Hurra!

Während die Stuttgarter Hauptpresse die Kommentarfunktion zu brisanten Artikeln aufgegeben hat und damit die Möglichkeit einer Korrektur oder Zusatzinformation im Sinne einer Gegenöffentlichkeit, werden bei Berichten des SWR Kommentare noch frei geschaltet. Zum Beispiel unter der Überschrift „Steuerveruntreuungsprojekt geht weiter! Hurra!“ von Rudolf Rhuba:
„… Denn wer diese Kenntnisse der Grundschulmathematik nicht nur besitzt, sondern auch sich traut, diese anzuwenden, der wusste bereits lange vor einer sog. Schlichtung, dass die Menschen, Bürger, Steuerzahler und Pendler hier nicht nur um ihr Geld, sondern auch um ihre Lebensqualität… betrogen werden. Die DB ist eigentlich immer optimistisch, das kennen wir nicht anders. Manchmal behält sie auch Recht, aber eigentlich nur gaanz ganz selten. Meistens kommt es viel schlimmer…“
(Ganzer Kommentar bei
„Zum Blog aktuell“)

berüchtigtes Bahnprojekt

Aus „erneuerbareenergien.de“:

„…Ein Beispiel: Beim berüchtigten Bahn-Projekt Stuttgart 21 wurden die Umbau-Pläne der Experten seit mehr als einem Jahrzehnt diskutiert und öffentlich vorgestellt - etwa in Pressekonferenzen. Das große öffentliche Entsetzen brandete erst auf, als die sprichwörtlichen Bagger schon rollten…“
____________________________________________________
Das ist einfach so hingeschrieben ohne wirkliche Kenntnis der Dinge.

wer bietet mehr? (1)

Schlagzeile in den Stuttgarter Nachrichten:

Es kann 2024 werden….

äh...äh...äh...

Votum Pofalla beim Lenkungskreis Min. 00:00:25 zu möglichen Tunnelsperrungen wegen Anhydrit:
„Es gibt hier entsprechende Konzepte -äh- für -äh- Umleitungen und -äh- Ersatzverkehre, -äh- die dann -äh- in Betrieb genommen werden können, -äh- ich glaube das wir hier in Stuttgart -äh- wirklich gut vorbereitet sind auf eine solche Situation, von der wir allerdings nicht ausgehen, dass sie eintritt.“


Katastrophe mit Ansage

Aus der Presse-Mitteilung das Aktionsbündnisses K-21 zum heutigen Lenkungskreis
„Die Bahn steuert hier sehenden Auges in das gleiche Abenteuer wie in Rastatt, denn hier wie dort wurden bzw. werden nicht erprobte Bauverfahren eingesetzt“, bewertete von Loeper diese Planung. Was in Rastatt das Vereisungsverfahren beim Bohren im Kies unter Bahnbetrieb war, ist in Stuttgart vor allem das Durchfahren des auch Jahrzehnte nach Fertigstellung noch quellfähigen Anhydrit-Gesteins.

Zur Frage nach einem Plan B im Wartungs- oder Havariefall blieb Pofalla eine glaubwürdige Antwort schuldig. Dabei geht die Bahn hier nach Aussagen ihrer eigenen Gutachter ein im Ingenieurwesen „unüblich hohes Risiko“ für die Betriebstauglichkeit ein.

Die Möglichkeit eines regelmäßig wiederkehrenden GAUs bedeutet eine Katastrophe für den süddeutschen Bahnverkehr und den Wirtschaftsstandort Mittlerer Neckar.“

das neue Herz Europas

UNADJUSTEDNONRAW_thumb_abb4
Das ist Vergangenheit. Die guten Argumente… wo sind sie geblieben? Stattdessen immer neue Probleme und Verschlechterungen.

Beschönigungen

Tunneldebakel (FAZ):
„…was die Bahnmanager am Anfang „Havarie“ nannten und jetzt nur noch „Ereignis“ oder „Zwischenfall“.
___________________________________________
„Nur um Haaresbreite hätte die Rastatter Tunnelhavarie über die gigantischen Sachschäden hinaus zu einer großen Eisenbahnkatastrophe mit dramatischen Folgen für Leib und Leben Hunderter Fahrgäste und Anwohner führen können.“
(Aus der
Strafanzeige des Aktionsbündnisses.)

Oben bleiben!

ICE am Nordbahnhof
UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c5f4
Wen stört es, wenn ein ICE vorbeifährt? Ich finde es schön. Der sonstige Verkehr am Nordbahnhof/Löwentorstraße macht viel mehr Lärm. Und die Bahnreisenden haben eine bessere Reisequalität als in den dunklen Tunnels von Stuttgart 21.

