Spruch zu Neujahr 2017

E-Mail aus Reutlingen: „…und hier das Motto für 2017“:

Warum denn in die Tiefe steigen?
Wir werden schließlich "Oben Bleiben!"

Stillstand auf der Strecke

„Unsere Motoren laufen nicht mehr.“
Ansage im IR nach Mössingen (Aulendorf) auf freier Strecke in Nürtingen.
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Chaos bereits in Stuttgart: Statt wie angezeigt um 18:16 musste ich den Zug nach Lindau um 18:01 nehmen und in Plochingen umsteigen. Planmäßige Ankunft in Mössingen wäre 19:11 gewesen. Jetzt ist es 19:45 und wir stehen in schon lange in Nürtingen unweit des Bahnhofs.

Fortsetzung der Berichts nach Ankunft in Mössingen:
Umsteigen in Nürtingen und Tübingen. Ankunft 21:12: statt Direktfahrt Stuttgart - Mössingen mit 55 Minuten war dreimaliges Umsteigen mit zusammen
3 Stunden und 11 Minuten… Statt mehr in rollendes Material und das Schienennetz zu investieren, verpulvert die Bahn-AG Milliarden in das Katastrophenprojekt Stuttgart 21.

Es wird schon alles gut gehen?

  • Blog Monday 01. March 2010
  • Erinnerung in Bild und Wort an eine unaufgeklärte Geschichte: Bohrloch 203
  • Hallo Stadt und Bahn, darf ich mal nachbohren, was jetzt eigentlich die Erkenntnisse beim Bohrloch 203 sind? Schwamm drüber? Es wird schon alles gut gehen?
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BUND: „Fest steht, dass die Einstellung der Bohrung 203 auf erhebliche Schwierigkeiten hindeutet. Der Spülwasseraustritt am Hang birgt im Zusammenhang mit dem im Untergrund liegenden Gipskeuper vielfältige Gefahren.“ (Das Bohrloch 203 liegt direkt über den Filder-Tunnels!)

Das war vor 6 Jahren und ganz aktuell ist das Thema Anhydrit nicht abgehakt, sondern vom Bundesrechnungshof und vom Gutachten von KPMG / Ernst Basler + Partner für den Aufsichtsrat wieder ganz im Vordergrund. Ob sich Stadt und Land wieder beschwichtigen und dem Unheil freien Lauf lassen? Wer sagt hier das fällige STOP?

OB Kuhns Wandlung

Journalist Thomas Braun zur Halbzeitbilanz von OB Kuhn in den Stuttgarter Nachrichten

„Und Stuttgart 21? Unter Kuhn hat das Thema an politischem Gewicht verloren. Wie sein Parteifreund Kretschmann hat der frühere Projektkritiker inzwischen mit dem Tiefbahnhof seinen Frieden gemacht. Noch bei seiner Antrittsrede hatte er der Bahn zum Entsetzen der Projektbefürworter attestiert, sie habe „den Karren an die Wand gefahren“. Mittlerweile entsetzt er die verbliebenen Projektgegner, wenn er die Leistungsfähigkeit des Tunnelbahnhofs rühmt. Neuerdings findet er sogar, Stuttgart 21 tue der Stadt gut. Nach der Volksabstimmung und dem Aufsichtsratsbeschluss der Bahn zum Weiterbau richtet der Pragmatiker den Blick auf die städtebaulichen Perspektiven…“
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S.B.: Die Grundlügen zu Stuttgart 21, nämlich die angeblich „überragende Verkehrsbedeutung“ mit „doppelter Leistungsfähigkeit“ sind längst entlarvt, auch das „Städtebauprojekt“ hat seinen Glanz verloren, zu viel Zerstörung ist geschehen und zu fragwürdig ist der Flächengewinn. Im Rathaus liegen die von der Stadt Stuttgart begonnenen
„21 gute Gründe für Stuttgart 21“ schon seit Ende 2013 nicht mehr aus, klammheimlich wurde die langjährige Rechtfertigung zu S21 aus dem Verkehr gezogen!

