erneutes Umdenken?

Aus E-Mail von M.R.:
„Es war allen „Wissenschaftlern“ seit Beginn der Komödie S21 klar, selbst dem Oberguru Dr. Geißler, daß der angestrebte Leistungszuwachs mit der derzeitigen Planung nicht zu erreichen war. Allen voran Werner Stohler von der SMA in seinem Stresstest-Gutachten…
Unstrittig ist daher eine Doppelstocklösung, die mit sanierten oberen Gleisen - übrigens auch schon im Lageplan zu PfA 1.1 als nördliches Bahnhofsgebäude dargestellt - den Tiefbahnhof und damit auch den vorbeugenden Brandschutz entlastet. Deshalb ein erneutes „Umdenken jetzt“.
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Zwei Lager stehen sich derzeit scheinbar geschlossen und unverrückbar gegenüber: die Stuttgart-21-Befürworter und die Baustopp- und Kopfbahnhof-Verfechter. Ob sie sich mit der Doppelstock = Kombilösung ähnlich dem
BUND-Positionspapier abfinden könnten? M.R. aus dem Kopfbahnhof-Lager plädiert dafür. Das würde aber eine weitere Zeitverzögerung bedeuten, die Gefahren des Tunnelsystems und des Schrägbahnhofs blieben bestehen und das „Rosensteinviertel“ müsste gewaltig abgespeckt werden.

wegducken oder besinnen?

Sehr gut platzierte Großanzeige (1/1 Seite!) in der FAZ vom Sa 29. 9. 2018
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In den ICEs wurde diese Ausgabe nicht wie sonst üblich in der 1.Klasse ausgelegt, ein spezieller Zwangs-Vogel-Strauß der Bahn-AG für ihre Kundschaft. Den Skandal S 21 kann die Bahn aber nicht ganz verheimlichen, er dringt längst durch alle Ritzen. Ich hoffe, alle Abgeordneten in Berlin bekommen die Großanzeige mit deutlichen Anschreiben alle in ihre Post, damit sie sich nicht mehr so leicht wegducken können.