Absurditäten

Redebeitrag von Hannes Rockenbauch (42’30’’) bei der heutigen Montagsdemo:
"Absurde Planungen für ein absurdes Großprojekt“
(Info aus dem Ausschuss S21)

Bildkommentar zum Blog von gestern

Demo-Poster von C.D. für morgen zur 390. Montagsdemo

UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c616

beides falsch

Zwei Nachrichten von gestern:
neckar-chronik:
„Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“
stuttgarter-nachrichten:
„Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“
____________________________________
Die Prognosen der Bahn zu Stuttgart 21 kann man den Hasen geben.
Weder 2021 noch 2023 wird Stuttgart 21 fertig. Der Wurmbau zu Babel wird vielleicht überhaupt nie fertig oder mit viel Glück und Unglück einige Jahre nach 2023 in stark veränderter Form. Aber das ist meine eigene Prognose…

Ende der Fahnenstange?

Stuttgarter Zeitung: „Bahn muss Kostenrahmen halten“
„...Hilfreich wäre es nun aber, wenn die von der Bahn genannten Kosten von 6,5 Milliarden Euro, die auch der Bahngutachter KPMG bislang nicht nennenswert überschritten sieht, das Ende der Fahnenstange darstellen würden. In den kommenden Monaten eine Lösung zu finden, nur um kurz danach wieder Mehrkosten zu verkünden, wäre ein Fiasko.“
___________________________________________
Das (6,5 Mrd) ist genau so obsolet wie die Inbetriebnahme des Gesamtprojekts 2021. Natürlich wird es um Milliarden teurer, wie es bereits 2013 vorhergesagt wurde:
Als 2013 die Azerliste von der Bahn endlich herausgegeben wurde (es gab Whistleblowers zuvor), schätzten die Ingenieure22 anhand dieser Liste Projektkosten bis zu 10 Mrd. €, eine Zahl, die Jahre später vom Bundesrechnungshof und von den Gutachtern Vieregg & Rössler bestätigt wurde!

schleppender Baufortschritt

Aus heutigem Kommentar in der Stuttgarter Zeitung:
„Zu augenfällig ist der schleppende Baufortschritt, zu deutlich wird, dass der von der 
Bahn eisern genannte Inbetriebnahmetermin 2021 nur noch symbolischen Charakter hat.“
_______________________________________________
Auf dem Weg zu St.Nimmerlein...

Filbinger (4)

Post an die CDU-Fraktionen im Landtag und in der Stadt Stuttgart

Wyhl/Stuttgart 21

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

zuletzt unter der politischen Führung von MP Mappus und OB Dr. Schuster haben Sie das umstrittene Projekt Stuttgart 21 bis zum heutigen Tag immer weiter getrieben mit denselben Machtmitteln wie damals in Wyhl (
Doku swr.de Extra), nämlich durch
- politische Mehrheiten
- manipulierte Abstimmung
- unlautere Versprechungen
- mit Projekt-verbandelten Experten
- Missachtung engagierter Bürger
- Naturzerstörung mit Baumfällungen
- prügelnde Polizisten
- Wasserwerfer
- politisch geprägte Verurteilungen durch Gerichte
- u.a.
Das Projekt Wyhl wurde abgebrochen. Dass es ein Fehler war, hat MP Filbinger sehr spät noch eingesehen (ob es öffentlich bekannt wurde, weiß ich nicht).
Stuttgart 21 ist auch ein Fehler (OB Palmer, Aktionsbündnis gegen S 21), der Umstieg mit Erhalt des Kopfbahnhofs wäre der richtige Weg und würde immer noch Milliarden weniger kosten, dazu mit positiver Auswirkung auf Bahnverkehr und Städtebau.
Stuttgart 21 ist schon heute gescheitert im Hinblick auf Leistung, Kosten und geplante Fertigstellung…

Filbinger (3)

Die Filbinger-Nachfolger von Baden-Württemberg und Befürworter von Stuttgart 21:

MP Lothar Späth warAufsichtsratsvorsitzender des Tunnelbohrers Herrenknecht. 2010 mischte er (73) sich in Stuttgart als S21-Befürworter mutig unter das S-21-kritische Volk. Er starb mit 78 im März 2016.