Demoplakat Dezember 2016

Foto: Ulli Fetzer
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"zuquellen" in 2017

Post von U.E. für die Capella Rebella:
„So wünsche ich uns ein "finales" 2017, in dem die Erkenntnis auch bei den Unverbesserlichen Einzug halten möge, die Erkenntnis, "es wird nix".
Wir jedenfall haben unseren Spaß an der Musik und an unserer Gemeinschaft und das bewahren wir uns, was auch immer auf uns zuquellen mag.“

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keine Weihnachtsmusik

Mit Titeln wie „Wer soll das bezahlen“ oder „Kriminal-Tango“ begleitet die Capella Rebella montags die Demozüge. Ich mache gerade Winterpause (aber keine Blog-Pause) und bin auf dem Bild einer älteren Aufnahme mit Saxofon zu sehen. Allen meinen Bloglesern und insbesondere der Capella wünsche ich frohe Festtage!
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Der Dichter spricht (46)

Bertold Brecht, aus „Das Lied von der Moldau“:
„Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne

Der Mächtigen kommen am Ende zum Halt.“

eine Frage der Zeit

Noch einmal aus der Demorede vom Montag von Martin Poguntke mit dem Titel „Blick nach vorn, nicht ohne Zorn…“:
„In einer solchen sich zuspitzenden Situation scheint es mir nur noch eine Frage der Zeit, bis irgendein Politiker sich Vorteile davon verspricht, sich gegen S21 zu stellen. Und das kann der entscheidende Domino-Stein sein, der dazu führt, dass sich immer mehr von ihnen vom sinkenden S21-Schiff zu retten versuchen, indem sie ihm die Unterstützung versagen.“

Blick zurück

Aus der Demorede vom Montag von Martin Poguntke mit dem Titel „Blick nach vorn, nicht ohne Zorn…“:
„Aber es überkommt mich auch Glück beim Blick zurück. Denn im vergangenen Jahr ist S21 auf eine Weise in die Enge getrieben worden, wie in kaum einem Jahr zuvor:
  • Da spricht ausgerechnet der S21-Vater Heimerl davon, dass Ergänzungen nötig seien, um das Zukunfts-Projekt S21 zukunftsfest zu machen.
  • Da hat der Bahn-Aufsichtsrat nun schon zum dritten Mal die Entscheidung aufgeschoben, ob die Bahn S21 weiterbauen darf.
  • Da spricht ein Gutachten, das die Bahn selbst in Auftrag gegeben hat, von „unüblich großen Risiken“ und davon, dass es für das Bauen im Anhydrit „keine bautechnische Lösung“ für eine risiko- und unterhaltsfreie Nutzung gibt.
  • Da fordern selbst Kretschmann und Kuhn eine Sondersitzung des sogenannten „Lenkungskreises“, bei der die Risiken durch Anhydrit besprochen werden.
Es ist mit Händen zu greifen, wie dünn das Eis ist, auf dem sie sich inzwischen bewegen, wie sehr wir sie mit Fakten und Klageandrohungen in die Enge getrieben haben, wie sehr sie uns S21-Gegner inzwischen wirklich ernst nehmen müssen.“

weltbekannt und berühmt mit S21

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Wendehals Kuhn

Schlagzeile im ZDF zur heutigen Feier der Bahn
„Grüner OB Kuhn: Stuttgart 21 tut Stadt gut.“
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Wen meint OB Kuhn nur mit „Stadt“? Wohl kaum die Einwohner, die jahrzehntelang mit ärgerlichen Einschränkungen leben müssen, auch nicht die Bahnfahrer im Kaputt-Bahnhof der langen Wege.

