

Viele Prominente haben ihre Meinung zum Schadprojekt S21 geändert und es auch öffentlich bekannt.
Bahnhofsarchitekt Prof. Frei Otto warnte wegen der Risiken des Projekts Stuttgart 21 und fragte: "Ist es richtig, den Bahnhof an die sensibelste Stelle, das Zentrum der Aue von Stuttgart zu bauen?" Sein Fazit 2011: „Ein Neuanfang ist unumgänglich“. Sehr schäbig, dass inzwischen nur noch Architekt Ingenhoven in der Stuttgarter Presse als Schöpfer des Bahnhofs genannt wird!

liederlich (Blog vom 26.1.14)
Ab Minute 1:04 sprach gestern in der Sendung "Klassik extra" als Gast im Studio der bekannte Architekt und Stadtplaner Prof. Arno Lederer ausführlich über Stuttgart 21 (ca 7 Minuten) Arno Lederer hat die Preisentscheidung für den Ingenhoven-Entwurf S21 mitgetragen. Zitate aus seinem Statement:

... "nun hat sich aber hinterher herausgestellt, dass die Technik doch viel schneller weiter kam...damals hat man noch die Züge reingefahren mit der Lokomotive, umgehängt, Lokomotive rückwärts rein…

... die Denkmalspflege, hat man uns gesagt, hat das Haus frei gegeben...und dann merkt man hinterher, dass so manches nicht stimmt, wie die Frage der Denkmalspflege... man hätte sehr wohl die Flügel unterfahren können .... habe mich davon distanziert ...

…es ist einfach eine liederliche Weiterentwicklung des Projekts... da fragt man sich natürlich, welche Arroganz besitzt ein Bauherr, der auf einem Entwurf sitzen bleibt, der Mitte der 90-er Jahre angefertigt wurde....

man hat auf niemand gehört, auf die Fachleute nicht wie auch auf die Leute, die man Mutbürger nennt...  

das Verhalten der Bahn ist einfach liederlich, ich muss das so sagen...

…dieser Umgang mit der Bevölkerung, der Umgang mit der Stadt und das Verhalten des Bauherrn, der Bundesbahn,
den find ich unter aller Kanone..."
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Und warum können Politiker in Stadt und Land keine Einsicht zeigen? Es ist dort meist Betonköpfigkeit zu finden, denn es geht nicht um Vernunft, sondern um „Stellunghalten.“


Halbzeit?

Schlagzeile StN.: „Halbzeit auf der Bahnhofs-Baustelle“. Dazu mein aktuelles Foto, noch keine einzige Kelchstütze sichtbar, sie „soll“ im Oktober fertig sein.
Foto S.B.
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Eisenbahn-Zerstörungsprojekt

HEUTE!
...
bei der heutigen 431. MONTAGSDEMO GEGEN S21 UND FÜR UMSTIEG 21 spricht KARLHEINZ RÖßLER, VERKEHRSBERATER, über die  "Vernichtende Kritik des EU-Rechnungshofes an den Eisenbahnprojekten von Stuttgart bis München".
 
In einer Untersuchung von 30 europäischen Schienenhochgeschwindigkeitsprojekten - so der Verkehrsexperte - "erhielten die Projekte des Korridors Stuttgart – München EUROPAWEIT MIT ABSTAND DIE SCHLECHTESTE BEWERTUNG. Den Hauptkritikpunkt bilden die zu hohen Baukosten, die pro eingesparter Minute Fahrzeit bei ungefähr 370 Millionen EUR liegen. Aber auch das Fahrgastpotential der ICE-Züge zwischen Stuttgart und München wird als zu gering eingestuft."
 
Das Resümee von Karlheinz Rößler:
 
"Stuttgart 21 ist eine reine Geldverschwendung, die nicht nur keinen Nutzen hat = keine Fahrzeitverkürzung, sondern sogar schädlich ist, indem die Kapazität des Bahnknotens Stuttgart stark verringert wird.       
 
Die Neubaustrecke Wendligen – Ulm bewirkt zwar eine Fahrzeitverkürzung, hat also einen Nutzen, aber dieser ist teuer erkauft, zu teuer. An anderer Stelle, nämlich zwischen Ulm und Augsburg, wäre dieselbe Fahrzeitverkürzung mit weitaus geringeren Kosten möglich gewesen – ganz ohne Tunnels. Aber dies würde vermutlich der Bau-, Zement- und Stahlindustrie nicht gefallen.
 
Im Abschnitt Augsburg – München wurde das Potential weitgehend verschenkt, das der Streckenausbau bezüglich einer Fahrzeitverkürzung gehabt hätte.
           
So gesehen, ist das negative Urteil des EU-Rechnungshofs über die Eisenbahnprojekte von Stuttgart bis München und somit auch über S21 sehr gut nachvollziehbar. Es bestätigt unsere Argumente gegen dieses Eisenbahn-Zerstörungsprojekt voll und ganz. Deshalb gilt, gestärkt durch den EU-Rechnungshof, jetzt erst recht: OBEN BLEIBEN!"

gestern vergessen

Zum gestrigen Kommentar von „zapf“ nachträglich noch den Zusammenhang mit einem parteiischen Artikel im Reutlinger Generalanzeiger:

„Viele kritische Vernunftbürger teilen den Optimus der grünen Winfriede nicht.“
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„zapf“ ist seit 2010 Parkschützer und unermüdlich mit seiner kritischen Vernunft dabei.

Kommentar von "zapf"

„S 21 ist in jeder Hinsicht schädlich. 22 Mrd. Euro für eine zu kleine, zu schräge, zu enge, brandgefährliche U-Bahn-Haltestelle, die als bestgeplanter Dauer-Engpaß im deutschen Schienennetz ausgelegt ist.

S 21 ist von Anfang an die größte Blamage der Baugeschichte.

Es geht nur noch um die Summe an Steuergeld, die CDU- und Bahn-Tower ungestört verbrennen können. Die Steuerzahler und die Bahnkunden tragen 100 % der Kosten für das S-21-Fiasko.“