MP Teufel im September 2010:
"Käme es allerdings zu einem Baustopp, dann hieße das auch: Stuttgart 21 ist gestorben. …Baden-Württemberg wäre dann abgehängt.“

EU-Kommissar und ehemaliger
MP Oettinger im Welt-Interview:
„Stuttgart 21 ist die einzige Möglichkeit, die baden-württembergische Landeshauptstadt in den nächsten 20 bis 30 Jahren in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz zu integrieren.“


MP Mappus
hatte sich für Stuttgart 21 ganz stark gemacht. Der von ihm zu verantwortende „Schwarze Donnerstag“ brachte seinebaldige Abwahl.

Frage an die Herren Teufel, Oettinger und Mappus:
Wann werden Sie die Größe von Filbinger haben und sagen, Stuttgart 21 zu forcieren ist ein Fehler gewesen? Auch Sie sind nämlich für das Desaster des Murksprojekts stark verantwortlich und haben Unglück über Stuttgart und die Menschen gebracht.

Filbinger (2)

„Kein weisses Blatt“ heißt die „Vater-Tochter-Biografie“ von Susanna Filbinger-Riggert. Sie schreibt auf S.93:
„Viele, viele Jahre später, genauer gesagt, drei Jahre vor seinem Tod, sollte Vater sein Urteil über die Kernkraft widerrufen, sie zu forcieren sei ein Fehler gewesen.“

Filbinger (1)

Blogeintrag Oktober 2013:

„Ohne das Kernkraftwerk Wyhl werden am Ende des Jahrzehnts in Baden-Württemberg die ersten Lichter ausgehen.“ Ministerpräsident Filbinger 1973 (Doku swr.de Extra, Minute 0.26) „Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen.“ DB ProjektGmbH Stuttgart 21 1997 _______________________________________________________________ S.B.: Beide Prognosen haben sich als grotesk falsch erwiesen. 2010 wurde der Stuttgarter Hauptbahnhof sogar als der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands von der Stiftung Warentest ermittelt und von den Bahnkunden als kundenfreundlich gewählt.

Auch in Wyhl gab es eine Abstimmung mit einer Mehrheit für das Kernkraftwerk, wurden Gegner kriminalisiert und verurteilt, Bäume gefällt, Wasserwerfer eingesetzt, engagierte Menschen geprügelt und weggezerrt, es gab mit den Betreibern verbandelte Experten, politische Gerichtsurteile und die ganze Macht der (Politik und Wirtschafts-) Propaganda vor der Abstimmung. Schließlich ließ die Landesregierung das Projekt fallen zum Segen des Volks und der Landschaft. (Doku swr.de Extra von 2016, noch abrufbar!)
Widerstand gegen das Lügengebäude (hier eine
Lügentabelle) Stuttgart 21 bleibt das Gebot der Zeit. Die Geschichte wird Stuttgart 21 ein vernichtendes Zeugnis geben, ob Fertigbau oder Abbruch.

25. Planänderung

Aus der Rede von Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, Ingenieure22, auf der 388. Montagsdemo am 9.10.2017
„…Dass der neue S-Bahn-Tunnel vom Hauptbahnhof zur Mittnachtstraße an der Wolframstraße eine 2,5 Meter hohe Sperrmauer errichtet, wurde ja schon mehrfach dargestellt. In der Planfeststellung sind dafür in beiden Richtungen jeweils zweispurige Straßenschleifen zur Überquerung beschrieben, aber Fuß- und Radwege fehlten. Seit Ende Juli gibt es nun eine Planänderung (die 25. in diesem Abschnitt 1.5). Dort sind die Umfahrungsschleifen nur noch einspurig, aber es gibt einen gemeinsamen Fuß- und Radweg. Leider ist dieser aber auf der Südseite angeordnet, dort wo heute kaum jemand läuft oder fährt. Auf der Nordseite gibt es keinen. Dass diese einspurige Lösung sogar leistungsfähiger als die zweispurige ist, wird in einem Gutachten ausführlich begründet.“
_________________________________________
Wundersame Parallelen:
8 Gleise leisten angeblich mehr als 16 Gleise (Stresstest)
1 Fahrspur leistet angeblich mehr als 2 Fahrspuren (Gutachten)


In einem offenen Brief an Finanzminister Schmid schrieben 2012 einige SPD-Mitglieder: „Das Projekt, das ihr vor der Volksabstimmung noch als ,bestgeplant‘ und ,bestfinanziert‘ gerühmt habt, entpuppt sich kurz danach und immer offensichtlicher als fehlgeplant und falschgemünzt.“