Probleme totgeschwiegen

Ein Redakteur der Südwestpresse, Dieter Keller, hat das Kunststück fertig gebracht, in seinem Bericht über die AR-Sitzung anderntags (15.12.) ein zentrales Thema der Sitzung gar nicht zu erwähnen: Stuttgart 21. Dabei geht es immerhin um einige Milliarden, die die hochverschuldete Bahn-AG weniger belasten würde , wenn sie das Looser-Projekt schon jetzt aufgeben würde. .
Der Bericht im überregionalen Teil der Südwestpresse liegt auf der bekannten Linie dieser Zeitung: meist penetrant parteiisch pro Stuttgart 21. Mit dem Totschweigen der Probleme werden diese aber nicht behoben und dem sinkenden Schiff Titanic21 kann es auch nicht helfen.

Lügen-Bahnhof

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erneut vertagt...

Zum Aufsichtsrat vorgestern: „Weil es kaum Medienresonanz gab, sind unsere Aktionen und Demos etwas unter gegangen, obwohl sie uns gut gelungen sind. Das ZDF, das uns ausgiebig gefilmt und interviewt hatte, hat uns per Anruf erläutert: zum einen war am Mittwoch das Aleppo-Drama prioritär und zum zweiten hat die Entscheidung des AR, S21 erneut zu vertagen, dem Ganzen das Spektakuläre genommen.“
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gesehen bei der 350. Montagsdemo diese Woche

wie erwartet

BUND in der Stuttgarter Zeitung:
„Die Bahn lügt sich beim Zeitplan weiter in die Tasche. Sie sollte dazu stehen, dass es länger dauert und mehr kostet…“
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Murks 21 geht weiter, Risiken werden ausgeblendet, Warnungen beiseite geschoben.

Wie wird der Aufsichtsrat entscheiden?

Blogeintrag vom 8.2.2013:
Das ist der vorgezeichnete Weg zum Ausstieg:
1. Die Wirtschaftlichkeit von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke wird mit den neuen Zahlen (Kosten, Termin der Fertigstellung, Leistungsfähigkeit) erneut geprüft.
2. Die Bilanz wird stark negativ ausfallen, auch unter Einrechnung der tatsächlichen Ausstiegskosten.
3. Der Aufsichtsrat verfügt Baustop mit Billigung von Merkel, Schäuble, Ramsauer und den seitherigen Befürworterparteien im Bund.
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Es kam dann anders: mit der nachweislich falschen Begründung von 77 Millionen höheren Ausstiegskosten hatte der Aufsichtsrat den Weiterbau beschlossen. Welche Scheingründe werden uns diesmal serviert?

ABC des Alptraum-Projekts

Schluss der Demorede von Volker Lösch gestern:
LAST APELL
„Liebe CDUler, SPDler und GRÜNE! Gute Politik zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie Fehler eingesteht. Und ihr kennt die Wahrheit: Das Beenden von S21 ist überfällig, und es ist machbar. Für einen Ausstieg aus diesem fatalen Projekt ist es immer noch nicht zu spät. Verweigert euch!
Verweigert endlich diesem abartigen, abschreckenden, absurden, alptraumhaften, anachronistischen, antidemokratischen, antiquierten, armseligen, asozialen, banalen, behindertenfeindlichen, bekloppten, belanglosen, bescheuerten, beschissenen, blöden, chaotischen, dämlichen, depperten, desaströsen, dilettantischen, dreisten, dummen, einfältigen, elenden, falschen, fehlerhaften, fürchterlichen, geldhungrigen, gesetzeswidrigen, größenwahnsinnigen, grotesken, hässlichen, indiskutablen, irrelevanten, jämmerlichen, kafkaesken, kannibalisierenden, korrupten, lebensgefährlichen, lügnerischen, mafiösen, minderwertigen, mitleiderregenden, mittelalterlichen, nutzlosen, öden, peinlichen, raffgierigen, regelwidrigen, schaurigen, schwachsinnigen, schweineteuren, selbstgerechten, strunzdummen, überflüssigen, uncoolen, undurchsichtigen, unnötigen, unsinnigen, unsozialen, unsympathischen, unverschämten, unwichtigen, verantwortungslosen, verhassten, verlogenen, vorsintflutlichen, wahnsinnigen, widerlichen und zynischen Alptraum-Projekt – verweigert ihm endlich eure Zustimmung!“
Am Beginn seiner Rede sagte Volker Lösch:
„… denn wir kommen unserem Ziel immer näher: Stuttgart21 wird scheitern, es wird so krachend scheitern, dass nichts außer ein paar grotesker Anekdoten davon übrigbleiben wird!“
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S.B.: „krachend scheitern“ wird Stuttgart 21 morgen nicht, aber es könnte vom Aufsichtsrat eine Umkehr mit Baustopp überlegt und gefordert werden, wenn er nicht „postfaktisch“ argumentiert und beschließt.

350

Heute 350.Montagsdemo
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Murphologie

Zum Anhydrit-Risiko:

„Wasser hat einen kleinen Kopf.“ (sprichwörtlich)
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Murphy's Gesetz:
Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen. Folgerungen:
  1. Nichts ist so leicht, wie es aussieht.
  2. Alles dauert länger, als man glaubt.
  3. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass Dinge schiefgehen, so wird das schiefgehen, das den grössten Schaden anrichtet.
  4. Wenn man feststellt, dass es vier Möglichkeiten gibt, die einen Vorgang schiefgehen lassen können, und man diese ausschaltet, wird sich bestimmt noch eine fünfte finden lassen.
  5. Dinge sich selbst zu überlassen, führt vom Regen in die Traufe.
  6. Immer, wenn man etwas ernsthaft machen möchte, kommt etwas anderes dazwischen.
  7. Jede Lösung bringt neue Probleme.
  8. Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen, denn Dummköpfe sind zu erfinderisch.
  9. Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten Fehlers.
  10. Mutter Natur ist ein böses Weib.

350. Demo am Montag

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gewisse Unsicherheiten

Bahnexperte Prof. Wittke in der StZ:
„Wir werden sehen, ob noch gewisse Unsicherheiten in der Prognose sein werden, sagt Wittke. Und: „Unsere Berechnungen machen uns sehr sicher.“
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Aha! „Das Wasser hat einen kleinen Kopf“ (alte Bau-Weisheit).

EINSCHREIBEN MIT RÜCKSCHEIN

An die Mitglieder des Aufsichtsrats der Bahn-AG

Aus dem Gutachten von KPMG / Ernst Basler + Partner (Langform), auch Bundesrechnungshof und dem Gutachten Dr. Vieregg wird deutlich:


die Projektkosten erhöhen sich um weitere Milliarden

Die Fertigstellung von Stuttgart 21 verzögert sich um Jahre

das Betriebsrisiko der Tunnels im Anhydrit (ca 15 Kilometer) ist hoch

(
bei den 9 Tunnels der letzten Jahre gibt es bei 7 starke Quellungsschäden (=78%) - und von den 4 modernsten Tunnels (Engelberg, Adler, Chienberg, Freudenstein) auch 3 Stück (=75%). Quelle: Dipl.-Geologe R. Laternser


Damit kann ein Baustopp mit Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21 vom Aufsichtsrat begründet und gefordert werden.

Bahnchef Dr. Grube sollte für das Scheitern von Stuttgart 21 und den desolaten Zustand der Bahn zur Rechenschaft gezogen und sein Vertrag nicht verlängert werden. Kanzlerin Merkel hatte die (inzwischen verloren gegangene) Wirtschaftlichkeit von S 21 eingefordert, sie brauchte deshalb das Projekt S21 nicht weiter befürworten.

unzulässig

Aus dem Kommentar von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer zur Fernsehsendung "S21 könnte Dauersanierungsfall werden“:

„Spätestens seitdem die Kenntnis vorhanden war, dass alle Tunnel im Stuttgarter Verkehrsknoten durch den Gipskeuper führen, ist S21 eine unzulässige Verkehrslösung.“ Ganzer Kommentar