PR-Maschine

Ulm. „Man mag von Stuttgart 21 halten, was man will. Aber mit Blick auf Projekt-Kommunikation hat das Bauvorhaben nach schwachem Start ja mittlerweile groß nachgelegt. Broschüren, Führungen, Multimedia-Bling-Bling: Die PR-Maschine dreht sich aktuell so ungebremst wie Tunnelbohrer Suse durch den Filderboden.“
______________________________________
Die „PR-Maschine“ drückt sich aber zunehmend um Aussagen zur Sinnhaftigkeit, zu den Vorteilen des Wahnsinnprojekts S21. Alte Werbesprüche wie „Das neue Herz Europas“ oder
„21 gute Gründe für Stuttgart 21“ sind aus dem Verkehr gezogen, weil sie nicht mehr zutreffen. Einige „Fakten“ werden ungeniert weiter behauptet wie die 100-Hektar-Lüge (siehe Blog vom 9.10.17) oder die Fertigstellung 2021.

schlechter Ruf

Kommentar zur Leverkusener Brücke Bloß kein rheinisches Stuttgart 21… Der Neubau darf nicht zum Stuttgart 21 des Rheinlands werden. Das wäre eine Katastrophe.

unvergessen...

…wie sich die angeblich 21 guten Gründe immer mehr als alternative Fakten erweisen. Damit hat man die Bürgerschaft Stuttgarts hinters Licht geführt.
Mein Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden:
"Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“
UNADJUSTEDNONRAW_thumb_918b

Post an die Landeshauptstadt...

…mit der Bitte um Weiterleitung an Frau Bezirksvorsteherin Sabine Mezger und die Befassten des Einladungsschreibens zum 16. Oktober 2017
____________________________________________________

Betrifft: Einladung zur Einwohnerversammlung Stuttgart-Nord, Punkt Rosensteinviertel S.3

Sehr geehrte Frau Mezger,

als Stuttgarter Bürger, wohnhaft in der Nordbahnhofstr. 191 und Stuttgart-21-Kritiker nehme ich entschieden Anstoß am Text zum Rosensteinviertel im Hinblick auf die dort genannten 85 Hektar als „einmalige Chance“. Ich habe dies in meinem Blog von gestern, 9.10.2017, als alternative Fakten - Lügen - Frechheit bezeichnet. Bitte lesen Sie meine Begründung, insbesondere den von der Stadt genannten Grund „Jahrhundertchance“
http://www.siegfried-busch.de/page18/page46/page46.html

„…die auf dem Irrtum beharren, das sind die Narren“ (Rückert, Blog vom 6.10.2017). Ich möchte nicht zu diesen gehören und bitte Sie sehr freundlich, mir einen Irrtum in Bezug auf die 85 Hektar mitzuteilen. Ich werde meinen Text sehr gern revidieren, im Blog darauf hinweisen und mich gegebenenfalls entschuldigen.

Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen um „meinen“ Stadtteil und bin auch sehr gern bereit, Irrtümer in einem persönlichen Gespräch auszuräumen.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch

eine Frechheit

Alternative Fakten = Lügen = einfach eine Frechheit!

Aus der Einladung zur Einwohnerversammlung Stuttgart-Nord am16.10. 2017, 19:00 kleiner Sitzungssaal, S.3 „Rosensteinviertel“…
“Im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart 21 und dem Rückbau der oberirdischen Gleisanlagen ergibt sich für die Landeshauptstadt Stuttgart die einmalige Chance, eine
ca. 85 Hektar große Fläche im Herzen der Stadt städtebaulich zu entwickeln.“
***************************************
Aus „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008: 13: „Jahrhundertchance für die Stadtentwicklung“
Wo heute noch Züge fahren, werden nach der Fertigstellung von Stuttgart 21
über 100 Hektar Gleisflächen frei. Die Stadt kann sich im Zentrum neu entwickeln. Die in der Innenstadt liegenden Gleisflächen verschwinden. Die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten wachsen wieder zusammen.
*******************************************
„10 Fakten zu Stuttgart 21“, aktuelle Serie bei Berichten zu S21 in der Stuttgarter Zeitung:
Nr.7: „Auf den freiwerdenden 100 Hektar Fläche soll ein neuer Stadtteil entstehen.“

Pasted Graphic

*************************************
Kommentare S.B.: Die 85 Hektar sind die bis heute genannten 100 Hektar abzüglich 15 Hektar des bereits fast ganz zugebauten „Europaviertels“.
Beide Zahlen sind längst als falsch entlarvt. Es ist eine Schande, dass die Menschen gegen besseres Wissen mit den 100/85 Hektar immer noch belogen werden und sie als „einmalige Chance“ gepriesen werden.