Notbremse

Meine nicht unbegründete Vermutung:
Der Aufsichtsrat könnte das
Gutachten von KPMG / Ernst Basler + Partner so beeinflusst haben oder wenigstens nicht verhindert haben, dass ganz klar geworden ist
  • die Kosten steigen um Milliarden nach oben
  • Die Fertigstellung von Stuttgart 21 erfolgt Jahre später als geplant
  • das Betriebsrisiko der Tunnelbauten im Anhydrit (15 km!) ist unverantwortbar hoch
Damit könnte der Baustopp mit Ausstieg aus dem Unheilprojekt Stuttgart 21 ohne größeren Gesichtsverlust begründet werden. Nach Dr. Kefer wird Bahnchef Dr. Grube für das Desaster zur Rechenschaft gezogen, sein Vertrag wird nicht verlängert. Kanzlerin Merkel hatte die (inzwischen verloren gegangene) Wirtschaftlichkeit eingefordert, brauchte also das Projekt S21 nicht weiter befürworten. Dasselbe gilt für die Befürworterparteien und natürlich die konstruktiven Kräfte der Bahn-AG.

"inhärent"

Duden: inhärent bedeutet „einer Sache innewohnend“
„Insofern muss man sich bewusst sein, dass bei jedem Tunnel im Anhydrit inhärent ein im Ingenieurbau unüblich großes Risiko für die Betriebstauglichkeit besteht.“
(aus dem Auftragsgutachten für den Aufsichtsrat der Bahn-AG von KPMG / Ernst Basler + Partner)
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Anhydrit gehört zum Komplex „Natur“ des Blogmottos „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“
Ob der Aufsichtsrat gegen jede Vernunft an Stuttgart 21 festhält?

Blogmotto seit 2009

Kommentar zum Fernsehbericht über Anhydrit-Risiken im Tunnelbau Stuttgart 21:

Es ist von Beginn an ein zum Scheitern verurteiltes Projekt.“

Unter dem Titel „organisiertes Verbrechen in Politik und Wirtschaft“ zählt H.H. die bestimmenden Fakten des verunglückten Projekts S21 auf, hier lesen.

Risiko kleingeredet

Zum Blog von gestern:
Die von der Bahn genannten „relevanten Anhydritlinsen“ sind nur von der Bahn selbst gewichtete besonders kritische Abschnitte an den Übergangszonen.
Dipl.-Geologe Dr. Laternser: „Den Rest mit 10 km durch Anhydrit und mindestens 3 schwierigen "Anyhdritspiegeldurchbrechungen" unter Kernerviertel und in Degerloch hat  er (Pressesprecher der Bahn Hamann) somit einfach verschwiegen. Sind ja keine Linsen - und schon 10 km Anhydritstrecke kleingeredet!… „Was ich aber ganz wichtig finde ist, dass von 9 Tunnel der letzten Jahre 7 starke Quellungsschäden zeigen - und von den modernsten 4 (Engelberg, Adler, Chienberg, Freudenstein) auch 3 Stück. Das wären 78 und 75%.“

kleine Differenz...

Bericht in der Stuttgarter Zeitung
Aus einer Stellungnahme Laternser vom 30.11.2016
Die bisher bewältige Strecke im AGK (anhydritführenden Gipskeuper) beträgt nur 0,33% der geplanten Gesamtstrecke im AGK für das Projekt Stuttgart 21. 

Bahn: Bereits „über die Hälfte (= über 50%) der relevanten Anhydritlinsen“ sei erfolgreich durchfahren worden, sagt Sprecher Jörg Hamann. (
Landesschau von heute
"Im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 sind bereits über die Hälfte der relevanten Anhydritlinsen erfolgreich durchfahren worden. Sämtliche Hebungen liegen deutlich unterhalb der Toleranzschwelle", so die Bahn.


selbst erklärend

Quelle unbekannt
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