Wie es mit der angeblichen „Jahrhundertchance“ tatsächlich aussieht, wird hier nachgewiesen: „100 - eine magische Zahl schrumpft zur Drittelwahrheit“. Zum Thema: „…die auf dem Irrtum beharren, das sind die Narren“ (Blog vom 6.10.2017).

„Sieg der Spatzen“ (2)

Das Buch zu Prozessen und Untersuchungsausschüssen zum Polizeieinsatz am „Schwarzen Donnerstag (30.9.2010) im Loeper Literaturverlag Karlsruhe, September 2017. Aus der Einleitung von Rechtsanwältin Simone Eberle S.12:

„Der Sieg der Spatzen ist bislang ein Pyrrhussieg.“

___________________________________________________________
Zwar haben „die Spatzen“ vor Gericht letztendlich Recht bekommen: der Polizeieinsatz war rechtswidrig. Aber der Schlossgarten ist nicht gerettet, sondern nachhaltig zerstört worden.
„Bislang“: das Scheitern des Projekts mit einem zwingend notwendigen Umstieg steht noch aus, das Propaganda-Lügenprojekt wackelt weiterhin.


Sommer 2010

Inzwischen gründlich zerstört
UNADJUSTEDNONRAW_thumb_3d7b
für das Schadprojekt S 21
UNADJUSTEDNONRAW_thumb_3d73
Fotos S.B.

„Sieg der Spatzen“ (1)

Das Buch zu Urteilen und Untersuchungsausschüssen zum Polizeieinsatz am „Schwarzen Donnerstag (30.9.2010) im Loeper Literaturverlag Karlsruhe, September 2017

Aus der Einleitung von Rechtsanwältin Simone Eberle S.9:
„…Egal wo man hinschaut, immer tun sich weitere Abgründe auf.
S 21 liest sich wie ein Fortsetzungsroman. Mal als Krimi, mal als Drama; in erster Linie aber als Politthriller: einer Politik des Versagens, der Überforderung, der Intransparenz, des Verhindern, des Wegschauens, des Aussitzen und damit einhergehend der Hilflosigkeit.“

Der Dichter spricht (54)

Friedrich Rückert

Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen,
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

interpretationsbedürftig

„Von Stuttgart 21 lernen heißt siegen lernen.“

Großdemo Schwarzer Donnerstag 7. Jahrestag (5)

„Hier im Innersten der Stadt wuchert ein Monstrum, eines, das nie funktionieren wird, auch dann nicht, wenn das Eisenbahnbundesamt bereit sein sollte zu kriminellen Akten.“
„Da metastasiert sich im Herzen dieser Stadt Lebensgefahr, fataler Brandschutz mit hohen Treppen, zu engen, zu wenigen Lifts. Welch eine Glanztat, Deutschlands best funktionierenden Kopfbahnhof zu ruinieren!“
________________________________________
Aus der Rede von Dr. Jürgen Lodemann, Literaturpreisträger der Stadt Stuttgart.

Großdemo Schwarzer Donnerstag 7. Jahrestag (4)

Text zur Bildergalerie von Schaeferwelt:
„Vor sieben Jahren meinte ein gewisser "Stefan Mappus" (seinerzeit der nie wirklich gewählte Ministerpräsident von Baden-Württemberg) das dieses sinnlose Immobilienprojekt Stuttgart 21 es wert wäre mit aller Gewalt durchgesetzt zu werden. Heute können es sich schon wieder viele Menschen nicht vorstellen und  denken bei Polizeigewalt immer nur ans Ausland oder allenfalls noch an Hamburg etc. Aber NEIN es ist hier passiert und es ist in Stuttgart passiert und JA  es benötigt lediglich einen neuen Befehl und es würde wieder passieren!“

Großdemo Schwarzer Donnerstag 7. Jahrestag (3)

Bericht in der Stuttgarter Zeitung:
Bildschirmfoto 2017-09-30 um 22.38.39
______________________________________________________
Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh:
„Unsere Trauer und unser Zorn über die brutale Zerstörung dieses unwiederbringlichen NaturSchatzes sind heute genauso groß wie damals, und genauso groß ist der Zorn über die brutale Gewalt einer „Polizei“ genannten Bürgerkriegsarmee, von Politikern losgeschickt, um den Weg für diesen Akt der Barbarei frei zu prügeln, mit Wasserwerfern und Pfefferspray frei zu schießen, gegen jung, gegen alt, gegen alle, die ihren Park gegen Kettensägen und Bagger schützen wollten.“…